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Bundesgesetzblatt, Teil II, Jahrgang 2017, S. 74
BGBl. 2017 II S. 74 · 373.079 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.
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Gesetz
zu dem Protokoll vom 27. Juni 1997
zur Neufassung des Internationalen Übereinkommens
vom 13. Dezember 1960
über Zusammenarbeit zur Sicherung der Luftfahrt „EUROCONTROL“
Vom 6. Februar 2017
Der Bundestag hat mit Zustimmung des Bundesrates das folgende Gesetz be-
schlossen:
Artikel 1
Dem in Brüssel am 27. Juni 1997 von der Bundesrepublik Deutschland unter-
zeichneten Protokoll zur Neufassung des Internationalen Übereinkommens vom
13. Dezember 1960 über Zusammenarbeit zur Sicherung der Luftfahrt
„EUROCONTROL“ entsprechend den verschiedenen vorgenommenen Änderun-
gen und den der Schlussakte vom 27. Juni 1997 beigefügten Änderungen durch
die Diplomatische Konferenz vom 27. Juni 1997 sowie dem Zusatzprotokoll vom
27. Juni 1997 betreffend den Übergang von der Regelung nach der Mehrseitigen
Vereinbarung vom 12. Februar 1981 über Flugsicherungs-Streckengebühren zu
der Regelung nach den einschlägigen Bestimmungen der Neufassung des Inter-
nationalen Übereinkommens über Zusammenarbeit zur Sicherung der Luftfahrt
„EUROCONTROL“ aufgrund der 1997 in Brüssel vorgenommenen Änderungen,
einschließlich ihrer Anlage IV, wird zugestimmt. Das Protokoll und die Schluss-
akte sowie das Zusatzprotokoll werden nachstehend veröffentlicht.
Artikel 2
(1) Die nach Artikel 3 Satz 2 Buchstabe b und c der Anlage IV zum Überein-
kommen („Bestimmungen über das gemeinsame Flugsicherungs-Streckenge-
bührensystem“) gefassten Beschlüsse sind in ihrer jeweils geltenden, in der Bun-
desrepublik Deutschland angewendeten Fassung vom Bundesministerium für
Verkehr und digitale Infrastruktur im Bundesgesetzblatt bekannt zu machen.
(2) Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur wird ermäch-
tigt, durch Rechtsverordnung ohne Zustimmung des Bundesrates Abweichungen
von einem Beschluss nach Absatz 1 festzulegen, wenn der Beschluss dieses
vorsieht.
Artikel 3
Die Einziehung der Gebühr gemäß den Artikeln 6 und 7 der Anlage IV zum
Übereinkommen wird auf dem Verwaltungsweg durch die Bundesrepublik
Deutschland vorgenommen. Zu dem Zweck gilt die Gebühr gemäß Artikel 4 der
Anlage IV zum Übereinkommen als öffentlich-rechtliche Geldforderung des Bun-
des. Das Verwaltungs-Vollstreckungsgesetz in der im Bundesgesetzblatt Teil III,
Gliederungsnummer 201-4, veröffentlichten bereinigten Fassung, das zuletzt
durch Artikel 15 Absatz 1 des Gesetzes vom 21. November 2016 (BGBl. I S. 2591)
geändert worden ist, findet Anwendung.
Artikel 4
Änderung des
Luftverkehrsgesetzes
Das Luftverkehrsgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 10. Mai
2007 (BGBl. I S. 698), das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 28. Juni 2016
(BGBl. I S. 1548) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
In § 31b Absatz 3 Satz 2 werden nach den Wörtern „über Flugsicherungs-
Streckengebühren (BGBl. 1984 II S. 69)“ die Wörter „sowie bei der Einziehung
der Gebühr nach Artikel 3 des Gesetzes vom 6. Februar 2017 in Verbindung mit
den Artikeln 6 und 7 der Anlage IV des Internationalen Übereinkommens vom
13. Dezember 1960 über Zusammenarbeit zur Sicherung der Luftfahrt
„EUROCONTROL“ (BGBl. 2017 II S. 74, 76)“ eingefügt.

Artikel 5
(1) Dieses Gesetz tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.
(2) Der Tag, an dem das Protokoll nach seinem Artikel II Absatz 3 für die
Bundesrepublik Deutschland in Kraft tritt, ist im Bundesgesetzblatt bekannt zu
geben.
Das vorstehende Gesetz wird hiermit ausgefertigt. Es ist im Bundesgesetzblatt
zu verkünden.
Berlin, den 6. Februar 2017
Der Bundespräsident
Joachim Gauck
Die Bundeskanzlerin
Dr. A n g e l a M e r k e l
Der Bundesminister
f ü r Ve r k e h r u n d d i g i t a l e I n f ra s t r u k t u r
A. Dobrindt
Der Bundesminister des Auswärtigen
Steinmeier

Schlussakte
der Diplomatischen Konferenz
über das Protokoll zur Neufassung des Internationalen Übereinkommens
vom 13. Dezember 1960
über Zusammenarbeit zur Sicherung der Luftfahrt „EUROCONTROL“
entsprechend den verschiedenen vorgenommenen Änderungen
(Brüssel, den 27. Juni 1997)
Acte final
de la conférence diplomatique
sur le Protocole coordonnant la Convention
internationale
de coopération pour la sécurité de la navigation aérienne «EUROCONTROL»
du 13 décembre 1960
suite aux differentes modifications intervenues
(Bruxelles, le
Die Bevollmächtigten
der Bundesrepublik Deutschland,
der Republik Österreich,
des Königreichs Belgien,
der Republik Bulgarien,
der Republik Zypern,
der Republik Kroatien,
des Königreichs Dänemark,
des Königreichs Spanien,
der Französischen Republik,
des Vereinigten Königreichs
Großbritannien und Nordirland,
der Hellenischen Republik,
der Republik Ungarn,
Irlands,
der Italienischen Republik,
des Großherzogtums Luxemburg,
der Republik Malta,
des Fürstentums Monaco,
des Königreichs Norwegen,
des Königreichs der Niederlande,
der Portugiesischen Republik,
Rumäniens,
der Slowakischen Republik,
der Republik Slowenien,
des Königreichs Schweden,
der Schweizerischen Eidgenossenschaft,
der Tschechischen Republik,
der Republik Türkei,
die am 27. Juni 1997 in Brüssel zusammengetreten sind,
haben beschlossen, in dem 1981 in Brüssel geänderten Inter-
nationalen Übereinkommen über Zusammenarbeit zur Sicherung
der Luftfahrt „EUROCONTROL“ die in Anlage 1 dieser Schluss-
akte enthaltenen Änderungen vorzunehmen;
27 juin 1997)
Les plénipotentiaires:
de la République fédérale d’Allemagne,
de la République d’Autriche,
du Royaume de Belgique,
de la République de Bulgarie,
de la République de Chypre,
de la République de Croatie,
du Royaume du Danemark,
du Royaume d’Espagne,
de la République française,
du Royaume-Uni de Grande-Bretagne
et d’Irlande du Nord,
de la République hellénique,
de la République de Hongrie,
de l’Irlande,
de la République italienne,
du Grand-Duché de Luxembourg,
de la République de Malte,
de la Principauté de Monaco,
du Royaume de Norvège,
du Royaume des Pays-Bas,
de la République portugaise,
de la Roumanie,
de la République slovaque,
de la République de Slovénie,
du Royaume de Suède,
de la Confédération suisse,
de la République tchèque,
de la République de Turquie,
Réunis à Bruxelles le 27 juin 1997;
Ont décidé d’apporter à la Convention internationale de coopé-
ration pour la sécurité de la navigation aérienne «EUROCONTROL»,
amendée à Bruxelles en 1981, les amendements qui figurent en
Annexe 1 au présent Acte final;

haben den Wortlaut des Protokolls zur Neufassung des Inter-
nationalen Übereinkommens über Zusammenarbeit zur Siche-
rung der Luftfahrt „EUROCONTROL“ angenommen, das am
27. Juni 1997 zur Unterzeichnung aufgelegt wurde und dieser
Schlussakte als Anlage 2 beigefügt ist;
haben folgende Erklärung des Königreichs der Niederlande zur
Kenntnis genommen, die im Namen der Mitgliedstaaten der
Europäischen Gemeinschaft abgegeben wurde, die Mitglieder
der EUROCONTROL sind:
„Die Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft, die Mit-
glieder der EUROCONTROL sind, erklären hiermit, dass durch
die Unterzeichnung des Protokolls zur Neufassung des Interna-
tionalen Übereinkommens über Zusammenarbeit zur Sicherung
der Luftfahrt „EUROCONTROL“, das am 27. Juni 1997 zur Unter-
zeichnung aufgelegt wurde und dieser Schlussakte als Anlage 2
beigefügt ist, die ausschließliche Zuständigkeit der Gemeinschaft
in einigen von dem genannten Übereinkommen erfassten Be-
reichen und der Beitritt der Gemeinschaft zu EUROCONTROL
mit dem Ziel, eine solche ausschließliche Zuständigkeit wahrzu-
nehmen, in keiner Weise berührt wird.“;
haben folgende Erklärung des Königreichs Belgien zur Kennt-
nis genommen:
„Das Königreich Belgien unterzeichnet diesen Text zwar ohne
formellen Vorbehalt, erklärt jedoch hiermit, dass es besonderen
Wert auf die Gliederung des Luftraums in der Weise legt, dass
der Zugang zu seinen Flughäfen ohne jede Diskriminierung ge-
währleistet ist, und auch der Förderung des Dialogs zwischen
den Sozialpartnern besondere Bedeutung beimisst“;
haben folgende Erklärung der Hellenischen Republik zur
Kenntnis genommen:
„Die Hellenische Republik unterzeichnet die Schlussakte der
Diplomatischen Konferenz über das Protokoll zur Neufassung
des internationalen Übereinkommens über Zusammenarbeit zur
Sicherung der Luftfahrt „EUROCONTROL“ vom 13. Dezember
1960 unter der Voraussetzung, dass die Umsetzung und Anwen-
dung der Bestimmungen des obengenannten Protokolls mit den
rechtlichen Rahmenbestimmungen der ICAO und den entspre-
chenden Verfahren in Einklang stehen.“;
haben folgende Erklärung der Bundesrepublik Deutschland zur
Kenntnis genommen:
„Die Bundesrepublik Deutschland hält es für erforderlich, dass die
künftige Datenschutzregelung der Organisation EUROCONTROL
jedenfalls dem Standard der EG-Datenschutzrichtlinie entspricht.
Es ist auch zu gewährleisten, dass personenbezogene Daten, die
von der Organisation an eine Vertragspartei übermittelt werden,
dort einen Schutz genießen, der den Bestimmungen des Statuts
entspricht.“;
haben folgende Erklärungen angenommen:
I. Entschließung mit dem Ziel, die Mitgliedstaaten zu veranlas-
sen, das Protokoll zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu ratifi-
zieren
Die Konferenz
zusammengetreten in Brüssel am 27. Juni 1997 mit dem Ziel
der Annahme des Protokolls zur Neufassung des Internationalen
Übereinkommens über Zusammenarbeit zur Sicherung der Luft-
fahrt „EUROCONTROL“;
nach einstimmiger Annahme des genannten Protokolls;
in der Erwägung, dass es in hohem Maße wünschenswert ist,
dass das genannte Protokoll so schnell wie möglich in Kraft tritt –
ersucht alle Vertragsparteien, das Protokoll zur Neufassung
des Internationalen Übereinkommens über Zusammenarbeit zur
Ont adopté le Protocole coordonnant la Convention interna-
tionale de coopération pour la sécurité de la navigation aérienne
«EUROCONTROL», qui a été ouvert à la signature le 27 juin 1997
et qui figure en Annexe 2 au présent Acte final;
Ont pris acte de la déclaration suivante du Royaume des
Pays-Bas, faite au nom des Etats membres de la Communauté
européenne qui sont membres d’EUROCONTROL:
«Les Etats membres de la Communauté européenne qui sont
membres d’EUROCONTROL déclarent que la signature du Pro-
tocole coordonnant la Convention internationale de coopération
pour la sécurité de la navigation aérienne «EUROCONTROL»,
ouvert à la signature le 27 juin 1997 et joint en Annexe 2 au
présent Acte final, n’affecte en rien la compétence exclusive de
la Communauté dans certains domaines couverts par ladite
Convention ni l’adhésion de la Communauté à EUROCONTROL
aux fins d’exercer une telle compétence exclusive.»;
Ont pris acte de la déclaration suivante du Royaume de
Belgique:
«En signant ce texte sans réserve formelle, la Belgique déclare
qu’elle attache une importance particulière à l’agencement de
l’espace aérien garantissant l’accès non discriminatoire de ses
aéroports et à la promotion du dialogue entre partenaires
sociaux.»;
Ont pris acte de la déclaration suivante de la République
hellénique:
«La République hellénique signe l’Acte final de la Conférence
diplomatique sur le Protocole coordonnant la Convention inter-
nationale de coopération pour la sécurité de la navigation
aérienne «EUROCONTROL» du 13 décembre 1960, étant
entendu que la mise en œuvre et l’application des dispositions
dudit Protocole devront être conformes au cadre juridique et aux
procédures de l’OACI.»;
Ont pris acte de la déclaration suivante de la République
fédérale d’Allemagne:
«La République fédérale d’Allemagne estime qu’il est indispen-
sable que la Règlement relatif à la protection des données
élaboré par l’Organisation EUROCONTROL corresponde en tout
cas à la norme établie par l’Union européenne dans sa directive
relative à la protection des données.
Il convient également de garantir que les données à caractère
personnel transmises par l’Organisation à une Partie contrac-
tante bénéficient sur le territoire de cette dernière, d’une protec-
tion conforme aux dispositions de ladite règlementation.»;
Ont adopté les résolutions suivantes:
I. Résolution invitant les Etats membres à ratifier le Protocole à
leur meilleure convenance
La Conférence,
Réunie le 27 juin 1997 à Bruxelles dans le but d’adopter le Pro-
tocole coordonnant la Convention internationale de coopération
pour la sécurité de la navigation aérienne «EUROCONTROL»;
Ayant adopté ledit Protocole à l’unanimité;
Considérant qu’il est hautement souhaitable que le Protocole
susvisé entre en vigueur dans les meilleurs délais;
Prie toutes les Parties contractantes de ratifier, d’accepter ou
d’approuver dans les meilleurs délais le Protocole coordonnant

Sicherung der Luftfahrt „EUROCONTROL“ so bald wie möglich
zu ratifizieren, anzunehmen oder zu genehmigen;
bittet den Generaldirektor der EUROCONTROL, in Zusammen-
arbeit mit den Vertragsparteien alle praktischen Maßnahmen im
Rahmen des Verfahrens der Ratifizierung, Annahme oder Geneh-
migung des genannten Protokolls zu ergreifen, um gegebenen-
falls Unterstützung zu gewähren.
II. Entschließung zur vorzeitigen Umsetzung des Protokolls
Die Konferenz
zusammengetreten in Brüssel am 27. Juni 1997 mit dem Ziel
der Annahme des Protokolls zur Neufassung des Internationalen
Übereinkommens über Zusammenarbeit zur Sicherung der Luft-
fahrt „EUROCONTROL“;
nach einstimmiger Annahme des genannten Protokolls;
nach Kenntnisnahme von den Beschlüssen der Verkehrs-
minister der Mitgliedstaaten der Europäischen Zivilluftfahrt-
konferenz (ECAC) auf ihrer Tagung am 14. Februar 1997 in
Kopenhagen betreffend die ECAC-Strategie;
nach Kenntnisnahme von der Aufforderung der Verkehrs-
minister der ECAC-Staaten an die Ständige Kommission der
EUROCONTROL, Vereinbarungen hinsichtlich einer vorzeitigen
Umsetzung des revidierten EUROCONTROL-Übereinkommens
in Erwägung zu ziehen, wie in der ECAC-Strategie vorgeschlagen;
in der Erkenntnis, dass es erforderlich ist, einige Bestimmun-
gen des revidierten Übereinkommens vorzeitig umzusetzen, um
der Organisation EUROCONTROL und insbesondere ihrer Agen-
tur die Rolle und die Aufgaben zu übertragen, die in der institu-
tionellen Strategie der ECAC vorgesehen sind;
in Bekräftigung ihrer Entschlossenheit, durch die Bestimmun-
gen des revidierten Übereinkommens und in enger Zusammen-
arbeit mit allen betreffenden Parteien ein sicheres und leistungs-
fähiges europäisches Flugverkehrs-Managementsystem sowie
ein wirksames gemeinsames Flugsicherungs-Streckengebühren-
system zu schaffen –
ersucht alle Vertragsparteien, so weit wie möglich die vorzeitige
Umsetzung einiger Bestimmungen des revidierten Übereinkom-
mens in Angriff zu nehmen.
haben folgende gemeinsame Erklärungen angenommen:
I. Gemeinsame Erklärung zum Entwurf der EUROCONTROL-
Datenschutzregelung
Die Konferenz
zusammengetreten in Brüssel am 27. Juni 1997 mit dem Ziel
der Annahme des Protokolls zur Neufassung des Internationalen
Übereinkommens über Zusammenarbeit zur Sicherung der Luft-
fahrt „EUROCONTROL“;
nach einstimmiger Annahme des genannten Protokolls;
nach Kenntnisnahme von dem Entwurf der EUROCONTROL-
Datenschutzregelung –
gibt folgende gemeinsame Erklärung ab:
Die Unterzeichnerstaaten verpflichten sich sicherzustellen,
dass der Rat zum frühestmöglichen Zeitpunkt eine interne Daten-
schutzregelung der Organisation EUROCONTROL genehmigt.
II. Gemeinsame Erklärung über die Maßnahmen, die erforderlich
sind, damit der Rechnungsprüfungsausschuss eine „Trans-
parenzfunktion“ wahrnehmen kann und diese Funktion im
Rahmen der vorzeitigen Umsetzung einiger Bestimmungen
des Protokolls eingeführt wird
Die Konferenz
zusammengetreten in Brüssel am 27. Juni 1997 mit dem Ziel
der Annahme des Protokolls zur Neufassung des Internationalen
Übereinkommens über Zusammenarbeit zur Sicherung der Luft-
fahrt „EUROCONTROL“;
nach einstimmiger Annahme des vorgenannten Protokolls;
la Convention internationale de coopération pour la sécurité de
la navigation aérienne «EUROCONTROL»;
Invite le Directeur général d’EUROCONTROL à prendre toutes
dispositions pratiques, en coopération avec les Parties contrac-
tantes, pour fournir, le cas échéant, une assistance dans le cadre
de la procédure de ratification, d’acception ou d’approbation
dudit Protocole.
II. Résolution relative à la mise en œuvre anticipée du Protocole
La Conférence,
Réunie le 27 juin 1997 à Bruxelles dans le but d’adopter le Pro-
tocole coordonnant la Convention internationale de coopération
pour la sécurité de la navigation aérienne «EUROCONTROL»;
Ayant adopté ledit Protocole à l’unanimité;
Ayant pris acte des décisions arrêtées par les ministres de
Transports des Etats membres de la Conférence européenne de
l’Aviation civile (CEAC), réunis le 14 février 1997 à Copenhague,
au sujet de la Stratégie de la CEAC;
Ayant noté que les ministres des Transports de la CEAC ont
invité la Commission permanente d’EUROCONTROL à envisager
les dispositions à prendre aux fins de la mise en œuvre anticipée
de la Convention EUROCONTROL révisée, comme il est proposé
dans la Stratégie de la CEAC;
Constatant qu’une mise en œuvre anticipée de certaines
dispositions de la Convention révisée est nécessaire pour confier
à l’Organisation EUROCONTROL, et en particulier à son Agence,
le rôle et les attributions évoqués dans la Stratégie institutionnelle
de la CEAC;
Réitérant son attachement à mettre en place, par la voie des
dispositions de la Convention révisée et en étroite collaboration
avec toutes les parties intéressées, un système européen de
gestion de la circulation aérienne qui soit sûr et efficace, ainsi
qu’un système commun de redevances de route également
efficace;
Prie toutes les Parties contractantes d’œuvrer, dans toute la
mesure possible, à la mise en œuvre anticipée de certaines
dispositions de la Convention révisée.
A adopté les déclarations communes suivantes:
I. Déclaration commune sur le projet de Règlement
EUROCONTROL sur la protection des données
La Conférence,
Réunie à Bruxelles le 27 juin 1997 pour adopter le Protocole
coordonnant la Convention internationale de coopération pour la
sécurité de la navigation aérienne «EUROCONTROL»;
Ayant adopté ledit Protocole à l’unanimité;
Ayant pris acte du projet de Règlement EUROCONTROL relatif
à la protection des données;
Fait la déclaration commune suivante:
Les Etats signataires s’engagent à faire en sorte qu’un Règle-
ment interne relatif à la protection des données de l’Organisation
EUROCONTROL soit approuvé par le Conseil dans les meilleurs
délais.
II. Déclaration commune sur les mesures nécessaires pour que
la Mission d’audit du Conseil puisse exercer une fonction
«transparence» et que cette fonction soit instaurée dans le
contexte de la mise en œuvre anticipée de certaines dispo-
sitions du Protocole
La Conférence,
Réunie à Bruxelles le 27 juin 1997 pour adopter le Protocole
coordonnant la Convention internationale de coopération pour la
sécurité de la navigation aérienne «EUROCONTROL»;
Ayant adopté ledit Protocole à l’unanimité;

nach Kenntnisnahme von den im vorgenannten Protokoll enthaltenen Bestimmungen über die Schaffung einer wirk- samen und unabhängigen Verwaltungsstruktur für die Agentur EUROCONTROL, die zur Gewährleistung einer wirksamen, straf- fen und transparenten Beschlussfassungsregelung im Bereich des Flugverkehrsmanagements in Europa gemäß der institutio- nellen Strategie der ECAC beiträgt; nach Kenntnisnahme von der Tatsache, dass die Agentur EUROCONTROL das zuständige Gremium für die Errei- chung der gesetzten Ziele und die Erfüllung der im Überein- kommen enthaltenen bzw. durch die Entscheidungsgremien der EUROCONTROL festgelegten Aufgaben ist; in der Erkenntnis, dass es wünschenswert ist, die Agentur EUROCONTROL in die Lage zu versetzen, mittels eines Rech- nungsprüfungsausschusses mit einer entsprechenden Aufga- benstellung einen angemessenen Stand der Transparenz in Bezug auf ihre Verwaltung zu sichern – gibt folgende gemeinsame Erklärung ab: Die Unterzeichnerstaaten verpflichten sich, die notwendigen Maßnahmen zur Schaffung einer Transparenzfunktion für den in Artikel 7 Absatz 5 des Übereinkommens genannten Rechnungs- prüfungsausschuss des Rates zu ergreifen und darüber hinaus sicherzustellen, dass diese Funktion im Rahmen der vorzeitigen Umsetzung einiger Bestimmungen des Protokolls zur Neufas- sung des Übereinkommens eingeführt wird. Zu Urkund dessen haben die Bevollmächtigten diese Schluss- akte unterschrieben. Geschehen zu Brüssel am 27. Juni 1997 in einer Urschrift, die im Archiv der Regierung des Königreichs Belgien hinterlegt wird; diese übermittelt den Regierungen der anderen Unterzeichner- staaten eine beglaubigte Abschrift. Ayant pris acte des dispositions dudit Protocole relatives à la création d’une structure de gestion efficace et autonome pour l’Agence EUROCONTROL, propre à favoriser la mise en place d’un mécanisme de décision efficace, rationnel et transparent pour la gestion de la circulation aérienne en Europe, conformé- ment à la Stratégie institutionnelle de la CEAC; Ayant noté qu’il appartient à l’Agence EUROCONTROL d’atteindre les objectifs et d’exécuter les tâches énoncés dans la Convention ou par les instances dirigeants d’EUROCONTROL; Reconnaissant qu’il est souhaitable de permettre à l’Agence EUROCONTROL de garantir un niveau adéquat de transparence dans sa gestion par l’intermédiaire d’une Mission d’audit dotée d’un mandat approprié; Fait la déclaration commune suivante: Les Etats signataires s’engagent à prendre les mesures néces- saires pour que la Mission d’audit du Conseil visée à l’Article 7.5 de la Convention puisse exercer une fonction «transparence», et à faire en sortie que cette fonction soit instaurée dans le contexte de la mise en œuvre anticipée de certaines dispositions du Pro- tocole coordonnant la Convention. En foi de quoi, les Plénipotentiaires ont signé le présent Acte final. Fait à Bruxelles, le 27 juin 1997, en un seul exemplaire, qui restera déposé aux archives du Gouvernement du Royaume de Belgique, qui en communiquera copie conforme aux Gouverne- ments des autres Etats signataires.

Anlage 1 zur Schlussakte
Änderungen
durch die Diplomatische Konferenz vom 27. Juni 1997
Annexe 1 à l’Acte final
Amendements
apportés par la conférence diplomatique du 27 juin 1997
Artikel I
Das Internationale Übereinkommen vom 13. Dezember
1960 über Zusammenarbeit zur Sicherung der Luftfahrt
„EUROCONTROL“, geändert durch das Zusatzprotokoll vom
6. Juli 1970, das seinerseits durch das Protokoll vom 21. Novem-
ber 1978 geändert wurde, in der Fassung des Protokolls vom
12. Februar 1981, im Folgenden als „Übereinkommen“ bezeich-
net, wird nach Maßgabe der folgenden Artikel geändert.
Artikel II
Artikel 1 Absätze 1 und 2 des Übereinkommens erhält folgen-
den Wortlaut:
„Artikel 1
1. Um die zur Einrichtung eines einheitlichen Europäischen
Flugverkehrs-Managementsystems erforderliche Harmonisierung
und Integration zu verwirklichen, kommen die Vertragsparteien
überein, ihre Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Flugsicherung
zu verstärken und ihre gemeinsamen Tätigkeiten auf diesem
Gebiet weiterzuentwickeln; dabei werden sie die Verteidigungs-
erfordernisse gebührend berücksichtigen, im Rahmen der Bereit-
stellung kostenwirksamer Flugsicherungsdienste ein Höchstmaß
an Handlungsfreiheit, das mit dem erforderlichen Sicherheitsgrad
zu vereinbaren ist, für alle Luftraumbenutzer gewährleisten und
der Notwendigkeit Rechnung tragen, nachteilige Auswirkungen
auf die Umwelt möglichst gering zu halten, soweit dies insbeson-
dere in betrieblicher, technischer und wirtschaftlicher Hinsicht
möglich ist.
Bei der Verfolgung dieser Ziele müssen der Grundsatz der vollen
und ausschließlichen Souveränität eines jeden Staates im Luft-
raum über seinem Hoheitsgebiet sowie die Möglichkeit eines
jeden Staates, seine Befugnisse im Bereich der Sicherheit und
der Verteidigung in seinem nationalen Luftraum auszuüben,
unberührt bleiben.
Sie vereinbaren zu diesem Zweck,
a) eine europäische Politik auf dem Gebiet des Flugverkehrs-
managements festzulegen und dabei Strategien und Pro-
gramme zu dem Zweck zu definieren, die Kapazität zu ent-
wickeln, die notwendig ist, um den Erfordernissen aller zivilen
und militärischen Benutzer unter Wahrung des erforderlichen
Sicherheitsgrads in kostenwirksamer Weise zu entsprechen;
b) sich zur Festlegung spezifischer Zielvorgaben hinsichtlich der
Leistungsfähigkeit des Flugverkehrsmanagementbetriebs in
den in Anlage II aufgeführten Fluginformationsgebieten zu
verpflichten, für welche die Staaten entsprechend den ein-
schlägigen Bestimmungen des Abkommens von Chikago
über die Internationale Zivilluftfahrt die Bereitstellung von
Flugsicherungsdiensten zugesagt haben, unbeschadet der
Grundsätze der Freiheit des Verkehrs in den nicht der
Souveränität der Staaten unterstehenden Lufträumen, wie sie
sich aus Übereinkommen, sonstigen internationalen Über-
einkünften und den Regeln oder Grundsätzen des Völker-
gewohnheitsrechts ergeben;
Article I
La Convention internationale de coopération pour la sécurité
de la navigation aérienne «EUROCONTROL» du 13 décembre
1960, telle que modifiée par le Protocole additionnel du 6 juillet
1970, modifié lui-même par le Protocole du 21 novembre 1978,
le tout amendé par le Protocole du 12 février 1981, ci-après
dénommée «la Convention», est amendée selon les dispositions
des articles suivants.
Article II
Les paragraphes 1 et 2 de l’article 1 de la Convention sont
remplacés par les dispositions suivantes:
«Article 1
1. Afin de réaliser l’harmonisation et l’intégration nécessaires
à la mise en place d’un système européen uniforme de gestion
de la circulation aérienne, les Parties contractantes conviennent
de renforcer leur coopération et de développer leurs activités
communes dans le domaine de la navigation aérienne, en tenant
dûment compte des nécessités de la défense, tout en assurant
à tous les usagers de l’espace aérien le maximum de liberté
compatible avec le niveau de sécurité requis dans le cadre de la
fourniture de services de la circulation aérienne économiquement
efficaces, et en tenant compte de la nécessité de minimiser,
lorsque cela est possible, notamment sur les plans opérationnel,
technique et économique, toute incidence négative sur l’environ-
nement.
Ces objectifs seront poursuivis sans qu’il soit porté atteinte au
principe de souveraineté complète et exclusive de chaque Etat
sur l’espace aérien au-dessus de son territoire et à la capacité,
pour chaque Etat, d’exercer ses prérogatives en matière de
sécurité et de défense dans son espace aérien national.
Elles conviennent à cette fin:
(a) de fixer une politique européenne dans le domaine de la
gestion de la circulation aérienne comprenant la définition
de stratégies et de programmes dont le but est de dévelop-
per la capacité nécessaire pour répondre aux besoins
de tous les utilisateurs civils et militaires, d’une manière
économiquement efficace tout en maintenant le niveau de
sécurité requis;
(b) de s’engager à fixer des objectifs spécifiques quant à
l’efficacité des opérations de gestion de la circulation
aérienne dans les Régions d’information de vol telles que
décrites à l’Annexe II de la présente Convention dans les-
quelles les Etats ont, en conformité avec les dispositions
pertinentes de la Convention relative à l’Aviation civile inter-
nationale, accepté d’assurer les services de la circulation
aérienne, sans porter atteinte aux principes de liberté de
circulation dans les espaces aériens non soumis à la
souveraineté des Etats tels qu’ils découlent des conven-
tions, accords internationaux, règles ou principes du droit
international public coutumier;

c) ein System zur Leistungsüberprüfung und Leistungsziel-
setzung für das Flugverkehrsmanagement einzuführen;
d) einen gemeinsamen Konvergenz- und Implementierungsplan
für die Flugsicherungsdienste und -einrichtungen in Europa
durchzuführen;
e) gemeinsame Normen und Spezifikationen anzunehmen und
anzuwenden;
f) die Regelungen im Bereich der Flugsicherungsdienste zu
harmonisieren;
g) die verfügbare Kapazität weiterzuentwickeln, um der Nach-
frage im Luftverkehr entsprechen zu können und durch die
gemeinsame Einrichtung, den gemeinsamen Betrieb und die
gemeinsame Weiterentwicklung eines gemeinsamen euro-
päischen Verkehrsflusssteuerungssystems im Rahmen der
Einführung eines einheitlichen europäischen Flugverkehrs-
Managementsystems eine möglichst wirksame Nutzung die-
ser Kapazität sicherzustellen;
h) die gemeinsame Beschaffung von Flugsicherungssystemen
und -einrichtungen zu fördern;
i) bei der Festlegung und Berechnung der den Benutzern der
Streckennavigationseinrichtungen und -dienste auferlegten
Gebühren, im Folgenden als „Flugsicherungs-Streckenge-
bühren“ bezeichnet, gemeinsam vorzugehen;
j) getrennt von der Bereitstellung von Diensten einen Mecha-
nismus zur multilateralen Entwicklung und Harmonisierung
einer Sicherheitsregelung auf dem Gebiet des Flugverkehrs-
managements innerhalb eines die gesamte Luftfahrt um-
fassenden Sicherheitssystemkonzepts einzurichten;
k) sich an der Planung, der Einrichtung und der Überwachung
eines globalen Satelliten-Navigationssystems zu beteiligen;
l) neue Möglichkeiten für ein gemeinsames Handeln auf dem
Gebiet der Planung, der Einrichtung, der Überwachung oder
des Betriebs von Systemen und Diensten in der Flugsiche-
rung zu bestimmen;
m) im Rahmen eines „Gate-to-Gate“-Konzepts eine umfassende
Politik und einen angemessenen leistungsfähigen Mechanis-
mus für die strategische Gestaltung und Planung der Stre-
cken und des Luftraums zu entwickeln.
2. Sie gründen zu diesem Zweck eine „Europäische Orga-
nisation für Flugsicherung (EUROCONTROL)“, im Folgenden als
„Organisation“ bezeichnet, die in Zusammenarbeit mit den zivilen
und militärischen Stellen der Staaten sowie den Benutzer-
organisationen handelt. Diese Organisation besteht aus drei
Organen:
a) einer Generalversammlung als dem zuständigen Organ für
die Festlegung und die Genehmigung des allgemeinen Vor-
gehens der Organisation, einschließlich
i) des gemeinsamen Vorgehens hinsichtlich der Flugsiche-
rungs-Streckengebühren und der anderen Tätigkeiten der
Organisation im Gebührenbereich;
ii) der Leistungsüberprüfungs- und Bewertungsfunktionen
der Organisation;
iii) der Festlegung der Ziele der Organisation einschließlich
derjenigen in den Bereichen Normung, Planung, Leistung
und Sicherheitsregelung;
iv) der Auswahl der größeren Rahmenprogramme für die Zu-
sammenarbeit nach technischen und finanziellen Krite-
rien;
v) der Außenbeziehungen zu Staaten und Organisationen
und der Anträge auf Beitritt zu diesem Übereinkommen;
b) einem Rat als dem für die Durchführung der Beschlüsse der
Generalversammlung zuständigen Organ, das vorbehaltlich
der dieser übertragenen Befugnisse über alle an die Vertrags-
parteien gerichteten und für diese verbindlichen Maßnahmen
entscheidet sowie die Aufsicht über die Arbeit der Agentur
ausübt;
(c) d’instaurer un système d’examen des performances et de
fixation d’objectifs de la gestion de la circulation aérienne;
(d) d’appliquer un plan commun de convergence et de mise en
œuvre portant sur les services et installations de navigation
aérienne en Europe;
(e) d’adopter et d’appliquer des normes et spécifications
communes;
(f) d’harmoniser les réglementations applicables aux services
de la circulation aérienne;
(g) de développer la capacité disponible pour répondre à la
demande de trafic aérien et d’en assurer l’utilisation la plus
efficace possible par la création, l’exploitation et le dévelop-
pement conjoints d’un système commun de gestion des
courants de trafic aérien en Europe, dans le cadre de la mise
en œuvre d’un système européen uniforme de gestion de la
circulation aérienne;
(h) de favoriser l’acquisition commune de systèmes et
d’installations de la circulation aérienne;
(i) de mettre en œuvre une politique commune pour l’établis-
sement et le calcul des redevances imposées aux usagers
des installations et services de navigation aérienne en route,
ci-après dénommées «redevances de route»;
(j) de mettre en œuvre un mécanisme, distinct de la fourniture
de services, pour l’élaboration et l’harmonisation multilaté-
rales d’un régime de réglementation de la sécurité dans
le domaine de la gestion de la circulation aérienne, dans
l’optique d’un système intégré de sécurité aéronautique;
(k) de participer à la conception, à la mise en œuvre et au suivi
d’un système mondial de navigation par satellite;
(l) de recenser les possibilités nouvelles d’actions communes
dans le domaine de la conception, de la mise en œuvre, du
suivi ou de l’exploitation de systèmes et services de navi-
gation aérienne;
(m) dans le contexte d’un concept «de porte à porte», d’élaborer
une politique globale et un mécanisme efficace approprié
de conception et de planification stratégiques des routes et
de l’espace aérien.
2. Elles instituent à cet effet une «Organisation européenne
pour la sécurité de la navigation aérienne (EUROCONTROL)»,
ci-après dénommée «l’Organisation», qui agira en coopération
avec les autorités nationales civiles et militaires ainsi que les
organisations d’usagers. Celle-ci comporte trois organes:
(a) une Assemblée générale qui constitue l’organe responsable
de l’élaboration et de l’approbation de la politique générale
de l’Organisation, y compris:
(i) la politique commune relative aux redevances de route
et les autres activités de l’Organisation dans le domaine
des redevances;
(ii) les fonctions d’examen et d’évaluation des perfor-
mances de l’Organisation;
(iii) la définition des objectifs de l’Organisation, notamment
les objectifs en matière de normalisation, de planifica-
tion, de performance et de réglementation de la sécurité;
(iv) le choix des grands programmes cadres de coopération
selon des critères techniques et financiers;
(v) les relations extérieures avec les Etats et organisations
et les demandes d’adhésion à la présente Convention;
(b) un Conseil qui constitue l’organe chargé d’exécuter les
décisions de l’Assemblée générale et, sous réserve des
pouvoirs conférés à cette dernière, de prendre toutes les
mesures ayant force d’obligation à l’égard des Parties
contractantes, ainsi que de superviser les travaux de
l’Agence;

c) einer Agentur, deren Satzung diesem Übereinkommen als
Anlage I beigefügt ist, als dem Organ, das die Aufgaben der
Organisation entsprechend den nachstehenden Artikeln so-
wie die ihm von der Generalversammlung oder vom Rat über-
tragenen Aufgaben durchführt, Initiativen für die entsprechen-
den Vorschläge ergreift und die technischen, finanziellen und
personellen Mittel zur Erreichung der festgelegten Ziele ein-
setzt.“
Artikel III
Artikel 2 des Übereinkommens erhält folgenden Wortlaut:
„Artikel 2
1. Die Organisation ist mit folgenden Aufgaben betraut:
a) Erarbeitung und Genehmigung detaillierter Pläne zur Harmo-
nisierung und Integration der Flugsicherungsdienste und
-systeme der Vertragsparteien, insbesondere der boden-
und bordseitigen Flugnavigationssysteme, mit dem Ziel der
Einrichtung eines einheitlichen europäischen Flugverkehrs-
Managementsystems;
b) Koordinierung der Implementierungspläne der Vertrags-
parteien, um zu einer Konvergenz in Richtung auf ein einheit-
liches europäisches Flugverkehrs-Managementsystem zu ge-
langen;
c) Prüfung und Koordinierung von Fragen auf dem Gebiet der
Flugsicherung, die von der Internationalen Zivilluftfahrt-Orga-
nisation (ICAO) oder anderen mit der Zivilluftfahrt befassten
Organisationen untersucht werden, im Namen der Vertrags-
parteien sowie Koordinierung und Vorlage von Änderungen
oder Vorschlägen bei diesen Einrichtungen;
d) Definition, Konzeption, Entwicklung, Erprobung und Orga-
nisation der Einrichtung eines einheitlichen europäischen
Flugverkehrs-Managementsystems;
e) Entwicklung und Betrieb eines gemeinsamen europäischen
Verkehrsflusssteuerungssystems in einem gemeinsamen inter-
nationalen Zentrum im Rahmen des Buchstabens d;
f) Ausarbeitung, Annahme und Fortschreibung gemeinsamer
Normen, Spezifikationen und Verfahrensweisen für Flug-
verkehrs-Managementsysteme und -dienste;
g) Ausarbeitung und Genehmigung von Verfahren mit dem Ziel
einer Strategie zur gemeinsamen Beschaffung von Flugsiche-
rungssystemen und -einrichtungen;
h) Koordinierung der Forschungs- und Entwicklungsprogramme
der Vertragsparteien, die sich auf neue Techniken auf dem
Gebiet der Flugsicherung beziehen, Sammlung und Ver-
teilung der Ergebnisse sowie Förderung und gemeinsame
Durchführung von Untersuchungen, Versuchen und ange-
wandter Forschung sowie einschlägigen technischen Ent-
wicklungen;
i) Einrichtung eines unabhängigen Systems zur Leistungsüber-
prüfung, das sich auf alle Aspekte des Flugverkehrsmanage-
ments, einschließlich allgemeines Vorgehen und Planung,
Sicherheitsmanagement auf Flughäfen und in deren Um-
gebung sowie im Luftraum, sowie auf finanzielle und wirt-
schaftliche Aspekte der geleisteten Dienste erstreckt, und
Festlegung von Zielen, die sich auf all diese Aspekte be-
ziehen;
j) Prüfung und Förderung von Maßnahmen zur Erhöhung der
Leistungsfähigkeit und der Kostenwirksamkeit auf dem
Gebiet der Flugsicherung;
k) Ausarbeitung und Genehmigung gemeinsamer Kriterien,
Verfahren und Methoden zur Gewährleistung einer größt-
möglichen Leistungsfähigkeit und Qualität der Flugverkehrs-
Managementsysteme und der Flugsicherungsdienste;
(c) une Agence, dont les Statuts figurent à l’Annexe I à la pré-
sente Convention, qui constitue l’organe chargé d’accomplir
les tâches de l’Organisation conformément aux dispositions
des articles suivants de cette Convention, ainsi que les
tâches qui lui sont confiées par l’Assemblée générale ou le
Conseil, d’établir des propositions appropriées et de mettre
en œuvre les ressources techniques et financières et les
moyens en personnel pour atteindre les objectifs fixés.»
Article III
L’article 2 de la Convention est remplacé par les dispositions
suivantes:
«Article 2
1. L’Organisation est chargée des tâches suivantes:
(a) élaborer et approuver des plans détaillés d’harmonisation
et d’intégration des services et systèmes de circulation
aérienne des Parties contractantes, en particulier les sys-
tèmes de navigation au sol et embarqués, en vue de la mise
en place d’un système européen uniforme de gestion de la
circulation aérienne;
(b) coordonner les plans de mise en œuvre élaborés par les
Parties contractantes, de manière à assurer la convergence
vers un système européen uniforme de gestion de la circu-
lation aérienne;
(c) examiner et coordonner pour le compte des Parties
Contractantes les questions relevant du domaine de la
navigation aérienne étudiées par l’Organisation de l’Aviation
Civile Internationale (OACI) ou d’autres organisations inter-
nationales traitant de l’aviation civile et coordonner et
soumettre à ces organes des amendements ou des pro-
positions;
(d) définir, concevoir, mettre au point, valider et organiser la
mise en œuvre d’un système européen uniforme de gestion
de la circulation aérienne;
(e) mettre au point et exploiter un système européen commun
de gestion des courants de trafic aérien au sein d’un centre
international commun dans le cadre de l’alinéa (d) ci-dessus;
(f) élaborer, adopter et tenir à l’étude des normes, des spécifi-
cations et des pratiques communes pour les systèmes et
services de gestion de la circulation aérienne;
(g) élaborer et approuver des procédures en vue de la mise
en œuvre d’une stratégie d’acquisition en commun de
systèmes et d’installations de la circulation aérienne;
(h) coordonner les programmes de recherche et développe-
ment des Parties contractantes relatifs aux nouvelles
techniques dans le domaine de la navigation aérienne, en
rassembler et en diffuser les résultats, et promouvoir et
exécuter en commun des études, des essais et des re-
cherches appliquées, ainsi que des développements tech-
niques dans ce domaine;
(i) établir un système indépendant d’examen des perfor-
mances qui traitera de tous les aspects de la gestion du
trafic aérien, notamment la politique générale et la planifi-
cation, la gestion de la sécurité sur le site et aux alentours
des aéroports et dans l’espace aérien, ainsi que les aspects
financiers et économiques des services fournis et fixer des
objectifs qui traiteront de tous ces aspects;
(j) étudier et promouvoir les mesures propres à accroître
l’efficacité et le rendement dans le domaine de la navigation
aérienne;
(k) élaborer et approuver des critères, procédures et méthodes
communs de façon à garantir une efficacité et une qualité
optimales des systèmes de gestion de la circulation
aérienne et des services de la circulation aérienne;

l) Erarbeitung von Vorschlägen zur Harmonisierung der euro-
päischen Vorschriften für Flugsicherungsdienste;
m) Unterstützung zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit und
Flexibilität bei der Nutzung des Luftraums durch zivile und
militärische Benutzer;
n) Entwicklung und Genehmigung koordinierter oder gemein-
samer Vorgehensweisen zur Verbesserung des Flugverkehrs-
managements auf Flughäfen und in deren Umgebung;
o) Erarbeitung und Genehmigung gemeinsamer Auswahlkrite-
rien und gemeinsamer Vorgehensweisen bei der Ausbildung,
Zulassung und Prüfung der Befähigung von Flugsicherungs-
personal;
p) Entwicklung, Einrichtung und Betrieb der Elemente der künf-
tigen gemeinsamen europäischen Systeme, die ihr von den
Vertragsparteien übertragen werden;
q) Festlegung, Fakturierung und Einziehung der Flugsicherungs-
Streckengebühren im Auftrag der am gemeinsamen Flug-
sicherungs-Streckengebührensystem beteiligten Vertrags-
parteien nach Maßgabe der Anlage IV;
r) Einrichtung und Anwendung eines Mechanismus zur multi-
lateralen Entwicklung und Harmonisierung einer Sicherheits-
regelung auf dem Gebiet des Flugverkehrsmanagements;
s) Erfüllung aller sonstigen Aufgaben, die sich auf die Grund-
sätze und Ziele dieses Übereinkommens beziehen.
2. Die Organisation kann auf Antrag einer oder mehrerer Ver-
tragsparteien auf der Grundlage einer oder mehrerer besonderer
Vereinbarungen zwischen der Organisation und den betreffenden
Vertragsparteien folgende Aufgaben wahrnehmen:
a) Unterstützung dieser Vertragsparteien bei der Planung, der
Spezifikation und dem Aufbau von Flugsicherungssystemen
und -diensten;
b) Bereitstellung und Betrieb der Gesamtheit oder eines Teiles
der Flugsicherungseinrichtungen und -dienste im Auftrag
dieser Vertragsparteien;
c) Unterstützung dieser Vertragsparteien bei der Festlegung,
Fakturierung und Einziehung der den Benutzern der Flug-
sicherungsdienste durch diese Vertragsparteien auferlegten
Gebühren, die nicht der Anlage IV unterliegen.
3. Die Organisation kann
a) mit Nichtvertragsparteien, die daran interessiert sind, sich an
der Erfüllung der in Artikel 2 Absatz 1 genannten Aufgaben
zu beteiligen, besondere Vereinbarungen schließen;
b) auf Antrag von Nichtvertragsparteien oder anderen inter-
nationalen Organisationen in deren Auftrag aufgrund beson-
derer Vereinbarungen zwischen ihr und den betreffenden
Parteien alle anderen Aufgaben durchführen, die in diesem
Artikel vorgesehen sind.
4. Die Organisation stellt so weit wie möglich sicher, dass ihre
Aufgaben hinsichtlich der Bereitstellung von Diensten, insbeson-
dere die in Artikel 2 Absatz 1 Buchstaben e, g, p und q, Absatz 2
und Absatz 3 Buchstabe b genannten, unabhängig von ihren
Regelungsaufgaben wahrgenommen werden.
5. Zur Erleichterung der Erfüllung ihrer Aufgaben kann die
Organisation auf Beschluss der Generalversammlung Unterneh-
men gründen, die durch spezifische, entweder auf dem Völker-
recht oder auf dem innerstaatlichen Recht einer Vertragspartei
beruhende Satzungen geregelt werden, oder eine Mehrheits-
beteiligung an solchen Unternehmen erwerben.“
(l) mettre au point des propositions en vue d’une harmonisa-
tion de la réglementation européenne applicable aux
services de la circulation aérienne;
(m) appuyer l’amélioration de l’efficacité et de la souplesse de
l’utilisation de l’espace aérien par les usagers civils et
militaires;
(n) élaborer et approuver des politiques coordonnées ou com-
munes pour améliorer la gestion de la circulation aérienne
sur le site et aux alentours des aéroports;
(o) élaborer et approuver des critères communs de sélection et
des politiques communes pour la formation, l’octroi des
licences et l’évaluation des aptitudes du personnel des
services de la circulation aérienne;
(p) concevoir, mettre en place et exploiter les éléments des
futurs systèmes européens communs qui lui sont confiés
par les Parties contractantes;
(q) établir, facturer et percevoir les redevances de route, pour
le compte des Parties contractantes participant au système
commun de redevances de route, dans les conditions
prévues à l’Annexe IV;
(r) établir et mettre en œuvre un mécanisme permettant de
développer et d’harmoniser, au niveau multilatéral, la régle-
mentation en matière de sécurité dans le domaine de la
gestion du trafic aérien;
(s) exécuter toute autre tâche relevant des principes et objectifs
de la présente Convention.
2. L’Organisation peut, à la demande d’une ou de plusieurs
Parties contractantes, et sur la base d’un ou de plusieurs
accords particuliers conclus entre l’Organisation et les Parties
contractantes intéressées:
(a) assister lesdites Parties contractantes dans la planification,
la spécification et la création de systèmes et de services de
la circulation aérienne;
(b) fournir et exploiter, en totalité ou en partie, les installations
et les services de la circulation aérienne, pour le compte
desdites Parties contractantes;
(c) assister lesdites Parties contractantes en ce qui concerne
l’établissement, la facturation et la perception des rede-
vances qu’elles imposent aux usagers des services de la
navigation aérienne et qui ne relèvent pas de l’Annexe IV à
la présente Convention.
3. L’Organisation peut:
(a) conclure des accords particuliers avec les Parties non
contractantes intéressées à participer à l’exécution des
tâches prévues au paragraphe 1 de l’article 2;
(b) à la demande de Parties non contractantes ou d’autres
organisations internationales exécuter, en leur nom, toute
autre tâche relevant du présent Article, sur la base
d’accords particuliers conclus entre l’Organisation et les
Parties intéressées.
4. L’Organisation veille à ce que, dans la mesure du possible,
ses fonctions de prestation de services, en particulier celles pré-
vues aux alinéas (e), (g), (p) et (q) du paragraphe 1 de l’article 2,
au paragraphe 2 de l’article 2 et à l’alinéa (b) du paragraphe 3 de
l’article 2, soient exercées indépendamment de ses fonctions de
réglementation.
5. Pour faciliter l’exécution de ses tâches, l’Organisation peut,
sur décision de l’Assemble générale, créer des entreprises qui
seront régies par des statuts spécifiques relevant soit du droit in-
ternational public, soit du droit national d’une Partie contractante,
ou prendre une participation majoritaire dans de telles entre-
prises.»

