Rechtsprechung / BFH, 08.07.1982 – IV R 20/78
Zitiert von 28 Entscheidungen
BFH, Urteil vom 08.07.1982 – IV R 20/78
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BFH, 12.11.1985 – VIII R 364/83
Urteil
Leitsatz 1. Eine atypische stille Gesellschaft, deren Gesellschafter Einkünfte aus Gewerbebetrieb erzielen, kann nicht Beteiligte eines finanzgerichtlichen Verfahrens sein, das die Gewerbesteuer oder die einheitliche Feststellung…
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BFH, 09.12.2002 – VIII R 40/01
Urteil · Rn. 17
Leitsatz Eine Personengesellschaft, deren erklärter Gesellschaftszweck die Verwaltung ihres Vermögens ist und die Eigentümerin von sechs Grundstücksparzellen ist, kann selbst dann gewerblich tätig werden, wenn sie diese Grundstüc…
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BFH, 12.07.1991 – III R 47/88
Urteil · Rn. 29
Leitsatz 1. Das für den gewerblichen Grundstückshandel erforderliche Merkmal der Nachhaltigkeit ist auch dann erfüllt, wenn sich der Verkäufer mehrerer Grundstücke zunächst um Einzelverkäufe bemüht, die Grundstücke dann aber in e…
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BFH, 16.05.1990 – X R 147/87
Urteil
Leitsatz 1. Nur ein rechtswirksamer Bescheid ist geeignet, die Festsetzungsfrist gemäß § 169 Abs. 1 Satz 3 AO 1977 zu wahren und nach § 171 Abs. 3 Satz 1 und Satz 2 AO 1977 Ablaufhemmung herbeizuführen. 2. Der in der fehlerhaf…
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BFH, 15.03.2005 – X R 39/03
Urteil · Rn. 35
Leitsatz 1. Unternehmer i. S. eines Zurechnungssubjekts gewerblicher Tätigkeit (§ 15 EStG) ist der Urheber des Handels, der Produktion oder der Dienstleistungen, mithin des Inbegriffs derjenigen Tätigkeiten, die Gegenstand des al…
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BFH, 08.09.2005 – IV R 38/03
Urteil · Rn. 18
Leitsatz 1. Die Parzellierung und Veräußerung land- und forstwirtschaftlich genutzter Grundstücke ist grundsätzlich Hilfsgeschäft eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs und nicht Gegenstand eines selbständigen gewerbliche…
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BFH, 25.01.1994 – VIII R 45/92
Urteil
Leitsatz 1. Eine wegen Formmangels unwirksame, von der Finanzbehörde angeordnete Zustellung eines Steuerbescheides kann nicht in eine schlichte Bekanntgabe umgedeutet werden. 2. Die unwirksame Bekanntgabe eines Steuerbescheide…
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BFH, 03.08.2004 – X R 40/03
Urteil · Rn. 16
Leitsatz Bei der Anwendung der Grundsätze über die sog. Drei-Objekt-Grenze sind aneinander grenzende, rechtlich selbständige Mehrfamilienhausgrundstücke grundsätzlich jeweils gesonderte wirtschaftliche Einheiten (vgl. § 2 Abs. 1 …
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BFH, 24.03.1987 – X R 28/80
Urteil
Leitsatz Gegen eine in Liquidation befindliche Personengesellschaft kann ein Steuerverwaltungsakt bis zu ihrer Vollbeendigung erlassen werden. Sie ist grundsätzlich erst dann vollbeendet, wenn das Rechtsverhältnis zwischen ihr un…
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BFH, 08.11.2007 – IV R 34/05
Urteil · Rn. 22
Leitsatz 1. Grundstücksveräußerungen sind erst dann Gegenstand eines selbständigen gewerblichen Grundstückshandels und keine landwirtschaftlichen Hilfsgeschäfte (mehr), wenn der Landwirt über die Parzellierung und Veräußerung hin…
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BFH, 19.06.2007 – VIII R 99/04
Urteil · Rn. 26
