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Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 2024, Nr. 251
BGBl. 2024 I Nr. 251 · 5.308 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.
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Teil I
2024 Ausgegeben zu Bonn am 25. Juli 2024 Nr. 251
Verordnung
zur Einführung automatisierter Verwaltungsakte im Anwendungsbereich der
Durchführungsverordnung (EU) 2019/947 der Kommission vom 24. Mai 2019 über
die Vorschriften und Verfahren für den Betrieb unbemannter Luftfahrzeuge
Vom 9. Juli 2024
Es verordnet auf Grund
– des § 32 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1, 4 und 9a des Luftverkehrsgesetzes, von denen Absatz 1 Satz 1 Satzteil vor
Nummer 1 zuletzt durch Artikel 6 Nummer 6 Buchstabe a des Gesetzes vom 22. Dezember 2023 (BGBl. 2023 I
Nr. 409) geändert und Absatz 1 Satz 1 Nummer 4 durch Artikel 1 Nummer 16 Buchstabe a Doppelbuchstabe bb
des Gesetzes vom 23. Juli 1992 (BGBl. I S. 1370) geändert worden ist, das Bundesministerium für Digitales und
Verkehr,
– des § 32 Absatz 1 Satz 1 Nummer 13 in Verbindung mit Satz 3 und 4 des Luftverkehrsgesetzes, von denen
Absatz 1 Satz 1 Satzteil vor Nummer 1 zuletzt durch Artikel 6 Nummer 6 Buchstabe a des Gesetzes vom
22. Dezember 2023 (BGBl. 2023 I Nr. 409) geändert und Absatz 1 Satz 1 Nummer 13 zuletzt durch Artikel 2
Absatz 175 Nummer 3 Buchstabe a des Gesetzes vom 7. August 2013 (BGBl. I S. 3154) geändert und Absatz 1
Satz 4 zuletzt durch Artikel 6 Buchstabe j des Gesetzes vom 22. Dezember 2023 (BGBl. 2023 I Nr. 409) geändert
worden ist, das Bundesministerium für Digitales und Verkehr im Einvernehmen mit dem Bundesministerium der
Finanzen und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz:
Artikel 1
Änderung der Kostenverordnung der Luftfahrtverwaltung
Abschnitt VI Nummer 41 der Anlage (Gebührenverzeichnis) zur Kostenverordnung der Luftfahrtverwaltung vom
14. Februar 1984 (BGBl. I S. 346), die zuletzt durch Artikel 3 der Verordnung vom 7. Dezember 2021 (BGBl. I
S. 5190) geändert worden ist, wird wie folgt gefasst:
Gebührentatbestand Gebühr
„41. Registrierung eines Betreibers eines unbemannten Fluggerätes für den Betrieb in den
Betriebskategorien „offen“ und „speziell“ nach § 66a LuftVG
a) natürliche Personen nach Absatz 3 20 EUR
b) juristische Personen nach Absatz 3 50 EUR
c) Luftsportverbände nach Absatz 4, je durch den jeweiligen Verband registriertem Mitglied 5 EUR“.

Artikel 2
Änderung der Luftverkehrs-Ordnung
Die Luftverkehrs-Ordnung vom 29. Oktober 2015 (BGBl. I S. 1894), die zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom
14. Juni 2021 (BGBl. I S. 1766) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
1. In der Inhaltsübersicht wird die Angabe zu § 21a wie folgt gefasst:
„§ 21a Verfahren und zuständige Behörden in der Betriebskategorie „offen“ nach der Durchführungsverordnung
(EU) 2019/947“.
2. § 21a wird wie folgt geändert:
a) Die Überschrift wird wie folgt gefasst:
„§ 21a
Verfahren und zuständige Behörden in der Betriebskategorie „offen“ nach der
Durchführungsverordnung (EU) 2019/947“.
b) Folgender Absatz 4 wird angefügt:
„(4) Das Luftfahrt-Bundesamt kann folgende Verwaltungsakte vollständig durch automatische Einrichtungen
erlassen:
1. Ausstellung und Verlängerung oder Änderung einer Bescheinigung zum Nachweis ausreichender
Kompetenzen von Fernpiloten für den Betrieb eines unbemannten Fluggerätes nach Artikel 4 Absatz 2 in
Verbindung mit Punkt UAS.OPEN.020 Nummer 4 Buchstabe b in Teil A des Anhangs der Durchführungs
verordnung (EU) 2019/947,
2. Gebührenbescheide für die in Nummer 1 genannte Ausstellung und Verlängerung oder Änderung einer
Bescheinigung.
Fernpiloten haben das Recht auf Darlegung des eigenen Standpunktes und das Recht auf Entscheidung
durch einen Amtsträger. Satz 1 gilt nicht, wenn ein Fernpilot Rechte nach Satz 2 geltend macht oder wenn
aus anderen Gründen Anlass besteht, den Einzelfall durch Amtsträger zu bearbeiten. Setzt das Luftfahrt-
Bundesamt automatische Einrichtungen zum Erlass von Verwaltungsakten ein, so muss es Angaben des
Fernpiloten berücksichtigen, die für den Einzelfall bedeutsam sind und im automatischen Verfahren nicht
ermittelt würden.“
Artikel 3
Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.
Der Bundesrat hat zugestimmt.
Berlin, den 9. Juli 2024
Der Bundesminister
f ü r D i g i t a l e s u n d Ve r k e h r
Vo l k e r W i s s i n g
Herausgeber: Bundesministerium der Justiz
Herkunft dieses Textes
Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2024 I Nr. 251. Gesetze, Verordnungen und amtliche Bekanntmachungen sind amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG) und genießen keinen Urheberrechtsschutz. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).
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