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Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 2023, Nr. 329

BGBl. 2023 I Nr. 329 · 320.677 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.

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BGBl. 2023, Seite 1 — Originalseite als Abbildung
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                                                    Teil I

2023                    Ausgegeben zu Bonn am 30. November 2023                                   Nr. 329

                               Zweite Verordnung
            zur Änderung der EEMD-Gebietsvorgabenverordnung und der
                          EEMD-Zulassungsverordnung

                                            Vom 27. November 2023


    Auf Grund des § 4h Satz 1 und des § 4i Satz 1 des Bundesfernstraßenmautgesetzes vom 12. Juli 2011 (BGBl. I
S. 1378), die durch Artikel 2 Nummer 3 des Gesetzes vom 5. Dezember 2014 (BGBl. I S. 1980) eingefügt worden
sind, in Verbindung mit § 1 Nummer 2 und 3 der BALM-Übertragungsverordnung vom 14. Januar 2016 (BAnz AT
26.01.2016 V1), der zuletzt durch Artikel 32 des Gesetzes vom 2. März 2023 (BGBl. 2023 I Nr. 56) geändert worden
ist, verordnet das Bundesamt für Logistik und Mobilität:


                                                   Artikel 1

                        Änderung der EEMD-Gebietsvorgabenverordnung
  Die EEMD-Gebietsvorgabenverordnung vom 20. März 2018 (BAnz AT 27.03.2018 V1), die zuletzt durch Artikel 1
der Verordnung vom 25. Oktober 2021 (BAnz AT 29.10.2021 V2) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
1. Die Anlage 1 der EEMD-Gebietsvorgabenverordnung wird wie folgt geändert:
  a) Die Überschrift der Anlage 1 wird wie folgt geändert:
     aa) Die Wörter „Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)“ werden durch die Wörter „Digitales und Verkehr
         (BMDV)“ ersetzt.
     bb) Die Wörter „Güterverkehr (BAG)“ werden durch die Wörter „Logistik und Mobilität (BALM)“ ersetzt.
  b) Die Tabelle wird wie folgt geändert:
     aa) In der Nummer 1 Spalte 3 Absatz 3 werden in Satz 4 die Wörter „Güterverkehr (BAG)“ durch die Wörter
         „Logistik und Mobilität (BALM)“ ersetzt.
     bb) In der Nummer 2 Spalte 3 wird in Satz 1 nach dem Wort „Mauterheber“ das Wort „wird“ durch das Wort
         „hat“ ersetzt und nach dem Wort „EETS-Zulassungsvertrags“ das Wort „zu“ eingefügt.
     cc) Die Nummer 18_EET Spalte 3 wird wie folgt geändert:
         aaa) Nummer 1 wird wie folgt gefasst „1. Sperrliste (SST 001)“.
         bbb) In Nummer 2 wird nach dem Wort „Nutzerlisten“ das Wort „(Userlist)“ gestrichen.
     dd) Die Nummer 18_MED Spalte 3 wird wie folgt geändert:
         aaa) Nummer 1 wird wie folgt neu gefasst „1. Sperrliste (SST 001)“.
         bbb) In Nummer 2 wird nach dem Wort „Nutzerlisten“ das Wort „(Userlist)“ gestrichen.
         ccc) In Nummer 11 wird das Wort „und“ durch ein Komma ersetzt.
         ddd) In Nummer 12 wird nach der Angabe „(SST 301)“ der Punkt durch ein Komma ersetzt.
BGBl. 2023, Seite 2 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 2


         eee) Nach Nummer 12 werden folgende Nummern eingefügt:
              „13. Gutzuschreibende EETS-Fahrten (SST 017),
              14. Bewertete Gutschriften (SST 018) und
              15. EETS-Anbieter Gutschriften (SST 019).“
     ee) Die Nummer 19 wird wie folgt geändert:
         aaa) In der Spalte „Technisch-organisatorische Vorgaben“ werden die Wörter „Blocklist (Sperrliste)“ durch
              das Wort „Sperrliste“ ersetzt.
         bbb) In der 3. Spalte werden in Satz 1 die Wörter „Blocklist (Sperrliste)“ durch das Wort „Sperrliste“
              ersetzt.
     ff) In der Nummer 46 Spalte 3 wird in Absatz 3 Satz 2 das Wort „BMVI“ durch das Wort „BMDV“ ersetzt.
     gg) Die Nummer 54_EET wird wie folgt gefasst:
         „54_EET      Qualitätsparameter      Der EETS-Anbieter muss beim Betrieb seines EETS-Teilsystems
                                              folgende Qualitätsparameter erfüllen:
                                              1. Erfassungsquote EQ_nonMED von mindestens 99,500 %
                                                  Die Erfassungsquote EQ_nonMED dient der Bestimmung der
                                                  Qualität der korrekten Erkennung befahrener Abschnitte des
                                                  mautpflichtigen Straßennetzes. Es wird geprüft, ob für im
                                                  Rahmen der Kontrollaktivitäten des Mauterhebers identifizierte
                                                  mautpflichtige Fahrzeuge abschnittsbezogene Erhebungsdaten
                                                  durch den EETS-Anbieter an das BALM geliefert werden.
                                              2. DSRC-Quote von mindestens 98,500 %
                                                  Die DSRC-Quote dient der Messung der korrekten DSRC-Kom­
                                                  munikation zwischen den EETS-Fahrzeuggeräten und den
                                                  Kontrolleinrichtungen. Es wird geprüft, ob für alle abschnitts­
                                                  bezogenen Erhebungsdaten des EETS-Anbieters auch eine
                                                  entsprechende DSRC-Kommunikation vorliegt, sofern auf dem
                                                  jeweiligen Abschnitt eine Kontrolleinrichtung des Mauterhebers
                                                  aktiv war.
                                              3. Sperrlistenquote von mindestens 99,900 %
                                                  Über die Sperrlistenquote wird bestimmt, ob Fahrzeuggeräte
                                                  durch den EETS-Anbieter technisch gesperrt wurden, bevor
                                                  diese auf die Sperrliste gesetzt werden. Es wird geprüft, ob
                                                  erhebungsbereite Fahrzeuggeräte dennoch auf der Sperrliste
                                                  aufgeführt sind.
                                              4. Nutzerlistenquote von mindestens 99,900 %
                                                  Ziel der Quote ist die Messung der Qualität der Erstellung und
                                                  Übermittlung der Nutzerliste vom EETS-Anbieter an den Maut­
                                                  erheber. Es wird geprüft, ob erhebungsbereite Fahrzeuggeräte,
                                                  die durch die Kontrolleinrichtungen des Mauterhebers erfasst
                                                  sind, auch in der Nutzerliste eingetragen sind.
                                              5. Quote für abschnittsbezogene Erhebungsdaten von mindestens
                                                 99,000 %
                                                  Die Quote misst die Korrektheit und Rechtzeitigkeit der Über­
                                                  mittlung von abschnittsbezogenen Erhebungsdaten (ABED).
                                                  Es wird geprüft, ob die abschnittsbezogenen Erhebungsdaten
                                                  innerhalb der im EETS-Zulassungsvertrag festgelegten Fristen
                                                  übermittelt wurden und keine Fehler aufweisen.
                                              Die Einzelheiten zur Messung und Bewertung der Qualitätspara­
                                              meter sind in der Anlage 5 zum EETS-Zulassungsvertrag „Quali­
                                              tätsparameter für EETS-Anbieter“ geregelt.“

     hh) In der Nummer 54_MED wird in Nummer 1 in Satz 2 das Wort „BAG“ durch das Wort „BALM“ ersetzt.
BGBl. 2023, Seite 3 — Originalseite als Abbildung
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2. Die Anlage 2 der EEMD-Gebietsvorgabenverordnung wird wie folgt gefasst:
                                                                                                     „Anlage 2

                                      Bundesrepublik Deutschland,
                                            vertreten durch das
                            Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV),
                                        dieses vertreten durch das
                               Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM)

                              Europäischer elektronischer Mautdienst (EETS)
        Vorgaben für das EETS-Gebiet nach dem Bundesfernstraßenmautgesetz (EETS-Gebiet BFStrMG)

                                       Hinweise zum Vergütungsmodell

  I.    Einleitung
  Die Richtlinie (EU) 2019/520 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. März 2019 über die
  Interoperabilität elektronischer Mautsysteme und die Erleichterung des grenzüberschreitenden
  Informationsaustauschs über die Nichtzahlung von Straßenbenutzungsgebühren in der Union (ABl. L 91
  vom 29.03.2019, S. 45) und die Durchführungsverordnung (EU) 2020/204 der Kommission vom 28. November
  2019 über detaillierte Pflichten der Anbieter des europäischen elektronischen Mautdienstes, den Mindestinhalt
  der    Vorgabe       für     das    EETS-Gebiet,      elektronische   Schnittstellen  und     Anforderungen
  an Interoperabilitätskomponenten sowie zur Aufhebung der Entscheidung 2009/750/EG (ABl. L 43
  vom 17.02.2020, S. 49), deren Umsetzung oder Durchführung in Deutschland durch das
  Bundesfernstraßenmautgesetz (BFStrMG) und das Mautsystemgesetz (MautSysG) erfolgt, legen einen
  Vergütungsanspruch des EETS-Anbieters sowie Grundsätze der Ermittlung dieser Vergütung fest.
  Gemäß Anhang II 1.2 der Durchführungsverordnung (EU) 2020/204 müssen die Geschäftsbedingungen des
  Mauterhebers eine Beschreibung der Elemente, die zur Festlegung der vom Mauterheber an den EETS-
  Anbieter zu zahlenden festen und/oder variablen Vergütung herangezogen werden, umfassen. Dies erfolgt im
  Rahmen der Beschreibung des Vergütungsmodells und der konkreten Beträge der Vergütung in Anlage 9 zum
  EETS-Zulassungsvertrag.
  Gemäß Artikel 7 der Richtlinie (EU) 2019/520 muss die Methode zur Festlegung der Vergütung der EETS-
  Anbieter als Teil der geschäftlichen Rahmenbedingungen veröffentlicht werden. Gemäß Anhang II 1.3 der
  Durchführungsverordnung (EU) 2020/204 müssen die Gebietsvorgaben eine Beschreibung der besonderen
  Anforderungen und Pflichten des Hauptdiensteanbieters enthalten, die sich von denen der EETS-Anbieter
  unterscheiden und etwaige Unterschiede bei der Vergütung des Hauptdiensteanbieters gegenüber den EETS-
  Anbietern rechtfertigen. Dementsprechend beschreibt diese Anlage:
  1. die Methode der Festlegung der Vergütung des EETS-Anbieters,
  2. die Struktur der Vergütung vergleichbarer Leistungen des Hauptdiensteanbieters und
  3. die Unterschiede in       der    Vergütung    des    Hauptdiensteanbieters    aufgrund    unterschiedlicher
     Leistungsanforderungen.
  Im EETS-Gebiet des BFStrMG ist ein Hauptdiensteanbieter im Sinne der Richtlinie (EU) 2019/520 tätig. Es
  handelt sich um die Toll Collect GmbH, die einen langfristigen Betreibervertrag mit dem Bundesamt für Logistik
  und Mobilität (BALM, ehemals Bundesamt für Güterverkehr, BAG) erfüllt und seit dem 01.09.2018 zu 100 % im
  Eigentum der Bundesrepublik Deutschland ist.

  II.   Prinzipien des Vergütungsmodells
  Das Vergütungsmodell für das EETS-Gebiet BFStrMG steht im Einklang mit den Anforderungen des Artikels 7
  der Richtlinie (EU) 2019/520.
  Sowohl das Vergütungsmodell als auch die Beschreibung der Elemente des Vergütungsmodells werden im
  Rahmen der EETS-Gebietsvorgaben und des EETS-Zulassungsvertrags veröffentlicht.
  Die Vergütung erfolgt dabei für alle EETS-Anbieter nach derselben transparenten und diskriminierungsfreien
  Methode. Eine Unterscheidung wird lediglich in Bezug auf die Nutzung des Mauterhebungsdienstes (MED)
  vorgenommen. Bei diesem erfolgt die Berechnung der Maut für die Nutzer von EETS-Anbietern, einschließlich
  des Erkennungsprozesses zur Unterscheidung mautpflichtiger von nicht mautpflichtigen Streckenabschnitten
  und der Ermittlung der abschnittsbezogenen Erhebungsdaten und der Erstellung der Mautbuchungsnachweise,
  durch das BALM. Da der zu erbringende Leistungsumfang von EETS-Anbietern, die den MED nutzen, geringer
  ist, erfolgt hier eine entsprechend geringere Vergütung.
  Das Verfahren für die Berechnung der Vergütung der EETS-Anbieter folgt dabei derselben Struktur wie die
  Vergütung vergleichbarer Dienste, die von dem Hauptdiensteanbieter angeboten werden (siehe Abschnitt III).
  Sofern sich Leistungen des Hauptdiensteanbieters von den Leistungen der EETS-Anbieter unterscheiden, wurde
  dies bei der Herleitung des Vergütungsmodells entsprechend berücksichtigt.
BGBl. 2023, Seite 4 — Originalseite als Abbildung
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  III.   Struktur der Vergütung
  Die Vergütung des Hauptdiensteanbieters besteht aus vier Bestandteilen:
  1. Vergütung der Aufwände für die Leistungserbringung
  Diese Position umfasst alle Aufwände des Hauptdiensteanbieters, die zur Erbringung der Leistungen notwendig
  sind, die im Grundsatz mit Leistungen des EETS-Anbieters vergleichbar sind. Dies betrifft insbesondere die
  automatische Mauterhebung. Der Hauptdiensteanbieter erbringt gemäß Betreibervertrag weitere Leistungen im
  Bereich des manuellen Verfahrens und der Kontrolle. Diese wurden im Vergütungsmodell nicht berücksichtigt.
  Sofern die Leistungen grundsätzlich vergleichbar sind, sich im Umfang jedoch unterscheiden, werden diese
  Unterschiede bei der Festsetzung der Vergütung begründet.
  2. Vergütung für die Erreichung von Unternehmenszielen
  Der Hauptdienstanbieter erhält eine variable Vergütung, die an die Erreichung von bestimmten
  Unternehmenszielen geknüpft ist. Diese werden je Geschäftsjahr durch die Eigentümerin festgelegt und sind
  nur sehr eingeschränkt mit den vertraglichen Anforderungen an EETS-Anbieter vergleichbar.
  3. Vergütung für Änderungsverlangen des Auftraggebers
  Änderungen am Mautsystem, die sich durch Projekte des Auftraggebers ergeben, zum Beispiel auch die
  Umsetzung von Änderungen aufgrund gesetzlicher Vorgaben, werden durch den Auftraggeber separat vergütet.
  4. Gewinn- und Wagniszuschlag
  Auf die unter Nummer 1 und 3 genannten Vergütungselemente erhält der Hauptdiensteanbieter einen Gewinn-
  und Wagnisaufschlag, um die mit der Erbringung der entsprechenden Leistungen verbundenen Risiken zu
  adressieren.
  Die Struktur der Vergütung des EETS-Anbieters besteht aus denselben vier Bestandteilen:
  1. Vergütung der Aufwände für die Leistungserbringung
  Der EETS-Anbieter erhält eine Vergütung für die Leistungen, die er gemäß EETS-Zulassungsvertrag und den
  sonstigen mitgeltenden Verordnungen gegenüber dem BALM zu erbringen hat. Dafür wurden die einzelnen
  Leistungen identifiziert und auf ihre Vergleichbarkeit mit ähnlichen Leistungen des Hauptdiensteanbieters
  geprüft. Basierend darauf wurde die dem EETS-Anbieter für seine Leistungserbringung zu gewährende
  Vergütung auf Basis der Kosten des Hauptdiensteanbieters abgeleitet.
  2. Vergütung für die Erreichung von Unternehmenszielen
  Für EETS-Anbieter gibt das BALM keine direkten Unternehmensziele vor. Eine überdurchschnittliche
  Leistungserbringung in Bezug auf die Qualität der korrekten Mauterhebung für Befahrungen des
  mautpflichtigen Straßennetzes wird jedoch im Vergütungsmodell über eine Bonusregelung für eine
  Überschreitung der geforderten Zielgröße der Erfassungsquote gemäß EETS-Zulassungsvertrag honoriert.
  3. Vergütung für Änderungsverlangen des Mauterhebers
  Wie der Hauptdiensteanbieter, erhalten auch die EETS-Anbieter eine Vergütung für Änderungsverlangen, die
  durch den Mauterheber initiiert werden. Dies können konfigurative und betriebliche Anpassungen an Systemen
  und Schnittstellen, aber auch Umsetzungsprojekte sein, zum Beispiel die Einführung eines neuen technischen
  Standards.
  4. Gewinn- und Wagniszuschlag
  Analog zum Hauptdiensteanbieter erhalten auch die EETS-Anbieter auf die unter Nummer 1 und 3 genannten
  Vergütungselemente einen Gewinn- und Wagniszuschlag, um die mit der Erbringung der entsprechenden
  Leistungen verbundenen Risiken zu adressieren.

  IV.    Vergütungselemente und Vergütungsmodell
  Bei der Herleitung der Elemente des Vergütungsmodells wurde grundsätzlich in vier Schritten vorgegangen:
  1. Ermittlung der Leistungen der EETS-Anbieter:
  Die Leistungen der EETS-Anbieter wurden auf Basis der einschlägigen rechtlichen Vorschriften, insbesondere
  aufgrund des EETS-Zulassungsvertrages und der Gebietsvorgaben, ermittelt. Anschließend wurde geprüft,
  welche dieser Leistungen im Grundsatz vergleichbar zu Leistungen des Hauptdiensteanbieters sind und
  welche Unterschiede in der Leistungserbringung zwischen EETS-Anbietern und Hauptdiensteanbieter bestehen.
  2. Bestimmung der Art der Leistung:
  Für die spätere Festlegung der tatsächlichen Vergütung einer Leistung im Vergütungsmodell ist es wesentlich,
  bestimmte Eigenschaften der Leistung zu ermitteln. Dabei wurde geprüft, ob die Leistung einen fixen oder
  variablen Aufwand verursacht. Sofern es sich um variablen Aufwand handelt, wurde ermittelt, mit welchem
  Parameter der Aufwand skaliert. Auch wurde ermittelt, inwiefern die Nutzung des MED Einfluss auf die
  Leistungserbringung hat.
  3. Bestimmung von Vergütungselementen:
  Zur effizienten Entwicklung des Vergütungsmodells wurden gleichartige Leistungen zu Vergütungselementen
  zusammengefasst. Dies erfolgte, wenn Leistungen inhaltliche Zusammenhänge aufwiesen und mit denselben
  Parametern (siehe Abschnitt IV, Nummer 2) skalieren.
BGBl. 2023, Seite 5 — Originalseite als Abbildung
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  4. Bestimmung der Vergütung für die Vergütungselemente:
  Im letzten Schritt wurde die Höhe der Vergütung für die Vergütungselemente ermittelt. Hierbei wurden die
  entsprechenden      Aufwände    des   Hauptdiensteanbieters    berücksichtigt. Unterschieden    in   der
  Leistungserbringung wurde über entsprechende Zu- und Abschläge Rechnung getragen. Des Weiteren wurden
  Synergieeffekte des EETS-Anbieters berücksichtigt, die bei der Erbringung der gleichen Leistung auch für
  andere EETS-Gebiete realisiert werden können.
  Im Ergebnis dieser Analyse wurde festgelegt, dass die Vergütung der EETS-Anbieter unter Berücksichtigung der
  Struktur in Abschnitt III nach den folgenden Elementen erfolgt:
  1. Betriebsentgelt
  Feste Vergütung für Leistungen, die nicht mit variablen Parametern skalieren.
  Das Betriebsentgelt enthält eine so genannte Änderungspauschale, die pauschal sowohl betriebliche und
  organisatorische Anpassungen an Prozessen und Systemen, die während des laufenden Betriebs auftreten,
  abdeckt als auch größere Entwicklungsprojekte umfasst, die der Mauterheber für die kommende
  Vergütungsperiode plant.
  2. Entgelt Automatisches Verfahren (AV-Entgelt)
  Variable Vergütung für Leistungen des EETS-Anbieters, die mit der Anzahl der aktiven Fahrzeuggeräte in
  Zusammenhang stehen.
  Das Vergütungselement wird gezahlt in Abhängigkeit von der Anzahl der im Betrachtungszeitraum aktiven
  Fahrzeuggeräte, d. h. Fahrzeuggeräten, für die mindestens eine mautpflichtige Befahrung des Streckennetzes
  an den Mauterheber übermittelt wurde.
  3. Nutzungs- und Zahlungsprovisionsentgelt
  Variable Vergütung für Leistungen, die mit der Höhe des abgerechneten Mautvolumens bzw. der abgerechneten
  Fahrleistung skalieren.
  Das Vergütungselement wird gezahlt in Abhängigkeit von der Höhe der im Betrachtungszeitraum wertgestellten
  Mautzahlungen abzüglich positiv beschiedener Erstattungsverlangen und Verzugszinsen.
  4. Bonus für Erfassungsquote
  Variable Vergütung für die Überschreitung der vertraglich festgelegten, mindestens zu erreichenden
  Erfassungsquote.
  Gemäß Anlage 5 des EETS-Zulassungsvertrags muss der EETS-Anbieter eine Erfassungsquote von mindestens
  99,500 % erreichen. Sofern der EETS-Anbieter im Betrachtungszeitraum diese Quote überschreitet, erhält er
  einen Bonus von 12,5 % der fiktiven Mauteinnahmen, die sich durch die höhere Erfassungsquote ergeben.
  Alle Leistungen der EETS-Anbieter wurden einem dieser Vergütungselemente zugeordnet (siehe Abschnitt V).
  Die Vergütung wird jeweils für eine Vergütungsperiode festgelegt. Die Vergütungsperiode gemäß Anlage 9 zum
  EETS-Zulassungsvertrag umfasst den Zeitraum vom 01.03.2023 bis 31.12.2025. Der Mauterheber wird eine
  Überprüfung und Festlegung der Vergütung für folgende Vergütungsperioden gemäß den Regelungen in
  Nummer 2 der Anlage 9 zum EETS-Zulassungsvertrag vornehmen.