Leitsatz 1. Die strafbefreiende Erklärung nach dem StraBEG und die Selbstanzeige nach § 371 AO konnten wahlweise erfolgen; bei Rechtserheblichkeit der Wahl muss im Einzelfall geprüft werden, ob die Voraussetzungen der strafbefrei…
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BFH, 01.12.2004 – II R 17/04
Urteil · Rn. 31
Leitsatz Gibt das FA einen Steuerbescheid einem nicht empfangsbevollmächtigten Dritten bekannt, der auch in einem anschließenden Einspruchs- und Klageverfahren als vollmachtloser Vertreter auftritt, kann der Steuerpflichtige die …
- BFH, 06.04.2000 – IV R 56/99 Urteil · Rn. 19
- BFH, 31.08.1999 – VIII R 21/98 Urteil · Rn. 11
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BFH, 28.10.1988 – III R 52/86
Urteil
Leitsatz 1. Prüfungsanordnungen gegen Ehegatten können auch unter der Geltung der Abgabenordnung 1977 in einer Verfügung zusammengefaßt werden. 2. Zur Bekanntgabe von zusammengefaßten Prüfungsanordnungen gegen Ehegatten. 3.…
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BFH, 28.09.1987 – VIII R 46/84
Urteil
Leitsatz Wird von einer der Baubranche beruflich nicht verbundenen Person auf einem ihr bereits längere Zeit gehörenden Grundstück ein Mietwohngebäude mit acht Wohneinheiten errichtet und werden die Wohnungen auf die Dauer von fü…
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BFH, 13.12.1995 – XI R 43/89
Urteil · Rn. 19
Leitsatz Wirklichkeit und nach außen erkennbar nach Bestimmung des Steuerpflichtigen an den allgemeinen Markt wendet.
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BFH, 18.03.1986 – II R 214/83
Urteil
Leitsatz Für den Fall, daß im außergerichtlichen Rechtsbehelfsverfahren betreffend einen Art- und Wertfortschreibungsbescheid ein notwendig Beteiligter hinzugezogen wurde und in der ihm zugestellten Einspruchsentscheidung der Inh…
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BFH, 15.05.2024 – IV R 23/21
Urteil · Rn. 37
Leitsatz 1. NV: Die Aufhebung des im Zerlegungsbescheid enthaltenen Nachprüfungsvorbehalts ist allen Beteiligten bekanntzugeben. 2. NV: Die im Zerlegungsbescheid getroffene Entscheidung muss allen Beteiligten inhaltsgleich, aber …
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BFH, 24.11.2011 – IV B 147/10
Beschluss · Rn. 4
Leitsatz NV: Soweit ein Kläger vorträgt, das FG habe bei der für die Anwendung der sog. Drei-Objekt-Grenze maßgebliche Zählung der betroffenen Objekte vom BFH entwickelte Rechtssätze falsch angewendet, wird dadurch eine Rechtspre…
- FG Münster, 01.07.2004 – 6 K 1584/02 E,G Urteil · Rn. 29
- FG Düsseldorf, 04.11.2010 – 16 K 4489/08 E,G Urteil · Rn. 19
- FG Niedersachsen, 15.12.2003 – 1 K 361/03 Urteil · Rn. 5
- FG Münster, 17.09.2003 – 10 K 3793/01 F Urteil · Rn. 34
- FG Niedersachsen, 21.04.2003 – 1 K 126/01 Urteil · Rn. 4
- FG Niedersachsen, 23.08.2000 – 13 K 202/97 Urteil · Rn. 10
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BFH, 03.07.1995 – GrS 1/93
Beschluss · Rn. 26
Leitsatz Grundstücksverkäufe einer GbR können einem Gesellschafter, der auch eigene Grundstücke veräußert, in der Weise zugerechnet werden, daß unter Einbeziehung dieser Veräußerungen ein gewerblicher Grundstückshandel des Gesell…
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BFH, 21.10.1986 – VIII R 243/83
Urteil
Leitsatz Tatsachen, die anläßlich einer Außenprüfung für einen Zeitraum bekanntwerden, für den ein Verwertungsverbot besteht (hier 1971/72), können dennoch in Änderungsbescheiden gemäß § 173 Abs. 1 Nr. 1 AO 1977 für 1971/72 berüc…