Artikel IV
Artikel 3 des Übereinkommens erhält folgenden Wortlaut:
„Artikel 3
1. Dieses Übereinkommen findet Anwendung auf die Flug-
sicherungs-Streckendienste und die damit verbundenen Dienste
im Bereich der Anflug- und Platzkontrolle in den in der Anlage II
aufgeführten Fluginformationsgebieten.
2.
a) Jede Änderung, die eine Vertragspartei an der Liste ihrer
Fluginformationsgebiete in Anlage II vorzunehmen beabsich-
tigt, bedarf eines mit Einstimmigkeit der abgegebenen Stim-
men gefassten Beschlusses der Generalversammlung, wenn
sie eine Änderung der Grenzen des von diesem Übereinkom-
men erfassten Luftraums zur Folge hat.
b) Dessen ungeachtet wird jede Änderung, die sich nicht in die-
ser Weise auswirkt, der Organisation durch die betroffene
Vertragspartei notifiziert.
3. Im Sinne dieses Übereinkommens bezieht sich der Aus-
druck „Luftverkehr“ auf Zivil- sowie auf Militär-, Zoll- und Polizei-
luftfahrzeuge, welche die Verfahren der Internationalen Zivilluft-
fahrtorganisation beachten.
Auf der Grundlage einer besonderen Vereinbarung, wie sie in
Artikel 2 Absatz 2 Buchstabe b vorgesehen ist, kann eine Ver-
tragspartei beantragen, dass der Ausdruck „Luftverkehr“ auch
auf den übrigen Luftverkehr in ihrem Hoheitsgebiet angewendet
wird.“
Artikel V
In Artikel 4 des Übereinkommens wird die Bezugnahme auf die
beigefügte Satzung durch die Bezugnahme auf die Satzung in
Anlage I ersetzt, und in der englischen Fassung des Artikels 4
werden die Worte „in the present Convention“ durch „in this
Convention“ ersetzt.
Artikel VI
Artikel 5 des Übereinkommens erhält folgenden Wortlaut:
„Artikel 5
1. Die Generalversammlung besteht aus Vertretern der Ver-
tragsparteien auf Ministerebene. Jede Vertragspartei kann ins-
besondere zur Wahrnehmung der Interessen der Zivilluftfahrt und
der Landesverteidigung mehrere Delegierte bestellen, hat jedoch
nur ein Stimmrecht.
2. Der Rat besteht aus Vertretern der Vertragsparteien auf der
Ebene der Leiter der Abteilungen für Zivilluftfahrt. Jede Vertrags-
partei kann insbesondere zur Wahrnehmung der Interessen der
Zivilluftfahrt und der Landesverteidigung mehrere Delegierte
bestellen, hat jedoch nur ein Stimmrecht.
3. Bei der Behandlung von Fragen, die das gemeinsame
Flugsicherungs-Streckengebührensystem betreffen, bestehen
die Generalversammlung und der Rat aus den Vertretern der
Vertragsparteien, die nach Maßgabe der Anlage IV am gemein-
samen Flugsicherungs-Streckengebührensystem beteiligt sind.
4. Die Vertreter von internationalen Organisationen, die zur
Arbeit der Organisation beitragen können, werden bei Bedarf
von der Generalversammlung oder dem Rat eingeladen, als
Beobachter in Arbeitsgremien der Organisation mitzuarbeiten.“
Article IV
L’article 3 de la Convention est remplacé par les dispositions
suivantes:
«Article 3
1. La présente Convention s’applique aux services de navi-
gation aérienne en route et aux services connexes d’approche
et d’aérodrome afférents à la circulation aérienne dans les
Régions d’information de vol énumérées à l’Annexe II.
2.
(a) Toute modification qu’une Partie contractante souhaite
apporter à la liste de ses Régions d’information de vol figu-
rant à l’Annexe II, fait l’objet d’une décision de l’Assemblée
générale à l’unanimité des suffrages exprimés lorsqu’elle
aurait pour effet de modifier les limites de l’espace aérien
couvert par la présente Convention.
(b) Toute modification qui n’a pas un tel effet sera néanmoins
notifiée à l’Organisation par la Partie contractante intéressée.
3. Au sens de la présente Convention, l’expression «circula-
tion aérienne» vise celle des aéronefs civils, ainsi que des
aéronefs militaires, de douane et de police qui se conforment aux
procédures de l’Organisation de l’Aviation Civile Internationale.
Sur la base d’un accord particulier, tel que les accords visés
à l’alinéa (b) du paragraphe 2 de l’article 2, une Partie contrac-
tante peut demander que l’expression «circulation aérienne»
s’applique au reste du trafic évoluant sur son territoire.»
Article V
Dans l’article 4 de la Convention, la référence aux Statuts
ci-annexés est remplacée par une référence aux Statuts figurant
en Annexe I et dans le texte en langue anglaise dudit article 4,
les mots «in the present Convention» sont remplacés par «in this
Convention».
Article VI
L’article 5 de la Convention est remplacé par les dispositions
suivantes:
«Article 5
1. L’Assemblée générale est composée de représentants des
Parties contractantes au niveau ministériel. Chaque Partie
contractante peut désigner plusieurs délégués afin, en particulier,
de permettre la représentation des intérêts tant de l’aviation civile
que de la défense nationale, mais ne dispose que d’un seul droit
de vote.
2. Le Conseil est composé de représentants des Parties
contractantes au niveau des Directeurs généraux de l’Aviation
civile. Chaque Partie contractante peut désigner plusieurs délé-
gués afin, en particulier, de permettre la représentation des
intérêts tant de l’aviation civile que de la défense nationale, mais
ne dispose que d’un seul droit de vote.
3. Pour les questions relatives au système commun de rede-
vances de route, l’Assemblée générale et le Conseil sont com-
posés des représentants des Parties contractantes participant
au système commun de redevances de route dans les conditions
prévues à l’Annexe IV.
4. Les représentants d’organisations internationales qui peu-
vent contribuer au travail de l’Organisation sont, en tant que de
besoin, invités par l’Assemblée générale ou par le Conseil, à
participer en tant qu’observateurs aux structures de travail de
l’Organisation.»

Artikel VII
Artikel 6 des Übereinkommens erhält folgenden Wortlaut:
„Artikel 6
1. Die Generalversammlung fasst Beschlüsse in Bezug auf die
Vertragsparteien, den Rat und die Agentur insbesondere in den
in Artikel 1 Absatz 2 Buchstabe a genannten Fällen.
Außerdem trifft sie folgende Maßnahmen:
a) Sie ernennt auf Empfehlung des Rates den Generaldirektor
der Agentur;
b) sie erteilt in den in Artikel 34 genannten Fällen die Ermäch-
tigung, im Namen der Organisation Verfahren beim Ständigen
Schiedsgerichtshof in Den Haag einzuleiten;
c) sie erarbeitet die Grundsätze für den Betrieb des in Artikel 2
Absatz 1 Buchstabe e vorgesehenen gemeinsamen euro-
päischen Verkehrsflusssteuerungssystems;
d) sie genehmigt die Änderungen der Anlage I nach Maßgabe
der in Artikel 8 Absatz 1 vorgesehenen Abstimmungsregeln;
e) sie genehmigt die Änderungen der Anlagen II und IV nach
Maßgabe der in Artikel 8 Absatz 3 vorgesehenen Abstim-
mungsregeln;
f) sie überprüft die Aufgaben der Organisation in regelmäßigen
Zeitabständen.
2. Zur Festlegung des gemeinsamen Vorgehens hinsichtlich
der Flugsicherungs-Streckengebühren hat die Generalversamm-
lung insbesondere die Aufgabe,
a) die Grundsätze für die Ermittlung der Kosten zu bestimmen,
die den Benutzern von den Vertragsparteien und von der
Organisation für die ihnen zur Verfügung gestellten Strecken-
navigationseinrichtungen und -dienste aufzuerlegen sind;
b) die Formel zur Berechnung der Flugsicherungs-Strecken-
gebühren festzulegen;
c) die Grundsätze für Befreiungen von den Flugsicherungs-
Streckengebühren festzulegen, wobei sie darüber hinaus ent-
scheiden kann, dass bei bestimmten Kategorien von Flügen,
die auf diese Weise von der Zahlung der Flugsicherungs-
Streckengebühren nach Anlage IV befreit werden, die an-
gefallenen Kosten für Streckennavigationseinrichtungen und
-dienste unmittelbar von den Vertragsparteien eingezogen
werden können;
d) die Berichte des Rates über Flugsicherungs-Streckengebüh-
ren zu genehmigen.
3. Die Generalversammlung kann
a) jede in ihre Zuständigkeit fallende Frage zur Prüfung an den
Rat verweisen;
b) in den nach Artikel 1 Absatz 2 Buchstabe a in ihre allgemeine
Zuständigkeit fallenden Fragen die Befugnis zur Beschluss-
fassung erforderlichenfalls dem Rat übertragen;
c) andere nachgeordnete Organe einsetzen, soweit sie dies für
erforderlich hält.“
Artikel VIII
Artikel 7 des Übereinkommens wird Artikel 8 und erhält folgen-
den Wortlaut:
„Artikel 8
1. Beschlüsse in Bezug auf die Vertragsparteien, die von der
Generalversammlung insbesondere aufgrund des Artikels 1 Ab-
satz 2 Buchstabe a und des Artikels 6 Absatz 1 Unterabsatz 1
oder vom Rat insbesondere aufgrund des Artikels 1 Absatz 2
Buchstabe b und des Artikels 7 Absatz 1 gefasst werden, be-
Article VII
L’article 6 de la Convention est remplacé par les dispositions
suivantes:
«Article 6
1. L’Assemblée générale prend des décisions à l’égard des
Parties contractantes, du Conseil et de l’Agence, en particulier
dans les cas mentionnés à l’alinéa (a) du paragraphe 2 de
l’article 1.
En outre, l’Assemblée générale:
(a) nomme le Directeur général de l’Agence sur recommanda-
tion du Conseil;
(b) autorise la présentation de recours au nom de l’Organisation
devant la Cour permanente d’arbitrage de La Haye dans les
cas mentionnés à l’article 34;
(c) établit les principes régissant l’exploitation du système
européen commun de gestion des courants de trafic aérien
prévu à l’alinéa (e) du paragraphe 1 de l’article 2;
(d) approuve les amendements à l’Annexe I dans les conditions
de vote prévues au paragraphe 1 de l’article 8;
(e) approuve les amendements aux Annexes II et IV dans les
conditions de vote prévues au paragraphe 3 de l’article 8;
(f) procède à une revue périodique des tâches de l’Organisa-
tion.
2. Pour formuler la politique commune relative aux rede-
vances de route, l’Assemblée générale, notamment:
(a) établit les principes régissant la détermination des coûts
imputables par les Parties contractantes et l’Organisation
aux usagers pour les installations et services de navigation
aérienne en route mis à leur disposition;
(b) arrête la formule de calcul des redevances de route;
(c) détermine les principes applicables en matière d’exonéra-
tion de redevances de route et peut en outre décider que,
pour certaines catégories de vols ainsi exonérés du paie-
ment des redevances de route qui relèvent de l’Annexe IV,
les coûts encourus au titre des installations et services de
navigation aérienne en route puissent être recouvrés direc-
tement par les Parties contractantes;
(d) approuve les rapports du Conseil relatifs aux redevances de
route.
3. L’Assemblée générale peut:
(a) renvoyer pour étude au Conseil toute question relevant de
sa compétence;
(b) déléguer, lorsque nécessaire, au Conseil le pouvoir de
prendre des décisions dans les matières relevant de sa
compétence générale, visées à l’alinéa (a) du paragraphe 2
de l’article 1;
(c) établir tout autre organe subsidiaire qu’elle juge nécessaire.»
Article VIII
L’article 7 de la Convention devient l’article 8 ainsi rédigé:
«Article 8
1. Les décisions prise à l’égard des Parties contractantes par
l’Assemblée générale, notamment sur la base de l’alinéa (a) du
paragraphe 2 de l’article 1 et du premier alinéa du paragraphe 1 de
l’article 6, ou par le Conseil, notamment sur la base de l’alinéa (b)
du paragraphe 2 de l’article 1 et du paragraphe 1 de l’article 7,

dürfen der Mehrheit der abgegebenen Stimmen, wobei diese
Mehrheit mindestens drei Viertel der abgegebenen gewogenen
Stimmen nach der in Artikel 11 vorgesehenen Wägung und min-
destens drei Viertel der Vertragsparteien, die ihre Stimme abge-
geben haben, umfassen muss.
Diese Regel gilt auch für Beschlüsse, die in den in Artikel 2
Absatz 1 Buchstaben i, p, r und s und Absatz 5, Artikel 6 Ab-
satz 1 Buchstaben a, c und d, Absatz 2 und Absatz 3 Buch-
stabe b, Artikel 7 Absatz 2 Buchstaben d, j und k und Absätze 3,
6 und 7, Artikel 12 und Artikel 13 Absätze 2 und 3 genannten
Fällen gefasst werden.
Diese Regel gilt ferner für Beschlüsse, die nach Artikel 3 der
Anlage IV gefasst werden. Bei der Festlegung der in Artikel 3
Buchstabe c der Anlage IV genannten Gebührensätze, Tarife
und Anwendungsbedingungen für das Flugsicherungs-Strecken-
gebührensystem gilt der Beschluss nicht für eine Vertragspartei,
die dagegen gestimmt hat und beschließt, entsprechend zu
verfahren. In diesem Fall muss diese Vertragspartei jedoch ihre
Gründe dafür darlegen und kann das in Artikel 6 Absatz 2 fest-
gelegte gemeinsame Vorgehen nicht in Frage stellen.
2. Beschlüsse in Bezug auf die Agentur, die von der General-
versammlung insbesondere aufgrund des Artikels 1 Absatz 2
Buchstaben a und c sowie des Artikels 6 Absatz 1 Unterabsatz 1
oder vom Rat insbesondere aufgrund des Artikels 1 Absatz 2
Buchstaben b und c gefasst werden, bedürfen der Mehrheit der
abgegebenen Stimmen, wobei diese Mehrheit mehr als die Hälfte
der abgegebenen gewogenen Stimmen nach der in Artikel 11
vorgesehenen Wägung und mehr als die Hälfte der Vertrags-
parteien, die ihre Stimme abgegeben haben, umfassen muss. In
Fällen von besonderer Bedeutung muss die Mehrheit mindestens
drei Viertel statt mehr als die Hälfte der abgegebenen ge-
wogenen Stimmen umfassen, sofern mindestens ein Drittel der
stimmberechtigten Vertragsparteien einen entsprechenden An-
trag stellt.
Diese Regel gilt auch für Beschlüsse, die in den in Artikel 6
Absatz 1 Buchstabe b und Absatz 3 Buchstabe a, Artikel 7
Absatz 2 Buchstaben a, b, c und e bis i sowie l und m, Artikel 9
Absatz 2 und Artikel 10 Absatz 2 genannten Fällen gefasst
werden.
3. Jedoch werden die Beschlüsse in Bezug auf Anträge auf
Beitritt zur Organisation nach Artikel 39, auf etwaige Änderungen
der Anlage II, mit Ausnahme des in Artikel 3 Absatz 2 Buch-
stabe b genannten Falles, und der Anlage IV sowie auf die in
Artikel 36 Absätze 4 und 5 und Artikel 38 Absätze 3 und 4 ge-
nannten Bedingungen des Rücktritts beziehungsweise des Bei-
tritts mit Einstimmigkeit der abgegebenen Stimmen gefasst.
4. Die von der Generalversammlung und vom Rat gefassten
Beschlüsse sind vorbehaltlich des Artikels 9 für die Vertrags-
parteien und für die Agentur bindend.“
Artikel IX
Ein neuer Artikel 7 mit folgendem Wortlaut wird in das Über-
einkommen eingefügt:
„Artikel 7
1. Der Rat kann aufgrund der ihm durch dieses Übereinkom-
men übertragenen Befugnisse im Hinblick auf die in Artikel 2
Absatz 1 genannten Aufgaben Beschlüsse in Bezug auf die
Vertragsparteien fassen.
2. Der Rat hat aufgrund der ihm durch dieses Übereinkommen
übertragenen Aufsichtsbefugnisse gegenüber der Agentur
folgende Aufgaben:
a) Er genehmigt nach Konsultierung der von ihm anerkannten
Organisationen, welche die Luftraumbenutzer vertreten, die
Fünfjahres- und Jahres-Arbeitsprogramme der Agentur, die
sont acquises à la majorité des suffrages exprimés sous réserve
que cette majorité représente au moins trois-quarts des suffrages
pondérés exprimés selon la pondération prévue à l’article 11, et
au moins trois-quarts des Parties contractantes exprimant un
suffrage.
Cette règle est également applicable pour les décisions prises
dans les cas mentionnés aux alinéas (i), (p), (r) et (s) du
paragraphe 1 de l’article 2, au paragraphe 5 de l’article 2, aux
alinéas (a), (c) et (d) du paragraphe 1 de l’article 6, au paragraphe 2
de l’article 6, à l’alinéa (b) du paragraphe 3 de l’article 6, aux
alinéas (d), (j), (k) du paragraphe 2 de l’article 7, aux para-
graphes 3, 6 et 7 de l’article 7, à l’article 12 et aux paragraphes 2
et 3 de l’article 13.
Cette règle est également applicable pour les décisions prises
en application de l’article 3 de l’Annexe IV. Dans les cas de
détermination des taux unitaires, des tarifs et des conditions
d’application du système de redevances de route mentionnés à
l’alinéa (c) de l’article 3 de l’Annexe IV, une décision ne s’applique
pas à une Partie contractante qui, ayant voté contre, en décide
ainsi. Dans ce cas, cette Partie contractante a cependant
l’obligation de présenter un exposé de ses raisons et ne peut
remettre en cause la politique commune telle qu’elle est définie
au paragraphe 2 de l’article 6.
2. Les décisions prises à l’égard de l’Agence par l’Assemblée
générale, notamment sur la base des alinéas (a) et (c) du para-
graphe 2 de l’article 1 et du premier alinéa du paragraphe 1 de
l’article 6, ou par le Conseil, notamment sur la base des alinéas (b)
et (c) du paragraphe 2 de l’article 1, sont acquises à la majorité
des suffrages exprimés sous réserve que cette majorité repré-
sente plus de la moitié des suffrages pondérés exprimés selon
la pondération prévue à l’article 11 et plus de la moitié des
Parties contractantes exprimant un suffrage. Dans les cas d’une
importance particulière et à condition qu’au moins un tiers des
Parties contractantes ayant voix délibérative en fassent la
demande, la majorité doit représenter au moins trois-quarts des
suffrages pondérés exprimés au lieu de plus de la moitié.
Cette règle est également applicable pour les décisions prises dans
les cas mentionnés à l’alinéa (b) du paragraphe 1 de l’article 6, à
l’alinéa (a) du paragraphe 3 de l’article 6, aux alinéas (a) à (c) et (e)
à (i), (l) et (m) du paragraphe 2 de l’article 7, au paragraphe 2 de
l’article 9 et au paragraphe 2 de l’article 10.
3. Toutefois, les décisions sont prises à l’unanimité des
suffrages exprimés en ce qui concerne les demandes d’adhésion
à l’Organisation mentionnées à l’article 39, les modifications
éventuelles apportées à l’Annexe II, à l’exception du cas visé à
l’alinéa (b) du paragraphe 2 de l’article 3, et à l’Annexe IV, et les
conditions de retrait ou d’adhésion mentionnées aux para-
graphes 4 et 5 de l’article 36 et aux paragraphes 3 et 4 de
l’article 38.
4. Les décisions prises par l’Assemblée générale et le Conseil
ont force d’obligation à l’égard des Parties contractantes et de
l’Agence sous réserve des dispositions de l’article 9.»
Article IX
Il est inséré dans la Convention un nouvel article 7 ainsi rédigé:
«Article 7
1. Le Conseil, en vertu des pouvoirs que lui confère la pré-
sente Convention, peut prendre des décisions à l’égard des Par-
ties contractantes, en ce qui concerne les tâches mentionnées
au paragraphe 1 de l’article 2.
2. Le Conseil, en vertu des pouvoirs de tutelle que lui confère
la présente Convention à l’égard de l’Agence:
(a) approuve, après avoir consulté les organisations représen-
tatives des usagers de l’espace aérien qu’il a reconnues, les
programmes de travail quinquennaux et annuels de l’Agence

ihm von dieser zur Erfüllung der in Artikel 2 genannten Auf-
gaben vorgelegt werden, sowie den Fünfjahres-Finanzplan
und den Haushaltsplan einschließlich der finanziellen Ver-
pflichtungen, den Tätigkeitsbericht der Agentur und die nach
Artikel 2 Absatz 2 Buchstabe c, Artikel 10 Absatz 3 und
Artikel 11 Absatz 1 der Satzung der Agentur vorgelegten
Berichte;
b) er genehmigt die für den allgemeinen Aufbau der Agentur
geltenden Grundsätze;
c) er beaufsichtigt die Tätigkeit der Agentur im Bereich der Flug-
sicherungs-Streckengebühren;
d) er legt nach Konsultierung der von ihm anerkannten Orga-
nisationen, welche die Luftraumbenutzer und die Flughäfen
vertreten, die allgemeinen Bedingungen für den Betrieb des
in Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe e vorgesehenen gemeinsa-
men europäischen Verkehrsflusssteuerungssystems unter
gebührender Berücksichtigung der von den Staaten ausge-
übten Befugnisse in Bezug auf ihr Luftraum-Management
fest. Diese allgemeinen Bedingungen müssen insbesondere
die anzuwendenden Vorschriften sowie die Verfahren zur
Feststellung der Nichtbeachtung dieser Vorschriften enthal-
ten;
e) er erteilt der Agentur Richtlinien aufgrund der von ihr regel-
mäßig erstatteten Berichte oder wann immer er dies zur
Erfüllung der der Agentur zugewiesenen Aufgaben für er-
forderlich hält, und genehmigt die Modalitäten für die Zu-
sammenarbeit zwischen der Agentur und den betreffenden
innerstaatlichen Organisationen, um die Agentur in die Lage
zu versetzen, die entsprechenden Vorschläge vorzubereiten;
f) er benennt auf Vorschlag des Generaldirektors das Wirt-
schaftsprüfungsunternehmen, das den Rechnungsprüfungs-
ausschuss bei der Prüfung der Konten der gesamten Ein-
nahmen und Ausgaben unterstützt;
g) er kann verlangen, dass die Dienste der Agentur verwaltungs-
mäßigen und technischen Überprüfungen unterzogen wer-
den;
h) er erteilt dem Generaldirektor Entlastung für seine Haushalts-
führung;
i) er genehmigt die vom Generaldirektor vorgenommene Er-
nennung der Direktoren der Agentur;
j) er genehmigt das Statut des Generaldirektors, das Personal-
statut, die Haushaltsordnung und die Verdingungsordnung;
k) er kann seine Zustimmung zur Aufnahme von Verhandlungen
durch die Agentur hinsichtlich der in Artikel 2 genannten
besonderen Vereinbarungen erteilen und nimmt die aus-
gehandelten Vereinbarungen an, bevor er sie der General-
versammlung zur Genehmigung vorlegt oder sie schließt, falls
ihm eine solche Befugnis nach Artikel 13 Absatz 3 übertragen
wurde;
l) er genehmigt eine Regelung über den Datenschutz;
m) er legt bei der Erfüllung der in Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe f
vorgesehenen Aufgaben die Regelungen und Verfahren fest,
die für die Normen, Spezifikationen und Verfahrensweisen
in Bezug auf die Flugverkehrs-Managementsysteme und
-dienste gelten.
3. Der Rat setzt eine Kommission für Leistungsüberprüfung
und eine Kommission für Sicherheitsregelung ein. Diese Kom-
missionen ergreifen Initiativen für die entsprechenden Vorschläge
an den Rat; sie erhalten verwaltungsmäßige Unterstützung von
den Diensten der Agentur, die zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben
über die nötige Unabhängigkeit verfügen.
4. Der Rat setzt einen Ständigen Ausschuss für die Schnitt-
stelle ziviler Bereich/militärischer Bereich ein.
5. Der Rat setzt einen Rechnungsprüfungsausschuss ein,
dem er Aufgaben und – im Rahmen einer spezifischen Aufgaben-
stellung – Befugnisse übertragen kann.
que lui soumet cette dernière pour l’accomplissement des
tâches visées à l’article 2, ainsi que le plan financier quin-
quennal et le budget, y compris les obligations financières,
le rapport d’activité de l’Agence et les rapports présentés
en application de l’alinéa (c) du paragraphe 2 de l’article 2,
du paragraphe 3 de l’article 10 et du paragraphe 1 de
l’article 11 des Statuts de l’Agence;
(b) approuve les principes qui régissent la structure générale
de l’Agence;
(c) supervise les activités de l’Agence dans le domaine des
redevances de navigation aérienne;
(d) détermine, après avoir consulté les organisations représen-
tatives des usagers de l’espace aérien et des aéroports qu’il
a reconnues, les conditions générales d’exploitation du sys-
tème européen commun de gestion des courants de trafic
aérien prévue à l’alinéa (e) du paragraphe 1 de l’article 2, en
tenant dûment compte des prérogatives exercées par les
Etats dans la gestion de leur espace aérien. Ces conditions
générales doivent notamment prévoir les règles applicables,
ainsi que les procédures de constatation du non-respect de
ces règles;
(e) formule des directives à l’intention de l’Agence, au vu des
comptes rendus réguliers fournis par celle-ci, ou chaque fois
qu’il le juge nécessaire pour l’accomplissement des tâches
confiées à l’Agence, et approuve les modalités de la coopé-
ration entre l’Agence et les structures nationales concernées
pour permettre à l’Agence de préparer les propositions
appropriées;
(f) désigne, sur proposition du Directeur général, la société
d’auditeurs-conseil qui prête son concours à la Mission
d’audit pour l’examen des comptes de l’ensemble des
recettes et des dépenses;
(g) peut demander que les services de l’Agence fassent l’objet
d’inspections administratives et techniques;
(h) donne décharge au Directeur général de sa gestion relative
au budget;
(i) approuve la nomination par le Directeur général des Direc-
teurs de l’Agence;
(j) approuve le Statut du Directeur général, le Statut adminis-
tratif du personnel, le Règlement financier et le Règlement
des marchés;
(k) peut autoriser l’ouverture par l’Agence de négociations
relatives aux accords particuliers visés à l’article 2, adopte
les accords négociés avant de les soumettre à l’approbation
de l’Assemblée générale ou les conclut s’il bénéficie d’une
délégation en vertu des dispositions du paragraphe 3 de
l’article 13;
(l) approuve un Règlement sur la protection des données;
(m) dans l’accomplissement des tâches visées à l’alinéa (f) du
paragraphe 1 de l’article 2, fixe les règles et procédures
applicables aux normes, spécifications et pratiques relatives
aux systèmes et services de gestion de la circulation
aérienne.
3. Le Conseil établit une Commission d’examen des perfor-
mances et une Commission de réglementation de la sécurité.
Ces Commissions font des propositions au Conseil et bénéficient
de l’assistance et de l’appui administratif des services de
l’Agence, qui disposent d’une indépendance suffisante pour
exercer leurs fonctions.
4. Le Conseil établit un Comité permanent d’interface civile-
militaire.
5. Le Conseil établit une Mission d’audit à laquelle il peut
accorder une délégation d’attribution et, dans des limites pré-
cises, une délégation de pouvoirs.

88 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2017 Teil II Nr. 4, ausgegeben zu Bonn am 10. Februar 2017
6. Der Rat kann sich in anderen Tätigkeitsbereichen der
Organisation von weiteren Ausschüssen unterstützen lassen.
7. Der Rat kann dem Ständigen Ausschuss für die Schnittstelle
ziviler Bereich/militärischer Bereich und anderen Ausschüssen,
die nach Inkrafttreten dieses Übereinkommens eingesetzt wer-
den, Aufgaben und – im Rahmen einer spezifischen Aufgaben-
stellung – Befugnisse übertragen. Die Übertragung von Aufgaben
oder Befugnissen schließt nicht aus, dass der Rat jederzeit eine
bestimmte Frage im Rahmen seiner allgemeinen Aufsichtsauf-
gabe aufgreifen kann.“
Artikel X
Artikel 8 des Übereinkommens wird Artikel 11 und erhält
folgenden Wortlaut:
„Artikel 11
1. Die in Artikel 8 vorgesehene Wägung richtet sich nach
folgender Tabelle:
Prozentsatz des Jahresbeitrags einer Vertragspartei
im Verhältnis zu den Jahresbeiträgen aller Vertrags-
parteien
Weniger als 1 % . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1 bis weniger als 2 %. . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2 bis weniger als 3 % ..................
3 bis weniger als 4½ % . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4½ bis weniger als 6 % ..................
6 bis weniger als 7½ % . . . . . . . . . . . . . . . . . .
7½ bis weniger als 9 % ..................
9 bis weniger als 11 % ..................
11 bis weniger als 13 % ..................
13 bis weniger als 15 % ..................
15 bis weniger als 18 % ..................
18 bis weniger als 21 % ..................
21 bis weniger als 24 % ..................
24 bis weniger als 27 % ..................
27 bis weniger als 30 % ..................
30 % . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2. Die anfängliche Festsetzung der Stimmenzahl erfolgt für
den Zeitraum ab dem Inkrafttreten des 1997 in Brüssel zur
Unterzeichnung aufgelegten Protokolls nach der vorstehenden
Tabelle entsprechend der Regel über die Festsetzung der
Jahresbeiträge der Vertragsparteien zum Haushalt der Organisa-
tion in Artikel 10.
3. Beim Beitritt eines Staates wird die Stimmenzahl der Ver-
tragsparteien in der gleichen Weise neu festgesetzt.
4. Die Stimmenzahl wird alljährlich nach den obigen Bestim-
mungen neu festgesetzt.“
Artikel XI
Artikel 9 des Übereinkommens wird Artikel 12 und erhält
folgenden Wortlaut:
„Artikel 12
Die Generalversammlung und der Rat geben sich eine Ge-
schäftsordnung, in der auch Regeln für die Wahl eines Präsiden-
ten und eines Vizepräsidenten sowie die Anwendungsregeln für
das Abstimmungsverfahren und die Beschlussfähigkeit festge-
legt werden.“
6. Le Conseil peut se faire assister par d’autres comités dans
d’autres domaines d’activité de l’Organisation.
7. Le Conseil peut accorder une délégation d’attribution et
dans des limites précises, une délégation de pouvoirs au Comité
permanent d’interface civile-militaire et à tout comité créé après
l’entrée en vigueur de la présente Convention. Ces délégations
d’attributions ou de pouvoirs ne font pas obstacle à la faculté
pour le Conseil d’évoquer à tout moment une affaire dans le
cadre de sa mission de supervision générale.»
Article X
L’article 8 de la Convention devient l’article 11 ainsi rédigé:
«Article 11
1. La pondération prévue à l’article 8 est déterminée selon le
tableau suivant:
Stimmen- Pourcentage de la contribution annuelle d’une Partie Nombre
zahl contractante par rapport aux contributions annuelles de voix
de l’ensemble des Parties contractantes
1 Inférieur à 1 % . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1
2 De 1 à moins de 2 % ................... 2
3 De 2 à moins de 3 % ................... 3
4 De 3 à moins de 4½ % . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
5 De 4½ à moins de 6 % ................... 5
6 De 6 à moins de 7½ % . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
7 De 7½ à moins de 9 % ................... 7
8 De 9 à moins de 11 % ................... 8
9 De 11 à moins de 13 % ................... 9
10 De 13 à moins de 15 % ................... 10
11 De 15 à moins de 18 % ................... 11
12 De 18 à moins de 21 % ................... 12
13 De 21 à moins de 24 % ................... 13
14 De 24 à moins de 27 % ................... 14
15 De 27 à moins de 30 % ................... 15
16 30 % . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
2. La fixation initiale du nombre de voix est faite, à compter
de l’entrée en vigueur du Protocole ouvert à la signature à
Bruxelles en 1997, par référence au tableau ci-dessus et confor-
mément à la règle de détermination des contributions annuelles
des Parties contractantes au budget de l’Organisation qui figure
à l’article 10 ci-dessus.
3. En cas d’adhésion d’un Etat, il est procédé de la même
manière à une nouvelle fixation du nombre de voix des Parties
contractantes.
4. Il est procédé chaque année à une nouvelle fixation du
nombre des voix, selon les dispositions prévues ci-dessus.»
Article XI
L’article 9 de la Convention devient l’article 12 ainsi rédigé:
«Article 12
L’Assemblée générale et le Conseil établissent leur Règlement
intérieur, qui fixe notamment les règles régissant l’élection d’un
Président et d’un Vice-Président, ainsi que les règles d’applica-
tion de la procédure de scrutin et du quorum.»

Artikel XII
Ein neuer Artikel 9 mit folgendem Wortlaut wird in das Über-
einkommen eingefügt:
„Artikel 9
1. Notifiziert eine Vertragspartei der Generalversammlung
oder dem Rat, dass sie aus zwingenden Gründen nationaler Ver-
teidigungs- oder Sicherheitsinteressen an der Ausführung eines
nach Maßgabe des Artikels 8 Absatz 1 mit der Mehrheit der
abgegebenen Stimmen gefassten Beschlusses gehindert ist, so
kann sie von diesem Beschluss abweichen; jedoch hat sie der
Generalversammlung oder dem Rat die Gründe dafür mitzuteilen
und anzugeben, ob
a) es sich um eine Frage handelt, bei der kein Einwand dagegen
besteht, dass der Beschluss für die anderen Vertragsparteien
wirksam wird, wobei dargelegt werden muss, dass diese Ver-
tragspartei ihrerseits den Beschluss nicht oder nur teilweise
ausführen wird;
b) es sich um eine Frage von derart großer Bedeutung für ihre
nationalen Verteidigungs- und Sicherheitsinteressen handelt,
dass der Beschluss überhaupt nicht umgesetzt werden darf,
ohne dass zuvor nach dem in Absatz 2 Buchstabe b be-
schriebenen Verfahren ein zweiter Beschluss gefasst wird.
2.
a) Findet das Verfahren des Absatzes 1 Buchstabe a Anwen-
dung, so berichtet der Generaldirektor der Generalversamm-
lung oder dem Rat mindestens einmal jährlich über den
Fortschritt der Arbeiten, die darauf abzielen, dass keine Ver-
tragspartei abweicht.
b) Findet das Verfahren des Absatzes 1 Buchstabe b Anwen-
dung, so wird die Umsetzung des betreffenden Beschlusses
ausgesetzt und dieser wird innerhalb einer zu bestimmenden
Frist der Generalversammlung zu einer zweiten Beschluss-
fassung vorgelegt, selbst wenn es sich bei dem ersten Be-
schluss um einen Beschluss des Rates handelte. Wird auf-
grund der erneuten Prüfung der erste Beschluss durch den
zweiten bestätigt, so kann eine Vertragspartei nach Maßgabe
des Absatzes 1 Buchstabe a abweichen. Die Generalver-
sammlung überprüft den ersten Beschluss innerhalb eines
Zeitraums von höchstens einem Jahr.
3. Im Fall eines Krieges oder eines Konflikts wird die Hand-
lungsfreiheit keiner der beteiligten Vertragsparteien durch dieses
Übereinkommen beeinträchtigt. Derselbe Grundsatz gilt für Krisen-
situationen oder im Fall des Staatsnotstands. Insbesondere kann
jede Vertragspartei aus zwingenden Gründen des nationalen
Interesses, besonders auf dem Gebiet der Verteidigung, die
Verantwortlichkeit für die Flugsicherungsdienste in dem ihrer
Zuständigkeit unterstehenden Luftraum vorübergehend wieder
ganz oder teilweise übernehmen. Die Architektur des euro-
päischen Flugverkehrs-Managementsystems muss die wirksame
Wiederübernahme dieser Dienste entsprechend den Erforder-
nissen der Vertragsparteien gestatten.“
Artikel XIII
Artikel 10 des Übereinkommens wird gestrichen, und es wird
ein neuer Artikel mit folgendem Wortlaut in das Übereinkommen
eingefügt:
„Artikel 10
1. Der jährliche Beitrag der einzelnen Vertragsparteien zum
Haushalt wird für jedes Haushaltsjahr nach folgendem Ver-
teilungsschlüssel bestimmt:
a) ein erster Teil von 30 % des Beitrags wird im Verhältnis der
Höhe des Bruttosozialprodukts der einzelnen Vertragspar-
teien berechnet, wie es in Absatz 2 definiert ist;
Article XII
Il est inséré dans la Convention un nouvel article 9 ainsi rédigé:
«Article 9
1. Si une Partie contractante notifie à l’Assemblée générale ou
au Conseil que des raisons impératives d’intérêt national
touchant la défense nationale ou la sécurité l’empêchent de
donner suite à une décision prise à la majorité des suffrages
exprimés dans les conditions prévues au paragraphe 1 de
l’article 8 ci-dessus, elle peut déroger à ladite décision sous
réserve de présenter à l’Assemblée générale ou au Conseil un
exposé de ces raisons et une déclaration précisant si:
(a) il s’agit d’une question telle qu’il n’y a pas d’objection à
ce que la décision prenne effet pour les autres Parties
contractantes, étant précisé que pour sa part, ladite Partie
contractante n’appliquera pas la décision ou l’appliquera
seulement en partie;
(b) il s’agit d’une question d’une importance telle pour ses
intérêts nationaux de défense et de sécurité que la décision
ne doit pas être mise en œuvre du tout sans la prise d’une
seconde décision, selon les modalités énoncées à l’alinéa (b)
du paragraphe 2 ci-après.
2.
(a) Dans le cas où les modalités énoncées à l’alinéa (a) du
paragraphe 1 sont d’application, le Directeur général rend
compte, à l’Assemblée générale ou au Conseil, au moins
une fois par an, de l’avancement des travaux visant à ce
qu’aucune Partie contractante ne déroge.
(b) Dans le cas où les modalités énoncées à l’alinéa (b) du
paragraphe 1 sont d’application, la mise en œuvre de la
décision est suspendue et celle-ci est, dans un délai à
déterminer, soumise à l’Assemblée générale pour une
deuxième décision, même si la première est une décision
du Conseil. Si comme suite à ce nouvel examen, la deuxième
décision confirme la première, une Partie contractante peut
y déroger dans les conditions prévues à l’alinéa (a) du
paragraphe 1 ci-dessus. L’Assemblée générale réexaminera
la première décision dans un délai ne pouvant excéder un an.
3. En cas de guerre ou de conflit, les dispositions de la pré-
sente Convention ne peuvent porter atteinte à la liberté d’action
d’aucune des Parties contractantes affectées. Le même principe
est d’application en cas de situation de crise ou d’urgence
nationale. Chaque Partie contractante peut notamment reprendre
temporairement la responsabilité, en tout ou en partie, des
services de la circulation aérienne dans l’espace aérien relevant
de sa compétence pour des raisons impératives d’intérêt natio-
nal, notamment dans le domaine de la défense. L’architecture du
système européen de gestion de la circulation aérienne doit
permettre la reprise effective de ces services en conformité avec
les besoins des Parties contractantes.»
Article XIII
L’article 10 de la Convention et abrogé et il est inséré dans la
Convention un nouvel article ainsi rédigé:
«Article 10
1. La contribution annuelle de chacune des Parties contrac-
tantes au budget est, pour chaque exercice, déterminée selon la
formule de répartition ci-après:
(a) une première fraction, à concurrence de 30 % de la contri-
bution, est calculée proportionnellement à la valeur du
produit national brut de la Partie contractante tel qu’il est
défini au paragraphe 2 ci-dessous;

b) ein zweiter Teil von 70 % des Beitrags wird im Verhältnis der
Erhebungsgrundlage für Flugsicherungs-Streckengebühren
der einzelnen Vertragsparteien berechnet, wie sie in Absatz 3
definiert ist.
2. Das hierbei zugrunde gelegte Bruttosozialprodukt ergibt
sich aus den Statistiken der Organisation für Wirtschaftliche Zu-
sammenarbeit und Entwicklung oder, wenn diese nicht vorliegen,
aus denjenigen einer anderen Stelle, die gleichwertige Garantien
bietet und aufgrund eines Beschlusses des Rates bezeichnet
wurde, indem das arithmetische Mittel der letzten drei Jahre er-
rechnet wird, für welche diese Statistiken vorliegen. Es handelt
sich um das Bruttosozialprodukt nach Faktorkosten und laufen-
den Preisen in der geeigneten europäischen Rechnungseinheit.
3. Die hierbei angewendete Erhebungsgrundlage für die Flug-
sicherungs-Streckengebühren ist diejenige, die für das vorletzte
Jahr vor dem betreffenden Haushaltsjahr maßgebend war.“
Artikel XIV
Artikel 11 des Übereinkommens wird Artikel 13 und erhält
folgenden Wortlaut:
„Artikel 13
1. Die Organisation unterhält zu den in Betracht kommenden
Staaten und anderen internationalen Organisationen die Be-
ziehungen, die zur Verwirklichung ihres Zieles erforderlich sind.
2. Unbeschadet des Artikels 7 Absatz 2 Buchstabe k, des
Absatzes 3 des vorliegenden Artikels und des Artikels 15 ist die
Generalversammlung allein dafür zuständig, im Namen der
Organisation die besonderen Vereinbarungen zu schließen, die
zur Erfüllung der in Artikel 2 vorgesehenen Aufgaben erforderlich
sind.
3. Auf Vorschlag des Rates kann die Generalversammlung
diesem die Entscheidung über den Abschluss besonderer Ver-
einbarungen übertragen, die für die Erfüllung der in Artikel 2 vor-
gesehenen Aufgaben erforderlich sind.“
Artikel XV
Artikel 12 des Übereinkommens wird Artikel 14 und erhält
folgenden Wortlaut:
„Artikel 14
In den besonderen Vereinbarungen nach Artikel 2 sind die
jeweiligen Aufgaben, Rechte und Pflichten der Vertragsparteien
der Vereinbarungen sowie die Finanzierungsbedingungen und
die zu treffenden Maßnahmen festzulegen. Die Verhandlungen
können von der Agentur nach den in Artikel 7 Absatz 2 Buch-
stabe k festgelegten Regeln geführt werden.“
Artikel XVI
Artikel 13 des Übereinkommens wird Artikel 15 und erhält
folgenden Wortlaut:
„Artikel 15
Die Agentur kann im Rahmen der vom Rat erteilten Richtlinien
die für die Koordinierung des Luftverkehrs und für die Tätigkeit
ihrer eigenen Dienste unerlässlichen Verbindungen zu den in Frage
kommenden öffentlichen und privaten technischen Diensten der
Vertragsparteien, von Nichtvertragsparteien und von interna-
tionalen Organen herstellen. Sie kann zu diesem Zweck vorbe-
haltlich einer Mitteilung an den Rat im Namen der Organisation
Verträge ausschließlich verwaltungsmäßiger, technischer oder
kaufmännischer Art schließen, soweit dies für ihre Tätigkeit er-
forderlich ist.“
Artikel XVII
Artikel 14 des Übereinkommens wird Artikel 16.
(b) une deuxième fraction, à concurrence de 70 % de la contri-
bution, est calculée proportionnellement à la valeur de
l’assiette des redevances de route de la Partie contractante
telle qu’elle est définie au paragraphe 3 ci-dessous.
2. Le produit national brut qui est pris en compte est celui qui
résulte des statistiques établies par l’Organisation de coopéra-
tion et de développement économiques – ou à défaut par tout
organisme offrant des garanties équivalentes et désigné en vertu
d’une décision du Conseil – en calculant la moyenne arithmé-
tique des trois dernières années pour lesquelles ces statistiques
sont disponibles. Il s’agit du produit national brut au coût des
facteurs et aux prix courants exprimé dans l’unité de compte
européenne appropriée.
3. L’assiette des redevances de route qui est prise en compte
est celle établie pour la pénultième année précédant l’exercice
budgétaire en question.»
Article XIV
L’article 11 de la Convention devient l’article 13 ainsi rédigé:
«Article 13
1. L’Organisation entretient avec les Etats et les autres
organisations internationales intéressés les relations utiles à la
réalisation de son objet.
2. L’Assemblée générale est, sans préjudice des dispositions
de l’alinéa (k) du paragraphe 2 de l’article 7, du paragraphe 3 du
présent article et de l’article 15, seule compétente pour conclure
au nom de l’Organisation les accords particuliers nécessaires à
l’exécution des tâches prévues à l’article 2.
3. L’Assemblée générale peut, sur proposition du Conseil,
déléguer à ce dernier la décision de conclure les accords parti-
culiers nécessaires à l’exécution des tâches prévues à l’article 2.»
Article XV
L’article 12 de la Convention devient l’article 14 ainsi rédigé:
«Article 14
Les accords particuliers prévus à l’article 2 doivent fixer les
tâches, droit et obligations respectifs des Parties aux accords
ainsi que les conditions de financement et déterminer les
mesures à prendre. Ils peuvent être négociés par l’Agence dans
les conditions prévues à l’alinéa (k) du paragraphe 2 de l’article 7.»
Article XVI
L’article 13 de la Convention devient l’article 15 ainsi rédigé:
«Article 15
Dans le cadre des directives données par le Conseil, l’Agence
peut établir avec les services techniques intéressés, publics
ou privés, relevant des Parties contractantes, de Parties non
contractantes ou d’organismes internationaux, les relations in-
dispensables à la coordination de la circulation aérienne et au
fonctionnement de ses propres services. Elle peut conclure à cet
effet, au nom de l’Organisation, sous réserve d’en informer le
Conseil, des contrats de caractère purement administratif, tech-
nique ou commercial dans la mesure où ils sont nécessaires à
son fonctionnement.»
Article XVII
L’article 14 de la Convention devient l’article 16.

