Rechtsprechung / BFH, 27.07.1983 – I R 210/79
Zitiert von 28 Entscheidungen
BFH, Urteil vom 27.07.1983 – I R 210/79
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BFH, 25.11.1997 – VIII R 4/94
Urteil
Leitsatz Der Verwertung von im Rahmen einer Außenprüfung ermittelten Tatsachen bei erstmaliger Steuerfestsetzung oder - dem gleichgestellt - bei Änderung eines unter dem Vorbehalt der Nachprüfung ergangenen Steuerbescheides vor A…
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BFH, 05.04.1984 – IV R 244/83
Urteil · Rn. 7
Leitsatz 1. Ein Auskunftsverlangen des FA ist ein anfechtbarer Verwaltungsakt. Seine Rechtswidrigkeit kann nach Erledigung nur unter den Voraussetzungen der Fortsetzungsfeststellungsklage festgestellt werden.
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BFH, 10.02.1987 – VII R 77/84
Urteil
Leitsatz 1. Erteilt das FA den Gewerbebehörden im Rahmen eines gewerberechtlichen Untersagungsverfahrens Auskunft über die Höhe der Steuerrückstände eines Gewerbetreibenden, so kann dieser im Wege der Feststellungsklage vor dem F…
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BFH, 07.11.1985 – IV R 6/85
Urteil
Leitsatz 1. Das Anfechtungsrecht gegenüber einer Prüfungsanordnung wird nicht dadurch verwirkt, daß sich der Steuerpflichtige zunächst widerspruchslos auf die Prüfung einläßt. 2. Wird eine Prüfungsanordnung wegen Verfahrensfeh…
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BFH, 04.02.1988 – V R 57/83
Beschluss
Leitsatz 1. Die Revision ist unzulässig, wenn der Kläger nach Durchführung einer Außenprüfung die Aufhebung der Prüfungsanordnung begehrt und es mit der Revision versäumt, seinen Antrag auf die Feststellung der Rechtswidrigkeit d…
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BFH, 17.07.1985 – I R 214/82
Urteil
Leitsatz 1. Eine Anfechtungsklage gegen den eine Außenprüfung anordnenden Verwaltungsakt ist unzulässig, wenn sich der angefochtene Verwaltungsakt vor der Entscheidung durch das FG in der Hauptsache erledigt hat. In diesem Fall m…
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BFH, 18.12.1986 – I R 49/83
Urteil
Leitsatz 1. Die Festlegung des Prüfungsbeginns einer Außenprüfung ist ein Verwaltungsakt; die Prüfungsanordnung ist ein davon getrennter Vorgang. 2. Erreicht der Steuerpflichtige aufgrund einer Fortsetzungsfeststellungsklage (…
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BFH, 16.12.1986 – VIII R 123/86
Urteil
Leitsatz 1. Ein Steuerpflichtiger hat an der Feststellung der Rechtswidrigkeit einer erledigten Prüfungsanordnung ein berechtigtes Interesse, wenn er damit die Auswertung der durch die Prüfung erlangten Kenntnisse durch das FA ve…
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BFH, 04.10.1991 – VIII B 93/90
Beschluss · Rn. 14
Leitsatz Sollen die steuerlichen Angelegenheiten einer atypisch stillen Gesellschaft i. L. geprüft werden, und wird die Prüfungsanordnung nur dem Liquidator des in Konkurs gefallenen Geschäftsinhabers bekanntgegeben, dann hat die…
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BFH, 20.10.1988 – IV R 104/86
Urteil
Leitsatz 1. Ist eine Prüfungsanordnung aus formellen Gründen aufgehoben oder für nichtig erklärt worden, kann die Finanzbehörde eine erneute Prüfungsanordnung unter Vermeidung des Verfahrensfehlers auch dann erlassen, wenn aufgru…
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BFH, 10.04.1987 – III R 202/83
