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Bundesgesetzblatt, Teil II, Jahrgang 2011, S. 1300

BGBl. 2011 II S. 1300 · 81.945 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.

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BGBl. 2011, Seite 1300 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 1300
                                            Verordnung
               zur Einführung der Verordnung über das Schiffspersonal auf dem Rhein
                  (Rheinschiffspersonaleinführungsverordnung – RheinSchPersEV)
                                             Vom 16. Dezember 2011

  Es verordnen auf Grund

– des § 3 Absatz 1 Nummer 4 und 6 und Absatz 4 in Ver-

  bindung mit Absatz 6 und § 3e Absatz 1 Satz 1 und 3

  Nummer 2 und Satz 4 des Binnenschifffahrtsaufgaben-

  gesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom
  5. Juli 2001 (BGBl. I S. 2026), von denen § 3 Absatz 1
  und 4 sowie § 3e Absatz 1 zuletzt durch Artikel 313
  Nummer 1 und 2 Buchstabe a der Verordnung vom

  31. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2407) und § 3 Absatz 6
  durch Artikel 1 Nummer 3 Buchstabe d des Gesetzes

  vom 19. Juli 2005 (BGBl. I S. 2186) geändert worden

  ist, das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadt-

  entwicklung sowie

– des § 3 Absatz 1 Nummer 1, 2, 2a, 5 und 8 in Verbin-
  dung mit Absatz 6, hinsichtlich des Absatzes 1 Num-
  mer 1, 2 und 2a auch in Verbindung mit Absatz 2 und
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  Absatz 5 Satz 1 und 2, und des § 3e Absatz 1 Satz 1
  und 3 Nummer 2 und Satz 4 des Binnenschifffahrtsauf-
  gabengesetzes, von denen § 3 Absatz 2 durch Artikel 1
  Nummer 3 Buchstabe b des Gesetzes vom 19. Juli
  2005 (BGBl. I S. 2186) und § 3 Absatz 5 Satz 1 und 2
  zuletzt durch Artikel 313 Nummer 2 Buchstabe b Dop-
  pelbuchstabe aa und bb der Verordnung vom 31. Okto-
  ber 2006 (BGBl. I S. 2407) geändert worden ist, das
  Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwick-
  lung und das Bundesministerium für Umwelt, Natur-
  schutz und Reaktorsicherheit im Einvernehmen mit dem
  Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie

– des § 4 Absatz 2 Satz 1 des Binnenschifffahrtsaufga-
  bengesetzes in Verbindung mit dem 2. Abschnitt des
  Verwaltungskostengesetzes vom 23. Juni 1970 (BGBl. I
  S. 821), von denen § 4 Absatz 2 Satz 1 des Binnen-
  schifffahrtsaufgabengesetzes durch Artikel 313 Num-
  mer 1 der Verordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I
  S. 2407) geändert worden ist, das Bundesministerium
  für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung im Einverneh-
  men mit dem Bundesministerium der Finanzen:

                       Artikel 1

          Inkraftsetzen von Beschlüssen
   der Zentralkommission für die Rheinschifffahrt
  Folgende von der Zentralkommission für die Rhein-
schifffahrt (ZKR) in Straßburg gefassten Beschlüsse wer-
den hiermit auf dem Rhein in Kraft gesetzt:

 1. Beschluss vom 2. Juni 2010 über die Annahme der

    Schiffspersonalverordnung-Rhein – Anlage 1 zu Pro-

    tokoll 8;

 2. Beschluss vom 8. und 9. Dezember 2010 zur Aner-
    kennung der österreichischen, bulgarischen, rumäni-
    schen, polnischen, slowakischen und ungarischen
    Schifferdienstbücher – Protokoll 3;

 3. Beschluss vom 8. und 9. Dezember 2010 zur Aner-
    kennung des polnischen Schiffsführerzeugnisses –
    Protokoll 5;

 4. Beschluss vom 27. Mai 2011 zur Anerkennung der
    slowakischen Schiffsführerzeugnisse und Radarzeug-
    nisse – Protokoll 8;

 5. Beschluss vom 27. Mai 2011 zur Anerkennung der

    österreichischen Schiffsführerzeugnisse und Radar-

    zeugnisse – Protokoll 10;

 6. Beschluss vom 6. Dezember 2007 zur Änderung der
    Rheinschifffahrtspolizeiverordnung (BGBl. 1994 II
    S. 3816), die zuletzt durch Beschluss vom 31. Mai
    2006 (BGBl. 2007 II S. 874, 875) geändert worden ist
    – Anlage 1 zu Protokoll 21 –, hinsichtlich der ange-
    nommenen Änderungen zu § 1.10 Nummer 1 Buch-
    stabe a und z der Rheinschifffahrtspolizeiverordnung;

 7. Beschluss vom 29. Mai 2008 zur Änderung der
    Rheinschifffahrtspolizeiverordnung – Protokoll 21;
 8. Beschluss vom 27. November 2008 zur Änderung der
    Rheinschifffahrtspolizeiverordnung – Protokoll 9;
 9. Beschluss vom 27. November 2008 zur Änderung der
    Rheinschifffahrtspolizeiverordnung – Anlage 1 zu
    Protokoll 10 –, hinsichtlich der angenommenen

    Änderungen zu § 1.01 Buchstabe t, u und v der
    Rheinschifffahrtspolizeiverordnung mit der Maßgabe,

     dass Bezug genommen wird auf die Europäische
     Norm EN 14744 : 2005;
10. Beschluss vom 27. November 2008 zur Änderung der
    Rheinschifffahrtspolizeiverordnung – Anlage 1 zu Pro-
    tokoll 11 –, hinsichtlich der angenommenen Ände-
    rung zu § 4.06 Satz 1 der Rheinschifffahrtspolizeiver-
    ordnung mit der Maßgabe, dass diese als § 4.06
    Nummer 1 Buchstabe a Satzteil vor Satz 2 der Rhein-
    schifffahrtspolizeiverordnung umgesetzt wird;

11. Beschluss vom 3. Dezember 2009 zur Änderung der
    Rheinschifffahrtspolizeiverordnung – Protokoll 18;

12. Beschluss vom 3. Dezember 2009 zur Änderung der
    Rheinschifffahrtspolizeiverordnung – Anlage 2 Ab-
    schnitt A zu Protokoll 20 –, mit Ausnahme der Ände-
    rungen zu § 11.02 Nummer 3 Tabelle Nummer 3.1
    Buchstabe e Doppelbuchstabe bb und § 12.01 Num-
    mer 1 Satzteil vor Buchstabe a und Buchstabe l,
    Nummer 3 zweiter Spiegelstrich und Nummer 6
    Buchstabe c erster und zweiter Spiegelstrich;
13. Beschluss vom 2. Juni 2010 zur Änderung der Rhein-
    schifffahrtspolizeiverordnung – Anlage 2 zu Proto-
    koll 8 –, hinsichtlich der mit dem Beschluss ange-
    nommenen Änderung zu § 1.08 Nummer 3 der
    Rheinschifffahrtspolizeiverordnung mit der Maßgabe,
    dass nach dem Wort „Rheinschiffsuntersuchungs-
    ordnung“ die Wörter „im Sinne des § 1 Absatz 8 der
    Binnenschiffsuntersuchungsordnung (Rheinschiffsun-
    tersuchungsordnung)“ eingefügt werden;
14. Beschluss vom 8. und 9. Dezember 2010 zur

    Änderung der Rheinschifffahrtspolizeiverordnung –

    Protokoll 24;

15. Beschluss vom 8. und 9. Dezember 2010 zur
    Änderung der Rheinschifffahrtspolizeiverordnung –
    Protokoll 25.

Die Beschlüsse werden als Anlagen 1 bis 15 zu dieser
Verordnung veröffentlicht.*)

                             Artikel 2

       Ausnahmen von der Schifferpatentpflicht

  (1) Zur Führung von Fahrzeugen der Streitkräfte ist ein
Rheinpatent nicht erforderlich.
  (2) Zur Führung von Fahrzeugen im Sinne des § 6.02

Nummer 5 der Schiffspersonalverordnung-Rhein ist ein

Schifferpatent gemäß Schiffspersonalverordnung-Rhein

nicht erforderlich.

                             Artikel 3
                    Zuständige Behörden

  (1) Zuständige Behörden im Sinne des § 1.02 Satz 2
der Schiffspersonalverordnung-Rhein sind die Wasser-
und Schifffahrtsdirektionen West und Südwest. Zu die-
sem Zweck werden sie ermächtigt, gemeinsam durch
Rechtsverordnung zur Anpassung an die technische Ent-
wicklung der Binnenschifffahrt oder zu Versuchszwecken
eine von der Schiffspersonalverordnung-Rhein abwei-

*) Die Anlagen 1 bis 15 zur Rheinschiffspersonaleinführungsverordnung
   werden als Anlageband zu dieser Ausgabe des Bundesgesetzblatts
   ausgegeben. Innerhalb des Abonnements werden Anlagebände auf
   Anforderung gemäß den Bezugsbedingungen des Verlags übersandt.
   Außerhalb des Abonnements erfolgt die Lieferung gegen Kostener-
   stattung.
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chende Regelung vorübergehend bis zur Dauer von drei
Jahren zu treffen.
  (2) Zuständige Behörden im Sinne des § 1.03 der
Schiffspersonalverordnung-Rhein sind die Wasser- und
Schifffahrtsdirektionen West, Südwest und Süd und deren
nachgeordnete Wasser- und Schifffahrtsämter sowie die
übrigen Wasser- und Schifffahrtsdirektionen und Wasser-
und Schifffahrtsämter, soweit ihnen in dieser Verordnung
Zuständigkeiten oder Aufgaben zugewiesen werden.
   (3) Zuständige Behörden im Sinne des § 3.02 Satz 1
Nummer 2 und 3 Buchstabe a dritter Spiegelstrich und
Nummer 5 Buchstabe a dritter Spiegelstrich der Schiffs-
personalverordnung-Rhein sind die nach Landesrecht zu-
ständigen Behörden. Zuständige Behörden im Sinne des
§ 3.02 Satz 1 Nummer 4 Buchstabe a der Schiffsperso-
nalverordnung-Rhein sind die Wasser- und Schifffahrts-
direktionen.
  (4) Zuständige Behörden im Sinne des § 3.03 Num-
mer 1 Satz 2 Buchstabe a Satz 2 und des § 3.07 Num-
mer 2 Satzteil vor Buchstabe a der Schiffspersonalverord-
nung-Rhein sind die örtlich zuständigen Wasser- und
Schifffahrtsdirektionen.
   (5) Zuständige Behörden im Sinne des § 3.06 Num-
mer 1 Satz 3, Nummer 3 Satz 1, Nummer 4 Buchstabe b
und § 3.13 Nummer 1 Satz 4, Nummer 2 Satz 1 der
Schiffspersonalverordnung-Rhein sind die Wasser- und
Schifffahrtsämter. Im Falle des § 3.13 Nummer 1 Satz 4
ist auch die Zentralstelle Schiffsuntersuchungskommis-
sion/Schiffseichamt bei der Wasser- und Schifffahrts-
direktion Südwest zuständige Behörde.

