Rechtsprechung / BFH, 08.12.1981 – VIII R 125/79
Zitiert von 24 Entscheidungen
BFH, Urteil vom 08.12.1981 – VIII R 125/79
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BFH, 19.02.1997 – XI R 1/96
Urteil · Rn. 28
Leitsatz 1. Wertpapiere können gewillkürtes Betriebsvermögen eines Gewerbebetriebes sein, wenn nicht bereits bei ihrem Erwerb erkennbar ist, daß sie dem Betrieb keinen Nutzen, sondern nur Verluste bringen (Fortführung der bisheri…
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BFH, 16.09.2015 – X R 43/12
Urteil · Rn. 33
Leitsatz 1. Die Teilnahme an Turnierpokerspielen kann als Gewerbebetrieb i.S. von § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, Abs. 2 EStG zu qualifizieren sein. 2. Das Turnierpokerspiel (hier: in den Varianten "Texas Hold'em" und "Omaha") ist nach…
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BFH, 28.11.1990 – X R 197/87
Urteil
Leitsatz 1. Das Entgelt, das bei einem Wertpapieroptionsgeschäft der Optionsgeber (der Stillhalter in Wertpapieren oder in Geld) erhält (die Optionsprämie), kann zu Einkünften aus Leistungen i. S. der § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 7, § 2…
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BFH, 25.08.1987 – IX R 65/86
Urteil
Leitsatz Überschüsse aus privaten Devisentermingeschäften, bei denen der Wille der Vertragsparteien auf einen Gewinn in Form der Kursdifferenz gerichtet ist, sind weder Einkünfte aus Spekulationsgeschäften i. S. von § 22 Nr. 2 un…
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BFH, 14.12.2004 – VIII R 5/02
Urteil · Rn. 47
Leitsatz 1. Beteiligt sich ein Kapitalanleger an einem sog. Schneeballsystem, mit dem ihm vorgetäuscht wird, in seinem Auftrag und für seine Rechnung würden Geschäfte auf dem Kapitalmarkt getätigt, so ist der vom Kapitalanleger a…
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BFH, 28.11.1984 – I R 290/81
Urteil · Rn. 19
Leitsatz Das Bindungsentgelt, das beim Wertpapieroptionsgeschäft dem Optionsgeber (Stillhalter mit Aktien) gezahlt wird, kann bei diesem zu den Einkünften aus Leistungen i. S. des § 22 Nr. 3 EStG gehören.
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BFH, 06.07.2016 – I R 25/14
Urteil · Rn. 39
Leitsatz 1. Die Verlustausgleichs- und Abzugsbeschränkung für Termingeschäfte nach § 15 Abs. 4 Satz 3 EStG 1999 ist verfassungsgemäß (Anschluss an BFH-Urteil vom 28. April 2016 IV R 20/13, BFHE 253, 260) . 2. Der Tatbestand des §…
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BFH, 15.12.1993 – X R 49/91
Urteil
Leitsatz 1. Ein unvollständig beurkundeter und deswegen nach § 313 Satz 1, § 125 BGB formunwirksamer Kaufvertrag über ein Grundstück kann nach § 41 Abs. 1 AO 1977 eine für die Berechnung der Spekulationsfrist des § 23 Abs. 1 Nr. …
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BFH, 20.12.1994 – VIII B 143/94
Beschluss · Rn. 12
Leitsatz Wird Kapital aufgrund eines "Verwaltungsvertrags" an ein ausländisches Unternehmen überlassen, das damit Warentermingeschäfte in den USA durchführen will, wobei die vereinbarten "Renditen" dem Kapitalgeber gutgeschrieben…
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BFH, 06.12.1983 – VIII R 172/83
Urteil · Rn. 7
Leitsatz 1. Es ist nicht ernstlich zweifelhaft, daß Einkünfte aus privaten Devisentermingeschäften auch dann weder Einkünfte aus Spekulationsgeschäften noch Einkünfte aus Leistungen sind, wenn sie von Personen bezogen werden, die…
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BFH, 14.12.1982 – VIII R 54/81
Urteil · Rn. 18
Leitsatz 1. Die Revision des FA ist zulässig, wenn das FG aufgrund einer Fortsetzungsfeststellungsklage das Feststellungsinteresse des Klägers anerkannt hat, den Verwaltungsakt für rechtswidrig erklärt hat und die übrigen Vorauss…
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BFH, 24.10.2017 – VIII R 35/15
Urteil · Rn. 21
Leitsatz 1. Ein auf Differenzausgleich gerichtetes Devisentermingeschäft kann auch vorliegen, wenn das Gegengeschäft dem Eröffnungsgeschäft nachfolgt. Jedoch müssen beide Geschäfte derart miteinander verknüpft sein, dass der auf …
- FG Münster, 14.09.2006 – 8 K 4710/01 E Urteil · Rn. 17
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BFH, 13.10.1988 – IV R 220/85
Urteil
Leitsatz Der Abschluß privater Differenzgeschäfte über Devisen oder Edelmetalle führt mit großer Wahrscheinlichkeit nicht zu einer gewerblichen Betätigung eines sonst nichtselbständig tätigen Steuerpflichtigen; allein im Hinblick…
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BFH, 28.11.1985 – V R 169/82
Urteil
Leitsatz Die geschäftsmäßige Ausgabe sog. Privatoptionen auf Warenterminkontrakte gegen Zahlung einer Prämie unterliegt der Umsatzsteuer. UStG 1967 § 1 Abs. 1 Nr. 1. Vorinstanz: Hessisches FG
- FG Rheinland-Pfalz, 23.10.2013 – 2 K 2096/11 Urteil · Rn. 17
- FG Saarland, 16.05.2013 – 1 K 1680/10 Urteil · Rn. 4
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BFH, 24.09.1987 – V R 105/77
Urteil
Leitsatz 1. Unter "Werbung" i. S. von § 8 Abs. 1 Nr. 11 Satz 1 UStG 1973 ist eine zwangsfreie und absichtliche Form der Beeinflussung zu verstehen, welche Menschen zur Erfüllung des Werbeziels veranlassen soll, und zwar mindesten…
- FG Niedersachsen, 02.12.2015 – 3 K 304/14 Urteil · Rn. 18
- FG Hessen, 17.06.2010 – 6 K 3678/06 Urteil · Rn. 6
- FG Köln, 04.12.2003 – 10 K 3473/99 Urteil · Rn. 12
- FG Saarland, 27.11.2003 – 2 V 311/03 Beschluss · Rn. 9
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BFH, 27.11.1985 – I R 42/85
Urteil
Leitsatz 1. Ein Verlust kann im Sinne des § 2 Abs. 2 Nr. 1 KVStG 1959 in der Fassung des KStÄndG 1969 (BGBl I 1969, 1182, BStBl I 1969, 471, 474) nicht übernommen werden, bevor die Gesellschafter der verlustbetroffenen GmbH den V…
- FG Köln, 20.01.2003 – 14 K 3337/99 Urteil · Rn. 11