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Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 2024, Nr. 322

BGBl. 2024 I Nr. 322 · 6.411 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.

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BGBl. 2024, Seite 1 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 1
                                                      Teil I

2024                       Ausgegeben zu Bonn am 29. Oktober 2024                                Nr. 322

                                       Gesetz
               zur Korrektur schwebender Änderungen im Passgesetz, im
                    Personalausweisgesetz und im eID-Karte-Gesetz

                                                Vom 23. Oktober 2024


  Der Bundestag hat das folgende Gesetz beschlossen:


                                                     Artikel 1

       Änderung des Gesetzes zur Stärkung der Sicherheit im Pass-, Ausweis- und
                      ausländerrechtlichen Dokumentenwesen
  Artikel 12 Nummer 3 des Gesetzes zur Stärkung der Sicherheit im Pass-, Ausweis- und ausländerrechtlichen
Dokumentenwesen vom 3. Dezember 2020 (BGBl. I S. 2744) wird aufgehoben.


                                                     Artikel 2

                          Änderung des Registermodernisierungsgesetzes
  Artikel 9 Nummer 2 des Registermodernisierungsgesetzes vom 28. März 2021 (BGBl. I S. 591; 2023 I Nr. 230;
2023 I Nr. 293; 2024 I Nr. 292), das durch Artikel 17 des Gesetzes vom 28. Juni 2021 (BGBl. I S. 2250) geändert
worden ist, wird aufgehoben.


                                                     Artikel 3

      Änderung des Gesetzes zur Modernisierung des Pass-, des Ausweis- und des
                     ausländerrechtlichen Dokumentenwesens
   Das Gesetz zur Modernisierung des Pass-, des Ausweis- und des ausländerrechtlichen Dokumentenwesens vom
8. Oktober 2023 (BGBl. 2023 I Nr. 271) wird wie folgt geändert:
1. Artikel 1 Nummer 8 sowie Artikel 2 Nummer 12 werden aufgehoben.
2. Artikel 7 Absatz 4 wird wie folgt gefasst:
      „(4) Artikel 1 Nummer 12 Buchstabe a Doppelbuchstabe aa, Artikel 2 Nummer 9 Buchstabe a Doppelbuch­
   stabe bb, Artikel 3 Nummer 4, 5 Buchstabe a Doppelbuchstabe aa und Nummer 7 treten am 1. November 2024 in
   Kraft.“
BGBl. 2024, Seite 2 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 2


                                                    Artikel 4

                                      Änderung des Passgesetzes
  Das Passgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 30. Oktober 2023 (BGBl. 2023 I Nr. 291), das zuletzt
durch Artikel 2 des Gesetzes vom 19. Juni 2024 (BGBl. 2024 I Nr. 206) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
1. § 15 wird wie folgt geändert:
  a) In Nummer 3 wird das Wort „und“ am Ende durch ein Semikolon ersetzt.
  b) In Nummer 4 wird der Punkt am Ende durch das Wort „und“ ersetzt.
  c) Folgende Nummer 5 wird angefügt:
     „5. im Falle der Ausgabe des Passes im Wege des Versands anzuzeigen, wenn die Sendung unbefugt
         geöffnet worden ist oder den Pass nicht enthält oder wenn der Pass beschädigt ist oder eine Angabe
         auf dem Pass unrichtig ist.“
2. § 21 Absatz 2 wird wie folgt geändert:
  a) In Nummer 15 wird der Punkt am Ende durch ein Komma ersetzt.
  b) Folgende Nummer 16 wird angefügt:
     „16. lichtbildaufnehmende Stelle.“


                                                    Artikel 5

                               Änderung des Personalausweisgesetzes
  § 27 Absatz 1 des Personalausweisgesetzes vom 18. Juni 2009 (BGBl. I S. 1346), das zuletzt durch Artikel 8e
des Gesetzes vom 19. Juli 2024 (BGBl. 2024 I Nr. 245) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
1. In Nummer 3 wird das Wort „und“ am Ende durch ein Komma ersetzt.
2. In Nummer 4 wird der Punkt am Ende durch das Wort „und“ ersetzt.
3. Folgende Nummer 5 wird angefügt:
  „5. im Falle der Ausgabe des Personalausweises im Wege des Versands anzuzeigen, wenn die Sendung
      unbefugt geöffnet worden ist oder den Personalausweis nicht enthält oder wenn der Personalausweis
      beschädigt ist oder eine Angabe auf dem Personalausweis unrichtig ist.“


                                                    Artikel 6

                                   Änderung des eID-Karte-Gesetzes
  Dem § 19 des eID-Karte-Gesetzes vom 21. Juni 2019 (BGBl. I S. 846), das zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes
vom 8. Oktober 2023 (BGBl. 2023 I Nr. 271) geändert worden ist, wird folgender Absatz 6 angefügt:
   „(6) Die Verarbeitung der Identifikationsnummer nach dem Identifikationsnummerngesetz durch die eID-Karte-
Behörden ist nach diesem Gesetz zum Zwecke der Erbringung von Verwaltungsleistungen nach dem Online­
zugangsgesetz zulässig. Ist zu einer Person keine Identifikationsnummer nach dem Identifikationsnummerngesetz
im eID-Karten-Register gespeichert, kann der Eintrag durch Abgleich mit dem Melderegister erfolgen. Die
eID-Karten-Behörden können die Identifikationsnummer nach dem Identifikationsnummerngesetz auch durch
einen Datenabruf nach § 6 Absatz 2 des Identifikationsnummerngesetzes bei der Registermodernisierungsbehörde
erheben. Existiert zu der Person noch keine Identifikationsnummer nach dem Identifikationsnummerngesetz, ist
diese auf Veranlassung der eID-Karten-Behörden bei der Registermodernisierungsbehörde durch das Bundes­
zentralamt für Steuern zu vergeben.“


                                                    Artikel 7

                                                 Inkrafttreten
  (1) Dieses Gesetz tritt vorbehaltlich der Absätze 2 bis 4 am Tag nach der Verkündung in Kraft.
  (2) Artikel 4 Nummer 1 und Artikel 5 treten am 1. November 2024 in Kraft.
  (3) Artikel 4 Nummer 2 tritt am 1. Mai 2025 in Kraft.
BGBl. 2024, Seite 3 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 3


   (4) Artikel 6 tritt an dem Tag in Kraft, an dem die technischen Voraussetzungen für die Verarbeitung der
Identifikationsnummer nach § 139b der Abgabenordnung nach Artikel 6 sowie nach Artikel 9 des Gesetzes vom
28. März 2021 (BGBl. I S. 591) vorliegen. Das Bundesministerium des Innern und für Heimat gibt den Tag des
Inkrafttretens im Bundesgesetzblatt bekannt.




  Die verfassungsmäßigen Rechte des Bundesrates sind gewahrt.
  Das vorstehende Gesetz wird hiermit ausgefertigt. Es ist im Bundesgesetzblatt zu verkünden.


  Berlin, den 23. Oktober 2024

                                         Der Bundespräsident
                                                Steinmeier

                                          Der Bundeskanzler
                                               Olaf Scholz

                                        Die Bundesministerin
                                      des Innern und für Heimat
                                              Nancy Faeser




                                  Herausgeber: Bundesministerium der Justiz


Herkunft dieses Textes

Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2024 I Nr. 322. Gesetze, Verordnungen und amtliche Bekanntmachungen sind amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG) und genießen keinen Urheberrechtsschutz. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).

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