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Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 2024, Nr. 238

BGBl. 2024 I Nr. 238 · 5.654 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.

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BGBl. 2024, Seite 1 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 1
                                                      Teil I

2024                         Ausgegeben zu Bonn am 19. Juli 2024                               Nr. 238

                               Verordnung
 zur Änderung der Ersten Bundesmeldedatenübermittlungsverordnung und der
               Bundesmeldedatendigitalisierungsverordnung

                                                  Vom 9. Juli 2024


   Auf Grund des § 56 Absatz 1 Nummer 1 und 4 des Bundesmeldegesetzes, von denen Nummer 1 zuletzt durch
Artikel 5 Nummer 21 Buchstabe a des Gesetzes vom 15. Januar 2021 (BGBl. I S. 530) und Nummer 4 durch
Artikel 4 Nummer 11 des Gesetzes vom 21. Juli 2022 (BGBl. I S. 1182) geändert worden ist, in Verbindung mit
§ 1 Absatz 2 des Zuständigkeitsanpassungsgesetzes vom 16. August 2002 (BGBl. I S. 3165) und dem
Organisationserlass vom 8. Dezember 2021 (BGBl. I S. 5176) verordnet das Bundesministerium des Innern und
für Heimat:


                                                     Artikel 1

             Änderung der Ersten Bundesmeldedatenübermittlungsverordnung
   Die Erste Bundesmeldedatenübermittlungsverordnung vom 1. Dezember 2014 (BGBl. I S. 1945), die zuletzt
durch Artikel 3 Absatz 4 des Gesetzes vom 22. März 2024 (BGBl. 2024 I Nr. 104) geändert worden ist, wird wie
folgt geändert:
1. § 4 Absatz 1 wird wie folgt geändert:
  a) In Nummer 9 werden nach den Wörtern „§ 52 des Bundesmeldegesetzes“ die Wörter „sowie die
     Identifikationsnummer nach § 139b der Abgabenordnung“ und nach der Angabe „1801a,“ die
     Angabe „2709,“ eingefügt.
  b) In Nummer 15 werden nach den Wörtern „§ 52 des Bundesmeldegesetzes“ die Wörter „sowie die
     Identifikationsnummer nach § 139b der Abgabenordnung“ und nach der Angabe „1801a,“ die
     Angaben „2703, 2707,“ eingefügt.
  c) In Nummer 16 werden nach den Wörtern „§ 52 des Bundesmeldegesetzes“ die Wörter „sowie die
     Identifikationsnummer nach § 139b der Abgabenordnung“ sowie nach der Angabe „1801a,“ die
     Angabe „2704,“ eingefügt.
2. § 6 Absatz 1 Satz 2 wird wie folgt geändert:
  a) In Nummer 9 werden nach den Wörtern „§ 52 des Bundesmeldegesetzes“ die Wörter „sowie die
     Identifikationsnummer nach § 139b der Abgabenordnung“ sowie nach der Angabe „1801a,“ die
     Angabe „2709,“ eingefügt.
  b) In Nummer 15 werden nach den Wörtern „§ 52 des Bundesmeldegesetzes“ die Wörter „sowie die
     Identifikationsnummer nach § 139b der Abgabenordnung“ sowie nach der Angabe „1801a,“ die
     Angaben „2703, 2707,“ eingefügt.
  c) In Nummer 16 werden nach den Wörtern „§ 52 des Bundesmeldegesetzes“ die Wörter „sowie die
     Identifikationsnummer nach § 139b der Abgabenordnung“ und nach der Angabe „1801a,“ die
     Angabe „2704,“ eingefügt.
BGBl. 2024, Seite 2 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 2


3. In § 7 Absatz 1 Satz 2 werden die Angaben „2702 bis 2708“ durch die Angaben „2702, 2705, 2706, 2708“ ersetzt.
4. In § 8 Absatz 4 Satz 1 werden die Wörter „§ 3 Absatz 1 Nummer 14, 15 oder 18 oder Absatz 2 Nummer 2
   Buchstabe d und Nummer 3“ durch die Wörter „§ 3 Absatz 1 Nummer 1 bis 4, 6 bis 8, 12, 14 oder 18 oder
   Absatz 2 Nummer 3“ ersetzt und nach dem Wort „von“ die Wörter „Personen mit“ eingefügt.


                                                   Artikel 2

                 Änderung der Bundesmeldedatendigitalisierungsverordnung
  Die Bundesmeldedatendigitalisierungsverordnung vom 20. April 2022 (BGBl. I S. 683), die zuletzt durch Artikel 3
Absatz 7 des Gesetzes vom 22. März 2024 (BGBl. 2024 I Nr. 104) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
1. § 7 Absatz 1 Satz 1 wird wie folgt geändert:
  a) Nach Nummer 8 Buchstabe g wird folgender Buchstabe h angefügt:
     „h) Identifikationsnummer nach § 139b der Abgabenordnung                                             2709,“.
  b) Nach Nummer 14 Buchstabe h wird folgender Buchstabe i angefügt:
     „i) Identifikationsnummer nach § 139b der Abgabenordnung                                       2703, 2707,“.
  c) Nach Nummer 15 Buchstabe f wird folgender Buchstabe g angefügt:
     „g) Identifikationsnummer nach § 139b der Abgabenordnung                                             2704,“.
  d) Nummer 21 wird wie folgt gefasst:
     „21. die Identifikationsnummer nach § 139b der Abgabenordnung                                        2701,“.
  e) Nummer 23 wird wie folgt gefasst:
     „23. das Vorläufige Bearbeitungsmerkmal nach § 139b Absatz 6 Satz 2               2702, 2705, 2706, 2708,“.
          der Abgabenordnung
2. § 9 Absatz 1 Satz 1 wird wie folgt geändert:
  a) Nach Nummer 9 Buchstabe f wird folgender Buchstabe g angefügt:
     „g) Identifikationsnummer nach § 139b der Abgabenordnung                                             2709,“.
  b) Nach Nummer 15 Buchstabe g wird folgender Buchstabe h angefügt:
     „h) Identifikationsnummer nach § 139b der Abgabenordnung                                       2703, 2707,“.
  c) Nach Nummer 16 Buchstabe e wird folgender Buchstabe f angefügt:
     „f) Identifikationsnummer nach § 139b der Abgabenordnung                                             2704,“.
BGBl. 2024, Seite 3 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 3


                                                  Artikel 3

                                                Inkrafttreten
  (1) Artikel 1 Nummer 4 tritt am Tag nach der Verkündung, frühestens jedoch am 1. November 2024 in Kraft.
  (2) Im Übrigen tritt diese Verordnung am 1. Mai 2026 in Kraft.




  Der Bundesrat hat zugestimmt.

  Berlin, den 9. Juli 2024

                                         Die Bundesministerin
                                       des Innern und für Heimat
                                               Nancy Faeser




                                   Herausgeber: Bundesministerium der Justiz


Herkunft dieses Textes

Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2024 I Nr. 238. Gesetze, Verordnungen und amtliche Bekanntmachungen sind amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG) und genießen keinen Urheberrechtsschutz. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).

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