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Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 2024, Nr. 53

BGBl. 2024 I Nr. 53 · 16.843 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.

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BGBl. 2024, Seite 1 — Originalseite als Abbildung
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                                                     Teil I

2024                       Ausgegeben zu Bonn am 26. Februar 2024                                      Nr. 53

                                     Gesetz
        zur Änderung des Agrar- und Fischereifonds-Informationen-Gesetzes
                        und des Tierarzneimittelgesetzes

                                             Vom 20. Februar 2024


  Der Bundestag hat das folgende Gesetz beschlossen:


                                                    Artikel 1

               Änderung des Agrar- und Fischereifonds-Informationen-Gesetzes
   Das Agrar- und Fischereifonds-Informationen-Gesetz vom 26. November 2008 (BGBl. I S. 2330), das zuletzt
durch Artikel 2 Absatz 25 des Gesetzes vom 20. Dezember 2022 (BGBl. I S. 2752) geändert worden ist, wird wie
folgt geändert:
1. Die Bezeichnung des Gesetzes wird wie folgt gefasst:
                                                      „Gesetz
       zur Veröffentlichung von Informationen über die Zahlung von Mitteln aus den Agrar- und Fischereifonds
                                             der Europäischen Union“.
2. § 1 wird wie folgt gefasst:
                                                         „§ 1