In der niederländischen Fassung des Artikels 14 Absatz 1 des
Übereinkommens, der zu Artikel 16 Absatz 1 wird, wird der Satz-
teil „de onroerende goederen“ durch „die onroerende goederen“
ersetzt, und in Absatz 2 des genannten Artikels wird das Wort
„verreberichtgeving“ durch „telecommunicatie“ ersetzt.
Artikel XVIII
Artikel 15 des Übereinkommens wird Artikel 17 und erhält
folgenden Wortlaut:
„Artikel 17
Bei der Erfüllung der in Artikel 2 Absatz 2 Buchstabe b vorge-
sehenen Aufgaben wendet die Agentur die Bestimmungen an,
die in den Hoheitsgebieten der Vertragsparteien und in den Luft-
räumen gelten, für die letzteren die Bereitstellung von Flugsiche-
rungsdiensten durch internationale Übereinkünfte übertragen ist,
deren Vertragspartei sie sind.“
Artikel XIX
Artikel 16 des Übereinkommens wird Artikel 18 und erhält
folgenden Wortlaut:
„Artikel 18
Bei der Erfüllung der in Artikel 2 Absatz 2 Buchstabe b vorge-
sehenen Aufgaben erteilt die Agentur im Rahmen der den Flug-
sicherungsdiensten übertragenen Befugnisse den verantwort-
lichen Luftfahrzeugführern alle erforderlichen Weisungen. Abge-
sehen von den Fällen höherer Gewalt, die in den in Artikel 17
erwähnten Bestimmungen geregelt sind, haben die verantwort-
lichen Luftfahrzeugführer diese Weisungen zu beachten.“
Artikel XX
Artikel 17 des Übereinkommens wird Artikel 20 und erhält
folgenden Wortlaut:
„Artikel 20
Bei der Erfüllung der in Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe e sowie
gegebenenfalls Artikel 2 Absatz 2 Buchstabe b vorgesehenen
Aufgaben werden Zuwiderhandlungen gegen die Luftverkehrs-
regeln in dem Luftraum, in dem die Agentur diese Aufgaben
wahrnimmt, von Bediensteten, welche die Agentur hierzu beson-
ders beauftragt hat, durch Aufnahme in ein Protokoll festgestellt;
hierdurch wird das Recht auf Feststellung von Zuwiderhand-
lungen gleicher Art, das den Bediensteten der Vertragsparteien
nach innerstaatlichem Recht zusteht, nicht berührt. Die oben-
genannten Protokolle haben vor den innerstaatlichen Gerichten
den gleichen Wert wie die Protokolle der innerstaatlichen Be-
diensteten, die zur Feststellung von Zuwiderhandlungen gleicher
Art befugt sind.“
Artikel XXI
Die Artikel 18 und 19 des Übereinkommens werden Artikel 21
und 22.
In der englischen Fassung des Artikels 18 Absatz 2, der zu Arti-
kel 21 Absatz 2 wird, werden die Worte „not less“ durch „no less“
ersetzt.
In Artikel 19 Absatz 1 des Übereinkommens, der zu Artikel 22
Absatz 1 wird, werden die Worte „die Organisation ist in dem
Staat, in dem sie ihren Sitz hat, und im Hoheitsgebiet der Ver-
tragsparteien“ durch „Die Organisation ist im Hoheitsgebiet der
Vertragsparteien“ ersetzt.
In Artikel 19 Absatz 3 des Übereinkommens, der zu Artikel 22
Absatz 3 wird, werden die Worte „für sich selbst, ihr Eigentum,
ihre Vermögenswerte und Einkünfte“ durch „für sich selbst sowie
für ihr Eigentum, ihre Vermögenswerte und ihre Einkünfte“
ersetzt.
Dans le texte en langue néerlandaise du paragraphe 1 de
l’article 14 de la Convention, devenant le paragraphe 1 de
l’article 16, les mots «de onroerende goederen» sont remplacés
par «die onroerende goederen» et dans le paragraphe 2 dudit
article, le mot «verreberichtgeving» est remplacé par «telecom-
muncatie».
Article XVIII
L’article 15 de la Convention devient l’article 17 ainsi rédigé:
«Article 17
Dans l’exercice des tâches prévues à l’alinéa (b) du para-
graphe 2 de l’article 2, l’Agence applique les règlements en
vigueur sur les territoires des Parties contractantes et dans les
espaces aériens pour lesquels la fourniture des services de la
circulation aérienne leur est confiée en vertu des accords inter-
nationaux auxquels elles sont parties.»
Article XIX
L’article 16 de la Convention devient l’article 18 ainsi rédigé:
«Article 18
Dans l’exercice des tâches prévues à l’alinéa (b) du para-
graphe 2 de l’article 2, et dans la limite des droits conférés aux
services de la circulation aérienne, l’Agence donne aux comman-
dants de bord toutes instructions nécessaires. Ils sont tenus de
s’y conformer, hormis les cas de force majeure envisagés dans
les règlements mentionnés à l’article précédent.»
Article XX
L’article 17 de la Convention devient l’article 20 ainsi rédigé:
«Article 20
Dans l’exercice des tâches prévues à l’alinéa (e) du para-
graphe 1 de l’article 2 ainsi que, le cas échéant, des tâches
prévues à l’alinéa (b) du paragraphe 2 de l’article 2, les infractions
à la réglementation de la navigation aérienne commises dans
l’espace aérien où l’Agence exerce ces tâches sont constatées
dans les procès-verbaux par des agents spécialement commis-
sionnées par elle à cet effet, sans préjudice du droit reconnu par
les législations nationales aux agents des Parties contractantes
de constater les infractions de même nature. Les procès-verbaux
visés ci-dessus ont devant les tribunaux nationaux la même
valeur que ceux dressés par les agents nationaux qualifiés pour
constater les infractions de même nature.»
Article XXI
Les articles 18 et 19 de la Convention deviennent les articles 21
et 22.
Dans le texte en langue anglaise du paragraphe 2 de l’Article 18
de la Convention, devenant le paragraphe 2 de l’Article 21, les
mots «not less» sont remplacés par «no less».
Dans le paragraphe 1 de l’article 19 de la Convention, devenant
le paragraphe 1 de l’article 22, les mots «L’Organisation est
exonérée, dans l’Etat du siège et sur le territoire des Parties
contractantes,» sont remplacés par «L’Organisation est exonérée
sur le territoire des Parties contractantes,».
Dans le paragraphe 3 de l’article 19 de Convention, devenant
le paragraphe 3 de l’article 22, les mots «à ses biens, avoirs et
revenus» sont remplacés par «ainsi qu’à ses biens, avoirs et
revenus».

In der englischen Fassung des Artikels 19 Absätze 2, 3 und 4 des
Übereinkommens, der zu Artikel 22 Absätze 2, 3 und 4 wird,
werden die Worte „The Organisation shall be“ durch „It shall be“
ersetzt.
In der deutschen Fassung des Artikels 19 Absatz 6 des Überein-
kommens, der zu Artikel 22 Absatz 6 wird, werden die Worte
„öffentlicher Versorgungsbetriebe“ durch „der öffentlichen Ver-
sorgung“ ersetzt, und in der englischen Fassung des genannten
Absatzes 6 werden die Worte „for public utility services“ durch
„for general utilities“ ersetzt.
Artikel XXII
Ein neuer Artikel 19 mit folgendem Wortlaut wird in das Über-
einkommen eingefügt:
„Artikel 19
1. Bei der Erfüllung der in Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe e vor-
gesehenen Aufgaben bestimmt die Organisation gemäß den in
Artikel 7 Absatz 2 Buchstabe d vorgesehenen allgemeinen Be-
dingungen die erforderlichen Regelungsmaßnahmen und teilt sie
den Luftfahrzeughaltern und den entsprechenden Flugsiche-
rungsdiensten mit. Die Vertragsparteien stellen sicher, dass die
Luftfahrzeughalter, verantwortlichen Luftfahrzeugführer und ent-
sprechenden Flugsicherungsdienste diese Maßnahmen beach-
ten, es sei denn, dass zwingende Sicherheitsgründe sie daran
hindern.
2. Für die Beachtung der in Absatz 1 genannten allgemeinen
Bedingungen oder Regelungsmaßnahmen durch die Flugsiche-
rungsdienste einer Vertragspartei ist ausschließlich diese Ver-
tragspartei verantwortlich.
3. Bei Nichtbeachtung der in Absatz 1 genannten allgemeinen
Bedingungen oder Regelungsmaßnahmen durch einen Luftfahr-
zeughalter oder verantwortlichen Luftfahrzeugführer kann auf
Ersuchen der Organisation das Verfahren zur Verfolgung eines
Zuwiderhandelnden eingeleitet werden
a) von der Vertragspartei, bei der die Nichtbeachtung fest-
gestellt wurde, in ihrem Hoheitsgebiet;
b) von der Organisation entsprechend den in Artikel 35 fest-
gelegten Zuständigkeiten, wenn die Vertragspartei, in deren
Hoheitsgebiet das Verfahren eingeleitet werden soll, damit
einverstanden ist.
4. Die Vertragsparteien sind verpflichtet, in ihr innerstaatliches
Recht Bestimmungen aufzunehmen, welche die Beachtung der
in Artikel 7 Absatz 2 Buchstabe d vorgesehenen allgemeinen
Bedingungen sicherstellen.“
Artikel XXIII
Die Artikel 20, 21, 22 und 23 des Übereinkommens werden
Artikel 23, 24, 25 und 26.
In der französischen Fassung des Artikels 20 Absatz 1 des Über-
einkommens, der zu Artikel 23 Absatz 1 wird, werden die Worte
„tous droits de douane et taxes d’effet équivalent, autres que des
redevances ou impositions représentatives de services rendus“
durch „tous droits de douane et taxes ou redevances d’effet
équivalent, autres que des redevances représentatives de
services rendus“ ersetzt.
In Artikel 20 Absatz 2 des Übereinkommens, der zu Artikel 23
Absatz 2 wird, werden in der englischen Fassung die Worte
„in the territory of the State into which“ durch „in the territory of
the Contracting Party into which“ und in der französischen
Fassung die Worte „sur le territoire de la Partie dans laquelle“
durch „sur le territoire de la Partie contractante dans laquelle“
sowie die Worte „à moins que ce ne soit dans des conditions“
durch „sauf dans les conditions“ ersetzt.
In der deutschen Fassung des Artikels 20 Absatz 3 des Über-
einkommens, der zu Artikel 23 Absatz 3 wird, werden die Worte
„wurden, an diese ausgeliefert und für ihre Liegenschaften, ihre
Dans le texte en langue anglaise des paragraphes 2, 3, et 4 de
l’article 19 de la Convention devenant les paragraphes 2, 3 et 4
de l’article 22, les mots «The Organisation shall be» sont rempla-
cés par «It shall be».
Dans le texte en langue allemande du paragraphe 6 de l’article 19
de la Convention, devenant le paragraphe 6 de l’article 22, les
mots «öffentlicher Versorgungsbetriebe» sont remplacés par «der
öffentlichen Versorgung» et dans le texte en langue anglaise
dudit paragraphe 6, les mots «for public utility services» sont
remplacés par «for general utilities».
Article XXII
Il est inséré dans la Convention un nouvel article 19 ainsi
rédigé:
«Article 19
1. Dans l’exercice des tâches prévues à l’alinéa (e) du para-
graphe 1 de l’article 2, l’Organisation détermine, conformément
aux conditions générales prévues à l’alinéa (d) du paragraphe 2
de l’article 7, les mesures de régulation nécessaires, et les com-
munique aux exploitants d’aéronefs et aux services appropriés
de la circulation aérienne. Les Parties contractantes veillent à ce
que les exploitants d’aéronefs, les commandants de bord et les
services appropriés de la circulation aérienne se conforment à
ces mesures, sauf raisons impérieuses de sécurité.
2. Le respect, par les services de la circulation aérienne d’une
Partie contractante, des conditions générales ou des mesures de
régulation mentionnées au paragraphe 1 du présent article relève
de la responsabilité exclusive de ladite Partie contractante.
3. A la requête de l’Organisation, en cas d’inobservation des
conditions générales ou des mesures de régulation mentionnées
au paragraphe 1 du présent article par un exploitant d’aéronef
ou un commandant de bord, la procédure de poursuite d’un
contrevenant peut être engagée:
(a) par la Partie contractante où l’inobservation a été constatée,
sur son territoire;
(b) par l’Organisation conformément aux chefs de compétence
énoncés à l’article 35, si la Partie contractante sur le
territoire de laquelle la procédure doit être engagée en est
d’accord.
4. Les Parties contractantes sont tenues d’incorporer dans
leur législation nationale des dispositions assurant le respect des
conditions générales prévues à l’alinéa (d) du paragraphe 2 de
l’article 7.»
Article XXIII
Les articles 20, 21, 22 et 23 de la Convention deviennent
les articles 23, 24, 25 et 26.
Dans le texte en langue française du paragraphe 1 de l’article 20
de la Convention, devenant le paragraphe 1 de l’article 23, les
mots «tous droits de douane et taxes d’effet équivalent, autres
que des redevances ou impositions représentatives de services
rendus» sont remplacés par «tous droits de douane et taxes ou
redevances d’effet équivalent, autres que des redevances repré-
sentatives de services rendus».
Dans le paragraphe 2 de l’article 20 de la Convention, devenant
le paragraphe 2 de l’article 23, les mots «sur le territoire de la
Partie dans laquelle» sont remplacés par «sur le territoire de la
Partie contractante dans laquelle» et dans le texte en langue fran-
çaise dudit paragraphe 2, les mots «à moins que ce ne soit, dans
des conditions» sont remplacées par «sauf dans les conditions».
Dans le texte en langue allemande du paragraphe 3 de l’article 20
de la Convention, devenant le paragraphe 3 de l’article 23, les
mots «wurden, an diese ausgeliefert und für ihre Liegenschaften,

dienstlichen Anlagen“ durch „wurden, tatsächlich an diese aus-
geliefert und für ihre dienstlichen Liegenschaften oder Anlagen“
ersetzt.
In Artikel 20 Absatz 4 des Übereinkommens, der zu Artikel 23
Absatz 4 wird, werden die Worte „ist ferner von“ durch „ist von“
ersetzt, und die Bezugnahme auf Artikel 25 der Satzung wird
durch eine Bezugnahme auf Artikel 13 der Satzung ersetzt; in der
niederländischen Fassung des genannten Absatzes 4 wird das
Wort „publikaties“ durch „publicaties“ ersetzt.
In der deutschen Fassung des Artikels 22 Absatz 2 des Über-
einkommens, der zu Artikel 25 Absatz 2 wird, werden die Worte
„die in den Haushalten des Personals lebenden“ durch „die mit
dem Personal im gemeinsamen Haushalt lebenden“ ersetzt.
In der deutschen Fassung des Artikels 22 Absatz 3 Buchstabe a
des Übereinkommens, der zu Artikel 25 Absatz 3 Buchstabe a
wird, werden die Worte „in seinen Haushalten lebenden“ durch
„mit ihm im gemeinsamen Haushalt lebenden“ ersetzt.
In der deutschen Fassung des Artikels 22 Absatz 5 Buchstabe b
des Übereinkommens, der zu Artikel 25 Absatz 5 Buchstabe b
wird, werden die Worte „seine Kraftfahrzeuge“ durch „sein privates
Kraftfahrzeug“ ersetzt.
In der französischen Fassung des Artikels 22 Absatz 7 des Über-
einkommens, der zu Artikel 25 Absatz 7 wird, werden die Worte
„Directeur Général“ durch „Directeur général“ ersetzt; in der
englischen Fassung des genannten Absatzes 7 werden die Worte
„done by him in the exercise of his functions“ und „driven by
him“ durch „done by him/her in the exercise of his/her functions“
beziehungsweise „driven by him/her“ ersetzt, und in der deut-
schen Fassung des genannten Absatzes 7 werden die Worte
„Vorrechten, Erleichterungen und Befreiungen“ durch „Vorrechten,
Befreiungen und Erleichterungen“ ersetzt.
In der deutschen Fassung des Artikels 23 des Übereinkommens,
der zu Artikel 26 wird, wird das Wort „Tagungsort“ durch
„Sitzungsort“ ersetzt.
Artikel XXIV
Artikel 24 des Übereinkommens wird Artikel 27 und erhält
folgenden Wortlaut:
„Artikel 27
Aufgrund des der Organisation eigenen Systems der Sozialen
Sicherheit sind die Organisation, der Generaldirektor und das
Personal unbeschadet der zwischen der Organisation und einer
Vertragspartei bei Inkrafttreten des 1997 in Brüssel zur Unter-
zeichnung aufgelegten Protokolls bestehenden Regelung von
sämtlichen Pflichtbeiträgen an staatliche Sozialversicherungs-
träger befreit.“
Artikel XXV
Artikel 25 des Übereinkommens wird Artikel 28.
Artikel XXVI
Artikel 26 des Übereinkommens wird Artikel 29. Absatz 2 erhält
folgenden Wortlaut:
„2. Das Eigentum und die Vermögenswerte der Organisation
können nur aufgrund einer gerichtlichen Entscheidung beschlag-
nahmt werden oder Gegenstand von Zwangsvollstreckungsmaß-
nahmen sein. Diese gerichtliche Entscheidung kann nur unter der
Bedingung ergehen, dass die Organisation vorab mit einer aus-
reichenden Frist von dem entsprechenden Verfahren unterrichtet
wurde und dass ihr angemessene Mittel zu ihrer Verteidigung zur
Verfügung standen. Die Anlagen der Organisation können jedoch
weder beschlagnahmt werden noch Gegenstand von Zwangs-
vollstreckungsmaßnahmen sein.“
ihre dienstlichen Anlagen» sont remplacés par «wurden,
tatsächlich an diese ausgeliefert und für ihre dienstlichen
Liegenschaften oder Anlagen».
Dans le paragraphe 4 de l’article 20 de la Convention, devenant
le paragraphe 4 de l’article 23, les mots «est en outre exonérée»
sont remplacés par «est exonérée» et la référence à l’article 25
des Statuts est remplacée par une référence à l’article 13 des
Statuts; dans le texte en langue néerlandaise dudit paragraphe 4,
le mot «publikaties» est remplacé par «publicaties».
Dans le texte en langue allemande du paragraphe 2 de l’article 22
de la Convention, devenant le paragraphe 2 de l’article 25, les
mots «die in den Haushalten des Personals lebenden» sont
remplacés par «die mit dem Personal im gemeinsamen Haushalt
lebenden».
Dans le texte en langue allemande de l’alinéa (a) du paragraphe 3
de l’article 22 de la Convention, devenant l’alinéa (a) du para-
graphe 3 de l’article 25, les mots «in seinen Haushalten
lebenden» sont remplacés par «mit ihm im gemeinsamen
Haushalt lebenden».
Dans le texte en langue allemande de l’alinéa (b) du paragraphe 5
de l’article 22 de la Convention, devenant l’alinéa (b) du para-
graphe 5 de l’article 25, les mots «seine Kraftfahrzeuge» sont
remplacés par «sein privates Kraftfahrzeug».
Dans le texte en langue française du paragraphe 7 de l’article 22
de la Convention, devenant le paragraphe 7 de l’article 25, les
mots «Directeur Général» sont remplacés par «Directeur général»;
dans le texte en langue anglaise dudit paragraphe 7, les mots
«done by him in the exercise of his functions» et «driven by him»
sont remplacés par «done by him/her in the exercise of his/her
functions» et «driven by him/her» et dans le texte en langue
allemande dudit paragraphe 7, les mots «Vorrechten,
Erleichterungen und Befreiungen» sont remplacés par «Vorrechten,
Befreiungen und Erleichterungen».
Dans le texte en langue allemande de l’article 23 de la Conven-
tion, devenant l’article 26, le mot «Tagungsort» est remplacé par
«Sitzungsort».
Article XXIV
L’article 24 de la Convention devient l’article 27 ainsi rédigé:
«Article 27
En raison de son régime propre de prévoyance sociale,
l’Organisation, le Directeur général et le personnel de l’Organi-
sation sont exemptés de toutes contributions obligatoires à des
organismes nationaux de prévoyance sociale, sans préjudice des
arrangements existant entre l’Organisation et une Partie contrac-
tante lors de l’entrée en vigueur du Protocole ouvert à la signa-
ture à Bruxelles en 1997.»
Article XXV
L’article 25 de la Convention devient l’article 28.
Article XXVI
L’article 26 de la Convention devient l’article 29. Son para-
graphe 2 est remplacé par les dispositions suivantes:
«2. Les biens et avoirs de l’Organisation ne peuvent être saisis
ni faire l’objet de mesures d’exécution forcée, si ce n’est par
décision de justice. Cette décision de justice ne pourra être prise
qu’à la condition que l’Organisation ait été informée dans un
délai raisonnable de la procédure en question et qu’elle ait pu
disposer de moyens adéquats pour développer sa défense.
Toutefois, les installations de l’Organisation ne peuvent être
saisies ni faire l’objet de mesures d’exécution forcée.»

In der französischen Fassung des Artikels 26 Absatz 3 des Über-
einkommens, der zu Artikel 29 Absatz 3 wird, werden die Worte
„dans leur territoire respectif“ durch „sur leur territoire respectif“
und die Worte „Directeur Général“ durch „Directeur général“
ersetzt.
Artikel XXVII
Artikel 27 des Übereinkommens wird Artikel 30.
In der deutschen Fassung des Artikels 27 Absatz 1 des Über-
einkommens, der zu Artikel 30 Absatz 1 wird, werden die Worte
„um die reibungslose Ausübung der Gerichtsbarkeit“ durch
„um die ordnungsgemäße Rechtspflege“ und die Worte „Vor-
rechte, Befreiungen, Ausnahmen oder Erleichterungen“ durch
„Vorrechte, Immunitäten, Befreiungen oder Erleichterungen“
ersetzt; in der englischen Fassung des genannten Absatzes 1
werden die Worte „in the present Convention“ durch „in this
Convention“ ersetzt.
Artikel XXVIII
Artikel 28 des Übereinkommens wird Artikel 31 und erhält
folgenden Wortlaut:
„Artikel 31
Bei der Erfüllung der in Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe e und
gegebenenfalls Artikel 2 Absatz 2 Buchstabe b vorgesehenen
Aufgaben sind die internationalen Übereinkünfte und die inner-
staatlichen Vorschriften über Ein- und Überflug und über die
Sicherheit des Hoheitsgebiets der betreffenden Vertragsparteien
für die Agentur verbindlich; diese trifft alle für die Anwendung
dieser Übereinkünfte und Vorschriften notwendigen Maßnahmen.“
Artikel XXIX
Artikel 29 des Übereinkommens wird Artikel 32 und erhält
folgenden Wortlaut:
„Artikel 32
Bei der Erfüllung der in Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe e und
gegebenenfalls Artikel 2 Absatz 2 Buchstabe b vorgesehenen
Aufgaben ist die Agentur verpflichtet, den Vertragsparteien auf
Verlangen alle Auskünfte über Luftfahrzeuge zu erteilen, von
denen sie in Ausübung ihrer Tätigkeit in Bezug auf den Luftraum
der betreffenden Vertragspartei Kenntnis erhält, damit die be-
treffenden Vertragsparteien die Anwendung der internationalen
Übereinkünfte und der innerstaatlichen Vorschriften überwachen
können.“
Artikel XXX
Artikel 30 des Übereinkommens wird Artikel 33 und erhält
folgenden Wortlaut:
„Artikel 33
Die Vertragsparteien erkennen an, dass die Agentur ihr finan-
zielles Gleichgewicht erlangen muss, und verpflichten sich, ihr in
den Grenzen und zu den Bedingungen, die in diesem Überein-
kommen und in der als Anlage I beigefügten Satzung der Agentur
festgelegt sind, angemessene finanzielle Mittel zur Verfügung zu
stellen.“
Artikel XXXI
Artikel 31 des Übereinkommens wird Artikel 34 und erhält
folgenden Wortlaut:
„Artikel 34
1. Jede Streitigkeit, die zwischen zwei oder mehr Vertrags-
parteien oder zwischen einer oder mehreren Vertragsparteien
und der Organisation über die Auslegung, Anwendung oder
Dans le texte en langue française du paragraphe 3 de l’article 26
de la Convention, devenant le paragraphe 3 de l’article 29, les
mots «dans leur territoire respectif» sont remplacés par «sur leur
territoire respectif» et les mots «Directeur Général» par «Directeur
général».
Article XXVII
L’article 27 de la Convention devient l’article 30.
Dans le texte en langue allemande du paragraphe 1 de l’article 27
de la Convention, devenant le paragraphe 1 de l’article 30, les
mots «um die reibungslose Ausübung der Gerichtsbarkeit» sont
remplacés par «um die ordnungsgemäße Rechtspflege» et les
mots «Vorrechte, Befreiungen, Ausnahmen oder Erleichterungen»
par «Vorrechte, Immunitäten, Befreiungen oder Erleichterungen»
et dans le texte en langue anglaise dudit paragraphe 1, les mots
«in the present Convention» sont remplacés par «in this Conven-
tion».
Article XXVIII
L’article 28 de la Convention devient l’article 31 ainsi rédigé:
«Article 31
Dans l’exercice des tâches prévues à l’alinéa (e) du para-
graphe 1 de l’article 2 ainsi que, le cas échéant, des tâches
prévues à l’alinéa (b) du paragraphe 2 de l’article 2 les accords
internationaux et les réglementations nationales relatives à
l’accès, au survol et à la sécurité du territoire des Parties contrac-
tantes concernées sont obligatoires pour l’Agence qui prend
toutes mesures nécessaires à leur application.»
Article XXIX
L’article 29 de la Convention devient l’article 32 ainsi rédigé:
«Article 32
Dans l’exercice des tâches prévues à l’alinéa (e) du para-
graphe 1 de l’article 2 ainsi que, le cas échéant, des tâches pré-
vues à l’alinéa (b) du paragraphe 2 de l’article 2, l’Agence est
tenue de donner aux Parties contractantes qui en formulent la
demande toutes les informations relatives aux aéronefs dont elle
a connaissance dans l’exercice de ses fonctions liées à l’espace
aérien de la Partie contractante concernée, afin de permettre
auxdites Parties contractantes concernées de contrôler l’appli-
cation des accords internationaux et des réglementations natio-
nales.»
Article XXX
L’article 30 de la Convention devient l’article 33 ainsi rédigé:
«Article 33
Les Parties contractantes reconnaissent la nécessité pour
l’Agence de réaliser son équilibre financier, et s’engagent à
mettre à sa disposition les moyens financiers appropriés dans
les limites et conditions définies par la présente Convention et
les Statuts de l’Agence figurant en Annexe I.»
Article XXXI
L’article 31 de la Convention devient l’article 34 ainsi rédigé:
«Article 34
1. Tout différend survenant entre deux Parties contractantes
ou davantage, ou entre une ou plusieurs Parties contractantes et
l’Organisation, au sujet de l’interprétation, de l’application ou de

Durchführung dieses Übereinkommens, insbesondere hinsicht-
lich seines Bestehens, seiner Gültigkeit oder seiner Beendigung,
entsteht und die nicht innerhalb eines Zeitraums von sechs
Monaten durch unmittelbare Verhandlungen oder auf andere
Weise beigelegt werden kann, wird einem Schiedsverfahren beim
Ständigen Schiedsgerichtshof in Den Haag nach dessen fakul-
tativen Verfahrensregeln unterworfen.
2. Die Zahl der Schiedsrichter wird auf drei festgesetzt.
3. Das Schiedsverfahren findet in Den Haag statt. Das Inter-
nationale Büro des Ständigen Schiedsgerichtshofs in Den Haag
dient als Geschäftsstelle und leistet entsprechend den Weisun-
gen des Ständigen Schiedsgerichtshofs Verwaltungsdienste.
4. Die Entscheidungen des Ständigen Schiedsgerichtshofs
sind für die Streitparteien bindend.“
Artikel XXXII
Die Artikel 32 und 33 des Übereinkommens werden ge-
strichen.
Artikel XXXIII
Artikel 34 des Übereinkommens wird Artikel 37 und erhält
folgenden Wortlaut:
„Artikel 37
Die Vertragsparteien verpflichten sich, zugunsten der Agentur
diejenigen geltenden Rechtsvorschriften anzuwenden, durch
welche die ununterbrochene Tätigkeit der öffentlichen Versor-
gungsdienste sichergestellt werden soll, die für das reibungslose
Funktionieren der Betriebsdienste erforderlich ist.“
Artikel XXXIV
Artikel 35 des Übereinkommens wird Artikel 38 und erhält
folgenden Wortlaut:
„Artikel 38
1. Die Geltungsdauer dieses Übereinkommens in der durch
das Protokoll vom 12. Februar 1981 und später durch das 1997
in Brüssel zur Unterzeichnung aufgelegte Protokoll geänderten
Fassung wird auf unbestimmte Zeit verlängert.
2. Nachdem das so verlängerte Übereinkommen zwanzig
Jahre in Kraft war, kann jede Vertragspartei das Übereinkommen
für sich durch eine schriftliche Notifikation an die Regierung des
Königreichs Belgien beenden, welche die Regierungen der an-
deren Vertragsstaaten des Übereinkommens von dieser Notifi-
kation in Kenntnis setzt.
Der Rücktrittsbeschluss wird zum Ende des Jahres wirksam, das
auf das Jahr folgt, in dem der Rücktritt notifiziert wurde, sofern
die in Absatz 3 genannte besondere Vereinbarung bis dahin
geschlossen wurde. Andernfalls wird der Rücktrittsbeschluss zu
dem in der besonderen Vereinbarung festgelegten Zeitpunkt
wirksam.
3. Die Rechte und Pflichten der zurücktretenden Vertrags-
partei, insbesondere solche finanzieller Art, werden in einer be-
sonderen Vereinbarung zwischen der betreffenden Vertragspartei
und der Organisation festgelegt.
Diese Vereinbarung bedarf der Genehmigung der General-
versammlung mit Einstimmigkeit der abgegebenen Stimmen,
wobei die zurücktretende Vertragspartei nicht an der Abstim-
mung teilnimmt.
4. Die Organisation kann auf Beschluss der Generalversamm-
lung, der mit Einstimmigkeit der abgegebenen Stimmen gefasst
wird, aufgelöst werden, wenn die Zahl der Vertragsparteien auf
weniger als 50 % der Unterzeichnerparteien des genannten Pro-
tokolls von 1997 sinkt.
l’exécution de la présente Convention, notamment en ce qui
concerne son existence, sa validité ou sa résiliation, qui n’aura
pu être réglé dans un délai de six mois par voie de négociations
directes ou par tout autre mode de règlement, est soumis à
l’arbitrage de la Cour permanente d’arbitrage de La Haye,
conformément au Règlement facultatif d’arbitrage de ladite Cour.
2. Le nombre d’arbitres est fixé à trois.
3. L’arbitrage a lieu à La Haye. Le Bureau international de la
Cour permanente d’arbitrage sert de greffe et fournit des
services administratifs suivant les instructions données par la
Cour permanente d’arbitrage.
4. Les décisions de la Cour permanente d’arbitrage sont
obligatoires pour les Parties au différend.»
Article XXXII
Les articles 32 et 33 de la Convention sont abrogés.
Article XXXIII
L’article 34 de la Convention devient l’article 37 ainsi rédigé:
«Article 37
Les Parties contractantes s’engagent à faire bénéficier
l’Agence des dispositions légales en vigueur visant à sauvegar-
der la continuité des services d’utilité générale nécessaires pour
le bon fonctionnement des services opérationnels.»
Article XXXIV
L’article 35 de la Convention devient l’article 38 ainsi rédigé:
«Article 38
1. La présente Convention, telle qu’amendée par le Protocole
du 12 février 1981, puis par le Protocole ouvert à la signature à
Bruxelles en 1997, est prorogée pour une durée indéterminée.
2. Après que la Convention ainsi prorogée aura été en vigueur
pendant vingt ans, toute Partie contractante pourra mettre fin en
ce qui la concerne à l’application de la Convention par une
notification écrite au gouvernement du Royaume de Belgique qui
en avisera les gouvernements des autres Etats contractants.
La décision de retrait prendra effet à la fin de l’année suivant celle
au cours de laquelle le retrait a été notifié, à condition que
l’accord particulier prévu au paragraphe 3 ci-dessous ait été
conclu à cette date. A défaut, la décision de retrait prendra effet
à la date fixée dans ledit accord particulier.
3. Les droits et obligations, notamment en matière financière,
de la Partie contractante se retirant seront déterminés dans un
accord particulier conclu entre celle-ci et l’Organisation.
Cet accord devra être approuvé à l’unanimité des suffrages
exprimés par l’Assemblée générale, la Partie contractante se
retirant ne participant pas au vote.
4. L’Organisation peut être dissoute si le nombre des Parties
contractantes se réduit à moins de 50 % des Parties signataires
du Protocole de 1997 précité, sous réserve d’une décision de
l’Assemblée générale statuant à l’unanimité des suffrages expri-
més.