   (6) Zuständige Behörde für die Typprüfung und Zu-

lassung von Fahrtenschreibern im Sinne des § 3.10 Num-

mer 2 und 3 Satz 2 der Schiffspersonalverordnung-Rhein

ist die Fachstelle der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung
für Verkehrstechniken beim Wasser- und Schifffahrtsamt
Koblenz.
  (7) Zuständige Behörde für die Anerkennung von
Basislehrgängen für Sachkundige für Fahrgastschifffahrt
im Sinne des § 5.02 Satz 2 Buchstabe a und § 5.03
Satz 2 sowie von Auffrischungslehrgängen nach § 5.04
Nummer 1 der Schiffspersonalverordnung-Rhein ist die
Wasser- und Schifffahrtsdirektion West. Die Anerkennung
darf widerrufen werden, wenn die Ausbildungsstelle die
Inhalte des anerkannten Lehrgangs ohne Zustimmung der
zuständigen Behörde ändert, anerkannte Lehrgänge nicht
mehr ordnungsgemäß durchführt oder eine stichproben-
artige Kontrolle der Lehrgänge verweigert.
  (8) Zuständige Behörde zur Ausstellung von Bescheini-
gungen als Sachkundiger für Fahrgastschifffahrt im Sin-
ne des § 5.08 Nummer 1 der Schiffspersonalverordnung-
Rhein ist die Wasser- und Schifffahrtsdirektion West oder
die von ihr anerkannte Ausbildungsstätte.

  (9) Zuständige Behörde zur Ausstellung oder Verlän-
gerung von Bescheinigungen über die Befähigung als
Ersthelfer und zum Atemschutzgeräteträger im Sinne des
§ 5.08 Nummer 2 Satz 1 und Nummer 3 Satz 1 der
Schiffspersonalverordnung-Rhein ist jedes Wasser- und
Schifffahrtsamt. Gleiches gilt für Bescheinigungen nach
§ 5.08 Nummer 4 der Schiffspersonalverordnung-Rhein.
  (10) Zuständige Behörden für die Erteilung von Rhein-
patenten, von vorläufigen Rheinpatenten, Streckenzeug-
nissen und Ersatzausfertigungen sind die Wasser- und
Schifffahrtsdirektionen West, Südwest und Süd. Sie

sind auch zuständige Behörden im Sinne des § 7.08
Nummer 1 Satz 1, § 7.09 Nummer 2 Buchstabe c Satz 2,
§ 7.10 Nummer 1, § 7.11 Nummer 1 Satz 3 und 4, § 7.14
Nummer 1 Satz 1, Nummer 3, 4 und 5 sowie § 7.22
Nummer 5 der Schiffspersonalverordnung-Rhein.
  (11) Zuständige Behörden im Sinne des § 7.09
Nummer 1 der Schiffspersonalverordnung-Rhein sind die
Wasser- und Schifffahrtsdirektionen West, Südwest und
Süd sowie die ihnen nachgeordneten Wasser- und Schiff-
fahrtsämter.
   (12) Zuständige Behörden im Sinne des § 7.17
Nummer 2 Satz 2 der Schiffspersonalverordnung-Rhein
sind die Wasser- und Schifffahrtsdirektionen West, Süd-
west und Süd. Zuständige Behörden im Sinne des § 7.20
Nummer 2, § 7.22 Nummer 6 und des § 7.23 der Schiffs-
personalverordnung-Rhein sind neben den Wasser- und
Schifffahrtsdirektionen auch deren nachgeordnete Stellen
und nach Maßgabe der nach § 1 Absatz 1 Nummer 2
zweiter Halbsatz des Binnenschifffahrtsaufgabengeset-
zes geschlossenen Vereinbarungen mit den Ländern die
Polizeikräfte der Länder.
   (13) Zuständige Behörden für die Anordnung nach
§ 7.20 Nummer 1 Buchstabe a Satzteil vor Satz 2 sowie
im Sinne des § 7.20 Nummer 3 der Schiffspersonal-
verordnung-Rhein sind die Wasser- und Schifffahrtsdirek-
tionen West, Südwest und Süd. Zuständige Behörden im
Sinne des § 7.24 Nummer 1 und des § 7.25 Nummer 1
der Schiffspersonalverordnung-Rhein sind neben den
Wasser- und Schifffahrtsdirektionen West, Südwest und
Süd auch nach Maßgabe der nach § 1 Absatz 1 Num-
mer 2 zweiter Halbsatz des Binnenschifffahrtsaufgaben-

gesetzes geschlossenen Vereinbarungen mit den Ländern

die Polizeikräfte der Länder Nordrhein-Westfalen, Hessen,

Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg.

   (14) Zuständige Behörde im Sinne des § 7.22 Num-
mer 1 bis 4 der Schiffspersonalverordnung-Rhein für den
Entzug eines Rheinpatentes oder eines nach § 9.02
Nummer 1 der Schiffspersonalverordnung-Rhein weiter
geltenden Patentes ist die Wasser- und Schifffahrtsdirek-
tion, die oder deren nachgeordnetes Wasser- und Schiff-
fahrtsamt es erteilt hat.
  (15) Zuständige Behörden für die Erteilung und den
Entzug des Radarpatentes im Sinne des § 6.03 Num-
mer 2, § 8.05 Nummer 1 und § 8.06 Satz 1 der Schiffs-
personalverordnung-Rhein sind die Wasser- und Schiff-
fahrtsdirektionen West, Südwest, Süd und Ost. Diese
sind auch zuständige Behörden im Sinne des § 8.02
Nummer 1, § 8.03 Nummer 1, § 8.04 Nummer 4 Satz 1
und des § 8.05 Nummer 4 Satz 2 der Schiffspersonalver-
ordnung-Rhein. Abweichend von Satz 1 ist die Wasser-
schutzpolizei-Schule in Hamburg zuständige Behörde für
den Entzug der von ihr vor dem 1. Januar 2003 ausge-
stellten Radarpatente.

  (16) Zuständige Behörde im Sinne des § 8.04 Num-
mer 2 der Schiffspersonalverordnung-Rhein für die Zulas-
sung von Radarsimulatoren ist die Fachstelle der Wasser-
und Schifffahrtsverwaltung für Verkehrstechniken beim
Wasser- und Schifffahrtsamt Koblenz.
  (17) Zuständige Behörde für die Anerkennung anderer
Zeugnisse (§ 8.04 Nummer 3 der Schiffspersonalverord-
nung-Rhein) ist das Bundesministerium für Verkehr, Bau
und Stadtentwicklung. Bescheinigungen der Wasser-
schutzpolizei-Schule in Hamburg über bestandene Prü-
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fungen zum Erwerb des Radarpatentes gelten als aner-
kanntes Zeugnis im Sinne des § 8.04 Nummer 3 der
Schiffspersonalverordnung-Rhein.

                        Artikel 4
        Zuständigkeit für ärztliche Zeugnisse

   (1) Ärztliche Zeugnisse im Sinne des § 3.03 Nummer 1
Satz 2 Buchstabe a, der §§ 3.04, 3.07 Nummer 2, des
§ 7.01 Nummer 3 Buchstabe a, des § 7.02 Nummer 3
Buchstabe a, des § 7.03 Nummer 2 Buchstabe a, des
§ 7.04 Nummer 1 Buchstabe c, des § 7.09 Nummer 2

Buchstabe c und des § 7.23 Nummer 1 Satz 1 der

Schiffspersonalverordnung-Rhein müssen von einer
Ärztin oder einem Arzt, die oder der von der Berufsgenos-
senschaft für Transport und Verkehrswirtschaft ermäch-
tigt worden ist, von einer Ärztin oder einem Arzt des
betriebsärztlichen Dienstes der Wasser- und Schifffahrts-
verwaltung des Bundes, des Hafenärztlichen Dienstes
oder der Verwaltung eines Landes ausgestellt sein.
   (2) Ein ärztliches Zeugnis, das von der zuständigen
Stelle eines anderen Mitgliedstaates der Mannheimer
Akte (BGBl. 1969 II S. 597, 598) nach Maßgabe der Be-
stimmungen der Schiffspersonalverordnung-Rhein aus-
gestellt worden ist, steht dem Zeugnis nach Absatz 1
gleich.

                        Artikel 5

                        Pflichten

  (1) Der Eigentümer, der Ausrüster und der Schiffsführer
haben dafür zu sorgen, dass
1. die für die jeweilige Betriebsform und Einsatzzeit des
   Fahrzeugs nach § 2.02 Nummer 1 Satz 2, 3 und 5,
   Nummer 2 Satz 4, Nummer 3, §§ 3.15, 3.16, 3.17,
   3.18, 3.19 Nummer 1, § 3.20 Nummer 1 und 2 Satz 1
   und 2, § 3.21 Satz 2 und § 3.22 Satz 2 der Schiffsper-

   sonalverordnung-Rhein vorgeschriebene Besatzung

   während der Fahrt ständig an Bord ist,

2. das für Tagesausflugsschiffe und Kabinenschiffe nach
   § 5.09 Nummer 1 Satz 1 der Schiffspersonalverord-
   nung-Rhein jeweils vorgeschriebene Sicherheitsper-
   sonal während der Fahrt und beim Stillliegen ständig

   an Bord verfügbar ist sowie der nach § 5.11 der

   Schiffspersonalverordnung-Rhein vorgeschriebene

   Kontrollgang nachts stündlich durchgeführt wird,

3. ungültig gezeichnete Bordbücher und die Aufzeich-
   nungen der Fahrtenschreiber nach § 3.13 der Schiffs-
   personalverordnung-Rhein sowie die Ölkontrollbücher
   nach § 15.05 Absatz 1 der Rheinschifffahrtspolizeiver-
   ordnung zur Wahrung des Datenschutzes nach 15 Mo-
   naten vernichtet werden.
  (2) Der Eigentümer, der Ausrüster und der Schiffsführer
dürfen nicht anordnen oder zulassen, dass
1. die für die jeweilige Betriebsform festgesetzte Einsatz-
   zeit eines Fahrzeugs nach § 3.10 Nummer 1 und 3
   Satz 1 der Schiffspersonalverordnung-Rhein nicht ein-
   gehalten oder die Fahrt nicht entsprechend eingestellt
   wird,
2. ein Mitglied der Besatzung eingesetzt wird, wenn der
   nach § 3.04 der Schiffspersonalverordnung-Rhein er-
   forderliche Nachweis nicht erneuert ist,

3. ein Mitglied der Besatzung entgegen § 3.11 Nummer 4
   erster Halbsatz der Schiffspersonalverordnung-Rhein
   während seiner Mindestruhezeit eingesetzt wird,
4. nach § 3.12 Nummer 2 bis 6 der Schiffspersonalver-
   ordnung-Rhein die Betriebsform gewechselt wird,
   obwohl vorher ein Austausch der Besatzung nicht
   stattgefunden hat, die jeweiligen Ruhezeiten nicht ein-
   gehalten wurden oder der Nachweis über die Einhal-
   tung der sechs- oder achtstündigen Ruhezeit nach
   § 3.12 Nummer 7 der Schiffspersonalverordnung-
   Rhein nicht geführt wird.

