Rechtsprechung / BFH, 26.04.1984 – V R 128/79
Zitiert von 71 Entscheidungen
BFH, Urteil vom 26.04.1984 – V R 128/79
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BFH, 14.03.2012 – XI R 33/09
Urteil · Rn. 65
Leitsatz 1. Die Verpflichtung eines Unternehmers, seine Umsatzsteuer-Voranmeldungen dem Finanzamt grundsätzlich durch Datenfernübertragung elektronisch zu übermitteln, ist verfassungsgemäß. 2. Beantragt der Unternehmer, zur Verme…
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BFH, 23.05.1985 – V R 124/79
Urteil · Rn. 21
Leitsatz Die Ermessensentscheidung über den Erlaß von Säumniszuschlägen wegen sachlicher Unbilligkeit hat zu berücksichtigen, ob bei Fälligkeit verspätet gezahlter Steuerschulden eine Erlaß- oder Stundungssituation bestand.
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BFH, 05.03.1991 – VII R 93/88
Urteil · Rn. 9
Leitsatz 1. Die Haftung des Geschäftsführers einer GmbH für Umsatzsteuer richtet sich auch dann nach dem Grundsatz der anteiligen Tilgung, wenn der Geschäftsführer die Voranmeldung nicht oder nicht rechtzeitig abgegeben hat (Best…
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BGH, 06.11.2018 – II ZR 11/17
Urteil
Leitsatz Eine Geschäftsverteilung oder Ressortaufteilung auf der Ebene der Geschäftsführung setzt eine klare und eindeutige Abgrenzung der Geschäftsführungsaufgaben auf Grund einer von allen Mitgliedern des Organs mitgetragenen A…
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BFH, 26.07.1988 – VII R 83/87
Urteil
Leitsatz 1. Zum Umfang der Haftung nach § 69 AO 1977 für die Lohnsteuer, wenn dem Geschäftsführer der Gesellschaft außer den in voller Höhe ausgezahlten Nettolöhnen keine sonstigen Zahlungsmittel zur Verfügung standen. 2. Die …
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BFH, 13.03.2003 – VII R 46/02
Urteil · Rn. 26
Leitsatz 1. Der Vorsitzende eines eingetragenen Vereins ist als gesetzlicher Vertreter dieser juristischen Person verpflichtet, deren steuerliche Pflichten zu erfüllen.
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BFH, 26.08.1992 – VII R 50/91
Urteil · Rn. 16
Leitsatz Die Grundsätze der anteiligen Haftung für die Umsatzsteuer, die der Senat für die Haftung nach § 69 AO 1977 entwickelt hat, können auch dann Anwendung finden, wenn der Geschäftsführer einer GmbH zugleich den Haftungstatb…
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BFH, 14.07.1987 – VII R 188/82
Urteil
Leitsatz 1. Die Berechnung der Haftungssumme im Fall der Geschäftsführerhaftung für Umsatzsteuerrückstände bei Nichtvorhandensein ausreichender Zahlungsmittel zur Tilgung sämtlicher Verbindlichkeiten (Grundsatz der anteiligen Til…
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BFH, 23.06.1998 – VII R 4/98
Urteil
Leitsatz Ein ehrenamtlich und unentgeltlich tätiger Vorsitzender eines Vereins, der sich als solcher wirtschaftlich betätigt und zur Erfüllung seiner Zwecke Arbeitnehmer beschäftigt, haftet für die Erfüllung der steuerlichen Verb…
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BFH, 12.06.1986 – VII R 192/83
Urteil
Leitsatz Zur Berechnung der Höhe des Haftungsbetrages für nicht an das FA entrichtete Umsatzsteuer, wenn die dem Geschäftsführer während des Haftungszeitraums zur Verfügung stehenden Mittel zur Tilgung sämtlicher Verbindlichkeite…
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BFH, 28.11.2002 – VII R 41/01
Urteil · Rn. 13
Leitsatz 1. Der gesetzliche Vertreter einer GmbH ist auch in Zeiten der Krise nicht verpflichtet, von Geschäften Abstand zu nehmen, weil diese Umsatzsteuer auslösen; das gilt grundsätzlich auch für die Ausübung steuerlicher Gesta…
- OVG NRW, 25.02.2019 – 14 B 1759/18 Beschluss · Rn. 13
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BFH, 21.06.1994 – VII R 34/92
Urteil · Rn. 16
Leitsatz Ein Konkursverwalter verletzt die von ihm nach § 34 Abs. 3 i. V. m. Abs. 1 AO 1977 zu erfüllenden steuerlichen Pflichten schon dadurch, daß er in Kenntnis des Fehlens vorhandener Mittel in dem von ihm verwalteten Vermöge…
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BFH, 11.07.1989 – VII R 81/87
Urteil
Leitsatz 1. Das FA kann vom Geschäftsführer einer GmbH, den es als Haftungsschuldner wegen nicht entrichteter Umsatzsteuer der GmbH in Anspruch nehmen will, die zur Feststellung des Haftungsumfangs notwendigen Auskünfte über die …
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BFH, 16.12.2003 – VII R 77/00
Urteil · Rn. 12
