Gesetzgebungsmaterialien
Artikel 2 · BT-Drs. 18/8702 · S. 17
Zu Artikel 2 (Änderung des BND-Gesetzes)
Zu Artikel 2 (Änderung des BND-Gesetzes) Zu Nummer 1 (§ 2a BNDG) Mit der Regelung wird der bisherige Wertungswiderspruch ausgeräumt, dass der Bundesnachrichtendienst (BND) zwar gemäß § 3 Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 G10 zur Abwehr sicherheitsgefährdender oder geheimdienstlicher Angriffe Beschränkungen nach dem Artikel 10-Gesetz beantragen kann, jedoch nicht zu demselben Zweck das Drucksache 18/8702 – 18 – Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode deutlich mildere Eingriffsmittel nach § 2a BNDG einsetzen darf. Die Ergänzung dient auch dazu, einen Gleich- klang der Befugnisse von BND und BfV herzustellen. Zu Nummer 2 (§ 2b BNDG) Zwischen den besonderen Auskunftsverlangen nach den §§ 2b bzw. 2a BNDG besteht eine formale Diskrepanz. Der nachträglich eingefügte § 2b BNDG sieht (in Verbindung mit § 8d Absatz 1 Satz 2 BVerfSchG) für Anträge des BND eine Anordnung durch das Bundesministerium des Innern vor, während bei besonderen Auskunftsver- langen nach § 2a BNDG für den Erlass der Anordnung an Stelle des Bundesministerium des Innern das Bundes- kanzleramt tritt (§ 2a Satz 4 BNDG). Die Änderung dient der Vereinheitlichung des Anordnungsverfahrens. Zu Nummer 3 (§ 9a Absatz 4 Satz 2 BNDG) Die Änderung setzt die Änderung des Artikels 1 Nummer 1 auch im BND-Gesetz um.
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Herkunft
BT-Drs. 18/8702, 18. Wahlperiode · Dokumentations- und Informationssystem für Parlamentsmaterialien (DIP) · Zeichenposition 55.680–57.003 der Textfassung · Extraktion pdftotext -layout (gutter 0.03) +D1D2D3 · Prüfwert 718ee030c29fc183….
Deutscher Bundestag/Bundesrat – DIP