5. Wird die Organisation nach Absatz 4 aufgelöst, so be-
stehen ihre Rechtspersönlichkeit und ihre Rechtsfähigkeit im
Sinne des Artikels 4 für die Zwecke ihrer Liquidation fort.“
Artikel XXXV
Ein neuer Artikel 35 mit folgendem Wortlaut wird in das Über-
einkommen eingefügt:
„Artikel 35
1. Unbeschadet der Anwendung der Bestimmungen der An-
lage IV über die Zwangseinziehung der Flugsicherungs-Strecken-
gebühren sind für Streitigkeiten, die sich zwischen der Orga-
nisation, vertreten durch den Generaldirektor der Agentur, und
natürlichen oder juristischen Personen bezüglich der Anwendung
von Rechtsakten der Organisation ergeben, ausschließlich die
Gerichte der Vertragsparteien zuständig.
2. Unbeschadet der Anwendung der Bestimmungen der An-
lage IV über die Zwangseinziehung der Flugsicherungs-Strecken-
gebühren wird das Verfahren in der Vertragspartei anhängig
gemacht, in der
a) der Beklagte seinen Wohnsitz oder Sitz hat;
b) der Beklagte eine Geschäftsniederlassung hat, falls sich sein
Wohnsitz oder Sitz nicht im Hoheitsgebiet einer Vertrags-
partei befindet;
c) der Beklagte Vermögenswerte besitzt, falls keine der unter
den Buchstaben a und b genannten Zuständigkeiten be-
gründet ist;
d) EUROCONTROL ihren Sitz hat, falls keine der unter den Buch-
staben a bis c genannten Zuständigkeiten begründet ist.“
Artikel XXXVI
Artikel 36 des Übereinkommens wird Artikel 39 und erhält
folgenden Wortlaut:
„Artikel 39
1. Voraussetzung für den Beitritt zu diesem Übereinkommen
in der durch das Protokoll vom 12. Februar 1981 und später
durch das 1997 in Brüssel zur Unterzeichnung aufgelegte Proto-
koll geänderten Fassung ist im Fall der Staaten, die das letzt-
genannte Protokoll nicht unterzeichnet haben, die Genehmigung
der Generalversammlung mit Einstimmigkeit der abgegebenen
Stimmen.
2. Der Beschluss, dem Beitritt zuzustimmen, wird dem Nicht-
unterzeichnerstaat vom Präsidenten der Generalversammlung
notifiziert.
3. Die Beitrittsurkunde wird bei der Regierung des Königreichs
Belgien hinterlegt, welche die Regierungen der anderen Staaten
hiervon unterrichtet, die dieses Übereinkommen unterzeichnet
haben oder ihm beigetreten sind.
4. Der Beitritt wird am ersten Tag des zweiten Monats wirk-
sam, der auf die Hinterlegung der Beitrittsurkunde folgt.“
Artikel XXXVII
Ein neuer Artikel 36 mit folgendem Wortlaut wird in das Über-
einkommen eingefügt:
„Artikel 36
1. Änderungen, die zu den in diesem Übereinkommen vorge-
sehenen Bedingungen an der in Anlage I enthaltenen Satzung
der Agentur und an Artikel 16 und folgenden der in Anlage IV
enthaltenen Bestimmungen über das gemeinsame Flugsiche-
rungs-Streckengebührensystem vorgenommen werden, sind im
Hoheitsgebiet der Vertragsparteien gültig und rechtswirksam.
2. Die in Anlage III enthaltenen steuerlichen Bestimmungen
und die Artikel 1 bis 15 der in Anlage IV enthaltenen Bestimmun-
5. Si, en application de ce qui précède, l’Organisation est
dissoute, sa personnalité et sa capacité juridiques, au sens de
l’article 4, subsistent pour les besoins de sa liquidation.»
Article XXXV
Il est inséré dans la Convention un nouvel article 35 ainsi
rédigé:
«Article 35
1. Sans préjuger de l’application des dispositions de l’An-
nexe IV en matière de recouvrement forcé des redevances de
route, les juridictions des Parties contractantes sont seules com-
pétentes pour connaître des différends qui pourront naître entre
l’Organisation, représentée par le Directeur général de l’Agence,
et toute personne physique ou morale, relatifs à l’application des
actes émanant de l’Organisation.
2. Sans préjudice de l’application des dispositions de
l’Annexe IV en matière de recouvrement forcé des redevances
de route, la procédure est engagée dans la Partie contractante:
(a) où le défendeur a son domicile ou son siège;
(b) où le défendeur a un établissement commercial si son
domicile ou son siège ne sont pas situés sur le territoire
d’une Partie contractante;
(c) où le défendeur possède des avoirs, en l’absence des chefs
de compétence énoncés aux alinéas (a) et (b) ci-dessus;
(d) où EUROCONTROL a son siège, en l’absence des chefs de
compétence énoncés aux alinéas (a) à (c) ci-dessus.»
Article XXXVI
L’article 36 de la Convention devient l’article 39 ainsi rédigé:
«Article 39
1. L’adhésion à la présente Convention, telle qu’amendée par
le Protocole du 12 février 1981 et par le Protocole ouvert à la
signature à Bruxelles en 1997, de tout Etat non signataire de ce
dernier Protocole, est subordonnée à l’accord de l’Assemblée
générale statuant à l’unanimité des suffrages exprimés.
2. La décision d’accepter l’adhésion est notifiée à l’Etat non
signataire par le Président de l’Assemblée générale.
3. L’instrument d’adhésion est déposé auprès du gouverne-
ment du Royaume de Belgique qui en avisera les gouvernements
des autres Etats signataires et adhérents.
4. L’adhésion prendra effet le premier jour du deuxième mois
suivant le dépôt de l’instrument d’adhésion.»
Article XXXVII
Il est inséré dans la Convention un nouvel article 36 ainsi
rédigé:
«Article 36
1. Les amendements apportés dans les conditions prévues à
la présente Convention, aux Statuts de l’Agence figurant en
Annexe I et aux articles 16 et suivants des dispositions relatives
au système commun de redevances de route figurant en
Annexe IV sont valables et ont effet sur le territoire des Parties
contractantes.
2. Les dispositions fiscales figurant en Annexe III et les
articles 1 à 15 inclus des dispositions relatives au système

gen über das gemeinsame Flugsicherungs-Streckengebühren-
system dürfen von der Generalversammlung nicht geändert
werden.
3. Jede Vertragspartei ist für die Dauer von fünf Jahren, ge-
rechnet ab dem Inkrafttreten dieses Übereinkommens, durch An-
lage IV gebunden. Diese Dauer verlängert sich ohne Weiteres um
jeweils fünf Jahre. Eine Vertragspartei, die der Generalversamm-
lung mindestens zwei Jahre vor Ablauf des jeweiligen Zeitraums
schriftlich notifiziert, dass sie keine Verlängerung wünscht, ist
nach Ablauf des jeweiligen Fünfjahreszeitraums durch Anlage IV
nicht mehr gebunden.
4. Die Rechte und Pflichten der zurücktretenden Vertragspar-
tei können, falls erforderlich, in einer besonderen Vereinbarung
zwischen der betreffenden Vertragspartei und der Organisation
festgelegt werden.
Diese Vereinbarung bedarf der Genehmigung der General-
versammlung mit Einstimmigkeit der abgegebenen Stimmen,
wobei die zurücktretende Vertragspartei nicht an der Abstim-
mung teilnimmt.
5. Eine Vertragspartei, die durch Anlage IV nicht mehr gebun-
den ist, kann bei der Generalversammlung jederzeit schriftlich
beantragen, wieder durch Anlage IV gebunden zu sein. Die be-
treffende Vertragspartei ist nach Ablauf von sechs Monaten, ge-
rechnet ab dem Tag, an dem die Generalversammlung mit Ein-
stimmigkeit der abgegebenen Stimmen der am gemeinsamen
System teilnehmenden Vertragsparteien diesem Antrag stattgibt,
erneut durch Anlage IV gebunden. Sie ist für die Dauer von
fünf Jahren durch Anlage IV gebunden, gerechnet ab dem Tag,
an dem sie erneut gebunden wird. Diese Dauer verlängert sich
ohne Weiteres entsprechend den in Absatz 3 genannten Be-
dingungen.“
Artikel XXXVIII
Ein neuer Artikel 40 mit folgendem Wortlaut wird in das Über-
einkommen eingefügt:
„Artikel 40
1. Dieses Übereinkommen in der durch das Protokoll vom
12. Februar 1981 und später durch das 1997 in Brüssel zur
Unterzeichnung aufgelegte Protokoll geänderten Fassung steht
Organisationen der regionalen Wirtschaftsintegration zum Beitritt
offen; die Bedingungen für einen solchen Beitritt sind zwischen
den Vertragsparteien und den betreffenden Organisationen, in
denen ein oder mehrere Unterzeichnerstaaten Mitglied sind, zu
vereinbaren und in ein Zusatzprotokoll zum Übereinkommen
aufzunehmen.
2. Die Beitrittsurkunde wird bei der Regierung des Königreichs
Belgien hinterlegt, welche die anderen Vertragsparteien hiervon
unterrichtet.
3. Der Beitritt einer Organisation der regionalen Wirtschafts-
integration wird am ersten Tag des zweiten Monats wirksam, der
auf die Hinterlegung der Beitrittsurkunde folgt, sofern das in
Absatz 1 genannte Zusatzprotokoll in Kraft getreten ist.“
Artikel XXXIX
Die Anlage I zum Übereinkommen betreffend die Satzung der
Agentur wird durch Anlage I zur Neufassung des Übereinkom-
mens ersetzt, die dem 1997 in Brüssel zur Unterzeichnung auf-
gelegten Protokoll beigefügt ist.
Artikel XL
Die Anlage II zum Übereinkommen betreffend die Fluginforma-
tionsgebiete (Artikel 3 des Übereinkommens) wird durch Anlage II
zur Neufassung des Übereinkommens ersetzt, die dem 1997 in
Brüssel zur Unterzeichnung aufgelegten Protokoll beigefügt ist.
commun de redevances de route figurant en Annexe IV ne sont
pas susceptibles de modification par l’Assemblée générale.
3. Chaque Partie contractante est liée par l’Annexe IV pour
une durée de cinq ans à compter de l’entrée en vigueur de la pré-
sente Convention. Cette durée de cinq ans est automatiquement
prorogée par périodes de cinq années. La Partie contractante qui
a notifié par écrit à l’Assemblée générale, au moins deux ans
avant l’expiration de la période en cours, qu’elle ne souhaite pas
de prorogation n’est plus liée par l’Annexe IV à l’expiration de
cette période.
4. Les droits et obligations de la Partie contractante se retirant
peuvent être déterminés si nécessaire dans un accord particulier
conclu entre celle-ci et l’Organisation.
Cet accord devra être approuvé à l’unanimité des suffrages
exprimés par l’Assemblée générale, la Partie contractante se
retirant ne participant pas au vote.
5. La Partie contractante qui n’est plus liée par l’Annexe IV
peut à tout moment notifier à l’Assemblée générale, par écrit, son
souhait d’être liée à nouveau par les dispositions de l’Annexe IV.
La Partie contractante en question est à nouveau liée par
l’Annexe IV six mois à compter du jour où l’Assemblée générale,
statuant à l’unanimité des suffrages exprimés des Parties
contractantes participant au système commun, aura accepté
cette demande. Ladite Partie contractante est liée par l’Annexe IV
pour une durée de cinq ans à compter du jour où elle est à
nouveau liée par l’Annexe IV. Cette durée est prorogée automa-
tiquement dans les mêmes conditions que celles énoncées au
paragraphe 3 ci-dessus.»
Article XXXVIII
Il est inséré dans la Convention un nouvel article 40 ainsi
rédigé:
«Article 40
1. L’adhésion à la présente Convention, telle qu’amendée par
le Protocole du 12 février 1981 et par le Protocole ouvert à la
signature à Bruxelles en 1997, est ouverte aux organisations
régionales d’intégration économique, aux conditions dont
conviendront les Parties contractantes et ces organisations, dont
un ou plusieurs Etats signataires sont membres, ces conditions
devant figurer dans un Protocole additionnel à la Convention.
2. L’instrument d’adhésion est déposé auprès du gouverne-
ment du Royaume de Belgique, qui en avisera les autres Parties.
3. L’adhésion d’une organisation régionale d’intégration éco-
nomique prendra effet le premier jour du deuxième mois suivant
le dépôt de l’instrument d’adhésion, pour autant que le Protocole
additionnel mentionné au paragraphe 1 soit entré en vigueur.»
Article XXXIX
L’Annexe I à la Convention, relative aux Statuts de l’Agence,
est remplacée par l’Annexe I à la version coordonnée du texte de
la Convention qui figure en annexe au Protocole ouvert à la
signature à Bruxelles en 1997.
Article XL
L’Annexe II à la Convention, relative aux Régions d’information
de vol (Article 3 de la Convention), est remplacée par l’Annexe II
à la version coordonnée du texte de la Convention qui figure en
annexe au Protocole ouvert à la signature à Bruxelles en 1997.

Artikel XLI
Die Anlage III (Steuerliche Bestimmungen) zur Neufassung des
Übereinkommens, die dem 1997 in Brüssel zur Unterzeichnung
aufgelegten Protokoll beigefügt ist, wird Anlage III zum Über-
einkommen.
Artikel XLII
Die Anlage IV (Bestimmungen über das gemeinsame Flug-
sicherungs-Streckengebührensystem) zur Neufassung des Über-
einkommens, die dem 1997 in Brüssel zur Unterzeichnung
aufgelegten Protokoll beigefügt ist, wird Anlage IV zum Überein-
kommen.
Article XLI
L’Annexe III (Dispositions fiscales) à la version coordonnée du
texte de la Convention qui figure en annexe au Protocole ouvert
à la signature à Bruxelles en 1997, constitue l’Annexe III à la
Convention.
Article XLII
L’Annexe IV (Dispositions relatives au système commun de
redevances de route) à la version coordonnée du texte de la
Convention qui figure en annexe au Protocole ouvert à la signa-
ture à Bruxelles en 1997, constitue l’Annexe IV à la Convention.

Protokoll
zur Neufassung
Anlage 2 zur Schlussakte
des Internationalen Übereinkommens vom 13. Dezember 1960
über Zusammenarbeit zur Sicherung der Luftfahrt „EUROCONTROL“
entsprechend den verschiedenen vorgenommenen Änderungen
Protocole
Annexe 2 à l’Acte final
coordonnant la Convention internationale de coopération
pour la sécurité de la navigation aérienne «EUROCONTROL»
du 13 décembre 1960
suite aux différentes modifications intervenues
Die Bundesrepublik Deutschland,
die Republik Österreich,
das Königreich Belgien,
die Republik Bulgarien,
die Republik Zypern,
die Republik Kroatien,
das Königreich Dänemark,
das Königreich Spanien,
die Französische Republik,
das Vereinigte Königreich
Großbritannien und Nordirland,
die Hellenische Republik,
die Republik Ungarn,
Irland,
die Italienische Republik,
das Großherzogtum Luxemburg,
die Republik Malta,
das Fürstentum Monaco,
das Königreich Norwegen,
das Königreich der Niederlande,
die Portugiesische Republik,
Rumänien,
die Slowakische Republik,
die Republik Slowenien,
das Königreich Schweden,
die Schweizerische Eidgenossenschaft,
die Tschechische Republik,
die Republik Türkei –
in der Erwägung, dass die Zunahme des Luftverkehrs und die
Notwendigkeit, das nationale politische Vorgehen der einzelnen
Staaten in Europa auf europäischer Ebene zu zentralisieren, so-
wie die technische Entwicklung im Luftverkehr eine Revision des
durch das Änderungsprotokoll vom 12. Februar 1981 geänderten
Internationalen Übereinkommens vom 13. Dezember 1960 über
Zusammenarbeit zur Sicherung der Luftfahrt „EUROCONTROL“
erforderlich machen, um die Einrichtung eines einheitlichen euro-
päischen Flugverkehrs-Managementsystems für die Kontrolle
des allgemeinen Flugverkehrs im europäischen Luftraum, auf
Flughäfen und in deren Umgebung zu erreichen;
La République fédérale d’Allemagne,
la République d’Autriche,
le Royaume de Belgique,
la République de Bulgarie,
la République de Chypre,
la République de Croatie,
le Royaume du Danemark,
le Royaume d’Espagne,
la République française,
le Royaume-Uni de Grande-Bretagne
et d’Irlande du Nord,
la République hellénique,
la République de Hongrie,
l’Irlande,
la République italienne,
le Grand-Duché de Luxembourg,
la République de Malte,
la Principauté de Monaco,
le Royaume de Norvège,
le Royaume des Pays-Bas,
la République portugaise,
la Roumanie,
la République slovaque,
la République de Slovénie,
le Royaume de Suède,
la Confédération suisse,
la République tchèque,
la République de Turquie,
Considérant que I’accroissement du trafic aérien, la nécessité
de centraliser au niveau européen les actions politiques natio-
nales de chaque Etat européen et l’évolution technologique de
la circulation aérienne exigent une révision de la Convention
internationale de coopération pour la sécurité de la navigation
aérienne «EUROCONTROL» du 13 décembre 1960, amendée
par le Protocole modificatif du 12 février 1981, à l’effet de créer
un système européen uniforme de gestion de la circulation
aérienne pour le contrôlé de la circulation aérienne générale dans
l’espace aérien européen et sur le site et aux alentours des
aéroports;

in der Erwägung, dass es wünschenswert ist, die Zusammen- arbeit zwischen den Staaten im Rahmen der EUROCONTROL mit dem Ziel der wirksamen Organisation und des sicheren Managements des Luftraums sowohl für zivile als auch für mili- tärische Benutzer und gestützt auf das grundlegende Prinzip, dass der Luftraum von den Luftraumbenutzern als ein nahtloses System wahrgenommen werden soll, insbesondere durch die Ausarbeitung gemeinsamer Vorgehensweisen, gemeinsamer Ziele, gemeinsamer Pläne sowie gemeinsamer Normen und Spezifikationen, einschließlich der Festlegung eines gemein- samen Vorgehens auf dem Gebiet der Flugsicherungs-Strecken- gebühren, in enger Abstimmung mit den Benutzern der Flug- sicherungsdienste und unter gebührender Berücksichtigung der Erfordernisse der Verteidigung zu verstärken; in der Erwägung, dass es erforderlich ist, zu gewährleisten, dass durch Harmonisierung und Integration der für das Flug- verkehrsmanagement in Europa zuständigen Dienste allen Luft- raumbenutzern die größtmögliche Leistungsfähigkeit bei einem möglichst geringen Kostenaufwand geboten wird, der mit dem erforderlichen Sicherheitsgrad und der Notwendigkeit, Aus- wirkungen auf die Umwelt möglichst gering zu halten, zu verein- baren ist; in der Erwägung, dass die Vertragsparteien die Notwendigkeit anerkennen, ihre Flugverkehrs-Managementsysteme zu harmo- nisieren und zu integrieren, um ein einheitliches europäisches Flugverkehrs-Managementsystem zu schaffen; in Anbetracht der Bedeutung der örtlichen Initiativen auf dem Gebiet des Flugverkehrsmanagements, insbesondere auf Flug- hafenebene; in der Erwägung, dass die Einführung eines gemeinsamen Flugsicherungs-Streckengebührensystems entsprechend den Empfehlungen der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation, ins- besondere unter dem Gesichtspunkt der Ausgewogenheit und Transparenz, die finanziellen Grundlagen des einheitlichen euro- päischen Flugverkehrs-Managementsystems stärkt und die Kon- sultation mit den Benutzern erleichtert; in der Erwägung, dass EUROCONTROL für die Vertrags- parteien das für die Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Flug- verkehrsmanagements in Europa zuständige Organ darstellt; in dem Wunsch, die Zusammenarbeit mit den an der Erfüllung der Aufgaben der EUROCONTROL interessierten europäischen oder internationalen Institutionen zu erweitern und zu verstärken, um die Leistungsfähigkeit der EUROCONTROL zu erhöhen; in der Erwägung, dass es daher angebracht ist, ein euro- päisches Flugverkehrs-Managementsystem zu schaffen, dessen Betrieb sich über die Landesgrenzen der einzelnen Vertrags- parteien hinaus auf den gesamten vom Übereinkommen er- fassten Luftraum erstreckt; in der Erwägung, dass es wichtig ist, dass die Vertragsparteien die Organisation mit den rechtlichen Mitteln ausstatten, die er- forderlich sind, damit sie ihre Aufgaben, vor allem im Bereich der Einziehung der Flugsicherungs-Streckengebühren und der Ver- kehrsflusssteuerung, erfüllen kann; in der Erkenntnis, dass die sichere und wirksame Erfüllung der Aufgaben der Organisation gefördert würde, wenn ihre Rege- lungsaufgaben und ihre Aufgaben hinsichtlich der Bereitstellung von Diensten, soweit dies möglich ist, getrennt werden; in dem Wunsch, anderen europäischen Staaten einen Anreiz für den Beitritt zu dieser internationalen Organisation zu geben – haben Folgendes vereinbart: Considérant qu’il est souhaitable de renforcer la coopération entre les Etats dans le cadre d’EUROCONTROL, en vue d’orga- niser efficacement et de gérer en toute sécurité l’espace aérien pour les besoins des usagers tant civils que militaires, en partant du principe fondamental que l’espace aérien devrait être consi- déré comme un système homogène du point de vue des usagers de l’espace aérien, en particulier par l’élaboration de politiques communes, d’objectifs communs, de plans communs et de normes et spécifications communes, ainsi que d’une politique commune dans le domaine des redevances de route, en consul- tation étroite avec les usagers des services da la circulation aérienne et compte dûment tenu des impératifs de défense; Considérant la nécessité d’assurer à tous les usagers de l’espace aérien le maximum d’efficacité au coût minimum com- patible avec le niveau de sécurité requis et la nécessité de mini- miser les incidences négatives sur l’environnement, au moyen d’une harmonisation et d’une intégration des services chargés de la gestion de la circulation aérienne en Europe; Considérant que les Parties contractantes reconnaissent le besoin d’harmoniser et d’intégrer leurs systèmes de gestion de la circulation aérienne afin de former un système européen uniforme de gestion de la circulation aérienne; Considérant l’importance des initiatives locales en matière de gestion de la circulation aérienne, en particulier au niveau des aéroports; Considérant que la mise en œuvre, conformément aux recom- mandations de l’Organisation de l’Aviation Civile Internationale, en particulier en termes d’équité et de transparence, d’un sys- tème commun de redevances de route, renforce les bases finan- cières du système européen uniforme de gestion de la circulation aérienne, et facilite la consultation des usagers; Considérant qu’EUROCONTROL est l’organe de coopération des Parties contractantes dans le domaine de la gestion de la circulation aérienne; Désireux d’élargir et de renforcer la coopération avec les institutions européennes ou internationales qui sont intéressées à la réalisation des tâches confiées à EUROCONTROL en vue d’améliorer son efficacité; Considérant en conséquence qu’il est opportun de créer un système européen de gestion de la circulation aérienne dont le fonctionnement s’étende, au-delà des limites territoriales de chaque Partie contractante, à I’ensemble de I’espace aérien couvert par la Convention; Considérant qu’il importe que les Parties contractantes dotent I’Organisation des moyens juridiques nécessaires au bon accom- plissement de ses tâches, principalement dans le domaine du recouvrement des redevances de route et de la gestion des courants de trafic aérien; Reconnaissant qu’il serait bénéfique, pour permettre à I’Orga- nisation de s’acquitter de ses tâches dans de bonnes conditions de sécurité et d’efficacité, de séparer dans la mesure du possible ses fonctions de réglementation et ses fonctions de prestation de services; Désireux d’encourager d’autres Etats européens à devenir membres de cette organisation internationale. Sont convenus des dispositions qui suivent:

Artikel I
Das Internationale Übereinkommen vom 13. Dezember
1960 über Zusammenarbeit zur Sicherung der Luftfahrt
„EUROCONTROL“, geändert durch das Protokoll vom 6. Juli 1970,
das seinerseits durch das Protokoll vom 21. November 1978
geändert wurde, in der Fassung des Protokolls vom 12. Februar
1981, im Folgenden als „Übereinkommen“ bezeichnet, wird
durch die beiliegende Neufassung des Übereinkommens ersetzt,
in der die weiterhin geltenden Bestimmungen des Übereinkom-
mens und die durch die Diplomatische Konferenz vom 27. Juni
1997 vorgenommenen Änderungen zusammengefasst sind.
Artikel II
1. Dieses Protokoll liegt am 27. Juni 1997 für alle Vertrags-
staaten des Übereinkommens zur Unterzeichnung auf.
Darüber hinaus liegt es vor seinem Inkrafttreten für jeden anderen
Staat zur Unterzeichnung auf, der zu der Diplomatischen Konfe-
renz eingeladen war, auf der es angenommen wurde, oder der
durch einstimmigen Beschluss der Ständigen Kommission zur
Unterzeichnung zugelassen wurde.
2. Dieses Protokoll bedarf der Ratifikation, der Annahme oder
der Genehmigung. Die Ratifikations-, Annahme- oder Geneh-
migungsurkunden werden bei der Regierung des Königreichs
Belgien hinterlegt.
3. Dieses Protokoll tritt am 1. Januar 2000 in Kraft, sofern es
alle Vertragsstaaten des Übereinkommens bis dahin ratifiziert,
angenommen oder genehmigt haben. Andernfalls tritt es an dem
1. Juli beziehungsweise 1. Januar in Kraft, der auf die Hinter-
legung der letzten Ratifikations-, Annahme- oder Genehmigungs-
urkunde folgt, je nachdem, ob diese Hinterlegung im ersten oder
zweiten Halbjahr erfolgt.
4. Für jeden Unterzeichnerstaat dieses Protokolls, der nicht
Vertragspartei des Übereinkommens ist und dessen Ratifika-
tions-, Annahme- oder Genehmigungsurkunde nach dem Inkraft-
treten des Protokolls hinterlegt wird, tritt es am ersten Tag des
zweiten Monats nach dem Tag der Hinterlegung seiner Ratifika-
tions-, Annahme- oder Genehmigungsurkunde in Kraft.
5. Jeder Unterzeichnerstaat dieses Protokolls, der nicht Ver-
tragspartei des Übereinkommens ist, wird durch die Ratifikation,
Annahme oder Genehmigung des Protokolls zugleich Vertrags-
partei des Übereinkommens.
6. Jede Unterzeichnung des Protokolls, jede Hinterlegung
einer Ratifikations-, Annahme- oder Genehmigungsurkunde und
jeder Tag des Inkrafttretens des Protokolls nach den Absätzen 3
und 4 wird den Regierungen der anderen Vertragsstaaten des
Übereinkommens und jedes Unterzeichnerstaats dieses Proto-
kolls von der Regierung des Königreichs Belgien notifiziert.
Artikel III
Mit Inkrafttreten dieses Protokolls wird das Protokoll vom
6. Juli 1970 in der Fassung des Änderungsprotokolls vom
21. November 1978, das durch Artikel XXXVIII des Protokolls
vom 12. Februar 1981 geändert wurde, durch die Anlage III
(„Steuerliche Bestimmungen“) der beiliegenden Neufassung des
Übereinkommens ersetzt.
Artikel IV
Mit Inkrafttreten dieses Protokolls wird die Mehrseitige Verein-
barung über Flugsicherungs-Streckengebühren vom 12. Februar
1981 außer Kraft gesetzt und durch die einschlägigen Be-
stimmungen der dem Protokoll beigefügten Neufassung des
Übereinkommens einschließlich der dazugehörigen Anlage IV
(„Bestimmungen über das gemeinsame Flugsicherungs-Strecken-
gebührensystem“) ersetzt.
Article I
La Convention internationale de coopération pour la sécurité
de la navigation aérienne «EUROCONTROL» du 13 décembre
1960, modifiée par le Protocole du 6 juillet 1970, modifié
lui-même par le Protocole du 21 novembre 1978, et amendée
par le Protocole du 12 février 1981, ci-après dénommée «la
Convention», est remplacée par la version coordonnée du texte
de la Convention ci-annexé qui regroupe les textes maintenus en
vigueur de la Convention et les amendements introduits par la
Conférence diplomatique du 27 juin 1997.
Article II
1. Le présent Protocole est ouvert à la signature de tous les
Etats parties à la Convention au 27 juin 1997.
II est également ouvert, avant la date de son entrée en vigueur,
à la signature de tout Etat invité à la Conférence diplomatique au
cours de laquelle il a été adopté, et de tout autre Etat autorisé à
le signer par la Commission permanente statuant à l’unanimité.
2. Le présent Protocole sera soumis à ratification, à accepta-
tion ou à approbation. Les instruments de ratification, d’accep-
tation ou d’approbation seront déposés auprès du gouvernement
du Royaume de Belgique.
3. Le présent Protocole entrera en vigueur le 1er janvier 2000
pour autant que tous les Etats parties à la Convention l’aient
ratifié, accepté ou approuvé avant cette date. Si cette condition
n’est pas remplie, il entrera en vigueur soit le 1er juillet soit le
1er janvier qui suit la date du dépôt du dernier instrument de
ratification, d’acceptation ou d’approbation selon que ce dépôt
a eu lieu au cours premier ou du deuxième semestre de I’année.
4. Pour tout Etat signataire du présent Protocole qui n’est pas
partie à la Convention et dont I’instrument de ratification,
d’acceptation ou d’approbation est déposé après la date de
I’entrée en vigueur du présent Protocole, celui-ci entrera en
vigueur pour cet Etat le 1er jour du deuxième mois suivant la date
de dépôt de son instrument de ratification, d’acceptation ou
d’approbation.
5. Tout Etat signataire du présent Protocole qui n’est pas
partie à la Convention devient, par la ratification, acceptation ou
approbation de ce Protocole, également partie à la Convention.
6. Le gouvernement du Royaume de Belgique notifiera aux
gouvernements des autres Etats parties à la Convention et de
tout Etat signataire du présent Protocole, toute signature, le dé-
pôt de tout instrument de ratification, d’acceptation ou d’appro-
bation, et toute date d’entrée en vigueur du présent Protocole
conformément aux paragraphes 3 et 4 ci-dessus.
Article III
A partir de I’entrée en vigueur du présent Protocole, le Proto-
cole du 6 juillet 1970, tel que modifié par le Protocole du
21 novembre 1978 et par I’article XXXVIII du Protocole du
12 février 1981 est remplacé par I’Annexe III (intitulée «Disposi-
tions fiscales») à la version coordonnée du texte de la Convention
ci-annexé.
Article IV
A partir de I’entrée en vigueur du présent Protocole, I’Accord
multilatéral relatif aux redevances de route du 12 février 1981 est
abrogé et remplacé par les dispositions pertinentes de la version
coordonnée du texte de la Convention ci-annexé, y compris son
Annexe IV (intitulée «Dispositions relatives au système commun
de redevances de route»).

Artikel V
Die Regierung des Königreichs Belgien lässt dieses Protokoll
beim Generalsekretär der Vereinten Nationen nach Artikel 102
der Charta der Vereinten Nationen und beim Rat der lnterna-
tionalen Zivilluftfahrt-Organisation nach Artikel 83 des am
7. Dezember 1944 in Chikago unterzeichneten Abkommens über
die Internationale Zivilluftfahrt registrieren.
Zu Urkund dessen haben die unterzeichneten Bevollmächtig-
ten nach Vorlage ihrer in guter und gehöriger Form befundenen
Vollmachten dieses Protokoll unterschrieben.
Geschehen zu Brüssel am 27. Juni 1997 in deutscher,
englischer, bulgarischer, kroatischer, dänischer, spanischer,
französischer, griechischer, ungarischer, italienischer, nieder-
ländischer, norwegischer, portugiesischer, rumänischer, slowa-
kischer, slowenischer, schwedischer, tschechischer und türki-
scher Sprache in einer Urschrift, die im Archiv der Regierung des
Königreichs Belgien hinterlegt wird; diese übermittelt den Regie-
rungen der anderen Unterzeichnerstaaten eine beglaubigte Ab-
schrift. Bei Abweichungen zwischen den Texten ist der Wortlaut
in französischer Sprache maßgebend.
Article V
Le gouvernement du Royaume de Belgique fera enregistrer le
présent Protocole auprès du Secrétaire général des Nations
Unies, conformément à l’article 102 de la Charte des Nations
Unies et auprès du Conseil de l’Organisation de l’Aviation Civile
Internationale, conformément à l’article 83 de la Convention
relative à l’Aviation Civile Internationale signée à Chicago le
7 décembre 1944.
En foi de quoi, les Plénipotentiaires soussignés, après présen-
tation de leurs pleins pouvoirs qui ont été reconnus en bonne et
due forme, ont signé le présent Protocole.
Fait à Bruxelles, le 27 juin 1997, en langues allemande,
anglaise, bulgare, croate, danoise, espagnole, française, grecque,
hongroise, italienne, néerlandaise, norvégienne, portugaise,
roumaine, slovaque, slovène, suédoise, tchèque et turque, en un
seul exemplaire qui restera déposé aux archives du Gouverne-
ment du Royaume de Belgique qui en communiquera copie
certifiée conforme aux Gouvernements des autres Etats signa-
taires. Le texte en langue française fera foi en cas de divergence
entre les textes.

Neufassung
des Übereinkommens, in der die weiterhin geltenden Bestimmungen
und die durch die diplomatische Konferenz vom 27. Juni 1997
vorgenommenen Änderungen zusammengefasst sind
Neufassung
des materiellen Teiles des
Version coordonnée regroupant les
Übereinkommens
textes
maintenus en vigueur de l’actuelle Convention
et les amendements introduits par la conférence diplomatique du 27 juin 1997
Dispositif
coordonné de la Convention
Artikel 1
1. Um die zur Einrichtung eines einheitlichen Europäischen
Flugverkehrs-Managementsystems erforderliche Harmonisierung
und Integration zu verwirklichen, kommen die Vertragsparteien
überein, ihre Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Flugsicherung
zu verstärken und ihre gemeinsamen Tätigkeiten auf diesem
Gebiet weiterzuentwickeln; dabei werden sie die Verteidigungs-
erfordernisse gebührend berücksichtigen, im Rahmen der Bereit-
stellung kostenwirksamer Flugsicherungsdienste ein Höchstmaß
an Handlungsfreiheit, das mit dem erforderlichen Sicherheitsgrad
zu vereinbaren ist, für alle Luftraumbenutzer gewährleisten und
der Notwendigkeit Rechnung tragen, nachteilige Auswirkungen
auf die Umwelt möglichst gering zu halten, soweit dies insbeson-
dere in betrieblicher, technischer und wirtschaftlicher Hinsicht
möglich ist.
Bei der Verfolgung dieser Ziele müssen der Grundsatz der vollen
und ausschließlichen Souveränität eines jeden Staates im Luft-
raum über seinem Hoheitsgebiet sowie die Möglichkeit eines
jeden Staates, seine Befugnisse im Bereich der Sicherheit und
der Verteidigung in seinem nationalen Luftraum auszuüben,
unberührt bleiben.
Sie vereinbaren zu diesem Zweck:
a) eine europäische Politik auf dem Gebiet des Flugverkehrs-
managements festzulegen und dabei Strategien und Pro-
gramme zu dem Zweck zu definieren, die Kapazität zu ent-
wickeln, die notwendig ist, um den Erfordernissen aller zivilen
und militärischen Benutzer unter Wahrung des erforderlichen
Sicherheitsgrads in kostenwirksamer Weise zu entsprechen;
Article 1
1. Afin de réaliser l’harmonisation et l’intégration nécessaires
à la mise en place d’un système européen uniforme de gestion
de la circulation aérienne, les Parties contractantes conviennent
de renforcer leur coopération et de développer leurs activités
communes dans le domaine de la navigation aérienne, en tenant
dûment compte des nécessités de la défense, tout en assurant
à tous les usagers de l’espace aérien le maximum de liberté
compatible avec le niveau de sécurité requis dans le cadre de la
fourniture de services de la circulation aérienne économiquement
efficaces, et en tenant compte de la nécessité de minimiser,
lorsque cela est possible, notamment sur les plans opérationnel,
technique et économique, toute incidence négative sur l’environ-
nement.
Ces objectifs seront poursuivis sans qu’il soit porté atteinte au
principe de souveraineté complète et exclusive de chaque Etat
sur l’espace aérien au-dessus de son territoire et à la capacité,
pour chaque Etat, d’exercer ses prérogatives en matière de
sécurité et de défense dans son espace aérien national.
Elles conviennent à cette fin:
(a) de fixer une politique européenne dans le domaine de la
gestion de la circulation aérienne comprenant la définition
de stratégies et de programmes dont le but est de dévelop-
per la capacité nécessaire pour répondre aux besoins de
tous les utilisateurs civils et militaires, d’une manière éco-
nomiquement efficace tout en maintenant le niveau de
sécurité requis;

b) sich zur Festlegung spezifischer Zielvorgaben hinsichtlich der
Leistungsfähigkeit des Flugverkehrsmanagementbetriebs in
den in Anlage II aufgeführten Fluginformationsgebieten zu
verpflichten, für welche die Staaten entsprechend den ein-
schlägigen Bestimmungen des Abkommens von Chikago
über die Internationale Zivilluftfahrt die Bereitstellung von
Flugsicherungsdiensten zugesagt haben, unbeschadet der
Grundsätze der Freiheit des Verkehrs in den nicht der
Souveränität der Staaten unterstehenden Lufträumen, wie sie
sich aus Übereinkommen, sonstigen internationalen Überein-
künften und den Regeln oder Grundsätzen des Völkerge-
wohnheitsrechts ergeben;
c) ein System zur Leistungsüberprüfung und Leistungsziel-
setzung für das Flugverkehrsmanagement einzuführen;
d) einen gemeinsamen Konvergenz- und Implementierungsplan
für die Flugsicherungsdienste und -einrichtungen in Europa
durchzuführen;
e) gemeinsame Normen und Spezifikationen anzunehmen und
anzuwenden;
f) die Regelungen im Bereich der Flugsicherungsdienste zu
harmonisieren;
g) die verfügbare Kapazität weiterzuentwickeln, um der Nach-
frage im Luftverkehr entsprechen zu können und durch die
gemeinsame Einrichtung, den gemeinsamen Betrieb und die
gemeinsame Weiterentwicklung eines gemeinsamen euro-
päischen Verkehrsflusssteuerungssystems im Rahmen der
Einführung eines einheitlichen europäischen Flugverkehrs-
Managementsystems eine möglichst wirksame Nutzung die-
ser Kapazität sicherzustellen;
h) die gemeinsame Beschaffung von Flugsicherungssystemen
und -einrichtungen zu fördern;
i) bei der Festlegung und Berechnung der den Benutzern der
Streckennavigationseinrichtungen und -dienste auferlegten
Gebühren, im Folgenden als „Flugsicherungs-Streckenge-
bühren“ bezeichnet, gemeinsam vorzugehen;
j) getrennt von der Bereitstellung von Diensten einen Mecha-
nismus zur multilateralen Entwicklung und Harmonisierung
einer Sicherheitsregelung auf dem Gebiet des Flugverkehrs-
managements innerhalb eines die gesamte Luftfahrt um-
fassenden Sicherheitssystemkonzepts einzurichten;
k) sich an der Planung, der Einrichtung und der Überwachung
eines globalen Satelliten-Navigationssystems zu beteiligen;
l) neue Möglichkeiten für ein gemeinsames Handeln auf dem
Gebiet der Planung, der Einrichtung, der Überwachung oder
des Betriebs von Systemen und Diensten in der Flugsiche-
rung zu bestimmen;
m) im Rahmen eines „Gate-to-Gate“-Konzepts eine umfassende
Politik und einen angemessenen leistungsfähigen Mecha-
nismus für die strategische Gestaltung und Planung der
Strecken und des Luftraums zu entwickeln.
2. Sie gründen zu diesem Zweck eine „Europäische Orga-
nisation für Flugsicherung (EUROCONTROL)“, im Folgenden als
„Organisation“ bezeichnet, die in Zusammenarbeit mit den zivilen
und militärischen Stellen der Staaten sowie den Benutzerorgani-
sationen handelt. Diese Organisation besteht aus drei Organen:
a) einer Generalversammlung als dem zuständigen Organ für
die Festlegung und die Genehmigung des allgemeinen Vor-
gehens der Organisation, einschließlich
i) des gemeinsamen Vorgehens hinsichtlich der Flugsiche-
rungs-Streckengebühren und der anderen Tätigkeiten der
Organisation im Gebührenbereich;
ii) der Leistungsüberprüfungs- und Bewertungsfunktionen
der Organisation;
iii) der Festlegung der Ziele der Organisation einschließlich
derjenigen in den Bereichen Normung, Planung, Leistung
und Sicherheitsregelung;
(b) de s’engager à fixer des objectifs spécifiques quant à
l’efficacité des opérations de gestion de la circulation
aérienne dans les Régions d’information de vol telles que
décrites à l’Annexe II de la présente Convention dans
lesquelles les Etats ont, en conformité avec les dispositions
pertinentes de la Convention relative à l’Aviation civile inter-
nationale, accepté d’assurer les services de la circulation
aérienne, sans porter atteinte aux principes de liberté de
circulation dans les espaces aériens non soumis à la
souveraineté des Etats tels qu’ils découlent des conven-
tions, accords internationaux, règles ou principes du droit
international public coutumier;
(c) d’instaurer un système d’examen des performances et de
fixation d’objectifs de la gestion de la circulation aérienne;
(d) d’appliquer un plan commun de convergence et de mise en
œuvre portant sur les services et installations de navigation
aérienne en Europe;
(e) d’adopter et d’appliquer des normes et spécifications
communes;
(f) d’harmoniser les réglementations applicables aux services
de la circulation aérienne;
(g) de développer la capacité disponible pour répondre à la
demande de trafic aérien et d’en assurer l’utilisation la plus
efficace possible par la création, l’exploitation et le dévelop-
pement conjoints d’un système commun de gestion des
courants de trafic aérien en Europe, dans le cadre de la mise
en œuvre d’un système européen uniforme de gestion de la
circulation aérienne;
(h) de favoriser l’acquisition commune de systèmes et d’instal-
lations de la circulation aérienne;
(i) de mettre en œuvre une politique commune pour l’établis-
sement et le calcul des redevances imposées aux usagers
des installations et services de navigation aérienne en route,
ci-après dénommées «redevances de route»;
(j) de mettre en œuvre un mécanisme, distinct de la fourniture
de services, pour l’élaboration et l’harmonisation multilaté-
rales d’un régime de réglementation de la sécurité dans le
domaine de la gestion de la circulation aérienne, dans
l’optique d’un système intégré de sécurité aéronautique;
(k) de participer à la conception, à la mise en œuvre et au suivi
d’un système mondial de navigation par satellite;
(l) de recenser les possibilités nouvelles d’actions communes
dans le domaine de la conception, de la mise en œuvre, du
suivi ou de l’exploitation de systèmes et services de navi-
gation aérienne;
(m) dans le contexte d’un concept «de porte à porte», d’élaborer
une politique globale et un mécanisme efficace approprié
de conception et de planification stratégiques des routes et
de l’espace aérien.
2. Elles instituent à cet effet une «Organisation européenne
pour la sécurité de la navigation aérienne (EUROCONTROL)»,
ci-après dénommée «l’Organisation», qui agira en coopération
avec les autorités nationales civiles et militaires ainsi que les
organisations d’usagers. Celle-ci comporte trois organes:
(a) une Assemblée générale qui constitue l’organe responsable
de l’élaboration et de l’approbation de la politique générale
de l’Organisation, y compris:
(i) la politique commune relative aux redevances de route
et les autres activités de l’Organisation dans le domaine
des redevances;
(ii) les fonctions d’examen et d’évaluation des perfor-
mances de l’Organisation;
(iii) la définition des objectifs de l’Organisation, notamment
les objectifs en matière de normalisation, de planifica-
tion, de performance et de réglementation de la sécurité;

iv) der Auswahl der größeren Rahmenprogramme für die Zu-
sammenarbeit nach technischen und finanziellen Kriterien;
v) der Außenbeziehungen zu Staaten und Organisationen
und der Anträge auf Beitritt zu diesem Übereinkommen;
b) einem Rat als dem für die Durchführung der Beschlüsse der (b)
Generalversammlung zuständigen Organ, das vorbehaltlich
der dieser übertragenen Befugnisse über alle an die Vertrags-
parteien gerichteten und für diese verbindlichen Maßnahmen
entscheidet sowie die Aufsicht über die Arbeit der Agentur
ausübt;
c) einer Agentur, deren Satzung diesem Übereinkommen als (c)
Anlage I beigefügt ist, als dem Organ, das die Aufgaben der
Organisation entsprechend den nachstehenden Artikeln so-
wie die ihm von der Generalversammlung oder vom Rat über-
tragenen Aufgaben durchführt, Initiativen für die entsprechen-
den Vorschläge ergreift und die technischen, finanziellen und
personellen Mittel zur Erreichung der festgelegten Ziele ein-
setzt.
3. Sitz der Organisation ist Brüssel.
Artikel 2
1. Die Organisation ist mit folgenden Aufgaben betraut:
a) Erarbeitung und Genehmigung detaillierter Pläne zur Harmo- (a)
nisierung und Integration der Flugsicherungsdienste und
-systeme der Vertragsparteien, insbesondere der boden-
und bordseitigen Flugnavigationssysteme, mit dem Ziel der
Einrichtung eines einheitlichen europäischen Flugverkehrs-
Managementsystems;
b) Koordinierung der Implementierungspläne der Vertrags- (b)
parteien, um zu einer Konvergenz in Richtung auf ein einheit-
liches europäisches Flugverkehrs-Managementsystem zu ge-
langen;
c) Prüfung und Koordinierung von Fragen auf dem Gebiet der (c)
Flugsicherung, die von der Internationalen Zivilluftfahrt-Orga-
nisation (ICAO) oder anderen mit der Zivilluftfahrt befassten
Organisationen untersucht werden, im Namen der Vertrags-
parteien sowie Koordinierung und Vorlage von Änderungen
oder Vorschlägen bei diesen Einrichtungen;
d) Definition, Konzeption, Entwicklung, Erprobung und Orga- (d)
nisation der Einrichtung eines einheitlichen europäischen
Flugverkehrs-Managementsystems;
e) Entwicklung und Betrieb eines gemeinsamen europäischen (e)
Verkehrsflusssteuerungssystems in einem gemeinsamen in-
ternationalen Zentrum im Rahmen des Buchstabens d;
f) Ausarbeitung, Annahme und Fortschreibung gemeinsamer (f)
Normen, Spezifikationen und Verfahrensweisen für Flug-
verkehrs-Managementsysteme und -dienste;
g) Ausarbeitung und Genehmigung von Verfahren mit dem Ziel (g)
einer Strategie zur gemeinsamen Beschaffung von Flugsiche-
rungssystemen und -einrichtungen;
h) Koordinierung der Forschungs- und Entwicklungsprogramme (h)
der Vertragsparteien, die sich auf neue Techniken auf dem
Gebiet der Flugsicherung beziehen, Sammlung und Ver-
teilung der Ergebnisse sowie Förderung und gemeinsame
Durchführung von Untersuchungen, Versuchen und ange-
wandter Forschung sowie einschlägigen technischen Ent-
wicklungen;
i) Einrichtung eines unabhängigen Systems zur Leistungsüber- (i)
prüfung, das sich auf alle Aspekte des Flugverkehrsmanage-
ments, einschließlich allgemeines Vorgehen und Planung,
Sicherheitsmanagement auf Flughäfen und in deren Umge-
bung sowie im Luftraum, sowie auf finanzielle und wirtschaft-
liche Aspekte der geleisteten Dienste erstreckt, und Fest-
legung von Zielen, die sich auf all diese Aspekte beziehen;
(iv) le choix des grands programmes cadres de coopération
selon des critères techniques et financiers;
(v) les relations extérieurs avec les Etats et organisations et
les demandes d’adhésion à la présente Convention;
un Conseil qui constitue l’organe chargé d’exécuter les
décisions de l’Assemblée générale et, sous réserve des
pouvoirs conférés à cette dernière, de prendre toutes les
mesures ayant force d’obligation à l’égard des Parties
contractantes, ainsi que de superviser les travaux de
l’Agence;
une Agence, dont les Statuts figurent à l’Annexe I à la pré-
sente Convention, qui constitue l’organe chargé d’accomplir
les tâches de l’Organisation conformément aux dispositions
des articles suivants de cette Convention, ainsi que les
tâches qui lui sont confiées par l’Assemblée générale ou le
Conseil, d’établir des propositions appropriées et de mettre
en œuvre les ressources techniques et financières et les
moyens en personnel pour atteindre les objectifs fixés.
3. Le siège de l’Organisation est fixé à Bruxelles.
Article 2
1. L’Organisation est chargée des tâches suivantes:
élaborer et approuver des plans détaillés d’harmonisation
et d’intégration des services et systèmes de circulation
aérienne des Parties contractantes, en particulier les sys-
tèmes de navigation au sol et embarqués, en vue de la mise
en place d’un système européen uniforme de gestion de la
circulation aérienne;
coordonner les plans de mise en œuvre élaborés par les
Parties contractantes, de manière à assurer la convergence
vers un système européen uniforme de gestion de la circu-
lation aérienne;
examiner et coordonner pour le compte des Parties
Contractantes les questions relevant du domaine de la
navigation aérienne étudiées par l’Organisation de l’Aviation
Civile Internationale (OACI) ou d’autres organisations inter-
nationales traitant de l’aviation civile et coordonner et
soumettre à ces organes des amendements ou des pro-
positions;
définir, concevoir, mettre au point, valider et organiser la
mise en œuvre d’un système uniforme de gestion de la
circulation aérienne;
mettre au point et exploiter un système européen commun
de gestion des courants de trafic aérien au sein d’un centre
international commun dans le cadre de l’alinéa (d) ci-dessus;
élaborer, adopter et tenir à l’étude des normes, des spécifi-
cations et des pratiques communes pour les systèmes et
services de gestion de la circulation aérienne;
élaborer et approuver des procédures en vue de la mise en
œuvre d’une stratégie d’acquisition en commun de sys-
tèmes et d’installations de la circulation aérienne;
coordonner les programmes de recherche et développe-
ment des Parties contractantes relatifs aux nouvelles
techniques dans le domaine de la navigation aérienne, en
rassembler et en diffuser les résultats, et promouvoir et exé-
cuter en commun des études, des essais et des recherches
appliquées, ainsi que des développements techniques dans
ce domaine;
établir un système indépendant d’examen des perfor-
mances qui traitera de tous les aspects de la gestion du
trafic aérien, notamment la politique générale et la planifi-
cation, la gestion de la sécurité sur le site et aux alentours
des aéroports et dans l’espace aérien, ainsi que les aspects
financiers et économiques des services fournis et fixer des
objectifs qui traiteront de tous ces aspects;