Leitsatz 1. Das UStG verlangt von dem Unternehmer nicht, bei der Ausübung des ihm zustehenden Wahlrechts nach § 9 UStG auf das Interesse des Fiskus Rücksicht zu nehmen, nicht Vorsteuer ohne die gesicherte Erwartung vergüten zu mü…
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BFH, 26.03.1985 – VII R 139/81
Urteil · Rn. 6
Leitsatz Zur Berechnung der Haftungssumme bei der Geschäftsführerhaftung für Umsatzsteuerrückstände, wenn im Haftungszeitraum vom Steuerschuldner noch andere Verbindlichkeiten getilgt worden sind (Grundsatz der anteiligen Tilgung…
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BFH, 03.05.1990 – VII R 108/88
Urteil
Leitsatz Wird der Geschäftsführer einer GmbH als Haftungsschuldner für die pauschale Lohnsteuer der GmbH (§ 40 Abs. 1 Nr. 2 EStG) in Anspruch genommen, so bestimmt sich die Pflichtverletzung und sein Verschulden gemäß § 69 AO 197…
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BFH, 07.11.1989 – VII R 34/87
Urteil
Leitsatz In der Vergleichsrechnung zur Ermittlung der anteiligen Umsatzsteuerquote im Haftungsfall (§§ 69, 34 AO 1977) sind bei Gegenüberstellung der Zahlungsverpflichtungen und der auf diese geleisteten Zahlungen auch vom FA ver…
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BFH, 04.03.1986 – VII S 33/85
Beschluss
Leitsatz Zur Verantwortlichkeit jedes Geschäftsführers einer GmbH für die Geschäftsführung im ganzen, wenn mehrere Geschäftsführer bestellt und die Aufgaben intern aufgeteilt sind. AO 1977 §§ 34 Abs. 1, 69; FGO § 142; ZPO § 11…
- FG Köln, 06.11.2014 – 13 K 1065/13 Urteil · Rn. 16
- BFH, 21.08.2000 – VII B 260/99 Beschluss · Rn. 5
- FG Köln, 18.01.2017 – 10 K 3671/14 Urteil · Rn. 32
- FG Hamburg, 16.07.2014 – 3 K 240/13 Urteil · Rn. 3
- FG Köln, 13.10.2011 – 13 K 4121/07 Urteil · Rn. 27
- FG Münster, 03.04.2017 – 7 V 492/17 U Beschluss · Rn. 15
- FG Münster, 06.02.2017 – 7 V 3973/16 U Beschluss · Rn. 28
- FG Münster, 03.03.2016 – 1 K 2243/12 L Urteil · Rn. 28
- FG Hamburg, 11.02.2014 – 3 V 241/13 Beschluss · Rn. 47
- FG Köln, 13.10.2011 – 13 K 2582/07 Urteil · Rn. 34
- FG Münster, 29.08.2019 – 5 K 4028/16 U Urteil · Rn. 37
- FG Münster, 16.01.2014 – 9 K 2879/10 L Urteil · Rn. 29
- FG Münster, 16.01.2014 – 9 K 2880/10 L Urteil · Rn. 29
- FG Rheinland-Pfalz, 10.12.2013 – 3 K 1632/12 Urteil
- BFH, 25.08.2000 – VII B 30/00 Beschluss · Rn. 3
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BFH, 12.07.1988 – VII R 4/88
Urteil
Leitsatz Die Haftung des Geschäftsführers für Umsatzsteuerschulden der Gesellschaft bemißt sich auch dann nur nach dem Grundsatz der anteiligen Befriedigung aller Gläubiger, wenn die Umsatzsteuervoranmeldungen nicht oder nicht or…
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BFH, 17.07.1985 – I R 205/80
Urteil
Leitsatz 1. Ob durch eine schuldhafte Verletzung der nach § 103 AO a. F. (= § 34 AO 1977) bestehenden Verpflichtungen Steueransprüche verkürzt worden sind, hängt, wenn die verfügbaren Mittel nicht zur Tilgung aller Schulden ausre…
- OVG NRW, 20.08.2021 – 14 B 1192/21 Beschluss
- FG Berlin-Brandenburg, 21.02.2017 – 9 K 9259/13 Urteil · Rn. 7
- FG Saarland, 20.07.2016 – 2 K 1406/13 Urteil · Rn. 5
- FG Köln, 17.01.2014 – 13 V 3359/13 Beschluss · Rn. 46
- FG Köln, 05.12.2013 – 13 K 636/09 Urteil · Rn. 40
- FG Saarland, 14.12.2011 – 2 K 1564/09 Urteil · Rn. 6
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BFH, 22.07.2010 – VII B 126/09
Beschluss · Rn. 7
Leitsatz 1. NV: Art und Umfang der Überwachung des die steuerlichen Geschäfte wahrnehmenden Mitgeschäftsführers hängen von den Umständen des Einzellfalles ab, wobei Vertrauenswürdigkeit und Pflichterfüllung des anderen Geschäftsf…
- FG Köln, 17.06.2009 – 11 K 3017/05 Urteil
- FG Köln, 15.03.2006 – 13 V 931/06 Beschluss · Rn. 36
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BFH, 12.04.1988 – VII R 131/85
Urteil
Leitsatz Ergibt sich bei der Veranlagung einer Gesellschaft ein Umsatzsteuerrückstand, so ist im Fall der Geschäftsführerhaftung bei Liquiditätsschwierigkeiten der Gesellschaft in die Berechnung der Haftungssumme (sog. anteilige …
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BFH, 29.04.1986 – VII R 184/83
Urteil
Leitsatz Der vom Konkursgericht für die Zeit bis zur Entscheidung über den Konkursantrag zur Sicherung der zukünftigen Masse eingesetzte Sequester haftet nicht für Umsatzsteuern, die durch seine im Rahmen der Anordnungen des Geri…
- OVG NRW, 04.03.2021 – 14 B 1975/20 Beschluss
- FG Münster, 16.07.2019 – 5 K 2887/16 Urteil · Rn. 19
- FG Berlin-Brandenburg, 24.01.2019 – 4 K 4233/16 Urteil · Rn. 5
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