  V.   Herleitung der Höhe der Vergütung
  Die folgenden Kapitel beschreiben detailliert die Herleitung der Vergütung aufgrund der Analyse der Leistungen
  des EETS-Anbieters gemäß Abschnitt IV.
  Für die identifizierten vergleichbaren Leistungen wurde die durchschnittliche Vergütung des
  Hauptdiensteanbieters in Bezug auf Implementierungs- und Betriebskosten herangezogen. Dabei wurde die
  Vergütung des Hauptdiensteanbieters auch dann berücksichtigt, wenn die für die Erbringung der Leistung
  notwendigen Systeme und Prozesse bereits in der Vergangenheit implementiert wurden.
  Sofern bei der Vergütung Personalkosten, beispielsweise für die Betreuung der Geschäftsprozesse, relevant
  sind, enthalten die vom Hauptdiensteanbieter herangezogenen Kosten, neben den Gehaltskosten
  einschließlich der Arbeitgeberkosten, auch die direkt dem Personal zuordenbaren Gemeinkosten, wie zum
  Beispiel IT- und Geschäftsausstattung oder Personalmanagement.
  Nicht direkt zuordenbare Gemeinkosten wie die Kosten für Geschäftsführung, externe Kommunikation oder
  Rechtsabteilung wurden durch einen Verwaltungsaufschlag in Ansatz gebracht, der auf die
  Vergütungselemente Betriebsentgelt und Entgelt automatisches Verfahren aufgeschlagen wurde.
  Kosten für die Implementierung von IT-Systemen enthalten auch einen Anteil der notwendigen Testkosten.
  Des Weiteren wird kenntlich gemacht, sofern gemäß der Leistungsanalyse eine Leistung nicht nur im EETS-
  Gebiet BFStrMG erbracht wird, sondern sich Synergieeffekte mit anderen EETS-Gebieten ergeben. Dabei wird
  individuell je Leistung ermittelt, wie hoch der Synergieeffekt ausfällt. Sofern die Leistung grundsätzlich in allen
  EETS-Gebieten genutzt werden kann, wird die Vergütung des Hauptdiensteanbieters mit 25 % für die Vergütung
  des EETS-Anbieters berücksichtigt, da dieser seine Leistungen gemäß Artikel 5 Absatz 1 der Richtlinie (EU)
  2019/520 in mindestens vier Mitgliedsstaaten erbringen muss. Sofern nur Teile der Leistung auch in den anderen
  EETS-Gebieten genutzt werden können oder die Leistung in satellitenbasierten Mautsystemen angewendet
  werden kann, wird die Vergütung des Hauptdiensteanbieters mit 50 % für die Vergütung des EETS-Anbieters
BGBl. 2023, Seite 6 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 6


  berücksichtigt. In diesem Fall gibt es keine direkte Abhängigkeit zur Anzahl der EETS-Gebiete, in denen der
  EETS-Anbieter zugelassen ist. Der Mauterheber behält sich vor, diesen Synergieeffekt im Rahmen der
  regelmäßigen Überprüfung des Vergütungsmodells an die aktuelle Entwicklung im EETS-Markt anzupassen.
  Unterschieden in der Leistungserbringung wird durch entsprechende Auf- oder Abschläge bei der Vergütung
  Rechnung getragen (Komplexitätsfaktor). Hierbei kann im Einzelfall der Leistungsumfang des
  Hauptdiensteanbieters oder des EETS-Anbieters höher sein. Auch wird der Komplexitätsfaktor genutzt, um im
  Vergleich zu anderen EETS-Gebieten erhöhte Anforderungen des Mauterhebers trotz grundsätzlicher
  Anwendung des Synergieeffekts zu berücksichtigen.
  Für die Herleitung der Vergütung wurden gemäß den Vorgaben der Richtlinie (EU) 2019/520 die Struktur und die
  Kosten für vergleichbare Leistungen des Hauptdiensteanbieters herangezogen. In den folgenden Kapiteln erfolgt
  eine qualitative Beschreibung der Überleitung der einzelnen Vergütungsbestandteile in die Vergütungselemente,
  die Angabe von konkreten Kosten unterbleibt zum Schutz der Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse des
  Hauptdiensteanbieters und dessen Unterauftragnehmern.

  V.1.     Vergütung der Aufwände für die Leistungserbringung

  V.1.1.    Leistungen mit Zuordnung zum Betriebsentgelt
  1. Betriebshaftpflicht
  Die EETS-Anbieter haben die vertragliche Verpflichtung eine Betriebshaftpflichtversicherung abzuschließen.
  Eine vergleichbare Verpflichtung hat auch der Hauptdiensteanbieter. Die Höhe der Vergütung der EETS-
  Anbieter wurde auf Basis der Vergütung der Basis-Haftpflichtversicherung des Hauptdiensteanbieters unter
  Anpassung auf die gemäß EETS-Zulassungsvertrag geforderte Versicherungssumme ermittelt.
  Sowohl Hauptdiensteanbieter als auch EETS-Anbieter haben die vertragliche Verpflichtung, eventuelle Erlöse
  aus der Versicherung an den Mauterheber abzutreten.
  2. Anforderungen an gebietsfremde EETS-Anbieter
  Gebietsfremde EETS-Anbieter treffen bestimmte Anforderungen des EETS-Zulassungsvertrags, die auf den
  Hauptdiensteanbieter nicht zutreffen und die bei gebietsansässigen EETS-Anbietern implizit erbracht werden.
  Dies betrifft zum Beispiel die Anforderungen an die Kommunikation in deutscher Sprache oder die Unterhaltung
  einer deutschen Zustelladresse. Eine entsprechende Vergütung erfolgt nicht für den Hauptdiensteanbieter. Die
  Höhe der Vergütung wurde deshalb auf Basis der abgeschätzten Aufwände für diese Leistungen ermittelt. Eine
  differenzierte Vergütung von gebietsfremden und gebietsansässigen EETS-Anbietern in Bezug auf diese
  Anforderung findet aus Vereinfachungsgründen und des relativ geringen Anteils an der Gesamtvergütung nicht
  statt.
  3. Weitere organisatorische Anforderungen
  EETS-Anbieter haben einige sonstige organisatorische Anforderungen des EETS-Zulassungsvertrags zu
  erfüllen, die auf den Hauptdiensteanbieter nicht zutreffen. Dies betrifft zum Beispiel Anforderungen zur
  Trennung der Maut von sonstigen Einnahmen sowie Informationspflichten gegenüber dem Mitgliedstaat, in
  dem die Registrierung erfolgt. Eine entsprechende Vergütung erfolgt nicht für den Hauptdiensteanbieter. Die
  Höhe der Vergütung wurde deshalb auf Basis der abgeschätzten Aufwände für diese Leistungen ermittelt.
  4. Änderungspauschale
  Das Betriebsentgelt enthält gemäß Struktur der Vergütung auch eine Pauschale für die Vergütung von
  Änderungen, die durch den Mauterheber initiiert wurden. Details zur Ermittlung der Änderungspauschale sind
  in Nummer 2.3 der Anlage 9 zum EETS-Zulassungsvertrag enthalten.
  Die Änderungspauschale wurde aufgrund von Abschätzungen der Höhe der Kosten für die Umsetzung der
  Änderungen beim Hauptdiensteanbieter ermittelt. Die tatsächlichen Umsetzungskosten können je nach EETS-
  Anbieter aufgrund unterschiedlicher Ausgangsbedingungen und interner Kostenstrukturen variieren. Es ist dem
  Mauterheber jedoch unzumutbar und aus Gründen der Gleichbehandlung der EETS-Anbieter auch nicht
  zulässig, individuell auf jegliche solcher Voraussetzungen mit einer unterschiedlichen Vergütung zu reagieren.

  V.1.2.    Leistungen mit Zuordnung zum Entgelt automatisches Verfahren
  Alle in diesem Abschnitt aufgeführten Leistungen mit Zuordnung zum Entgelt automatisches Verfahren werden
  für den Betrachtungszeitraum eines Kalendermonats auf die Anzahl der aktiven Fahrzeuggeräte umgelegt.
  Manche der Leistungen skalieren nicht direkt mit der Anzahl der Fahrzeuggeräte, sondern zum Beispiel mit der
  Anzahl der Nutzer. Aus Gründen der Reduzierung der Komplexität des Vergütungsmodells sowie der eindeutigen
  Bestimmbarkeit der dem Vergütungsmodell zugrunde liegenden Parameter durch den Mauterheber, wird
  einheitlich die Skalierung über die Zahl der aktiven Fahrzeuggeräte verwendet. Bei der Ermittlung der Höhe
  des Entgelts automatisches Verfahren wird die Zahl der durchschnittlich pro Monat aktiven Fahrzeuggeräte
  des Hauptdiensteanbieters herangezogen, da auch dessen Kosten für die Herleitung verwendet wurden.
  Das Entgelt automatisches Verfahren für die Vergütungsperiode ab dem 01.03.2023 wird gemäß dem Verfahren
  in Nummer 2.1 der Anlage 9 zum EETS-Zulassungsvertrag indexiert.
BGBl. 2023, Seite 7 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 7


  1. Leistungen der Nutzeranmeldung/ -abmeldung/ -betreuung
  Die Leistungen umfassen alle Aspekte der Nutzerbetreuung und insbesondere der An- und Abmeldung von
  Nutzern und Fahrzeugen. Die Erbringung der Leistungen erfordert dabei die Unterstützung durch IT-Systeme
  (zum Beispiel CRM-System). Personalkosten für die Nutzerbetreuung (zum Beispiel Customer Care Center) sind
  dem Nutzungs- und Zahlungsprovisionsentgelt zugeordnet. Die Höhe der Vergütung wurde auf Basis der
  Implementierungs- und Betriebskosten des Hauptdiensteanbieters abgeschätzt. Die für die Vergütung
  herangezogenen Kosten des Hauptdiensteanbieters beinhalten auch die notwendigen Testkosten für die IT-
  Systeme vor ihrer Produktivsetzung. Die Implementierungskosten wurden über die angenommene
  Nutzungsdauer abgeschrieben.
  In den Implementierungs- und Betriebskosten sind auch Kosten für die in den IT-Systemen notwendigen
  Funktionen zur Ermittlung der CO2-Emissionsklasse eines Fahrzeugs und die Speicherung der für die
  Ermittlung herangezogenen Dokumente des Fahrzeugs enthalten.
  Da die Leistungen auch mautdomänenübergreifend genutzt werden können, erfolgt die Anwendung des
  Synergieeffekts, das heißt die abgeschätzten Kosten werden mit 25 % nur anteilig vergütet.
  Die EETS-Anbieter erhalten einen Aufschlag auf die Vergütung gegenüber den Kosten des
  Hauptdiensteanbieters, da sie umfangreichere Verpflichtungen treffen, zum Beispiel für den Abgleich der
  registrierten Fahrzeugparameter mit den Zulassungspapieren, der Verwaltung von Sperrlisten oder der
  Generierung von Nutzerlisten.
  2. Leistungen der Fahrzeuggeräte-Ausgabe/Bereitstellung/Rückgabe
  Die Leistungen umfassen sowohl die Beschaffungskosten der Fahrzeuggeräte-Hardware und ihre Distribution an
  die Nutzer, die Implementation und Betrieb der dafür notwendigen IT-Systeme als auch das Personal für den
  Betrieb der Fahrzeuggeräte-Logistik. Die für die Vergütung herangezogenen Kosten des Hauptdiensteanbieters
  beinhalten auch die notwendigen Testkosten für die Fahrzeuggeräte-Hardware und die IT-Systeme der
  Fahrzeuggeräte-Logistik vor ihrer Produktivsetzung. Die Implementierungskosten wurden über die
  angenommene Nutzungsdauer abgeschrieben.
  Für die Beschaffungskosten der Fahrzeuggeräte-Hardware wurde ein in der Vergütungsperiode durchschnittlich
  realisierbarer Marktpreis für ein Windshield-Gerät angesetzt, der über eine angenommene Nutzungsdauer
  abgeschrieben wird.
  Für die Herleitung der Höhe der Vergütung für die Fahrzeuggeräte-Logistik wurden die Kosten des
  Servicepartnernetzes und die Kosten der dafür notwendigen IT-Systeme und Personalkosten herangezogen.
  Die Implementierungskosten wurden über die angenommene Nutzungsdauer abgeschrieben.
  Da die Leistungen auch mautdomänenübergreifend genutzt werden können, erfolgt die Anwendung des
  Synergieeffekts in Höhe von 25 % der Kosten des Hauptdiensteanbieters.
  Die EETS-Anbieter erhalten einen geringfügigen Abschlag auf die Vergütung des Hauptdiensteanbieters, da sie
  vertraglich nicht verpflichtet sind, ein flächendeckendes Netz von Servicepartnern für Ein- und Ausbau sowie
  Überprüfung von Fahrzeuggeräten zu betreiben.
  3. Fahrzeuggeräte/Erkennungsverfahren
  Die Leistungen umfassen alle Aufwände für die Software der Fahrzeuggeräte einschließlich der notwendigen
  zentralseitigen Systeme für das Management der Fahrzeuggeräte einschließlich der dafür notwendigen
  Personalkosten. Weiterhin werden die Kosten der Mobilkommunikation der Fahrzeuggeräte erfasst. Auch
  gehen die Kosten für die IT-Systeme und die notwendigen Personalkosten für die Betreuung des Prozesses
  der Erkennung von mautpflichtigen Abschnitten auf Basis der erhobenen Positionsdaten sowie deren
  Tarifierung ein, wobei diese nur für EETS-Anbieter berücksichtigt werden, die den MED nicht nutzen.
  Die Höhe der Vergütung für die Software der Fahrzeuggeräte und zugehörigen zentralen Systeme wurde auf
  Basis der Implementierungs- und Betriebskosten des Hauptdiensteanbieters abgeschätzt. Die für die Vergütung
  herangezogenen Kosten des Hauptdiensteanbieters beinhalten auch die notwendigen Testkosten für die
  Fahrzeuggeräte-Software und IT-Systeme vor ihrer Produktivsetzung. Die Implementierungskosten wurden
  über die angenommene Nutzungsdauer abgeschrieben. Eine Reihe von Funktionen der Software der
  Fahrzeuggeräte kann mautdomänenübergreifend genutzt werden, wie beispielsweise das Betriebssystem, die
  Applikationsschnittstelle und das Gerätemanagement einschließlich der Fernwartung. Zusätzlich wird davon
  ausgegangen, dass der Teil der Fahrzeuggeräte-Software zur Unterstützung von satellitenbasierten
  Mautsystemen als Grundlage für die individuelle Implementierung in all diesen EETS-Gebieten genutzt werden
  kann. Deshalb erfolgt die Anwendung des Synergieeffekts in Höhe von 50 %.
  Für    die   Fahrzeuggeräte-Kommunikationskosten     wurden      die   durchschnittlichen   Kosten   des
  Hauptdiensteanbieters herangezogen, wobei im Sinne der Ermittlung von tatsächlich marktgerechten Kosten
  nur zwei der aktuell drei in Nutzung befindlichen Mobilfunkanbieter berücksichtigt wurden. Es wird davon
  ausgegangen, dass entsprechende Verträge für Kommunikationsdienstleistungen europaweit gelten und nur
  geringfügig in Bezug auf Datenmengen und Bandbreiten variieren. Aus diesem Grunde werden
  Synergieeffekte in Höhe von 25 % angesetzt. Die EETS-Anbieter erhalten einen Aufschlag auf die Vergütung
  für die Fahrzeuggeräte-Kommunikationskosten, da die Fahrzeuggeräte des Hauptdiensteanbieters nur in
  Ausnahmefällen im Ausland kommunizieren müssen, während davon ausgegangen wird, dass Fahrzeuggeräte
  der EETS-Anbieter regelmäßig im Ausland kommunizieren müssen.
BGBl. 2023, Seite 8 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 8


  Die Höhe der Vergütung für die IT-Systeme für den Prozess der Erkennung von mautpflichtigen Abschnitten
  wurde auf Basis der Implementierungs- und Betriebskosten des Hauptdiensteanbieters abgeschätzt. Die
  Implementierungskosten wurden über die angenommene Nutzungsdauer abgeschrieben.
  Auch wenn die Systeme für die Erkennung der mautpflichtigen Befahrungen im Grundsatz auch in anderen
  satellitenbasierten Mautsystemen eingesetzt werden können, gibt es jedoch eine Reihe spezieller
  Anforderungen im EETS-Gebiet BFStrMG wie zum Beispiel die Vorgabe einer Mauttabelle, Spezialfälle der
  Mauterhebung und Fahrtenbildungsregeln. Deshalb wird für letztere Leistungen kein Synergieeffekt in Ansatz
  gebracht. Der Mauterheber behält sich vor, insbesondere diesen Aspekt bei der regelmäßigen Aktualisierung des
  Vergütungsmodells zu überprüfen.
  4. Mautabrechnung und Auskehr an den Mauterheber
  Die Leistungen umfassen die Mautabrechnung gegenüber dem Nutzer und Mautauskehr gegenüber dem
  Mauterheber. Die Erbringung der Leistungen erfordert dabei IT-Systeme (z. B. SAP-System). Personalkosten
  für die Betreuung der Mautabrechnung wurden dem Nutzungs- und Zahlungsprovisionsentgelt zugeordnet. Die
  Höhe der Vergütung wurde auf Basis der Implementierungs- und Betriebskosten des Hauptdiensteanbieters
  abgeschätzt. Die für die Vergütung herangezogenen Kosten des Hauptdiensteanbieters beinhalten auch die
  notwendigen Testkosten für die IT-Systeme vor ihrer Produktivsetzung. Die Implementierungskosten wurden
  über die angenommene Nutzungsdauer abgeschrieben.
  Da die IT-Systeme zur Mautabrechnung gegenüber dem Nutzer auch mautdomänenübergreifend genutzt werden
  können, erfolgt die Anwendung des Synergieeffekts in Höhe von 25 % der Kosten des Hauptdiensteanbieters.
  Die EETS-Anbieter erhalten jedoch einen Aufschlag, um die individuellen Anforderungen des EETS-Gebiets
  BFStrMG an die Mautabrechnung zu berücksichtigen.
  Die personelle Betreuung des Auskehrprozesses wird ohne Synergieeffekt in der Vergütung berücksichtigt, da es
  sich hier um spezielle Anforderungen des Mauterhebers handelt, zum Beispiel die Auskehr ohne
  Rechnungsstellung des Mauterhebers sowie die Erstellung spezieller Reports.
  5. Datenaustausch mit dem Mauterheber
  Die Leistungen umfassen alle Aufwände der EETS-Anbieter für den Betrieb der geforderten technischen
  Schnittstellen zum System des Mauterhebers und für den Fall der Nutzung des MED auch zum System des
  Hauptdiensteanbieters. Die Erbringung der Leistungen erfordert dabei IT-Systeme (zum Beispiel eine
  Datenaustauschplattform) und Personal. Die Höhe der Vergütung wurde auf Basis der Implementierungs- und
  Betriebskosten des Hauptdiensteanbieters abgeschätzt. Die für die Vergütung herangezogenen Kosten des
  Hauptdiensteanbieters beinhalten auch die notwendigen Testkosten für die IT-Systeme vor ihrer
  Produktivsetzung. Die Implementierungskosten wurden über die angenommene Nutzungsdauer abgeschrieben.
  Für die Nutzung der Back-Office-Kommunikation ist gemäß der Durchführungsverordnung (EU) 2020/204
  zukünftig ein technischer Standard zu verwenden. Die technische Umsetzung im EETS-Gebiet BFStrMG ist
  bereits mit diesem technischen Standard kompatibel. Derzeit gibt es noch wesentliche Unterschiede in der
  Implementierung in den EETS-Gebieten. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass zumindest die Umsetzung
  der Schnittstellen zur Unterstützung von satellitenbasierten Mautsystemen als Grundlage für die individuelle
  Implementierung in allen satellitenbasierten EETS-Gebieten genutzt werden kann. Deshalb erfolgt die
  Anwendung des Synergieeffekts in Höhe von 50 % in Bezug auf die Implementation und den Betrieb der
  Schnittstellen zum Mauterheber. Die EETS-Anbieter erhalten wegen spezifischer Anforderungen des
  Mauterhebers an die Schnittstellen und ihren Betrieb bei der Umsetzung des Datenaustauschs einen
  Aufschlag auf die Vergütung im Vergleich zu den Kosten des Hauptdiensteanbieters.
  Für die Implementierung und den Betrieb der Schnittstellen zum MED erfolgt keine Anwendung des
  Synergieeffekts. Auch wenn die Schnittstellen auf technischen Standards basieren, ist die aktuelle Umsetzung
  im EETS-Gebiet BFStrMG noch neuartig und mit einer Reihe individueller Anforderungen verbunden.

  V.1.3.   Leistungen mit Zuordnung zum Nutzungs- und Zahlungsprovisionsentgelt
  Die Leistungen umfassen die Aufwände der EETS-Anbieter für die allgemeine Nutzerbetreuung und die
  Betreuung der Mautabrechnung gegenüber dem Nutzer, Aufwände zur Umsetzung von Anforderungen des
  Datenschutzes sowie die Unterstützung der Aktivitäten der Betreiberüberwachung. Zudem sind enthalten die
  Zahlungsabwicklung mit dem Nutzer über die verschiedenen Zahlungsmittelanbieter, Bonitätsprüfungen und
  Erteilung von Zahlungsgarantien sowie die Mautausfallhaftung und die Bankgarantie.
  Das Nutzungsentgelt umfasst die Personalkosten, die im Rahmen der allgemeinen Nutzerbetreuung sowie der
  Betreuung der Mautabrechnung entstehen, in Höhe der Kosten des Hauptdiensteanbieters. Dabei wurden auch
  ergänzende Personalkosten berücksichtigt, die für Prüfungen zur Bestimmung der CO2-Emissionsklassen im
  Zusammenhang mit der kommenden Einführung einer CO2-Maut erforderlich sind. Es wird davon
  ausgegangen, dass sich ein Teil der notwendigen Betreuung auf mautdomänenübergreifende Nutzeranfragen
  bezieht. Es wird deshalb der Synergieeffekt in Höhe von 50 % in Ansatz gebracht.
BGBl. 2023, Seite 9 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 9


  Aufwände für den Datenschutz umfassen die Umsetzung allgemeiner und spezialrechtlicher
  Datenschutzanforderungen, die sich im Rahmen des Betriebs des Mautsystems ergeben. Auch der
  Hauptdiensteanbieter hat die entsprechenden Anforderungen umzusetzen. Dafür werden Personalkosten
  vergütet. Für die Festsetzung der Höhe der Vergütung der EETS-Anbieter wurde dabei berücksichtigt, dass
  sich die Datenschutzanforderungen beim Hauptdiensteanbieter auch auf die Leistungsbereiche des manuellen
  Verfahrens und der Kontrolle beziehen, die auf den EETS-Anbieter nicht zutreffen. Synergieeffekte werden nicht
  angesetzt, auch wenn bestimmte allgemeine Datenschutzanforderungen mautdomänenübergreifend umgesetzt
  werden müssen. Vielmehr wird davon ausgegangen, dass mit steigender Fahrleistung bzw. steigendem
  Mautvolumen die Anzahl der datenschutzrechtlich zu bearbeitenden Sachverhalte steigt. Systemkosten für die
  Umsetzung der Anforderungen sind in den für die einzelnen Systeme abgeschätzten Implementierungs- und
  Betriebskosten abgedeckt, da die Anforderungen zum Datenschutz im Systemdesign berücksichtigt sind.
  Aufwände für die Betreiberüberwachung umfassen die personelle Unterstützung der Betreiberüberwachung des
  Mauterhebers. Dies betrifft insbesondere die personelle Unterstützung bei der Ermittlung und Abstimmung der
  vertraglich vereinbarten Quoten oder Audits der Betreiberüberwachung. Auch der Hauptdiensteanbieter hat die
  entsprechenden Anforderungen umzusetzen. Dafür werden Personalkosten vergütet. Für die Festsetzung der
  Höhe der Vergütung der EETS-Anbieter wurde dabei berücksichtigt, dass sich die Betreiberüberwachung beim
  Hauptdiensteanbieter auch auf die Leistungsbereiche des manuellen Verfahrens und der Kontrolle bezieht, die
  auf den EETS-Anbieter nicht zutreffen. Synergieeffekte werden nicht angesetzt, da angenommen wird, dass die
  Unterstützung der Betreiberüberwachung individuellen Anforderungen des EETS-Gebiets BFStrMG entspricht.
  Vielmehr wird davon ausgegangen, dass mit steigender Fahrleistung bzw. steigendem Mautvolumen ein höherer
  Aufwand für die Unterstützung in der Betreiberüberwachung entsteht, beispielsweise bei der Bewertung von
  Schlechtfällen der jeweiligen Quoten. Systemkosten sind in den für die einzelnen Systeme abgeschätzten
  Implementierungs- und Betriebskosten abgedeckt, da die Anforderungen zur Unterstützung der
  Betreiberüberwachung im Systemdesign berücksichtigt sind.
  Der Anteil des Nutzungsentgelts wird bestimmt, indem der wie vorstehend beschrieben ermittelte Aufwand für die
  allgemeine Nutzerbetreuung und die Betreuung der Mautabrechnung gegenüber dem Nutzer, den Datenschutz
  sowie die Unterstützung der Betreiberüberwachung auf ein Jahr berechnet und als Summe ins Verhältnis zum
  jährlichen Mautvolumen gesetzt wird, welches im automatischen Mauterhebungsverfahren des
  Hauptdiensteanbieters erhoben wird.
  Der Aufwand des EETS-Anbieters für die Zahlungsabwicklung mit dem Nutzer ist abhängig vom abgerechneten
  Mautvolumen und dem genutzten Zahlungsmittel. Für die Bestimmung des Anteils des
  Zahlungsprovisionsentgelts wurden die prozentuale Verteilung der Zahlungsmittel beim Hauptdiensteanbieter
  und die jeweiligen Zahlungsprovisionen und damit verbundene Kosten zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der
  Richtlinie (EU) 2019/520 herangezogen. Dabei wurden aus Gründen der Vergleichbarkeit ausschließlich „post
  payment“ Zahlungsmittel des Hauptdiensteanbieters berücksichtigt. Das vom Hauptdiensteanbieter angebotene
  Guthabenverfahren bleibt unberücksichtigt. EETS-Anbieter erhalten einen Aufschlag auf die so ermittelten
  Kosten des Hauptdiensteanbieters, da die EETS-Anbieter im Gegensatz zum Hauptdiensteanbieter eine
  Bankgarantie für einen durchschnittlichen monatlichen Mautumsatz beibringen müssen. Sie übernehmen
  ebenfalls die Mautausfallhaftung für Nutzer für den Fall von fehlerhaft deklarierten statischen
  Fahrzeugparametern (einschließlich der CO2-Emissionsklasse) sowie bei nachgewiesenen Mautverstößen, bei
  denen der Mauterheber Nacherhebungen nicht gegenüber dem Nutzer durchsetzen kann.