                                                Anwendungsbereich
     Dieses Gesetz dient der Durchführung
   1. des Titels V Kapitel IV der Verordnung (EU) 2021/2116 des Europäischen Parlaments und des Rates vom
      2. Dezember 2021 über die Finanzierung, Verwaltung und Überwachung der Gemeinsamen Agrarpolitik und
      zur Aufhebung der Verordnung (EU) Nr. 1306/2013 (ABl. L 435 vom 6.12.2021, S. 187; L 29 vom 10.2.2022,
      S. 45) in der jeweils geltenden Fassung sowie der zu seiner Durchführung erlassenen Rechtsakte der
      Europäischen Union und
   2. des Titels IV Kapitel III Abschnitt II der Verordnung (EU) 2021/1060 des Europäischen Parlaments und des
      Rates vom 24. Juni 2021 mit gemeinsamen Bestimmungen für den Europäischen Fonds für regionale
      Entwicklung, den Europäischen Sozialfonds Plus, den Kohäsionsfonds, den Fonds für einen gerechten
      Übergang und den Europäischen Meeres-, Fischerei- und Aquakulturfonds sowie mit Haushaltsvorschriften
      für diese Fonds und für den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds, den Fonds für die innere Sicherheit und
      das Instrument für finanzielle Hilfe im Bereich Grenzverwaltung und Visumpolitik (ABl. L 231 vom 30.6.2021,
      S. 159; L 450 vom 16.12.2021, S. 158; L 241 vom 19.9.2022, S. 16; L 65 vom 2.3.2023, S. 59) in der jeweils
      geltenden Fassung sowie der zu seiner Durchführung erlassenen Rechtsakte der Europäischen Union, soweit
      darin jeweils eine Veröffentlichung von Informationen über die Zahlung von Mitteln aus dem Europäischen
      Meeres-, Fischerei- und Aquakulturfonds (Fischereifonds) vorgesehen ist.“
BGBl. 2024, Seite 2 — Originalseite als Abbildung
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3. § 2 wird wie folgt geändert:
  a) Absatz 1 Satz 1 wird wie folgt gefasst:
     „Die für das Zahlen von Mitteln aus dem Europäischen Garantiefonds für die Landwirtschaft und dem
     Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (Agrarfonds) zuständigen
     Stellen des Bundes und, soweit diese Mittel von den Ländern gezahlt werden, die hierfür zuständigen
     Stellen der Länder veröffentlichen die Informationen nach Artikel 98 Absatz 1 bis 3 der Verordnung (EU)
     2021/2116 in Verbindung mit Artikel 49 Absatz 3 der Verordnung (EU) 2021/1060 in Verbindung mit den
     Artikeln 58 bis 62 der Durchführungsverordnung (EU) 2022/128 der Kommission vom 21. Dezember 2021
     mit Durchführungsbestimmungen zur Verordnung (EU) 2021/2116 des Europäischen Parlaments und
     des Rates hinsichtlich der Zahlstellen und anderen Einrichtungen, der Finanzverwaltung, des
     Rechnungsabschlusses, der Kontrollen, der Sicherheiten und der Transparenz (ABl. L 20 vom 31.1.2022,
     S. 131; L 154 vom 15.6.2023, S. 50; L 159 vom 22.6.2023, S. 152) in der jeweils geltenden Fassung im
     Wege der Direkteingabe auf einer gemeinsamen, von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
     (Bundesanstalt) betriebenen Internetseite nach Maßgabe des Artikels 98 Absatz 4 Unterabsatz 1 der
     Verordnung (EU) 2021/2116 in Verbindung mit Artikel 49 Absatz 4 der Verordnung (EU) 2021/1060 in
     Verbindung mit Artikel 58 sowie den Anhängen VIII und IX der Durchführungsverordnung (EU) 2022/128.“
  b) Nach Absatz 1 wird folgender Absatz 2 eingefügt:
        „(2) Die für das Zahlen von Mitteln aus dem Fischereifonds zuständigen Verwaltungsbehörden des Bundes
