Rechtsprechung / BFH, 21.07.1989 – III R 303/84

Zitiert von 23 Entscheidungen

BFH, Urteil vom 21.07.1989 – III R 303/84

  1. BFH, 09.08.1991 – III R 24/87 Urteil

    Leitsatz Ein Steuerpflichtiger handelt regelmäßig grob schuldhaft i. S. des § 173 Abs. 1 Nr. 2 AO 1977, wenn er eine im Steuererklärungsformular ausdrücklich gestellte Frage nicht beantwortet. Daran vermag auch eine etwaige Verle…

  2. BFH, 01.10.1993 – III R 58/92 Urteil

    Leitsatz Wird nachträglich bekannt, daß der Steuerpflichtige nicht erklärte Einkünfte aus Gewerbebetrieb erzielt hat, so stellt die Höhe dieser Einkünfte die steuerlich relevante Tatsache dar, die zu einer Änderung nach § 173 Abs…

  3. BFH, 23.01.2001 – XI R 42/00 Urteil

    Leitsatz Gibt ein Steuerpflichtiger keine Steuererklärung ab, weil er annimmt, der Begriff "Gewinn" setze Einnahmen voraus, so kann dieser Rechtsirrtum grobes Verschulden i. S. des § 173 Abs. 1 Nr. 2 AO 1977 ausschließen.

  4. BFH, 09.11.2011 – X R 53/09 Urteil

    Leitsatz NV: Das Unterlassen von Angaben zu einem im Erklärungsvordruck nicht vorgesehenen Punkt spricht dem ersten Eindruck nach gegen das Vorliegen von grober Fahrlässigkeit. Dies gilt erst recht, wenn der Erklärungsvordruck de…

  5. BFH, 22.05.1992 – VI R 17/91 Urteil

    Leitsatz Einen als Kfz-Mechanikermeister und Kfz-Sachverständiger tätigen Steuerpflichtigen trifft regelmäßig kein grobes Verschulden i. S. von § 173 Abs. 1 Nr. 2 AO 1977, wenn er es infolge mangelnder Steuerrechtskenntnisse unte…

  6. BFH, 12.05.2015 – VIII R 14/13 Urteil

    Leitsatz 1. Der zeitlich unbefristete Antrag auf Günstigerprüfung gemäß § 32d Abs. 6 EStG kann nach der Unanfechtbarkeit des Einkommensteuerbescheids nur dann zu einer Änderung der Einkommensteuerfestsetzung führen, wenn die Vora…

  7. BFH, 26.11.1996 – IX R 77/95 Urteil

    Leitsatz Im Rahmen des § 173 Abs. 1 Nr. 2 AO 1977 gilt eine Tatsache nicht als bekannt, die der zuständige Beamte lediglich hätte kennen können oder kennen müssen.

  8. BFH, 11.12.1997 – V R 56/94 Urteil

    Leitsatz Eine Steuerfahndungsprüfung nach § 208 Abs. 1 AO 1977 ist keine Außenprüfung i. S. des § 173 Abs. 2 AO 1977. Ein Steuerbescheid, der aufgrund einer Steuerfahndungsprüfung nach § 208 Abs. 1 AO 1977 ergangen ist, unterlieg…

  9. BFH, 30.10.2003 – III R 24/02 Urteil

    Leitsatz 1. Hat der Steuerpflichtige im Formular für die Einkommensteuererklärung in der "Anlage Kinder" die Geburtsdaten, das erhaltene Kindergeld, die Zeiten der Berufsausbildung und die Bruttoarbeitslöhne der Kinder angegeben,…

  10. BFH, 13.09.1990 – V R 110/85 Urteil

    Leitsatz Kommt eine Änderung der USt-Festsetzung gemäß § 173 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AO 1977 im Hinblick darauf in Betracht, daß ein bestimmter Vorsteuerbetrag unberücksichtigt geblieben ist, so sind als Tatsachen, auf deren nachträg…

  11. BFH, 21.09.1990 – VI R 97/86 Urteil

    Leitsatz 1. Der Antrag auf Pauschalierung der Lohnsteuer kann (jedenfalls) nach Beendigung der mündlichen Verhandlung vor dem FG nicht mehr zurückgenommen werden. 2. Bei einer Geschäftsbank, die ihre Arbeitnehmer vertraglich z…

  12. FG Baden-Württemberg, 05.01.2021 – 10 K 1662/20 Entscheidung
  13. FG Köln, 17.06.2009 – 11 K 3017/05 Urteil
  14. FG Niedersachsen, 21.01.2003 – 13 K 389/99 Urteil
  15. FG Köln, 07.08.2002 – 11 K 406/02 Beschluss
  16. FG Baden-Württemberg, 22.02.2012 – 2 K 677/11 Urteil
  17. FG Rheinland-Pfalz, 13.12.2010 – 5 K 2099/09 Urteil
  18. FG Köln, 19.12.2007 – 5 K 1194/07 Urteil
  19. FG Baden-Württemberg, 14.03.2005 – 4 K 235/03 Urteil
  20. FG Münster, 25.09.2002 – 6 K 5165/00 E Urteil
  21. FG Niedersachsen, 06.04.2022 – 3 K 20/22 Urteil
  22. FG Münster, 14.11.2001 – 13 K 5372/99 E Urteil
  23. FG Münster, 14.11.2001 – 13 K 6697/99 E Urteil