  V.2.   Vergütung für die Erreichung von Unternehmenszielen
  Gemäß Anlage 5 des EETS-Zulassungsvertrags muss der EETS-Anbieter eine Erfassungsquote von mindestens
  99,500 % erreichen. Sofern der EETS-Anbieter im Betrachtungszeitraum diese Quote überschreitet, erhält er
  einen Bonus von 12,5 % der fiktiven Mauteinnahmen, die sich durch die höhere Erfassungsquote ergeben.

  V.3.   Vergütung für Änderungsverlangen des Mauterhebers
  Die Herleitung der Vergütung für Änderungsverlangen des Mauterhebers ist ausführlich in Nummer 2.3 der
  Anlage 9 zum EETS-Zulassungsvertrag beschrieben.

  V.4.   Gewinn- und Wagniszuschlag
  Der Hauptdiensteanbieter erhält auf die Vergütung der erbrachten Leistungen einen Gewinn- und
  Wagniszuschlag. Dementsprechend erhält der EETS-Anbieter ebenso einen Zuschlag auf die Bestandteile
  „Betriebsentgelt“, „Entgelt automatisches Verfahren“ sowie „Nutzungs- und Zahlungsprovisionsentgelt“. Durch
  die unterschiedliche Marktpositionierung von Hauptdiensteanbieter und EETS-Anbietern erhalten die EETS-
  Anbieter einen höheren Gewinn- und Wagniszuschlag auf die Bestandteile „Betriebsentgelt“ und „Entgelt
  automatisches Verfahren“ als der Hauptdiensteanbieter, um die höheren Risiken abzudecken.“
BGBl. 2023, Seite 10 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 10


                                                     Artikel 2

                  Weitere Änderung der EEMD-Gebietsvorgabenverordnung
  In der Anlage 1 der EEMD-Gebietsvorgabenverordnung vom 20. März 2018 (BAnz AT 27.03.2018 V1), die zuletzt
durch Artikel 1 dieser Verordnung geändert worden ist, wird die Tabelle wie folgt geändert:
1. Die Nummer 30_EET wird wie folgt gefasst:
                Technisch-organisatorische
                        Vorgaben
   „30_EET      Gebührenklassen              Die Maut muss nach Gebührenklassen differenziert werden können.
                                             Die für die Maut relevanten Gebührenklassen ergeben sich aus
                                             1. der Fahrzeugklassifizierung (Anzahl der Achsen, Euro-Emissions­
                                                klasse, Gewichtsklassen nach technisch zulässiger Gesamtmasse,
                                                Kohlenstoffdioxid-Emissionsklasse),
                                             2. der Ortsklasse eines Streckenabschnitts,
                                             3. der Zeitklasse des Zeitpunkts der mautpflichtigen Nutzung.
                                             Die Zuordnung der Gebührenklassen zu den anzuwendenden Maut­
                                             sätzen ist im BFStrMG festgelegt.
                                             Die bei Einfahrt in einen mautpflichtigen Streckenabschnitt vorliegen­
                                             den gebührenrelevanten Parameter sind als Basis für die Mautberech­
                                             nung zu verwenden.
                                             Änderungen und/oder Erweiterungen der Gebührenklassen sind mög­
                                             lich (siehe Nummer 39).“

2. Die Nummer 30_MED wird wie folgt gefasst:
   „30_MED      Gebührenklassen              Der EETS-Anbieter muss die Positionsdaten und Merkmale der
                                             Fahrzeugklassifizierung über die SST 005 vollständig übermitteln, um
                                             dem Mauterheber eine Differenzierung der Maut nach Gebühren­
                                             klassen zu ermöglichen.
                                             Die für die Maut relevanten Gebührenklassen ergeben sich aus
                                             1. der Fahrzeugklassifizierung (Anzahl der Achsen, Euro-Emissions­
                                                klasse, Gewichtsklassen nach technisch zulässiger Gesamtmasse,
                                                Kohlenstoffdioxid-Emissionsklasse),
                                             2. der Ortsklasse eines Streckenabschnitts,
                                             3. der Zeitklasse des Zeitpunkts der mautpflichtigen Nutzung.
                                             Die Zuordnung der Gebührenklassen zu den anzuwendenden Maut­
                                             sätzen ist im BFStrMG festgelegt.
                                             Änderungen und/oder Erweiterungen der Gebührenklassen sind mög­
                                             lich (siehe Nummer 39).“

3. In der Nummer 31_EET werden in Spalte 3 im Absatz 3 nach den Wörtern „z. B.“ die Wörter
   „Sattelzugmaschinen, deren zulässiges Gesamtgewicht ohne Auflieger weniger als 7,5 t beträgt“ durch die
   Wörter „ab dem 01.07.2024 situative Handwerkerausnahme gemäß § 1 Absatz 2 Satz 1 Nummer 10
   BFStrMG“ ersetzt.
4. In der Nummer 31_MED werden in Spalte 3 im Absatz 3 nach den Wörtern „z. B.“ die Wörter
   „Sattelzugmaschinen, deren zulässiges Gesamtgewicht ohne Auflieger weniger als 7,5 t beträgt“ durch die
   Wörter „ab dem 01.07.2024 situative Handwerkerausnahme gemäß § 1 Absatz 2 Satz 1 Nummer 10
   BFStrMG“ ersetzt.
5. Die Nummer 41 wird wie folgt geändert:
  a) In Absatz 1 Nummer 2 werden nach dem Wort „Beteiligtendaten“ die Wörter „sowie für die Mauthöhe
     maßgeblichen Merkmalen des Fahrzeugs oder der Fahrzeugkombination“ eingefügt.
  b) In Absatz 1 Nummer 3 werden nach dem Wort „Beteiligtendaten“ die Wörter „und für die Mauthöhe
     maßgeblichen Merkmalen des Fahrzeugs oder der Fahrzeugkombination“ eingefügt.
  c) Am Ende von Absatz 3 werden nach dem Wort „Beteiligtendaten“ die Wörter „und für die Mauthöhe
     maßgeblichen Merkmalen des Fahrzeugs oder der Fahrzeugkombination“ eingefügt.
6. In der Nummer 48 werden nach dem Wort „Erhebungsstatus“ die Wörter „„nicht erhebungsbereit““ durch die
   Wörter „„noGoContractual (2)“ gemäß der Schnittstellenspezifikation SST 301“ ersetzt.
BGBl. 2023, Seite 11 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 11


7. In der Nummer 49 wird Absatz 2 wie folgt gefasst:
  „Zur Überprüfung der Korrektheit der in der Registrierung angegebenen Euro-Emissionsklasse, der technisch
  zulässigen Gesamtmasse sowie der Kohlenstoffdioxid-Emissionsklasse (beziehungsweise der zu ihrer
  Ermittlung notwendigen Fahrzeugeigenschaften) muss der EETS-Anbieter diese Informationen mit
  entsprechenden,     vom    EETS-Nutzer     bereitzustellenden  Nachweisdokumenten    abgleichen.    Diese
  Nachweisdokumente können die Zulassungsbescheinigung Teil I, die Konformitätsbescheinigung (COC), die
  Kundeninformationsdatei (CIF) oder ein Sachverständigengutachten zum Fahrzeug sein. Sofern die
  Registrierung eines Fahrzeugs mit der Kohlenstoffdioxid-Emissionsklasse 1 erfolgen soll, kann auf ihre
  Validierung verzichtet werden.“


                                                      Artikel 3

                               Änderung der EEMD-Zulassungsverordnung
  Die EEMD-Zulassungsverordnung vom 20. März 2018 (BAnz AT 27.03.2018 V2), die zuletzt durch Artikel 1 der
Verordnung vom 2. Februar 2023 (BGBl. 2023 I Nr. 32) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
1. Die Eingangsformel wird wie folgt geändert:
  a) Die Abkürzung „BAG“ wird durch die Abkürzung „BALM“ ersetzt.
  b) Das Wort „Güterverkehr“ wird durch die Wörter „Logistik und Mobilität“ ersetzt.
2. Die Anlage I wird wie folgt geändert:
  a) Die Überschrift wird wie folgt geändert:
      aa) Die Wörter „Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)“ werden durch die Wörter „Digitales und Verkehr
          (BMDV)“ ersetzt.
      bb) Die Wörter „Güterverkehr (BAG)“ werden durch die Wörter „Logistik und Mobilität (BALM)“ ersetzt.
  b) § 2 wird wie folgt gefasst:
      aa) Absatz 1 wird wie folgt gefasst:
             „(1) Bestandteile dieses Vertrags sind
          1. der Nachweis der Registrierung als Anbieter nach § 4 MautSysG,
          2. die Zusatzvereinbarung (Anlage 1), soweit von den Parteien als erforderlich erachtet,
          3. Verfahren zur Feststellung der Gebrauchstauglichkeit Dokumente A und B (Anlagen 2 und 3),
          4. der Zeit- und Projektplan (Anlage 4),
          5. die Entgeltordnung (Anlage 5),
          6. das Glossar (Anlage 6),
          7. die Erklärung über die Gewährung einer Bankgarantie oder eines gleichwertigen Finanzinstruments,
          8. gegebenenfalls Erklärungen/Schriftwechsel (Anlage 7).“
      bb) Absatz 2 wird wie folgt gefasst:
             „(2) Bei Widersprüchen in diesem Vertrag gelten nacheinander
          1. dieser Vertrag,
          2. die Zusatzvereinbarung (Anlage 1),
          3. gegebenenfalls Erklärungen/Schriftwechsel (Anlage 7),
          4. Verfahren zur Feststellung der Gebrauchstauglichkeit Dokumente A und B (Anlagen 2 und 3),
          5. der Zeit- und Projektplan (Anlage 4),
          6. das Glossar (Anlage 6).“
  c) § 5 Absatz 4 wird wie folgt gefasst:
         „(4) Der Mauterheber übermittelt dem Anbieter insbesondere folgende Dokumente:
      1. Spezifikationen der Schnittstellen des Mauterhebers,
      2. Verfahrensbeschreibung für die Durchführung der Gebrauchstauglichkeitsprüfung,
      3. Muster-Zulassungsvertrag,
      4. Verfahren zur Feststellung der Gebrauchstauglichkeit – Dokument B – Prüfkonzept nebst Anlagen.“
  d) In § 7 Absatz 3 Satz 4 wird das Wort „Güterverkehr“ durch die Wörter „Logistik und Mobilität“ ersetzt.
BGBl. 2023, Seite 12 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 12


  e) § 8 Absatz 1 wird wie folgt gefasst:
        „(1) Der Anbieter ist verpflichtet, für die im Rahmen dieser Vereinbarung ausgeführten Tätigkeiten auf
     eigene Kosten eine Betriebshaftpflichtversicherung mit mindestens den folgenden Inhalten abzuschließen
     und während der Laufzeit dieser Vereinbarung aufrechtzuerhalten:
     1. Betriebsbeschreibung: „Mauterhebung als EETS-Anbieter auf den Straßen des EETS-Mautgebiets
        BFStrMG inklusive aller betriebs- und branchenüblichen, betriebs- und branchennotwendigen und im
        Betrieb der Versicherungsnehmerin bestehenden Zusatzrisiken“,
     2. Deckung für gesetzliche Haftpflichtansprüche wegen Personen-, Sach- und daraus folgenden
        Vermögensschäden mit einer Deckungssumme von mindestens 15 Mio. Euro (in Worten: fünfzehn
        Millionen Euro) je Schadensfall. Der EETS-Anbieter muss sicherstellen, dass zu jederzeit ein
        ausreichender Versicherungsschutz im Sinne des Satz 1 besteht; dies gilt auch nach Eintritt eines
        Versicherungsfalles und der Inanspruchnahme der Versicherung.“
  f) § 15 Absatz 3 wird wie folgt gefasst:
        „(3) Der Anbieter verpflichtet sich, während des gesamten Prüfverfahrens und bis zu dem Zeitpunkt, in
     dem die Daten mit Zustimmung des Mauterhebers gemäß § 16 unwiderruflich gelöscht oder vernichtet
     werden, sicherzustellen, dass der Schutz der personenbezogenen und personenbeziehbaren Daten den
     Anforderungen des deutschen und europäischen Datenschutzrechts entspricht. Der Anbieter wird darüber
     hinaus jederzeit die erforderlichen technischen und organisatorischen Sicherheitsmaßnahmen nach dem
     aktuellen Stand der Technik ergreifen, um die seinem Zugriff unterliegenden Daten, Prozesse und Systeme
     sowie den Datenaustausch mit dem Mauterheber zu schützen, sodass jederzeit hinsichtlich Vertraulichkeit,
     Verfügbarkeit und Integrität der Daten, Prozesse und Systeme ein dem im Einzelfall festgestellten
     Schutzbedarf entsprechender Schutz vor technischer oder organisatorischer Kompromittierung
     gewährleistet ist. Dabei ist für alle Vorgänge von dem jeweils höchsten Schutzbedarf auszugehen, die
     1. personenbezogene und personenbeziehbare Daten und
     2. den Datenaustausch oder Systemberührungen mit dem Mauterheber
     betreffen.
     Der Anbieter wird insbesondere jederzeit die erforderlichen technischen und organisatorischen
     Sicherheitsmaßnahmen ergreifen, um alle beteiligten Daten, Systeme und Prozesse zu schützen, zu
     überwachen und bei Kenntnis eines realisierten oder potenziellen Verlustes der Vertraulichkeit,
     Verfügbarkeit oder Integrität von Daten, Systemen, oder Prozessen (insgesamt „Sicherheitsvorfall“) den
     Mauterheber unverzüglich zu informieren und unverzüglich in der jeweils erforderlichen Art und Weise zu
     reagieren, sodass insbesondere der Sicherheitsvorfall ausgeräumt oder seine Auswirkungen sowie damit
     verbundene Schäden und Beeinträchtigungen des Mauterhebers oder Dritter soweit wie möglich begrenzt
     und reduziert werden. Der Mauterheber kann verlangen, auf Veranlassung des Anbieters das
     Informationsschutz-Management-System des Anbieters im Rahmen eines Audits von einem externen
     Sachverständigen prüfen zu lassen.“
  g) In § 16 Absatz 6 werden die Wörter „dieses Paragraphen gelten“ durch die Wörter „dieser Vorschrift gilt“
     ersetzt.
  h) § 17 wird wie folgt geändert:
     aa) Absatz 3 wird wie folgt gefasst:
            „(3) Nicht als Dritte im Sinne dieses Paragraphen gelten auf Seiten des Anbieters solche Personen,
         die
         1. mit Aufgaben befasst sind, die im Zusammenhang mit dieser Vereinbarung oder dem Prüfverfahren
            stehen und/oder bestimmungsgemäß mit der Erfüllung der nach dieser Vereinbarung gegenüber dem
            Mauterheber geschuldeten Verpflichtungen beschäftigt sind,
         2. gegenüber dem Anbieter zur Vertraulichkeit insbesondere auch bezüglich der vertraulichen Daten
            verpflichtet sind und
         3. die vertraulichen Daten zur Ausführung der ihnen zugewiesenen Aufgaben benötigen.“
     bb) Absatz 8 wird wie folgt gefasst:
           „(8) Nicht als Dritte im Sinne dieses Paragraphen gelten auf Seiten des Mauterhebers solche
         Personen, die
         1. mit Aufgaben befasst sind, die im Zusammenhang mit dieser Vereinbarung oder dem Prüfverfahren
            stehen und/oder bestimmungsgemäß mit der Erfüllung der nach dieser Vereinbarung gegenüber dem
            Mauterheber geschuldeten Verpflichtungen beschäftigt sind,
         2. gegenüber dem Mauterheber zur Vertraulichkeit insbesondere auch bezüglich der vertraulichen Daten
            verpflichtet sind und
         3. die vertraulichen Daten zur Ausführung der ihnen zugewiesenen Aufgaben benötigen.“
BGBl. 2023, Seite 13 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 13


  i)   § 20 Absatz 5 wird wie folgt gefasst:
         „(5) Der Mauterheber haftet nicht für eine Einschränkung oder Schäden des EETS-Anbieters aufgrund
       1. von Maßnahmen des Baus, Betriebs, der Reparatur oder der Unterhaltung von Straßen des
          mautpflichtigen Straßennetzes,
       2. von Änderungen, Beschränkungen oder Einschränkungen des mautpflichtigen Streckennetzes,
       3. aus der Bereitstellung und Durchführung der EETS-Mauterkennung für EETS-Anbieter durch einen dritten
          Dienstleister. Davon ausgenommen ist die Erbringung des Mauterhebungsdienstes durch den nationalen
          Betreiber im Auftrag des Mauterhebers.“
  j)   § 23 Absatz 3 wird wie folgt gefasst:
          „(3) Eine Kündigung dieser Vereinbarung ist dem Anbieter jederzeit, dem Mauterheber nur aus wichtigem
       Grund möglich. Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn dem Mauterheber unter Berücksichtigung aller Umstände
       des Einzelfalls und unter Abwägung der beiderseitigen Interessen die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses
       bis zur vereinbarten Beendigung oder bis zum Ablauf einer Kündigungsfrist nicht zugemutet werden kann,
       insbesondere,
       1. weil die Registrierung des Anbieters gemäß § 4 MautSysG oder bei der zuständigen Behörde eines
          anderen Mitgliedstaats der Europäischen Union oder eines anderen Vertragsstaats des Abkommens
          über den Europäischen Wirtschaftsraum weggefallen ist oder die sachlichen Voraussetzungen hierfür
          vorliegen,
       2. die Prüfung der Zulassungsvoraussetzungen nach § 10 Absatz 2 Satz 1 MautSysG ergeben hat, dass
          diese nicht vorliegen und nicht geschaffen werden können,
       3. wenn es wiederholt zu nicht unerheblichen Verzögerungen der Durchführung des Prüfverfahrens kommt,
          die der Anbieter zu vertreten hat,
       4. wenn der Anbieter gegen seine Verpflichtung zur unverzüglichen und vollständigen Auskehr der Maut
          gemäß § 6 Absatz 2 verstößt oder die Sicherheit der Mauteinnahmen gemäß § 6 Absatz 3 nicht oder nicht
          mehr gewährleistet ist,
       5. wenn der Anbieter seine Verpflichtungen aus § 7 dieser Vereinbarung nicht erfüllt,
       6. wenn der Anbieter nicht nur vorübergehend den Versicherungsschutz gemäß § 8 dieser Vereinbarung
          nicht oder nicht in ausreichender Weise besitzt,
       7. wenn der Anbieter ohne vorherige Zustimmung des Mauterhebers nach § 9 Rechte aus dieser
          Vereinbarung an Dritte abgetreten hat,
       8. wenn der Anbieter seine Verpflichtung zur Rückwirkungsfreiheit seines Mautdienst-Teilsystems gemäß
          § 11 dieser Vereinbarung verletzt und dem Mauterheber dadurch ein nicht unerheblicher Schaden
          entstanden ist,
       9. wenn der Anbieter in nicht unerheblicher Weise gegen seine Verpflichtungen zur Gewährleistung des
          Datenschutzes gemäß § 14 dieser Vereinbarung verstoßen hat,
       10. wenn der Anbieter in nicht unerheblicher Weise gegen seine Verpflichtungen zur Gewährleistung der
           Datensicherheit gemäß § 15 dieser Vereinbarung verstoßen hat,
       11. wenn der Anbieter in nicht unerheblicher Weise gegen seine Verpflichtungen im Zusammenhang mit der
           Aufbewahrung von vertraulichen Unterlagen gemäß § 16 dieser Vereinbarung verstoßen hat,
       12. wenn der Anbieter wiederholt, das heißt nach einem einmaligen Verstoß erneut in nicht unerheblicher
           Weise gegen die Regelungen zur Geheimhaltung und Vertraulichkeit gemäß §17 dieser Vereinbarung
           verstoßen hat.
       Liegt ein wichtiger Grund für die Kündigung durch den Mauterheber vor, ist der Mauterheber zur Kündigung
       ohne Einhaltung einer Frist berechtigt.“
  k) In § 27 werden die Absätze 1 bis 3 wie folgt gefasst:
          „(1) Sämtliche Mitteilungen gemäß oder im Zusammenhang mit dieser Vereinbarung sind in Textform und
       in deutscher Sprache abzufassen und an die mit dem Mauterheber abgestimmten E-Mail-Adressen zu
       richten. Satz 1 gilt nicht für förmliche Zustellungen, diese sind schriftlich und in deutscher Sprache
       abzufassen.
          (2) Förmliche Zustellungen an den Mauterheber in Zusammenhang mit dieser Vereinbarung sind an die
       folgende Anschrift zu richten:
       Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM), Werderstraße 34, 50672 Köln
       (Empfangsberechtigter).
         (3) Mitteilungen an den Anbieter im Zusammenhang mit dieser Vereinbarung sind an die mit dem Anbieter
       abgestimmten E-Mail-Adressen zu richten.“
  l)   Die Anlage 2 wird wie folgt geändert:
       aa) Die Überschrift wird wie folgt geändert:
BGBl. 2023, Seite 14 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 14