j) Prüfung und Förderung von Maßnahmen zur Erhöhung der
Leistungsfähigkeit und der Kostenwirksamkeit auf dem Ge-
biet der Flugsicherung;
k) Ausarbeitung und Genehmigung gemeinsamer Kriterien, Ver-
fahren und Methoden zur Gewährleistung einer größtmög-
lichen Leistungsfähigkeit und Qualität der Flugverkehrs-
Managementsysteme und der Flugsicherungsdienste;
l) Erarbeitung von Vorschlägen zur Harmonisierung der euro-
päischen Vorschriften für Flugsicherungsdienste;
m) Unterstützung zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit und
Flexibilität bei der Nutzung des Luftraums durch zivile und
militärische Benutzer;
n) Entwicklung und Genehmigung koordinierter oder gemein-
samer Vorgehensweisen zur Verbesserung des Flugverkehrs-
managements auf Flughäfen und in deren Umgebung;
o) Erarbeitung und Genehmigung gemeinsamer Auswahlkrite-
rien und gemeinsamer Vorgehensweisen bei der Ausbildung,
Zulassung und Prüfung der Befähigung von Flugsicherungs-
personal;
p) Entwicklung, Einrichtung und Betrieb der Elemente der künf-
tigen gemeinsamen europäischen Systeme, die ihr von den
Vertragsparteien übertragen werden;
q) Festlegung, Fakturierung und Einziehung der Flugsicherungs-
Streckengebühren im Auftrag der am gemeinsamen Flug-
sicherungs-Streckengebührensystem beteiligten Vertrags-
parteien nach Maßgabe der Anlage IV;
r) Einrichtung und Anwendung eines Mechanismus zur multi-
lateralen Entwicklung und Harmonisierung einer Sicherheits-
regelung auf dem Gebiet des Flugverkehrsmanagements;
s) Erfüllung aller sonstigen Aufgaben, die sich auf die Grund-
sätze und Ziele dieses Übereinkommens beziehen.
2. Die Organisation kann auf Antrag einer oder mehrerer Ver-
tragsparteien auf der Grundlage einer oder mehrerer besonderer
Vereinbarungen zwischen der Organisation und den betreffenden
Vertragsparteien folgende Aufgaben wahrnehmen:
a) Unterstützung dieser Vertragsparteien bei der Planung, der
Spezifikation und dem Aufbau von Flugsicherungssystemen
und -diensten;
b) Bereitstellung und Betrieb der Gesamtheit oder eines Teiles
der Flugsicherungseinrichtungen und -dienste im Auftrag
dieser Vertragsparteien;
c) Unterstützung dieser Vertragsparteien bei der Festlegung,
Fakturierung und Einziehung der den Benutzern der Flug-
sicherungsdienste durch diese Vertragsparteien auferlegten
Gebühren, die nicht der Anlage IV unterliegen.
3. Die Organisation kann
a) mit Nichtvertragsparteien, die daran interessiert sind, sich an
der Erfüllung der in Artikel 2 Absatz 1 genannten Aufgaben
zu beteiligen, besondere Vereinbarungen schließen;
b) auf Antrag von Nichtvertragsparteien oder anderen inter-
nationalen Organisationen in deren Auftrag aufgrund beson-
derer Vereinbarungen zwischen ihr und den betreffenden
Parteien alle anderen Aufgaben durchführen, die in diesem
Artikel vorgesehen sind.
4. Die Organisation stellt so weit wie möglich sicher, dass ihre
Aufgaben hinsichtlich der Bereitstellung von Diensten, insbeson-
dere die in Artikel 2 Absatz 1 Buchstaben e, g, p und q, Absatz 2
und Absatz 3 Buchstabe b genannten, unabhängig von ihren
Regelungsaufgaben wahrgenommen werden.
5. Zur Erleichterung der Erfüllung ihrer Aufgaben kann die
Organisation auf Beschluss der Generalversammlung Unterneh-
men gründen, die durch spezifische, entweder auf dem Völker-
(j) étudier et promouvoir les mesures propres à accroître
l’efficacité et le rendement dans le domaine de la navigation
aérienne;
(k) élaborer et approuver des critères, procédures et méthodes
communs de façon à garantir une efficacité et une qualité
optimales des systèmes de gestion de la circulation
aérienne et des services de la circulation aérienne;
(l) mettre au point des propositions en vue d’une harmonisa-
tion de la réglementation européenne applicable aux
services de la circulation aérienne;
(m) appuyer l’amélioration de l’efficacité et de la souplesse de
l’utilisation de l’espace aérien par les usagers civils et
militaires;
(n) élaborer et approuver des politiques coordonnées ou com-
munes pour améliorer la gestion de la circulation aérienne
sur le site et aux alentours des aéroports;
(o) élaborer et approuver des critères communs de sélection et
des politiques communes pour la formation, l’octroi des
licences et l’évaluation des aptitudes du personnel des
services de la circulation aérienne;
(p) concevoir, mettre en place et exploiter les éléments des
futurs systèmes européens communs qui lui sont confiés
par les Parties contractantes;
(q) établir, facturer et percevoir les redevances de route, pour
le compte des Parties contractantes participant au système
commun de redevances de route, dans les conditions
prévues à l’Annexe IV;
(r) établir et mettre en œuvre un mécanisme permettant de
développer et d’harmoniser, au niveau multilatéral, la régle-
mentation en matière de sécurité dans le domaine de la
gestion du trafic aérien;
(s) exécuter toute autre tâche relevant des principes et objectifs
de la présente Convention.
2. L’Organisation peut, à la demande d’une ou de plusieurs
Parties contractantes, et sur la base d’un ou de plusieurs
accords particuliers conclus entre l’Organisation et les Parties
contractantes intéressées:
(a) assister lesdites Parties contractantes dans la planification,
la spécification et la création de systèmes et de services de
la circulation aérienne;
(b) fournir et exploiter, en totalité ou en partie, les installations
et les services de la circulation aérienne, pour le compte
desdites Parties contractantes;
(c) assister lesdites Parties contractantes en ce qui concerne
l’établissement, la facturation et la perception des rede-
vances qu’elles imposent aux usagers des services de la
navigation aérienne et qui ne relèvent pas de l’Annexe IV à
la présente Convention.
3. L’Organisation peut:
(a) conclure des accords particuliers avec les Parties non
contractantes intéressées à participer à l’exécution des
tâches prévues au paragraphe 1 de l’article 2;
(b) à la demande de Parties non contractantes ou d’autres or-
ganisations internationales exécuter, en leur nom, toute autre
tâche relevant du présent Article, sur la base d’accords
particuliers conclus entre l’Organisation et les Parties inté-
ressées.
4. L’Organisation veille à ce que, dans la mesure du possible,
ses fonctions de prestation de services, en particulier celles pré-
vues aux alinéas (e), (g), (p) et (q) du paragraphe 1 de l’article 2,
au paragraphe 2 de l’article 2 et à l’alinéa (b) du paragraphe 3
de l’article 2, soient exercées indépendamment de ses fonctions
de réglementation.
5. Pour faciliter l’exécution de ses tâches, l’Organisation peut,
sur décision de l’Assemblée générale, créer des entreprises qui
seront régies par des statuts spécifiques relevant soit du droit in-

recht oder auf dem innerstaatlichen Recht einer Vertragspartei
beruhende Satzungen geregelt werden, oder eine Mehrheits-
beteiligung an solchen Unternehmen erwerben.
Artikel 3
1. Dieses Übereinkommen findet Anwendung auf die Flug-
sicherungs-Streckendienste und die damit verbundenen Dienste
im Bereich der Anflug- und Platzkontrolle in den in der Anlage II
aufgeführten Fluginformationsgebieten.
2.
a) Jede Änderung, die eine Vertragspartei an der Liste ihrer
Fluginformationsgebiete in Anlage II vorzunehmen beabsich-
tigt, bedarf eines mit Einstimmigkeit der abgegebenen Stim-
men gefassten Beschlusses der Generalversammlung, wenn
sie eine Änderung der Grenzen des von diesem Übereinkom-
men erfassten Luftraums zur Folge hat.
b) Dessen ungeachtet wird jede Änderung, die sich nicht in
dieser Weise auswirkt, der Organisation durch die betroffene
Vertragspartei notifiziert.
3. Im Sinne dieses Übereinkommens bezieht sich der Aus-
druck „Luftverkehr“ auf Zivil- sowie auf Militär-, Zoll- und Polizei-
luftfahrzeuge, welche die Verfahren der Internationalen Zivilluft-
fahrtorganisation beachten.
Auf der Grundlage einer besonderen Vereinbarung, wie sie in
Artikel 2 Absatz 2 Buchstabe b vorgesehen ist, kann eine Ver-
tragspartei beantragen, dass der Ausdruck „Luftverkehr“ auch
auf den übrigen Luftverkehr in ihrem Hoheitsgebiet angewendet
wird.
Artikel 4
Die Organisation besitzt Rechtspersönlichkeit. Sie besitzt im
Hoheitsgebiet der Vertragsparteien die weitestgehende Rechts-
fähigkeit, die juristischen Personen nach innerstaatlichem Recht
zuerkannt wird; sie kann insbesondere bewegliches und unbe-
wegliches Eigentum erwerben und veräußern sowie vor Gericht
stehen. Vorbehaltlich entgegenstehender Bestimmungen dieses
Übereinkommens und der als Anlage I beigefügten Satzung wird
sie durch die Agentur vertreten, die im Namen der Organisation
handelt. Die Agentur verwaltet das Vermögen der Organisation.
Artikel 5
1. Die Generalversammlung besteht aus Vertretern der Ver-
tragsparteien auf Ministerebene. Jede Vertragspartei kann ins-
besondere zur Wahrnehmung der Interessen der Zivilluftfahrt und
der Landesverteidigung mehrere Delegierte bestellen, hat jedoch
nur ein Stimmrecht.
2. Der Rat besteht aus Vertretern der Vertragsparteien auf der
Ebene der Leiter der Abteilungen für Zivilluftfahrt. Jede Vertrags-
partei kann insbesondere zur Wahrnehmung der Interessen der
Zivilluftfahrt und der Landesverteidigung mehrere Delegierte
bestellen, hat jedoch nur ein Stimmrecht.
3. Bei der Behandlung von Fragen, die das gemeinsame Flug-
sicherungs-Streckengebührensystem betreffen, bestehen die
Generalversammlung und der Rat aus den Vertretern der Ver-
tragsparteien, die nach Maßgabe der Anlage IV am gemein-
samen Flugsicherungs-Streckengebührensystem beteiligt sind.
4. Die Vertreter von internationalen Organisationen, die zur
Arbeit der Organisation beitragen können, werden bei Bedarf von
der Generalversammlung oder dem Rat eingeladen, als Beob-
achter in Arbeitsgremien der Organisation mitzuarbeiten.
Artikel 6
1. Die Generalversammlung fasst Beschlüsse in Bezug auf die
Vertragsparteien, den Rat und die Agentur insbesondere in den
ternational public, soit du droit national d’une Partie contractante,
ou prendre une participation majoritaire dans de telles entre-
prises.
Article 3
1. La présente Convention s’applique aux services de navi-
gation aérienne en route et aux services connexes d’approche
et d’aérodrome afférents à la circulation aérienne dans les
Régions d’information de vol énumérées à l’Annexe II.
2.
(a) Toute modification qu’une Partie contractante souhaite
apporter à la liste de ses Régions d’information de vol figu-
rant à l’Annexe II, fait l’objet d’une décision de l’Assemblée
générale à l’unanimité des suffrages exprimés lorsqu’elle
aurait pour effet de modifier les limites de l’espace aérien
couvert par la présente Convention.
(b) Toute modification qui n’a pas un tel effet sera néanmoins
notifiée à l’Organisation par la Partie contractante intéressée.
3. Au sens de la présente Convention, l’expression «circula-
tion aérienne» vise celle des aéronefs civils, ainsi que des
aéronefs militaires, de douane et de police qui se conforment aux
procédures de l’Organisation de l’Aviation Civile Internationale.
Sur la base d’un accord particulier, tel que les accords visés
à l’alinéa (b) du paragraphe 2 de l’article 2, une Partie contrac-
tante peut demander que l’expression «circulation aérienne»
s’applique au reste du trafic évoluant sur son territoire.
Article 4
L’Organisation a la personnalité juridique. Sur le territoire des
Parties contractantes, elle possède la capacité juridique la plus
large reconnue aux personnes morales par les législations
nationales; elle peut notamment acquérir ou aliéner des biens
mobiliers ou immobiliers et ester en justice. Sauf dispositions
contraires de la présente Convention ou des Statuts figurant en
Annexe I, elle est représentée par l’Agence, qui agit au nom de
l’Organisation. L’Agence gère le patrimoine de l’Organisation.
Article 5
1. L’Assemblée générale est composée de représentants
des Parties contractantes au niveau ministériel. Chaque Partie
contractante peut désigner plusieurs délégués afin, en particulier,
de permettre la représentation des intérêts tant de l’aviation civile
que de la défense nationale, mais ne dispose que d’un seul droit
de vote.
2. Le Conseil est composé de représentants des Parties
contractantes au niveau des Directeurs généraux de l’Aviation
civile. Chaque Partie contractante peut désigner plusieurs
délégués afin, en particulier, de permettre la représentation des
intérêts tant de l’aviation civile que de la défense nationale, mais
ne dispose que d’un seul droit de vote.
3. Pour les questions relatives au système commun de rede-
vances de route, l’Assemblée générale et le Conseil sont com-
posés des représentants des Parties contractantes participant
au système commun de redevances de route dans les conditions
prévues à l’Annexe IV.
4. Les représentants d’organisations internationales qui peu-
vent contribuer au travail de l’Organisation sont, en tant que de
besoin, invités par l’Assemblée générale ou par le Conseil, à
participer en tant qu’observateurs aux structures de travail de
l’Organisation.
Article 6
1. L’Assemblée générale prend des décisions à l’égard des
Parties contractantes, du Conseil et de l’Agence, en particulier

in Artikel 1 Absatz 2 Buchstabe a genannten Fällen.
Außerdem trifft sie folgende Maßnahmen:
a) Sie ernennt auf Empfehlung des Rates den Generaldirektor
der Agentur;
b) sie erteilt in den in Artikel 34 genannten Fällen die Ermäch-
tigung, im Namen der Organisation Verfahren beim Ständigen
Schiedsgerichtshof in Den Haag einzuleiten;
c) sie erarbeitet die Grundsätze für den Betrieb des in Artikel 2
Absatz 1 Buchstabe e vorgesehenen gemeinsamen euro-
päischen Verkehrsflusssteuerungssystems;
d) sie genehmigt die Änderungen der Anlage I nach Maßgabe
der in Artikel 8 Absatz 1 vorgesehenen Abstimmungsregeln;
e) sie genehmigt die Änderungen der Anlagen II und IV nach
Maßgabe der in Artikel 8 Absatz 3 vorgesehenen Abstim-
mungsregeln;
f) sie überprüft die Aufgaben der Organisation in regelmäßigen
Zeitabständen.
2. Zur Festlegung des gemeinsamen Vorgehens hinsichtlich
der Flugsicherungs-Streckengebühren hat die Generalversamm-
lung insbesondere die Aufgabe,
a) die Grundsätze für die Ermittlung der Kosten zu bestimmen,
die den Benutzern von den Vertragsparteien und von der
Organisation für die ihnen zur Verfügung gestellten Strecken-
navigationseinrichtungen und -dienste aufzuerlegen sind;
b) die Formel zur Berechnung der Flugsicherungs-Strecken-
gebühren festzulegen;
c) die Grundsätze für Befreiungen von den Flugsicherungs-
Streckengebühren festzulegen, wobei sie darüber hinaus ent-
scheiden kann, dass bei bestimmten Kategorien von Flügen,
die auf diese Weise von der Zahlung der Flugsicherungs-
Streckengebühren nach Anlage IV befreit werden, die ange-
fallenen Kosten für Streckennavigationseinrichtungen und
-dienste unmittelbar von den Vertragsparteien eingezogen
werden können;
d) die Berichte des Rates über Flugsicherungs-Streckengebüh-
ren zu genehmigen.
3. Die Generalversammlung kann
a) jede in ihre Zuständigkeit fallende Frage zur Prüfung an den
Rat verweisen;
b) in den nach Artikel 1 Absatz 2 Buchstabe a in ihre allgemeine
Zuständigkeit fallenden Fragen die Befugnis zur Beschluss-
fassung erforderlichenfalls dem Rat übertragen;
c) andere nachgeordnete Organe einsetzen, soweit sie dies für
erforderlich hält.
Artikel 7
1. Der Rat kann aufgrund der ihm durch dieses Übereinkom-
men übertragenen Befugnisse im Hinblick auf die in Artikel 2 Ab-
satz 1 genannten Aufgaben Beschlüsse in Bezug auf die Ver-
tragsparteien fassen.
2. Der Rat hat aufgrund der ihm durch dieses Übereinkom-
men übertragenen Aufsichtsbefugnisse gegenüber der Agentur
folgende Aufgaben:
a) Er genehmigt nach Konsultierung der von ihm anerkannten
Organisationen, welche die Luftraumbenutzer vertreten, die
Fünfjahres- und Jahres-Arbeitsprogramme der Agentur, die
ihm von dieser zur Erfüllung der in Artikel 2 genannten Auf-
gaben vorgelegt werden, sowie den Fünfjahres-Finanzplan
und den Haushaltsplan einschließlich der finanziellen Ver-
pflichtungen, den Tätigkeitsbericht der Agentur und die nach
Artikel 2 Absatz 2 Buchstabe c, Artikel 10 Absatz 3 und
Artikel 11 Absatz 1 der Satzung der Agentur vorgelegten
Berichte;
dans les cas mentionnés à l’alinéa (a) du paragraphe 2 de
l’article 1.
En outre, l’Assemblée générale:
(a) nomme le Directeur général de l’Agence sur recommanda-
tion du Conseil;
(b) autorise la présentation de recours au nom de l’Organisation
devant la Cour permanente d’arbitrage de La Haye dans les
cas mentionnés à l’article 34;
(c) établit les principes régissant l’exploitation du système
européen commun de gestion des courants de trafic aérien
prévu à l’alinéa (e) du paragraphe 1 de l’article 2;
(d) approuve les amendements à l’Annexe I dans les conditions
de vote prévues au paragraphe 1 de l’article 8;
(e) approuve les amendements aux Annexes II et IV dans les
conditions de vote prévues au paragraphe 3 de l’article 8;
(f) procède à une revue périodique des tâches de l’Organisa-
tion.
2. Pour formuler la politique commune relative aux rede-
vances de route, l’Assemblée générale, notamment:
(a) établit les principes régissant la détermination des coûts
imputables par les Parties contractantes et l’Organisation
aux usagers pour les installations et services de navigation
aérienne en route mis à leur disposition;
(b) arrête la formule de calcul des redevances de route;
(c) détermine les principes applicables en matière d’exonéra-
tion de redevances de route et peut en outre décider que,
pour certaines catégories de vols ainsi exonérés du paie-
ment des redevances de route qui révèlent de l’Annexe IV,
les coûts encourus au titre des installations et service de
navigation aérienne en route puissent être recouvrés direc-
tement par les Parties contractantes;
(d) approuve les rapports du Conseil relatifs aux redevances de
route.
3. L’Assemblée générale peut:
(a) renvoyer pour étude au Conseil toute question relevant de
sa compétence;
(b) déléguer, lorsque nécessaire, au Conseil le pouvoir de
prendre des décisions dans les matières relevant de sa
compétence générale, visées à l’alinéa (a) du paragraphe 2
de l’article 1;
(c) établir tout autre organe subsidiaire qu’elle juge nécessaire.
Article 7
1. Le Conseil, en vertu des pouvoirs que lui confère la
présente Convention, peut prendre des décisions à l’égard des
Parties contractantes, en ce qui concerne les tâches mention-
nées au paragraphe 1 de l’article 2.
2. Le Conseil, en vertu des pouvoirs de tutelle que lui confère
la présente Convention à l’égard de l’Agence:
(a) approuve, après avoir consulté les organisations représen-
tatives des usagers de l’espace aérien qu’il a reconnues,
les programmes de travail quinquennaux et annuels de
l’Agence que lui soumet cette dernière pour l’accomplisse-
ment des tâches visées à l’article 2, ainsi que le plan
financier quinquennal et le budget, y compris les obligations
financières, le rapport d’activité de l’Agence et les rapports
présentés en application de l’alinéa (c) du paragraphe 2 de
l’article 2, du paragraphe 3 de l’article 10 et du paragraphe 1
de l’article 11 des Statuts de l’Agence;

b) er genehmigt die für den allgemeinen Aufbau der Agentur
geltenden Grundsätze;
c) er beaufsichtigt die Tätigkeit der Agentur im Bereich der Flug-
sicherungs-Streckengebühren;
d) er legt nach Konsultierung der von ihm anerkannten Organi-
sationen, welche die Luftraumbenutzer und die Flughäfen
vertreten, die allgemeinen Bedingungen für den Betrieb des
in Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe e vorgesehenen gemein-
samen europäischen Verkehrsflusssteuerungssystems unter
gebührender Berücksichtigung der von den Staaten ausge-
übten Befugnisse in Bezug auf ihr Luftraum-Management
fest. Diese allgemeinen Bedingungen müssen insbesondere
die anzuwendenden Vorschriften sowie die Verfahren zur
Feststellung der Nichtbeachtung dieser Vorschriften ent-
halten;
e) er erteilt der Agentur Richtlinien aufgrund der von ihr regel-
mäßig erstatteten Berichte oder wann immer er dies zur
Erfüllung der der Agentur zugewiesenen Aufgaben für erfor-
derlich hält, und genehmigt die Modalitäten für die Zusam-
menarbeit zwischen der Agentur und den betreffenden inner-
staatlichen Organisationen, um die Agentur in die Lage zu
versetzen, die entsprechenden Vorschläge vorzubereiten;
f) er benennt auf Vorschlag des Generaldirektors das Wirt-
schaftsprüfungsunternehmen, das den Rechnungsprüfungs-
ausschuss bei der Prüfung der Konten der gesamten Ein-
nahmen und Ausgaben unterstützt;
g) er kann verlangen, dass die Dienste der Agentur verwaltungs-
mäßigen und technischen Überprüfungen unterzogen werden;
h) er erteilt dem Generaldirektor Entlastung für seine Haushalts-
führung;
i) er genehmigt die vom Generaldirektor vorgenommene Er-
nennung der Direktoren der Agentur;
j) er genehmigt das Statut des Generaldirektors, das Personal-
statut, die Haushaltsordnung und die Verdingungsordnung;
k) er kann seine Zustimmung zur Aufnahme von Verhandlungen
durch die Agentur hinsichtlich der in Artikel 2 genannten be-
sonderen Vereinbarungen erteilen und nimmt die ausgehan-
delten Vereinbarungen an, bevor er sie der Generalversamm-
lung zur Genehmigung vorlegt oder sie schließt, falls ihm eine
solche Befugnis nach Artikel 13 Absatz 3 übertragen wurde;
l) er genehmigt eine Regelung über den Datenschutz;
m) er legt bei der Erfüllung der in Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe f
vorgesehenen Aufgaben die Regelungen und Verfahren fest,
die für die Normen, Spezifikationen und Verfahrensweisen in
Bezug auf die Flugverkehrs-Managementsysteme und -dienste
gelten.
3. Der Rat setzt eine Kommission für Leistungsüberprüfung
und eine Kommission für Sicherheitsregelung ein. Diese Kom-
missionen ergreifen Initiativen für die entsprechenden Vorschläge
an den Rat; sie erhalten verwaltungsmäßige Unterstützung von
den Diensten der Agentur, die zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben
über die nötige Unabhängigkeit verfügen.
4. Der Rat setzt einen Ständigen Ausschuss für die Schnitt-
stelle ziviler Bereich/militärischer Bereich ein.
5. Der Rat setzt einen Rechnungsprüfungsausschuss ein,
dem er Aufgaben und – im Rahmen einer spezifischen Aufgaben-
stellung – Befugnisse übertragen kann.
6. Der Rat kann sich in anderen Tätigkeitsbereichen der
Organisation von weiteren Ausschüssen unterstützen lassen.
7. Der Rat kann dem Ständigen Ausschuss für die Schnitt-
stelle ziviler Bereich/militärischer Bereich und anderen Ausschüs-
sen, die nach Inkrafttreten dieses Übereinkommens eingesetzt
werden, Aufgaben und – im Rahmen einer spezifischen Auf-
gabenstellung – Befugnisse übertragen. Die Übertragung von
Aufgaben oder Befugnissen schließt nicht aus, dass der Rat
(b) approuve les principes qui régissent la structure générale
de l’Agence;
(c) supervise les activités de l’Agence dans le domaine des
redevances de navigation aérienne;
(d) détermine, après avoir consulté les organisations représen-
tatives des usagers de l’espace aérien et des aéroports qu’il
a reconnues, les conditions générales d’exploitation du sys-
tème européen commun de gestion des courants de trafic
aérien prévu à l’alinéa (e) du paragraphe 1 de l’article 2, en
tenant dûment compte des prérogatives exercées par les
Etats dans la gestion de leur espace aérien. Ces conditions
générales doivent notamment prévoir les règles applicables,
ainsi que les procédures de constatation du non-respect de
ces règles;
(e) formule des directives à l’intention de l’Agence, au vu des
comptes rendus réguliers fournis par celle-ci, ou chaque fois
qu’il le juge nécessaire pour l’accomplissement des tâches
confiées à l’Agence, et approuve les modalités de la coopé-
ration entre l’Agence et les structures nationales concernées
pour permettre à l’Agence de prépare les propositions
appropriées;
(f) désigne, sur proposition du Directeur général, la société
d’auditeurs-conseil qui prête son concours à la Mission
d’audit pour l’examen des comptes de l’ensemble des
recettes et des dépenses;
(g) peut demander que les services de l’Agence fassent l’objet
d’inspections administratives et techniques;
(h) donne décharge au Directeur général de sa gestion relative
au budget;
(i) approuve la nomination par le Directeur général des Direc-
teurs de l’Agence;
(j) approuve le Statut du Directeur général, le Statut adminis-
tratif du personnel, le Règlement financier et le Règlement
des marchés;
(k) peut autoriser l’ouverture par l’Agence de négociations
relatives aux accords particuliers visés à l’article 2, adopte
les accords négociés avant de les soumettre à l’approbation
de l’Assemblée générale ou les conclut s’il bénéficie d’une
délégation en vertu des dispositions du paragraphe 3 de
l’article 13;
(l) approuve un Règlement sur la protection des données;
(m) dans l’accomplissement des tâches visées à l’alinéa (f)
du paragraphe 1 de l’article 2, fixe les règles et procédures
applicables aux normes, spécifications et pratiques relatives
aux systèmes et services de gestion de la circulation
aérienne.
3. Le Conseil établit une Commission d’examen des perfor-
mances et une Commission de réglementation de la sécurité.
Ces Commissions font des propositions au Conseil et bénéficient
de l’assistance et de l’appui administratif des services de
l’Agence, qui disposent d’une indépendance suffisante pour
exercer leurs fonctions.
4. Le Conseil établit un Comité permanent d’interface civile-
militaire.
5. Le Conseil établit une Mission d’audit à laquelle il peut
accorder une délégation d’attribution et, dans des limites pré-
cises, une délégation de pouvoirs.
6. Le Conseil peut se faire assister par d’autres comités dans
d’autres domaines d’activité de l’Organisation.
7. Le Conseil peut accorder une délégation d’attribution et
dans des limites précises, une délégation de pouvoirs au Comité
permanent d’interface civile-militaire et à tout comité crée après
l’entrée en vigueur de la présente Convention. Ces délégations
d’attributions ou de pouvoirs ne font pas obstacle à la faculté
pour le Conseil d’évoquer à tout moment une affaire dans le

jederzeit eine bestimmte Frage im Rahmen seiner allgemeinen
Aufsichtsaufgabe aufgreifen kann.
Artikel 8
1. Beschlüsse in Bezug auf die Vertragsparteien, die von der
Generalversammlung insbesondere aufgrund des Artikels 1 Ab-
satz 2 Buchstabe a und des Artikels 6 Absatz 1 Unterabsatz 1
oder vom Rat insbesondere aufgrund des Artikels 1 Absatz 2
Buchstabe b und des Artikels 7 Absatz 1 gefasst werden, be-
dürfen der Mehrheit der abgegebenen Stimmen, wobei diese
Mehrheit mindestens drei Viertel der abgegebenen gewogenen
Stimmen nach der in Artikel 11 vorgesehenen Wägung und
mindestens drei Viertel der Vertragsparteien, die ihre Stimme
abgegeben haben, umfassen muss.
Diese Regel gilt auch für Beschlüsse, die in den in Artikel 2
Absatz 1 Buchstaben i, p, r und s und Absatz 5, Artikel 6
Absatz 1 Buchstaben a, c und d, Absatz 2 und Absatz 3 Buch-
stabe b, Artikel 7 Absatz 2 Buchstaben d, j und k und Absätze 3,
6 und 7, Artikel 12 und Artikel 13 Absätze 2 und 3 genannten
Fällen gefasst werden.
Diese Regel gilt ferner für Beschlüsse, die nach Artikel 3 der
Anlage IV gefasst werden. Bei der Festlegung der in Artikel 3
Buchstabe c der Anlage IV genannten Gebührensätze, Tarife und
Anwendungsbedingungen für das Flugsicherungs-Strecken-
gebührensystem gilt der Beschluss nicht für eine Vertragspartei,
die dagegen gestimmt hat und beschließt, entsprechend zu ver-
fahren. In diesem Fall muss diese Vertragspartei jedoch ihre
Gründe dafür darlegen und kann das in Artikel 6 Absatz 2 fest-
gelegte gemeinsame Vorgehen nicht in Frage stellen.
2. Beschlüsse in Bezug auf die Agentur, die von der General-
versammlung insbesondere aufgrund des Artikels 1 Absatz 2
Buchstaben a und c sowie des Artikels 6 Absatz 1 Unterabsatz 1
oder vom Rat insbesondere aufgrund des Artikels 1 Absatz 2
Buchstaben b und c gefasst werden, bedürfen der Mehrheit der
abgegebenen Stimmen, wobei diese Mehrheit mehr als die Hälfte
der abgegebenen gewogenen Stimmen nach der in Artikel 11
vorgesehenen Wägung und mehr als die Hälfte der Vertrags-
parteien, die ihre Stimme abgegeben haben, umfassen muss. In
Fällen von besonderer Bedeutung muss die Mehrheit mindestens
drei Viertel statt mehr als die Hälfte der abgegebenen gewoge-
nen Stimmen umfassen, sofern mindestens ein Drittel der stimm-
berechtigten Vertragsparteien einen entsprechenden Antrag stellt.
Diese Regel gilt auch für Beschlüsse, die in den in Artikel 6 Ab-
satz 1 Buchstabe b und Absatz 3 Buchstabe a, Artikel 7 Absatz 2
Buchstaben a, b, c und e bis i sowie l und m, Artikel 9 Absatz 2
und Artikel 10 Absatz 2 genannten Fällen gefasst werden.
3. Jedoch werden die Beschlüsse in Bezug auf Anträge auf
Beitritt zur Organisation nach Artikel 39, auf etwaige Änderungen
der Anlage II, mit Ausnahme des in Artikel 3 Absatz 2 Buch-
stabe b genannten Falles, und der Anlage IV sowie auf die in
Artikel 36 Absätze 4 und 5 und Artikel 38 Absätze 3 und 4
genannten Bedingungen des Rücktritts beziehungsweise des
Beitritts mit Einstimmigkeit der abgegebenen Stimmen gefasst.
4. Die von der Generalversammlung und vom Rat gefassten
Beschlüsse sind vorbehaltlich des Artikels 9 für die Vertrags-
parteien und für die Agentur bindend.
Artikel 9
1. Notifiziert eine Vertragspartei der Generalversammlung
oder dem Rat, dass sie aus zwingenden Gründen nationaler Ver-
teidigungs- oder Sicherheitsinteressen an der Ausführung eines
nach Maßgabe des Artikels 8 Absatz 1 mit der Mehrheit der ab-
gegebenen Stimmen gefassten Beschlusses gehindert ist, so
kann sie von diesem Beschluss abweichen; jedoch hat sie der
cadre de sa mission de supervision générale.
Article 8
1. Les décisions prises à l’égard des Parties contractantes par
l’Assemblée générale, notamment sur la base de l’alinéa (a)
du paragraphe 2 de l’article 1 et du premier alinéa du para-
graphe 1 de l’article 6, ou par le Conseil, notamment sur la base
de l’alinéa (b) du paragraphe 2 de l’article 1 et du paragraphe 1
de l’article 7, sont acquises à la majorité des suffrages exprimés
sous réserve que cette majorité représente au moins trois-quarts
des suffrages pondérés exprimés selon la pondération prévue à
l’article 11, et au moins trois-quarts des Parties contractantes
exprimant un suffrage.
Cette règle est également applicable pour les décisions prises
dans les cas mentionnés aux alinéas (i), (p), (r) et (s) du
paragraphe 1 de l’article 2, au paragraphe 5 de l’article 2, aux
alinéas (a), (c) et (d) du paragraphe 1 de l’article 6, au para-
graphe 2 de l’article 6, à l’alinéa (b) du paragraphe 3 de l’article 6,
aux alinéas (d), (j) et (k) du paragraphe 2 de l’article 7, aux para-
graphes 3, 6 et 7 de l’article 7, à l’article 12 et aux paragraphes 2
et 3 de l’article 13.
Cette règle est également applicable pour les décisions prises
en application de l’article 3 de l’Annexe IV. Dans les cas de
détermination des taux unitaires, des tarifs et des conditions
d’application du système de redevances de route mentionnés à
l’alinéa (c) de l’article 3 de l’Annexe IV, une décision ne s’applique
pas à une Partie contractante qui, ayant voté contre, en décide
ainsi. Dans ce cas, cette Partie contractante a cependant
l’obligation de présenter un exposé de ses raisons et ne peut
remettre en cause la politique commune telle qu’elle est définie
au paragraphe 2 de l’article 6.
2. Les décisions prises à l’égard de l’Agence par l’Assemblée
générale, notamment sur la base des alinéas (a) et (c) du para-
graphe 2 de l’article 1 et du premier alinéa du paragraphe 1
de l’article 6, ou par le Conseil, notamment sur la base des
alinéas (b) et (c) du paragraphe 2 de l’article 1, sont acquises à
la majorité des suffrages exprimés sous réserve que cette majo-
rité représente plus de la moitié des suffrages pondérés exprimés
selon la pondération prévue à l’article 11 et plus de la moitié des
Parties contractantes exprimant un suffrage. Dans les cas d’une
importance particulière et à condition qu’au moins un tiers des
Parties contractantes ayant voix délibérative en fassent la
demande, la majorité doit représenter au moins trois-quarts des
suffrages pondérés exprimés au lieu de plus de la moitié.
Cette règle est également applicable pour les décisions prises
dans les cas mentionnés à l’alinéa (b) du paragraphe 1 de
l’article 6, à l’alinéa (a) du paragraphe 3 de l’article 6, aux
alinéas (a) à (c) et (e) à (i), (l) et (m) du paragraphe 2 de l’article 7,
au paragraphe 2 de l’article 9 et au paragraphe 2 de l’article 10.
3. Toutefois, les décisions sont prises à l’unanimité des
suffrages exprimés en ce qui concerne les demandes d’adhésion
à l’Organisation mentionnées à l’article 39, les modifications
éventuelles apportées à l’Annexe II, à l’exception du cas visé à
l’alinéa (b) du paragraphe 2 de l’article 3, et à l’Annexe IV, et les
conditions de retrait ou d’adhésion mentionnées aux para-
graphes 4 et 5 de l’article 36 et aux paragraphes 3 et 4 de
l’article 38.
4. Les décisions prises par l’Assemblée générale et le Conseil
ont force d’obligation à l’égard des Parties contractantes et de
l’Agence sous réserve des dispositions de l’article 9.
Article 9
1. Si une Partie contractante notifie à l’Assemblée générale
ou au Conseil que des raisons impératives d’intérêt national
touchant la défense nationale ou la sécurité l’empêchent de
donner suite à une décision prise à la majorité des suffrages
exprimés dans les conditions prévues au paragraphe 1 de
l’article 8 ci-dessus, elle peut déroger à ladite décision sous

Generalversammlung oder dem Rat die Gründe dafür mitzuteilen
und anzugeben, ob
a) es sich um eine Frage handelt, bei der kein Einwand dagegen
besteht, dass der Beschluss für die anderen Vertragsparteien
wirksam wird, wobei dargelegt werden muss, dass diese Ver-
tragspartei ihrerseits den Beschluss nicht oder nur teilweise
ausführen wird;
b) es sich um eine Frage von derart großer Bedeutung für ihre
nationalen Verteidigungs- und Sicherheitsinteressen handelt,
dass der Beschluss überhaupt nicht umgesetzt werden darf,
ohne dass zuvor nach dem in Absatz 2 Buchstabe b be-
schriebenen Verfahren ein zweiter Beschluss gefasst wird.
2.
a) Findet das Verfahren des Absatzes 1 Buchstabe a An-
wendung, so berichtet der Generaldirektor der General-
versammlung oder dem Rat mindestens einmal jährlich über
den Fortschritt der Arbeiten, die darauf abzielen, dass keine
Vertragspartei abweicht.
b) Findet das Verfahren des Absatzes 1 Buchstabe b Anwen-
dung, so wird die Umsetzung des betreffenden Beschlusses
ausgesetzt und dieser wird innerhalb einer zu bestimmenden
Frist der Generalversammlung zu einer zweiten Beschluss-
fassung vorgelegt, selbst wenn es sich bei dem ersten Be-
schluss um einen Beschluss des Rates handelte. Wird auf-
grund der erneuten Prüfung der erste Beschluss durch den
zweiten bestätigt, so kann eine Vertragspartei nach Maßgabe
des Absatzes 1 Buchstabe a abweichen. Die Generalver-
sammlung überprüft den ersten Beschluss innerhalb eines
Zeitraums von höchstens einem Jahr.
3. Im Fall eines Krieges oder eines Konflikts wird die Hand-
lungsfreiheit keiner der beteiligten Vertragsparteien durch dieses
Übereinkommen beeinträchtigt. Derselbe Grundsatz gilt für
Krisensituationen oder im Fall des Staatsnotstands. Insbeson-
dere kann jede Vertragspartei aus zwingenden Gründen des
nationalen Interesses, besonders auf dem Gebiet der Verteidi-
gung, die Verantwortlichkeit für die Flugsicherungsdienste in dem
ihrer Zuständigkeit unterstehenden Luftraum vorübergehend
wieder ganz oder teilweise übernehmen. Die Architektur des
europäischen Flugverkehrs-Managementsystems muss die wirk-
same Wiederübernahme dieser Dienste entsprechend den Er-
fordernissen der Vertragsparteien gestatten.
Artikel 10
1. Der jährliche Beitrag der einzelnen Vertragsparteien zum
Haushalt wird für jedes Haushaltsjahr nach folgendem Vertei-
lungsschlüssel bestimmt:
a) ein erster Teil von 30 % des Beitrags wird im Verhältnis der
Höhe des Bruttosozialprodukts der einzelnen Vertragspar-
teien berechnet, wie es in Absatz 2 definiert ist;
b) ein zweiter Teil von 70 % des Beitrags wird im Verhältnis der
Erhebungsgrundlage für Flugsicherungs-Streckengebühren
der einzelnen Vertragsparteien berechnet, wie sie in Absatz 3
definiert ist.
2. Das hierbei zugrunde gelegte Bruttosozialprodukt ergibt
sich aus den Statistiken der Organisation für Wirtschaftliche Zu-
sammenarbeit und Entwicklung oder, wenn diese nicht vorliegen,
aus denjenigen einer anderen Stelle, die gleichwertige Garantien
bietet und aufgrund eines Beschlusses des Rates bezeichnet
wurde, indem das arithmetische Mittel der letzten drei Jahre er-
rechnet wird, für welche diese Statistiken vorliegen. Es handelt
sich um das Bruttosozialprodukt nach Faktorkosten und laufen-
den Preisen in der geeigneten europäischen Rechnungseinheit.
3. Die hierbei angewendete Erhebungsgrundlage für die Flug-
sicherungs-Streckengebühren ist diejenige, die für das vorletzte
Jahr vor dem betreffenden Haushaltsjahr maßgebend war.
réserve de présenter à l’Assemblée générale ou au Conseil un
exposé de ces raisons et une déclaration, précisant si:
(a) il s’agit d’une question telle qu’il n’y a pas d’objection à
ce que la décision prenne effet pour les autres Parties
contractantes, étant précisé que pour sa part, ladite Partie
contractante n’appliquera pas la décision ou l’appliquera
seulement en partie;
(b) il s’agit d’une question d’une importance telle pour ses
intérêts nationaux de défense et de sécurité que la décision
ne doit pas être mise en œuvre du tout sans la prise
d’une seconde décision, selon les modalités énoncées à
l’alinéa (b) du paragraphe 2 ci-après.
2.
(a) Dans le cas où les modalités énoncées à l’alinéa (a) du
paragraphe 1 sont d’application, le Directeur général rend
compte, à l’Assemblée générale ou au Conseil, au moins
une fois par an, de l’avancement des travaux visant à ce
qu’aucune Partie contractante ne déroge.
(b) Dans le cas où les modalités énoncées à l’alinéa (b) du
paragraphe 1 sont d’application, la mise en œuvre de la
décision est suspendue et celle-ci est, dans un délai à
déterminer, soumise à l’Assemblée générale pour une
deuxième décision, même si la première est une décision du
Conseil. Si comme suite à ce nouvel examen, la deuxième
décision confirme la première, une Partie contractante peut
y déroger dans les conditions prévues à l’alinéa (a) du
paragraphe 1 ci-dessus. L’Assemblée générale réexaminera
la première décision dans un délai ne pouvant excéder un an.
3. En cas de guerre ou de conflit, les dispositions de la pré-
sente Convention ne peuvent porter atteinte à la liberté d’action
d’aucune des Parties contractantes affectées. Le même principe
est d’application en cas de situation de crise ou d’urgence
nationale. Chaque Partie contractante peut notamment reprendre
temporairement la responsabilité, en tout ou en partie, des
services de la circulation aérienne dans l’espace aérien relevant
de sa compétence pour des raisons impératives d’intérêt natio-
nal, notamment dans le domaine de la défense. L’architecture du
système européen de gestion de la circulation aérienne doit
permettre la reprise effective de ces services en conformité avec
les besoins des Parties contractantes.
Article 10
1. La contribution annuelle de chacune des Parties contrac-
tantes au budget est, pour chaque exercice, déterminée selon la
formule de répartition ci-après:
(a) une première fraction, à concurrence de 30 % de la contri-
bution, est calculée proportionnellement à la valeur du
produit national brut de la Partie contractante tel qu’il est
défini au paragraphe 2 ci-dessous;
(b) une deuxième fraction, à concurrence de 70 % de la contri-
bution, est calculée proportionnellement à la valeur de
l’assiette des redevances de route de la Partie contractante
telle qu’elle est définie au paragraphe 3 ci-dessous.
2. Le produit national brut qui est pris en compte est celui qui
résulte des statistiques établies par l’Organisation de coopéra-
tion et de développement économiques – ou à défaut par tout
organisme offrant des garanties équivalentes et désigné en vertu
d’une décision du Conseil – en calculant la moyenne arithmé-
tique des trois dernières années pour lesquelles ces statistiques
sont disponibles. Il s’agit du produit national brut au coût des
facteurs et aux prix courants exprimé dans l’unité de compte
européenne appropriée.
3. L’assiette des redevances de route qui est prise en compte
est celle établie pour la pénultième année précédant l’exercice
budgétaire en question.

