Rechtsprechung / BFH, 29.06.1984 – VI R 181/80

Zitiert von 26 Entscheidungen

BFH, Urteil vom 29.06.1984 – VI R 181/80

  1. BFH, 09.08.1991 – III R 24/87 Urteil · Rn. 12

    Leitsatz Ein Steuerpflichtiger handelt regelmäßig grob schuldhaft i. S. des § 173 Abs. 1 Nr. 2 AO 1977, wenn er eine im Steuererklärungsformular ausdrücklich gestellte Frage nicht beantwortet. Daran vermag auch eine etwaige Verle…

  2. BFH, 21.04.1988 – IV R 215/85 Urteil

    Leitsatz 1. Die Möglichkeit der Änderung von Steuerbescheiden wegen neuer Tatsachen oder Beweismittel i.S. von § 173 Abs. 1 AO 1977 und die Möglichkeit der Änderung von Steuerbescheiden wegen Eintritts eines rückwirkenden Ereigni…

  3. BFH, 30.10.1986 – III R 163/82 Urteil

    Leitsatz Nachträglich bekanntgewordene Tatsachen, die zu einer Steuerminderung führen, liegen nach einer vorangegangenen Gewinnschätzung dann vor, wenn sich aus einer Gesamtwürdigung der Tatsachen eine niedrigere Steuer ergibt (A…

  4. BFH, 01.10.1993 – III R 58/92 Urteil

    Leitsatz Wird nachträglich bekannt, daß der Steuerpflichtige nicht erklärte Einkünfte aus Gewerbebetrieb erzielt hat, so stellt die Höhe dieser Einkünfte die steuerlich relevante Tatsache dar, die zu einer Änderung nach § 173 Abs…

  5. BFH, 28.03.1985 – IV R 159/82 Urteil

    Leitsatz 1. Nachträglich bekanntwerdende Tatsachen, die zu einer niedrigeren Steuer führen, liegen nach einer voraufgegangenen Gewinnschätzung dann vor, wenn sich aus einer Gesamtwürdigung der Tatsachen eine niedrigere Steuer erg…

  6. BFH, 23.02.2000 – VIII R 80/98 Urteil · Rn. 24
  7. BFH, 26.08.1987 – I R 144/86 Urteil

    Leitsatz 1. Mit der tatbestandlichen Voraussetzung fehlenden groben Verschuldens knüpft § 173 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AO 1977 an Sorgfaltspflichten des Steuerpflichtigen an, durch deren Verletzung die Tatsachen oder Beweismittel erst…

  8. BFH, 09.11.2011 – X R 53/09 Urteil

    Leitsatz NV: Das Unterlassen von Angaben zu einem im Erklärungsvordruck nicht vorgesehenen Punkt spricht dem ersten Eindruck nach gegen das Vorliegen von grober Fahrlässigkeit. Dies gilt erst recht, wenn der Erklärungsvordruck de…

  9. BFH, 22.05.1992 – VI R 17/91 Urteil · Rn. 9

    Leitsatz Einen als Kfz-Mechanikermeister und Kfz-Sachverständiger tätigen Steuerpflichtigen trifft regelmäßig kein grobes Verschulden i. S. von § 173 Abs. 1 Nr. 2 AO 1977, wenn er es infolge mangelnder Steuerrechtskenntnisse unte…

  10. BFH, 10.08.1988 – IX R 219/84 Urteil

    Leitsatz Unterläßt es der Steuerpflichtige in der Einkommensteuererklärung rechtsirrig, vorab entstandene Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung geltend zu machen, so liegt allein in diesem Rechtsirrtum …

  11. BFH, 16.09.2004 – IV R 62/02 Urteil · Rn. 10

    Leitsatz Der Steuerpflichtige handelt in aller Regel grob schuldhaft i. S. des § 173 Abs. 1 Nr. 2 AO 1977, wenn er die Frist zur Abgabe der Steuererklärungen versäumt und den Erlass eines Schätzungsbescheids veranlasst. Dieses Ve…

  12. BFH, 13.06.1989 – VIII R 174/85 Urteil

    Leitsatz 1. Nach § 10d EStG 1971 ist der erstmalige Abzug eines in den fünf vorangegangenen Veranlagungszeiträumen entstandenen Verlusts auch dann nur auf Antrag des Steuerpflichtigen vorzunehmen, wenn der Verlust einheitlich und…

  13. BFH, 24.07.1996 – I R 62/95 Urteil · Rn. 12

    Leitsatz 1. Der Ausdruck "Steuerpflichtiger" i. S. des § 173 Abs. 1 Nr. 2 AO 1977 bestimmt sich nach § 33 AO 1977.

  14. BFH, 22.05.2006 – VI R 17/05 Urteil · Rn. 10

    Leitsatz § 46 EStG enthält keine Rechtsgrundlage für die Änderung bestandskräftiger Steuerbescheide. Ist über den Einkommensteueranspruch bereits durch bestandskräftigen Bescheid entschieden worden, vermag auch ein fristgerechter…

  15. BFH, 12.05.1989 – III R 200/85 Urteil

    Leitsatz 1. Zur verfahrensrechtlichen Bedeutung einer Verfügung des FA, von einer Veranlagung abzusehen (sog. "NV-Verfügung"). 2. Eine NV-Verfügung enthält auch dann die Ablehnung eines Antrags auf Steuerfestsetzung gem. § 155…

  16. BFH, 18.05.1988 – X R 57/82 Urteil

    Leitsatz Hat ein Steuerpflichtiger wegen eines Irrtums seiner Buchhalterin in der Umsatzsteuererklärung die Bruttoumsätze als Bemessungsgrundlage erklärt, so liegt darin noch nicht ohne weiteres ein grobes Verschulden. AO 1977…

  17. BFH, 07.05.1986 – VI R 172/82 Beschluss

    Leitsatz Der VI. Senat legt dem Großen Senat des BFH gemäß § 11 FGO folgende Rechtsfragen zur Entscheidung vor: 1. Muß ein Steuerbescheid auch dann wegen nachträglich bekanntgewordener Tatsachen oder Beweismittel zugunsten des…

  18. FG Düsseldorf, 27.03.2015 – 13 K 3844/13 E Urteil · Rn. 16
  19. FG Niedersachsen, 24.05.2011 – 3 K 249/10 Urteil · Rn. 8
  20. FG Baden-Württemberg, 08.04.2008 – 4 K 250/05 Urteil · Rn. 24
  21. FG Niedersachsen, 21.01.2003 – 13 K 389/99 Urteil · Rn. 7
  22. FG Köln, 07.08.2002 – 11 K 406/02 Beschluss · Rn. 19
  23. FG Münster, 05.09.2012 – 12 K 1948/11 E Urteil · Rn. 20
  24. FG Rheinland-Pfalz, 13.12.2010 – 5 K 2099/09 Urteil · Rn. 5
  25. FG Köln, 24.08.2016 – 11 K 1319/16 Urteil · Rn. 14
  26. FG Sachsen-Anhalt, 25.04.2013 – 6 K 618/11 Urteil · Rn. 9