         aaa) Die Wörter „Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)“ werden durch die Wörter „Digitales und
              Verkehr (BMDV)“ ersetzt.
         bbb) Die Wörter „Güterverkehr (BAG)“ werden durch die Wörter „Logistik und Mobilität (BALM)“ ersetzt.
     bb) Die Tabelle wie folgt geändert:
         aaa) In der Position „Schnittstellenprüfung“ wird in der Spalte „Mauterheber“ nach den Wörtern
              „Testumgebung des“ das Wort „BAG“ durch das Wort „BALM“ ersetzt.
         bbb) In der Position „Kompatibilitätstests“ wird in der Spalte „Mauterheber“ nach den Wörtern „und des“
              das Wort „BAG“ durch das Wort „BALM“ ersetzt.
         ccc) In der Position „EA-Fahrtests (optional)“ wird in der Spalte „Mauterheber“ nach den Wörtern „und
              des“ das Wort „BAG“ durch das Wort „BALM“ ersetzt.
         ddd) In der Position „Probebetrieb“ wird in der Spalte „Mauterheber“ nach den Wörtern „und des“ das
              Wort „BAG“ durch das Wort „BALM“ ersetzt.
         eee) In der Position „Pilotbetrieb“ wird in der Spalte „Mauterheber“ nach den Wörtern „und des“ das Wort
              „BAG“ durch das Wort „BALM“ ersetzt.
  m) Die Anlage 3 wird wie folgt geändert:
     aa) Die Überschrift wird wie folgt geändert:
         aaa) Die Wörter „Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)“ werden durch die Wörter „Digitales und
              Verkehr (BMDV)“ ersetzt.
         bbb) Die Wörter „Güterverkehr (BAG)“ wird durch die Wörter „Logistik und Mobilität (BALM)“ ersetzt.
     bb) Die Tabelle 2 wird wie folgt geändert:
         aaa) In der Position „Vorgabe Nr. 14“ werden in der Spalte „Schwerpunkte der Prüfung“ nach den Wörtern
              „„Bordgerät- straßenseitiges Kontrollequipment““ die Wörter „„Blocklist/Sperrliste““ durch das Wort
              „„Sperrliste““ ersetzt.
         bbb) In der Position „Vorgabe Nr. 14“ wird in der Spalte „Schwerpunkte der Prüfung“ nach den Wörtern
              „Aspekte Anbindung“ das Wort „BAG“ durch das Wort „BALM“ ersetzt.
         ccc) In der Position „Vorgabe Nr. 16“ werden in der Spalte „Schwerpunkte der Prüfung“ nach den Wörtern
              „„Bordgerät- straßenseitiges Kontrollequipment““ die Wörter „„Blocklist/Sperrliste““ durch das Wort
              „„Sperrliste““ ersetzt.
         ddd) In der Position „Vorgabe Nr. 16“ wird in der Spalte „Schwerpunkte der Prüfung“ nach den Wörtern
              „Aspekte Anbindung“ das Wort „BAG“ durch das Wort „BALM“ ersetzt.
         eee) In der Position „Vorgabe Nr. 18“ werden in der Spalte „Schwerpunkte der Prüfung“ die Wörter
              „„Blocklist/Sperrliste““ durch das Wort „„Sperrliste““ ersetzt und vor den Wörtern „im System“ ein
              Anführungszeichen gestrichen.
         fff)   In der Position „Vorgabe Nr. 18“ wird in der Spalte „Schwerpunkte der Prüfung“ nach den Wörtern
                „Aspekte Anbindung“ das Wort „BAG“ durch das Wort „BALM“ ersetzt.
         ggg) In der Position „Vorgabe 19“ werden in der Spalte „Kurzbeschreibung“ die Wörter „Blocklist/
              Sperrliste“ durch das Wort „Sperrliste“ ersetzt.
     cc) In Abschnitt 4.2 „Prüforganisation, -umgebung und Rahmenbedingungen“ werden nach den Wörtern
         „Testumgebung des“ die Wörter „EETS@BAG System“ durch die Wörter „BALM Zentralsystem“ ersetzt.
     dd) In der Abbildung 2 „Testumgebung Phase 1“ werden die Wörter „BAG Zentralsystem“ durch die Wörter
         „BALM Zentralsystem“ ersetzt.
     ee) In Abschnitt 4.4.1 „Schnittstellenprüfung“ werden in der Position „P1-SSP-002“ in der Spalte
         „Bezeichnung“ die Wörter „EETS@BAG System“ durch die Wörter „BALM Zentralsystem“ ersetzt.
  n) Die Anlage 1 der Anlage 3 zur Prüfvereinbarung (Anlage 1 zum Dokument B – Prüfkonzept: Prüfkatalog
     „Schnittstellenprüfung“) wird wie folgt geändert:
     aa) Die Überschrift wird wie folgt geändert:
         aaa) Die Wörter „Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)“ werden durch die Wörter „Digitales und
              Verkehr (BMDV)“ ersetzt.
         bbb) Die Wörter „Güterverkehr (BAG)“ werden durch die Wörter „Logistik und Mobilität (BALM)“ ersetzt.
     bb) Abschnitt 2 „Prüffälle“ wird wie folgt geändert:
         aaa) In der Position „P1-SSP-001.1“ wird in der Spalte „Name“ nach dem Wort „vom“ das Wort „BAG“
              durch das Wort „BALM“ ersetzt.
         bbb) In der Position „P1-SSP-001.2“ wird in der Spalte „Name“ nach dem Wort „zum“ das Wort „BAG“
              durch das Wort „BALM“ ersetzt.
         ccc) In der Position „P1-SSP-001.2“ wird in der Spalte „Beschreibung“ nach dem Wort „das“ das Wort
              „BAG“ jeweils durch das Wort „BALM“ ersetzt.
BGBl. 2023, Seite 15 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 15


         ddd) In der Position „P1-SSP-001.2“ wird in der Spalte „Ziel“ nach dem Wort „das“ das Wort „BAG“ jeweils
              durch das Wort „BALM“ ersetzt.
         eee) In der Position „P1-SSP-001.3“ wird in der Spalte „Name“ nach dem Wort „vom“ das Wort „BAG“
              durch das Wort „BALM“ ersetzt.
         fff)    In der Position „P1-SSP-001.4“ wird in der Spalte „Name“ nach dem Wort „zum“ das Wort „BAG“
                 durch das Wort „BALM“ ersetzt.
         ggg) In der Position „P1-SSP-001.4“ wird in der Spalte „Beschreibung“ nach dem Wort „das“ das Wort
              „BAG“ jeweils durch das Wort „BALM“ ersetzt.
         hhh) In der Position „P1-SSP-001.4“ wird in der Spalte „Ziel“ nach dem Wort „das“ das Wort „BAG“ jeweils
              durch das Wort „BALM“ ersetzt.
         iii)    In der Position „P1-SSP-001.5“ wird in der Spalte „Name“ nach dem Wort „zum“ das Wort „BAG“
                 durch das Wort „BALM“ ersetzt.
         jjj)    In der Position „P1-SSP-001.5“ wird in der Spalte „Beschreibung“ nach dem Wort „das“ das Wort
                 „BAG“ jeweils durch das Wort „BALM“ ersetzt.
         kkk) In der Position „P1-SSP-001.5“ wird in der Spalte „Ziel“ nach dem Wort „das“ das Wort „BAG“ jeweils
              durch das Wort „BALM“ ersetzt.
  o) Die Anlage 2 der Anlage 3 zur Prüfvereinbarung wird (Anlage 2 zum Dokument B – Prüfkonzept: Prüfkatalog
     „DSRC-Kompatibilitätstests“) wie folgt geändert:
     aa) Die Überschrift wird wie folgt geändert:
         aaa) Die Wörter „Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)“ werden durch die Wörter „Digitales und
              Verkehr (BMDV)“ ersetzt.
         bbb) Das Wort „Güterverkehr (BAG)“ wird durch die Wörter „Logistik und Mobilität (BALM)“ ersetzt.
     bb) Der Abschnitt 2.1 wird wie folgt geändert:
         aaa) In der Überschrift zu Abschnitt 2 „Prüffälle für SST301“ wird bei dem Wort „Version 2.1.“ die Ziffer „1“
              durch die Ziffer „2“ ersetzt.
         bbb) In der Position „DSRC_SFXX_ACXX_0010“ wird in der Spalte „Beschreibung“ im letzten Absatz das
              Wort „BAG“ durch das Wort „BALM“ ersetzt.
         ccc) In der Position „DSRC_SFXX_ACXX_0010“ wird in der Spalte „Ziel“ im letzten Absatz das Wort
              „BAG“ durch das Wort „BALM“ ersetzt.
         ddd) In der Position „DSRC_SFXX_HNG2_0010“ werden in der Spalte „Ziel“ im ersten Absatz die Wörter
              „wieder aufnimmt“ durch das Wort „wiederaufnimmt“ ersetzt.
     cc) Der Abschnitt 2.2 wird wie folgt geändert:
         aaa) In der Position „KonB_DezKst_SVF_FG“ wird in der Spalte „Beschreibung“ nach dem Wort
              „Kontrollbehörde“ jeweils das Wort „BAG“ durch das Wort „BALM“ ersetzt.
         bbb) In der Position „KonB_DezKst_SVF_FG“ wird in der Spalte „Ziel“ nach dem Wort „Kontrollbehörde“
              das Wort „BAG“ durch das Wort „BALM“ ersetzt.
         ccc) In der Position „KonMa_KonZ_2.0_Berichte_weiterverarbeiten_in_KonB“ wird in der Spalte
              „Beschreibung“ nach dem Wort „Kontrollbehörde“ das Wort „BAG“ durch das Wort „BALM“ ersetzt.
         ddd) In der Position „KonZ_2.0_DezKst_SVF“ wird im letzten Absatz nach dem Wort „Kontrollbehörde“
              das Wort „BAG“ durch das Wort „BALM“ ersetzt.
     dd) Der Abschnitt 3 wird wie folgt gefasst:
         „3     Prüffälle für SST 301 Version 3.1
         3.1     P1-KTD-001: Betriebliche DSRC-Kompatibilitätstests der SST 301 – DSRC-Kommunikation
                      Name/ID                             Beschreibung                                Ziel
          DSRC_A0BA_BI01_0010            Die Bake sendet BSTs für AIDs 1, 20 und 21 Es soll sichergestellt
                                         mit einem profile, das von der OBU nicht        werden, dass die OBU/
                                         unterstützt wird. Die OBU soll nicht antworten. das DSRC-Modul das
                                         Das wird wiederholt mit einem weiteren von      Profil korrekt handhabt.
                                         der OBU nicht unterstützten profile wiederholt.
          DSRC_A0BA_BI02_0010            Die Bake sendet BSTs für eine von der OBU        Es soll sichergestellt
                                         nicht unterstütze Anwendung in der               werden, dass die OBU/
                                         mandApplicationList und leerer                   das DSRC-Modul
                                         nonmandApplicationList. Die OBU soll nicht       applicationIds korrekt
                                         antworten. Das wird wiederholt mit einer         handhabt.
                                         weiteren von der OBU nicht unterstützten
                                         Anwendung in der mandApplicationList und
                                         der vorigen Anwendung in der
                                         nonmandApplicationList.
BGBl. 2023, Seite 16 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 16



                    Name/ID                            Beschreibung                                Ziel
          DSRC_A0BA_BI03_0011         Die Bake sendet BSTs für eine von der OBU        Es soll sichergestellt
                                      nicht unterstütze Anwendung mit EID in der       werden, dass die OBU/
                                      mandApplicationList und AID=20 in der            das DSRC-Modul
                                      nonmandApplicationList. Die OBU soll nicht       applicationIds korrekt
                                      antworten.                                       handhabt.
          DSRC_A0BA_BV01_0010         Die Bake führt eine reguläre                     Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AIDs 1, 20 und 21      werden, dass die OBU/
                                      durch. Anschließend sendet sie ein ECHO.rq,      das DSRC-Modul die
                                      das die OBU beantworten soll. Dann schickt       Initialisierung korrekt
                                      sie eine BST, die die OBU nicht beantworten      durchführt.
                                      soll.
          DSRC_A0BA_BV02_0010         Die Bake führt eine reguläre                     Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AIDs 1, 20 und 21      werden, dass die OBU/
                                      durch. Anschließend sendet sie ein ECHO.rq,      das DSRC-Modul die
                                      das die OBU beantworten soll, und zwei           Initialisierung korrekt
                                      RELEASEs. Dann schickt sie ein weiteres          durchführt.
                                      ECHO, das die OBU nicht beantworten soll.
          DSRC_A0BA_BV03_0010         Die Bake führt eine reguläre                     Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AIDs 1, 20 und 21      werden, dass die OBU/
                                      durch. Anschließend sendet sie ein ECHO.rq,      das DSRC-Modul die
                                      das die OBU beantworten soll. Der ganze          Initialisierung korrekt
                                      Vorgang wird wiederholt, wobei erst die          durchführt.
                                      manufacturerID und dann die individualId der
                                      BST verändert wird.
          DSRC_A0BA_BV04_0010         Die Bake führt eine reguläre                     Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AIDs 1, 20 und 21      werden, dass die OBU/
                                      durch. Anschließend sendet sie ein ECHO.rq,      das DSRC-Modul die
                                      das die OBU beantworten soll. Der ganze          Initialisierung korrekt
                                      Vorgang wird wiederholt, wobei die beacon        durchführt.
                                      time der BST um 256 Sekunden erhöht wird.
          DSRC_A0BA_BV09_0010         Die Bake führt eine reguläre                      Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AIDs 1, 20 und 21 mit werden, dass die OBU/
                                      profile=0 und leerer profileList durch. In der    das DSRC-Modul das
                                      VST soll der Wert von profile auf 0 gesetzt sein. Profil korrekt handhabt.
                                      Der Vorgang wird wiederholt mit einer BST mit
                                      neuer BeaconID, profile=0 und profileList=1,U,
                                      wobei in der VST profile wieder den Wert 0
                                      haben soll. Der Vorgang wird wiederholt mit
                                      einer BST mit neuer BeaconID, profile=1 und
                                      leerer profileList, wobei in der VST profile
                                      wieder den Wert 1 haben soll. Der Vorgang
                                      wird wiederholt mit einer BST mit neuer
                                      BeaconID, profile=1 und profileList=0,U, wobei
                                      in der VST profile wieder den Wert 1 haben
                                      soll. U hat den Wert eines Profils, das die OBU
                                      nicht unterstützt.
          DSRC_A0BA_BV10_0010         Die Bake führt eine reguläre                     Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AIDs 1, 20 und 21      werden, dass die OBU/
                                      durch. Die VST wird auf ein korrektes Format     das DSRC-Modul die BST
                                      hin überprüft.                                   mit einer korrekten VST
                                                                                       beantwortet.
          DSRC_A0DA_BI01_0011         Die Bake führt eine reguläre                      Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AID 20 durch.           werden, dass die OBU/
                                      Anschließend sendet sie jeweils ein SET.rq für das DSRC-Modul
                                      Attribute 16, 17, 18, 19, 20, 22, 46, 48, 55, 60, schreibgeschützte
                                      62 und 63, das jeweils mit Fehlercode (einem Attribute nicht ändert,
                                      Wert ungleich 0) beantwortet werden soll.         auch wenn sie mittels SET
                                                                                        dazu aufgefordert wird.
BGBl. 2023, Seite 17 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 17



                    Name/ID                            Beschreibung                               Ziel
          DSRC_A0DA_BI02_0011         Die Bake führt eine reguläre                      Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AID 20 durch.           werden, dass die OBU/
                                      Anschließend sendet sie ein SET.rq für            das DSRC-Modul
                                      Attribute 16, 17, 18, 19, 20, 22, 46, 48, 55, 60, schreibgeschützte
                                      62 und 63, das mit Fehlercode (einem Wert         Attribute nicht ändert,
                                      ungleich 0) beantwortet werden soll.              auch wenn sie mittels SET
                                                                                        dazu aufgefordert wird.
          DSRC_A0DA_BI03_0011         Die Bake führt eine reguläre                     Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AID 20 durch.          werden, dass die OBU/
                                      Anschließend sendet sie ein SET.rq für           das DSRC-Modul
                                      Attribute 0, 24 und 32, das mit Fehlercode       schreibgeschützte
                                      (einem Wert ungleich 0) beantwortet werden       Attribute nicht ändert,
                                      soll.                                            auch wenn sie mittels SET
                                                                                       dazu aufgefordert wird.
          DSRC_A0DA_BI04_0011         Die Bake führt eine reguläre                   Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AID 20 durch.        werden, dass die OBU/
                                      Anschließend sendet sie jeweils ein SET.rq für das DSRC-Modul
                                      Attribute 0, 24 und 32, das jeweils mit        schreibgeschützte
                                      Fehlercode (einem Wert ungleich 0)             Attribute nicht ändert,
                                      beantwortet werden soll.                       auch wenn sie mittels SET
                                                                                     dazu aufgefordert wird.
          DSRC_A0DA_BI05_5010         Die Bake führt eine reguläre                     Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AID 20 durch.          werden, dass die OBU/
                                      Anschließend sendet sie ein gemeinsames          das DSRC-Modul
                                      SET.rq für Attribute 49, 50, 51, 52, 53, 61, 64, schreibgeschützte
                                      und ein weiteres gemeinsames SET.rq für die Attribute nicht ändert,
                                      Attribute 99, 100 und 101, die mit Fehlercode auch wenn sie mittels SET
                                      beantwortet werden sollen.                       dazu aufgefordert wird.
          DSRC_A0DA_BI06_5010         Die Bake führt eine reguläre                      Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AID 20 durch.           werden, dass die OBU/
                                      Anschließend sendet sie jeweils ein SET.rq für das DSRC-Modul
                                      Attribute 49, 50, 51, 52, 53, 61, 64, 99, 100 und schreibgeschützte
                                      101, das mit Fehlercode beantwortet werden Attribute nicht ändert,
                                      soll.                                             auch wenn sie mittels SET
                                                                                        dazu aufgefordert wird.
          DSRC_A0DA_BI07_0011         Die Bake führt eine reguläre                     Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AID 20 durch.          werden, dass die OBU/
                                      Anschließend sendet sie ein GET.rq mit           das DSRC-Modul
                                      ungültigen accessCredentials für Attribute 24    lesegeschützte Attribute
                                      und 32, das mit Fehlercode (einem Wert           nicht zurückgibt, wenn sie
                                      ungleich 0) beantwortet werden soll.             mittels GET dazu
                                                                                       aufgefordert wird.
          DSRC_A0DA_BI08_0011         Die Bake führt eine reguläre                     Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AID 20 durch.          werden, dass die OBU/
                                      Anschließend sendet sie ein GET.rq mit           das DSRC-Modul
                                      ungültigen accessCredentials für Attribute 16,   lesegeschützte Attribute
                                      17, 18, 19, 20, 22, 46, 48, 55, 60, 62 und 63,   nicht zurückgibt, wenn sie
                                      das mit Fehlercode (einem Wert ungleich 0)       mittels GET dazu
                                      beantwortet werden soll.                         aufgefordert wird.
          DSRC_A0DA_BI09_5010         Die Bake führt eine reguläre                    Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AID 20 durch.         werden, dass die OBU/
                                      Anschließend sendet sie ein gemeinsames         das DSRC-Modul keine
                                      GET.rq mit ungültigen accessCredentials für     Attributwerte zurückgibt,
                                      Attribute 49, 50, 51, 52, 53, 61, 64, und ein   wenn die
                                      weiteres gemeinsames GET.rq mit ungültigen AccessCredentials nicht
                                      accessCredentials für die Attribute 99, 100 und korrekt sind.
                                      101, die mit Fehlercode beantwortet werden
                                      sollen.
BGBl. 2023, Seite 18 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 18



                    Name/ID                            Beschreibung                               Ziel
          DSRC_A0DA_BI10_0011         Die Bake führt eine reguläre                    Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AID 20 durch.         werden, dass die OBU/
                                      Anschließend sendet sie ein                     das DSRC-Modul
                                      GET_STAMPED.rq mit ungültigen                   lesegeschützte Attribute
                                      accessCredentials für Attribute 24 und 32,      nicht zurückgibt, wenn sie
                                      das mit Fehlercode (einem Wert ungleich 0)      mittels GET_STAMPED
                                      beantwortet werden soll.                        dazu aufgefordert wird.
          DSRC_A0DA_BI11_0011         Die Bake führt eine reguläre                    Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AID 20 durch.         werden, dass die OBU/
                                      Anschließend sendet sie ein                     das DSRC-Modul
                                      GET_STAMPED.rq mit ungültigen                   lesegeschützte Attribute
                                      accessCredentials für Attribute 16, 17, 18, 19, nicht zurückgibt, wenn sie
                                      20, 22, 46, 48, 55, 60, 62 und 63, das mit      mittels GET_STAMPED
                                      Fehlercode (einem Wert ungleich 0)              dazu aufgefordert wird.
                                      beantwortet werden soll.
          DSRC_A0DA_BI12_5010         Die Bake führt eine reguläre                    Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AID 20 durch.         werden, dass die OBU/
                                      Anschließend sendet sie ein gemeinsames         das DSRC-Modul keine
                                      GET-STAMPED.rq mit ungültigen                   Attributwerte zurückgibt,
                                      accessCredentials für Attribute 49, 50, 51, 52, wenn die
                                      53, 61, 64, und ein weiteres gemeinsames        AccessCredentials nicht
                                      GET-STAMPED.rq mit ungültigen                   korrekt sind.
                                      accessCredentials für die Attribute 99, 100 und
                                      101, die mit Fehlercode beantwortet werden
                                      sollen.
          DSRC_A0DA_BV01_0011         Die Bake führt eine reguläre                    Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AID 20 durch.         werden, dass die OBU/
                                      Anschließend sendet sie ein GET.rq für          das DSRC-Modul den
                                      Attribute 24 und 32, das ordnungsgemäß          GET-Befehl korrekt
                                      beantwortet werden soll.                        handhabt.
          DSRC_A0DA_BV02_0011         Die Bake führt eine reguläre                    Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AID 20 durch.         werden, dass die OBU/
                                      Anschließend sendet sie ein GET.rq für          das DSRC-Modul den
                                      Attribut 24, das ordnungsgemäß beantwortet      GET-Befehl korrekt
                                      werden soll. Dann sendet sie ein GET.rq für     handhabt.
                                      Attribut 32, das ordnungsgemäß beantwortet
                                      werden soll.
          DSRC_A0DA_BV03_0011         Die Bake führt eine reguläre                      Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AID 20 durch.           werden, dass die OBU/
                                      Anschließend sendet sie ein GET.rq für            das DSRC-Modul den
                                      Attribute 16, 17, 18, 19, 20, 22, 46, 48, 55, 60, GET-Befehl korrekt
                                      62 und 63, das ordnungsgemäß beantwortet handhabt.
                                      werden soll.
          DSRC_A0DA_BV04_0011         Die Bake führt eine reguläre                      Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AID 20 durch.           werden, dass die OBU/
                                      Anschließend sendet sie jeweils ein GET.rq für das DSRC-Modul den
                                      Attribute 16, 17, 18, 19, 20, 22, 46, 48, 55, 60, GET-Befehl korrekt
                                      62 und 63, das ordnungsgemäß beantwortet handhabt.
                                      werden soll.
          DSRC_A0DA_BV05_5010         Die Bake führt eine reguläre                     Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AID 20 durch.          werden, dass die OBU/
                                      Anschließend sendet sie ein gemeinsames          das DSRC-Modul den
                                      GET.rq für Attribute 49, 50, 51, 52, 53, 61, 64, GET-Befehl korrekt
                                      und ein weiteres gemeinsames GET.rq für die handhabt.
                                      Attribute 99, 100 und 101, die mit Fehlercode
                                      beantwortet werden sollen.
          DSRC_A0DA_BV06_5010         Die Bake führt eine reguläre                      Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AID 20 durch.           werden, dass die OBU/
                                      Anschließend sendet sie jeweils ein GET.rq für das DSRC-Modul den
                                      Attribute 49, 50, 51, 52, 53, 61, 64, 99, 100 und GET-Befehl korrekt
                                      101, das ordnungsgemäß beantwortet werden handhabt.
                                      soll.
BGBl. 2023, Seite 19 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 19