     und der Länder veröffentlichen die Informationen nach Artikel 49 Absatz 3 der Verordnung (EU) 2021/1060 im
     Wege der Direkteingabe auf einer von der Bundesanstalt betriebenen Internetseite, auf der auch die weiteren
     Informationen zum Fischereifonds nach Artikel 49 Absatz 1 der Verordnung (EU) 2021/1060 bereitgestellt
     werden. Absatz 1 Satz 2 gilt entsprechend.“
  c) Der bisherige Absatz 2 wird Absatz 3 und die Sätze 2 und 3 werden wie folgt gefasst:
     „Sofern Betroffene von mehreren veröffentlichenden Stellen Zahlungen erhalten haben, können sie ihre
     Datenschutzrechte bei jeder dieser veröffentlichenden Stellen geltend machen. Ist die Stelle, bei der der
     Betroffene seine Rechte nach Satz 2 geltend macht, nicht die für diesen Fall zuständige Stelle, hat sie den
     Antrag nach Klärung der Verantwortlichkeiten an die insoweit zuständige Stelle weiterzuleiten.“
  d) Der bisherige Absatz 3 wird Absatz 4 und in Satz 1 wird das Wort „Internetseite“ durch die Wörter
     „Internetseiten nach den Absätzen 1 und 2“ ersetzt.
  e) Der bisherige Absatz 4 wird Absatz 5 und das Wort „Internetseite“ wird durch die Wörter „Internetseiten nach
     den Absätzen 1 und 2“ ersetzt.
  f) Der bisherige Absatz 5 wird durch folgenden Absatz 6 ersetzt:
        „(6) Die nach Absatz 1 zu veröffentlichenden Informationen werden zwei Jahre nach dem ersten Tag ihrer
     Veröffentlichung gelöscht. Die nach Absatz 2 zu veröffentlichenden Informationen werden nach Maßgabe des
     Artikels 49 Absatz 3 Unterabsatz 2 der Verordnung (EU) 2021/1060 gelöscht.“
4. § 2a wird § 3 und wird wie folgt geändert:
  a) Absatz 1 wird wie folgt gefasst:
        „(1) Wer die in § 2 Absatz 1 und 2 bezeichneten Informationen von den Internetseiten der Bundesanstalt
     erhebt und speichert, darf diese Daten nur zum Zweck der sachbezogenen Information der Öffentlichkeit über
     die Begünstigten der Agrar- und Fischereifonds nach Maßgabe des Absatzes 2 verwenden.“
  b) Absatz 2 wird wie folgt geändert:
     aa) Satz 1 wird wie folgt geändert:
         aaa) In Nummer 1 werden die Wörter „der Internetseite“ durch die Wörter „den Internetseiten nach § 2
              Absatz 1 und 2“ ersetzt und werden die Wörter „soweit es sich um Daten über Zahlungen aus den
              Agrarfonds handelt,“ gestrichen.
         bbb) In Nummer 3 werden die Wörter „Empfänger von Zahlungen“ durch das Wort „Begünstigten“ ersetzt.
     bb) Satz 2 wird wie folgt gefasst:
         „Im Fall des Fischereifonds gilt Satz 1 Nummer 1 nur für die Daten nach Artikel 49 Absatz 3 Unterabsatz 2
         der Verordnung (EU) 2021/1060.“
  c) Folgender Absatz 3 wird angefügt:
        „(3) Die nach Absatz 1 verarbeiteten Daten sind spätestens mit Ablauf von zwei Jahren nach dem Tag ihrer
     ersten Veröffentlichung auf den Internetseiten nach § 2 Absatz 1 und 2 von den in Absatz 1 bezeichneten
     Nutzern zu löschen. Für den Fischereifonds gilt Satz 1 nur für Daten nach Artikel 49 Absatz 3 Unterabsatz 2
     der Verordnung (EU) 2021/1060. Auf den Internetseiten nach § 2 Absatz 1 und 2 wird auf den ersten Tag der
     Veröffentlichung hingewiesen.“
BGBl. 2024, Seite 3 — Originalseite als Abbildung
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5. Die bisherigen §§ 3 bis 5 werden durch die folgenden §§ 4 bis 6 ersetzt:
                                                         „§ 4

