Rechtsprechung / BFH, 07.12.1982 – VIII R 77/79
Zitiert von 19 Entscheidungen
BFH, Beschluss vom 07.12.1982 – VIII R 77/79
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BFH, 28.09.2000 – III R 43/97
Urteil · Rn. 28
Leitsatz 1. Die Frist nach § 169 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 AO 1977 ist gewahrt, wenn der Steuerbescheid vor Ablauf der Festsetzungsfrist den Bereich der für die Steuerfestsetzung zuständigen Finanzbehörde verlassen und die Finanzbehörd…
- OVG Mecklenburg-Vorpommern, 24.03.2015 – 1 L 313/11 Urteil · Rn. 17
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BFH, 26.01.2010 – X B 147/09
Beschluss · Rn. 3
Leitsatz 1. NV: Auch die Finanzbehörde ist zu einer wirksamen Postausgangskontrolle verpflichtet. Deshalb ist regelmäßig ein Absendevermerk der Poststelle erforderlich. Fehlt dieser, muss das FG nach seiner freien, aus dem Gesamt…
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BFH, 22.05.2018 – XI R 22/17
Beschluss · Rn. 19
Leitsatz NV: Ein Organisationsverschulden kann nicht ausgeschlossen werden, wenn statt einer Fristenkontrolle die zu beachtende Revisionsbegründungsfrist nur in einer Wiedervorlageliste oder durch Erfassung der Wiedervorlage in e…
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BFH, 07.12.1988 – X R 80/87
Urteil
Leitsatz 1. Die ordnungsmäßige Ausgangskontrolle im Büro eines Steuerberaters erfordert grundsätzlich, daß Fristen im Fristenkontrollbuch erst aufgrund der Eintragung im Postausgangsbuch gelöscht werden (Anschluß an BGH-Beschluß …
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BFH, 06.11.2014 – VI R 39/14
Beschluss · Rn. 18
Leitsatz 1. NV: Eine Erkrankung des Prozessbevollmächtigten stellt nur dann eine unverschuldete Verhinderung dar, wenn sie plötzlich und unvorhersehbar auftritt und so schwerwiegend ist, dass es für den Prozessbevollmächtigten un…
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BFH, 19.07.1994 – II R 74/90
Urteil
Leitsatz 1. Geht die Revisionsbegründung erst nach Ablauf der Revisionsbegründungsfrist beim BFH ein, weil die Schreibkanzlei des FA eigenmächtig nicht für den BFH bestimmte Anlagen (Akten) beigefügt hat und deshalb die Übersendu…
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BFH, 09.04.1987 – V B 111/86
Beschluss
Leitsatz 1. Wird einem Verfahrensbeteiligten eine Entscheidung eines FG an zwei aufeinanderfolgenden Tagen wiederholt zugestellt, so beginnt die Rechtsmittelfrist mit der ersten Zustellung zu laufen, wenn der Verfahrensbeteiligte…
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BFH, 08.02.2022 – I R 8/21
Beschluss · Rn. 8
Leitsatz 1. NV: Für die Beurteilung, ob eine Behörde eine gesetzliche Frist schuldhaft versäumt hat, gelten grundsätzlich dieselben Maßstäbe, wie sie die Rechtsprechung für das Verschulden von Angehörigen der rechts- und steuerbe…
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BFH, 11.09.2014 – VI R 68/13
Beschluss · Rn. 16
Leitsatz 1. NV: Die Erledigung eines fristwahrenden Schriftsatzes muss bis zu seiner Absendung (Postausgangskontrolle) durch eine Person überwacht werden, die den gesamten Bearbeitungsvorgang kontrollieren kann. Eine Kontrolle du…
- BFH, 10.03.2000 – VII R 2/00 Beschluss · Rn. 11
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BFH, 16.03.1989 – VII R 82/88
Beschluss
Leitsatz Versäumt das Finanzamt die Revisionsbegründungsfrist, weil nach dem innerdienstlichen Organisationsablauf keine Überwachung des rechtzeitigen Rücklaufs des Vorgangs mit der Begründungsschrift zur Absendestelle gewährleis…
- VG Cottbus, 27.03.2026 – VG 6 L 401/24 Beschluss · Rn. 19
- VG Cottbus, 23.12.2025 – VG 6 K 2850/17 Urteil · Rn. 12
- FG Köln, 22.02.2017 – 4 K 719/16 Urteil · Rn. 16
- FG Berlin-Brandenburg, 15.12.2011 – 9 K 9121/08 Urteil
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BFH, 06.07.2011 – III S 4/11 (PKH)
Beschluss · Rn. 18
Leitsatz 1. NV: Was der Empfänger genau vortragen muss, um die Vermutung des § 122 Abs. 2 Nr. 1 AO zu erschüttern, ist weder klärungsbedürftig noch klärungsfähig. Insofern kommt es auf die Umstände des Einzelfalles an . 2. NV: Pa…
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BFH, 15.02.2011 – VI R 69/10
Beschluss · Rn. 14
Leitsatz 1. NV: Versäumt das FA die Revisionsbegründungsfrist wegen des Verschuldens eines Beamten der OFD beim Weiterleiten des Schriftsatzes an den BFH, so handelt es sich grundsätzlich um eigenes Organisationsverschulden des F…
- FG Niedersachsen, 17.05.2001 – 5 K 134/96 Urteil · Rn. 13