                    Name/ID                           Beschreibung                             Ziel
          DSRC_A0DA_BV07_0011         Die Bake führt eine reguläre                  Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AID 20 durch.       werden, dass die OBU/
                                      Anschließend sendet sie ein                   das DSRC-Modul den
                                      GET_STAMPED.rq für Attribute 24 und 32,       GET_STAMPED-Befehl
                                      das ordnungsgemäß beantwortet werden soll.    korrekt handhabt.
          DSRC_A0DA_BV09_5010         Die Bake führt eine reguläre                 Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AID 20 durch.      werden, dass die OBU/
                                      Anschließend sendet sie ein gemeinsames      das DSRC-Modul den
                                      GET-STAMPED.rq für Attribute 49, 50, 51, 52, GET_STAMPED-Befehl
                                      53, 61, 64, und ein weiteres gemeinsames     korrekt handhabt.
                                      GET-STAMPED.rq für die Attribute 99, 100 und
                                      101, die mit Fehlercode beantwortet werden
                                      sollen.
          DSRC_A0DA_BV10_0011         Die Bake führt eine reguläre                 Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AID 20 durch.      werden, dass die OBU/
                                      Anschließend sendet sie ein                  das DSRC-Modul den
                                      GET_STAMPED.rq für Attribute 16, 17, 18, 19, GET_STAMPED-Befehl
                                      20, 22, 46, 48, 55, 60, 62 und 63, das       korrekt handhabt.
                                      ordnungsgemäß beantwortet werden soll.
          DSRC_A0FU_BI02_0010         Die Bake führt vorab eine reguläre            Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase durch, um die           werden, dass die OBU/
                                      Bereitschaft der OBU zur Kommunikation zu     das DSRC-Modul PDU-
                                      überprüfen. Anschließend sendet sie je eine   Nummern korrekt erkennt.
                                      BST mit PDU-Nummern 0 und 1, die von der
                                      OBU nicht beantwortet werden sollen.
          DSRC_A0FU_BI03_0010         Die Bake führt eine reguläre                    Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase durch. Dann sendet sie je werden, dass die OBU/
                                      eine PDU mit mode=1 und flow control=7 und das DSRC-Modul PDU-
                                      allen ungültigen Werten des Fragmentzählers, Fragmente korrekt
                                      die von der OBU nicht beantwortet werden        erkennt.
                                      sollen. Abschließend sendet sie eine PDU mit
                                      mode=1 und flow control=7 und dem gültigen
                                      Wert des Fragmentzählers (0), die von der
                                      OBU beantwortet werden soll.
          DSRC_A0FU_BI04_0010         Die Bake sendet je eine BST mit allen         Es soll sichergestellt
                                      ungültigen Werten des Fragmentzählers, die werden, dass die OBU/
                                      von der OBU nicht beantwortet werden sollen. das DSRC-Modul PDU-
                                      Abschließend führt sie eine reguläre          Fragmente korrekt
                                      Initialisierung durch, um zu überprüfen, dass erkennt.
                                      die OBU noch korrekt reagiert.
          DSRC_A0FU_BI06_0010         Die Bake führt eine reguläre                    Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase durch. Anschließend       werden, dass die OBU/
                                      sendet sie "chained" PDUs in einem Rahmen, das DSRC-Modul PDU-
                                      von denen die erste einen Fehler erzeugen       Nummern korrekt erkennt.
                                      und die zweite mit "chaining error" beantwortet
                                      werden soll.
          DSRC_A0FU_BV01_0011         Die Bake führt eine reguläre                  Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase durch. Anschließend     werden, dass die OBU/
                                      sendet sie ein GET.rq für ein geeignetes      das DSRC-Modul den
                                      Attribut, das ordnungsgemäß beantwortet       GET-Befehl korrekt
                                      werden soll.                                  handhabt.
          DSRC_A0FU_BV08_0010         Die Bake führt eine reguläre                  Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase durch. Anschließend     werden, dass die OBU/
                                      sendet sie ein ACTION.rq mit mode=1 und       das DSRC-Modul den
                                      FlowControl=7 (zum Beispiel ECHO), das        ACTION-Befehl korrekt
                                      ordnungsgemäß beantwortet werden soll.        handhabt.
          DSRC_A0FU_BV09_0010         Die Bake führt eine reguläre                  Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase durch. Anschließend     werden, dass die OBU/
                                      sendet sie ein SET_MMI.rq mit mode=0 und      das DSRC-Modul den
                                      FlowControl=4. Der Tester überprüft, ob die   ACTION-Befehl korrekt
                                      OBU das SET_MMI ausführt.                     handhabt.
BGBl. 2023, Seite 20 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 20



                    Name/ID                           Beschreibung                              Ziel
          DSRC_A0FU_BV10_0010         Die Bake führt eine reguläre                  Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase durch. Anschließend     werden, dass die OBU/
                                      sendet sie ein SET_MMI.rq mit mode=0 und      das DSRC-Modul den
                                      FlowControl=1. Der Tester überprüft, ob die   ACTION-Befehl korrekt
                                      OBU das SET_MMI ausführt.                     handhabt.
          DSRC_A0FU_BV11_0010         Die Bake führt eine reguläre                  Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase durch. Anschließend     werden, dass die OBU/
                                      sendet sie ein SET_MM.rq mit mode=0 und       das DSRC-Modul den
                                      FlowControl=1 an die Broadcast-LID. Der       ACTION-Befehl korrekt
                                      Tester überprüft, ob die OBU das SET_MMI      handhabt.
                                      ausführt.
          DSRC_A0FU_BV12_0010         Die Bake sendet ein SET_MMI.rq mit mode=0 Es soll sichergestellt
                                      und FlowControl=1 an die Broadcast-LID. Der werden, dass die OBU/
                                      Tester überprüft, ob die OBU das SET_MMI    das DSRC-Modul den
                                      ausführt.                                   ACTION-Befehl korrekt
                                                                                  handhabt.
          DSRC_A0FU_BV13_0010         Die Bake führt eine reguläre                  Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase durch. Anschließend     werden, dass die OBU/
                                      sendet sie je ein ECHO.rq mit PDU number 2    das DSRC-Modul PDU-
                                      bis 31, das jeweils ordnungsgemäß             Fragmente korrekt
                                      beantwortet werden soll.                      erkennt.
          DSRC_A0FU_BV14_0010         Die Bake führt eine reguläre                  Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase durch, wobei die OBU    werden, dass die OBU/
                                      Anwendungen für zwei ElementIDs !=0           das DSRC-Modul in einer
                                      (EID1, EID2) anmelden soll. Dann sendet sie   Transaktion PDUs für
                                      ECHO.rq mit jeweils neuen Daten für EID1,     mehrere Elemente
                                      EID2, EID1 und EID2, die jeweils              empfangen kann.
                                      ordnungsgemäß beantwortet werden sollen.
          DSRC_A0FU_BV16_0010         Die Bake führt eine reguläre                  Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase durch. Anschließend     werden, dass die OBU/
                                      sendet sie "concatenated" (nicht "chained")   das DSRC-Modul PDU-
                                      PDUs in einem Rahmen, die jeweils             Fragmente korrekt
                                      ordnungsgemäß in einem Rahmen                 erkennt.
                                      beantwortet werden sollen.
          DSRC_A0FU_BV17_0011         Die Bake führt eine reguläre                    Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase durch. Anschließend       werden, dass die OBU/
                                      sendet sie ein GET.rq für ein geeignetes        das DSRC-Modul den
                                      Attribut, das ordnungsgemäß beantwortet         GET-Befehl korrekt
                                      werden soll. Dann sendet sie ein GET.rq mit handhabt.
                                      falschen AccessCredentials, das mit
                                      Fehlermeldung (ReturnStatus 1) beantwortet
                                      werden soll. Dann sendet sie jeweils ein
                                      GET.rq mit AttributeIdList mit nicht
                                      existierendem Attribut 31 und falscher EID, die
                                      jeweils mit Fehlermeldung (ReturnStatus !=0)
                                      beantwortet werden sollen.
          DSRC_A0FU_BV19_0011         Die Bake führt eine reguläre                  Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase durch. Anschließend     werden, dass die OBU/
                                      sendet sie ein GET_STAMPED.rq für ein         das DSRC-Modul den
                                      geeignetes Attribut, das ordnungsgemäß        GET_STAMPED-Befehl
                                      beantwortet werden soll. Dann sendet sie      korrekt handhabt.
                                      jeweils ein GET_STAMPED.rq mit falschen
                                      AccessCredentials, das mit Fehlermeldung
                                      (ReturnStatus 1) beantwortet werden soll.
                                      Dann sendet sie jeweils ein
                                      GET_STAMPED.rq mit AttributeIdList mit nicht
                                      existierendem Attribut 31, falscher EID und
                                      ungültigem Wert für den keyRef-Parameter 19,
                                      die jeweils mit Fehlermeldung
                                      (ReturnStatus !=0) beantwortet werden sollen.
BGBl. 2023, Seite 21 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 21



                    Name/ID                            Beschreibung                               Ziel
          DSRC_A0FU_BV20_0010         Die Bake führt eine reguläre                      Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase durch. Anschließend         werden, dass die OBU/
                                      sendet sie ein SET_MMI.rq mit mode=0 und          das DSRC-Modul den
                                      flowControl=1, dessen Ausführung der Tester       SET_MMI-Befehl korrekt
                                      bestätigen soll. Dann sendet sie ein              handhabt.
                                      SET_MMI.rq mit mode=0 und flowControl=4,
                                      dessen Ausführung der Tester bestätigen soll
                                      und das von der OBU korrekt beantwortet
                                      werden soll. Zuletzt sendet sie ein
                                      SET_MMI.rq mit ungültigem ActionParameter,
                                      das mit Fehlermeldung (ReturnStatus !=0)
                                      beantwortet werden soll.
          DSRC_A0FU_BV21_0010         Die Bake führt eine reguläre                    Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase durch. Anschließend       werden, dass die OBU/
                                      sendet sie ein ECHO.rq mit mode=0. Dann         das DSRC-Modul den
                                      sendet sie ein ECHO.rq mit mode=1 und           ECHO-Befehl korrekt
                                      flowControl=7, das von der OBU korrekt          handhabt.
                                      beantwortet werden soll. Zuletzt sendet sie ein
                                      ECHO.rq mit ungültigem ActionParameter
                                      (hex. 11 01 20 04 12 34 56 78 70), das mit
                                      Fehlermeldung (ReturnStatus !=0) beantwortet
                                      werden soll.
          DSRC_A0SE_BV01_0010         Für diesen Testfall wird der keyRef-Wert 1        Es soll sichergestellt
                                      benutzt. Die Bake führt eine reguläre             werden, dass die OBU/
                                      Initialisierungsphase durch. Anschließend         das DSRC-Modul den
                                      sendet sie ein GET_STAMPED.rq für das             GET_STAMPED-Befehl
                                      Attribut 32, das regulär beantwortet werden       korrekt handhabt.
                                      soll. Dann sendet sie jeweils ein
                                      GET_STAMPED.rq mit ungültigen
                                      accesssCredentials, für ein ungültiges Attribut
                                      31, für eine ungültige EID und mit ungültigem
                                      keyRef 19, die jeweils mit Fehlercode
                                      beantwortet werden sollen. Die Verwendung
                                      korrekter Authenticators ist Bestandteil der
                                      Testprüfung.
          DSRC_A0SE_BV02_0010         Für diesen Testfall wird der keyRef-Wert 2      Es soll sichergestellt
                                      benutzt. Die Bake führt eine reguläre           werden, dass die OBU/
                                      Initialisierungsphase durch. Anschließend       das DSRC-Modul den
                                      sendet sie ein GET_STAMPED.rq für ein           GET_STAMPED-Befehl
                                      geeignetes Attribut 32, das regulär beantwortet korrekt handhabt.
                                      werden soll. Dann sendet sie jeweils ein
                                      GET_STAMPED.rq mit ungültigen
                                      accesssCredentials, für ein ungültiges Attribut
                                      31, für eine ungültige EID und mit ungültigem
                                      keyRef 19, die jeweils mit Fehlercode
                                      beantwortet werden sollen. Die Verwendung
                                      korrekter Authenticators ist Bestandteil der
                                      Testprüfung.
          DSRC_A0SE_BV03_0010         Für diesen Testfall wird der keyRef-Wert 3      Es soll sichergestellt
                                      benutzt. Die Bake führt eine reguläre           werden, dass die OBU/
                                      Initialisierungsphase durch. Anschließend       das DSRC-Modul den
                                      sendet sie ein GET_STAMPED.rq für ein           GET_STAMPED-Befehl
                                      geeignetes Attribut 32, das regulär beantwortet korrekt handhabt.
                                      werden soll. Dann sendet sie jeweils ein
                                      GET_STAMPED.rq mit ungültigen
                                      accesssCredentials, für ein ungültiges Attribut
                                      31, für eine ungültige EID und mit ungültigem
                                      keyRef 19, die jeweils mit Fehlercode
                                      beantwortet werden sollen. Die Verwendung
                                      korrekter Authenticators ist Bestandteil der
                                      Testprüfung.
BGBl. 2023, Seite 22 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 22



                    Name/ID                           Beschreibung                              Ziel
          DSRC_A0SE_BV04_0010         Für diesen Testfall wird der keyRef-Wert 4      Es soll sichergestellt
                                      benutzt. Die Bake führt eine reguläre           werden, dass die OBU/
                                      Initialisierungsphase durch. Anschließend       das DSRC-Modul den
                                      sendet sie ein GET_STAMPED.rq für ein           GET_STAMPED-Befehl
                                      geeignetes Attribut 32, das regulär beantwortet korrekt handhabt.
                                      werden soll. Dann sendet sie jeweils ein
                                      GET_STAMPED.rq mit ungültigen
                                      accesssCredentials, für ein ungültiges Attribut
                                      31, für eine ungültige EID und mit ungültigem
                                      keyRef 19, die jeweils mit Fehlercode
                                      beantwortet werden sollen. Die Verwendung
                                      korrekter Authenticators ist Bestandteil der
                                      Testprüfung.
          DSRC_A0SE_BV05_0010         Für diesen Testfall wird der keyRef-Wert 5      Es soll sichergestellt
                                      benutzt. Die Bake führt eine reguläre           werden, dass die OBU/
                                      Initialisierungsphase durch. Anschließend       das DSRC-Modul den
                                      sendet sie ein GET_STAMPED.rq für ein           GET_STAMPED-Befehl
                                      geeignetes Attribut 32, das regulär beantwortet korrekt handhabt.
                                      werden soll. Dann sendet sie jeweils ein
                                      GET_STAMPED.rq mit ungültigen
                                      accesssCredentials, für ein ungültiges Attribut
                                      31, für eine ungültige EID und mit ungültigem
                                      keyRef 19, die jeweils mit Fehlercode
                                      beantwortet werden sollen. Die Verwendung
                                      korrekter Authenticators ist Bestandteil der
                                      Testprüfung.
          DSRC_A0SE_BV06_0010         Für diesen Testfall wird der keyRef-Wert 6      Es soll sichergestellt
                                      benutzt. Die Bake führt eine reguläre           werden, dass die OBU/
                                      Initialisierungsphase durch. Anschließend       das DSRC-Modul den
                                      sendet sie ein GET_STAMPED.rq für ein           GET_STAMPED-Befehl
                                      geeignetes Attribut 32, das regulär beantwortet korrekt handhabt.
                                      werden soll. Dann sendet sie jeweils ein
                                      GET_STAMPED.rq mit ungültigen
                                      accesssCredentials, für ein ungültiges Attribut
                                      31, für eine ungültige EID und mit ungültigem
                                      keyRef 19, die jeweils mit Fehlercode
                                      beantwortet werden sollen. Die Verwendung
                                      korrekter Authenticators ist Bestandteil der
                                      Testprüfung.
          DSRC_A0SE_BV07_0010         Für diesen Testfall wird der keyRef-Wert 7      Es soll sichergestellt
                                      benutzt. Die Bake führt eine reguläre           werden, dass die OBU/
                                      Initialisierungsphase durch. Anschließend       das DSRC-Modul den
                                      sendet sie ein GET_STAMPED.rq für ein           GET_STAMPED-Befehl
                                      geeignetes Attribut 32, das regulär beantwortet korrekt handhabt.
                                      werden soll. Dann sendet sie jeweils ein
                                      GET_STAMPED.rq mit ungültigen
                                      accesssCredentials, für ein ungültiges Attribut
                                      31, für eine ungültige EID und mit ungültigem
                                      keyRef 19, die jeweils mit Fehlercode
                                      beantwortet werden sollen. Die Verwendung
                                      korrekter Authenticators ist Bestandteil der
                                      Testprüfung.
          DSRC_A0SE_BV08_0010         Für diesen Testfall wird der keyRef-Wert 8      Es soll sichergestellt
                                      benutzt. Die Bake führt eine reguläre           werden, dass die OBU/
                                      Initialisierungsphase durch. Anschließend       das DSRC-Modul den
                                      sendet sie ein GET_STAMPED.rq für ein           GET_STAMPED-Befehl
                                      geeignetes Attribut 32, das regulär beantwortet korrekt handhabt.
                                      werden soll. Dann sendet sie jeweils ein
                                      GET_STAMPED.rq mit ungültigen
                                      accesssCredentials, für ein ungültiges Attribut
                                      31, für eine ungültige EID und mit ungültigem
                                      keyRef 19, die jeweils mit Fehlercode
                                      beantwortet werden sollen. Die Verwendung
                                      korrekter Authenticators ist Bestandteil der
                                      Testprüfung.
BGBl. 2023, Seite 23 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 23



                    Name/ID                            Beschreibung                              Ziel
          DSRC_A1BA_BI01_0010         Die Bake sendet eine BST mit einem profile 13 Es soll sichergestellt
                                      (hex D), das von der OBU/dem DSRC-Modul werden, dass die OBU/
                                      nicht unterstützt wird. Die OBU/das DSRC-       das DSRC-Modul das
                                      Modul soll nicht antworten. Das wird wiederholt Profil korrekt handhabt.
                                      mit einem weiteren von der OBU nicht
                                      unterstützten profile 17 (hex 11) wiederholt.
          DSRC_A1BA_BI02_0010         Die Bake sendet BSTs für die von der OBU        Es soll sichergestellt
                                      nicht unterstütze Anwendung 19 (hex 13) in      werden, dass die OBU/
                                      der mandApplicationList und leerer              das DSRC-Modul
                                      nonmandApplicationList. Die OBU soll nicht      applicationIds korrekt
                                      antworten. Das wird wiederholt mit einer        handhabt.
                                      weiteren von der OBU nicht unterstützten
                                      Anwendung 31 (hex 1F) in der
                                      mandApplicationList und 19 in der
                                      nonmandApplicationList.
          DSRC_A1BA_BI03_0011         Die Bake sendet BSTs für eine von der OBU/ Es soll sichergestellt
                                      dem DSRC-Modul nicht unterstütze           werden, dass die OBU/
                                      Anwendung 19 (hex 13) mit EID in der       das DSRC-Modul
                                      mandApplicationList und AID=20 in der      applicationIds korrekt
                                      nonmandApplicationList. Die OBU/das DSRC- handhabt.
                                      modul soll nicht antworten.
          DSRC_A1BA_BV01_0010         Die Bake führt eine reguläre                  Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase durch. Anschließend     werden, dass die OBU/
                                      sendet sie ein ECHO.rq, das die OBU/das       das DSRC-Modul die
                                      DSRC-Modul beantworten soll. Dann             Initialisierung korrekt
                                      wiederholt sie ihre BST (evtl. mit neuer      durchführt.
                                      BeaconTime, wenn diese sich mittlerweile
                                      verändert hat), die die OBU nicht beantworten
                                      soll.
          DSRC_A1BA_BV02_0010         Die Bake führt eine reguläre                    Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AIDs 1, 20 und 21     werden, dass die OBU/
                                      durch. Anschließend sendet sie ein ECHO.rq,     das DSRC-Modul die
                                      das die OBU beantworten soll, und zwei          Initialisierung korrekt
                                      RELEASEs. Dann schickt sie ein weiteres         durchführt.
                                      ECHO, das die OBU nicht beantworten soll.
          DSRC_A1BA_BV03_0010         Die Bake führt eine reguläre                  Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase durch. Anschließend     werden, dass die OBU/
                                      sendet sie ein ECHO.rq, das die OBU           das DSRC-Modul die
                                      beantworten soll. Der ganze Vorgang wird      Initialisierung korrekt
                                      einmal wiederholt mit um 1 erhöhter           durchführt.
                                      manufacturerID in der BST und dann nochmals
                                      wiederholt mit der vorigen, erhöhten
                                      manufacturerID und um 1 erhöhter individualId
                                      der BST.
          DSRC_A1BA_BV04_0010         Die Bake führt eine reguläre                    Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AIDs 1, 20 und 21     werden, dass die OBU/
                                      durch. Anschließend sendet sie ein ECHO.rq,     das DSRC-Modul die
                                      das die OBU beantworten soll. Der ganze         Initialisierung korrekt
                                      Vorgang wird wiederholt, wobei die Beacon       durchführt.
                                      Time der BST um 256 Sekunden erhöht wird.
          DSRC_A1BA_BV09_0010         Die Bake sendet eine BST mit einem profile 13 Es soll sichergestellt
                                      (hex D), das von der OBU nicht unterstützt    werden, dass die OBU/
                                      wird. Die OBU soll nicht antworten. Das wird das DSRC-Modul das
                                      mit einem weiteren von der OBU nicht          Profil korrekt handhabt.
                                      unterstützten profile 17 (hex 11) wiederholt.
          DSRC_A1BA_BV10_0010         Die Bake führt eine reguläre                    Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AIDs 1, 20 und 21     werden, dass die OBU/
                                      durch. Die VST wird auf ein korrektes Format    das DSRC-Modul die BST
                                      hin überprüft.                                  mit einer korrekten VST
                                                                                      beantwortet.
BGBl. 2023, Seite 24 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 24



                    Name/ID                            Beschreibung                               Ziel
          DSRC_A1DA_BI01_0011         Die Bake führt eine reguläre                      Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AID 20 durch.           werden, dass die OBU/
                                      Anschließend sendet sie jeweils ein SET.rq für das DSRC-Modul
                                      Attribute 16, 17, 18, 19, 20, 22, 46, 48, 55, 60, schreibgeschützte
                                      62 und 63, das jeweils mit Fehlercode             Attribute nicht ändert,
                                      beantwortet werden soll.                          auch wenn sie mittels SET
                                                                                        dazu aufgefordert wird.
          DSRC_A1DA_BI02_0011         Die Bake führt eine reguläre                      Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AID 20 durch.           werden, dass die OBU/
                                      Anschließend sendet sie ein SET.rq für            das DSRC-Modul
                                      Attribute 16, 17, 18, 19, 20, 22, 46, 48, 55, 60, schreibgeschützte
                                      62 und 63, das mit Fehlercode beantwortet         Attribute nicht ändert,
                                      werden soll.                                      auch wenn sie mittels SET
                                                                                        dazu aufgefordert wird.
          DSRC_A1DA_BI03_0011         Die Bake führt eine reguläre                     Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AID 20 durch.          werden, dass die OBU/
                                      Anschließend sendet sie ein SET.rq für           das DSRC-Modul
                                      Attribute 0, 24 und 32, das mit Fehlercode       schreibgeschützte
                                      beantwortet werden soll.                         Attribute nicht ändert,
                                                                                       auch wenn sie mittels SET
                                                                                       dazu aufgefordert wird.
          DSRC_A1DA_BI04_0011         Die Bake führt eine reguläre                   Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AID 20 durch.        werden, dass die OBU/
                                      Anschließend sendet sie jeweils ein SET.rq für das DSRC-Modul
                                      Attribute 0, 24 und 32, das jeweils mit        schreibgeschützte
                                      Fehlercode beantwortet werden soll.            Attribute nicht ändert,
                                                                                     auch wenn sie mittels SET
                                                                                     dazu aufgefordert wird.
          DSRC_A1DA_BI05_5010         Die Bake führt eine reguläre                     Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AID 20 durch.          werden, dass die OBU/
                                      Anschließend sendet sie ein gemeinsames          das DSRC-Modul
                                      SET.rq für Attribute 49, 50, 51, 52, 53, 61, 64, schreibgeschützte
                                      und ein weiteres gemeinsames SET.rq für die Attribute nicht ändert,
                                      Attribute 99, 100 und 101, die mit Fehlercode auch wenn sie mittels SET
                                      beantwortet werden sollen.                       dazu aufgefordert wird.
          DSRC_A1DA_BI06_5010         Die Bake führt eine reguläre                      Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AID 20 durch.           werden, dass die OBU/
                                      Anschließend sendet sie jeweils ein SET.rq für das DSRC-Modul
                                      Attribute 49, 50, 51, 52, 53, 61, 64, 99, 100 und schreibgeschützte
                                      101, das mit Fehlercode beantwortet werden Attribute nicht ändert,
                                      soll.                                             auch wenn sie mittels SET
                                                                                        dazu aufgefordert wird.
          DSRC_A1DA_BI07_0011         Die Bake führt eine reguläre                     Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AID 20 durch.          werden, dass die OBU/
                                      Anschließend sendet sie ein GET.rq mit           das DSRC-Modul
                                      ungültigen accessCredentials für Attribute 24    lesegeschützte Attribute
                                      und 32, das mit Fehlercode beantwortet           nicht zurückgibt, wenn sie
                                      werden soll.                                     mittels GET dazu
                                                                                       aufgefordert wird.
          DSRC_A1DA_BI08_0011         Die Bake führt eine reguläre                     Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AID 20 durch.          werden, dass die OBU/
                                      Anschließend sendet sie ein GET.rq mit           das DSRC-Modul
                                      ungültigen accessCredentials für Attribute 16,   lesegeschützte Attribute
                                      17, 18, 19, 20, 22, 46, 48, 55, 60, 62 und 63,   nicht zurückgibt, wenn sie
                                      das mit Fehlercode beantwortet werden soll.      mittels GET dazu
                                                                                       aufgefordert wird.
BGBl. 2023, Seite 25 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 25



