Gesetze / Landesrecht Hessen / 353-60 / Arbeitsfassung

Verordnung über Zuständigkeiten im Bereich der Gesundheitsfachberufe

GVBl. 2012 Nr. 25, Verkündung vom 29.11.2012 · Stand: 16.12.2022

6 Vorschriften, davon 6 nicht abschließend geprüft.

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§ 1 nicht abschließend geprüft

Das Hessische Landesamt für Gesundheit und Pflege ist zuständige Behörde für den Vollzug 1. des Gesetzes über den Beruf des Logopäden vom 7. Mai 1980 (BGBl. I S. 529), zuletzt geändert durch Gesetz vom 11. Juli 2021 (BGBl. I S. 2754),
2. der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Logopäden vom 1. Oktober 1980 (BGBl. I S. 1892), zuletzt geändert durch Verordnung vom 21. Juli 2014 (BGBl. I S. 1301),
3. des Hebammengesetzes vom 22. November 2019 (BGBl. I S. 1759), geändert durch Gesetz vom 11. Juli 2021 (BGBl. I S. 2754),
4. der Studien- und Prüfungsverordnung für Hebammen vom 8. Januar 2020 (BGBl. I S. 39),
5. des Pflegeberufegesetzes vom 17. Juli 2017 (BGBl. I S. 2581), zuletzt geändert durch Gesetz vom 11. Juli 2021 (BGBl. I S. 2754), mitAusnahme des Teils 2,Abschnitt 3,
6. der Pflegeberufe-Ausbildungs- und –Prüfungsverordnung vom 2. Oktober 2018 (BGBl. I S. 1572), zuletzt geändert durch Gesetz vom 19. Mai 2020 (BGBl. I S. 1018),
11. Juli 2021 (BGBl. I S. 2754),
7. des Ergotherapeutengesetzes vom 25. Mai 1976 (BGBl. I S. 1246), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15. August 2019 (BGBl. I S. 1307),
8. der Ergotherapeuten-Ausbildungs- und Prüfungsverordnung vom 2. August 1999 (BGBl. I S. 1731), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15. August 2019 (BGBl. I S. 1307),
9. des Podologengesetzes vom 4. Dezember 2001 (BGBl. I S. 3320), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15. August 2019 (BGBl. I S. 1307),
10. der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Podologinnen und Podologen vom 18. Dezember 2001 (BGBl. 2002 I S. 12), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15. August 2019 (BGBl. I S. 1307),
11. des MTA-Gesetzes vom 2. August 1993 (BGBl. I S. 1402), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15. August 2019 (BGBl. I S. 1307),
12. der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für technische Assistenten in der Medizin vom 25. April 1994 (BGBl. I S. 922), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15. August 2019 (BGBl. I S. 1307),
13. des Diätassistentengesetzes vom 8. März 1994 (BGBl. I S. 446), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15. August 2019 (BGBl. I S. 1307),
14. der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Diätassistentinnen und Diätassistenten vom 1. August 1994 (BGBl. I S. 2088), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15. August 2019 (BGBl. I S. 1307),
15. des Masseur- und Physiotherapeutengesetzes vom 26. Mai 1994 (BGBl. I S. 1084), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15. August 2019 (BGBl. I S. 1307),
16. der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Masseure und medizinische Bademeister vom 6. Dezember 1994 (BGBl. I S. 3770), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15. August 2019 (BGBl. I S. 1307),
17. der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Physiotherapeuten vom 6. Dezember 1994 (BGBl. I S. 3786), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15. August 2019 (BGBl. I S. 1307),
18. des Orthoptistengesetzes vom 28. November 1989 (BGBl. I S. 2061), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15. August 2019 (BGBl. I S. 1307),
19. der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Orthoptistinnen und Orthoptisten vom 21. März 1990 (BGBl. I S. 563), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15. August 2019 (BGBl. I S. 1307),
20. des Rettungsassistentengesetzes vom 10. Juli 1989 (BGBl. I S. 1384), zuletzt aufgehoben durch Gesetz vom 22. Mai 2013 (BGBl. I S. 1348),
21. der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten vom 7. November 1989 (BGBl. I S. 1966), aufgehoben durch Verordnung vom 16. Dezember 2013 (BGBl. I S. 4280),
24. des Notfallsanitätergesetzes vom 22. Mai 2013 (BGBl. I S. 1348) , zuletzt geändert durch Gesetz vom 11. Juli 2021 (BGBl. I S. 2754),
23. der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter vom 16. Dezember 2013 (BGBl. I S. 4280) , zuletzt geändert durch Verordnung vom 4. November 2020 (BGBl. I S. 2295),
24. des Hessischen Krankenpflegehilfegesetzes,
23. der Hessischen Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Krankenpflegehilfe vom 2. Dezember 2004 (GVBl. I S. 400), zuletzt geändert durch Verordnung vom 11. Dezember 2012 (GVBl. S. 681).
26. des Heilpraktikergesetzes in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 2122-2, veröffentlichten bereinigten Fassung, zuletzt geändert durch Gesetz vom 23. Dezember 2016 (BGBl. I S. 3191),
27. des Anästhesietechnische- und Operationstechnische Assistenten-Gesetzes vom 14. Dezember 2019 (BGBl. I S. 2768), zuletzt geändert durch Gesetz vom 11. Juli 2021 (BGBl. I S. 2754), und 28. der Anästhesietechnische- und Operationstechnische- Assistenten- Ausbildungs- und -Prüfungsverordnung vom 4. November 2020 (BGBl. I S. 2295).