112 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2017 Teil II Nr. 4, ausgegeben zu Bonn am 10. Februar 2017
Artikel 11
1. Die in Artikel 8 vorgesehene Wägung richtet sich nach
folgender Tabelle:
Prozentsatz des Jahresbeitrags einer Vertragspartei
im Verhältnis zu den Jahresbeiträgen aller Vertrags-
parteien
Weniger als 1 % . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1 bis weniger als 2 %. . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2 bis weniger als 3 % ..................
3 bis weniger als 4,5 % . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4½ bis weniger als 6 % ..................
6 bis weniger als 7,5 % . . . . . . . . . . . . . . . . . .
7½ bis weniger als 9 % ..................
9 bis weniger als 11 % ..................
11 bis weniger als 13 % ..................
13 bis weniger als 15 % ..................
15 bis weniger als 18 % ..................
18 bis weniger als 21 % ..................
21 bis weniger als 24 % ..................
24 bis weniger als 27 % ..................
27 bis weniger als 30 % ..................
30 % . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2. Die anfängliche Festsetzung der Stimmenzahl erfolgt für
den Zeitraum ab dem Inkrafttreten des 1997 in Brüssel zur
Unterzeichnung aufgelegten Protokolls nach der vorstehenden
Tabelle entsprechend der Regel über die Festsetzung der Jah-
resbeiträge der Vertragsparteien zum Haushalt der Organisation
in Artikel 10.
3. Beim Beitritt eines Staates wird die Stimmenzahl der Ver-
tragsparteien in der gleichen Weise neu festgesetzt.
4. Die Stimmenzahl wird alljährlich nach den obigen Bestim-
mungen neu festgesetzt.
Artikel 12
Die Generalversammlung und der Rat geben sich eine Ge-
schäftsordnung, in der auch Regeln für die Wahl eines Präsiden-
ten und eines Vizepräsidenten sowie die Anwendungsregeln für
das Abstimmungsverfahren und die Beschlussfähigkeit fest-
gelegt werden.
Artikel 13
1. Die Organisation unterhält zu den in Betracht kommenden
Staaten und anderen internationalen Organisationen die Be-
ziehungen, die zur Verwirklichung ihres Zieles erforderlich sind.
2. Unbeschadet des Artikels 7 Absatz 2 Buchstabe k, des
Absatzes 3 des vorliegenden Artikels und des Artikels 15 ist die
Generalversammlung allein dafür zuständig, im Namen der
Organisation die besonderen Vereinbarungen zu schließen, die
zur Erfüllung der in Artikel 2 vorgesehenen Aufgaben erforderlich
sind.
3. Auf Vorschlag des Rates kann die Generalversammlung
diesem die Entscheidung über den Abschluss besonderer Ver-
einbarungen übertragen, die für die Erfüllung der in Artikel 2 vor-
gesehenen Aufgaben erforderlich sind.
Artikel 14
In den besonderen Vereinbarungen nach Artikel 2 sind die
jeweiligen Aufgaben, Rechte und Pflichten der Vertragsparteien
der Vereinbarungen sowie die Finanzierungsbedingungen und
die zu treffenden Maßnahmen festzulegen. Die Verhandlungen
können von der Agentur nach den in Artikel 7 Absatz 2 Buch-
stabe k festgelegten Regeln geführt werden.
Article 11
1. La pondération prévue à l’article 8 est déterminée selon le
tableau suivant:
Stimmen- Pourcentage de la contribution annuelle d’une Partie Nombre
zahl contractante par rapport aux contributions annuelles de voix
de l’ensemble des Parties contractantes
1 Inférieur à 1 % . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1
2 De 1 à moins de 2 % ................... 2
3 De 2 à moins de 3 % ................... 3
4 De 3 à moins de 4½ % . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
5 De 4½ à moins de 6 % ................... 5
6 De 6 à moins de 7½ % . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
7 De 7½ à moins de 9 % ................... 7
8 De 9 à moins de 11 % ................... 8
9 De 11 à moins de 13 % ................... 9
10 De 13 à moins de 15 % ................... 10
11 De 15 à moins de 18 % ................... 11
12 De 18 à moins de 21 % ................... 12
13 De 21 à moins de 24 % ................... 13
14 De 24 à moins de 27 % ................... 14
15 De 27 à moins de 30 % ................... 15
16 30 % . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
2. La fixation initiale du nombre de voix est faite, à compter
de l’entrée en vigueur du Protocole ouvert à la signature à
Bruxelles en 1997, par référence au tableau ci-dessus et confor-
mément à la règle de détermination des contributions annuelles
des Parties contractantes au budget de l’Organisation qui figure
à l’article 10 ci-dessus.
3. En cas d’adhésion d’un Etat, il est procédé de la même
manière à une nouvelle fixation du nombre de voix des Parties
contractantes.
4. Il est procédé chaque année à une nouvelle fixation du
nombre des voix, selon les dispositions prévues ci-dessus.
Article 12
L’Assemblée générale et le Conseil établissent leur Règlement
intérieur, que fixe notamment les règles régissant l’élection d’un
Président et d’un Vice-Président, ainsi que les règles d’applica-
tion de la procédure de scrutin et du quorum.
Article 13
1. L’Organisation entretient avec les Etats et les autres
organisations internationales intéressés les relations utiles à la
réalisation de son objet.
2. L’Assemblée générale est, sans préjudice des dispositions
de l’alinéa (k) du paragraphe 2 de l’article 7, du paragraphe 3 du
présent article et de l’article 15, seule compétente pour conclure
au nom de l’Organisation les accords particuliers nécessaires à
l’exécution de tâches prévues à l’article 2.
3. L’Assemblée générale peut, sur proposition du Conseil,
déléguer à ce dernier la décision du conclure les accords parti-
culiers nécessaires à l’exécution des tâches prévues à l’article 2.
Article 14
Les accords particuliers prévus à l’article 2 doivent fixer les
tâches, droits et obligations respectifs des Parties aux accords
ainsi que les conditions de financement et déterminer les
mesures à prendre. Ils peuvent être négociés par l’Agence dans
les conditions prévues à l’alinéa (k) du paragraphe 2 de l’article 7.

Artikel 15
Die Agentur kann im Rahmen der vom Rat erteilten Richtlinien
die für die Koordinierung des Luftverkehrs und für die Tätigkeit
ihrer eigenen Dienste unerlässlichen Verbindungen zu den in
Frage kommenden öffentlichen und privaten technischen Diens-
ten der Vertragsparteien, von Nichtvertragsparteien und von
internationalen Organen herstellen. Sie kann zu diesem Zweck
vorbehaltlich einer Mitteilung an den Rat im Namen der Organi-
sation Verträge ausschließlich verwaltungsmäßiger, technischer
oder kaufmännischer Art schließen, soweit dies für ihre Tätigkeit
erforderlich ist.
Artikel 16
1. Für den Erwerb von unbeweglichem Eigentum, das zur
Errichtung der Anlagen der Organisation erforderlich ist, wird,
soweit dies nach innerstaatlichem Recht vorgesehen ist, das
Vorliegen eines öffentlichen Interesses mit den Wirkungen an-
erkannt, die sich aus diesem Recht für eine Enteignung aus
Gründen des öffentlichen Interesses ergeben; die Zustimmung
der beteiligten Regierungen bleibt vorbehalten. Das Enteignungs-
verfahren aus Gründen des öffentlichen Interesses kann von den
zuständigen Behörden des betreffenden Staates nach innerstaat-
lichem Recht zur Herbeiführung des Erwerbs in Fällen betrieben
werden, in denen eine gütliche Einigung nicht zustande kommt.
2. Im Hoheitsgebiet der Vertragsparteien, in dem das in Ab-
satz 1 bezeichnete Verfahren nicht besteht, kann die Organisa-
tion das für die Zivilluftfahrt und das Fernmeldewesen anwend-
bare Zwangserwerbsverfahren in Anspruch nehmen.
3. Auf die für Rechnung der Organisation in den Hoheits-
gebieten der Vertragsparteien geleisteten Arbeiten und Dienste
wenden die Vertragsparteien zugunsten der Organisation die
innerstaatlichen Vorschriften über Grundeigentumsbeschränkun-
gen an, soweit solche im öffentlichen Interesse zugunsten inner-
staatlicher Behörden mit gleicher Zielsetzung bestehen, ins-
besondere die Vorschriften, die sich auf Dienstbarkeiten im
öffentlichen Interesse beziehen.
4. Die Organisation trägt die aus der Anwendung dieses Arti-
kels entstehenden Kosten, einschließlich der Entschädigungen,
die nach den Rechtsvorschriften des Staates gezahlt werden
müssen, in dessen Hoheitsgebiet die Grundstücke gelegen sind.
Artikel 17
Bei der Erfüllung der in Artikel 2 Absatz 2 Buchstabe b vor-
gesehenen Aufgaben wendet die Agentur die Bestimmungen an,
die in den Hoheitsgebieten der Vertragsparteien und in den Luft-
räumen gelten, für die letzteren die Bereitstellung von Flugsiche-
rungsdiensten durch internationale Übereinkünfte übertragen ist,
deren Vertragspartei sie sind.
Artikel 18
Bei der Erfüllung der in Artikel 2 Absatz 2 Buchstabe b vor-
gesehenen Aufgaben erteilt die Agentur im Rahmen der den
Flugsicherungsdiensten übertragenen Befugnisse den verant-
wortlichen Luftfahrzeugführern alle erforderlichen Weisungen.
Abgesehen von den Fällen höherer Gewalt, die in den in Arti-
kel 17 erwähnten Bestimmungen geregelt sind, haben die ver-
antwortlichen Luftfahrzeugführer diese Weisungen zu beachten.
Artikel 19
1. Bei der Erfüllung der in Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe e vor-
gesehenen Aufgaben bestimmt die Organisation gemäß den in
Artikel 7 Absatz 2 Buchstabe d vorgesehenen allgemeinen Be-
dingungen die erforderlichen Regelungsmaßnahmen und teilt sie
den Luftfahrzeughaltern und den entsprechenden Flugsiche-
rungsdiensten mit. Die Vertragsparteien stellen sicher, dass die
Luftfahrzeughalter, verantwortlichen Luftfahrzeugführer und ent-
sprechenden Flugsicherungsdienste diese Maßnahmen beach-
ten, es sei denn, dass zwingende Sicherheitsgründe sie daran
hindern.
Article 15
Dans le cadre des directives données par le Conseil, l’Agence
peut établir avec les services techniques intéressés, publics
ou privés, relevant des Parties contractantes, de Parties non
contractantes ou d’organismes internationaux, les relations
indispensables à la coordination de la circulation aérienne et au
fonctionnement de ses propres services. Elle peut conclure à cet
effet, au nom de l’Organisation, sous réserve d’en informer le
Conseil, des contrats de caractère purement administratif,
technique ou commercial dans la mesure où ils sont nécessaires
à son fonctionnement.
Article 16
1. Le caractère d’utilité publique est reconnu, le cas échéant,
conformément aux législations nationales, avec les effets qui
découlent des dispositions de celles-ci relatives à l’expropriation
pour cause d’utilité publique, aux acquisitions immobilières
nécessaires à l’implantation des installations de l’Organisation,
sous réserve de l’accord des gouvernements intéressés. La
procédure d’expropriation pour cause d’utilité publique pourra
être diligentée par les autorités compétentes de l’Etat en cause,
conformément à sa législation nationale, en vue de réaliser ces
acquisitions à défaut d’accord amiable.
2. Sur le territoire des Parties contractantes où la procédure
visée au paragraphe précédent n’existe pas, l’Organisation peut
bénéficier des procédures d’acquisition forcée utilisables au
profit de l’aviation civile et des télécommunications.
3. Les Parties contractantes reconnaissent à l’Organisation,
pour les ouvrages et services établis pour son compte sur leurs
territoires respectifs, le bénéfice de l’application des réglemen-
tations nationales relatives aux limitations du droit de propriété
immobilière qui existeraient dans l’intérêt public au profit des
services nationaux pour le même objet et notamment de celles
qui concernent les servitudes d’utilité publique.
4. L’Organisation supportera les frais découlant de l’applica-
tion des dispositions du présent article, y compris le montant des
indemnités dues conformément à la législation de l’Etat sur le
territoire duquel les biens sont situés.
Article 17
Dans l’exercice des tâches prévues à l’alinéa (b) du para-
graphe 2 de l’article 2, l’Agence applique les règlements en
vigueur sur les territoires des Parties contractantes et dans les
espaces aériens pour lesquels la fourniture des services de la
circulation aérienne leur est confiée en vertu des accords
internationaux auxquels elles sont parties.
Article 18
Dans l’exercice des tâches prévues à l’alinéa (b) du para-
graphe 2 de l’article 2, et dans la limite des droits conférés aux
services de la circulation aérienne, l’Agence donne aux comman-
dants de bord toutes instructions nécessaires. Ils sont tenus de
s’y conformer, hormis les cas de force majeure envisagés dans
les règlements mentionnés à l’article précédent.
Article 19
1. Dans l’exercice des tâches prévues à l’alinéa (e) du para-
graphe 1 de l’article 2, l’Organisation détermine, conformément
aux conditions générales prévues à l’alinéa (d) du paragraphe 2
de l’article 7, les mesures de régulation nécessaires, et les com-
munique aux exploitants d’aéronefs et aux services appropriés
de la circulation aérienne. Les Parties contractantes veillent à ce
que les exploitants d’aéronefs, les commandants de bord et les
services appropriés de la circulation aérienne se conforment à
ces mesures, sauf raisons impérieuses de sécurité.

2. Für die Beachtung der in Absatz 1 genannten allgemeinen
Bedingungen oder Regelungsmaßnahmen durch die Flugsiche-
rungsdienste einer Vertragspartei ist ausschließlich diese Ver-
tragspartei verantwortlich.
3. Bei Nichtbeachtung der in Absatz 1 genannten allgemeinen
Bedingungen oder Regelungsmaßnahmen durch einen Luftfahr-
zeughalter oder verantwortlichen Luftfahrzeugführer kann auf
Ersuchen der Organisation das Verfahren zur Verfolgung eines
Zuwiderhandelnden eingeleitet werden
a) von der Vertragspartei, bei der die Nichtbeachtung fest-
gestellt wurde, in ihrem Hoheitsgebiet;
b) von der Organisation entsprechend den in Artikel 35 fest-
gelegten Zuständigkeiten, wenn die Vertragspartei, in deren
Hoheitsgebiet das Verfahren eingeleitet werden soll, damit
einverstanden ist.
4. Die Vertragsparteien sind verpflichtet, in ihr innerstaatliches
Recht Bestimmungen aufzunehmen, welche die Beachtung der
in Artikel 7 Absatz 2 Buchstabe d vorgesehenen allgemeinen
Bedingungen sicherstellen.
Artikel 20
Bei der Erfüllung der in Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe e sowie
gegebenenfalls Artikel 2 Absatz 2 Buchstabe b vorgesehenen
Aufgaben werden Zuwiderhandlungen gegen die Luftverkehrs-
regeln in dem Luftraum, in dem die Agentur diese Aufgaben
wahrnimmt, von Bediensteten, welche die Agentur hierzu beson-
ders beauftragt hat, durch Aufnahme in ein Protokoll festgestellt;
hierdurch wird das Recht auf Feststellung von Zuwiderhandlun-
gen gleicher Art, das den Bediensteten der Vertragsparteien nach
innerstaatlichem Recht zusteht, nicht berührt. Die oben genann-
ten Protokolle haben vor den innerstaatlichen Gerichten den glei-
chen Wert wie die Protokolle der innerstaatlichen Bediensteten,
die zur Feststellung von Zuwiderhandlungen gleicher Art befugt
sind.
Artikel 21
1. Die Übermittlung von Veröffentlichungen und anderen In-
formationsunterlagen, die von der Organisation ausgehen oder
an diese gerichtet sind und mit ihrer amtlichen Tätigkeit in Zu-
sammenhang stehen, unterliegt keinen Beschränkungen.
2. Bei ihrem amtlichen Nachrichtenverkehr und der Übermitt-
lung aller ihrer Schriftstücke hat die Organisation Anspruch auf
eine ebenso günstige Behandlung, wie sie von den einzelnen
Vertragsparteien vergleichbaren internationalen Organisationen
gewährt wird.
Artikel 22
1. Die Organisation ist im Hoheitsgebiet der Vertragsparteien
von allen Steuern und sonstigen Abgaben anlässlich ihrer Grün-
dung, Auflösung und Liquidation befreit.
2. Sie ist von allen Steuern und sonstigen Abgaben befreit,
die anlässlich des Erwerbs von unbeweglichem Eigentum er-
hoben werden, das zur Durchführung ihrer Aufgaben erforderlich
ist.
3. Sie ist für sich selbst sowie für ihr Eigentum, ihre Vermö-
genswerte und ihre Einkünfte von allen direkten Steuern befreit.
4. Sie ist von den indirekten steuerlichen Abgaben befreit, die
bei der Begebung von Anleihen entstehen können, bei denen sie
persönlich Schuldnerin ist.
5. Sie ist von allen Steuern außerordentlicher oder diskrimi-
nierender Art befreit.
6. Die in diesem Artikel vorgesehenen Befreiungen erstrecken
sich nicht auf Abgaben und Gebühren, die eine Vergütung für
Leistungen der öffentlichen Versorgung darstellen.
2. Le respect, par les services de la circulation aérienne d’une
Partie contractante, des conditions générales ou des mesures de
régulation mentionées au paragraphe 1 du présent article relève
de la responsabilité exclusive de ladite Partie contractante.
3. A la requête de l’Organisation, en cas d’inobservation des
conditions générales ou des mesures de régulation mentionnées
au paragraphe 1 du présent article par un exploitant d’aéronef
ou un commandant de bord, la procédure de poursuite d’un
contrevenant peut être engagée:
(a) par la Partie contractante où l’inobservation a été constatée,
sur son territoire;
(b) par l’Organisation conformément aux chefs de compétence
énoncés à l’article 35, si la Partie contractante sur le
territoire de laquelle la procédure doit être engagée en est
d’accord.
4. Les Parties contractantes sont tenues d’incorporer dans
leur législation nationale des dispositions assurant le respect des
conditions générales prévues à l’alinéa (d) du paragraphe 2 de
l’article 7.
Article 20
Dans l’exercice des tâches prévues à l’alinéa (e) du para-
graphe 1 de l’article 2 ainsi que, le cas échéant, des tâches
prévues à l’alinéa (b) du paragraphe 2 de l’article 2, les infractions
à la réglementation de la navigation aérienne commises dans
l’espace aérien où l’Agence exerce ces tâches sont constatées
dans les procès-verbaux par des agents spécialement commis-
sionnés par elle à cet effet, sans préjudice du droit reconnu par
les législations nationales aux agents des Parties contractantes
de constater les infractions de même nature. Les procès-verbaux
visés ci-dessus on devant les tribunaux nationaux la même
valeur que ceux dressés par les agents nationaux qualifiés pour
constater les infractions de même nature.
Article 21
1. La circulation des publications et des autres supports
d’information expédiés par l’Organisation ou destinés à celle-ci,
et correspondant à ses activités officielles n’est soumise à
aucune restriction.
2. Pour ses communications officielles et le transfert de tous
ses documents, l’Organisation bénéficie d’un traitement aussi
favorable que celui accordé par chaque Partie contractante aux
organisations internationales similaires.
Article 22
1. L’Organisation est exonérée sur le territoire des Parties
contractantes, de tous droits et taxes à l’occasion de sa
constitution, de sa dissolution et de sa liquidation.
2. Elle est exonérée des droits et taxes auxquels donneraient
lieu les acquisitions de biens immobiliers nécessaires à l’accom-
plissement de sa mission.
3. Elle est exonérée de tous impôts directs susceptibles de
s’appliquer à elle-même, ainsi qu’à ses biens, avoirs et revenus.
4. Elle est exonérée des perceptions fiscales indirectes que
pourraient entraîner les émissions d’emprunts et dont elle serait
personnellement débitrice.
5. Elle est exonérée de tout impôt de caractère exceptionnel
ou discriminatoire.
6. Les exonérations prévues au présent article ne s’étendent
pas aux impôts et taxes perçus en rémunération de services
d’utilité générale.

Artikel 23
1. Die Organisation ist von allen Zöllen und sonstigen Ab-
gaben gleicher Wirkung, soweit es sich nicht um Gebühren oder
Abgaben für geleistete Dienste handelt, und von allen Ein- und
Ausfuhrverboten und -beschränkungen für Baustoffe, Material,
Ausstattungen und andere Gegenstände befreit, die zu ihrem
Dienstgebrauch eingeführt und für ihre Liegenschaften, ihre
Anlagen und ihren Betrieb bestimmt sind.
2. Die so eingeführten Waren dürfen im Hoheitsgebiet der Ver-
tragspartei, in die sie eingeführt worden sind, weder verkauft
noch ausgeliehen noch entgeltlich oder unentgeltlich veräußert
werden, es sei denn zu Bedingungen, welche die Regierung
dieser Vertragspartei festsetzt.
3. Es können alle für zweckdienlich erachteten Kontrollmaß-
nahmen getroffen werden, um sicherzustellen, dass die Bau-
stoffe, Materialien, Ausstattungen und anderen in Absatz 1 be-
zeichneten Gegenstände, die für die Organisation eingeführt
wurden, tatsächlich an diese ausgeliefert und für ihre dienstlichen
Liegenschaften oder Anlagen oder ihren Betrieb verwendet
werden.
4. Die Organisation ist von allen Zöllen und allen Ein- und Aus-
fuhrverboten und -beschränkungen für die in Artikel 13 der bei-
gefügten Satzung bezeichneten Veröffentlichungen befreit.
Artikel 24
1. Die Organisation kann, soweit dies zur Durchführung der
ihrem Zweck entsprechenden Geschäfte erforderlich ist, Devisen
jeder Art besitzen und Konten in jeder Währung unterhalten.
2. Die Vertragsparteien verpflichten sich, der Organisation die
notwendigen Genehmigungen zu erteilen, um in Übereinstim-
mung mit den in den einschlägigen innerstaatlichen Vorschriften
und internationalen Übereinkünften vorgesehenen Verfahren alle
Transaktionen durchzuführen, die mit der Gründung und der
Tätigkeit der Organisation zusammenhängen, einschließlich der
Begebung und Bedienung von Anleihen, wenn die Regierung der
beteiligten Vertragspartei deren Begebung genehmigt hat.
Artikel 25
1. Die Agentur kann Staatsangehörige der Vertragsparteien
als qualifiziertes Personal zur Mitarbeit heranziehen.
2. Das Personal der Organisation genießt Befreiung von den
Einwanderungsbeschränkungen und von der Meldepflicht für
Ausländer, wie sie allgemein dem Personal vergleichbarer inter-
nationaler Organisationen gewährt wird; das Gleiche gilt für die
mit dem Personal im gemeinsamen Haushalt lebenden Familien-
angehörigen.
3.
a) Im Fall einer internationalen Krise gewähren die Vertrags-
parteien dem Personal der Organisation und den mit ihm im
gemeinsamen Haushalt lebenden Familienangehörigen die-
selben Erleichterungen bei der Rückführung in ihren Heimat-
staat, wie sie dem Personal anderer internationaler Organi-
sationen gewährt werden.
b) Die Verpflichtungen des Personals gegenüber der Organisa-
tion werden von den Bestimmungen unter Buchstabe a nicht
berührt.
4. Ausnahmen von den Bestimmungen der Absätze 1 und 2
sind nur aus Gründen der öffentlichen Ordnung, Sicherheit oder
Gesundheit zulässig.
5. Das Personal der Organisation
a) ist bei der Einfuhr seiner persönlichen Gebrauchsgegen-
stände, Möbel und sonstigen gebrauchten Hausratsgüter, die
es bei seiner erstmaligen Niederlassung aus dem Ausland
mitbringt, sowie bei der Wiederausfuhr der gleichen Ge-
brauchsgegenstände, Möbel und sonstigen Hausratsgüter
Article 23
1. L’Organisation est exonérée de tous droits de douane et
taxes ou redevances d’effet équivalent, autres que des rede-
vances représentatives de services rendus, et exemptée de toute
prohibition et restriction d’importation ou d’exportation en ce qui
concerne les matériaux, matériels, fournitures et autres objets
importés pour l’usage officiel de l’Organisation et destinés aux
immeubles et installations de l’Organisation ou à son fonction-
nement.
2. Les marchandises ainsi importées ne peuvent être ni
vendues, ni prêtées ou cédées, soit à titre gratuit soit à titre
onéreux, sur le territoire de la Partie contractante dans laquelle
elles auront été introduites, sauf dans les conditions fixées par
le gouvernement de la Partie contractante intéressée.
3. Toutes mesures de contrôle jugées utiles pourront être
prises pour s’assurer que les matériaux, matériels, fournitures et
autres objets indiqués au premier paragraphe et importés à
destination de l’Organisation ont bien été livrés à ladite Organi-
sation et affectés aux immeubles et installations officiels ou à son
fonctionnement.
4. L’Organisation est exonérée de tous droits de douane et
exemptée de toute prohibition ou restriction d’importation ou
d’exportation en ce qui concerne les publications visées à
l’article 13 des Statuts ci-annexés.
Article 24
1. L’Organisation peut détenir toutes devises et avoir des
comptes en toutes monnaies dans la mesure nécessaire à
l’exécution des opérations répondant à son objet.
2. Les Parties contractantes s’engagent à lui accorder les
autorisations nécessaires pour effectuer, suivant les modalités
prévues dans les règlements nationaux et accords internationaux
applicables, tous les mouvements de fonds auxquels donneront
lieu la constitution et l’activité de l’Organisation y compris
l’émission et le service des emprunts lorsque l’émission de ces
derniers aura été autorisée par le gouvernement de la Partie
contractante intéressée.
Article 25
1. L’Agence peut faire appel au concours de personnes
qualifiées ressortissantes des Parties contractantes.
2. Les membres du personnel de l’Organisation ainsi que les
membres de leur famille vivant à leur foyer bénéficient des
exceptions aux dispositions limitant l’immigration et réglant
l’enregistrement des étrangers généralement reconnues aux
membres du personnel des organisations internationales
similaires.
3.
(a) Les Parties contractantes accordent, en période de crise
internationale, aux membres du personnel de l’Organisation
et aux membres de leur famille vivant à leur foyer, les
mêmes facilités de rapatriement que celles reconnues au
personnel des autres organisations internationales.
(b) Les obligations du personnel de l’Organisation vis-à-vis
de celle-ci ne sont pas affectées par la disposition
du (a) ci-dessus.
4. Il ne peut être fait exception aux dispositions des para-
graphes 1 et 2 du présent article que pour des motifs tirés de
l’ordre, de la sécurité ou de la santé publics.
5. Les membres du personnel de l’Organisation:
(a) bénéficient de la franchise des droits et taxes de douane
autres que les redevances ou impositions représentatives
de services rendus, pour l’importation des effets person-
nels, meubles et autres objets de ménage usagés qu’ils
apportent de l’étranger lors de leur premier établissement

bei Beendigung seiner Tätigkeit von Zöllen und sonstigen
Abgaben befreit, soweit es sich nicht um Gebühren und
Abgaben für geleistete Dienste handelt;
b) kann bei Antritt seines Dienstes im Hoheitsgebiet einer Ver-
tragspartei sein privates Kraftfahrzeug vorübergehend zollfrei
einführen und spätestens bei Beendigung der Amtszeit zoll-
frei wieder ausführen, jedoch in beiden Fällen vorbehaltlich
der Bedingungen, welche die Regierung der beteiligten Ver-
tragspartei in jedem Einzelfall für erforderlich erachtet;
c) genießt Unverletzlichkeit aller seiner amtlichen Schriftstücke
und Urkunden.
6. Die Vertragsparteien sind nicht verpflichtet, die in Absatz 5
Buchstaben a und b genannten Erleichterungen ihren eigenen
Staatsangehörigen zu gewähren.
7. Der Generaldirektor der Agentur genießt außer den für das
Personal der Organisation vorgesehenen Vorrechten, Befreiun-
gen und Erleichterungen Immunität von der Gerichtsbarkeit
hinsichtlich der in Ausübung seines Amtes vorgenommenen
Handlungen einschließlich seiner mündlichen und schriftlichen
Äußerungen; diese Immunität gilt jedoch nicht im Falle eines Ver-
stoßes gegen Vorschriften über den Straßenverkehr oder eines
Schadens, der durch ein ihm gehörendes oder von ihm geführtes
Fahrzeug verursacht wird.
8. Die beteiligten Regierungen ergreifen alle zweckdienlichen
Maßnahmen, um den freien Transfer der Netto-Bezüge sicherzu-
stellen.
Artikel 26
Die Vertreter der Vertragsparteien genießen bei der Wahr-
nehmung ihrer Aufgaben und während der Reise zum und vom
Sitzungsort Unverletzlichkeit aller ihrer amtlichen Schriftstücke
und Urkunden.
Artikel 27
Aufgrund des der Organisation eigenen Systems der Sozialen
Sicherheit sind die Organisation, der Generaldirektor und das
Personal unbeschadet der zwischen der Organisation und einer
Vertragspartei bei Inkrafttreten des 1997 in Brüssel zur Unter-
zeichnung aufgelegten Protokolls bestehenden Regelung von
sämtlichen Pflichtbeiträgen an staatliche Sozialversicherungs-
träger befreit.
Artikel 28
1. Für die vertragliche Haftung der Organisation gilt das
Recht, das auf den jeweiligen Vertrag anzuwenden ist.
2. Im Bereich der außervertraglichen Haftung ist die Organi-
sation verpflichtet, die durch Verschulden ihrer Organe oder Be-
diensteten in Ausübung ihrer dienstlichen Tätigkeit verursachten
Schäden in dem Maße zu ersetzen, wie sie diesen zuzurechnen
sind. Andere Schadensersatzansprüche aufgrund des innerstaat-
lichen Rechts der Vertragsparteien werden hierdurch nicht aus-
geschlossen.
Artikel 29
1.
a) Die Anlagen der Organisation sind unverletzlich. Das Eigen-
tum und die Vermögenswerte der Organisation dürfen weder
beschlagnahmt noch enteignet noch eingezogen werden.
b) Die Archive der Organisation und alle ihr gehörenden amt-
lichen Schriftstücke und Urkunden sind, gleichviel wo sie sich
befinden, unverletzlich.
2. Das Eigentum und die Vermögenswerte der Organisation
können nur aufgrund einer gerichtlichen Entscheidung beschlag-
nahmt werden oder Gegenstand von Zwangsvollstreckungsmaß-
nahmen sein. Diese gerichtliche Entscheidung kann nur unter der
et pour la réexportation de ces mêmes effets, meubles et
objets, lors de la cessation de leurs fonctions;
(b) peuvent, à l’occasion de leur prise de fonction sur le
territoire de l’une des Parties contractantes, importer tem-
porairement en franchise leur voiture automobile personnelle
et ensuite, au plus tard à la fin de leur temps de service,
réexporter ce véhicule en franchise, sous réserve, dans l’une
et l’autre hypothèse, des conditions jugées nécessaires
dans tous les cas particuliers, par le gouvernement de la
Partie contractante intéressée;
(c) jouissent de l’inviolabilité pour tous leurs papiers et docu-
ments officiels.
6. Il n’est pas fait obligation aux Parties contractantes
d’accorder à leurs propres ressortissants les facilités prévues
aux (a) et (b) du paragraphe 5 ci-dessus.
7. Le Directeur général de l’Agence, outre les privilèges,
exemptions et facilités prévus pour le personnel de l’Organisa-
tion, jouit de l’immunité de juridiction pour ses actes, y compris
ses paroles et écrits, accomplis dans le cadre de son activité
officielle; cette immunité n’est pas applicable en cas d’infraction
à la réglementation de la circulation routière ou en cas de
dommage causé par un véhicule lui appartenant ou conduit
par lui.
8. Les gouvernements intéressés prennent toutes mesures
utiles pour assurer la liberté de transfert des salaires nets.
Article 26
Les représentants des Parties contractantes, dans l’exercice
de leurs fonctions ainsi qu’au cours de leurs voyages à destina-
tion ou en provenance du lieu de réunion, jouissent de l’inviola-
bilité pour tous leurs papiers et documents officiels.
Article 27
En raison de son régime propre de prévoyance sociale,
l’Organisation, le Directeur général et le personnel de l’Organi-
sation sont exemptés de toutes contributions obligatoires à des
organismes nationaux de prévoyance sociale, sans préjudice des
arrangements existant entre l’Organisation et une Partie contrac-
tante lors de l’entrée en vigueur du Protocole ouvert à la signa-
ture à Bruxelles en 1997.
Article 28
1. La responsabilité contractuelle de l’Organisation est réglée
par la loi applicable au contrat en cause.
2. En ce qui concerne la responsabilité non contractuelle,
l’Organisation doit réparer les dommages causés par la faute de
ses organes ou de ses agents dans l’exercice de leurs fonctions
dans la mesure où ces dommages leur sont imputables. La
disposition qui précède n’est pas exclusive du droit à d’autres
réparations fondé sur la législation nationale des Parties contrac-
tantes.
Article 29
1.
(a) Les installations de l’Organisation sont inviolables. Les biens
et avoirs de l’Organisation sont exemptés de toute réquisi-
tion, expropriation et confiscation.
(b) Les archives de l’Organisation et tous les papiers et docu-
ments officiels lui appartenant sont inviolables en quelque
endroit qu’ils se trouvent.
2. Les biens et avoirs de l’Organisation ne peuvent être saisis
ni faire l’objet de mesures d’exécution forcée, si ce n’est par
décision de justice. Cette décision de justice ne pourra être prise
qu’à la condition que l’Organisation ait été informée dans un

Bedingung ergehen, dass die Organisation vorab mit einer aus-
reichenden Frist von dem entsprechenden Verfahren unterrichtet
wurde und dass ihr angemessene Mittel zu ihrer Verteidigung zur
Verfügung standen. Die Anlagen der Organisation können jedoch
weder beschlagnahmt werden noch Gegenstand von Zwangs-
vollstreckungsmaßnahmen sein.
3. Jedoch haben die zuständigen Behörden des Sitzstaats
und der anderen Staaten, in denen sich Anlagen und Archive der
Organisation befinden, zur Durchführung gerichtlicher Untersu-
chungen und zur Vollstreckung gerichtlicher Entscheidungen in
ihrem jeweiligen Hoheitsgebiet nach Unterrichtung des General-
direktors der Agentur Zugang zu diesen Anlagen und Archiven.
Artikel 30
1. Die Organisation arbeitet jederzeit mit den zuständigen
Behörden der Vertragsparteien zusammen, um die ordnungsge-
mäße Rechtspflege zu erleichtern, die Beachtung der Polizeivor-
schriften zu gewährleisten und jeden Missbrauch zu verhindern,
zu dem die in diesem Übereinkommen erwähnten Vorrechte,
Immunitäten, Befreiungen oder Erleichterungen Anlass geben
können.
2. Die Organisation erleichtert nach Möglichkeit alle Arbeiten
im öffentlichen Interesse, die im Hoheitsgebiet der Vertrags-
parteien innerhalb oder in der Nähe der von ihr benutzten Grund-
stücke auszuführen sind.
Artikel 31
Bei der Erfüllung der in Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe e und
gegebenenfalls Artikel 2 Absatz 2 Buchstabe b vorgesehenen
Aufgaben sind die internationalen Übereinkünfte und die inner-
staatlichen Vorschriften über Ein- und Überflug und über die
Sicherheit des Hoheitsgebiets der betreffenden Vertragsparteien
für die Agentur verbindlich; diese trifft alle für die Anwendung
dieser Übereinkünfte und Vorschriften notwendigen Maßnahmen.
Artikel 32
Bei der Erfüllung der in Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe e und ge-
gebenenfalls Artikel 2 Absatz 2 Buchstabe b vorgesehenen Auf-
gaben ist die Agentur verpflichtet, den Vertragsparteien auf Ver-
langen alle Auskünfte über Luftfahrzeuge zu erteilen, von denen
sie in Ausübung ihrer Tätigkeit in Bezug auf den Luftraum der be-
treffenden Vertragspartei Kenntnis erhält, damit die betreffenden
Vertragsparteien die Anwendung der internationalen Überein-
künfte und der innerstaatlichen Vorschriften überwachen können.
Artikel 33
Die Vertragsparteien erkennen an, dass die Agentur ihr finan-
zielles Gleichgewicht erlangen muss, und verpflichten sich, ihr in
den Grenzen und zu den Bedingungen, die in diesem Überein-
kommen und in der als Anlage I beigefügten Satzung der Agentur
festgelegt sind, angemessene finanzielle Mittel zur Verfügung zu
stellen.
Artikel 34
1. Jede Streitigkeit, die zwischen zwei oder mehr Vertragspar-
teien oder zwischen einer oder mehreren Vertragsparteien und
der Organisation über die Auslegung, Anwendung oder Durch-
führung dieses Übereinkommens, insbesondere hinsichtlich
seines Bestehens, seiner Gültigkeit oder seiner Beendigung, ent-
steht und die nicht innerhalb eines Zeitraums von sechs Monaten
durch unmittelbare Verhandlungen oder auf andere Weise beige-
legt werden kann, wird einem Schiedsverfahren beim Ständigen
Schiedsgerichtshof in Den Haag nach dessen fakultativen Ver-
fahrensregeln unterworfen.
2. Die Zahl der Schiedsrichter wird auf drei festgesetzt.
délai raisonnable de la procédure en question et qu’elle ait pu
disposer de moyens adéquates pour développer sa défense.
Toutefois, les installations de l’Organisation ne peuvent être
saisies ni faire l’objet de mesures d’exécution forcée.
3. Toutefois, pour effectuer les enquêtes judiciaires et assurer
l’exécution des décisions de justice sur leur territoire respectif,
les autorités compétentes de l’Etat du siège et des autres pays
où sont situées ces installations et archives ont accès, après en
avoir avisé le Directeur général de l’Agence, aux installations et
archives de l’Organisation.
Article 30
1. L’Organisation collabore en tout temps avec les autorités
compétentes des Parties contractantes en vue de faciliter la
bonne administration de la justice, d’assurer l’observation des
règlements de police, et d’éviter tout abus auquel pourraient
donner lieu les privilèges, immunités, exemptions ou facilités
énumérés dans la présente Convention.
2. L’Organisation facilite dans la mesure du possible la
réalisation des travaux d’intérêt public à exécuter sur le territoire
des Parties contractantes à l’intérieur ou dans le voisinage des
immeubles qui lui sont affectés.
Article 31
Dans l’exercice des tâches prévues à l’alinéa (e) du para-
graphe 1 de l’article 2 ainsi que, le cas échéant, des tâches
prévues à l’alinéa (b) du paragraphe 2 de l’article 2 les accords
internationaux et les réglementations nationales relatives à
l’accès, au survol et à la sécurité du territoire des Parties contrac-
tantes concernées sont obligatoires pour l’Agence qui prend
toutes mesures nécessaires à leur application.
Article 32
Dans l’exercice des tâches prévues à l’alinéa (e) du para-
graphe 1 de l’article 2 ainsi que, le cas échéant, des tâches
prévues à l’alinéa (b) du paragraphe 2 de l’article 2, l’Agence est
tenue de donner aux Parties contractantes qui en formulent la
demande toutes les informations relatives aux aéronefs dont elle
a connaissance dans l’exercice de ses fonctions liées à l’espace
aérien de la Partie contractante concernée, afin de permettre
auxdites Parties contractantes concernées de contrôler l’appli-
cation des accords internationaux et des réglementations natio-
nales.
Article 33
Les Parties contractantes reconnaissent la nécessité pour
l’Agence de réaliser son équilibre financier, et s’engagent à
mettre à sa disposition les moyens financiers appropriés dans
les limites et conditions définies par la présente Convention et
les Statuts de l’Agence figurant en Annexe I.
Article 34
1. Tout différend survenant entre deux Parties contractantes
ou davantage, ou entre une ou plusieurs Parties contractantes et
l’Organisation, au sujet de l’interprétation, de l’application ou de
l’exécution de la présente Convention, notamment en ce qui
concerne son existence, sa validité ou sa résiliation, qui n’aura
pu être réglé dans un délai de six mois par voie de négociations
directes ou par tout autre mode de règlement, est soumis à
l’arbitrage de la Cour permanente d’arbitrage de La Haye,
conformément au Règlement facultatif d’arbitrage de ladite Cour.
2. Le nombre d’arbitres est fixé à trois.