  (3) Der Eigentümer und der Ausrüster dürfen nicht an-

ordnen oder zulassen, dass

1. entgegen § 6.02 Nummer 1 der Schiffspersonalver-
   ordnung-Rhein ein Fahrzeug ohne das hierfür vor-
   geschriebene Rheinpatent oder ein als gleichwertig
   anerkanntes Schiffsführerzeugnis für die jeweilige
   Fahrzeugart und -größe sowie für die zu durchfahren-
   de Strecke geführt wird,
2. entgegen § 6.03 Nummer 1 der Schiffspersonalver-
   ordnung-Rhein ein Fahrzeug ohne das erforderliche
   Radarpatent oder ein als gleichwertig anerkanntes
   Radarzeugnis geführt wird,
3. ein Fahrzeug geführt wird, obwohl die Gültigkeit des
   hierfür vorgeschriebenen Rheinpatentes nach § 7.20
   Nummer 1 Buchstabe a Satzteil vor Satz 2, auch in
   Verbindung mit § 7.24 Nummer 3 Satz 3, oder Buch-
   stabe b der Schiffspersonalverordnung-Rhein ruht,

4. ein Fahrzeug geführt wird, obwohl das hierfür vorge-
   schriebene Schiffsführerzeugnis gemäß § 7.21 der
   Schiffspersonalverordnung-Rhein seine Gültigkeit ver-
   loren hat.
  (4) Der Schiffsführer als Inhaber eines Rheinpatentes
oder als Inhaber eines als gleichwertig anerkannten
Schiffsführerzeugnisses hat dafür zu sorgen, dass

 1. die Eintragungen nach § 3.06 Nummer 6 Buchstabe a

    der Schiffspersonalverordnung-Rhein in Verbindung

    mit den Anweisungen zur Führung des Schifferdienst-
    buches in Anlage A2 Abschnitt B der Schiffsper-
    sonalverordnung-Rhein richtig, vollständig und recht-
    zeitig vorgenommen werden,

 2. das Bordbuch nach § 3.13 Nummer 1 Satz 2 der

    Schiffspersonalverordnung-Rhein in Verbindung mit

    der Anleitung zur Führung des Bordbuches in An-

    lage A1 Nummer 2 der Schiffspersonalverordnung-
    Rhein richtig, vollständig und rechtzeitig geführt wird,
 3. das ungültig gezeichnete Bordbuch und die Aufzeich-
    nungen der Fahrtenschreiber nach § 3.13 Nummer 3
    und 5 Satz 2 der Schiffspersonalverordnung-Rhein
    noch sechs Monate nach der letzten Eintragung oder
    Aufzeichnung an Bord aufbewahrt werden,
 4. die in § 3.13 Nummer 4 Satz 2 der Schiffspersonal-
    verordnung-Rhein genannte Bescheinigung an Bord
    mitgeführt wird,
 5. bei einem Austausch oder einer Verstärkung der Be-
    satzung dem Bordbuch eine der nach § 3.13 Num-
    mer 6 der Schiffspersonalverordnung-Rhein vorge-
    schriebenen Unterlagen beiliegt,
 6. die Eintragungen im Logbuch nach § 3.20 Nummer 2
    Satz 5 der Schiffspersonalverordnung-Rhein unver-
    züglich, vollständig und richtig gemacht werden,
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 7. die erforderliche Befähigung des Sicherheitsperso-
    nals nach den §§ 5.02 bis 5.07 der Schiffspersonal-
    verordnung-Rhein jederzeit durch die entsprechende

    Bescheinigung nach § 5.08 der Schiffspersonalver-

    ordnung-Rhein an Bord nachgewiesen werden kann,

 8. die Auflagen nach § 7.11 Nummer 1 Satz 3, § 7.18

    Nummer 3 und § 7.19 Nummer 2 der Schiffsperso-

    nalverordnung-Rhein eingehalten werden,

 9. das Rheinpatent rechtzeitig vor Beginn der Ruhens-
    frist nach § 7.20 Nummer 3 der Schiffspersonalver-
    ordnung-Rhein zur amtlichen Verwahrung vorgelegt
    wird,

10. ein nach § 7.22 Nummer 3 Satz 2 der Schiffsperso-
    nalverordnung-Rhein erloschenes Rheinpatent unver-
    züglich bei der ausstellenden Behörde abgeliefert
    oder ihr zur Entwertung vorgelegt wird.

  (5) Dem Schiffsführer als Inhaber eines Rheinpatentes
oder als Inhaber eines als gleichwertig anerkannten
Schiffsführerzeugnisses ist es untersagt, auf dem Rhein
ein Fahrzeug zu führen,
1. ohne ein nach § 6.02 Nummer 1 der Schiffspersonal-
   verordnung-Rhein vorgeschriebenes Rheinpatent oder
   ein als gleichwertig anerkanntes Schiffsführerzeugnis
   für die jeweilige Fahrzeugart und -größe sowie für die
   zu durchfahrende Strecke zu besitzen,
2. ohne ein bei der Radarfahrt nach § 6.03 Nummer 1
   der Schiffspersonalverordnung-Rhein erforderliches
   Radarpatent oder ein als gleichwertig anerkanntes
   Radarzeugnis zu besitzen,
3. wenn die Gültigkeit des Rheinpatentes nach § 7.20

   Nummer 1 Buchstabe a Satzteil vor Satz 2 der Schiffs-

   personalverordnung-Rhein ruht,

4. wenn die Gültigkeit des als gleichwertig anerkannten

   Schiffsführerzeugnisses nach § 7.21 der Schiffsperso-

   nalverordnung-Rhein abgelaufen ist,
5. wenn ein Fahrverbot gemäß § 7.23 Nummer 2 der
   Schiffspersonalverordnung-Rhein gegen ihn angeord-
   net wurde.

  (6) Jedes Mitglied der Besatzung muss

1. seine Befähigung an Bord nach § 3.05 Nummer 1
   Buchstabe b oder Nummer 2 der Schiffspersonalver-
   ordnung-Rhein nachweisen,
2. das Schifferdienstbuch nach § 3.06 Nummer 4 Buch-
   stabe b der Schiffspersonalverordnung-Rhein recht-
   zeitig vorlegen.
  (7) Der Sachkundige für Fahrgastschifffahrt hat gemäß
§ 5.10 Nummer 2 Satz 2 Buchstabe c der Schiffsperso-
nalverordnung-Rhein die Fahrgäste auf Kabinenschiffen

bei Antritt der Fahrt auf die Verhaltensmaßregeln und den

Sicherheitsplan hinzuweisen.

  (8) Der Inhaber eines Radarpatentes hat gemäß § 8.05

Nummer 4 Satz 3 der Schiffspersonalverordnung-Rhein

ein unbrauchbar gewordenes oder wieder aufgefundenes

Radarpatent unverzüglich bei der ausstellenden Behörde
abzuliefern oder es ihr zur Entwertung vorzulegen.

                        Artikel 6
                Ordnungswidrigkeiten
  (1) Ordnungswidrig im Sinne des § 7 Absatz 1 des
Binnenschifffahrtsaufgabengesetzes handelt, wer vor-

sätzlich oder fahrlässig als Schiffsführer, Eigentümer oder
Ausrüster

1. entgegen Artikel 5 Absatz 1 Nummer 1 nicht dafür

   sorgt, dass die vorgeschriebene Besatzung ständig an

   Bord ist,

2. entgegen Artikel 5 Absatz 1 Nummer 2 nicht dafür

   sorgt, dass das Sicherheitspersonal während der Fahrt

   und beim Stillliegen ständig an Bord verfügbar ist so-
   wie der vorgeschriebene Kontrollgang nachts stünd-
   lich durchgeführt wird,

3. entgegen Artikel 5 Absatz 2 Nummer 1 anordnet oder
   zulässt, dass eine Einsatzzeit eines Fahrzeugs nicht
   eingehalten oder eine Fahrt nicht eingestellt wird,

4. entgegen Artikel 5 Absatz 2 Nummer 2 oder Num-
   mer 3 anordnet oder zulässt, dass ein Mitglied der
   Besatzung eingesetzt wird, oder

5. entgegen Artikel 5 Absatz 2 Nummer 4 anordnet oder
   zulässt, dass die Betriebsform gewechselt wird.
  (2) Ordnungswidrig im Sinne des § 7 Absatz 1 des
Binnenschifffahrtsaufgabengesetzes handelt, wer vor-
sätzlich oder fahrlässig als Eigentümer oder Ausrüster
entgegen Artikel 5 Absatz 3 anordnet oder zulässt, dass
ein Fahrzeug geführt wird.
  (3) Ordnungswidrig im Sinne des § 7 Absatz 1 des
Binnenschifffahrtsaufgabengesetzes handelt, wer vor-
sätzlich oder fahrlässig als Schiffsführer
 1. entgegen Artikel 5 Absatz 4 Nummer 1 nicht dafür
    sorgt, dass eine Eintragung vorgenommen wird,

 2. entgegen Artikel 5 Absatz 4 Nummer 2 nicht dafür

    sorgt, dass ein Bordbuch geführt wird,

 3. entgegen Artikel 5 Absatz 4 Nummer 3 nicht dafür

    sorgt, dass ein dort genanntes Dokument sechs Mo-

    nate aufbewahrt wird,

 4. entgegen Artikel 5 Absatz 4 Nummer 4 nicht dafür
    sorgt, dass eine Bescheinigung an Bord mitgeführt
    wird,

 5. entgegen Artikel 5 Absatz 4 Nummer 5 nicht dafür
    sorgt, dass dem Bordbuch eine Unterlage beiliegt,

 6. entgegen Artikel 5 Absatz 4 Nummer 6 nicht dafür
    sorgt, dass eine Eintragung gemacht wird,
 7. entgegen Artikel 5 Absatz 4 Nummer 7 nicht dafür
    sorgt, dass eine dort genannte Befähigung nachge-
    wiesen werden kann,
 8. entgegen Artikel 5 Absatz 4 Nummer 8 einer vollzieh-
    baren Auflage zuwiderhandelt,

 9. entgegen Artikel 5 Absatz 4 Nummer 9 nicht dafür

    sorgt, dass ein Rheinpatent rechtzeitig vorgelegt wird,

10. entgegen Artikel 5 Absatz 4 Nummer 10 nicht dafür

    sorgt, dass ein erloschenes Rheinpatent rechtzeitig

    abgeliefert oder rechtzeitig zur Entwertung vorgelegt

    wird,

11. entgegen Artikel 5 Absatz 5 ein Fahrzeug führt.
  (4) Ordnungswidrig im Sinne des § 7 Absatz 1 des
Binnenschifffahrtsaufgabengesetzes handelt, wer vor-
sätzlich oder fahrlässig als Mitglied der Besatzung
1. entgegen Artikel 5 Absatz 6 Nummer 1 seine Befähi-
   gung an Bord nicht nachweisen kann,
BGBl. 2011, Seite 1305 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 1305
2. entgegen Artikel 5 Absatz 6 Nummer 2 ein Schiffer-
   dienstbuch nicht oder nicht rechtzeitig vorlegt.