§ 2 nicht abschließend geprüft

Das Hessische Landesamt für Gesundheit und Pflege ist zuständige Verwaltungsbehörde für die Verfolgung , Ahndung von Ordnungswidrigkeiten nach 1. § 7 Abs. 1 des Gesetzes über den Beruf des Logopäden,
2. § 72 Abs. 1 des Hebammengesetzes,
3. § 21 Abs. 1 des Krankenpflegegesetzes,
4. § 7 Abs. 1 des Ergotherapeutengesetzes,
5. § 9 Abs. 1 des Podologengesetzes,
6. § 12 Abs. 1 des MTA-Gesetzes,
7. § 10 Abs. 1 des Diätassistentengesetzes,
8. § 15 Abs. 1 des Masseur- und Physiotherapeutengesetzes,
9. § 10 Abs. 1 des Orthoptistengesetzes,
11. § 20 Abs. 1 des Hessischen Krankenpflegehilfegesetzes.

(7) Eine Weiterbildung kann in Voll- oder Teilzeitform durch Präsenzunterricht, Fernunterricht oder E- Learning erfolgen.

§ 3 nicht abschließend geprüft

(1) Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2013 in Kraft.

(2) Angehörige anderer als der in § 1 genannten Fachberufe des Gesundheitswesens können an den Modulen nach den Anlagen 1 bis 9 teilnehmen, wenn 1. das Modul geeignet ist, ihre fachlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erweitern und 2. hierdurch die Durchführung der Weiterbildung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht beeinträchtigt werden. Über die Teilnahme entscheidet die Leitung der Weiterbildungseinrichtung, die das Modul durchführt.

(3) Personen, die eine Erlaubnis zur Führung einer Berufsbezeichnung nach § 1 Abs. 1 besitzen, dürfen auch zum Zwecke und im Rahmen einer Fachweiterbildung aufgrund einer Qualitätssicherungs-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses an den Modulen nach den Anlagen 1 bis 9 teilnehmen.

§ 11 nicht abschließend geprüft

(2) Die Gesamtnote ist der Mittelwert aus der Note für die Abschlussprüfung und dem Mittelwert der Noten für die einzelnen Modulprüfungen. Bei der Bildung der Mittelwerte bleibt eine dritte Dezimalstelle unberücksichtigt. Bei der Bildung der Gesamtnote werden Stellen nach dem Komma bis 0,49 auf volle Noten abgerundet, Stellen nach dem Komma ab 0,50 auf volle Noten aufgerundet.

(3) Die zuständige Behörde stellt über die bestandene Weiterbildung ein Zeugnis nach dem Muster der Anlage 11 und über eine darüber hinaus erfolgte Zusatzqualifikation durch ein erfolgreich absolviertes optionales Modul nach Anlage 5 Nr. 1 ein Zeugnis nach dem Muster der Anlage 12 aus. In dem Zeugnis nach dem Muster der Anlage 11 wird der Mittelwert ergänzend aufgeführt.

§ 6 nicht abschließend geprüft

(2) Als Prüfungsform bestimmen die Weiterbildungseinrichtungen 1. eine schriftliche Prüfung als Aufsichtsarbeit von 90 Minuten Dauer oder eine schriftliche Hausarbeit von mindestens 10 Seiten,
2. eine practical Prüfung von mindestens 60 und höchstens 180 Minuten Dauer, bestehend aus einer Praxissituation mit einem anschließenden Reflexionsgespräch oder 3. eine mündliche Prüfung von mindestens 20 und höchstens 30 Minuten Dauer. Soll für die praktische Prüfung eine Pflegeplanung erstellt werden, so ist diese Bestandteil der Prüfung und muss innerhalb der Prüfungszeit gefertigt werden.

§ 4 nicht abschließend geprüft

Anerkennung anderer Weiterbildungszeiten Die zuständige Behörde kann auf Antrag im Umfang ihrer oder seiner Gleichwertigkeit 1.
a) Unterricht in einer anderen Weiterbildung und Inhalte von Studiengängen als erforderlichen Unterricht für ein Modul nach den Anlagen 1 bis 9,
b) berufspraktische Anteile einer anderen Weiterbildung oder eines Studienganges als berufspraktische Anteile nach den Anlagen 2 bis 9 anerkennen, wenn die anzuerkennenden Maßnahmen innerhalb der letzten fünf Jahre absolviert wurden oder eine Anwendung der Weiterbildungsinhalte in der beruflichen Praxis nachgewiesen ist,
2. die in Studiengängen erfolgreich absolvierten Module als Module nach den Anlagen 1 bis 9 anerkennen. In den Fällen des Satz 1 Nr. 1 Buchst. a und Nr. 2 ist eine Teilanerkennung nicht möglich und ist noch eine entsprechende Modulprüfung nach § 6 abzulegen. In den Fällen des Satz 1 Nr. 2 bedarf es keiner Modulprüfung, wenn das Modul innerhalb der letzten 5 Jahre absolviert wurde.

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