3. Das Schiedsverfahren findet in Den Haag statt. Das Inter-
nationale Büro des Ständigen Schiedsgerichtshofs in Den Haag
dient als Geschäftsstelle und leistet entsprechend den Weisun-
gen des Ständigen Schiedsgerichtshofs Verwaltungsdienste.
4. Die Entscheidungen des Ständigen Schiedsgerichtshofs
sind für die Streitparteien bindend.
Artikel 35
1. Unbeschadet der Anwendung der Bestimmungen der An-
lage IV über die Zwangseinziehung der Flugsicherungs-Strecken-
gebühren sind für Streitigkeiten, die sich zwischen der Organi-
sation, vertreten durch den Generaldirektor der Agentur, und
natürlichen oder juristischen Personen bezüglich der Anwendung
von Rechtsakten der Organisation ergeben, ausschließlich die
Gerichte der Vertragsparteien zuständig.
2. Unbeschadet der Anwendung der Bestimmungen der An-
lage IV über die Zwangseinziehung der Flugsicherungs-Strecken-
gebühren wird das Verfahren in der Vertragspartei anhängig
gemacht, in der
a) der Beklagte seinen Wohnsitz oder Sitz hat;
b) der Beklagte eine Geschäftsniederlassung hat, falls sich sein
Wohnsitz oder Sitz nicht im Hoheitsgebiet einer Vertrags-
partei befindet;
c) der Beklagte Vermögenswerte besitzt, falls keine der unter
den Buchstaben a und b genannten Zuständigkeiten be-
gründet ist;
d) EUROCONTROL ihren Sitz hat, falls keine der unter den
Buchstaben a bis c genannten Zuständigkeiten begründet ist.
Artikel 36
1. Änderungen, die zu den in diesem Übereinkommen vor-
gesehenen Bedingungen an der in Anlage I enthaltenen Satzung
der Agentur und an Artikel 16 und folgenden der in Anlage IV
enthaltenen Bestimmungen über das gemeinsame Flugsiche-
rungs-Streckengebührensystem vorgenommen werden, sind im
Hoheitsgebiet der Vertragsparteien gültig und rechtswirksam.
2. Die in Anlage III enthaltenen steuerlichen Bestimmungen
und die Artikel 1 bis 15 der in Anlage IV enthaltenen Bestimmun-
gen über das gemeinsame Flugsicherungs-Streckengebühren-
system dürfen von der Generalversammlung nicht geändert
werden.
3. Jede Vertragspartei ist für die Dauer von fünf Jahren, ge-
rechnet ab dem Inkrafttreten dieses Übereinkommens, durch An-
lage IV gebunden. Diese Dauer verlängert sich ohne Weiteres um
jeweils fünf Jahre. Eine Vertragspartei, die der Generalversamm-
lung mindestens zwei Jahre vor Ablauf des jeweiligen Zeitraums
schriftlich notifiziert, dass sie keine Verlängerung wünscht, ist
nach Ablauf des jeweiligen Fünfjahreszeitraums durch Anlage IV
nicht mehr gebunden.
4. Die Rechte und Pflichten der zurücktretenden Vertragspar-
tei können, falls erforderlich, in einer besonderen Vereinbarung
zwischen der betreffenden Vertragspartei und der Organisation
festgelegt werden.
Diese Vereinbarung bedarf der Genehmigung der General-
versammlung mit Einstimmigkeit der abgegebenen Stimmen,
wobei die zurücktretende Vertragspartei nicht an der Abstim-
mung teilnimmt.
5. Eine Vertragspartei, die durch Anlage IV nicht mehr gebun-
den ist, kann bei der Generalversammlung jederzeit schriftlich
beantragen, wieder durch Anlage IV gebunden zu sein. Die be-
treffende Vertragspartei ist nach Ablauf von sechs Monaten, ge-
rechnet ab dem Tag, an dem die Generalversammlung mit Ein-
stimmigkeit der abgegebenen Stimmen der am gemeinsamen
System teilnehmenden Vertragsparteien diesem Antrag stattgibt,
erneut durch Anlage IV gebunden. Sie ist für die Dauer von fünf
Jahren durch Anlage IV gebunden, gerechnet ab dem Tag, an
3. L’arbitrage a lieu à La Haye. Le Bureau international de la
Cour permanente d’arbitrage sert de greffe et fournit des
services administratifs suivant les instructions données par la
Cour permanente d’arbitrage.
4. Les décisions de la Cour permanente d’arbitrage sont
obligatoires pour les Parties au différend.
Article 35
1. Sans préjuger de l’application des dispositions de
l’Annexe IV en matière de recouvrement forcé des redevances
de route, les juridictions des Parties contractantes sont seules
compétentes pour connaître des différends qui pourront naître
entre l’Organisation, représentée par le Directeur général de
l’Agence, et toute personne physique ou morale, relatifs à
l’application des actes émanant de l’Organisation.
2. Sans préjuger de l’application des dispositions de
l’Annexe IV en matière de recouvrement forcé des redevances
de route, la procédure est engagée dans la Partie contractante:
(a) où le défendeur a son domicile ou son siège;
(b) où le défendeur a un établissement commercial si son
domicile où son siège ne sont pas situés sur le territoire
d’une Partie contractante;
(c) où le défendeur possède des avoirs, en l’absence des chefs
de compétence énoncés aux alinéas (a) et (b) ci-dessus;
(d) où EUROCONTROL a son siège, en l’absence des chefs de
compétence énoncés aux alinéas (a) à (c) ci-dessus.
Article 36
1. Les amendements apportés dans les conditions prévues à
la présente Convention, aux Statuts de l’Agence figurant en
Annexe I et aux articles 16 et suivants des dispositions relatives
au système commun de redevances de route figurant en
Annexe IV sont valables et ont effet sur le territoire des Parties
contractantes.
2. Les dispositions fiscales figurant en Annexe III et les
articles 1 à 15 inclus des dispositions relatives au système
commun de redevances de route figurant en Annexe IV ne sont
pas susceptibles de modification par l’Assemblée générale.
3. Chaque Partie contractante est liée par l’Annexe IV pour
une durée de cinq ans à compter de l’entrée en vigueur de la pré-
sente Convention. Cette durée de cinq ans est automatiquement
prorogée par périodes de cinq années. La Partie contractante qui
a notifié par écrit à l’Assemblée générale, au moins deux ans
avant l’expiration de la période en cours, qu’elle ne souhaite pas
de prorogation n’est plus liée par l’Annexe IV à l’expiration de
cette période.
4. Les droits et obligations de la Partie contractante se retirant
peuvent être déterminés si nécessaire dans un accord particulier
conclu entre celle-ci et l’Organisation.
Cet accord devra être approuvé à l’unanimité des suffrages
exprimés par l’Assemblée générale, la Partie contractante se
retirant ne participant pas au vote.
5. La Partie contractante qui n’est plus liée par l’Annexe IV
peut à tout moment notifier à l’Assemblée générale, par écrit, son
souhait d’être liée à nouveau par les dispositions de l’Annexe IV.
La Partie contractante en question est à nouveau liée par
l’Annexe IV six mois à compter du jour où l’Assemblée générale,
statuant à l’unanimité des suffrages exprimés des Parties
contractantes participant au système commun, aura accepté
cette demande. Ladite Partie contractante est liée par l’Annexe IV
pour une durée de cinq ans à compter du jour où elle est à

dem sie erneut gebunden wird. Diese Dauer verlängert sich ohne
Weiteres entsprechend den in Absatz 3 genannten Bedingungen.
Artikel 37
Die Vertragsparteien verpflichten sich, zugunsten der Agentur
diejenigen geltenden Rechtsvorschriften anzuwenden, durch
welche die ununterbrochene Tätigkeit der öffentlichen Versor-
gungsdienste sichergestellt werden soll, die für das reibungslose
Funktionieren der Betriebsdienste erforderlich ist.
Artikel 38
1. Die Geltungsdauer dieses Übereinkommens in der durch
das Protokoll vom 12. Februar 1981 und später durch das 1997
in Brüssel zur Unterzeichnung aufgelegte Protokoll geänderten
Fassung wird auf unbestimmte Zeit verlängert.
2. Nachdem das so verlängerte Übereinkommen zwanzig
Jahre in Kraft war, kann jede Vertragspartei das Übereinkommen
für sich durch eine schriftliche Notifikation an die Regierung des
Königreichs Belgien beenden, welche die Regierungen der an-
deren Vertragsstaaten des Übereinkommens von dieser Notifi-
kation in Kenntnis setzt.
Der Rücktrittsbeschluss wird zum Ende des Jahres wirksam, das
auf das Jahr folgt, in dem der Rücktritt notifiziert wurde, sofern
die in Absatz 3 genannte besondere Vereinbarung bis dahin ge-
schlossen wurde. Andernfalls wird der Rücktrittsbeschluss zu
dem in der besonderen Vereinbarung festgelegten Zeitpunkt
wirksam.
3. Die Rechte und Pflichten der zurücktretenden Vertrags-
partei, insbesondere solche finanzieller Art, werden in einer be-
sonderen Vereinbarung zwischen der betreffenden Vertragspartei
und der Organisation festgelegt.
Diese Vereinbarung bedarf der Genehmigung der General-
versammlung mit Einstimmigkeit der abgegebenen Stimmen,
wobei die zurücktretende Vertragspartei nicht an der Abstim-
mung teilnimmt.
4. Die Organisation kann auf Beschluss der Generalversamm-
lung, der mit Einstimmigkeit der abgegebenen Stimmen gefasst
wird, aufgelöst werden, wenn die Zahl der Vertragsparteien auf
weniger als 50 % der Unterzeichnerparteien des genannten Pro-
tokolls von 1997 sinkt.
5. Wird die Organisation nach Absatz 4 aufgelöst, so be-
stehen ihre Rechtspersönlichkeit und ihre Rechtsfähigkeit im
Sinne des Artikels 4 für die Zwecke ihrer Liquidation fort.
Artikel 39
1. Voraussetzung für den Beitritt zu diesem Übereinkommen
in der durch das Protokoll vom 12. Februar 1981 und später
durch das 1997 in Brüssel zur Unterzeichnung aufgelegte Proto-
koll geänderten Fassung ist im Fall der Staaten, die das letztge-
nannte Protokoll nicht unterzeichnet haben, die Genehmigung
der Generalversammlung mit Einstimmigkeit der abgegebenen
Stimmen.
2. Der Beschluss, dem Beitritt zuzustimmen, wird dem Nicht-
unterzeichnerstaat vom Präsidenten der Generalversammlung
notifiziert.
3. Die Beitrittsurkunde wird bei der Regierung des Königreichs
Belgien hinterlegt, welche die Regierungen der anderen Staaten
hiervon unterrichtet, die dieses Übereinkommen unterzeichnet
haben oder ihm beigetreten sind.
4. Der Beitritt wird am ersten Tag des zweiten Monats wirk-
sam, der auf die Hinterlegung der Beitrittsurkunde folgt.
Artikel 40
1. Dieses Übereinkommen in der durch das Protokoll vom
12. Februar 1981 und später durch das 1997 in Brüssel zur
Unterzeichnung aufgelegte Protokoll geänderten Fassung steht
nouveau liée par l’Annexe IV. Cette durée est prorogée automa-
tiquement dans les mêmes conditions que celles énoncées au
paragraphe 3 ci-dessus.
Article 37
Les Parties contractantes s’engagent à faire bénéficier
l’Agence des dispositions légales en vigueur visant à sauvegar-
der la continuité des services d’utilité générale nécessaires pour
le bon fonctionnement des services opérationnels.
Article 38
1. La présente Convention, telle qu’amendée par le Protocole
du 12 février 1981, puis par le Protocole ouvert à la signature à
Bruxelles en 1997, est prorogée pour une durée indéterminée.
2. Après que la Convention ainsi prorogée aura été en vigueur
pendant vingt ans, toute Partie contractante pourra mettre fin en
ce qui la concerne à l’application de la Convention par une
notification écrite au gouvernement du Royaume de Belgique qui
en avisera les gouvernements des autres Etats contractants.
La décision de retrait prendra effet à la fin de l’année suivant celle
au cours de laquelle le retrait a été notifié, à condition que
l’accord particulier prévu au paragraphe 3 ci-dessous ait été
conclu à cette date. A défaut, la décision de retrait prendra effet
à la date fixée dans ledit accord particulier.
3. Les droits et obligations, notamment en matière financière,
de la Partie contractante se retirant seront déterminés dans un
accord particulier conclu entre celle-ci et l’Organisation.
Cet accord devra être approuvé à l’unanimité des suffrages
exprimés par l’Assemblée générale, la Partie contractante se
retirant ne participant pas au vote.
4. L’Organisation peut être dissoute si le nombre des Parties
contractantes se réduit à moins de 50 % des Parties signataires
du Protocole de 1997 précité, sous réserve d’une décision de
l’Assemblée générale statuant à l’unanimité des suffrages expri-
més.
5. Si, en application de ce qui précède, l’Organisation est dis-
soute, sa personnalité et sa capacité juridiques, au sens de l’ar-
ticle 4, subsistent pour les besoins de sa liquidation.
Article 39
1. L’adhésion à la présente Convention, telle qu’amendée par
le Protocole du 12 février 1981 et par le Protocole ouvert à la
signature à Bruxelles en 1997, de tout Etat non signataire de ce
dernier Protocole, est subordonnée à l’accord de l’Assemblée
générale statuant à l’unanimité des suffrages exprimés.
2. La décision d’accepter l’adhésion est notifiée à l’Etat non
signataire par le Président de l’Assemblée générale.
3. L’instrument d’adhésion est déposé auprès du gouverne-
ment du Royaume de Belgique qui en avisera les gouvernements
des autres Etats signataires et adhérents.
4. L’adhésion prendra effet le premier jour du deuxième mois
suivant le dépôt de l’instrument d’adhésion.
Article 40
1. L’adhésion à la présente Convention, telle qu’amendée par
le Protocole du 12 février 1981 et par le Protocole ouvert à la
signature à Bruxelles en 1997, est ouverte aux organisations ré-

Organisationen der regionalen Wirtschaftsintegration zum Beitritt offen; die Bedingungen für einen solchen Beitritt sind zwischen den Vertragsparteien und den betreffenden Organisationen, in denen ein oder mehrere Unterzeichnerstaaten Mitglied sind, zu vereinbaren und in ein Zusatzprotokoll zum Übereinkommen auf- zunehmen. 2. Die Beitrittsurkunde wird bei der Regierung des Königreichs Belgien hinterlegt, welche die anderen Vertragsparteien hiervon unterrichtet. 3. Der Beitritt einer Organisation der regionalen Wirtschafts- integration wird am ersten Tag des zweiten Monats wirksam, der auf die Hinterlegung der Beitrittsurkunde folgt, sofern das in Absatz 1 genannte Zusatzprotokoll in Kraft getreten ist. Diese Neufassung des materiellen Teiles des Übereinkommens und seiner Anlagen ist in deutscher, englischer, bulgarischer, kroatischer, dänischer, spanischer, französischer, griechischer, ungarischer, italienischer, niederländischer, norwegischer, portu- giesischer, rumänischer, slowakischer, slowenischer, schwedi- scher, tschechischer und türkischer Sprache abgefasst. Bei Abweichungen zwischen den Texten ist nach Maßgabe der Schlussklausel des Internationalen Übereinkommens vom 13. De- zember 1960 über Zusammenarbeit zur Sicherung der Luftfahrt „EUROCONTROL“, nach Maßgabe der Schlussklausel des Pro- tokolls vom 12. Februar 1981 zur Änderung des genannten Über- einkommens sowie nach Maßgabe der Schlussklausel des 1997 in Brüssel zur Unterzeichnung aufgelegten Protokolls zur Neu- fassung des genannten Übereinkommens entsprechend den verschiedenen vorgenommenen Änderungen der Wortlaut in französischer Sprache maßgebend. gionales d’intégration économique, aux conditions dont convien- dront les Parties contractantes et ces organisations, dont un ou plusieurs Etats signataires sont membres, ces conditions devant figurer dans un Protocole additionnel à la Convention. 2. L’instrument d’adhésion est déposé auprès du gouverne- ment du Royaume de Belgique, qui en avisera les autres Parties. 3. L’adhésion d’une organisation régionale d’intégration éco- nomique prendra effet le premier jour du deuxième mois suivant le dépôt de l’instrument d’adhésion, pour autant que le Protocole additionnel mentionné au paragraphe 1 soit entré en vigueur. Le présent dispositif coordonné de la Convention et ses Annexes sont établis en langues allemande, anglaise, bulgare, croate, danoise, espagnole, française, grecque, hongroise, italienne, néerlandaise, norvégienne, portugaise, roumaine, slovaque, slovène, suédoise, tchèque et turque. En vertu de la clause finale de la Convention internationale de coopération pour la sécurité de la navigation aérienne «EUROCONTROL» du 13 décembre 1960, de la clause finale du Protocole du 12 février 1981 amendant ladite Convention, ainsi que de la clause finale du Protocole ouvert à la signature à Bruxelles en 1997 et coordonnant ladite Convention suite aux différentes modifica- tions intervenues, le texte en langue française fera foi en cas de divergence entre les textes.

Anlage I
Satzung der Agentur
Artikel 1
1. Agentur ist das Organ, das mit der Erreichung der Ziele und
der Erfüllung der Aufgaben betraut ist, die im Übereinkommen
vorgesehen sind oder von der Generalversammlung oder vom
Rat und deren nachgeordneten Organen festgelegt werden. Sie
erarbeitet und unterbreitet den zuständigen Gremien Vorschläge
in Bezug auf die Wahrnehmung der verschiedenen Funktionen
und die Erfüllung der verschiedenen Aufgaben dieser Gremien
sowie andere der Organisation übertragene Aufgaben. Außerdem
unterstützt sie die Generalversammlung und den Rat sowie deren
nachgeordnete Organe bei der Wahrnehmung ihrer Aufsichts-
funktionen.
2. Bei der Erfüllung ihrer Aufgaben kann die Agentur bei Be-
darf von zivilen und militärischen Fachleuten unterstützt werden,
die von den Staaten oder den betreffenden Organisationen zur
Bereitstellung von Diensten benannt werden.
3. Die Agentur dient als Brennpunkt der zwischenstaatlichen
Zusammenarbeit und Koordination auf dem Gebiet der Flug-
sicherung. Sie unterbreitet Vorschläge und leistet die erforder-
liche Unterstützung für die Konvergenz in Richtung auf ein ein-
heitliches europäisches Flugverkehrs-Managementsystem und
bei der Implementierung dieses Systems.
4. Insbesondere leistet sie den Vertragsparteien sowie – auf-
grund von Vereinbarungen nach Artikel 2 des Übereinkom-
mens – anerkannten internationalen Organisationen und Nicht-
vertragsstaaten Dienste beim Erlass von Vorschriften sowie
Informations-, Unterstützungs- und Beratungsdienste.
5. Die Agentur nimmt insbesondere folgende Aufgaben wahr:
a) Sie koordiniert die Implementierungspläne der Vertragspar-
teien, um Konvergenz in Richtung auf ein einheitliches euro-
päisches Flugverkehrs-Managementsystem sicherzustellen;
b) sie prüft Fragen auf dem Gebiet der Flugsicherung, die von
der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) oder
anderen mit der Zivilluftfahrt befassten internationalen Orga-
nisationen untersucht werden, koordiniert Änderungen von
ICAO-Dokumenten und legt sie vor;
c) sie erarbeitet Vorschläge zur detaillierten Planung in Bezug
auf die Harmonisierung und Integration der Flugsicherungs-
dienste und -systeme, insbesondere der boden- und bord-
seitigen Bestandteile von Flugnavigationssystemen der Ver-
tragsparteien, mit dem Ziel der Einrichtung eines einheitlichen
europäischen Flugverkehrs-Managementsystems;
d) sie erarbeitet Vorschläge zu dem Mechanismus für strate-
gische Planung und Gestaltung der Strecken und der unter-
stützenden Luftraumstrukturen in Abstimmung mit von den
Staaten benannten zivilen und militärischen Fachleuten;
e) sie erarbeitet Vorschläge zur Harmonisierung der Vorschriften
für Flugsicherungsdienste, entwickelt koordinierte oder ge-
meinsame Vorgehensweisen zur Verbesserung des Flugver-
kehrsmanagements auf Flughäfen und in deren Umgebung
und unterstützt die Verbesserung der Leistungsfähigkeit und
Flexibilität bei der Nutzung des Luftraums durch zivile und
militärische Benutzer;
f) sie unterbreitet Vorschläge zu allen Aspekten des allgemei-
nen Vorgehens und der Planung oder übernimmt dabei eine
beratende Rolle. Ihr Tätigkeitsbereich ist nicht auf das Flug-
verkehrsmanagement für den Streckenverkehr beschränkt,
sondern wird auf einen integrierten „Gate-to-Gate“-Ansatz für
das Flugverkehrsmanagement ausgedehnt. Bei der Erarbei-
tung dieser Vorschläge wird die Agentur von Fachleuten der
einzelnen Staaten unterstützt;
g) sie prüft und fördert Maßnahmen zur Erhöhung der Kosten-
wirksamkeit und Leistungsfähigkeit auf dem Gebiet der Flug-
sicherung;
Annexe I
Statuts de l’Agence
Article 1
1. L’Agence est l’organe chargé d’atteindre les objectifs et
d’exécuter les tâches énoncés par la Convention ou fixés par
l’Assemblée générale ou par le Conseil et leurs organes subsi-
diaires. Elle établit et soumet aux organes compétents des pro-
positions relatives à l’exercice de leurs fonctions et à l’exécution
de leurs tâches ainsi qu’aux autres tâches déléguées à l’Organi-
sation. Elle prête également assistance à l’Assemblée générale
et au Conseil ainsi qu’à leurs organes subsidiaires dans l’exécu-
tion de leurs fonctions de surveillance.
2. Dans l’exercice de ses fonctions, l’Agence peut se faire
assister, lorsque cela est nécessaire, par des experts civils et
militaires désignés par les Etats ou les organisations de fourniture
de services concernées.
3. L’Agence sert de point de centralisation de la coopération
et de la coordination intergouvernementales dans le domaine de
la navigation aérienne. Elle soumet des propositions et apporte
l’appui nécessaire à la convergence vers un système européen
uniforme de gestion de la circulation aérienne et à sa mise en
œuvre.
4. Elle fournit en particulier des services de réglementation,
d’information, d’appui et de conseil aux Parties contractantes,
et sur la base d’accords conclus en application de l’article 2 de
la Convention, à des organisations internationales reconnues et
à des Etats non contractants.
5. En particulier, l’Agence:
(a) coordonne les plans de réalisation des Parties contractantes
pour assurer la convergence vers un système européen
uniforme de gestion de la circulation aérienne;
(b) examine les questions relevant du domaine de la navigation
aérienne étudiées par l’Organisation de l’aviation civile in-
ternationale (OACI) ou d’autres organisations internationales
traitant de l’aviation civile, et coordonne et soumet des
amendements aux documents de l’OACI;
(c) élabore des propositions de plans détaillés visant à
l’harmonisation et à l’intégration des services et systèmes
de la circulation aérienne, en particulier les éléments au sol
et de bord des systèmes de navigation aérienne des Parties
contractantes, en vue d’établir un système européen uni-
forme de gestion de la circulation aérienne;
(d) élabore des propositions relatives au mécanisme de plani-
fication et d’organisation stratégiques des routes et des
structures d’appui de l’espace aérien en coordination avec
des experts civils et militaires désignés par les Etats;
(e) élabore des propositions aux fins d’harmonisation des
réglementations applicables aux services de la circulation
aérienne, élabore des politiques coordonnées ou com-
munes pour améliorer la gestion de la circulation aérienne
sur le site et aux alentours des aéroports et favorise
l’amélioration de l’efficacité et de la souplesse d’utilisation
de l’espace aérien entre usagers civils et militaires;
(f) fait des propositions ou joue un rôle consultatif dans tous
les aspects de la politique générale et de la planification.
Son champ d’action n’est pas limité à la gestion du trafic
aérien en route, mais élargi à une approche «de porte à
porte» intégrée de la gestion du trafic aérien. Elle bénéficie
de l’assistance des experts nationaux pour élaborer des
propositions en la matière;
(g) étudie et promeut des mesures visant à l’amélioration de
l’efficacité et du rendement dans le domaine de la naviga-
tion aérienne;

h) sie entwickelt gemeinsame Kriterien, Verfahren und Metho-
den zur Gewährleistung einer größtmöglichen Leistungs-
fähigkeit und Qualität der Flugverkehrs-Managementsysteme
und der Flugsicherungsdienste;
i) sie koordiniert die Programme für Forschung, Entwicklung,
Versuche und Erprobungen (RDTE-Programme) der nationa-
len Flugverkehrsmanagement-Organisationen, einschließlich
der Erfassung und Verbreitung der Ergebnisse;
j) sie führt gemeinsame Untersuchungen, Versuche und ange-
wandte Forschung sowie andere technische Entwicklungen
durch;
k) sie definiert, konzipiert, entwickelt, erprobt und organisiert
die Einrichtung eines einheitlichen europäischen Flugver-
kehrs-Managementsystems unter der Leitung des Rates.
6. Wenn die Agentur Flugsicherungsdienste durchführt, ob-
liegt es ihr,
a) Zusammenstöße zwischen Luftfahrzeugen zu verhüten;
b) den geordneten und zügigen Ablauf des Flugverkehrs sicher-
zustellen;
c) Rat und Auskunft für die sichere und zweckmäßige Durch-
führung von Flügen zu erteilen;
d) die zuständigen Stellen zu benachrichtigen, wenn Luftfahr-
zeuge Such- und Rettungsdienste benötigen, und diesen
Stellen die erforderliche Unterstützung zu gewähren.
7. Die Agentur arbeitet eng mit den Benutzerorganisationen
zusammen, um den Anforderungen der Zivilluftfahrt in möglichst
wirkungsvoller und wirtschaftlicher Weise zu genügen. Sie arbeitet
eng mit den militärischen Stellen zusammen, um unter den glei-
chen Bedingungen den besonderen Anforderungen der Militärluft-
fahrt zu genügen.
8. Zur Erfüllung ihrer Aufgabe kann die Agentur unter anderem
die von ihr benötigten Gebäude und Anlagen erstellen und be-
treiben. Um jeden Doppelaufwand zu vermeiden, nimmt sie
jedoch die innerstaatlichen technischen Dienste sowie die be-
stehenden innerstaatlichen Anlagen in Anspruch, soweit dies
technisch und wirtschaftlich gerechtfertigt ist.
Artikel 2
1. Vorbehaltlich der Befugnisse der Generalversammlung und
des Rates wird die Agentur von einem Generaldirektor geleitet,
der hinsichtlich der Bereitstellung, der Verwendung und eines
ordnungsgemäßen Betriebs der ihm zur Verfügung gestellten
technischen, finanziellen und personellen Mittel weitgehende Un-
abhängigkeit genießt. Er trifft zu diesem Zweck alle Maßnahmen,
die er zur Erfüllung seiner Verpflichtungen für erforderlich hält.
2. Folgende Maßnahmen trifft der Generaldirektor jedoch, um
sie dem Rat zur Genehmigung nach Maßgabe des Übereinkom-
mens zu unterbreiten:
a) Er arbeitet Jahres- und Fünfjahres-Arbeitsprogramme mit An-
gabe der Auswirkungen auf die Entwicklung der Kosten und
Gebührensätze aus;
b) er stellt den Fünfjahres-Finanzplan und den Haushalt, ein-
schließlich der finanziellen Verpflichtungen, auf und legt die
Gebührensätze und die Tarife unter den in Anlage IV genann-
ten Bedingungen fest;
c) er legt dem Rat einen Jahresbericht über die Tätigkeit und die
finanzielle Lage der Organisation vor;
d) er legt die Grundsätze für den allgemeinen Aufbau der Agen-
tur vor, für dessen Einzelheiten er allein verantwortlich ist.
3. Außerdem trifft der Generaldirektor folgende Maßnahmen:
a) Er legt in regelmäßigen Abständen Rechenschaftsberichte
vor und holt Weisungen beim Rat ein, wann immer die Gefahr
besteht, dass die Ziele nicht erreicht werden oder dass die
(h) élabore des critères, des procédures et des méthodes com-
muns pour assurer une efficacité et une qualité maximales
des systèmes de gestion du trafic aérien et des services de
la circulation aérienne;
(i) coordonne les programmes de recherche, de développe-
ment, d’essai et d’évaluation (RDTE) des organisations
nationales de gestion du trafic aérien, notamment la collecte
et la diffusion des résultats;
(j) réalise des études, essais et travaux de recherche appliquée
communs, ainsi que d’autres développements techniques;
(k) définit, conçoit, met au point, valide et organise la réalisation
d’un système uniforme de gestion de la circulation aérienne
en Europe, sous l’égide du Conseil.
6. Lorsqu’elle assure des services de navigation aérienne,
l’Agence a pour mission:
(a) d’éviter les abordages entre aéronefs;
(b) d’assurer l’écoulement ordonné et rapide de la circulation
aérienne;
(c) de fournir les avis et les renseignements utiles à l’exécution
sûre et efficace des vols;
(d) d’alerter les organes appropriés lorsque les aéronefs ont
besoin de l’aide des services de recherche et de sauvetage,
et de prêter à ces organes le concours nécessaire.
7. L’Agence travaille en étroite collaboration avec les organi-
sations d’usagers, afin de satisfaire le plus efficacement et le plus
économiquement possible les besoins de l’aviation civile. Elle
travaille en étroite collaboration avec les autorités militaires afin
de satisfaire dans les mêmes conditions les besoins particuliers
de l’aviation militaire.
8. Pour l’exercice de sa mission, l’Agence peut notamment
construire et exploiter les bâtiments et installations qui lui sont
nécessaires. Elle fait toutefois appel aux services techniques
nationaux et utilise les installations nationales existantes chaque
fois que cela se justifie d’un point de vue technique et écono-
mique, afin d’éviter tout double emploi.
Article 2
1. Sous réserve des pouvoirs reconnus à l’Assemblée
générale et au Conseil, l’Agence est administrée par un Directeur
général qui bénéficie d’une large autonomie de gestion pour la
mise en place, l’utilisation et le bon fonctionnement des moyens
techniques, financiers et en personnel mis à sa disposition.
Il prend à ce titre les initiatives qu’il juge nécessaires pour remplir
ses obligations.
2. Néanmoins, le Directeur général doit, en vue de les sou-
mettre à l’approbation du Conseil, conformément aux disposi-
tions de la Convention:
(a) élaborer des programmes de travail annuel et quinquennal
faisant état des incidences sur l’évolution des coûts et des
taux unitaires;
(b) établir le plan financier quinquennal et le budget y compris
les obligations financières et, dans les conditions prévues à
l’Annexe IV, les taux unitaires et les tarifs;
(c) présenter au Conseil un rapport annuel sur les activités et
la situation financière de l’Organisation;
(d) présenter les principes qui régissent la structure générale
de l’Agence, les détails de cette structure relevant de la
seule responsabilité du Directeur général.
3. En outre, le Directeur général:
(a) présente des comptes rendus à échéance régulière et
sollicite des instructions du Conseil chaque fois que les
objectifs risquent de ne pas être atteints, que les délais ou

Fristen oder Finanzgrenzen überschritten werden, sowie im
Fall wesentlicher Änderungen der Programme;
b) er handelt die in Artikel 2 des Übereinkommens vorgesehe-
nen Vereinbarungen im Rahmen der vom Rat erteilten Richt-
linien aus.
Artikel 3
Der Generaldirektor arbeitet die Verdingungsordnung aus für
a) die Vergabe von Aufträgen über die Lieferung von Waren und
Dienstleistungen an die Organisation,
b) die Lieferung von Waren und Dienstleistungen durch die
Organisation,
c) den Verkauf oder die Veräußerung nicht mehr benötigter
Vermögensgegenstände
und unterbreitet sie dem Rat zur Genehmigung.
Artikel 4
Der Generaldirektor arbeitet die Haushaltsordnung aus, in der
insbesondere die Bedingungen für die Zahlung der Beiträge der
Staaten sowie für die Aufnahme von Krediten durch die Agentur
festgelegt werden, und legt sie dem Rat zur Genehmigung vor;
er sorgt ferner für eine wirtschaftliche Haushaltsführung ein-
schließlich der internen Revision.
Artikel 5
1. Unbeschadet des Rechtes der Vertragsparteien auf Unter-
breitung von Vorschlägen arbeitet der Generaldirektor das Per-
sonalstatut für die Agentur aus und legt es dem Rat zur Geneh-
migung vor.
a) Das Personalstatut hat insbesondere Bestimmungen über die
Staatsangehörigkeit des Personals, die Verfahren und Grund-
sätze der Auswahl und der Einstellung, die Gehaltsstufen, die
Versorgungsleistungen, die interne Steuer, die Unvereinbar-
keit von Ämtern, das Amtsgeheimnis und die Kontinuität des
Dienstes vorzusehen;
b) das Personal der Agentur wird aus dem Kreis der Staats-
angehörigen der Vertragsparteien eingestellt. Personal aus
Nichtvertragsstaaten kann im Rahmen von Vereinbarungen
nach Artikel 2 Absatz 3 des Übereinkommens oder in Aus-
nahmefällen aufgrund einer hinreichend begründeten Ent-
scheidung des Generaldirektors eingestellt werden.
2. Für Streitigkeiten zwischen der Organisation und dem Per-
sonal der Agentur ist allein das Verwaltungsgericht der Inter-
nationalen Arbeitsorganisation unter Ausschluss aller anderen
nationalen und internationalen Gerichte zuständig.
Artikel 6
1. Der Generaldirektor wird von der Generalversammlung mit
der Mehrheit der gewogenen Stimmen für eine Amtszeit von
fünf Jahren ernannt, wobei diese Mehrheit drei Viertel der abge-
gebenen gewogenen Stimmen nach der in Artikel 11 des Über-
einkommens vorgesehenen Wägung und mindestens drei Viertel
der Vertragsparteien, die ihre Stimme abgegeben haben, um-
fassen muss. Seine Amtszeit kann auf dieselbe Weise einmal ver-
längert werden. Das Statut des Generaldirektors wird vom Rat
genehmigt.
2. Der Generaldirektor vertritt die Organisation gerichtlich und
außergerichtlich.
3. Ferner übt der Generaldirektor in Übereinstimmung mit den
von der Generalversammlung und vom Rat festgelegten Vor-
gehensweisen folgende Befugnisse aus:
a) Er kann die Bediensteten nach den im Personalstatut vorge-
sehenen Regeln ernennen und entlassen; Ernennungen in
den Laufbahngruppen A1 und A2 erfolgen in der Regel für
plafonds financiers risquent d’être dépassés, ou en cas de
modifications importantes apportées aux programmes;
(b) négocie les accords prévus à l’article 2 de la Convention
dans le cadre des directives émises par le Conseil.
Article 3
Le Directeur général élabore, et soumet à l’approbation du
Conseil, le Règlement des marchés portant sur:
(a) la passation des marchés pour la fourniture de biens et de
services à l’Organisation;
(b) la fourniture de biens et de services par l’Organisation;
(c) la vente ou la cession d’actifs excédentaires.
Article 4
Le Directeur général élabore, et soumet à l’approbation du
Conseil, le Règlement financier qui fixe notamment les conditions
régissant le versement des contributions nationales, ainsi que les
conditions de recours à l’emprunt par l’Agence, et veille à la
bonne gestion financière, y compris l’audit interne.
Article 5
1. Sans préjudice du droit pour les Parties contractantes de
présenter des propositions, le Directeur général élabore et sou-
met à l’approbation du Conseil le Statut administratif du person-
nel de l’Agence:
(a) celui-ci comporte notamment des dispositions relatives à la
nationalité du personnel, aux procédures et aux principes
pour la sélection et le recrutement, aux barèmes de traite-
ment, aux pensions, à l’impôt interne, aux incompatibilités,
au secret professionnel et à la continuité du service;
(b) le recrutement du personnel de l’Agence s’effectue parmi
les ressortissants des Parties contractantes. Du personnel
d’Etats non-contractantes peut être employé dans le cadre
des accords prévus au paragraphe 3 de l’article 2 de la
Convention, ou dans des cas exceptionnels sur décision
dûment motivée du Directeur général.
2. Le Tribunal administratif de l’Organisation internationale du
Travail est seul compétent pour connaître des litiges opposant
l’Organisation et le personnel de l’Agence, à l’exclusion de toute
autre juridiction, nationale ou internationale.
Article 6
1. Le Directeur général est nommé pour un mandat de cinq
ans, par l’Assemblée générale à la majorité pondérée, sous
réserve que cette majorité atteigne les trois-quarts des suffrages
pondérés exprimés, selon la pondération prévue à l’article 11 de
la Convention, et au moins trois-quarts des Parties contractantes
exprimant un suffrage. Son mandat est renouvelable une fois
dans les mêmes conditions. Le Statut du Directeur général est
approuvé par le Conseil.
2. Le Directeur général représente l’Organisation en justice et
dans tous les actes de la vie civile.
3. En outre, conformément aux politiques arrêtées par
l’Assemblée générale et le Conseil, le Directeur général:
(a) peut nommer les membres du personnel et mettre fin à leurs
services dans les conditions prévues au Statut administratif
du personnel; la nomination pour un mandat de cinq ans en

eine Amtszeit von fünf Jahren, die einmal verlängert werden
kann, und unterliegen der Genehmigung durch den Rat;
b) er kann nach den in der Haushaltsordnung festgelegten Be-
dingungen und in dem vom Rat hierfür bestimmten Umfang
Kredite aufnehmen;
c) er kann nach der in Artikel 3 genannten Verdingungsordnung
in dem vom Rat hierfür bestimmten Umfang Aufträge ver-
geben;
d) er arbeitet die in Artikel 7 Absatz 2 Buchstabe l des Überein-
kommens vorgesehene Regelung über den Datenschutz aus
und legt sie dem Rat zur Genehmigung vor;
e) er arbeitet die Regelungen und Verfahren aus, die für Nor-
men, Spezifikationen und Verfahrensweisen in Bezug auf die
Flugverkehrs-Managementsysteme und -dienste gelten, und
legt sie dem Rat zur Genehmigung vor.
4. Der Generaldirektor übt diese Aufgaben ohne vorherige
Einschaltung des Rates aus, muss diesen aber über alle auf-
grund der vorgenannten Befugnisse getroffenen Maßnahmen
unterrichten.
5. Der Rat legt die Bedingungen fest, unter denen der Gene-
raldirektor im Fall seiner Verhinderung vertreten werden kann.
Artikel 7
1. Der Haushaltsplan ist in Einnahmen und Ausgaben auszu-
gleichen.
Alle Einnahmen und Ausgaben der Agentur werden für jedes
Haushaltsjahr veranschlagt.
2. Das Haushaltsjahr beginnt am 1. Januar und endet am
31. Dezember.
3. Der Generaldirektor legt den Entwurf des Haushaltsplans
und des Fünfjahres-Finanzplans spätestens am 31. Oktober des
Vorjahrs dem Rat zur Genehmigung vor.
Artikel 8
1. Die Organisation kann die zur Erfüllung ihrer Aufgaben er-
forderlichen Mittel auf den internationalen Geld- und Kapital-
märkten aufnehmen.
2. Die Organisation kann auf dem Geld- und Kapitalmarkt
einer Vertragspartei Anleihen entweder nach den dort für Inlands-
anleihen geltenden Rechtsvorschriften oder – in Ermangelung
solcher Vorschriften – mit Zustimmung der betreffenden Ver-
tragspartei begeben.
3. Die Haushaltsordnung bestimmt das Verfahren, nach dem
die Organisation Kredite aufnimmt und zurückzahlt.
4. Im Haushaltsplan und im Fünfjahres-Finanzplan wird der
Höchstbetrag festgesetzt, bis zu dem die Organisation während
der durch den betreffenden Haushaltsplan beziehungsweise
durch den Fünfjahres-Finanzplan erfassten Jahre Kredite auf-
nehmen kann.
5. Auf den in diesem Artikel genannten Gebieten handelt die
Organisation im Einvernehmen mit den zuständigen Behörden
oder der Notenbank der Vertragsparteien.
Artikel 9
Der Haushaltsplan und der Fünfjahres-Finanzplan können er-
forderlichenfalls im Lauf des Haushaltsjahrs nach dem gleichen
Verfahren überprüft werden, das für ihre Aufstellung und Geneh-
migung vorgesehen ist.
Artikel 10
1. Die Haushalts- und Wirtschaftsführung sowie die Finanz-
verwaltung der Agentur werden alljährlich durch einen Rech-
nungsprüfungsausschuss geprüft.
2. Der Rechnungsprüfungsausschuss wird bei seiner Aufgabe
durch externe Wirtschaftsprüfer unterstützt. Das externe Wirt-
règle générale, renouvelable une fois, à des fonctions de
grade A1 et A2 est soumise à l’approbation du Conseil;
(b) peut contracter des emprunts aux conditions prescrites par
le Règlement financier et dans les limites fixées à cet effet
par le Conseil;
(c) peut passer des contrats conformément au Règlement des
marchés visé à l’article 3 et dans les limites fixées à cet effet
par le Conseil;
(d) élabore et soumet à l’approbation du Conseil le Règlement
de protection des données prévu à l’alinéa (l) du para-
graphe 2 de l’article 7 de la Convention;
(e) élabore et soumet à l’approbation du Conseil les règles et
procédures applicables aux normes, spécifications et
pratiques relatives aux systèmes et services de gestion de
la circulation aérienne.
4. Le Directeur général s’acquitte de ces fonctions sans en
référer préalablement au Conseil, mais tient ce dernier informé
de toutes les mesures prises en vertu des pouvoirs précités.
5. Le Conseil détermine les conditions dans lesquelles le
Directeur général peut être remplacé en cas d’empêchement.
Article 7
1. Le budget doit être équilibré en recettes et dépenses.
Toutes les recettes et dépenses de l’Agence doivent faire l’objet
de prévisions pour chaque exercice budgétaire.
2. L’exercice budgétaire commence le 1er janvier et prend fin
le 31 décembre.
3. Le Directeur général soumet le projet de budget et de plan
financier quinquennal à l’approbation du Conseil au plus tard le
31 octobre de l’année précédente.
Article 8
1. L’Organisation peut emprunter sur les marchés financiers
internationaux les ressources nécessaires à l’accomplissement
de ses tâches.
2. L’Organisation peut émettre des emprunts sur les marchés
financiers d’une Partie contractante dans le cadre de la régle-
mentation nationale applicable à l’émission d’emprunts inté-
rieurs, ou à défaut d’une telle réglementation avec l’accord de la
Partie contractante.
3. Le Règlement financier fixe les procédures selon lesquelles
l’Organisation contracte et rembourse les emprunts.
4. Chaque budget et chaque plan financier quinquennal fixent
le montant maximum que l’Organisation peut emprunter au cours
des années couvertes par le budget et par le plan financier
quinquennal.
5. Dans les domaines visés par le présent article, l’Organisa-
tion agit en accord avec les autorités compétentes des Parties
contractantes ou avec leur banque d’émission.
Article 9
Le budget et le plan financier quinquennal peuvent être révisés
en cours d’exercice, si les circonstances l’exigent, suivant les
règles prévues pour leur établissement et leur approbation.
Article 10
1. Les comptes de l’ensemble des recettes et des dépenses
du budget de l’Agence, et la gestion financière de l’Agence sont
vérifiés chaque année par une Mission d’audit.
2. La Mission d’audit est assistée dans sa tâche par des
auditeurs-conseil externes. La société externe d’auditeurs-

schaftsprüfungsunternehmen wird vom Rat nach Artikel 7 Ab-
satz 2 Buchstabe f des Übereinkommens für drei Jahre ernannt.
3. Durch die Prüfung stellt der durch externe Wirtschaftsprüfer
unterstützte Rechnungsprüfungsausschuss die Ordnungsmäßig-
keit der Einnahmen und Ausgaben fest und überzeugt sich von
der Wirtschaftlichkeit der Rechnungsführung. Nach Abschluss
eines jeden Haushaltsjahrs legt der Rechnungsprüfungsaus-
schuss dem Rat einen Bericht vor, dem die Stellungnahme der
Agentur beigefügt wird. Der Rat kann nach Artikel 7 Absatz 2
Buchstabe a des Übereinkommens die Agentur auffordern, ent-
sprechend den Empfehlungen im Prüfungsbericht geeignete
Maßnahmen zu treffen.
4. Der Rechnungsprüfungsausschuss sorgt dafür, dass in der
Agentur ein angemessener interner Kontrollmechanismus ent-
sprechend der Praxis und den Grundsätzen einer ordnungs-
gemäßen Unternehmensführung eingerichtet wird.
5. Der Rechnungsprüfungsausschuss kann in Übereinstim-
mung mit seiner Aufgabenstellung auch andere die Agentur be-
treffende finanzielle Fragen prüfen.
Artikel 11
1. Die Dienste der Agentur können auf Veranlassung des
Rates, der von sich aus oder aufgrund eines Ersuchens des
Generaldirektors tätig wird, verwaltungsmäßig und technisch
überprüft werden.
2. Diese Überprüfungen werden – wenn nötig mit externem
Beistand – von Bediensteten durchgeführt, die den Verwaltungen
der Vertragsparteien angehören. Jeder Prüfungsausschuss setzt
sich aus mindestens zwei Personen verschiedener Staats-
angehörigkeit zusammen. Jedem Prüfungsausschuss soll nach
Möglichkeit eine Person angehören, die an einer vorhergehenden
Prüfung teilgenommen hat.
Artikel 12
Der Rat bestimmt die Arbeitssprachen der Agentur.
Artikel 13
Die Agentur gibt die für ihre Arbeit notwendigen Veröffent-
lichungen heraus.
Artikel 14
Alle Entwürfe für Änderungen der Satzung werden der Gene-
ralversammlung nach Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe d des Über-
einkommens zur Genehmigung vorgelegt.
conseil est nommée par le Conseil pour un mandat de trois ans,
conformément à l’alinéa (f) du paragraphe 2 de l’article 7 de la
Convention.
3. La vérification opérée par la Mission d’audit avec l’assis-
tance des auditeurs-conseil externes a pour objet de constater
la régularité des recettes et des dépenses et de s’assurer de la
bonne gestion financière. Après la clôture de chaque exercice,
la Mission d’audit soumet au Conseil un rapport auquel sont
jointes les observations de l’Agence. Le Conseil peut ordonner à
l’Agence de prendre les mesures appropriées recommandées
par le rapport d’audit, conformément à l’alinéa (a) du paragraphe
2 de l’article 7 de la Convention.
4. La Mission d’audit veille à ce qu’un mécanisme de contrôle
interne approprié soit mis en place au sein de l’Agence confor-
mément aux pratiques et principes de bonne gestion.
5. La Mission d’audit peut examiner d’autres questions finan-
cières relatives à l’Agence conformément à son mandat.
Article 11
1. Les services de l’Agence peuvent, à la demande du
Conseil, agissant de sa propre initiative ou sur demande du
Directeur général, faire l’objet d’inspections administratives et
techniques.
2. Ces inspections sont effectuées par des agents apparte-
nant aux administrations des Parties contractantes avec une aide
extérieure si besoin est. Chaque mission d’inspection est com-
posée d’au moins deux personnes de nationalité différente. Toute
mission d’inspection devrait comprendre, autant que possible,
une personne ayant participé à une inspection précédente.
Article 12
Le Conseil détermine les langues de travail de l’Agence.
Article 13
L’Agence procède aux publications nécessaires à son fonc-
tionnement.
Article 14
Tous projets d’amendements aux Statuts sont soumis à
l’approbation de l’Assemblée générale conformément aux
dispositions de l’alinéa (d) du paragraphe 1 de l’article 6 de la
Convention.