  (5) Ordnungswidrig im Sinne des § 7 Absatz 1 des

Binnenschifffahrtsaufgabengesetzes handelt, wer vor-
sätzlich oder fahrlässig als Sachkundiger für Fahrgast-
schifffahrt entgegen Artikel 5 Absatz 7 einen Hinweis
nicht, nicht richtig oder nicht rechtzeitig gibt.

  (6) Ordnungswidrig im Sinne des § 7 Absatz 1 des

Binnenschifffahrtsaufgabengesetzes handelt, wer vor-

sätzlich oder fahrlässig als Radarpatentinhaber entgegen
Artikel 5 Absatz 8 ein Radarpatent nicht oder nicht recht-
zeitig abliefert und ihr nicht oder nicht rechtzeitig zur Ent-
wertung vorlegt.

                          Artikel 7
        Radarpatent für die Führer von Fähren

   (1) Die Prüfung für die Führer von Fähren beschränkt
sich im praktischen Teil unter Berücksichtigung der jewei-
ligen örtlichen Verhältnisse auf Prüfungsinhalte, die der
Bewerber zum Führen derjenigen Fähren beherrschen
muss, für die er das Radarpatent beantragt. Wird die
praktische Prüfung nicht an einem Radarsimulator durch-
geführt, bestimmt die Prüfungskommission einen geeig-
neten Prüfungsort. Wird ein Radarpatent für Fähren er-
weitert, kann die Prüfungskommission unter Berück-
sichtigung des jeweiligen Fährgefäßes und der örtlichen
Verhältnisse der Fährstrecke bei der Prüfung Befreiungen
und Erleichterungen gewähren oder von einer Prüfung
ganz absehen.

  (2) Das Radarpatent nach § 6.03 Nummer 1 der
Schiffspersonalverordnung-Rhein schließt das Radar-
patent zum Führen von Fähren nach § 6.03 Nummer 2
der Schiffspersonalverordnung-Rhein ein.

                          Artikel 8
          Aufhebung von Rechtsvorschriften

  Es werden aufgehoben:

 1. Verordnung zur Einführung der Rheinpatentver-
    ordnung vom 15. Dezember 1997 (BGBl. 1997 II
    S. 2174), die zuletzt durch Artikel 3 § 8 der Verord-
    nung vom 19. Dezember 2008 (BGBl. I S. 2868;

    2010 I S. 380) geändert worden ist,
 2. Rheinpatentverordnung (BGBl. 1997 II S. 2174, 2176),
    die zuletzt durch Beschluss vom 23. November 2006
    (BGBl. 2007 II S. 874, 893) geändert worden ist,
 3. Verordnung zur Einführung der Verordnung über
    Sicherheitspersonal in der Fahrgastschifffahrt vom
    19. September 2005 (BGBl. 2005 II S. 1090), die zu-
    letzt durch Artikel 3 § 1 der Verordnung vom 19. De-
    zember 2008 (BGBl. I S. 2868; 2010 I S. 380) ge-
    ändert worden ist,
 4. Verordnung vom 25. November 2004 über Sicher-
    heitspersonal in der Fahrgastschifffahrt (BGBl. 2005 II
    S. 1090, 1093),
 5. Verordnung zur Inkraftsetzung der Verordnung über
    die Erteilung von Radarpatenten vom 26. Juni 2000
    (BGBl. 2000 II S. 818), die zuletzt durch Artikel 509
    der Verordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I
    S. 2407) geändert worden ist,

 6. Verordnung über die Erteilung von Radarpatenten
    (BGBl. 2000 II S. 818, 821), die durch Beschluss vom
    27./28. November 2002 (BGBl. 2003 II S. 2132, 2155)

    geändert worden ist,

 7. Verordnung über die Farbe und Lichtstärke der Bord-
    lichter sowie die Zulassung von Signalleuchten in der
    Binnenschifffahrt auf Rhein und Mosel vom 16. März
    1992 (BGBl. I S. 531), die zuletzt durch Artikel 3 der

    Verordnung vom 20. Januar 2006 (BGBl. I S. 220) ge-

    ändert worden ist,

 8. Verordnung über die Farbe und Lichtstärke der Bord-
    lichter sowie die Zulassung von Signalleuchten in der
    Binnenschifffahrt vom 28. November 2000 (BGBl. I
    S. 1680),
 9. Dreiunddreißigste Verordnung zur vorübergehenden
    Abweichung von der Rheinschifffahrtspolizeiverord-
    nung vom 3. Dezember 2009 (VkBl. 2009 S. 813), die
    zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 24. Februar
    2011 (VkBl. 2011 S. 240) geändert worden ist,

10. § 1 Absatz 2, § 2 Absatz 1 Nummer 2, Absatz 3
    Nummer 2, Nummer II.1 des Anhangs 1, soweit die
    vorübergehende Regelung zu § 1.01 Buchstabe aa
    der Rheinschifffahrtspolizeiverordnung betroffen ist,
    und Nummer II.4 des Anhangs 1, soweit die vorüber-
    gehende Regelung zu § 4.06 Nummer 1 betroffen ist,
    der Fünfunddreißigsten Verordnung zur vorüberge-
    henden Abweichung von der Rheinschifffahrtspolizei-
    verordnung vom 14. Januar 2011 (VkBl. 2011 S. 60),
    die durch Artikel 2 der Verordnung vom 24. Februar
    2011 (VkBl. 2011 S. 240) geändert worden ist.

                         Artikel 9
                     Änderung
           der Verordnung zur Einführung
       der Rheinschifffahrtspolizeiverordnung
  Artikel 4 der Verordnung zur Einführung der Rhein-
schifffahrtspolizeiverordnung vom 19. Dezember 1994

(BGBl. 1994 II S. 3816), die zuletzt durch Artikel 3 § 2 der
Verordnung vom 19. Dezember 2008 (BGBl. I S. 2868;
2010 I S. 380) geändert worden ist, wird wie folgt ge-
ändert:

1. Absatz 2 wird wie folgt geändert:

   a) Nummer 10 wird wie folgt gefasst:
      „10. entgegen § 15.03 Nummer 1 öl- oder fetthalti-
           gen Schiffsbetriebsabfall, Slops, Hausmüll,
           Klärschlamm oder übrigen Sonderabfall, Teile
           der Ladung oder Abfälle aus dem Ladungsbe-
           reich in die Wasserstraße einbringt oder ein-
           leitet,“.
   b) In Nummer 11 werden vor dem Wort „Reinigungs-
      mittel“ die Wörter „öl- oder fettlösende oder emul-
      gierende“ eingefügt.
   c) In Nummer 12 wird die Angabe „§ 15.09“ durch die
      Angabe „§ 15.08“ ersetzt.
2. Absatz 3 Nummer 17 wird wie folgt geändert:

   a) In Buchstabe b werden nach der Angabe „§ 6.08“
      die Wörter „Nummer 1 Satz 1 oder Satz 3“ einge-
      fügt.
BGBl. 2011, Seite 1306 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 1306
   b) In Buchstabe p werden die Wörter „§ 9.07 Nr. 2
      Buchstabe a, b Satz 1 oder 2, Nr. 3, 4 oder 5“
      durch die Wörter „§ 9.07 Nummer 3 Buchstabe a, b
      Satz 1 oder Satz 2, Nummer 4, 5 oder Nummer 6“

      ersetzt.

3. Absatz 4 wird wie folgt geändert:

   a) Nach Nummer 5 wird folgende Nummer 5a einge-
      fügt:

       „5a. ein Fahrgastschiff führt, obwohl die nach
            § 1.08 Nummer 4 Satz 1 vorgeschriebenen
            Einzelrettungsmittel nicht in ausreichender
            Anzahl oder nicht in der vorgeschriebenen Art
            an Bord vorhanden sind,“.

   b) In Nummer 11 werden die Wörter „oder entgegen“
      durch ein Komma ersetzt und nach der Angabe
      „§ 8.09 Nr. 8“ die Wörter „oder entgegen § 15.03
      Nummer 3“ eingefügt.

   c) Nummer 16 wird wie folgt gefasst:
       „16. einer vollziehbaren Anordnung nach § 1.19
            Satz 1, auch in Verbindung mit Satz 2, zu-
            widerhandelt,“.
   d) In Nummer 22 wird die Angabe „§ 3.02 Nr. 1, 2
      oder 3“ durch die Wörter „§ 3.02 Nummer 1, 2
      Satz 1 oder Nummer 3“ ersetzt.
   e) Nummer 27 wird wie folgt geändert:

       aa) In Buchstabe c wird die Angabe „§ 7.04 Nr. 1

           oder 3“ durch die Wörter „§ 7.04 Nummer 1,

           auch in Verbindung mit Nummer 2, oder Num-

           mer 3“ ersetzt.
       bb) Nach Buchstabe d wird folgender Buchstabe e
           eingefügt:

           „e) die Informationspflicht nach § 9.07 Num-
               mer 3 Buchstabe c,“.
       cc) Die bisherigen Buchstaben e bis h werden die
           Buchstaben f bis i.

       dd) In dem neuen Buchstaben i werden nach den
           Wörtern „§ 15.05 Nr. 1 Satz 2 oder 3“ die
           Wörter „oder der Entladebescheinigung nach
           § 15.07 Nummer 2 Satz 2“ eingefügt.
   f) Nach Nummer 38 werden folgende Nummern 38a
      und 38b eingefügt:

       „38a. oberhalb von Mannheim ein Fahrzeug mit
             einer Länge von mehr als 110,00 m führt,
             das den Anforderungen nach § 11.01 Num-
             mer 2 Satz 1 nicht entspricht,

       38b. oberhalb von Mannheim ein Fahrgastschiff
            mit einer Länge von über 110,00 m führt, das
            den Anforderungen nach § 11.01 Nummer 2
            Satz 2 nicht entspricht,“.

   g) Nummer 42 wird wie folgt gefasst:

       „42. entgegen § 15.05 Nummer 1 ein gültiges Öl-
            kontrollbuch nicht an Bord hat oder entgegen
            § 15.05 Nummer 2 Satz 1 öl- oder fetthaltige
            Schiffsbetriebsabfälle, Slops oder übrige Son-

            derabfälle nicht regelmäßig an den zugelasse-
            nen Abnahmestellen abgibt oder entgegen
            § 15.05 Nummer 3 Satz 1, auch in Verbindung
            mit Satz 2, den Nachweis der Abgabe von
            Abfällen nicht erbringt oder entgegen § 15.05

           Nummer 4 Hausmüll oder Klärschlamm nicht
           an den zugelassenen Abnahmestellen ab-
           gibt,“.

   h) In Nummer 43 wird der Punkt am Ende durch ein

      Komma ersetzt.

   i) Folgende Nummer 44 wird angefügt:

      „44. entgegen § 15.07 Nummer 1 bei der Restent-
           ladung oder bei der Abgabe oder Annahme
           von Abfällen aus dem Ladungsbereich die
           dort genannten Vorschriften nicht einhält.“

4. Nach Absatz 6 Nummer 10 werden folgende Num-
   mern 10a, 10b und 10c eingefügt:

   „10a. die Inbetriebnahme eines Fahrgastschiffes an-
         ordnet oder zulässt, obwohl die nach § 1.08
         Nummer 4 Satz 1 vorgeschriebenen Einzel-
         rettungsmittel nicht in ausreichender Anzahl
         oder nicht in der vorgeschriebenen Art an Bord
         vorhanden sind,
   10b. die Inbetriebnahme eines Fahrzeugs, ausge-
        nommen ein Fahrgastschiff, mit einer Länge von
        mehr als 110,00 m für die Fahrt oberhalb von
        Mannheim anordnet oder zulässt, das den An-
        forderungen nach § 11.01 Nummer 2 Satz 1
        nicht entspricht,
   10c. die Inbetriebnahme eines Fahrgastschiffs mit ei-
        ner Länge von mehr als 110,00 m für die Fahrt

        oberhalb von Mannheim anordnet oder zulässt,

        das den Anforderungen nach § 11.01 Nummer 2

        Satz 2 nicht entspricht,“.