                                            Verordnungsermächtigungen
    Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft trifft im Einvernehmen mit dem Bundesministerium
  der Finanzen durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates nähere Bestimmungen über
  Einzelheiten des Verfahrens oder technische und organisatorische Maßnahmen im Sinne des § 2 Absatz 4
  Satz 1 für die Veröffentlichung der Informationen im Internet, insbesondere über
  1. den Inhalt und Aufbau der Internetseiten nach § 2 Absatz 1 und 2,
  2. Form und Art der Darstellung der Veröffentlichung, insbesondere durch Zurverfügungstellen der Informationen
     in einem offenen, maschinenlesbaren Format,
  3. Ausnahmen von § 2 Absatz 1 Satz 1 für die in Artikel 58 Absatz 2 der Durchführungsverordnung (EU)
     2022/128 bezeichneten Fälle,
  4. die Eingabe, Berichtigung, Einschränkung der Verarbeitung und Löschung von Informationen,
  5. die Einsicht in die Internetseiten nach § 2 Absatz 1 und 2,
  6. die zu veröffentlichenden Informationen über Begünstigte der Agrarfonds, die Zahlungen weniger oder gleich
     1 250 Euro erhalten haben,
  7. den Datenschutz und die Datensicherheit, wobei sicherzustellen ist, dass die Veröffentlichungen unversehrt,
     vollständig und aktuell bleiben und jederzeit ihrem Ursprung nach zugeordnet werden können.


                                                         §5

                                             Besondere Bestimmungen
     Dieses Gesetz gilt auch für die Veröffentlichung von Informationen über die Zahlung von Mitteln aus den
  Agrarfonds der Agrar-Haushaltsjahre ab 2023 für die in Artikel 104 Absatz 1 Unterabsatz 2 Buchstabe a Ziffer i
  bis iv der Verordnung (EU) 2021/2116 bestimmten Fälle. Satz 1 gilt mit der Maßgabe, dass anstelle der in § 2
  Absatz 1 Satz 1 genannten Informationen nur die in Artikel 111 der Verordnung (EU) Nr. 1306/2013 des
  Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Dezember 2013 über die Finanzierung, die Verwaltung und
  das Kontrollsystem der Gemeinsamen Agrarpolitik und zur Aufhebung der Verordnungen (EWG) Nr. 352/78, (EG)
  Nr. 165/94, (EG) Nr. 2799/98, (EG) Nr. 814/2000, (EG) Nr. 1290/2005 und (EG) Nr. 485/2008 des Rates (ABl.
  L 347 vom 20.12.2013, S. 549) genannten Informationen veröffentlicht werden. Insoweit dient dieses Gesetz
  auch zur Durchführung dieser Rechtsvorschrift.


