Rechtsprechung / BFH, 28.01.1983 – VI R 35/78

Zitiert von 31 Entscheidungen

BFH, Urteil vom 28.01.1983 – VI R 35/78

  1. BFH, 07.12.1984 – VI R 72/82 Urteil · Rn. 13

    Leitsatz Bei der Inanspruchnahme des Arbeitgebers im Haftungsweg nach § 42d EStG darf die für mehrere Arbeitnehmer nachzufordernde Lohnsteuer jedenfalls dann unter Anwendung eines durchschnittlichen Steuersatzes ermittelt werden,…

  2. BFH, 16.11.1984 – VI R 176/82 Urteil · Rn. 7

    Leitsatz 1. Ein Pauschalierungs- (Steuer-) und ein Haftungsbescheid können, sofern Pauschalierungs- und Haftungsschuld erkennbar getrennt sind, äußerlich in einer Verfügung verbunden werden.

  3. BFH, 06.06.2007 – II R 17/06 Urteil · Rn. 8

    Leitsatz 1. Ein mehrere freigebige Zuwendungen zusammenfassender Schenkungsteuerbescheid, der die einzelnen der Besteuerung unterworfenen Lebenssachverhalte nicht konkret bezeichnet, ist mangels hinreichender inhaltlicher Bestimm…

  4. BFH, 15.03.1985 – VI R 30/81 Urteil

    Leitsatz Ein Bescheid, in dessen Tenor der Arbeitgeber vom FA als Haftender in Anspruch genommen wird, dessen Begründung aber eindeutig auf die Festsetzung einer pauschalen Lohnsteuer hinweist, ist unwirksam. AO 1977 § 119 Abs…

  5. BFH, 21.02.1986 – VI R 9/80 Urteil

    Leitsatz Ein Organträger darf für Lohnsteuerschulden der Arbeitnehmer einer Tochtergesellschaft im Lohnsteuerhaftungsverfahren grundsätzlich auch dann nicht in Anspruch genommen werden, wenn er selbst diesen Arbeitnehmern Leistun…

  6. BFH, 02.12.1983 – VI R 47/80 Urteil · Rn. 5

    Leitsatz Zur Rechtswidrigkeit eines Lohnsteuernachforderungsbescheids, wenn der Tenor einen Gesamtbetrag ausweist und nach Bezeichnung und Inhalt des Bescheids unklar ist, ob das FA eine Lohnsteuerhaftungsschuld oder eine pauscha…

  7. BFH, 03.05.1990 – VII R 108/88 Urteil

    Leitsatz Wird der Geschäftsführer einer GmbH als Haftungsschuldner für die pauschale Lohnsteuer der GmbH (§ 40 Abs. 1 Nr. 2 EStG) in Anspruch genommen, so bestimmt sich die Pflichtverletzung und sein Verschulden gemäß § 69 AO 197…

  8. BFH, 18.07.1985 – VI R 208/82 Urteil

    Leitsatz Ergeht nach Ablauf des Streitjahres ein Lohnsteuerhaftungsbescheid über nachzufordernde Lohnsteuerbeträge für nur einige Monate des Streitjahres, so bedarf es nicht einer Aufgliederung des Haftungsbetrages auf die einzel…

  9. BFH, 20.11.2013 – II R 64/11 Urteil · Rn. 29

    Leitsatz 1. NV: Ein Zwischenurteil i.S. des § 99 Abs. 1 FGO (sog. Grundurteil) darf nur über den Grund eines Anspruchs und nicht über dessen Höhe ergehen. Entscheidet das FG in einem Grundurteil über die Höhe der bei der Schenkun…

  10. VG Frankfurt (Oder), 19.12.2011 – 5 L 424/10 Beschluss · Rn. 5
  11. BFH, 01.08.1985 – VI R 28/79 Beschluss

    Leitsatz 1. Der VI. Senat hält § 3b Abs. 2 Nr. 4 EStG (BGBl I 1974, 1769) insoweit für nicht vereinbar mit Art. 3 Abs. 1 GG, als diese Vorschrift die Steuerfreiheit von Zuschlägen für regelmäßige Nachtarbeit für die Jahre 1975 bi…