                       Artikel 10

                   Änderung der
          Vierunddreißigsten Verordnung
         zur vorübergehenden Abweichung
     von der Rheinschifffahrtspolizeiverordnung

  In Anhang 1 Nummer II § 1.10 Nummer 1 Buchstabe c
der Vierunddreißigsten Verordnung zur vorübergehenden
Abweichung von der Rheinschifffahrtspolizeiverordnung
vom 25. Januar 2010 (VkBl. 2010 S. 62) werden die Wör-
ter „im Sinne des § 1 Absatz 8 der Binnenschiffsuntersu-
chungsordnung“ gestrichen.

                       Artikel 11

                   Änderung der
          Fünfunddreißigsten Verordnung
         zur vorübergehenden Abweichung
     von der Rheinschifffahrtspolizeiverordnung

  Die Fünfunddreißigste Verordnung zur vorübergehen-
den Abweichung von der Rheinschifffahrtspolizeiverord-
nung vom 14. Januar 2011 (VkBl. 2011 S. 60), die zuletzt
durch Artikel 8 Nummer 10 dieser Verordnung geändert

worden ist, wird wie folgt geändert:

1. § 1 wird wie folgt geändert:
   a) Die Absatzbezeichnung „(1)“ wird gestrichen.

   b) Absatz 2 wird aufgehoben.

2. § 2 Absatz 1 Nummer 2, Absatz 3 Nummer 2, Num-
   mer II.1 des Anhangs 1, soweit die vorübergehende
   Regelung zu § 1.01 Buchstabe aa der Rheinschiff-
   fahrtspolizeiverordnung betroffen ist, und Nummer II.4
BGBl. 2011, Seite 1307 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 1307
   des Anhangs 1, soweit die vorübergehende Regelung
   zu § 4.06 Nummer 1 betroffen ist, werden aufgehoben.
3. Anhang 1 wird wie folgt geändert:

   a) In Nummer II.7 § 11.02 Nummer 3 Tabelle Num-
      mer 3.5 Buchstabe e Doppelbuchstabe bb wird die
      Angabe „ADNR“ durch die Angabe „ADN“ ersetzt.

   b) In Nummer II.9 § 12.01 Nummer 1 Satzteil vor
      Buchstabe a und Buchstabe l, Nummer 3 zweiter
      Spiegelstrich und Nummer 6 erster und zweiter
      Spiegelstrich wird jeweils die Angabe „ADNR“
      durch die Angabe „ADN“ ersetzt.

                       Artikel 12

                   Änderung der
        Binnenschiffsuntersuchungsordnung
  Die Binnenschiffsuntersuchungsordnung vom 6. De-
zember 2008 (BGBl. I S. 2450) wird wie folgt geändert:
 1. § 1 wird wie folgt geändert:

    a) Absatz 1 wird wie folgt gefasst:

         „(1) Diese Verordnung regelt für Fahrzeuge,
       schwimmende Anlagen und Schwimmkörper auf
       den in Anhang I²) bezeichneten Wasserstraßen
       des Bundes
       1. das Verfahren für die technische Zulassung
          zum Verkehr,
       2. die Anforderungen an Bau, Ausrüstung und
          Einrichtung,

       3. die Anforderungen an die Besatzung mit Aus-
          nahme des Rheins.“
    b) Absatz 3 Nummer 2 wird wie folgt gefasst:

       „2. die Anforderungen an die Anzahl und Qualifi-
           kation der Personen, mit denen ein Fahrzeug,
           eine schwimmende Anlage oder ein Schwimm-
           körper besetzt sein muss (Besatzung) nach
           Anhang XI Kapitel 1 und 3 im Fall der im
           Anhang I bezeichneten Wasserstraßen des
           Bundes mit Ausnahme des Rheins,“.
 2. § 2 Absatz 2 Nummer 5 wird wie folgt gefasst:

    „5. Schiffspersonalverordnung-Rhein

        Schiffspersonalverordnung-Rhein vom 2. Juni

        2010 (BGBl. 2011 II S. 1300, Anlageband) in der
        jeweils geltenden Fassung,“.
 3. § 3 wird wie folgt geändert:
    a) In Absatz 7 werden die Wörter „und des An-
       hangs XI § 2.03 Nr. 4“ gestrichen.

    b) In Absatz 8 werden die Wörter „ , des Anhangs XI
       § 2.04 Nr. 1 Satz 2 und Nr. 2 Satz 3 Buchstabe b
       sowie § 2.08 Nr. 2 Satz 1“ gestrichen.

    c) Die Absätze 9 bis 11 werden aufgehoben.

    d) Die Absätze 12 bis 14 werden die Absätze 9
       bis 11.
    e) Im neuen Absatz 11 werden nach der Angabe
       „§ 6.02“ die Wörter „und für die Durchführung
       der Typ- und Kontrollprüfung, Erteilung des Zu-
       lassungszeugnisses sowie Kennzeichnung von

      Signalleuchten in der Binnenschifffahrt nach An-
      hang IX Teil I Kapitel 4“ eingefügt.
4. § 4 Absatz 1 Satz 1 wird durch folgende Sätze er-
   setzt:

   „Bau, Ausrüstung und Einrichtung eines Fahrzeugs,
   einer schwimmenden Anlage und eines Schwimm-
   körpers müssen den Anforderungen dieser Verord-
   nung entsprechen. Dies gilt auch bezüglich der An-
   forderungen an die Besatzung mit Ausnahme des
   Rheins.“

5. § 5 Absatz 11 wird wie folgt gefasst:
      „(11) Ein Fahrzeug, eine schwimmende Anlage
   und ein Schwimmkörper muss mit Personen besetzt
   sein (Besatzung), die die Anforderungen des An-
   hangs II in Verbindung mit dem Anhang XI Kapitel 1
   und 3 oder der Schiffspersonalverordnung-Rhein
   Teil II erfüllen.“
6. In § 7 Absatz 3 Satzteil vor Nummer 1 wird die Anga-
   be „oder XI“ durch die Wörter „ , XI oder der Schiffs-
   personalverordnung-Rhein“ ersetzt.

7. § 16 wird wie folgt geändert:

   a) Absatz 2 wird wie folgt geändert:
      aa) In Nummer 2 werden nach der Angabe „An-
          hang XI“ die Wörter „§ 2.05 Nr. 1 und 3 Satz 1
          und“ gestrichen.
      bb) Nummer 3 wird wie folgt gefasst:
          „3. ein Mitglied der Besatzung entgegen An-
              hang XI § 3.04 Nummer 4 und 5 während
              seiner Mindestruhezeit eingesetzt wird,“.

      cc) Nummer 4 und 5 werden aufgehoben.
      dd) Nummer 6 wird Nummer 4.

   b) Absatz 3 Nummer 10 wird wie folgt gefasst:
      „10. die für die jeweilige Betriebsform und Ein-
           satzzeit des Fahrzeugs, der schwimmenden
           Anlage oder des Schwimmkörpers nach
           Anhang X § 8.16 und § 9.16, Anhang XI
           § 3.05 Nummer 1, 2, 3 und 4, § 3.06 Num-
           mer 1 bis 6 und 7, § 3.07, § 3.08 Nummer 1,
           3 und 4 und § 3.09 vorgeschriebene Besat-
           zung während der Fahrt ständig an Bord ist,“.

   c) Absatz 4 wird wie folgt geändert:

      aa) Nummer 13 wird aufgehoben.

      bb) Nummer 14 wird Nummer 13.
   d) Absatz 5 wird wie folgt geändert:
      aa) Die Nummern 5 bis 10 werden durch die fol-
          genden Nummern 5 bis 7 ersetzt:

          „5. hat die für die jeweilige Betriebsform fest-
              gesetzte Einsatzzeit eines Fahrzeugs nach
              Anhang XI § 3.03 einzuhalten und die
              Fahrt entsprechend einzustellen,

          6. darf kein Mitglied der Besatzung während
             seiner Mindestruhezeit nach Anhang XI
             § 3.04 einsetzen,
          7. hat das ungültig gezeichnete Fahrtenbuch
             nach Anhang XI § 3.04 Nummer 3 Satz 5
             sechs Monate nach der letzten Eintra-
             gung an Bord aufzubewahren,“.
BGBl. 2011, Seite 1308 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 1308
       bb) Nummer 11 wird Nummer 8.

       cc) Die Nummern 12 bis 14 werden durch die fol-

           genden Nummern 9 und 10 ersetzt:

           „9. hat das Fahrtenbuch nach Anhang XI
               § 3.04 Nummer 3 richtig, vollständig und
               rechtzeitig zu führen,

           10. die Eintragungen nach Anhang XI § 3.01
               Nummer 3 Satz 1 in Verbindung mit § 3.06
               Nummer 6 Buchstabe a der Schiffsper-
               sonalverordnung-Rhein und den Anwei-
               sungen zur Führung des Schifferdienst-
               buches in Anlage A2, Abschnitt B, der
               Schiffspersonalverordnung-Rhein richtig,
               vollständig und rechtzeitig vorgenommen
               werden.“
   e) Absatz 6 wird wie folgt gefasst:

         „(6) Ein Mitglied der Besatzung muss

       1. ein Schifferdienstbuch nach Anhang XI § 3.01
          Nummer 3 besitzen,

       2. das Schifferdienstbuch nach Anhang XI § 3.01
          Nummer 3 rechtzeitig vorlegen,

       3. seine Befähigung an Bord nach Anhang XI
          § 3.01 Nummer 3 nachweisen.“

8. § 17 wird wie folgt geändert:

   a) Absatz 2 wird wie folgt geändert:

       aa) Nummer 1 wird wie folgt gefasst:

           „1. entgegen § 16 Absatz 4 Nummer 1 bis 3,

               5 bis 12 oder Nummer 13 ein Fahrzeug

               führt,“.

       bb) Die Nummern 5 bis 11 werden durch die fol-
           genden Nummern 5 bis 9 ersetzt:
           „5. entgegen § 16 Absatz 5 Nummer 5 die
               Einsatzzeit des Schiffes nicht einhält oder
               die Fahrt nicht einstellt,

           6. entgegen § 16 Absatz 5 Nummer 6 ein
              Mitglied der Besatzung während der Min-
              destruhezeit einsetzt oder
           7. entgegen § 16 Absatz 5 Nummer 7 eine
              dort genannte Unterlage nicht sechs Mo-
              nate aufbewahrt,

           8. entgegen § 16 Absatz 5 Nummer 9 nicht
              dafür sorgt, dass ein Fahrtenbuch richtig,
              vollständig und rechtzeitig geführt wird,

           9. entgegen § 16 Absatz 5 Nummer 10 nicht
              dafür sorgt, dass eine Eintragung richtig,
              vollständig und rechtzeitig vorgenommen
              wird.“

   b) Absatz 4 wird wie folgt geändert:

       aa) In Nummer 14 wird die Angabe „oder Nr. 4“
           gestrichen.
       bb) Die Nummern 15 und 16 werden durch die
           folgende Nummer 15 ersetzt:

           „15. entgegen § 16 Absatz 2 Nummer 4 an-
                ordnet oder zulässt, dass ein Fahrzeug

                ohne vorherige Sonderuntersuchung in
                Betrieb genommen wird.“

    c) In Absatz 5 wird das Wort „Binnenschiffsaufga-
       bengesetzes“ durch das Wort „Binnenschifffahrts-

       aufgabengesetzes“ ersetzt.