                    Name/ID                            Beschreibung                               Ziel
          DSRC_A1DA_BI09_5010         Die Bake führt eine reguläre                    Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AID 20 durch.         werden, dass die OBU/
                                      Anschließend sendet sie ein gemeinsames         das DSRC-Modul keine
                                      GET.rq mit ungültigen accessCredentials für     Attributwerte zurückgibt,
                                      Attribute 49, 50, 51, 52, 53, 61, 64, und ein   wenn die
                                      weiteres gemeinsames GET.rq mit ungültigen AccessCredentials nicht
                                      accessCredentials für die Attribute 99, 100 und korrekt sind.
                                      101, die mit Fehlercode beantwortet werden
                                      sollen.
          DSRC_A1DA_BI10_0011         Die Bake führt eine reguläre                    Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AID 20 durch.         werden, dass die OBU/
                                      Anschließend sendet sie ein                     das DSRC-Modul
                                      GET_STAMPED.rq mit ungültigen                   lesegeschützte Attribute
                                      accessCredentials für Attribute 24 und 32,      nicht zurückgibt, wenn sie
                                      das mit Fehlercode beantwortet werden soll.     mittels GET_STAMPED
                                                                                      dazu aufgefordert wird.
          DSRC_A1DA_BI11_0011         Die Bake führt eine reguläre                    Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AID 20 durch.         werden, dass die OBU/
                                      Anschließend sendet sie ein                     das DSRC-Modul
                                      GET_STAMPED.rq mit ungültigen                   lesegeschützte Attribute
                                      accessCredentials für Attribute 16, 17, 18, 19, nicht zurückgibt, wenn sie
                                      20, 22, 46, 48, 55, 60, 62 und 63, das mit      mittels GET_STAMPED
                                      Fehlercode beantwortet werden soll.             dazu aufgefordert wird.
          DSRC_A1DA_BI12_5010         Die Bake führt eine reguläre                    Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AID 20 durch.         werden, dass die OBU/
                                      Anschließend sendet sie ein gemeinsames         das DSRC-Modul keine
                                      GET-STAMPED.rq mit ungültigen                   Attributwerte zurückgibt,
                                      accessCredentials für Attribute 49, 50, 51, 52, wenn die
                                      53, 61, 64, und ein weiteres gemeinsames        AccessCredentials nicht
                                      GET-STAMPED.rq mit ungültigen                   korrekt sind.
                                      accessCredentials für die Attribute 99, 100 und
                                      101, die mit Fehlercode beantwortet werden
                                      sollen.
          DSRC_A1DA_BV01_0011         Die Bake führt eine reguläre                    Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AID 20 durch.         werden, dass die OBU/
                                      Anschließend sendet sie ein GET.rq für          das DSRC-Modul den
                                      Attribute 24 und 32, das ordnungsgemäß          GET-Befehl korrekt
                                      beantwortet werden soll.                        handhabt.
          DSRC_A1DA_BV02_0011         Die Bake führt eine reguläre                    Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AID 20 durch.         werden, dass die OBU/
                                      Anschließend sendet sie ein GET.rq für          das DSRC-Modul den
                                      Attribut 24, das ordnungsgemäß beantwortet      GET-Befehl korrekt
                                      werden soll. Dann sendet sie ein GET.rq für     handhabt.
                                      Attribut 32, das ordnungsgemäß beantwortet
                                      werden soll.
          DSRC_A1DA_BV03_0011         Die Bake führt eine reguläre                      Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AID 20 durch.           werden, dass die OBU/
                                      Anschließend sendet sie ein GET.rq für            das DSRC-Modul den
                                      Attribute 16, 17, 18, 19, 20, 22, 46, 48, 55, 60, GET-Befehl korrekt
                                      62 und 63, das ordnungsgemäß beantwortet handhabt.
                                      werden soll.
          DSRC_A1DA_BV04_0011         Die Bake führt eine reguläre                      Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AID 20 durch.           werden, dass die OBU/
                                      Anschließend sendet sie jeweils ein GET.rq für das DSRC-Modul den
                                      Attribute 16, 17, 18, 19, 20, 22, 46, 48, 55, 60, GET-Befehl korrekt
                                      62 und 63, das ordnungsgemäß beantwortet handhabt.
                                      werden soll.
BGBl. 2023, Seite 26 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 26



                    Name/ID                            Beschreibung                              Ziel
          DSRC_A1DA_BV05_5010         Die Bake führt eine reguläre                     Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AID 20 durch.          werden, dass die OBU/
                                      Anschließend sendet sie ein gemeinsames          das DSRC-Modul den
                                      GET.rq für Attribute 49, 50, 51, 52, 53, 61, 64, GET-Befehl korrekt
                                      und ein weiteres gemeinsames GET.rq für die handhabt.
                                      Attribute 99, 100 und 101, das
                                      ordnungsgemäß beantwortet werden soll.
          DSRC_A1DA_BV06_5010         Die Bake führt eine reguläre                      Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AID 20 durch.           werden, dass die OBU/
                                      Anschließend sendet sie jeweils ein GET.rq für das DSRC-Modul den
                                      Attribute 49, 50, 51, 52, 53, 61, 64, 99, 100 und GET-Befehl korrekt
                                      101, das ordnungsgemäß beantwortet werden handhabt.
                                      soll.
          DSRC_A1DA_BV07_0011         Die Bake führt eine reguläre                Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AID 20 durch.     werden, dass die OBU/
                                      Anschließend sendet sie ein                 das DSRC-Modul den
                                      GET_STAMPED.rq für Attribute 24 und 32, das GET_STAMPED-Befehl
                                      ordnungsgemäß beantwortet werden soll.      korrekt handhabt.
          DSRC_A1DA_BV09_5010         Die Bake führt eine reguläre                 Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AID 20 durch.      werden, dass die OBU/
                                      Anschließend sendet sie ein gemeinsames      das DSRC-Modul den
                                      GET-STAMPED.rq für Attribute 49, 50, 51, 52, GET_STAMPED-Befehl
                                      53, 61, 64, und ein weiteres gemeinsames     korrekt handhabt.
                                      GET-STAMPED.rq für die Attribute 99, 100 und
                                      101, das ordnungsgemäß beantwortet werden
                                      soll.
          DSRC_A1DA_BV10_0011         Die Bake führt eine reguläre                 Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase für AID 20 durch.      werden, dass die OBU/
                                      Anschließend sendet sie ein                  das DSRC-Modul den
                                      GET_STAMPED.rq für Attribute 16, 17, 18, 19, GET_STAMPED-Befehl
                                      20, 22, 46, 48, 55, 60, 62 und 63, das       korrekt handhabt.
                                      ordnungsgemäß beantwortet werden soll.
          DSRC_A1FU_BI02_0010         Die Bake führt vorab eine reguläre              Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase durch, um die             werden, dass die OBU/
                                      Bereitschaft der OBU zur Kommunikation zu       das DSRC-Modul PDU-
                                      überprüfen. Anschließend sendet sie je eine     Nummern korrekt erkennt.
                                      BST mit PDU-Nummern 0 und 1, die von der
                                      OBU nicht beantwortet werden sollen.
          DSRC_A1FU_BI03_0010         Die Bake führt eine reguläre                    Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase durch. Dann sendet sie je werden, dass die OBU/
                                      eine PDU mit mode=1 und flow control=7 und das DSRC-Modul PDU-
                                      allen ungültigen Werten des Fragmentzählers, Fragmente korrekt
                                      die von der OBU nicht beantwortet werden        erkennt.
                                      sollen. Abschließend sendet sie eine PDU mit
                                      mode=1 und flow control=7 und dem gültigen
                                      Wert des Fragmentzählers (0), die von der
                                      OBU beantwortet werden soll.
          DSRC_A1FU_BI04_0010         Die Bake sendet je eine BST mit allen         Es soll sichergestellt
                                      ungültigen Werten des Fragmentzählers, die werden, dass die OBU/
                                      von der OBU nicht beantwortet werden sollen. das DSRC-Modul PDU-
                                      Abschließend führt sie eine reguläre          Fragmente korrekt
                                      Initialisierung durch, um zu überprüfen, dass erkennt.
                                      die OBU noch korrekt reagiert.
          DSRC_A1FU_BI06_0010         Die Bake führt eine reguläre                    Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase durch. Anschließend       werden, dass die OBU/
                                      sendet sie "chained" PDUs in einem Rahmen, das DSRC-Modul PDU-
                                      von denen die erste einen Fehler erzeugen       Nummern korrekt erkennt.
                                      und die zweite mit "chaining error" beantwortet
                                      werden soll.
BGBl. 2023, Seite 27 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 27



                    Name/ID                           Beschreibung                              Ziel
          DSRC_A1FU_BV01_0011         Die Bake führt eine reguläre                  Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase durch. Anschließend     werden, dass die OBU/
                                      sendet sie ein GET.rq für ein geeignetes      das DSRC-Modul den
                                      Attribut, das ordnungsgemäß beantwortet       GET-Befehl korrekt
                                      werden soll.                                  handhabt.
          DSRC_A1FU_BV08_0010         Die Bake führt eine reguläre                  Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase durch. Anschließend     werden, dass die OBU/
                                      sendet sie ein ACTION.rq mit mode=1 und       das DSRC-Modul den
                                      FlowControl=7 (zum Beispiel ECHO), das        ACTION-Befehl korrekt
                                      ordnungsgemäß beantwortet werden soll.        handhabt.
          DSRC_A1FU_BV09_0010         Die Bake führt eine reguläre                  Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase durch. Anschließend     werden, dass die OBU/
                                      sendet sie ein ACTION.rq mit mode=0 und       das DSRC-Modul den
                                      FlowControl=4 (zum Beispiel SET_MMI). Der     ACTION-Befehl korrekt
                                      Tester überprüft, ob die OBU das SET_MMI      handhabt.
                                      ausführt.
          DSRC_A1FU_BV10_0010         Die Bake führt eine reguläre                  Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase durch. Anschließend     werden, dass die OBU/
                                      sendet sie ein ACTION.rq mit mode=0 und       das DSRC-Modul den
                                      FlowControl=1 (zum Beispiel SET_MMI). Der     ACTION-Befehl korrekt
                                      Tester überprüft, ob die OBU das SET_MMI      handhabt.
                                      ausführt.
          DSRC_A1FU_BV11_0010         Die Bake führt eine reguläre                Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase durch. Anschließend   werden, dass die OBU/
                                      sendet sie ein ACTION.rq mit mode=0 und     das DSRC-Modul den
                                      FlowControl=1 (zum Beispiel SET_MMI) an die ACTION-Befehl korrekt
                                      Broadcast-LID. Der Tester überprüft, ob die handhabt.
                                      OBU das SET_MMI ausführt.
          DSRC_A1FU_BV12_0010         Die Bake sendet ein ACTION.rq mit mode=0 Es soll sichergestellt
                                      und FlowControl=1 (zum Beispiel SET_MMI) werden, dass die OBU/
                                      an die Broadcast-LID. Der Tester überprüft, ob das DSRC-Modul den
                                      die OBU das SET_MMI ausführt.                  ACTION-Befehl korrekt
                                                                                     handhabt.
          DSRC_A1FU_BV13_0010         Die Bake führt eine reguläre                  Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase durch. Anschließend     werden, dass die OBU/
                                      sendet sie je ein ECHO.rq mit PDU number 2    das DSRC-Modul PDU-
                                      bis 31, das jeweils ordnungsgemäß             Fragmente korrekt
                                      beantwortet werden soll.                      erkennt.
          DSRC_A1FU_BV14_0010         Die Bake führt eine reguläre               Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase durch, wobei die OBU werden, dass die OBU/
                                      Anwendungen für zwei ElementIDs !=0 (EID1, das DSRC-Modul in einer
                                      EID2) anmelden soll. Dann sendet sie       Transaktion PDUs für
                                      ECHO.rq mit jeweils neuen Daten für EID1,  mehrere Elemente
                                      EID2, EID1 und EID2, die jeweils           empfangen kann.
                                      ordnungsgemäß beantwortet werden sollen.
          DSRC_A1FU_BV16_0010         Die Bake führt eine reguläre                  Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase durch. Anschließend     werden, dass die OBU/
                                      sendet sie "concatenated" (nicht "chained")   das DSRC-Modul PDU-
                                      PDUs in einem Rahmen, die jeweils             Fragmente korrekt
                                      ordnungsgemäß in einem Rahmen                 erkennt.
                                      beantwortet werden sollen.
          DSRC_A1FU_BV17_0011         Die Bake führt eine reguläre                    Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase durch. Anschließend       werden, dass die OBU/
                                      sendet sie ein GET.rq für ein geeignetes        das DSRC-Modul den
                                      Attribut, das ordnungsgemäß beantwortet         GET-Befehl korrekt
                                      werden soll. Dann sendet sie ein GET.rq mit handhabt.
                                      falschen AccessCredentials, das mit
                                      Fehlermeldung (ReturnStatus 1) beantwortet
                                      werden soll. Dann sendet sie jeweils ein
                                      GET.rq mit AttributeIdList mit nicht
                                      existierendem Attribut 31 und falscher EID, die
                                      jeweils mit Fehlermeldung (ReturnStatus !=0)
                                      beantwortet werden sollen.
BGBl. 2023, Seite 28 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 28



                    Name/ID                           Beschreibung                              Ziel
          DSRC_A1FU_BV19_0011         Die Bake führt eine reguläre                  Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase durch. Anschließend     werden, dass die OBU/
                                      sendet sie ein GET_STAMPED.rq für ein         das DSRC-Modul den
                                      geeignetes Attribut, das ordnungsgemäß        GET_STAMPED-Befehl
                                      beantwortet werden soll. Dann sendet sie      korrekt handhabt.
                                      jeweils ein GET_STAMPED.rq mit falschen
                                      AccessCredentials, das mit Fehlermeldung
                                      (ReturnStatus 1) beantwortet werden soll.
                                      Dann sendet sie jeweils ein
                                      GET_STAMPED.rq mit AttributeIdList mit nicht
                                      existierendem Attribut 31, falscher EID und
                                      ungültigem Wert für den keyRef-Parameter 19,
                                      die jeweils mit Fehlermeldung
                                      (ReturnStatus !=0) beantwortet werden sollen.
          DSRC_A1FU_BV20_0010         Die Bake führt eine reguläre                   Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase durch. Anschließend      werden, dass die OBU/
                                      sendet sie ein SET_MMI.rq mit mode=0 und       das DSRC-Modul den
                                      flowControl=1, dessen Ausführung der Tester    SET_MMI-Befehl korrekt
                                      bestätigen soll. Dann sendet sie ein           handhabt.
                                      SET_MMI.rq mit mode=0 und flowControl=4,
                                      dessen Ausführung der Tester bestätigen soll
                                      und das von der OBU korrekt beantwortet
                                      werden soll. Zuletzt sendet sie ein
                                      SET_MMI.rq mit ungültigem ActionParameter,
                                      das mit Fehlermeldung (ReturnStatus !=0)
                                      beantwortet werden soll.
          DSRC_A1FU_BV21_0010         Die Bake führt eine reguläre                    Es soll sichergestellt
                                      Initialisierungsphase durch. Anschließend       werden, dass die OBU/
                                      sendet sie ein ECHO.rq mit mode=0. Dann         das DSRC-Modul den
                                      sendet sie ein ECHO.rq mit mode=1 und           ECHO-Befehl korrekt
                                      flowControl=7, das von der OBU korrekt          handhabt.
                                      beantwortet werden soll. Zuletzt sendet sie ein
                                      ECHO.rq mit ungültigem ActionParameter, das
                                      mit Fehlermeldung (ReturnStatus !=0)
                                      beantwortet werden soll.
          DSRC_A1SE_BV01_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion             Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die      werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann führt die das DSRC-Modul den
                                      Bake eine reguläre Initialisierungsphase durch. GET_STAMPED-Befehl
                                      Anschließend sendet sie ein                     korrekt handhabt.
                                      GET_STAMPED.rq für ein geeignetes
                                      Attribut 32, das regulär beantwortet werden
                                      soll. Danach sendet sie jeweils ein
                                      GET_STAMPED.rq mit ungültigen
                                      accesssCredentials, für ein ungültiges
                                      Attribut 31, für eine ungültige EID und mit
                                      ungültigem keyRef 19, die jeweils mit
                                      Fehlercode beantwortet werden sollen. Für
                                      diesen Testfall wird der keyRef-Wert 1 benutzt.
          DSRC_A1SE_BV02_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion             Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die      werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann führt die das DSRC-Modul den
                                      Bake eine reguläre Initialisierungsphase durch. GET_STAMPED-Befehl
                                      Anschließend sendet sie ein                     korrekt handhabt.
                                      GET_STAMPED.rq für ein geeignetes
                                      Attribut 32, das regulär beantwortet werden
                                      soll. Danach sendet sie jeweils ein
                                      GET_STAMPED.rq mit ungültigen
                                      accesssCredentials, für ein ungültiges
                                      Attribut 31, für eine ungültige EID und mit
                                      ungültigem keyRef 19, die jeweils mit
                                      Fehlercode beantwortet werden sollen. Für
                                      diesen Testfall wird der keyRef-Wert 1 benutzt.
BGBl. 2023, Seite 29 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 29



                    Name/ID                           Beschreibung                              Ziel
          DSRC_A1SE_BV03_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion             Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die      werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann führt die das DSRC-Modul den
                                      Bake eine reguläre Initialisierungsphase durch. GET_STAMPED-Befehl
                                      Anschließend sendet sie ein                     korrekt handhabt.
                                      GET_STAMPED.rq für ein geeignetes
                                      Attribut 32, das regulär beantwortet werden
                                      soll. Danach sendet sie jeweils ein
                                      GET_STAMPED.rq mit ungültigen
                                      accesssCredentials, für ein ungültiges
                                      Attribut 31, für eine ungültige EID und mit
                                      ungültigem keyRef 19, die jeweils mit
                                      Fehlercode beantwortet werden sollen. Für
                                      diesen Testfall wird der keyRef-Wert 3 benutzt.
          DSRC_A1SE_BV04_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion             Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die      werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann führt die das DSRC-Modul den
                                      Bake eine reguläre Initialisierungsphase durch. GET_STAMPED-Befehl
                                      Anschließend sendet sie ein                     korrekt handhabt.
                                      GET_STAMPED.rq für ein geeignetes
                                      Attribut 32, das regulär beantwortet werden
                                      soll. Danach sendet sie jeweils ein
                                      GET_STAMPED.rq mit ungültigen
                                      accesssCredentials, für ein ungültiges
                                      Attribut 31, für eine ungültige EID und mit
                                      ungültigem keyRef 19, die jeweils mit
                                      Fehlercode beantwortet werden sollen. Für
                                      diesen Testfall wird der keyRef-Wert 4 benutzt.
          DSRC_A1SE_BV05_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion             Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die      werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann führt die das DSRC-Modul den
                                      Bake eine reguläre Initialisierungsphase durch. GET_STAMPED-Befehl
                                      Anschließend sendet sie ein                     korrekt handhabt.
                                      GET_STAMPED.rq für ein geeignetes
                                      Attribut 32, das regulär beantwortet werden
                                      soll. Danach sendet sie jeweils ein
                                      GET_STAMPED.rq mit ungültigen
                                      accesssCredentials, für ein ungültiges
                                      Attribut 31, für eine ungültige EID und mit
                                      ungültigem keyRef 19, die jeweils mit
                                      Fehlercode beantwortet werden sollen. Für
                                      diesen Testfall wird der keyRef-Wert 5 benutzt.
          DSRC_A1SE_BV06_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion             Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die      werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann führt die das DSRC-Modul den
                                      Bake eine reguläre Initialisierungsphase durch. GET_STAMPED-Befehl
                                      Anschließend sendet sie ein                     korrekt handhabt.
                                      GET_STAMPED.rq für ein geeignetes
                                      Attribut 32, das regulär beantwortet werden
                                      soll. Danach sendet sie jeweils ein
                                      GET_STAMPED.rq mit ungültigen
                                      accesssCredentials, für ein ungültiges
                                      Attribut 31, für eine ungültige EID und mit
                                      ungültigem keyRef 19, die jeweils mit
                                      Fehlercode beantwortet werden sollen. Für
                                      diesen Testfall wird der keyRef-Wert 6 benutzt.
BGBl. 2023, Seite 30 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 30



                    Name/ID                            Beschreibung                                Ziel
          DSRC_A1SE_BV07_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion             Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die      werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann führt die das DSRC-Modul den
                                      Bake eine reguläre Initialisierungsphase durch. GET_STAMPED-Befehl
                                      Anschließend sendet sie ein                     korrekt handhabt.
                                      GET_STAMPED.rq für ein geeignetes
                                      Attribut 32, das regulär beantwortet werden
                                      soll. Danach sendet sie jeweils ein
                                      GET_STAMPED.rq mit ungültigen
                                      accesssCredentials, für ein ungültiges
                                      Attribut 31, für eine ungültige EID und mit
                                      ungültigem keyRef 19, die jeweils mit
                                      Fehlercode beantwortet werden sollen. Für
                                      diesen Testfall wird der keyRef-Wert 7 benutzt.
          DSRC_A1SE_BV08_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion             Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die      werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann führt die das DSRC-Modul den
                                      Bake eine reguläre Initialisierungsphase durch. GET_STAMPED-Befehl
                                      Anschließend sendet sie ein                     korrekt handhabt.
                                      GET_STAMPED.rq für ein geeignetes
                                      Attribut 32, das regulär beantwortet werden
                                      soll. Danach sendet sie jeweils ein
                                      GET_STAMPED.rq mit ungültigen
                                      accesssCredentials, für ein ungültiges
                                      Attribut 31, für eine ungültige EID und mit
                                      ungültigem keyRef 19, die jeweils mit
                                      Fehlercode beantwortet werden sollen. Für
                                      diesen Testfall wird der keyRef-Wert 8 benutzt.
          DSRC_LLC__BI01_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion               Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die        werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann sendet         das DSRC-Modul einen
                                      die Bake BSTs für AIDs 1, 20 und 21, bei der      Rahmen mit falsch
                                      die beiden Füllbits im LLC-Kontrollfeld auf die   gesetzten Füllbits im
                                      ungültigen Werte 00, 01 und 10 gesetzt sind.      LLC-Kontrollfeld erkennt
                                      Die OBU soll nicht antworten. Anschließend        und ignoriert.
                                      wird mit einer normalen BST überprüft, ob die
                                      OBU korrekt reagiert.
          DSRC_LLC__BI02_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion          Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die   werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann führt die das DSRC-Modul einen
                                      Bake eine reguläre Initialisierungsphase für Rahmen mit nicht
                                      AIDs 1, 20 und 21 durch. Anschließend sendet ganzzahliger Anzahl von
                                      sie einen ECHO-Befehl, bei dem ein halbes    Bytes erkennt und
                                      Byte entfernt wird. Die OBU soll nicht       ignoriert.
                                      reagieren. Anschließend wird mit einem
                                      korrekten ECHO-Befehl überprüft, ob die OBU
                                      noch korrekt reagiert.
          DSRC_LLC__BI03_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion          Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die   werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann führt die das DSRC-Modul einen
                                      Bake eine reguläre Initialisierungsphase für Rahmen mit ungültigen
                                      AIDs 1, 20 und 21 durch. Anschließend sendet modifier- und reserved-
                                      sie ECHO-Befehle mit P-Bit=1, aber allen     Bits im LLC-Kontrollfeld
                                      ungültigen Werten der modifier-Bits. Die OBU erkennt und ignoriert.
                                      soll nicht reagieren. Dann sendet sie ECHO-
                                      Befehle mit P-Bit=1, aber allen ungültigen
                                      Werten der reserved-Bits. Die OBU soll nicht
                                      reagieren. Abschließend wird mit einem
                                      korrekten ECHO-Befehl überprüft, ob die OBU
                                      noch korrekt reagiert.
BGBl. 2023, Seite 31 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 31