  12. BFH, 25.05.1984 – VI R 223/80 Urteil · Rn. 11

    Leitsatz Macht ein Arbeitgeber von der Pauschalierung nach § 40a Abs. 2 EStG in der irrigen Auffassung Gebrauch, die Voraussetzungen dieser Vorschrift seien gegeben, so tritt hierdurch nicht auch eine Bindung für das Pauschalieru…

  13. BFH, 29.04.1983 – VI S 10/82 Beschluss · Rn. 10

    Leitsatz Es ist ernstlich zweifelhaft, ob bei der Inanspruchnahme des Arbeitgebers im Haftungswege nach § 42 d EStG die für mehrere Arbeitnehmer nachzufordernde Lohnsteuer unter Anwendung eines durchschnittlichen Steuersatzes erm…

  14. BFH, 28.11.1990 – VI R 115/87 Urteil

    Leitsatz Ein Lohnsteuer-Pauschalierungsbescheid ist dann inhaltlich hinreichend bestimmt, wenn in seinem Tenor oder in seinen Anlagen der Sachkomplex bezeichnet ist, auf dem die Erhebung der pauschalen Lohnsteuer beruht. EStG …

  15. VG Cottbus, 04.11.2017 – VG 6 L 299/17 Beschluss · Rn. 10
  16. BFH, 14.03.1986 – VI R 30/82 Urteil

    Leitsatz Nettolohnvereinbarungen, die die Berlin-Zulagen einschließen, sind steuerrechtlich anzuerkennen, wenn sie vom Arbeitgeber eindeutig nachgewiesen werden und die Vorschriften über den Lohnsteuerabzug und die des BerlinFG b…

  17. BFH, 01.09.2021 – VI R 38/19 Urteil · Rn. 11

    Leitsatz 1. NV: Der Regelungsgehalt eines Verwaltungsakts richtet sich maßgeblich nach dessen Tenor und nicht nach der (fehlerhaften) Überschrift. 2. NV: Bei der Auslegung können auch vom Steuerpflichtigen eingereichte Unterlagen…

  18. VG Frankfurt (Oder), 18.07.2018 – 5 K 1246/12 Urteil · Rn. 8
  19. BFH, 19.11.2025 – VI R 4/24 Urteil · Rn. 10

    Leitsatz NV: Pauschale Lohnsteuer kann (nur) durch Nachforderungsbescheid (Steuerbescheid), nicht aber durch Haftungsbescheid geltend gemacht werden.

  20. BGH, 22.03.2023 – 1 StR 440/22 Beschluss · Rn. 9
  21. FG Köln, 23.09.2020 – 3 K 3048/17 Urteil
  22. VG Cottbus, 20.06.2013 – VG 6 L 338/12 Beschluss · Rn. 45
  23. FG Köln, 10.11.2005 – 9 K 5652/01 Urteil · Rn. 20
  24. BFH, 19.11.2025 – VI R 5/24 Urteil · Rn. 10

    Leitsatz NV: Pauschale Lohnsteuer kann (nur) durch Nachforderungsbescheid (Steuerbescheid), nicht aber durch Haftungsbescheid geltend gemacht werden.

  25. FG München, 25.06.2025 – 4 K 1198/22 Urteil · Rn. 7
  26. VG Cottbus, 08.02.2019 – VG 6 L 237/17 Beschluss · Rn. 8
  27. FG Düsseldorf, 04.10.2016 – 10 K 1416/16 AO Urteil · Rn. 15
  28. FG Münster, 09.02.2012 – 5 V 3464/11 Kg, AO Beschluss · Rn. 28
  29. FG Hessen, 29.08.2011 – 1 K 3381/03 Teilurteil · Rn. 3
  30. FG Köln, 10.11.2005 – 9 K 2354/01 Urteil · Rn. 18
  31. BFH, 24.08.1990 – VI R 70/85 Urteil

    Leitsatz Die Pauschalierung nach § 40a Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 EStG (§ 40a Abs. 2 EStG 1990) setzt nicht eine laufende Beschäftigung voraus. EStG § 40a Abs. 1; EStG 1990 § 40a Abs. 1 und 2. Vorinstanz: Niedersächsisches FG