 9. Anhang II wird wie folgt geändert:

    a) Das Inhaltsverzeichnis wird wie folgt geändert:

       aa) Die Angaben zu den §§ 19.03, 20.02 und
           21.03 werden gestrichen.

       bb) Die Angabe zu Kapitel 23 wird wie folgt ge-
           fasst:
                              „Kapitel 23

                       Ausrüstung der Schiffe
                   im Hinblick auf die Besatzung“.
       cc) Die Angaben zu den §§ 23.01 bis 23.08 und
           23.10 bis 23.15 werden gestrichen.

       dd) Die Angaben zu den Anlagen E, F und K wer-
           den gestrichen.

    b) § 2.01 Nummer 2 Satz 2 Buchstabe c wird wie
       folgt gefasst:

       „c) ein Sachverständiger für Nautik mit Schiffer-
           patent, das zum Führen des zu untersuchen-
           den Fahrzeugs berechtigt.“

    c) § 2.04 Nummer 1 wird wie folgt gefasst:

       „1. Stellt die Untersuchungskommission bei der

           Untersuchung des Fahrzeugs fest, dass die
           Bestimmungen dieses Anhangs über Bau,
           Einrichtung und Ausrüstung eingehalten sind,

           erteilt sie dem Antragsteller ein Schiffsattest

           nach Anlage B. Ferner hat die Untersuchungs-

           kommission die ihr nach den §§ 3.18 und 3.19
           der Schiffspersonalverordnung-Rhein zuge-
           wiesenen Aufgaben wahrzunehmen.“
    d) Die §§ 19.03, 20.02 und 21.03 werden aufgeho-
       ben.

    e) Kapitel 23 wird wie folgt geändert:

       aa) Die Überschrift wird wie folgt gefasst:
                             „Kapitel 23
                       Ausrüstung der Schiffe
                   im Hinblick auf die Besatzung“.

       bb) Die §§ 23.01 bis 23.08 und 23.10 bis 23.15
           werden aufgehoben.

       cc) § 23.09 wird wie folgt gefasst:

                              „§ 23.09
                       Ausrüstung der Schiffe

           Es gelten die Bestimmungen nach Anhang XI
           § 2.01.“

    f) Die Anlagen E und F werden aufgehoben.

    g) Anlage H wird wie folgt gefasst:
       „Anlage H

       Es gelten die Bestimmungen des Anhangs XI
       Anlage 1“.

    h) Die Anlage K wird aufgehoben.

10. Anhang V wird wie folgt geändert:
BGBl. 2011, Seite 1309 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 1309
a) Teil II Seite 8 wird wie folgt gefasst:
                                                                                         „– Seite 8 –

   Schiffsattest Nr. ………………………                                der Untersuchungskommission .….….….….….….….….….…

     46. Das Fahrzeug ist geeignet für die Betriebsform
                                                                                                        A1 (*)

     47. Ausrüstung des Schiffes nach Anhang II § 23.09

                   Siegel

A2 (*)                        B (*)
           Das Schiff erfüllt (*) / erfüllt nicht (*) Anhang II § 23.09 i. V. m. Anhang XI § 2.01 Nummer 1.1 (*) / Nummer 1.2 (*)
           Die Mindestbesatzung muss nach § 3.18 der Schiffspersonalverordnung-Rhein wie folgt erhöht (*) / nicht erhöht (*)
           werden:
                                                                                                                           Betriebsform

                                                                                                        A1

            Matrose ……………………………………………………                                                            ………
            Ersatz Matrose durch Matrosen-Motorwart ................                                ………

           Bemerkungen (Bedingungen und Auflagen):
           ….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….
           ….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….
           ….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….

     48. Mindestbesatzung nach § 3.19 der Schiffspersonalverordnung-Rhein

   A2                           B

………                          ………
………                          ………
                                                                                                                           Betriebsform

                                                                                                        A1

            Schiffsführer ..............................................................            ………
            Steuermann ..................................................................           ………
            Bootsmann ................................................................              ………
            Matrose ......................................................................          ………
            Leichtmatrose ............................................................              ………
            Matrosen-Motorwart ..................................................                   ………
            Maschinist ..................................................................           ………
            ....................................................................................    ………

           Bemerkungen (Bedingungen und Auflagen):
           .….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….…
           .….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….…
           .….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….…
           .….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….…
           .….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….…

   A2                           B

………                          ………
………                          ………
………                          ………
………                          ………
………                          ………
………                          ………
………                          ………
………                          ………
     (*)   Änderung(en) unter Nummer(n): ............................................................................................................................
           Neuer Wortlaut: ....................................................................................................................................................
           .….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….…
           .….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….…
     (*)   Diese Seite wurde ersetzt.
           .….….….….….….….….….….….….….….…,                                             .….….….….….….….….….….….….…
                         (Ort)                                                                    (Datum)

                                                                                                    ………………………………………………………………
                                                                                                          Untersuchungskommission
                                        Siegel
                                                                                                    ………………………………………………………………
                                                                                                              (Unterschrift)

     (*) Nichtzutreffendes streichen.“
BGBl. 2011, Seite 1310 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 1310
   b) Teil VIII Seite 1 wird wie folgt gefasst:
                                                                                                   „Teil VIII
           Muster des Vorläufigen Schiffsattestes / Vorläufigen Zulassungszeugnisses für Trockengüterschiffe
                                        Vorläufiges Schiffsattest (*) / Vorläufiges Zulassungszeugnis (*)
                                                                                Nr.: …………………………

         1.     Name des Fahrzeugs                                  2.        Art des Fahrzeugs

3.      Einheitliche europäische Schiffsnummer
                 ............................................                 ............................................              ................................................................
         4.     Name und Adresse des Eigners                          ................................................................................................................................
                                                                      ................................................................................................................................
                                                                      ................................................................................................................................
         5.     Länge L / LWL (*)                                               Anzahl Fahrgäste (*)
                                           ................................
         6.     Besatzung:
                             Anzahl Betten (*)
..........................                            ................................
                ..........................................................................................................................................................................
         6.1 Das Fahrzeug ist geeignet für die Betriebsform
         6.2 Ausrüstung des Schiffes nach Anhang II § 23.09
A1 (*)                         A2 (*)                           B (*)
                Das Schiff erfüllt / erfüllt nicht (*) / Anhang II § 23.09 i. V. m. Anhang XI § 2.01 Nummer 1.1 (*) / Nummer 1.2 (*)
                Die Mindestbesatzung muss nach § 3.18 der Schiffspersonalverordnung-Rhein wie folgt erhöht (*)
                werden:

                 Matrose ......................................................................
                 Ersatz Matrose durch Matrosen-Motorwart ................

                Bemerkungen (Bedingungen und Auflagen):
/ nicht erhöht (*)

                                 Betriebsform

          A1                             A2                               B

       ………                            ………                             ………
       ………                            ………                             ………
                ......................................................................................................................................................................................
                ......................................................................................................................................................................................
                ......................................................................................................................................................................................
         6.3 Mindestbesatzung nach § 3.19 der Schiffspersonalverordnung-Rhein
             ......................................................................................................................................................................................
                ......................................................................................................................................................................................
         7.     Flüssiggasanlage(n)
                Diese Bescheinigung ist gültig bis zum ......................................................................................................................
         8.     Besondere Bedingungen
                ......................................................................................................................................................................................
                ......................................................................................................................................................................................
         9.     Beförderung gefährlicher Güter siehe Rückseite (*)
        10.     Gültigkeit
                Das vorläufige Schiffsattest (*) / vorläufige Zulassungszeugnis (*) ist gültig bis
                für die Fahrt (*) / für eine einmalige Fahrt (*)

......................................................
                      (Datum)
                auf dem Rhein (*) ........................................................................................................................................................
                von ................................................................................ bis .................................................................................. (*)
                ......................................................................................................................................................................................
        11.
                 ––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
                                    Ort, Datum

                 ––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
                 Zuständige Behörde für das vorläufige Zulassungszeugnis

                                                 ––––––––––––––––––––––––––––––––––
                           Siegel                           Unterschrift

        (*) Nichtzutreffendes streichen.“

––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
                  Ort, Datum

––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
           Untersuchungskommission

                               ––––––––––––––––––––––––––––
          Siegel                        Unterschrift
BGBl. 2011, Seite 1311 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 1311
c) Teil IX Seite 1 wird wie folgt gefasst:
                                                                                                 „Teil IX
               Muster des Vorläufigen Schiffsattestes / Vorläufigen Zulassungszeugnisses für Tankschiffe
                                     Vorläufiges Schiffsattest (*) / Vorläufiges Zulassungszeugnis (*)
                                                                             Nr.: …………………………

      1.     Name des Fahrzeugs                                  2.        Art des Fahrzeugs

3.      Einheitliche europäische Schiffsnummer
              ............................................                 ............................................              ................................................................
      4.     Name und Adresse des Eigners                          ................................................................................................................................
                                                                   ................................................................................................................................
                                                                   ................................................................................................................................
      5.     Länge L / LWL (*)                                               Anzahl Fahrgäste (*)
                                        ................................
      6.     Besatzung:
                             Anzahl Betten (*)
..........................                             ................................
             ......................................................................................................................................................................................
      6.1 Das Fahrzeug ist geeignet für die Betriebsform
      6.2 Ausrüstung des Schiffes nach Anhang II § 23.09
A1 (*)                         A2 (*)                           B (*)
             Das Schiff erfüllt / erfüllt nicht (*) / Anhang II § 23.09 i. V. m. Anhang XI § 2.01 Nummer 1.1 (*) / Nummer 1.2 (*)
             Die Mindestbesatzung muss nach § 3.18 der Schiffspersonalverordnung-Rhein wie folgt erhöht (*)
             werden:

              Matrose ……………………………………………………
              Ersatz Matrose durch Matrosen-Motorwart                                    .….….…

             Bemerkungen (Bedingungen und Auflagen):
/ nicht erhöht (*)