                                                         §6

                                                 Übergangsvorschrift
    Für die Veröffentlichung von Informationen über die Zahlung von Mitteln aus den Agrarfonds der Agrar-
  Haushaltsjahre bis 2022 sowie aus dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds sind die Bestimmungen
  des Agrar- und Fischereifonds-Informationen-Gesetzes vom 26. November 2008 (BGBl. I S. 2330), das zuletzt
  durch Artikel 2 Absatz 25 des Gesetzes vom 20. Dezember 2022 (BGBl. I S. 2752) geändert worden ist, weiter
  anzuwenden.“


                                                    Artikel 2

                               Änderung des Tierarzneimittelgesetzes
  Das Tierarzneimittelgesetz vom 27. September 2021 (BGBl. I S. 4530), das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes
vom 21. Dezember 2022 (BGBl. I S. 2852) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
1. Dem § 50 Absatz 2 wird folgender Satz angefügt:
  „Satz 1 gilt nicht für nicht verschreibungspflichtige registrierte homöopathische Arzneimittel nach § 2 Absatz 1, 2
  und 3a des Arzneimittelgesetzes, soweit diese bei Tieren, die nicht der Gewinnung von Lebensmitteln dienen,
  angewendet werden.“
2. In § 52 Absatz 4 Satz 1, § 53 Absatz 2 und 4, § 64 Absatz 2 Satz 2, § 65 Absatz 3, § 69 Absatz 7 und 8, § 70
   Absatz 1, § 78 Absatz 3 und § 81 Absatz 1 und 2 werden jeweils
  a) die Wörter „für Wirtschaft und Energie“ durch die Wörter „für Wirtschaft und Klimaschutz“,
  b) die Wörter „für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit“ durch die Wörter „für Umwelt, Naturschutz,
     nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz“ oder
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  c) die Wörter „des Innern, für Bau und Heimat“ durch die Wörter „des Innern und für Heimat“
  ersetzt.
3. § 62 wird wie folgt geändert:
  a) In Absatz 1 werden die Wörter „für Wirtschaft und Energie“ durch die Wörter „für Wirtschaft und Klimaschutz“
     ersetzt.
  b) Absatz 2 wird durch die folgenden Absätze 2 und 3 ersetzt:
       „(2) Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft wird ermächtigt, im Einvernehmen mit dem
     Bundesministerium für Gesundheit und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz durch
     Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates, soweit es zur Erfüllung des in § 1 Absatz 1,
     auch in Verbindung mit Absatz 3, genannten Zwecks erforderlich ist, für Tierarzneimittel und
     veterinärmedizintechnische Produkte
     1. die Entwicklung und Herstellung,
     2. die Prüfung,
     3. die Lagerung und Verpackung,
     4. den Erwerb und die Bevorratung und
     5. die Bereitstellung auf dem Markt
     zu beschränken und die hierfür erforderlichen Maßnahmen vorzuschreiben. Hierbei kann insbesondere
     vorgeschrieben werden, dass
     1. über die in Satz 1 genannten Tätigkeiten Nachweise zu führen und aufzubewahren sind,
     2. das die Tätigkeiten nach Satz 1 durchführende Personal bestimmte Anforderungen zu erfüllen hat,
     3. bestimmte Anforderungen an die Beschaffenheit, Größe und Einrichtung der Räume einzuhalten sind, in
        denen die Tätigkeiten nach Satz 1 stattfinden,
     4. bestimmte Anforderungen an die erforderliche Hygiene bei der Durchführung der in Satz 1 genannten
        Tätigkeiten einzuhalten sind,
     5. bestimmte Anforderungen an die Beschaffenheit und Kennzeichnung der Behältnisse und
        Vorratsbehältnisse, auch für Ausgangsstoffe, einzuhalten sind, die bei den in Satz 1 genannten
        Tätigkeiten verwendet werden,
     6. Personen, Betriebe und Einrichtungen, die Tätigkeiten nach Satz 1 ausführen, ein System zu betreiben
        haben, das die Qualitätssicherung, die Gute Herstellungspraxis oder die gute fachliche Praxis
        einschließlich der Qualitätskontrolle und der periodischen Produktqualitätsüberprüfungen zum
        Gegenstand hat,
     7. Chargenproben in bestimmtem Umfang und mit bestimmter Lagerungsdauer zurückzustellen sind,
     8. nicht verkehrsfähige Tierarzneimittel und nicht verkehrsfähige veterinärmedizintechnische Produkte zu
        kennzeichnen, gesondert aufzubewahren oder zu vernichten sind,
     9. über die Haltung der bei der Herstellung und Prüfung von Tierarzneimitteln oder
        veterinärmedizintechnischen Produkten verwendeten Tiere Nachweise zu führen und aufzubewahren
        sind,
     10. Großhändlerinnen und Großhändler von Tierarzneimitteln oder veterinärmedizintechnischen Produkten im
         Rahmen ihrer Dienstbereitschaft bestimmte Anforderungen einzuhalten haben.
        (3) In einer Rechtsverordnung nach Absatz 2 Satz 1, auch in Verbindung mit Absatz 2 Satz 2, können
     1. Anforderungen an den Betrieb einer tierärztlichen Hausapotheke durch eine Tierärztin oder einen Tierarzt
        geregelt werden,
     2. die Anwendung von Tierarzneimitteln durch eine Tierärztin oder einen Tierarzt an den von ihr oder ihm
        behandelten Tieren beschränkt und die hierfür erforderlichen Maßnahmen geregelt werden.
     Vorschriften nach Satz 1 können auch für Arzneimittel nach § 2 Absatz 1, 2 und 3a des Arzneimittelgesetzes
     erlassen werden.“
  c) Der bisherige Absatz 3 wird Absatz 4 und die Wörter „nach den Absätzen 1 und 2“ werden durch die Wörter
     „nach Absatz 1, auch in Verbindung mit Absatz 2 oder 3,“ ersetzt.
4. § 89 Absatz 2 wird wie folgt geändert:
  a) Nach Nummer 14 wird folgende Nummer 15 eingefügt:
     „15. einer Rechtsverordnung nach § 62 Absatz 2, auch in Verbindung mit Absatz 3, oder einer vollziehbaren
          Anordnung auf Grund einer solchen Rechtsverordnung zuwiderhandelt, soweit die Rechtsverordnung für
          einen bestimmten Tatbestand auf diese Bußgeldvorschrift verweist,“.
  b) Die bisherigen Nummern 15 und 16 werden die Nummern 16 und 17.
BGBl. 2024, Seite 5 — Originalseite als Abbildung
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                                                 Artikel 3

                                               Inkrafttreten
  Dieses Gesetz tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.




  Die verfassungsmäßigen Rechte des Bundesrates sind gewahrt.
  Das vorstehende Gesetz wird hiermit ausgefertigt. Es ist im Bundesgesetzblatt zu verkünden.


  Berlin, den 20. Februar 2024

                                         Der Bundespräsident
                                                Steinmeier

                                          Der Bundeskanzler
                                               Olaf Scholz

                                        Der Bundesminister
                                 für Ernährung und Landwirtschaft
                                              Cem Özdemir




                                  Herausgeber: Bundesministerium der Justiz


Herkunft dieses Textes

Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2024 I Nr. 53. Gesetze, Verordnungen und amtliche Bekanntmachungen sind amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG) und genießen keinen Urheberrechtsschutz. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).

Ableitung: pdf-layout · Prüfwert des Textes 06aa52daaf15f202….