Anlage II
Fluginformationsgebiete
Vertragsparteien Fluginformationsgebiete
Bundesrepublik
Deutschland . . . . . . . . . . . . . . . . Oberes Fluginformations-
gebiet Berlin
Oberes Fluginformations-
gebiet Hannover
Oberes Fluginformations-
gebiet Rhein
Fluginformationsgebiet
Bremen
Fluginformationsgebiet
Düsseldorf
Fluginformationsgebiet
Frankfurt
Fluginformationsgebiet
München
Fluginformationsgebiet
Berlin
Republik Österreich . . . . . . . . . . . . . Fluginformationsgebiet
Wien
Königreich Belgien –
Großherzogtum Luxemburg . . . . . . Oberes Fluginformations-
gebiet Bruxelles
Fluginformationsgebiet
Bruxelles
Republik Bulgarien . . . . . . . . . . . . . Fluginformationsgebiet
Sofia
Fluginformationsgebiet
Varna
Republik Zypern . . . . . . . . . . . . . . . Fluginformationsgebiet
Nicosia
Republik Kroatien . . . . . . . . . . . . . . Fluginformationsgebiet
Zagreb
Königreich Dänemark . . . . . . . . . . . Fluginformationsgebiet
København
Königreich Spanien . . . . . . . . . . . . . Oberes Fluginformations-
gebiet Madrid
Fluginformationsgebiet
Madrid
Oberes Fluginformations-
gebiet Barcelona
Fluginformationsgebiet
Barcelona
Oberes Fluginformations-
gebiet Islas Canarias
Fluginformationsgebiet
Islas Canarias
Annexe II
Régions d’information de Vol
Régions
Parties contractantes d’information de Vol
République
Fédérale d’Allemagne . . . . . . . . . Région supérieure
d’information
de vol Berlin
Région supérieure
d’information
de vol Hannover
Région supérieure
d’information
de vol Rhein
Région d’information
de vol Bremen
Région d’information
de vol Düsseldorf
Région d’information
de vol Frankfurt
Région d’information
de vol München
Région d’information
de vol Berlin
République d’Autriche . . . . . . . . . . . Région d’information
de vol Wien
Royaume de Belgique –
Grand-Duché
de Luxembourg . . . . . . . . . . . . . . Région supérieure
d’information
de vol Bruxelles
Région d’information
de vol Bruxelles
République de Bulgarie . . . . . . . . . . Région d’information
de vol Sofia
Région d’information
de vol Varna
Republik de Chypre . . . . . . . . . . . . . Région d’information
de vol Nicosia
République de Croatie . . . . . . . . . . . Région d’information
de vol Zagreb
Royaume du Danemark . . . . . . . . . . Région d’information
de vol København
Royaume d’Espagne . . . . . . . . . . . . Région supérieure
d’information
de vol Madrid
Région d’information
de vol Madrid
Région supérieure
d’information
de vol Barcelona
Région d’information
de vol Barcelona
Région supérieure
d’information
de vol Islas Canarias
Région d’information
de vol Islas Canarias

Vertragsparteien Fluginformationsgebiete
Französische Republik –
Fürstentum Monaco (*) . . . . . . . . . . Oberes Fluginformations-
gebiet France
Fluginformationsgebiet
Paris
Fluginformationsgebiet
Brest
Fluginformationsgebiet
Bordeaux
Fluginformationsgebiet
Marseille (*)
Fluginformationsgebiet
Reims
Vereinigtes Königreich
Großbritannien und
Nordirland . . . . . . . . . . . . . . . . . . Oberes Fluginformations-
gebiet Scottish
Fluginformationsgebiet
Scottish
Oberes Fluginformations-
gebiet London
Fluginformationsgebiet
London
Hellenische Republik . . . . . . . . . . . . Oberes Fluginformations-
gebiet Athinai
Fluginformationsgebiet
Athinai
Republik Ungarn . . . . . . . . . . . . . . . Fluginformationsgebiet
Budapest
Irland . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Oberes Fluginformations-
gebiet Shannon
Fluginformationsgebiet
Shannon
Ozeanisches Übergangs-
gebiet Shannon,
begrenzt durch
folgende Koordinaten:
51°NB 15°WL,
51°NB 8°WL,
48°30'NB 8°WL,
49°NB 15°WL,
51°NB 15°WL
ab Flugfläche 55
aufwärts
Régions
Parties contractantes d’Information de vol
République française –
Principauté de Monaco (*) . . . . . . . . Région supérieure
d’information
de vol France
Région d’information
de vol Paris
Région d’information
de vol Brest
Région d’information
de vol Bordeaux
Région d’information
de vol Marseille (*)
Région d’information
de vol Reims
Royaume-Uni de
Grande-Bretagne et
d’Irlande du Nord . . . . . . . . . . . . Région supérieure
d’information
de vol Scottish
Région d’information
de vol Scottish
Région supérieure
d’information
de vol London
Région d’information
de vol London
République hellénique . . . . . . . . . . . Région supérieure
d’information
de vol Athinai
Région d’information
de vol Athinai
République de Hongrie . . . . . . . . . . Région d’information
de vol Budapest
Irlande . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Région supérieure
d’information
de vol Shannon
Région d’information
de vol Shannon
Région de transition
océanique de Shannon
délimitée par
les coordonnées ci-après:
51° Nord 15° Ouest,
51° Nord 8° Ouest,
48°30 Nord 8° Ouest,
49° Nord 15° Ouest,
51° Nord 15° Ouest
au niveau de vol 55
et au-dessus

Vertragsparteien Fluginformationsgebiete
Italienische Republik . . . . . . . . . . . . Oberes Fluginformations-
gebiet Milano
Oberes Fluginformations-
gebiet Roma
Oberes Fluginformations-
gebiet Brindisi
Fluginformationsgebiet
Milano
Fluginformationsgebiet
Roma
Fluginformationsgebiet
Brindisi
Republik Malta . . . . . . . . . . . . . . . . Fluginformationsgebiet
Malta
Königreich Norwegen . . . . . . . . . . . Oberes Fluginformations-
gebiet Oslo
Oberes Fluginformations-
gebiet Stavanger
Oberes Fluginformations-
gebiet Trondheim
Oberes Fluginformations-
gebiet Bodø
Fluginformationsgebiet
Oslo
Fluginformationsgebiet
Stavanger
Fluginformationsgebiet
Trondheim
Fluginformationsgebiet
Bodø
Ozeanisches
Fluginformationsgebiet
Bodø
Königreich der Niederlande . . . . . . . Fluginformationsgebiet
Amsterdam
Portugiesische Republik . . . . . . . . . Oberes Fluginformations-
gebiet Lisboa
Fluginformationsgebiet
Lisboa
Fluginformationsgebiet
Santa Maria
Rumänien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Fluginformationsgebiet
Bucuresti
Slowakische Republik . . . . . . . . . . . Fluginformationsgebiet
Bratislava
Republik Slowenien . . . . . . . . . . . . . Fluginformationsgebiet
Ljubljana
Régions
Parties contractantes d’Information de vol
République italienne . . . . . . . . . . . . Région supérieure
d’information
de vol de Milano
Région supérieure
d’information
de vol de Roma
Région supérieure
d’information
de vol de Brindisi
Région d’information
de vol de Milano
Région d’information
de vol de Roma
Région d’information
de vol de Brindisi
République de Malte . . . . . . . . . . . . Région d’information
de vol Malta
Royaume de Norvège . . . . . . . . . . . Région supérieure
d’information
de vol Oslo
Région supérieure
d’information
de vol Stavanger
Région supérieure
d’information
de vol Trondheim
Région supérieure
d’information
de vol Bodø
Région d’information
de vol Oslo
Région d’information
de vol Stavanger
Région d’information
de vol Trondheim
Région d’information
de vol Bodø
Région d’information
de vol océanique Bodø
Royaume des Pays-Bas . . . . . . . . . Région d’information
de vol Amsterdam
République portugaise . . . . . . . . . . Région supérieure
d’information
de vol Lisboa
Région d’information
de vol Lisboa
Région d’information
de vol Santa Maria
Roumanie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Région d’information
de vol Bucuresti
République slovaque . . . . . . . . . . . . Région d’information
de vol Bratislava
République de Slovénie . . . . . . . . . Région d’information
de vol Ljubljana

Vertragsparteien Fluginformationsgebiete
Königreich Schweden . . . . . . . . . . . Oberes Fluginformations-
gebiet Malmö
Oberes Fluginformations-
gebiet Stockholm
Oberes Fluginformations-
gebiet Sundsvall
Fluginformationsgebiet
Malmö
Fluginformationsgebiet
Stockholm
Fluginformationsgebiet
Sundsvall
Schweizerische
Eidgenossenschaft . . . . . . . . . . . Oberes Fluginformations-
gebiet Schweiz
Fluginformationsgebiet
Schweiz
Tschechische Republik . . . . . . . . . . Fluginformationsgebiet
Praha
Republik Türkei . . . . . . . . . . . . . . . . Fluginformationsgebiet
Ankara
Fluginformationsgebiet
Istanbul
Régions
Parties contractantes d’Information de vol
Royaume de Suédé . . . . . . . . . . . . . Région supérieure
d’information
de vol de Malmö
Région supérieure
d’information
de vol de Stockholm
Région supérieure
d’information
de vol de Sundsvall
Région d’information
de vol de Malmö
Région d’information
de vol de Stockholm
Région d’information
de vol de Sundsvall
Confédération suisse . . . . . . . . . . . . Région supérieure
d’information
de vol Suisse
Région d’information
de vol Suisse
République tchèque . . . . . . . . . . . . Région d’information
de vol Praha
République de Turquie . . . . . . . . . . Région d’information
de vol Ankara
Région d’information
de vol Istanbul

Anlage Ill
Steuerliche Bestimmungen
Artikel 1
1. Unbeschadet der in den Artikeln 22 und 23 des Überein-
kommens vorgesehenen Steuerbefreiungen verpflichten sich die
Regierungen der Mitgliedstaaten, wenn die Organisation in Aus-
übung ihrer amtlichen Tätigkeit größere Vermögenswerte erwirbt
oder Dienstleistungen von größerem Wert in Anspruch nimmt
und im Zusammenhang damit indirekte Steuern oder sonstige
indirekte Abgaben (einschließlich der bei der Einfuhr erhobenen
indirekten Steuern, soweit diese nicht bereits von Artikel 23
Absatz 1 des Übereinkommens erfasst werden) anfallen, soweit
irgend möglich geeignete Maßnahmen zu treffen, um die Wirkun-
gen dieser Steuern oder Abgaben für die Organisation entweder
durch Berichtigung der an die Organisation zu zahlenden Finanz-
beiträge oder durch Erlass oder Erstattung der entsprechenden
Steuer- oder Abgabenbeträge an die Organisation aufzuheben.
2. Bei Zahlungen, welche die Organisation an Mitgliedstaaten
für die von diesen vorgenommenen Investitionen als Kosten-
erstattung leistet, tragen diese Staaten dafür Sorge, dass die der
Organisation vorgelegten Kostenrechnungen keine Steuern oder
sonstigen Abgaben enthalten, von denen die Organisation befreit
wäre, oder die ihr zu erlassen oder zu erstatten wären oder
derentwegen die Finanzbeiträge an die Organisation zu berich-
tigen wären, wenn die Organisation diese Investitionen selbst
vorgenommen hätte.
3. Dieser Artikel gilt nicht für Steuern oder sonstige Abgaben,
die lediglich Vergütungen für Leistungen öffentlicher Versor-
gungsbetriebe darstellen.
Artikel 2
Von der Organisation erworbene Vermögenswerte, auf die
Artikel 1 Absatz 1 Anwendung findet, dürfen nur zu den von den
Regierungen der betreffenden Staaten festgesetzten Bedingun-
gen verkauft oder auf andere Weise veräußert werden.
Artikel 3
1. Der Generaldirektor der Agentur und die Mitglieder des
Personals der Organisation werden einer Steuer unterworfen, die
zugunsten der Organisation auf die ihnen von dieser gezahlten
Gehälter und sonstigen Bezüge nach Maßgabe der von der
Generalversammlung festgelegten Vorschriften und Bedingungen
erhoben wird. Die Gehälter und sonstigen Bezüge sind von der
innerstaatlichen Einkommensteuer befreit.
Die Mitgliedstaaten können jedoch die von der innerstaatlichen
Einkommensteuer befreiten Gehälter und sonstigen Bezüge bei
der Berechnung der Steuer auf andere Einkünfte der Empfänger
dieser Gehälter und Bezüge berücksichtigen.
2. Absatz 1 findet auf die von der Organisation gezahlten
Ruhegehälter und Renten keine Anwendung.
3. Name, Eigenschaft, Anschrift, Dienst- und gegebenenfalls
Versorgungsbezüge der Beschäftigten und ehemaligen Beschäf-
tigten, auf welche die Absätze 1 und 2 anwendbar sind, werden
den Mitgliedstaaten in regelmäßigen Zeitabständen mitgeteilt.
Artikel 4
Bei der Anwendung dieser Anlage handelt die Organisation im
Einvernehmen mit den zuständigen Behörden der beteiligten
Mitgliedstaaten.
Artikel 5
1. Diese Anlage ersetzt das am 6. Juli 1970 in Brüssel unter-
zeichnete Zusatzprotokoll zum Übereinkommen in der Fassung
Annexe III
Dispositions fiscales
Article 1
1. Sans préjudice des exonérations prévues aux articles 22
et 23 de la Convention, lorsque I’Organisation, dans l’exercice
de sa mission officielle procède à des acquisitions importantes
de biens ou emploie des services de valeur importante compor-
tant I’incidence d’impôts, droits ou taxes indirects (y compris les
impôts, droits ou taxes perçus à I’importation autres que ceux
mentionnés au paragraphe 1 de l’article 23 de la Convention), les
gouvernements des Etats membres prennent, dans toute la
mesure du possible, des dispositions appropriées pour annuler
cette incidence, soit par ajustement des contributions financières
versées à I’Organisation, soit par remboursement à I’Organisa-
tion du montant de ces impôts, droits ou taxes; ceux-ci peuvent
également faire I’objet d’une exonération.
2. Pour ce qui est des paiements que I’Organisation doit
effectuer aux Etats membres au titre d’investissements réalisés
par ces Etats, et dans la mesure où les dépenses correspon-
dantes doivent être remboursées par I’Organisation, lesdits Etats
veilleront à ce que le relevé de compte qu’ils présenteront à
I’Organisation ne mentionne pas d’impôts, droits ou taxes dont
I’Organisation aurait été exonérée, qui lui seraient remboursés ou
qui feraient I’objet d’un ajustement des contributions financières
à I’Oranganisation si I’Organisation avait elle-même procédé à
des investissements.
3. Les dispositions du présent article ne s’étendent pas aux
impôts, droits ou taxes perçus en rémunération de services
d’utilité générale.
Article 2
Les biens acquis par I’Organisation auxquels s’applique le
paragraphe 1 de I’article 1 ne peuvent être vendus ou cédés que
conformément aux conditions fixées par les gouvernements des
Etats intéressés.
Article 3
1. Le Directeur général de I’Agence et les membres du
personnel de I’Organisation sont soumis à l’impôt au profit de
I’Organisation, sur les traitements et salaires qui leur seront
versés par ladite Organisation, conformément aux règles et
conditions définies par I’Assemblée générale. Les traitements et
salaires sont exonérés de l’impôt national sur le revenu.
Les traitements et salaires exonérés de l’impôt national sur le
revenu peuvent toutefois être pris en compte par les Etats
membres lorsqu’ils déterminent le montant de l’impôt applicable
sur les autres revenus des bénéficiaires des traitements et
salaires.
2. Le paragraphe 1 ne s’applique pas aux pensions et rentes
versées par I’Organisation.
3. Les nom, qualité, adresse, rémunérations et le cas échéant,
les pensions des employés et anciens employés auxquels les
dispositions des paragraphes 1 et 2 du présent article sont
applicables, seront communiqués périodiquement aux Etats
membres.
Article 4
Pour I’application de la présente Annexe, I’Organisation agit
de concert avec les autorités responsables des Etats membres
intéressés.
Article 5
1. La présente Annexe remplace le Protocole additionnel à la
Convention, signé à Bruxelles le 6 juillet 1970, tel que modifié par

des am 21. November 1978 in Brüssel unterzeichneten Proto- kolls, beides geändert durch Artikel XXXVIII des am 12. Februar 1981 in Brüssel unterzeichneten Protokolls zur Änderung des Übereinkommens. 2. Ungeachtet des Absatzes 1 bleiben die Verpflichtungen aufgrund des Artikels 3 des Zusatzprotokolls vom 6. Juli 1970 weiterhin bis zum völligen Ausgleich der Forderungen und Verbindlichkeiten bestehen. le Protocole signé à Bruxelles le 21 novembre 1978 modifiés eux-mêmes par I’article XXXVIII du Protocole signé à Bruxelles le 12 février 1981 amendant la Convention. 2. Nonobstant les dispositions du paragraphe 1 ci-dessus, les obligations résultant de I’article 3 du Protocole additionnel du 6 juillet 1970 continuent à porter leurs effets jusqu’au complet apurement des créances et obligations.

Anlage IV
Bestimmungen über das gemeinsame
Flugsicherungs-Streckengebührensystem
Artikel 1
Die Vertragsparteien vereinbaren, weiterhin ein gemeinsames
System zur Festlegung, Fakturierung und Einziehung von Flug-
sicherungs-Streckengebühren in Form einer einzigen Gebühr je
Flug zu betreiben und dafür die Dienste der EUROCONTROL in
Anspruch zu nehmen.
Artikel 2
Die den Benutzern der Streckennavigationsdienste auferlegten
Flugsicherungs-Streckengebühren werden auf Vorschlag der am
gemeinsamen Flugsicherungs-Streckengebührensystem betei-
ligten Vertragsparteien von der Organisation festgelegt, fakturiert
und eingezogen.
Artikel 3
Im Bereich der Flugsicherungs-Streckengebühren ist der Rat
das zuständige Organ für die Festlegung der Ausführungsmoda-
litäten zu den Beschlüssen der Generalversammlung auf dem
Gebiet der Flugsicherungs-Streckengebühren und für die Auf-
sicht über die Aufgaben der Agentur auf diesem Gebiet.
Der Rat hat insbesondere folgende Aufgaben:
a) Er bereitet die Beschlüsse der Generalversammlung hinsicht-
lich des allgemeinen Vorgehens auf dem Gebiet der Flug-
sicherungs-Streckengebühren vor;
b) er bestimmt die Rechnungseinheit, in der die Flugsicherungs-
Streckengebühren ausgedrückt werden;
c) er legt nach Maßgabe der aufgrund des Artikels 6 Absatz 2
des Übereinkommens gefassten Beschlüsse die Bedingun-
gen der Anwendung des Systems einschließlich der Zah-
lungsbedingungen, Gebührensätze, Tarife sowie deren Er-
hebungszeiträume fest;
d) er genehmigt die Berichte betreffend die Tätigkeiten der
EUROCONTROL auf dem Gebiet der Flugsicherungs-Strecken-
gebühren;
e) er legt die Finanzordnung für das System der Flugsiche-
rungs-Streckengebühren fest;
f) er genehmigt die Haushaltsanhänge betreffend die Tätig-
keiten der EUROCONTROL auf dem Gebiet der Flugsiche-
rungs-Streckengebühren.
Artikel 4
Die Flugsicherungs-Streckengebühren, die in einer Rechnung
der Organisation erscheinen, sind eine einzige für jeden Flug
fällige Gebühr, die eine einzige Forderung der EUROCONTROL
darstellt und an ihrem Sitz zu erfüllen ist.
Artikel 5
1. Die Gebühr ist von der Person zu entrichten, die zum Zeit-
punkt der Durchführung des Fluges der Luftfahrzeughalter war.
Die Gebühr begründet eine bevorrechtigte Forderung in Bezug
auf das Luftfahrzeug, für das die Gebühr zu entrichten ist, unab-
hängig davon, in wessen Besitz es sich befindet, sofern die
Rechtsvorschriften der betreffenden Vertragspartei dies zulassen.
2. Wenn eine ICAO-Kennung oder irgendeine andere an-
erkannte Kennung zur Identifizierung des Fluges verwendet wird,
so gilt für EUROCONTROL diejenige Betreibergesellschaft als
Halter des Luftfahrzeugs, der die ICAO-Kennung zugewiesen
wurde oder während des Fluges noch zugewiesen wird oder die
im eingereichten Flugplan vermerkt ist oder durch Verwendung
der ICAO-Kennung oder jeder anderen Kennung festzustellen ist,
die in der Kommunikation mit den Flugverkehrskontrolldiensten
durch jedes andere Mittel als gültig anerkannt wird.
Annexe IV
Dispositions relatives
au système commun de redevances de route
Article 1
Les Parties contractantes conviennent de continuer à gérer un
système commun d’établissement, de facturation et de percep-
tion de redevances de route à raison d’une redevance unique par
vol et d’utiliser à cette fin les services d’EUROCONTROL.
Article 2
L’Organisation établit, facture et perçoit les redevances de
route imputées aux usagers des services de la navigation
aérienne en route sur proposition des Parties contractantes
participant au système commun de redevances de route.
Article 3
En matière de redevances de route, le Conseil constitue
I’organe chargé de déterminer les modalités d’exécution des
décisions de I’Assemblée générale prises dans le domaine des
redevances de route et de superviser les tâches de I’Agence
dans ce domaine.
En particulier, le Conseil:
(a) prépare les décisions de I’Assemblée générale prises en
matière de politique de redevances de route;
(b) détermine I’unité de compte dans laquelle les redevances
de route sont exprimées;
(c) conformément aux décisions prises en vertu du para-
graphe 2 de I’article 6 de la Convention, détermine les
conditions d’application du système, y compris les condi-
tions de paiement ainsi que les taux unitaires, les tarifs et
leur période d’application;
(d) approuve les rapports relatifs aux activités d’EUROCONTROL
en matière de redevances de route;
(e) arrête le Règlement financier applicable au système de
redevances de route;
(f) approuve les annexes budgétaires relatives aux activités
d’EUROCONTROL en matière de redevances de route.
Article 4
Les redevances de route figurant sur une facture émise par
I’Organisation constituent une redevance unique due pour
chaque vol qui est une créance unique d’EUROCONTROL et
payable à son siège.
Article 5
1. La redevance est due par la personne qui exploitait
I’aéronef au moment où le vol a eu lieu. La redevance est une
créance privilégiée sur I’aéronef au titre duquel la redevance est
due, en quelque main qu’il se trouve, si le droit de la Partie
contractante concernée le permet.
2. Lorsqu’un indicatif de I’OACI ou tout autre indicatif reconnu
est utilisé pour identifier le vol, EUROCONTROL peut considérer
comme I’exploitant, I’organisme d’exploitation d’aéronefs auquel
I’indicatif a été attribué ou est en cours d’attribution au moment
du vol, ou qui est identifié dans le plan de vol déposé, ou qui est
identifié par I’emploi de I’indicatif de I’OACI ou de tout autre
indicatif reconnu dans les communications avec les services de
contrôle de la circulation aérienne, ou par tout autre moyen.

3. Ist der Luftfahrzeughalter nicht bekannt, so gilt der Eigen-
tümer des Luftfahrzeugs so lange als Luftfahrzeughalter, bis er
den Nachweis erbracht hat, wer der Halter war.
4. Der Luftfahrzeugbetreiber und der Eigentümer sind gesamt-
schuldnerisch zur Zahlung der Gebühr verpflichtet, sofern die
Rechtsvorschriften der betreffenden Vertragspartei dies zulassen.
Artikel 6
1. Wird der geschuldete Betrag nicht entrichtet, so können
Maßnahmen zur zwangsweisen Einziehung, einschließlich der
Festhaltung oder des Zwangsverkaufs von Luftfahrzeugen, er-
griffen werden, sofern die Rechtsvorschriften der Vertragspartei,
in deren Hoheitsgebiet das Luftfahrzeug gelandet ist, dies zu-
lassen.
2. Im Rahmen dieser Maßnahmen kann eine Vertragspartei
oder jede zuständige Stelle auf Antrag von EUROCONTROL die
einem Gebührenschuldner im Zusammenhang mit dem Luftver-
kehr oder dem Flugverkehrsmanagement erteilten behördlichen
Genehmigungen überprüfen, sofern die einschlägigen Rechts-
vorschriften dies zulassen.
Artikel 7
1. Das Verfahren zur Einziehung des geschuldeten Betrags
wird entweder von EUROCONTROL selbst oder auf ihr Ersuchen
von einer Vertragspartei oder von einer Stelle eingeleitet, die von
einer Vertragspartei hierzu ermächtigt wurde.
2. Die Einziehung wird entweder auf dem Gerichts- oder auf
dem Verwaltungsweg durchgeführt.
3. Jede Vertragspartei teilt EUROCONTROL die von ihr an-
gewendeten Verfahren sowie die zuständigen Gerichte oder
Verwaltungsbehörden mit.
Artikel 8
Das Verfahren zur Einziehung wird im Hoheitsgebiet der
Vertragspartei anhängig gemacht, in dem
a) der Schuldner seinen Wohnsitz oder Sitz hat;
b) der Schuldner eine Geschäftsniederlassung hat, falls sich
weder der Wohnsitz noch der Sitz im Hoheitsgebiet einer
Vertragspartei befindet;
c) der Schuldner Vermögenswerte besitzt, falls keine der unter
den Buchstaben a und b genannten Zuständigkeiten be-
gründet ist;
d) EUROCONTROL ihren Sitz hat, falls keine der unter den
Buchstaben a bis c genannten Zuständigkeiten begründet ist.
Artikel 9
1. Die Artikel 5, 6, 7 und 8 schließen nicht aus, dass eine Ver-
tragspartei oder eine von einer Vertragspartei ermächtigte Stelle,
die auf Ersuchen von EUROCONTROL tätig ist, entsprechend
dem Verwaltungs- oder Gerichtsverfahren der betreffenden Ver-
tragspartei die Einziehung des geschuldeten Betrags im Wege
der Festhaltung oder des Zwangsverkaufs von Luftfahrzeugen
vornehmen kann.
2. Die Befugnis zum Festhalten beziehungsweise zum Zwangs-
verkauf erstreckt sich auch auf Ausrüstungsgegenstände, Ersatz-
teile, Treibstoff, Material und Dokumente des festgehaltenen
beziehungsweise verkauften Luftfahrzeugs.
3. Die Gültigkeit und Wirkung des Festhaltens und des
Zwangsverkaufs werden durch die Rechtsvorschriften der Ver-
tragspartei bestimmt, in deren Hoheitsgebiet das Luftfahrzeug
festgehalten wurde.
Artikel 10
EUROCONTROL ist befugt, vor den zuständigen Gerichten
oder Verwaltungsbehörden von Staaten, die nicht Vertrags-
parteien des Übereinkommens sind, ein Verfahren einzuleiten.
3. Au cas où I’identité de I’exploitant n’est pas connue, le pro-
priétaire de I’aéronef est réputé être I’exploitant jusqu’à ce qu’il
ait établi quelle autre personne avait cette qualité.
4. L’exploitant et le propriétaire de I’aéronef sont tenus
solidairement au paiement de la redevance, si le droit de la Partie
contractante concernée la permet.
Article 6
1. Lorsque la somme due n’a pas été acquittée, des mesures
de recouvrement forcé peuvent être prises, y compris la réten-
tion ou la vente forcée d’aéronefs, si le droit de la Partie contrac-
tante sur le territoire de laquelle I’aéronef a atterri le permet.
2. Les mesures peuvent également comprendre, à la requête
d’EUROCONTROL, un réexamen par une Partie contractante ou
tout organisme compétent, des autorisations administratives
liées à I’activité de transport aérien ou à la gestion de la circula-
tion aérienne délivrées à un usager redevable du paiement de la
redevance, si la législation correspondante le permet.
Article 7
1. La procédure de recouvrement de la somme due est
engagée, soit par EUROCONTROL, soit, à la requête
d’EUROCONTROL, par une Partie contractante, ou par tout
organe autorisé à cette fin par une Partie contractante.
2. Le recouvrement est poursuivi par voie judiciaire ou par
voie administrative.
3. Chaque Partie contractante fait connaitre à EUROCONTROL
les procédures qui sont appliquées dans cet Etat ainsi que les
juridictions ou les autorités administratives compétentes.
Article 8
La procédure de recouvrement est introduite sur le territoire
de la Partie contractante:
(a) où le débiteur a son domicile ou son siégé;
(b) où le débiteur possède un établissement commercial si son
domicile ou son siège ne sont pas situés sur le territoire
d’une Partie contractante;
(c) où le débiteur possède des avoirs, en I’absence des chefs
de compétence énoncés aux alinéas (a) et (b) ci-dessus;
(d) où EUROCONTROL a son siège, en I’absence des chefs de
compétence énoncés aux alinéas (a) à (c) ci-dessus.
Article 9
1. Les dispositions des articles 5, 6, 7 et 8 n’excluent pas que
toute Partie contractante, ou tout organe autorisé par une Partie
contractante, agissant à la requête d’EUROCONTROL, puisse
procéder au recouvrement de la somme due par voie de réten-
tion ou de vente forcée d’aéronefs, conformément à la procédure
administrative ou judiciaire de la Partie contractante concernée.
2. Le pouvoir de rétention ou de vente forcée s’étend aux
équipements, pièces de rechange, carburant, matériels et docu-
ments de I’aéronef retenu ou vendu.
3. La validité et I’effet de la rétention et de la vente forcée sont
déterminés par la législation de la Partie contractante sur le
territoire de laquelle la rétention a eu lieu.
Article 10
EUROCONTROL a la capacité d’introduire une action devant
les juridictions et les autorités administratives compétentes des
Etats qui ne sont pas parties à la Convention.

Artikel 11
Folgende im Hoheitsgebiet einer Vertragspartei ergangenen
Entscheidungen/Entscheide werden bei den anderen Vertrags-
parteien anerkannt und vollstreckt:
a) rechtskräftige gerichtliche Entscheidungen;
b) Entscheidungen/Entscheide einer Verwaltungsbehörde, ge-
gen die gerichtlicher Rechtsschutz möglich war, aber infolge
Abweisung der Beschwerde durch ein rechtskräftig gewor-
denes Gerichtsurteil, Zurückziehung der Beschwerde oder
Fristablauf nicht mehr möglich ist.
Artikel 12
Die in Artikel 11 genannten Entscheidungen/Entscheide
werden nicht anerkannt oder vollstreckt, wenn
a) das Gericht oder die Verwaltungsbehörde der ursprünglichen
Vertragspartei, welches/welche die Entscheidung/den Ent-
scheid ausgesprochen hat, nach Artikel 8 nicht zuständig war;
b) die Entscheidung/der Entscheid der öffentlichen Ordnung der
ersuchten Vertragspartei widerspricht;
c) dem Schuldner die Entscheidung/der Entscheid der Verwal-
tungsbehörde oder das den Rechtsstreit einleitende Schrift-
stück nicht so rechtzeitig zugestellt worden ist, dass er sich
verteidigen oder die ihm gegebenen Rechtsschutzmöglich-
keiten ausschöpfen konnte;
d) ein zuvor angestrengtes Verfahren über dieselben Flugsiche-
rungs-Streckengebühren bei einem Gericht oder einer Ver-
waltungsbehörde der ersuchten Vertragspartei anhängig ist;
e) die Entscheidung/der Entscheid mit einer/einem bei der
ersuchten Vertragspartei bereits über dieselben Flugsiche-
rungs-Streckengebühren ergangenen Entscheidung/Entscheid
unvereinbar ist;
f) das Gericht oder die Verwaltungsbehörde der ursprünglichen
Vertragspartei bei seiner/ihrer Entscheidung/ihrem Entscheid
hinsichtlich einer Vorfrage, die den Personenstand oder die
Rechts- und Handlungsfähigkeit einer natürlichen Person, die
ehelichen Güterstände oder das Gebiet des Erbrechts ein-
schließlich des Testamentsrechts betrifft, sich in Widerspruch
zu einer Vorschrift des internationalen Privatrechts der er-
suchten Vertragspartei gesetzt hat, es sei denn, dass die Ent-
scheidung/der Entscheid nicht zu einem anderen Ergebnis
geführt hätte, wenn die Vorschriften des internationalen
Privatrechts dieser Vertragspartei angewendet worden wären.
Artikel 13
Die in Artikel 11 genannten Entscheidungen/Entscheide, die
bei der ursprünglichen Vertragspartei vollstreckbar geworden
sind, werden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften der er-
suchten Vertragspartei vollstreckt. Ist eine Vollstreckungsklausel
erforderlich, so wird diese auf einfachen Antrag von einem Ge-
richt oder einer Verwaltungsbehörde der ersuchten Vertragspartei
erteilt.
Artikel 14
1. Dem Antrag wird Folgendes beigefügt:
a) eine Ausfertigung der Entscheidung/des Entscheids;
b) bei einer im Versäumnisverfahren ergangenen gerichtlichen
Entscheidung die Urschrift oder eine beglaubigte Abschrift
der Urkunde, aus der sich ergibt, dass das den Rechtsstreit
einleitende Schriftstück dem Schuldner rechtzeitig zugestellt
worden ist;
c) bei einer Entscheidung/einem Entscheid einer Verwaltungs-
behörde eine Urkunde, aus der sich ergibt, dass die in
Artikel 11 genannten Erfordernisse erfüllt worden sind;
Article 11
Sont reconnues et exécutées dans les autres Parties contrac-
tantes, les décisions suivantes prises dans une Partie contrac-
tante:
(a) les décisions juridictionnelles définitives;
(b) les décisions administratives qui ont été susceptibles de
recours juridictionnel, mais ne le sont plus, soit parce que
la juridiction a rejeté le recours par une décision définitive,
soit parce que le requérant s’est désisté, soit par expiration
du délai de recours.
Article 12
Les décisions mentionnées à I’article 11 ne sont pas recon-
nues ni exécutées dans les cas suivants:
(a) si la juridiction ou I’autorité administrative de la Partie
contractante d’origine n’était pas compétente dans les
termes énoncés par I’article 8;
(b) si la décision est contraire à I’ordre public de la Partie
contractante requise;
(c) si le débiteur n’a pas été avisé de la décision administrative
ou de I’introduction de I’instance en temps utile pour se
défendre ou exercer les recours juridictionnels;
(d) si une instance relative aux mêmes redevances de route in-
troduite en premier lieu, est pendante devant une juridiction
ou une autorité administrative de la Partie contractante
requise;
(e) si la décision est inconciliable avec une décision relative aux
mêmes redevances de route et rendue dans la Partie
contractante requise;
(f) si, pour rendre sa décision, la juridiction ou I’autorité
administrative de la Partie contractante d’origine, a, en
tranchant une question relative à I’état ou à la capacité
des personnes physiques, aux régimes matrimoniaux, aux
testaments et aux successions, méconnu une règle de droit
international privé de la Partie contractante requise, à moins
que sa décision n’aboutisse au même résultat que si elle
avait fait application des règles du droit international privé
de cette Partie contractante.
Article 13
Les décisions mentionnées à I’article 11 qui sont exécutoires
dans la Partie contractante d’origine sont mises à exécution
conformément à la législation en vigueur dans la Partie contrac-
tante requise. En tant que de besoin, la décision est revêtue de
la formule exécutoire sur simple requête par une juridiction ou
une autorité administrative de la Partie contractante requise.
Article 14
1. La requête est accompagnée:
(a) d’une expédition de la décision;
(b) dans le cas d’une décision juridictionnelle rendue par
défaut, de I’original ou d’une copie certifiée conforme d’un
document établissant que le débiteur a reçu en temps utile
signification ou notification de I’acte introductif d’instance;
(c) dans le cas d’une décision administrative, d’un document
établissant que les exigences prévues à I’article 11 sont
satisfaites;

d) die Urkunde, aus der sich ergibt, dass die Entscheidung/der
Entscheid bei der ursprünglichen Vertragspartei vollstreckbar
ist und dem Schuldner rechtzeitig zugestellt worden ist.
2. Auf Verlangen des Gerichts oder der Verwaltungsbehörde
der ersuchten Vertragspartei ist eine ordnungsgemäß beglaubigte
Übersetzung der Urkunden vorzulegen. Eine Legalisation oder
ähnliche Förmlichkeit wird nicht verlangt.
Artikel 15
1. Der Antrag kann nur aus einem der in Artikel 12 angeführten
Gründe abgelehnt werden. Die Entscheidungen/Entscheide
dürfen bei der ersuchten Vertragspartei keinesfalls auf ihre
Rechtmäßigkeit überprüft werden.
2. Soweit das Übereinkommen nichts Abweichendes vorsieht,
richtet sich das Anerkennungs- und Vollstreckungsverfahren
nach dem Recht der ersuchten Vertragspartei.
Artikel 16
Der von EUROCONTROL eingezogene Betrag ist entspre-
chend den Beschlüssen des Rates an die Vertragsparteien aus-
zuzahlen.
Artikel 17
Hat eine Vertragspartei die Forderung eingezogen, so ist der
tatsächlich eingezogene Betrag innerhalb kürzester Frist an
EUROCONTROL auszuzahlen; EUROCONTROL verfährt in die-
sem Fall nach Artikel 16. Die der Vertragspartei entstandenen
Einziehungskosten werden von EUROCONTROL getragen.
Artikel 18
Die zuständigen Behörden der Vertragsparteien arbeiten zum
Zweck der Festlegung und Einziehung der Flugsicherungs-
Streckengebühren mit EUROCONTROL zusammen.
Artikel 19
Wenn der Rat einstimmig beschließt, das Verfahren zur Einzie-
hung einer Gebühr aufzugeben, können die betroffenen Vertrags-
parteien alle ihnen geeignet erscheinenden Maßnahmen treffen.
In diesem Fall sind die Bestimmungen des Übereinkommens
über die Einziehung sowie über die Anerkennung und Vollstre-
ckung von Entscheidungen/Entscheiden nicht mehr anwendbar.
(d) de tout document établissant que la décision est exécutoire
dans la Partie contractante d’origine et que la débiteur a
reçu en temps utile une signification de la décision.
2. Une traduction dûment certifiée des documents est fournie
si la juridiction ou l’autorité administrative de la Partie contrac-
tante requise I’exige. Aucune légalisation ni formalité analogue
n’est requise.
Article 15
1. La requête ne peut être rejetée que pour I’un des motifs
prévus à I’article 12. En aucun cas, la décision ne peut faire
I’objet d’une révision au fond dans la Partie contractante requise.
2. La procédure relative à la reconnaissance et à I’exécution
de la décision est régie par la loi de la Partie contractante requise
dans la mesure où la Convention n’en dispose pas autrement.
Article 16
Le montant perçu par EUROCONTROL sera versé aux Parties
contractantes dans les conditions prévues par décision du
Conseil.
Article 17
Lorsqu’une Partie contractante a recouvré la créance, le
montant effectivement perçu est versé dans les meilleurs
délais à EUROCONTROL, qui applique la procédure prévue à
I’article 16. Les frais de recouvrement encourus par cette Partie
contractante sont mis à la charge d’EUROCONTROL.
Article 18
Les autorités compétentes des Parties contractantes coopè-
rent avec EUROCONTROL dans I’établissement et la perception
des redevances de route.
Article 19
Si le Conseil décide à I’unanimité d’abandonner le recouvre-
ment d’une redevance, les Parties contractantes concernées
peuvent prendre toutes les mesures qu’elles jugent appropriées.
En pareil cas, les dispositions de la Convention relatives au
recouvrement, à la reconnaissance et à I’exécution des décisions
cessent d’être applicables.

Zusatzprotokoll
betreffend den Übergang von der Regelung
nach der Mehrseitigen Vereinbarung vom 12. Februar 1981
über Flugsicherungs-Streckengebühren zu der Regelung
nach den einschlägigen Bestimmungen
der Neufassung des Internationalen Übereinkommens
über Zusammenarbeit zur Sicherung der Luftfahrt „EUROCONTROL“
aufgrund der 1997 in Brüssel vorgenommenen Änderungen, einschließlich ihrer Anlage IV
Protocole additionnel
concernant le passage du régime
de l’Accord multilatéral relatif aux redevances
de route du 12 février 1981
au régime des dispositions pertinentes de la version coordonnée
du texte de la Convention internationale de coopération
pour la sécurité de la navigation aérienne EUROCONTROL
amendée à Bruxelles en 1997, y compris son Annexe IV
Die Bundesrepublik Deutschland,
die Republik Österreich,
das Königreich Belgien,
die Republik Bulgarien,
die Republik Zypern,
die Republik Kroatien,
das Königreich Dänemark,
das Königreich Spanien,
die Französische Republik,
das Vereinigte Königreich
Großbritannien und Nordirland,
die Hellenische Republik,
die Republik Ungarn,
Irland,
die Italienische Republik,
das Großherzogtum Luxemburg,
die Republik Malta,
das Fürstentum Monaco,
das Königreich Norwegen,
das Königreich der Niederlande,
die Portugiesische Republik,
Rumänien,
die Slowakische Republik,
die Republik Slowenien,
das Königreich Schweden,
die Schweizerische Eidgenossenschaft,
die Tschechische Republik,
die Republik Türkei,
im Folgenden als „nationale Vertragsparteien“ bezeichnet,
die Europäische Organisation für Flugsicherung,
im Folgenden als „EUROCONTROL“ bezeichnet –
La République fédérale d’Allemagne,
la République d’Autriche,
le Royaume de Belgique,
la République de Bulgarie,
la République de Chypre,
la République de Croatie,
le Royaume du Danemark,
le Royaume d’Espagne,
la République française,
le Royaume-Uni de Grande-Bretagne
et d’Irlande du Nord,
la République hellénique,
la République de Hongrie,
l’Irlande,
la République italienne,
le Grand-Duché de Luxembourg,
la République de Malte,
la Principauté de Monaco,
le Royaume de Norvège,
le Royaume des Pays-Bas,
la République portugaise,
la Roumanie,
la République slovaque,
la République de Slovénie,
le Royaume de Suède,
la Confédération suisse,
la République tchèque,
la République de Turquie,
Ci-après dénommées «les Parties contractantes nationales»,
l’Organisation européenne pour la sécurité de la navigation
aérienne,
Ci-après dénommée «EUROCONTROL»,

gestützt auf das 1981 in Brüssel geänderte Internationale
Übereinkommen über Zusammenarbeit zur Sicherung der Luft-
fahrt „EUROCONTROL“, insbesondere auf Artikel 6 Absatz 3,
Artikel 7 Absatz 2, Artikel 11 und Artikel 12;
gestützt auf die Maßnahme Nr. 85/43 der Ständigen Kommis-
sion EUROCONTROL betreffend den Abschluss dieses Zusatz-
protokolls;
in der Erwägung, dass die nationalen Vertragsparteien am
heutigen Tag ein Protokoll zur Neufassung des Internationalen
Übereinkommens vom 13. Dezember 1960 über Zusammen-
arbeit zur Sicherung der Luftfahrt „EUROCONTROL“ entspre-
chend den verschiedenen vorgenommenen Änderungen unter-
zeichnen (im Folgenden als „Protokoll“ bezeichnet);
in der Erwägung, dass EUROCONTROL zusammen mit
den nationalen Vertragsparteien der Mehrseitigen Vereinbarung
vom 12. Februar 1981 über Flugsicherungs-Streckengebühren
(im Folgenden als „Mehrseitige Vereinbarung“ bezeichnet) als
Partei angehört;
in der Erwägung, dass jedoch das Protokoll nur für die natio-
nalen Vertragsparteien und die zu der Diplomatischen Konferenz,
auf der das Protokoll angenommen wurde, eingeladenen Staaten
oder für andere Staaten, welche die Ständige Kommission
EUROCONTROL zur Unterzeichnung ermächtigt hat, zur Unter-
zeichnung aufliegt;
in der Erwägung, dass nach Artikel IV des Protokolls die Mehr-
seitige Vereinbarung nach Inkrafttreten des Protokolls außer Kraft
gesetzt und durch die einschlägigen Bestimmungen der dem
Protokoll beigefügten Neufassung des Übereinkommens ein-
schließlich seiner Anlage IV ersetzt wird;
in der Erwägung, dass eine solche Ersetzung nur mit Zustim-
mung aller Vertragsparteien möglich ist –
haben Folgendes vereinbart:
Artikel 1
Mit Inkrafttreten des Protokolls vom 27. Juni 1997 zur Neu-
fassung des Internationalen Übereinkommens vom 13. Dezem-
ber 1960 über Zusammenarbeit zur Sicherung der Luftfahrt
„EUROCONTROL“ entsprechend den verschiedenen vorge-
nommenen Änderungen tritt die Mehrseitige Vereinbarung vom
12. Februar 1981 außer Kraft.
Artikel 2
Die Regierung des Königreichs Belgien lässt dieses Protokoll
beim Generalsekretär der Vereinten Nationen nach Artikel 102
der Charta der Vereinten Nationen und beim Rat der Internatio-
nalen Zivilluftfahrt-Organisation nach Artikel 83 des am 7. Dezem-
ber 1944 in Chikago unterzeichneten Abkommens über die Inter-
nationale Zivilluftfahrt registrieren.
Zu Urkund dessen haben die unterzeichneten Bevollmächtig-
ten nach Vorlage ihrer in guter und gehöriger Form befundenen
Vollmachten dieses Zusatzprotokoll unterschrieben.
Geschehen zu Brüssel am 27. Juni 1997 in deutscher,
englischer, bulgarischer, kroatischer, dänischer, spanischer,
französischer, griechischer, ungarischer, italienischer, nieder-
ländischer, norwegischer, portugiesischer, rumänischer, slowa-
kischer, slowenischer, schwedischer, tschechischer und türki-
scher Sprache in einer Urschrift, die im Archiv der Regierung
des Königreichs Belgien hinterlegt wird; diese übermittelt den
Unterzeichnern eine beglaubigte Abschrift. Bei Abweichungen
zwischen den Texten ist der Wortlaut in französischer Sprache
maßgebend.
Vu la Convention internationale de coopération pour la sécurité
de la navigation aérienne EUROCONTROL amendée à Bruxelles
en 1981, et notamment ses articles 6.3, 7.2., 11 et 12;
Vu la Mesure No 85/43 prise par la Commission permanente
d’EUROCONTROL relative à la conclusion du présent Protocole
additionnel;
Considérant que les Parties contractantes nationales signent
ce jour un Protocole coordonnant la Convention internationale
de coopération pour la sécurité de la navigation aérienne
«EUROCONTROL» du 13 décembre 1960 suite aux différentes
modifications intervenues (ci-après dénommé «Le Protocole»);
Considérant qu’EUROCONTROL est, avec les Parties contrac-
tantes nationales, Partie à l’Accord multilatéral relatif aux rede-
vances de route du 12 février 1981 (ci-après dénommé «l’Accord
multilatéral»);
Considérant toutefois que le Protocol n’est ouvert qu’à la
signature des Parties contractantes nationales et de tout Etat
invité à la Conférence diplomatique au cours de laquelle il a été
adopté et de tout autre Etat autorisé à le signer par la Commis-
sion permanente d’EUROCONTROL;
Considérant que conformément à l’article IV du Protocole, à
partir de l’entrée en vigueur de celui-ci, l’Accord multilatéral est
abrogé et remplacé par les dispositions pertinentes de la version
coordonnée du texte de la Convention annexé au Protocole, y
compris son Annexe IV;
Considérant qu’une telle substitution n’est possible que par le
consentement de toutes les Parties;
Sont convenues des dispositions qui suivent:
Article 1
A partir de l’entrée en vigueur du Protocole du 27 juin 1997
coordonnant la Convention internationale de coopération pour la
sécurité de la navigation aérienne «EUROCONTROL» du 13 dé-
cembre 1960 suite aux différentes modifications intervenues,
l’Accord multilatéral relatif aux redevances de route du 12 février
1981 est abrogé.
Article 2
Le gouvernement du Royaume de Belgique fera enregistrer
le présent Protocole additionnel auprès du Secrétaire général
des Nations Unies, conformément à l’article 102 de la Charte
des Nations Unies et auprès du Conseil de l’Organisation de
l’Aviation Civile internationale, conformément à l’article 83 de la
Convention relative à l’Aviation Civile Internationale signée à
Chicago le 7 décembre 1944.
En foi de quoi, les Plénipotentiaires soussignés, après présen-
tation de leurs pleins pouvoirs qui ont été reconnus en bonne et
due forme, ont signé le présent Protocole additionnel.
Fait à Bruxelles, le 27 juin 1997, en langues allemande,
anglaise, bulgare, croate, danoise, espagnole, française, grecque,
hongroise, italienne, néerlandaise, norvégienne, portugaise,
roumaine, slovaque, slovène, suédoise, tchèque et turque, en un
seul exemplaire qui restera déposé aux archives du Gouverne-
ment du Royaume de Belgique qui en communiquera copie
certifiée conforme aux signataires. Le texte en langue française
fera foi en cas de divergence entre les textes.
Herkunft dieses Textes
Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2017 II S. 74. Gesetze, Verordnungen und amtliche Bekanntmachungen sind amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG) und genießen keinen Urheberrechtsschutz. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).
Ableitung: issue-pdf-decol ·
Prüfwert des Textes e231d35e3aea838b….