                                 Betriebsform

          A1                             A2                               B

       ………                            ………                             ………
       ………                            ………                             ………
             ......................................................................................................................................................................................
             ......................................................................................................................................................................................
             ......................................................................................................................................................................................
      6.3 Mindestbesatzung nach § 3.19 der Schiffspersonalverordnung-Rhein
          ......................................................................................................................................................................................
             ......................................................................................................................................................................................
      7.     Flüssiggasanlage(n)
             Diese Bescheinigung ist gültig bis zum ......................................................................................................................
      8.     Besondere Bedingungen
             ......................................................................................................................................................................................
             ......................................................................................................................................................................................
      9.     Beförderung gefährlicher Güter siehe Rückseite (*)
    10.      Gültigkeit
             Das vorläufige Schiffsattest (*) / vorläufige Zulassungszeugnis (*) ist gültig bis
             für die Fahrt (*) / für eine einmalige Fahrt (*)

......................................................
                      (Datum)
             auf dem Rhein (*) ........................................................................................................................................................
             von ................................................................................ bis ......................................................................................
             ......................................................................................................................................................................................
    11.
              ––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
                                 Ort, Datum

              ––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
              Zuständige Behörde für das vorläufige Zulassungszeugnis

                                              ––––––––––––––––––––––––––––––––––
                        Siegel                           Unterschrift

    (*) Nichtzutreffendes streichen.“

––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
                  Ort, Datum

––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
           Untersuchungskommission

                               ––––––––––––––––––––––––––––
          Siegel                        Unterschrift
BGBl. 2011, Seite 1312 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 1312

11. Anhang XI wird wie folgt geändert:
    a) Das Inhaltsverzeichnis wird wie folgt geändert:
       aa) Die Angabe zu Kapitel 2 wird wie folgt gefasst:
                                                             „Kapitel 2
                                                      Ausrüstung der Schiffe
                                   im Hinblick auf die Besatzung für die Fahrt auf dem Rhein“.
       bb) Die Angabe zu § 2.01 wird wie folgt gefasst:
           „2.01 Ausrüstung der Schiffe im Hinblick auf die Besatzung“.
       cc) Die Angaben zu den §§ 2.02 bis 2.16 werden gestrichen.
       dd) Die Angaben zu den Anlagen A bis K werden durch folgende Angabe ersetzt:
           „Anlage 1 Anforderungen an den Fahrtenschreiber und Vorschriften betreffend den Einbau von Fahrten-
                     schreibern an Bord“.
    b) § 1.01 Satz 1 wird wie folgt gefasst:
       „Die Besatzung, die sich während der Fahrt an Bord befinden muss, bestimmt sich nach Kapitel 3 oder nach
       der Schiffspersonalverordnung-Rhein und wird von der Zentralstelle Schiffsuntersuchungskommission/Schiffs-
       eichamt in eine Fahrtauglichkeitsbescheinigung oder in die Bescheinigung über die Besatzung nach Anhang V
       eingetragen.“
    c) Kapitel 2 wird wie folgt geändert:
       aa) Die Überschrift zu Kapitel 2 wird wie folgt gefasst:
                                                             „Kapitel 2
                                                      Ausrüstung der Schiffe
                                   im Hinblick auf die Besatzung für die Fahrt auf dem Rhein“.
       bb) Die §§ 2.01 bis 2.08 und 2.10 bis 2.16 werden aufgehoben.
       cc) § 2.09 wird § 2.01 und wie folgt geändert:
           aaa) Die Überschrift wird wie folgt gefasst:
                                                                  „§ 2.01
                                         Ausrüstung der Schiffe im Hinblick auf die Besatzung“.
           bbb) In Nummer 1 werden nach dem Wort „Verordnung“ die Wörter „und in Anwendung des § 3.14 der
                Schiffspersonalverordnung-Rhein“ eingefügt.
    d) § 3.01 wird wie folgt geändert:
       aa) Nummer 1 wird wie folgt gefasst:
           „1. Die Besatzung, die sich während der Fahrt – mit Ausnahme der Fahrt auf dem Rhein – an Bord befin-
               den muss, bestimmt sich nach den §§ 3.02 bis 3.12 und wird von der Zentralstelle Schiffsuntersu-
               chungskommission/Schiffseichamt in eine Fahrtauglichkeitsbescheinigung oder in die Bescheinigung
               über die Besatzung nach Anhang V eingetragen. Der Schiffsführer, Eigentümer oder Ausrüster kann an
               Stelle der Besatzung nach diesem Kapitel die Besatzung nach der Schiffspersonalverordnung-Rhein
               wählen. In diesem Fall müssen alle Bestimmungen der Schiffspersonalverordnung-Rhein mit folgen-
               den Ausnahmen eingehalten werden:
               a) Soweit Fahrzeiten auf dem Rhein vorgeschrieben sind, genügen Fahrzeiten in der Binnenschifffahrt.
               b) Soweit ein Besatzungsmitglied über ein Rheinpatent verfügen muss, genügt eine entsprechende
                  Fahrerlaubnis der Klassen A bis C oder ein gleichgestelltes Schifferpatent nach § 5 der Binnen-
                  schifferpatentverordnung vom 15. Dezember 1997 (BGBl. I S. 3066).“
       bb) In Nummer 2 wird die Angabe „§ 2.14“ durch die Wörter „§ 3.19 der Schiffspersonalverordnung-Rhein“ er-
           setzt.
       cc) Nummer 3 wird wie folgt geändert:
           aaa) Satz 1 wird wie folgt gefasst:
                 „Für die Besatzung nach den §§ 3.02 bis 3.12 gelten die §§ 3.03 bis 3.07 mit Ausnahme von § 3.06
                 Nummer 1 Satz 2 der Schiffspersonalverordnung-Rhein.“
           bbb) In Satz 2 Satzteil vor Buchstabe a wird die Angabe „§ 2.04 Nr. 2 Satz 1“ durch die Wörter „§ 3.05
                Nummer 1 der Schiffspersonalverordnung-Rhein“ ersetzt.
    e) Die Anlagen A bis G und I bis K werden aufgehoben.
    f) Anlage H wird Anlage 1.

BGBl. 2011, Seite 1313 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 1313

                                                     Artikel 13
                                                    Änderung
                                        der Binnenschifferpatentverordnung
  Die Binnenschifferpatentverordnung vom 15. Dezember 1997 (BGBl. I S. 3066), die zuletzt durch Artikel 3 § 9 der Ver-
ordnung vom 19. Dezember 2008 (BGBl. I S. 2868; 2010 I S. 380) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
1. In § 5 Absatz 1 Nummer 3 werden die Wörter „Rheinpatentverordnung (Anlage zu der Verordnung vom 15. Dezem-
   ber 1997, BGBl. II S. 2174)“ durch die Wörter „Schiffspersonalverordnung-Rhein vom 2. Juni 2010 (BGBl. 2011 II
   S. 1300, Anlageband)“ ersetzt.
2. In § 10 Absatz 1 Nummer 2 werden die Wörter „Rheinpatentverordnung (Anlage zu der Verordnung vom 15. Dezem-
   ber 1997, BGBl. II S. 2174, in der jeweils anzuwendenden Fassung)“ durch das Wort „Schiffspersonalverordnung-
   Rhein“ ersetzt.
3. § 16 Absatz 2 Satz 1 wird wie folgt geändert:
   a) Nummer 2 wird wie folgt geändert:
      aa) In Buchstabe a wird das Wort „Rheinpatentverordnung“ durch das Wort „Schiffspersonalverordnung-Rhein“
          ersetzt.
      bb) In Buchstabe b werden die Wörter „§ 3.02 Nr. 2 Satz 2 Buchstabe b der Rheinpatentverordnung“ durch die
          Wörter „§ 7.09 Nummer 3 Buchstabe b der Schiffspersonalverordnung-Rhein“ ersetzt.
   b) In Nummer 2a wird das Wort „Rheinpatentverordnung“ durch das Wort „Schiffspersonalverordnung-Rhein“ ersetzt.

                                                     Artikel 14
                                          Änderung der Verordnung
                                   zur Einführung der Verordnung über die
               Erteilung von Radarpatenten auf den Bundeswasserstraßen außerhalb des Rheins
  Die Verordnung zur Einführung der Verordnung über die Erteilung von Radarpatenten auf den Bundeswasserstra-
ßen außerhalb des Rheins vom 26. Juni 2000 (BGBl. I S. 1018), die durch Artikel 12 der Verordnung vom 28. Februar
2001 (BGBl. I S. 335) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
1. Die Überschrift wird wie folgt gefasst:
                                                       „Verordnung
                                        über die Erteilung von Radarpatenten
                                auf den Bundeswasserstraßen außerhalb des Rheins“.
2. In Artikel 1 Absatz 1 werden die Wörter „Die Verordnung zur Inkraftsetzung der Verordnung über die Erteilung von
   Radarpatenten vom 26. Juni 2000 (BGBl. II S. 818) – gilt“ durch die Wörter „Artikel 3 Absatz 15 bis 17, Artikel 5
   Absatz 1 Nummer 3, Artikel 6 Absatz 2 Nummer 2 und Absatz 6 und Artikel 7 der Rheinschiffspersonaleinführungs-
   verordnung vom 16. Dezember 2011 (BGBl. 2011 II S. 1300) sowie § 6.03 und Kapitel 8 der Schiffspersonalverord-
   nung-Rhein vom 2. Juni 2010 (BGBl. 2011 II S. 1300, Anlageband) gelten“ ersetzt.

                                                     Artikel 15
                                                    Änderung
                                      der Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung
  Die Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung vom 8. Oktober 1998 (BGBl. I S. 3148, 3317; 1999 I S. 159), die zuletzt durch
Artikel 3 § 3 Nummer 3 der Verordnung vom 19. Dezember 2008 (BGBl. I S. 2868; 2010 I S. 380) geändert worden ist,
wird wie folgt geändert:
  In § 4.06 Nummer 1 Satz 1 Buchstabe c und § 6.32 Nummer 1 Satz 1 werden jeweils die Wörter „Verordnung zur Ein-
führung der Verordnung über die Erteilung von Radarpatenten außerhalb des Rheins“ durch die Wörter „Verordnung
über die Erteilung von Radarpatenten auf den Bundeswasserstraßen außerhalb des Rheins“ ersetzt.

                                                     Artikel 16
                                                    Änderung
                             der Binnenschifffahrt-Sportbootvermietungsverordnung
  Die Binnenschifffahrt-Sportbootvermietungsverordnung vom 18. April 2000 (BGBl. I S. 572), die zuletzt durch Arti-
kel 1 der Verordnung vom 21. April 2009 (BGBl. I S. 888) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
1. § 2 Absatz 2 Nummer 5 wird wie folgt gefasst:
   „5. Schiffspersonalverordnung-Rhein:
      Schiffspersonalverordnung-Rhein vom 2. Juni 2010 (BGBl. 2011 II S. 1300, Anlageband),“.

BGBl. 2011, Seite 1314 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 1314
2. In § 8 Absatz 4 Nummer 2 Buchstabe a werden die Wörter „§ 1.04 Nr. 1 Buchstabe c der Rheinpatentverordnung“
   durch die Wörter „§ 6.04 Nummer 1 Buchstabe c der
Schiffspersonalverordnung-Rhein“ ersetzt.