                    Name/ID                           Beschreibung                             Ziel
          DSRC_LLC__BI04_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion           Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die    werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann führt die das DSRC-Modul ACn-
                                      Bake eine reguläre Initialisierungsphase für  Rahmen mit Broadcast-
                                      AIDs 1, 20 und 21 durch. Anschließend sendet oder Multicast-LID
                                      sie ein ECHO.rq mit der LID 0xFF, das die     ignoriert.
                                      OBU nicht beantworten soll. Danach sendet
                                      sie ECHO.rq an alle Multicast-LIDs, die die
                                      OBU ebenfalls nicht beantworten soll. Nach
                                      jedem ungültigen Rahmen wird mit einem
                                      gültigen ECHO.rq an die OBU überprüft, ob sie
                                      noch auf valide ACn-Befehle reagiert.
          DSRC_LLC__BI05_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion             Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die      werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann sendet das DSRC-Modul einen
                                      die Bake BSTs für AIDs 1, 20 und 21, bei der in Rahmen mit nicht
                                      der Nachricht ein halbes Byte fehlt. Die OBU ganzzahliger Anzahl von
                                      soll nicht antworten. Anschließend wird mit     Bytes erkennt und
                                      einer normalen BST überprüft, ob die OBU        ignoriert.
                                      korrekt reagiert.
          DSRC_LLC__BI06_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion           Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die    werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann führt die das DSRC-Modul ACn-
                                      Bake eine reguläre Initialisierungsphase für  Befehle mit p-Bit=1, aber
                                      AIDs 1, 20 und 21 durch. Anschließend sendet ohne LSDU ignoriert.
                                      sie ein ECHO.rq mit P-Bit im LLC-
                                      Kontrollfeld=1, aber ohne LSDU, der von der
                                      OBU ignoriert werden soll. Abschließend wird
                                      mit einem gültigen ECHO.rq an die OBU
                                      überprüft, ob sie noch auf valide ACn-Befehle
                                      reagiert.
          DSRC_LLC__BI07_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion           Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die    werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann führt die das DSRC-Modul doppelt
                                      Bake eine reguläre Initialisierungsphase für  ACn-Befehle korrekt
                                      AIDs 1, 20 und 21 durch. Anschließend sendet verarbeitet.
                                      sie ein ECHO.rq, das von der OBU
                                      beantwortet werden soll. Die Bake wiederholt
                                      das ECHO.rq unverändert und erwartet die
                                      gleiche Antwort wie vorher. Danach sendet die
                                      Bake einen ECHO.rq mit invertiertem n-Bit und
                                      anderen ECHO-Daten und erwartet eine
                                      korrekte Antwort auf den neuen Befehl.
          DSRC_LLC__BV01_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion            Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die     werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann führt die   das DSRC-Modul
                                      Bake eine reguläre Initialisierungsphase für   UI-Befehle austauschen
                                      AIDs 1, 20 und 21 durch. Das P-Bit im LLC-     kann.
                                      Kontrollfeld der VST soll den Wert 0 haben.
          DSRC_LLC__BV02_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion           Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die    werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann führt die das DSRC-Modul ACn-
                                      Bake eine reguläre Initialisierungsphase für  Befehle empfangen kann.
                                      AIDs 1, 20 und 21 durch. Danach sendet sie
                                      ein SET_MMI.rq als AC0-Befehl; als Antwort
                                      wird eine AC1-Antwort mit Final-Bit=0 und
                                      status subfield=NR_OK erwartet. Dann sendet
                                      die Bake ein SET_MMI.rq als AC1-Befehl; als
                                      Antwort wird eine AC0-Antwort mit Final-Bit=0
                                      und status subfield=NR_OK erwartet.
BGBl. 2023, Seite 32 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 32



                    Name/ID                            Beschreibung                               Ziel
          DSRC_LLC__BV03_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion          Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die   werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann führt die das DSRC-Modul ACn-
                                      Bake eine reguläre Initialisierungsphase für Befehle austauschen
                                      AIDs 1, 20 und 21 durch. Danach sendet sie kann.
                                      ein ECHO.rq als AC0-Befehl; als Antwort wird
                                      eine AC1-Antwort mit Final-Bit=1 und status
                                      subfield=OK_OK erwartet. Dann sendet die
                                      Bake ein ECHO.rq als AC1-Befehl; als Antwort
                                      wird eine AC0-Antwort mit Final-Bit=1 und
                                      status subfield=OK_OK erwartet.
          DSRC_LLC__BV05_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion durch­ Es soll sichergestellt
                                      geführt, um sicherzustellen, dass die OBU       werden, dass die OBU/
                                      kommunikationsbereit ist. Dann führt die Bake das DSRC-Modul die late
                                      eine reguläre Initialisierungsphase für AIDs 1, response-prozedur I
                                      20 und 21 durch. Dann sendet sie einen ACn- korrekt durchführt.
                                      Befehl, der dazu führt, dass die OBU die late
                                      response-Prozedur ausführt. Als Antwort wird
                                      ein Rahmen mit LLC status subfield=NE_OK
                                      erwartet. Die Bake wiederholt BSTs, bis die
                                      angenommene Verarbeitungsdauer der OBU
                                      abgelaufen ist, und erwartet dann ein private
                                      window request. Die Bake sendet ein private
                                      window response und erwartet die Antwort auf
                                      den ACn-Befehl in einem UI-Rahmen.
          DSRC_MAC__BI01_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion              Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die       werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann sendet        das DSRC-Modul einen
                                      die Bake eine BST für AIDs 1, 20 und 21, bei     Rahmen mit zweifachem
                                      der in der Nachricht zwei Bitfehler auftreten.   Bitfehler in der Nachricht
                                      Die OBU soll nicht antworten. Anschließend       ignoriert.
                                      wird mit einer ungestörten BST überprüft, ob
                                      die OBU korrekt reagiert.
          DSRC_MAC__BI02_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion              Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die       werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann sendet        das DSRC-Modul einen
                                      die Bake eine BST für AIDs 1, 20 und 21, bei     Rahmen mit zweifachem
                                      der in der FCS zwei Bitfehler auftreten. Die     Bitfehler in der FCS
                                      OBU soll nicht antworten. Anschließend wird      ignoriert.
                                      mit einer ungestörten BST überprüft, ob die
                                      OBU korrekt reagiert.
          DSRC_MAC__BI03_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion durch­ Es soll sichergestellt
                                      geführt, um sicherzustellen, dass die OBU       werden, dass die OBU/
                                      kommunikationsbereit ist. Dann sendet die       das DSRC-Modul einen
                                      Bake eine BST für AIDs 1, 20 und 21, bei der in Rahmen mit 15
                                      der Nachricht 15 aufeinanderfolgende Bit        konsekutiven Bitfehlern in
                                      invertiert werden. Die OBU soll nicht ant­      der Nachricht ignoriert.
                                      worten. Anschließend wird mit einer
                                      ungestörten BST überprüft, ob die OBU korrekt
                                      reagiert.
          DSRC_MAC__BI04_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion              Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die       werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann sendet        das DSRC-Modul einen
                                      die Bake eine BST für AIDs 1, 20 und 21, bei     Rahmen ohne 0-Bit
                                      der das Einfügen der 0-Bits unterbleibt. Die     insertion in der LID
                                      OBU soll nicht antworten. Anschließend wird      ignoriert.
                                      mit einer ungestörten BST überprüft, ob die
                                      OBU korrekt reagiert.
BGBl. 2023, Seite 33 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 33



                    Name/ID                             Beschreibung                                 Ziel
          DSRC_MAC__BI05_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion                Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die         werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann sendet          das DSRC-Modul einen
                                      die Bake eine BST für AIDs 1, 20 und 21, bei       Rahmen mit einem Abort-
                                      der das end flag durch ein Abort-Byte ersetzt      Byte anstelle der end flag
                                      wird. Die OBU soll nicht antworten.                ignoriert.
                                      Anschließend wird mit einer ungestörten BST
                                      überprüft, ob die OBU korrekt reagiert.
          DSRC_MAC__BI06_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion               Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die        werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann sendet das DSRC-Modul
                                      die Bake eine BST für AIDs 1, 20 und 21, bei Rahmen erkennt und
                                      der die ProfileList so lang ist, dass die maximal ignoriert, die länger als die
                                      erlaubte Rahmenlänge (128 Bytes incl. Flags vom Standard erlaubten
                                      und FCS) überschritten wird. Die OBU soll         128 Byte (incl. Flags und
                                      nicht antworten.                                  FCS) sind.
          DSRC_MAC__BI07_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion            Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die     werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann führt die das DSRC-Modul eine
                                      Bake eine reguläre Initialisierungsphase für   falsche LID erkennt und
                                      AIDs 1, 20 und 21 durch. Anschließend sendet ignoriert.
                                      sie privateWindowRequests, bei der die LID 5
                                      statt der vorgesehenen 4 Byte lang ist und bei
                                      der die ersten 4 der 5 Byte der LID der OBU
                                      entsprechen. Zuletzt wird überprüft, ob die
                                      OBU noch auf valide window allocations
                                      reagiert.
          DSRC_MAC__BI08_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion              Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die       werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann führt die das DSRC-Modul einen
                                      Bake eine reguläre Initialisierungsphase für     Rahmen ohne MAC-
                                      AIDs 1, 20 und 21 durch. Anschließend sendet Kontrollfeld erkennt und
                                      sie privateWindowRequests ohne MAC-              ignoriert.
                                      Kontrollfeld. Zuletzt wird überprüft, ob die OBU
                                      noch auf valide window allocations reagiert.
          DSRC_MAC__BI09_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion                Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die         werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann sendet          das DSRC-Modul das
                                      die Bake eine BST für AIDs 1, 20 und 21, bei       A-Bit im MAC-Kontrollfeld
                                      der das A-Bit im MAC-Kontrollfeld auf 0            beachtet.
                                      gesetzt ist. Die OBU soll nicht antworten.
                                      Anschließend wird mit einer normalen BST
                                      überprüft, ob die OBU korrekt reagiert.
          DSRC_MAC__BI10_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion                Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die         werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann sendet          das DSRC-Modul in der
                                      die Bake eine BST für AIDs 1, 20 und 21, bei       BST das D-Bit im MAC-
                                      der das D-Bit im MAC-Kontrollfeld auf 1            Kontrollfeld beachtet.
                                      gesetzt ist. Die OBU soll nicht antworten.
                                      Anschließend wird mit einer normalen BST
                                      überprüft, ob die OBU korrekt reagiert.
          DSRC_MAC__BI11_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion           Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die    werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann sendet das DSRC-Modul in
                                      die Bake eine BST für AIDs 1, 20 und 21 und privaten Rahmen das
                                      erwartet ein private window request. Danach D-Bit im MAC-Kontrollfeld
                                      sendet sie ein private window allocation, bei beachtet.
                                      dem das D-Bit im MAC-Kontrollfeld auf 1
                                      gesetzt ist. Die OBU soll nicht antworten.
                                      Anschließend wird mit einem korrekten private
                                      window allocation überprüft, ob die OBU
                                      korrekt reagiert.
BGBl. 2023, Seite 34 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 34



                    Name/ID                           Beschreibung                              Ziel
          DSRC_MAC__BI12_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion             Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die      werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann sendet das DSRC-Modul einen
                                      die Bake eine BST für AIDs 1, 20 und 21, bei Rahmen mit falsch
                                      der das L-Bit im MAC-Kontrollfeld auf 0 gesetzt gesetztem L-Bit im MAC-
                                      ist. Die OBU soll nicht antworten.              Kontrollfeld erkennt und
                                      Anschließend wird mit einer normalen BST        ignoriert.
                                      überprüft, ob die OBU korrekt reagiert.
          DSRC_MAC__BI13_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion           Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die    werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann sendet das DSRC-Modul einen
                                      die Bake eine BST für AIDs 1, 20 und 21 und Rahmen mit falsch
                                      erwartet ein private window request. Danach gesetztem L-Bit im MAC-
                                      sendet sie ein private window allocation, bei Kontrollfeld erkennt und
                                      dem das L-Bit im MAC-Kontrollfeld auf 1       ignoriert.
                                      gesetzt ist. Die OBU soll nicht antworten.
                                      Anschließend wird mit einem korrekten private
                                      window allocation überprüft, ob die OBU
                                      korrekt reagiert.
          DSRC_MAC__BI14_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion           Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die    werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann sendet das DSRC-Modul einen
                                      die Bake eine BST für AIDs 1, 20 und 21 und Rahmen mit falsch
                                      erwartet ein private window request. Danach gesetztem C/R-Bit im
                                      sendet sie ein private window allocation, bei MAC-Kontrollfeld erkennt
                                      dem das C/R-Bit im MAC-Kontrollfeld auf 1     und ignoriert.
                                      gesetzt ist. Die OBU soll nicht antworten.
                                      Anschließend wird mit einem korrekten private
                                      window allocation überprüft, ob die OBU
                                      korrekt reagiert.
          DSRC_MAC__BI15_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion           Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die    werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann sendet das DSRC-Modul einen
                                      die Bake eine BST für AIDs 1, 20 und 21 und Rahmen mit falsch
                                      erwartet ein private window request. Danach gesetzten Füllbits im
                                      sendet sie ein private window allocation, bei MAC-Kontrollfeld erkennt
                                      dem die Füllbits im MAC-Kontrollfeld auf 1    und ignoriert.
                                      gesetzt sind. Die OBU soll nicht antworten.
                                      Anschließend wird mit einem korrekten private
                                      window allocation überprüft, ob die OBU
                                      korrekt reagiert.
          DSRC_MAC__BI16_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion durch­ Es soll sichergestellt
                                      geführt, um sicherzustellen, dass die OBU     werden, dass die OBU/
                                      kommunikationsbereit ist. Dann sendet die     das DSRC-Modul einen
                                      Bake eine BST für AIDs 1, 20 und 21, bei der Rahmen mit einer
                                      das Radiosignal über 15 zusammenhängende Funkstörung über 15
                                      Bit unterdrückt wird. Die OBU soll nicht      zusammenhängende Bit
                                      antworten. Anschließend wird mit einer        ignoriert.
                                      ungestörten BST überprüft, ob die OBU korrekt
                                      reagiert.
          DSRC_MAC__BI17_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion             Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die      werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann sendet das DSRC-Modul einen
                                      die Bake eine BST für AIDs 1, 20 und 21, bei Rahmen mit einer
                                      der das Radiosignal während der start flag      Funkstörung während der
                                      unterdrückt wird. Die OBU soll nicht antworten. start flag ignoriert.
                                      Anschließend wird mit einer ungestörten BST
                                      überprüft, ob die OBU korrekt reagiert.
BGBl. 2023, Seite 35 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 35



                    Name/ID                            Beschreibung                               Ziel
          DSRC_MAC__BI18_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion             Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die      werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann sendet das DSRC-Modul einen
                                      die Bake eine BST für AIDs 1, 20 und 21, bei Rahmen mit einer
                                      der das Radiosignal während der end flag        Funkstörung während der
                                      unterdrückt wird. Die OBU soll nicht antworten. end flag ignoriert.
                                      Anschließend wird mit einer ungestörten BST
                                      überprüft, ob die OBU korrekt reagiert.
          DSRC_MAC__BI19_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion              Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die       werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann sendet das DSRC-Modul einen
                                      die Bake eine BST für AIDs 1, 20 und 21 und Rahmen mit der
                                      erwartet ein private window request. Danach Broadcast-LID anstelle
                                      sendet sie ein private window allocation mit der der privaten ignoriert.
                                      LID 0xFF. Die OBU soll nicht antworten.
                                      Anschließend wird mit einem korrekten private
                                      window allocation überprüft, ob die OBU
                                      korrekt reagiert.
          DSRC_MAC__BI20_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion              Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die       werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann sendet        das DSRC-Modul einen
                                      die Bake eine BST für AIDs 1, 20 und 21 und      Rahmen mit einer
                                      erwartet ein private window request. Dann        Multicast-LID anstelle der
                                      sendet sie ein private window allocation mit     privaten ignoriert.
                                      einer Multicast-LID. Die OBU soll nicht
                                      antworten. Anschließend wird mit einem
                                      korrekten private window allocation überprüft,
                                      ob die OBU korrekt reagiert.
          DSRC_MAC__BI21_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion           Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die    werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann sendet das DSRC-Modul in
                                      die Bake eine BST für AIDs 1, 20 und 21 und privaten Rahmen das
                                      erwartet ein private window request. Danach A-Bit im MAC-Kontrollfeld
                                      sendet sie ein private window allocation, bei beachtet.
                                      dem das A-Bit im MAC-Kontrollfeld auf 0
                                      gesetzt ist. Die OBU soll nicht antworten.
                                      Anschließend wird mit einem korrekten private
                                      window allocation überprüft, ob die OBU
                                      korrekt reagiert.
          DSRC_MAC__BI22_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion          Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die   werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann führt die das DSRC-Modul in
                                      Bake eine reguläre Initialisierungsphase für privaten Rahmen das
                                      AIDs 1, 20 und FIXME LA durch. Anschließend A-Bit im MAC-Kontrollfeld
                                      sendet sie einen ACn-Befehl, wobei das A-Bit beachtet.
                                      des Rahmens auf 0 gesetzt wird. Zuletzt wird
                                      mit einem ACn-Befehl mit korrektem A-Bit
                                      überprüft, ob die OBU noch korrekt reagiert.
          DSRC_MAC__BI23_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion            Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die     werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann sendet das DSRC-Modul in
                                      die Bake eine BST für AIDs 1, 20 und 21 und privaten Rahmen die LID
                                      erwartet ein private window request. Dann      beachtet.
                                      sendet sie ein private window allocation mit
                                      gültiger, aber von der LID des private windows
                                      request abweichender LID. Die OBU soll nicht
                                      antworten. Anschließend wird mit einem
                                      korrekten private window allocation überprüft,
                                      ob die OBU korrekt reagiert.
BGBl. 2023, Seite 36 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 36



                    Name/ID                            Beschreibung                               Ziel
          DSRC_MAC__BI24_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion           Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die    werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann sendet das DSRC-Modul private
                                      die Bake eine BST für AIDs 1, 20 und 21 und window requests korrekt
                                      erwartet ein private window request. Die Bake wiederholt.
                                      ignoriert das window request und wiederholt
                                      die BST. Die OBU soll ihr private window
                                      request wiederholen.
          DSRC_MAC__BV01_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion               Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die        werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann sendet das DSRC-Modul auch
                                      die Bake eine BST für AIDs 1, 20 und 21, bei DSRC-Rahmen der durch
                                      der die ProfileList so lang ist, dass die maximal den Standard festgelegten
                                      erlaubte Rahmenlänge (128 Bytes incl. Flags Maximallänge korrekt
                                      und FCS) erreicht wird. Die OBU soll mit einem verarbeiten kann.
                                      private window request antworten.
          DSRC_MAC__BV02_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion          Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die   werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann führt die das DSRC-Modul auch
                                      Bake eine reguläre Initialisierungsphase für DSRC-Rahmen
                                      AIDs 1, 20 und 21 durch. Anschließend sendet verarbeiten kann, die im
                                      sie T1 nach dem Ende der VST ein ECHO.rq. vom Standard erlaubten
                                      Eine Antwort der OBU wird erwartet.          zeitlichen Mindestabstand
                                                                                   versendet wurden.
          DSRC_MAC__BV03_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion             Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die      werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann sendet       das DSRC-Modul jedes
                                      die Bake eine BST für AIDs 1, 20 und 21 und     der drei public uplink
                                      erwartet ein private window request. Das wird   windows benutzt.
                                      X male wiederholt und dann ausgewetet, ob
                                      die window requests zeitlich im erlaubten
                                      Bereich lagen.
          DSRC_MAC__BV04_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion          Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die   werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann führt die das DSRC-Modul auch
                                      Bake eine reguläre Initialisierungsphase für DSRC-Rahmen
                                      AIDs 1, 20 und 21 durch. Anschließend sendet verarbeiten kann, die im
                                      sie ein SET_MMI.rq ohne window allocation    vom Standard erlaubten
                                      und dann unmittelbar im zeitlichen Abstand   zeitlichen Mindestabstand
                                      von T2 eine neue BST. Eine Antwort der OBU versendet wurden.
                                      wird erwartet.
          DSRC_MAC__BV05_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion          Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die   werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann führt die das DSRC-Modul bei
                                      Bake eine reguläre Initialisierungsphase für privaten Rahmen das vom
                                      AIDs 1, 20 und 21 durch. Dabei wird die Zeit Standard vorgegebene
                                      zwischen dem Ende des end flag des private Timing einhält.
                                      window allocation und dem ersten Bit der
                                      Präambel der VST sowie dem Ende des letzten
                                      Bit der end flag der VST gemessen. Beide
                                      Werte sollen die Vorgaben aus dem Standard
                                      einhalten.
          DSRC_MAC__BV06_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion             Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die      werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann führt die das DSRC-Modul das
                                      Bake eine reguläre Initialisierungsphase für    S-Bit und das L-Bit des
                                      AIDs 1, 20 und 21 durch. Die Bake ignoriert die MAC-Kontrollfeldes
                                      VST und sendet ein private window allocation korrekt verarbeitet und
                                      mit dem gleichen S-Bit wie beim vorigen         Wiederholungen der VST
                                      window allocation. Es wird erwartet, dass die korrekt verarbeiten kann.
                                      OBU mit einer VST antwortet.
BGBl. 2023, Seite 37 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 37



