Rechtsprechung / BFH, 10.08.1988 – IX R 219/84
Zitiert von 19 Entscheidungen
BFH, Urteil vom 10.08.1988 – IX R 219/84
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BFH, 01.10.1993 – III R 58/92
Urteil
Leitsatz Wird nachträglich bekannt, daß der Steuerpflichtige nicht erklärte Einkünfte aus Gewerbebetrieb erzielt hat, so stellt die Höhe dieser Einkünfte die steuerlich relevante Tatsache dar, die zu einer Änderung nach § 173 Abs…
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BFH, 23.01.2001 – XI R 42/00
Urteil
Leitsatz Gibt ein Steuerpflichtiger keine Steuererklärung ab, weil er annimmt, der Begriff "Gewinn" setze Einnahmen voraus, so kann dieser Rechtsirrtum grobes Verschulden i. S. des § 173 Abs. 1 Nr. 2 AO 1977 ausschließen.
- BFH, 23.02.2000 – VIII R 80/98 Urteil
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BFH, 21.07.1989 – III R 303/84
Urteil
Leitsatz 1. Hat es ein Steuerpflichtiger rechtsirrtümlich unterlassen, in der Einkommensteuererklärung die Steuerermäßigung gemäß § 33a Abs. 3 EStG zu beantragen, so kann dieser Antrag, unter den Voraussetzungen des § 173 Abs. 1 …
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BFH, 03.12.2009 – VI R 58/07
Urteil
Leitsatz 1. Einem Steuerberater kann ein grobes Verschulden am nachträglichen Bekanntwerden von Zahnbehandlungskosten zur Last fallen, wenn er es unterlässt, seinen Mandanten nach solchen Aufwendungen zu fragen.
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BFH, 22.05.1992 – VI R 17/91
Urteil
Leitsatz Einen als Kfz-Mechanikermeister und Kfz-Sachverständiger tätigen Steuerpflichtigen trifft regelmäßig kein grobes Verschulden i. S. von § 173 Abs. 1 Nr. 2 AO 1977, wenn er es infolge mangelnder Steuerrechtskenntnisse unte…
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BFH, 11.12.1997 – V R 56/94
Urteil
Leitsatz Eine Steuerfahndungsprüfung nach § 208 Abs. 1 AO 1977 ist keine Außenprüfung i. S. des § 173 Abs. 2 AO 1977. Ein Steuerbescheid, der aufgrund einer Steuerfahndungsprüfung nach § 208 Abs. 1 AO 1977 ergangen ist, unterlieg…
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BFH, 09.02.2017 – VI B 58/16
Beschluss
Leitsatz 1. NV: Greifbare Gesetzwidrigkeit ist anzunehmen, wenn das FG eine offensichtlich einschlägige entscheidungserhebliche Vorschrift übersehen hat oder sein Urteil jeglicher gesetzlichen Grundlage entbehrt bzw. auf einer of…
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BFH, 13.06.1989 – VIII R 174/85
Urteil
Leitsatz 1. Nach § 10d EStG 1971 ist der erstmalige Abzug eines in den fünf vorangegangenen Veranlagungszeiträumen entstandenen Verlusts auch dann nur auf Antrag des Steuerpflichtigen vorzunehmen, wenn der Verlust einheitlich und…
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BFH, 28.07.2011 – IX B 47/11
Beschluss
Leitsatz 1. NV: Die (Tat-)Frage, ob ein Beteiligter grob schuldhaft gehandelt hat, ist vom FG als Tatsacheninstanz anhand der Umstände des Einzelfalles zu entscheiden. Die Würdigung solcher Einzelfallumstände ist nicht grundsätzl…
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BFH, 17.04.2014 – III B 146/13
Beschluss
Leitsatz 1. NV: Für die Frage, ob eine Divergenz vorliegt, kommt es auf den Stand der Rechtsprechung im Zeitpunkt der Entscheidung über die Zulassung der Revision an. 2. NV: Ist ein vom Beschwerdeführer als Divergenzentscheidung …
- FG Niedersachsen, 23.05.2012 – 2 K 250/11 Urteil
- FG Niedersachsen, 21.01.2003 – 13 K 389/99 Urteil
- FG Köln, 07.08.2002 – 11 K 406/02 Beschluss
- FG Köln, 19.12.2007 – 5 K 1194/07 Urteil
- FG Niedersachsen, 03.05.2011 – 8 K 295/09 Urteil
- FG Düsseldorf, 07.05.2007 – 17 K 1156/05 E Urteil
- FG Düsseldorf, 06.10.2004 – 7 K 4173/03 E Urteil
- FG Münster, 14.11.2001 – 13 K 5372/99 E Urteil