 Artikel 17
Änderung
                                      der Binnenschifffahrtskostenverordnung
  Die Anlage zu § 1 Absatz 2 Satz 1 der Binnenschifffahrtskostenverordnung vom 21. Dezember 2001 (BGBl. I S. 4218),
die zuletzt durch Artikel 3 § 10 der Verordnung vom 19. Dezember 2008 (BGBl. I S. 2868; 2010 I S. 380) geändert
worden ist, wird wie folgt geändert:
1. Abschnitt 1 wird wie folgt gefasst:

   „Laufende
                             Gegenstand
   Nummer

 Abgekürzte Rechtsgrundlage                 Gebühr
                                  Nr.
Fundstellenhinweis im Anhang                 Euro
   1. Amtshandlungen im Zusammenhang mit der Ausstellung von Befähigungszeugnissen und Schiffer-
      dienstbüchern

   101         Zulassung zu einer Prüfung,
               ausgenommen 1141

   102         Rheinpatente, Schifferpatente, Sport-
               schifferzeugnis, Feuerlöschpatent

   1021        Prüfung einschließlich Erteilung

   1022        Teilprüfung einschließlich Erteilung

   1023        Erteilung ohne Prüfung

   1024        Erweiterung, Erstreckung
               – Prüfung je nach Umfang

   1025        nachträgliche Erteilung von Auflagen

   1026        Anordnung über das Ruhen einer
               Erlaubnis oder der Gültigkeit eines
               Rheinpatents

§ 16 Abs. 1, 6 BinSchPatentV        1           20
§ 7.11 RheinSchPersV                2

§ 18 Abs. 1 BinSchPatentV           1           70
§ 7.12 Nr. 1 RheinSchPersV          2

§ 18 Abs. 1, 2, § 19 Abs. 1, 2,     1           46
4 BinSchPatentV
§ 7.12 Nr. 2, § 7.13 Nr. 1 bis 3,   2
§ 7.22 Nr. 5 RheinSchPersV

§ 21 Satz 1 BinSchPatentV           1        18 bis 43
§ 7.13 Nr. 4, § 7.22 Nr. 5          2
RheinSchPersV

§ 19 Abs. 3 BinSchPatentV           1        20 bis 46
§ 7.13 Nr. 3 RheinSchPersV          2

§ 10 Abs. 2 Satz 2                  1           15
BinSchPatentV
§ 7.18 Nr. 3, § 7.19 Nr. 3          2
RheinSchPersV

§ 24 Abs. 3, 6 BinSchPatentV        1       10 bis 100
§ 7.20 Nr. 1, RheinSchPersV         2
   1027        Anordnung über ein vorübergehendes § 7.23 RheinSchPersV                     2       10 bis 100
               Fahrverbot für gleichwertig anerkannte
               Schiffsführerzeugnisse

   103         Fährführerschein

   1031        Prüfung einschließlich Erteilung

   1032        Erweiterung oder Erstreckung

   104         Streckenzeugnis

   1041        Prüfung einschließlich Erteilung

   1042        Erweiterung oder Erstreckung

§ 18 Abs. 1 BinSchPatentV           1           15

§ 19 Abs. 3 BinSchPatentV           1           15

§ 18 Abs. 1 BinSchPatentV           1        20 bis 46
§ 7.06 Nr. 2, § 7.12 Nr. 1a,
§ 7.15 RheinSchPersV

§ 19 Abs. 3 BinSchPatentV           1        20 bis 46
§ 7.13 Nr. 3 RheinSchPersV
BGBl. 2011, Seite 1315 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 1315
Laufende
                            Gegenstand
Nummer

105          Radarpatent

1051         Prüfung einschließlich Erteilung

1052         Prüfung für das Radarpatent zur
             Führung von Fähren

1053         Erteilung ohne Prüfung

   Abgekürzte Rechtsgrundlage                Gebühr
                                      Nr.
  Fundstellenhinweis im Anhang                Euro

§ 8.04 Nr. 1, 2, § 8.05 Nr. 1         2        80
RheinSchPersV

§ 8.04 Nr. 1, 2 i. V. m.              2        55
§ 6.03 Nr. 2 RheinSchPersV

§ 8.04 Nr. 3 RheinSchPersV            2        43
1054         Umtausch alter Radarschifferzeugnisse § 9.02 Nr. 4 RheinSchPersV              2        18
             für den Rhein

106          Lotsenpatent

1061         Prüfung einschließlich Erteilung

§§ 8, 12 Nr. 1 RheinLotsO             4        70
1062         Erweiterungsprüfung für eine bis drei   wie 1061                              4     20 bis 46
             Strecken einschließlich Erteilung
107          Befähigungszeugnis für die Eder- und    § 4 TalSpV                            6        55
             Diemeltalsperre
108          Erteilung einer Erlaubnis zum Führen § 6 Abs. 3, Anlage 10                    1        20
             von Fahrzeugen ohne Fahrererlaubnis, BinSchPatentV
             Zulassung einer Ausnahme

109          Ausfertigung eines Donaukapitäns-

§ 20 Abs. 1 Satz 1, § 22                 1        10
             patentes oder eines bzw. einer unter BinSchPatentV
             Nummer 1031 bis 1062 genannten
§ 7.14 Nr. 5, § 7.15, § 7.16,            2
             Befähigungszeugnisses oder Erlaubnis § 8.05 Nr. 1, 4 RheinSchPersV
             oder einer Ersatzausfertigung eines
             bzw. einer unter Nummer 102 bis 1062 § 12 RheinLotsO                          4
             genannten Befähigungszeugnisses
             oder Erlaubnis

110          Eintragung einer Erweiterung
             eines Streckenzeugnisses oder
             eines Donaukapitänspatentes

111          Verlängerung oder Erneuerung
             eines Befähigungszeugnisses und
             Ausstellung eines Bescheides
             über die Tauglichkeit

112          Umtausch alter
             Befähigungszeugnisses

113          Schifferdienstbuch, Fahrtenheft

1131         Ausstellung, Ersatzausfertigung
             Folgebuch

1132         Überprüfung

11321        je angefangene Seite

11322        mindestens

114          UKW-Sprechfunkzeugnisse für den
             Binnenschifffahrtsfunk

§§ 8, 9 BinSchPatentV                 1        10

§ 24 Abs. 1 BinSchPatentV             1        10
§ 7.14 Nr. 1 i. V. m. § 7.18 Nr. 1,   2
§ 7.19 Nr. 1, § 9.02 Nr. 1
RheinSchPersV

§ 9.02 Nr. 2 RheinSchPersV            2        18

§ 3.06 Nr. 1 RheinSchPersV            2
Anhang XI                             7
§ 3.01 Nr. 3 Satz 1 BinSchUO
§ 7 RheinLotsO                        4

                                               10

                                                1

                                                5
BGBl. 2011, Seite 1316 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 1316
   Laufende
                              Gegenstand
   Nummer

   1141         Zulassung zu einer Prüfung

   1142         Prüfung

   1143         Teilprüfung

   1144         Erteilung

   1145         Ersatzausfertigung

   115          Amtshandlungen im Zusammenhang
                mit dem Sicherheitspersonal

   1151         Anerkennung eines Basislehrgangs

   1152         Anerkennung eines Auffrischungs-
                lehrgangs

   1153         Ausstellung einer Bescheinigung als
                Ersthelfer

   1154         Ausstellung einer Bescheinigung als
                Atemschutzgeräteträger

2. In Nummer 203 Spalte 3 wird die Angabe „§ 3 Abs.

     Abgekürzte Rechtsgrundlage                Gebühr
                                   Nr.
    Fundstellenhinweis im Anhang                Euro

  § 7 Abs. 3 BinSchSprFunkV        19           17,50
                                         Diese Gebühr ist als
                                          Vorschusszahlung
                                              zu leisten
                                         (§ 16 Verwaltungs-
                                            kostengesetz)

  § 9 Abs. 1, § 12 Abs. 2          19             35
  BinSchSprFunkV                         Diese Gebühr ist als
                                          Vorschusszahlung
                                              zu leisten
                                         (§ 16 Verwaltungs-
                                            kostengesetz)

  § 9 Abs. 5, § 12 Abs. 2          19           17,50
  BinSchSprFunkV                         Diese Gebühr ist als
                                          Vorschusszahlung
                                              zu leisten
                                         (§ 16 Verwaltungs-
                                            kostengesetz)

  § 9 Abs. 4, § 10                 19           17,50
  BinSchSprFunkV

  § 11 BinSchSprFunkV              19           17,50

  § 5.08 Nr. 1 RheinSchPersV       21            50

  § 5.08 Nr. 1 RheinSchPersV       21            50

  § 5.08 Nr. 2, 4 RheinSchPersV    21            10

  § 5.08 Nr. 3, 4 RheinSchPersV    21            10“.

11“ durch die Angabe „§ 3 Abs. 6 RheinSchPersV“ und die
   Angabe „§ 3 Abs. 12“ durch die Angabe „§ 3 Abs. 9“ ersetzt.
3. In Nummer 222 Spalte 3 wird die Angabe „Anhang XI § 2.08 Nr. 4 BinSchUO“ durch die Angabe „§ 3.13 Nr. 4
   RheinSchPersV“ ersetzt.
3. Abschnitt 2a wird aufgehoben.
4. Das Fundstellenverzeichnis (Anhang zur Anlage) wird wie folgt geändert:
   a) In Nummer 1 werden die Wörter „zuletzt geändert durch Artikel 501 der Verordnung vom 31. Oktober 2006
      (BGBl. I S. 2407) – BinSchPatentV“ durch die Wörter „zuletzt geändert durch Artikel 13 der Verordnung vom
      16. Dezember 2011 (BGBl. 2011 II S. 1300) – BinSchPatentV“ ersetzt.
   b) Nummer 2 wird wie folgt gefasst:
       „2 Schiffspersonalverordnung-Rhein vom 2. Juni 2010 (BGBl. 2011 II S. 1300, Anlageband) – RheinSchPersV“.
   c) Nummer 3 wird wie folgt gefasst:
       „3 (ohne Inhalt)“.
   d) Nummer 5 wird wie folgt gefasst:
       „5 (ohne Inhalt)“.
   e) Nummer 7 wird wie folgt gefasst:
       „7 Binnenschiffsuntersuchungsordnung vom 6. Dezember 2008 (BGBl. I S. 2450) – BinSchUO“.
   f) Die Nummer 21 wird aufgehoben.
BGBl. 2011, Seite 1317 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 1317

                                            Artikel 18
                              Inkrafttreten, Außerkrafttreten
        (1) Diese Verordnung und die in Artikel 1 genannten Beschlüsse treten am Tag
      nach der Verkündung in Kraft.
        (2) Die in Artikel 1 unter den Nummern 4 und 5 genannten Beschlüsse treten
      am 30. September 2014 außer Kraft.


        Berlin, den 16. Dezember 2011

                                   Der Bundesminister
                   f ü r Ve r k e h r, B a u u n d S t a d t e n t w i c k l u n g
                                      Pe te r R a m s a u e r

                           Der Bundesminister
              für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
                             Norbert Röttgen

Herkunft dieses Textes

Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2011 II S. 1300. Gesetze, Verordnungen und amtliche Bekanntmachungen sind amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG) und genießen keinen Urheberrechtsschutz. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).

Ableitung: issue-pdf-decol · Prüfwert des Textes 7db8331f4b26a28a….