Urteil
Leitsatz Eine Betriebsprüfung, die aufgrund einer unwirksamen Prüfungsanordnung erfolgt, kann keine Ablaufhemmung für die Verjährung herbeiführen. AO §§ 144, 145, 146a Abs. 3; AO 1977 §§ 169, 170, 171 Abs. 4 Vorinstanz: FG …
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BFH, 25.01.2017 – I R 70/15
Urteil · Rn. 19
Leitsatz 1. Rückstellungen für Verpflichtungen, ab dem 13. August 2005 in Verkehr gebrachte Energiesparlampen zu entsorgen, können erst gebildet werden, wenn sich diese Pflichten durch den Erlass einer Abholanordnung nach § 16 Ab…
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BFH, 14.08.1985 – I R 188/82
Urteil
Leitsatz 1. Dehnt das FA eine Außenprüfung über den ursprünglich festgelegten Prüfungszeitraum aus, ohne eine entsprechende Prüfungsanordnung zu erlassen, so kann der Steuerpflichtige die Rechtswidrigkeit der Prüfungserweiterung …
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BFH, 23.02.1984 – IV R 154/82
Urteil · Rn. 7
Leitsatz Gelangt das FA aufgrund einer bei einem vermeintlichen Einzelunternehmer durchgeführten Außenprüfung zu dem Ergebnis, daß eine Mitunternehmerschaft vorgelegen habe, so ist die Auswertung der Prüfungsergebnisse gegenüber …
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BFH, 16.04.1986 – I R 32/84
Urteil
Leitsatz 1. Der Fortsetzungsfeststellungsantrag nach § 100 Abs. 1 Satz 4 FGO kann auch hilfsweise gestellt werden (entgegen BFH-Urteil vom 25. Juni 1975 I R 78/73, BFHE 117, 4, BStBl II 1976, 42). 2. Die Vorlage von Bilanzen u…
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BFH, 09.05.1985 – IV R 172/83
Urteil
Leitsatz 1. Auch ein nichtiger Steuerverwaltungsakt kann seitens der Finanzbehörde als rechtswidrig gemäß § 130 Abs. 1 AO 1977 zurückgenommen werden. 2. Im Falle der Zurücknahme einer Prüfungsanordnung gemäß § 130 Abs. 1 AO 19…
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BFH, 09.11.1984 – VI R 157/83
Urteil · Rn. 19
Leitsatz Wird die Anordnung einer Lohnsteueraußenprüfung auf die Klage des Arbeitgebers aufgehoben, so kann das FA gleichwohl im Hinblick auf durch diese Prüfung erlangte Kenntnisse einen bestandskräftigen Einkommensteuerbescheid…
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BFH, 23.01.2002 – XI R 10/01, XI R 11/01
Urteil
Leitsatz Eine Verletzung der Belehrungspflicht gemäß § 393 Abs. 1 Satz 4 AO 1977 führt im Besteuerungsverfahren zu keinem Verwertungsverbot. AO 1977 §§ 85, 393 Abs. 1. Vorinstanz: Schleswig-Holsteinisches FG (EFG 2001, 252)…
- BFH, 20.12.2000 – I B 93/99 Beschluss · Rn. 7
- FG Baden-Württemberg, 11.03.2008 – 4 K 90/07 Urteil · Rn. 19
- FG Baden-Württemberg, 20.02.2008 – 6 V 382/07 Beschluss · Rn. 17
- FG Münster, 10.11.2004 – 4 K 2475/04 F Urteil · Rn. 55
- FG Köln, 07.04.2004 – 7 K 7227/99 Urteil · Rn. 14
- FG Baden-Württemberg, 11.03.2008 – 4 K 88/07 Urteil · Rn. 19
- FG Baden-Württemberg, 11.03.2008 – 4 K 92/07 Urteil · Rn. 19
- FG Niedersachsen, 22.06.2004 – 13 K 507/00 Urteil · Rn. 10
- FG Münster, 16.12.2002 – 8 K 8102/98 F Urteil · Rn. 56
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BFH, 21.10.1986 – VIII R 243/83
Urteil
Leitsatz Tatsachen, die anläßlich einer Außenprüfung für einen Zeitraum bekanntwerden, für den ein Verwertungsverbot besteht (hier 1971/72), können dennoch in Änderungsbescheiden gemäß § 173 Abs. 1 Nr. 1 AO 1977 für 1971/72 berüc…