                    Name/ID                           Beschreibung                              Ziel
          DSRC_MAC__BV07_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion           Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die    werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann führt die das DSRC-Modul das
                                      Bake eine reguläre Initialisierungsphase für  S-Bit und das L-Bit des
                                      AIDs 1, 20 und 21 durch. Anschließend sendet MAC-Kontrollfeldes bei
                                      die Bake ein ECHO mit ECHO_DATA1 und          Rahmen mit LPDU korrekt
                                      erwartet ein ECHO.rs mit ECHO_DATA1.          verarbeitet.
                                      Dann sendet die Bake ein ECHO mit
                                      ECHO_DATA2 und dem gleichen Wert des
                                      s-Bits wie zuvor und erwartet ein ECHO.rs mit
                                      ECHO_DATA2. Dann sendet die Bake ein
                                      private window allocation mit dem gleichen
                                      Wert des S-Bit und erwartet ein ECHO.rs mit
                                      ECHO_DATA2.
          DSRC_MAC__BV08_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion             Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die      werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann sendet       das DSRC-Modul jedes
                                      die Bake eine BST für AIDs 1, 20 und 21 und     der drei public uplink
                                      erwartet ein private window request. Das wird   windows benutzt.
                                      X male wiederholt und dann ausgewertet, ob
                                      die private window requests gleichmäßig
                                      benutzt wurden.
          DSRC_MAC__BV09_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion            Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die     werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann führt die das DSRC-Modul beide
                                      Bake eine reguläre Initialisierungsphase für   gültigen Werte des
                                      AIDs 1, 20 und 21 durch, wobei das C/R-Bit     C/R-Bit des MAC-
                                      des private window allocation auf 1 gesetzt    Kontrollfeldes eines
                                      wird. Anschließend sendet die Bake ein private private window requests
                                      window request mit C/R=0 und gleichem S-Bit korrekt verarbeitet.
                                      wie vorher. Die OBU soll eine VST schicken.
          DSRC_SFXX_2CCC_5010         Die Bake wird für CCC:2019 (SST301 v3.1)     Dieser Testfall soll
                                      konfiguriert. Wenn sich die OBU anmeldet,    sicherstellen, dass EETS-
                                      muss diese in der VST alle ContextMarks      OBUs, die in der VST
                                      anzeigen, die sie für CCC unterstützt. Die   CCC:2015 und CCC:2019
                                      Bake führt die Transaktion dann mit der EID  anbieten, in beiden
                                      der gültigen CCC:2019 (SST301 v3.1)          Versionen eine CCC-
                                      ContextMark durch.                           Transaktion erfolgreich
                                      In einem zweiten Durchlauf wird die Bake für durchführen können. In
                                      CCC:2015 (SST301 v2.2) konfiguriert. Wenn Anlehnung an die
                                      sich die OBU anmeldet, muss diese in der VST Bitfehlerraten-Tests der
                                      alle ContextMarks anzeigen, die sie für CCC EN300674-2-2 werden in
                                      unterstützt. Die Bake führt die Transaktion  diesem Labortest die
                                      dann mit der EID der gültigen CCC:2015       Übertragungssicherheit im
                                      (SST301v2.2) ContextMark durch.              stabilen Laboraufbau
                                                                                   überprüft.
BGBl. 2023, Seite 38 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 38



                    Name/ID                           Beschreibung                                Ziel
          DSRC_SFXX_ABAA_5010         – Die Bake wird so konfiguriert, dass aus­ Es soll nachgewiesen
                                        schließlich die Contextmark für CCC:2019 werden, dass das DUT
                                        (SST301 v3.1) für die Transaktion benutzt alle von der eingestellten
                                        wird.                                      Achszahl (Attribut 19)
                                                                                   abhängigen Attribute
                                      – Eine Initialisierung (BST-VST) mit einer   (17, 46, 48, 62)
                                        neuen Beacon-ID wird durchgeführt, um      gleichzeitig ändert und so
                                        festzustellen, ob die OBU/das DSRC-        die Datenkonsistenz
                                        Modul kommunikationsbereit ist.            gewährleistet ist, wenn
                                      – Die folgenden Schritte werden 10x wieder­ der Nutzer eine andere
                                        holt:                                      Achszahl einstellt. Somit
                                                                                   wird erwartet, dass sich
                                      – Der Tester wird aufgefordert, den Wert der eine Achszahl-änderung
                                        Achszahl auf einen neuen Wert einzustel­ im Bereich der
                                        len und bestätigt die Einstellung.         Kommunikationszone der
                                      – Zwei CCC:2019(SST301 v3.1)-Transaktio­ Bake sich auf alle
                                        nen werden durchgeführt mit einem zeit­    betroffenen Attribute
                                        lichen Abstand von mehr als 15 Sekunden. gleichzeitig ausgewirkt
                                                                                   hat.
                                      – Die Transaktionsdaten werden aus der
                                        Bake ausgelesen.                           Dieser Test wurde im
                                                                                   Review CEN-TC278-
                                      – Das Log wird am Ende der 10 Testwieder­ WG1_N2610_2_
                                        holungen bezüglich der achszahlbezoge­ ISO_DIS_13143-1_
                                        nen Attribute (19, 17, 46, 48, 62) aus­    Commenting_Form-
                                        gewertet, wobei jede zweite Transaktion    Response als sinnvoll an­
                                        berücksichtigt wird.                       gesehen, konnte jedoch
                                                                                   noch nicht in den norma­
                                                                                   tiven Testfallkatalog auf­
                                                                                   genommen werden, weil
                                                                                   hierfür noch keine direkte
                                                                                   Anforderung in der 12813
                                                                                   besteht. Für das BALM ist
                                                                                   dieser Test jedoch not­
                                                                                   wendig, da inkonsistente
                                                                                   Daten eine Beweissiche­
                                                                                   rung erschweren wurden.
          DSRC_SFXX_ALAT_5010         – Eine Initialisierung (BST-VST) mit einer     Es soll geprüft werden,
                                        neuen Beacon-ID wird durchgeführt, um        dass das DUT alle der für
                                        festzustellen, ob das DUT kommunikati­       CCC (ISO 12813:2019
                                        onsbereit ist.                               und Anlage 2
                                                                                     Einzeldokument 4.3.1
                                      – Die Bake wird für eine CCC:2019(SST301 V3.1, Stand: 09.06.2022)
                                        v3.1)-Transaktion in der Form konfiguriert, erforderlichen Attribute
                                        dass jedes Attribut einzeln durch ein Get.rq (0, 16, 17, 18, 19, 20, 22,
                                        abgefragt wird.                              24, 32, 46, 48, 49, 50, 51,
                                      – Nach der Attribute Abfrage wird die Baken­ 52, 53, 55, 60, 61, 62, 63,
                                        übertragung angehalten.                      64, 99, 100, 101)
                                                                                     unterstützt. Weiterhin
                                      – Die Transaktionsdaten werden aus der         sollen die
                                        Bake ausgelesen.                             Identifikationsdaten des
                                      – Das Log wird bezüglich der Attribute ent­ Moduls aus der VST
                                        sprechend den Attributsformaten im Stan­ ermittelt werden, die aus
                                        dard, der Wert gemäß den Vorgaben vom den Parametern CCC-
                                        Einzeldokument 4.3.1 V3.1 und bzgl. der      ContextMark,
                                        Identifkationsdaten der VST ausgewertet. ManufacturerID und
                                                                                     EquipmentClass
                                                                                     bestehen.
                                                                                     Dieses ist ein modifizierter
                                                                                     Normtestfall (TP/AP-BAS/
                                                                                     OBU/BV/10 und TP/AP-
                                                                                     DAT/OBU/BV/04 der
                                                                                     Norm CCC
                                                                                     ISO_TS_13143-1:2020)
                                                                                     zur Dokumentation der
                                                                                     DUT-Identifikations- und
                                                                                     Attributedaten.
BGBl. 2023, Seite 39 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 39



                    Name/ID                           Beschreibung                              Ziel
          DSRC_SFXX_AWKT_0010         Eine Initialisierung (BST-VST) mit einer neuen Es soll nachgewiesen
                                      Beacon-ID wird durchgeführt, um festzustellen, werden, dass die Dauer
                                      ob das DUT kommunikationsbereit sind.          vor dem Umschalten in
                                      • Die Bake sendet danach eine neue BST den Energiesparmodus
                                         mit der neuen Beacon-ID (1) und erwartet und damit die AwakeT-
                                                                                     Dauer des DUTs >100ms
                                         ein private Windows.req vom DUT.
                                                                                     beträgt.
                                      • Danach pausiert die Bake für 95 ms.          Dieser Test erfolgt als
                                      • Dann sendet die Bake eine zweite BST mit Labortest zur Verifizierung
                                         einer neuen Beacon-ID (2) und erwartet      der Anforderungen im
                                         wieder ein private Windows.req vom DUT. Kapitel Interlayer
                                                                                     Management nach
                                      • Die Dauer ab der BST mit Beacon-ID (1)
                                                                                     Einzeldokument 4.3.1
                                         bis zum private window request nach der
                                                                                     Version 3.1 (Stand:
                                         BST mit Beacon-ID (2) wird gemessen.        09.06.2022).
          DSRC_SFXX_BCKT_5010         Eine Initialisierung (BST-VST) mit einer neuen Es soll nachgewiesen
                                      Beacon-ID wird durchgeführt, um festzustellen, werden, dass die Dauer
                                      ob das DUT kommunikationsbereit ist. Danach des BlockingTimer des
                                      wird eine vollständige CCC:2019(SST301         DUT nicht größer als
                                      v3.1)-Transaktion mit dem DUT mit einer        3 Sekunden ist. Dieser
                                      neuen Beacon-ID (1) und einem                  Test erfolgt als Labortest
                                      abschließenden Release (1) der Bake            zur Verifizierung der
                                      durchgeführt. Dann sendet Bake BSTs im         Anforderungen im Kapitel
                                      Abstand von 50 ms mit einer neuen Beacon-ID Interlayer Management
                                      (2). Es wird die Zeit zwischen dem Release (1) nach Einzeldokument
                                      und dem ersten darauffolgenden private         4.3.1 Version 3.1
                                      window request ermittelt.                      (Stand: 09.06.2022).
          DSRC_SFXX_BCKT_5011         Eine Initialisierung (BST-VST) mit einer neuen Es soll nachgewiesen
                                      Beacon-ID wird durchgeführt, um festzustellen, werden, dass die Dauer
                                      ob das DUT kommunikationsbereit ist. Danach des BlockingTimer des
                                      wird eine vollständige CCC-Transaktion mit     DUT nicht größer als
                                      dem DUT mit einer neuen Beacon-ID (1) und 5 Sekunden ist.
                                      einem abschließenden Release (1) der Bake
                                      durchgeführt. Dann sendet Bake BSTs im
                                      Abstand von 50 ms mit einer neuen Beacon-ID
                                      (2). Es wird die Zeit zwischen dem Release (1)
                                      und dem privaten Windows.req auf die BST mit
                                      der Beacon-ID (2) ermittelt.
          DSRC_SFXX_BLIM_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion             Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die      werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann sendet       das DSRC-Modul alle
                                      die Bake 200 Mal eine BST und registriert, ob   empfangenen BSTs richtig
                                      die OBU bis zuletzt mit einem private window    auswertet.
                                      request antwortet.
          DSRC_SFXX_BV02_0001         • Eine Initialisierung (BST-VST) mit einer  Es soll nachgewiesen
                                        neuen Beacon-ID wird durchgeführt, um     werden, dass das DUT
                                        festzustellen, ob das DUT kommunika­      den RELEASE-Befehl mit
                                        tionsbereit ist.                          einem ECHO.rq korrekt
                                                                                  verarbeitet.
                                      • Für den eigentlichen Testfall wird eine
                                        Initialisierung (BST-VST) mit einer neuen Der Testfall ist abgeleitet
                                        BeaconID und einem anschließenden         aus dem CCC
                                                                                  ISO_TS_13143-1:2020-11
                                        EVENT-REPORT.request(RELEASE) mit
                                                                                  Normtestfall
                                        Mode=0 und FlowControl=1 konfiguriert
                                                                                  TP/AP-BAS/OBU/BV/02
                                        und aktiviert.                            (ECHO.rq mit Poll Bit=0,
                                      • Danach wird mit der gleichen LID ein siehe ISO TS-13143-1).
                                        ECHO.rq Command mit Poll Bit = 0 und
                                        ohne Nutzdaten gesendet und überprüft,
                                        ob die OBU/das DSRC Modul wider
                                        Erwarten noch reagiert.
BGBl. 2023, Seite 40 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 40



                    Name/ID                            Beschreibung                              Ziel
          DSRC_SFXX_BV02_0002         • Eine Initialisierung (BST-VST) mit einer  Es soll nachgewiesen
                                        neuen Beacon-ID wird durchgeführt, um     werden, dass das DUT
                                        festzustellen, ob das DUT kommunikati­    den RELEASE-Befehl mit
                                        onsbereit ist.                            derselben BST korrekt
                                                                                  verarbeitet.
                                      • Für den eigentlichen Testfall wird eine
                                        Initialisierung (BST-VST) mit einer neuen Der Testfall ist abgeleitet
                                        Beacon-ID und einem anschließenden        aus dem CCC
                                                                                  ISO_TS_13143-1:2020-11
                                        EVENT-REPORT.request(RELEASE) mit
                                                                                  Normtestfall TP/AP-BAS/
                                        Mode=0 und FlowControl=1 konfiguriert
                                                                                  OBU/BV/02
                                        und aktiviert.                            (ECHO.rq mit Poll Bit=0,
                                      • Danach wird mit der gleichen BST gesen­ siehe ISO TS-13143-1).
                                        det und überprüft, ob das DUT wider Er­ (Sofortiges RELEASE).
                                        warten reagiert.
                                      • Anschließend wird nach 5s erneut die glei­
                                        che BST wiederholt und überprüft, ob das
                                        DUT wider Erwarten reagiert.
          DSRC_SFXX_BV02_0003         • Eine Initialisierung (BST-VST) mit einer  Es soll nachgewiesen
                                        neuen Beacon-ID wird durchgeführt, um     werden, dass das DUT
                                        festzustellen, ob das DUT kommunikati­    den RELEASE-Befehl mit
                                        onsbereit ist.                            ECHO.rq (Poll Bit=1)
                                                                                  korrekt verarbeitet.
                                      • Für den eigentlichen Testfall wird eine
                                        Initialisierung (BST-VST) mit einer neuen Der Testfall ist abgeleitet
                                        Beacon-ID durchgeführt, ein ECHO.rq       aus dem CCC
                                                                                  ISO_TS_13143-1:2020-11
                                        (Poll Bit=1) gesendet, das beantwortet
                                                                                  Normtestfall TP/AP-BAS/
                                        werden soll, und anschließend mit einem
                                                                                  OBU/BV/02
                                        EVENT-REPORT.request(RELEASE) mit (ECHO.rq mit Poll
                                        Mode=0 und FlowControl=1 die Trans­       Bit=1: Initialisation, private
                                        aktion abgeschlossen.                     ACn, RELEASE,
                                      • Danach wird die gleiche BST wiederholt Initialisationsversuch).
                                        und überprüft, ob das DUT wider Erwar­
                                        ten reagiert.
                                      • Anschließend wird nach 5s erneut die glei­
                                        che BST wiederholt und überprüft, ob das
                                        DUT wider Erwarten reagiert.
                                      • Die Transaktionsdaten werden aus der
                                        Bake ausgelesen und ausgewertet.
          DSRC_SFXX_BV04_0010         Eine Initialisierung (BST-VST) mit einer neuen Es soll geprüft werden,
                                      Beacon-ID wird durchgeführt, um festzustellen, dass das DUT den
                                      ob das DUT kommunikationsbereit ist.           Parameter beaconTime
                                      • Für den eigentlichen Testfall wird eine der BST nach 256s
                                         Initialisierung (BST-VST) mit einer neuen korrekt handhabt.
                                         Beacon-ID mit mode=1 und                    Der Testfall ist abgeleitet
                                         FlowControl=2 konfiguriert und aktiviert.   aus dem CCC
                                                                                     ISO_TS_13143-1:2020-11
                                      • Danach sendet die Bake ein ECHO.rq           Normtestfall
                                         Befehl, welcher von der OBU beantwortet TP/AP-BAS/OBU/BV/04.
                                         werden soll.
                                      • Nach 256 Sekunden sendet die Bake er­
                                        neut eine BST mit gleicher Beacon-ID mit
                                        mode=1 und FlowControl=2, die von der
                                        OBU mit einer neuen LID (und in der Folge
                                        VST) wieder beantwortet werden soll.
          DSRC_SFXX_D003_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion             Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die      werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann führt die    das DSRC-Modul korrekte
                                      Bake Transaktionen mit zeitlichen               Kontrollfeldkombinationen
                                      Unterbrechungen und                             benutzt.
                                      Übertragungswiederholungen durch.
BGBl. 2023, Seite 41 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 41



                    Name/ID                           Beschreibung                              Ziel
          DSRC_SFXX_DLAY_0010         Eine Initialisierung (BST-VST) mit einer neuen Es soll nachgewiesen
                                      Beacon-ID wird durchgeführt, um festzustellen, werden, dass das DUT
                                      ob das DUT kommunikationsbereit ist.           auch bei unterschiedlich
                                      • Dann führt die Bake eine Initialisierung langen Pausen, wie sie
                                         (BST-VST) mit einer neuen Beacon-ID         bei schwachen
                                                                                     Funkbedingungen üblich
                                         durch.
                                                                                     sind,
                                      • Danach sendet die Bake ein ECHO.rq, für kommunikationsbereit
                                         das eine Antwort erwartet wird. Dieser      bleibt.
                                         ECHO.rq wird mit einer um 0.1 ms wach­ Dieser Test erfolgt als
                                         senden Pause wiederholt bis eine Pause Labortest in Anlehnung an
                                         von 1s erreicht wird.                       die Testspezifikation ISO/
                                      • Wenn die OBU alle ECHO.rq beantwortet TS 14907-1:2015 Table
                                         hat, ist der Testfall bestanden.            B7-Traffic Conditions-
                                                                                     Shadowing.
          DSRC_SFXX_HISX_5010         – Eine Initialisierung (BST-VST) mit einer In der Version 2019-11 hat
                                        neuen Beacon-ID wird durchgeführt, um     der ISO 12813 u.a. die
                                        festzustellen, ob das DUT kommunika­      Attribute 99 (Extended­
                                        tionsbereit ist.                          OBUStatusHistoryPart1)
                                                                                  und 100 (ExtendedOBU­
                                      – Der Benutzer wird aufgefordert den Zu­ StatusHistoryPart2) neu
                                        stand des DUTs (Go-1) einzustellen (an    eingeführt.
                                        Stromversorgung angeschlossen, GNSS
                                                                                  Dieser Testfall soll sicher­
                                        und Mobilfunk verfügbar, MMI zeigt Be­
                                                                                  stellen, dass das DUT
                                        triebsbereitschaft an).
                                                                                  gemäß Einzeldokument
                                      – Die Bake führt eine CCC-Transaktion 4.3.1 Version 3.1 (Stand:
                                        durch. Aus dem Transaktionslog werden     09.06.2022) Kap. 2.2
                                        die Attribute 53, 61, 99 und 100 zur Aus­ diese Attribute korrekt
                                        wertung ausgelesen.                       setzt.
                                      – Der Benutzer wird aufgefordert für 5 Minu­
                                        ten das DUT in eine abgeschirmte Kammer
                                        mit angeschlossener Stromversorgung ab­
                                        zulegen. (Kein GNSS und Mobilfunk ver­
                                        fügbar).
                                      – Der Benutzer wird aufgefordert das DUT
                                        aus der abgeschirmten Kammer rauszu­
                                        nehmen und 5 Minuten zu warten (bis es
                                        GNSS bereit ist).
                                      – Die Bake führt eine CCC-Transaktion
                                        durch. Aus dem Transaktionslog werden
                                        die Attribute 53, 61, 99 und 100 zur Aus­
                                        wertung ausgelesen. Es wird erwartet,
                                        dass der Zustand in Go-1 erreicht ist.
                                       Akzeptanzkriterium ist, dass
                                      – die zuvor aktuellsten zwei Einträge zwei
                                        Positionen weitergerückt sind,
                                      – der aktuellste Eintrag einen Zeitstempel
                                        hat, der weniger als 6 Minuten alt und der
                                        Zustand Go-1 ist.
                                      – der zweite aktuellste Eintrag einen Zeit­
                                        stempel hat, der weniger als 11 Minuten
                                        alt und der Zustand noGo-0 ist.
                                      – Der Benutzer wird aufgefordert für 5 Minu­
                                        ten die Stromversorgung abzuziehen.
                                      – Die Bake führt eine CCC-Transaktion
                                        durch. Aus dem Transaktionslog werden
                                        die Attribute 53, 61, 99 und 100 zur
                                        Auswertung ausgelesen. Es wird erwartet,
                                        dass der Zustand in
                                        noGoUserSwitchOff-3 erreicht ist.
                                        Akzeptanzkriterium ist, dass
BGBl. 2023, Seite 42 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 42



                    Name/ID                           Beschreibung                              Ziel
                                      – die zuvor aktuellsten drei Einträge eine
                                        Position weitergerückt sind.
                                      – der aktuellste Eintrag einen Zeitstempel
                                        hat, der weniger als 6 Minuten alt und der
                                        Zustand noGoUserSwitchOff-3 ist.
                                      – Der Benutzer wird aufgefordert die Strom­
                                        versorgung einzuschliessen.
                                      – Die Bake führt eine CCC-Transaktion
                                        durch. Aus dem Transaktionslog werden
                                        die Attribute 53, 61, 99 und 100 zur Aus­
                                        wertung ausgelesen. Es wird erwartet,
                                        dass der Zustand Go-1 erreicht ist.
                                       Akzeptanzkriterium ist, dass
                                      – die zuvor aktuellsten drei Einträge eine Po­
                                        sition weitergerückt sind.
                                      – der aktuellste Eintrag einen Zeitstempel
                                        hat, der weniger als 6 Minuten alt und der
                                        Zustand Go-1 ist.
                                      Benutzer Hinweis:
                                      Gemäß Bedienungsanleitung des DUTs kön­
                                      nen Abweichungen zum Erzwingen eines an­
                                      deren Status-Zustand beschrieben sein.
          DSRC_SFXX_HNG1_0010         Eine Initialisierung (BST-VST) mit einer neuen Es soll geprüft werden,
                                      Beacon-ID wird durchgeführt, um festzustellen, dass das DUT auch dann
                                      ob das DUT kommunikationsbereit ist.           sauber kommuniziert,
                                      • Dann führt die Bake erneut eine Initialisie­ wenn die Bake nach der
                                         rung (BST-VST) mit einer neuen Beacon- Initialisierung weitere
                                                                                     Transaktionsphasen mit
                                         ID mit dem DUT durch.
                                                                                     einer anderen LID
                                      • Die Bake sendet ein GET_STAMPED.rq durchführt (Was vom DUT
                                         mit einer anderen LID für das Attribut 32, nicht beantworten werden
                                         das mit einem GET_STAMPED.rq für die darf).
                                         Attribute 24, 16, 19, 55, 22, 17, 61, 62    Dieser Test erfolgt als
                                         verkettet ist, das DUT darf nicht darauf    Labortest in Anlehnung an
                                         reagieren.                                  die Testspezifikation ISO/
                                      • Die Bake sendet ein GET_STAMPED.rq TS 14907-1:2015 Table
                                         mit einer anderen LID für die Attribute 32, B1-B3-Traffic Conditions-
                                         60, 50, 52, 49, das DUT darf nicht darauf lateral and longitudinal
                                                                                     distance between OBUs.
                                         reagieren.
                                      • Die Bake sendet ein RELEASE mit einem
                                        anderen LID, das DUT das darf nicht da­
                                        rauf reagieren.
                                      • Die Bake sendet ein GET_STAMPED.rq
                                        mit der LID für das oben registrierte DUT
                                        für das Attribut 32, das mit einem
                                        GET_STAMPED.rq für die Attribute 24, 16,
                                        19, 55, 22, 17, 61, 62 verkettet wurde.
                                      • Die Bake sendet ein GET_STAMPED.rq
                                        mit der LID für das oben registrierte DUT
                                        für die Attribute 32, 60, 50, 52, 49.
                                      • Die Bake sendet ein RELEASE mit der LID
                                        für das oben registrierte DUT.
BGBl. 2023, Seite 43 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 43



                    Name/ID                            Beschreibung                              Ziel
          DSRC_SFXX_HNG2_0010         Eine Initialisierung (BST-VST) mit einer neuen Es soll nachgewiesen
                                      Beacon-ID wird durchgeführt, um festzustellen, werden, dass das DUT
                                      ob das DUT kommunikationsbereit ist.           auch dann sauber
                                      • Dann führt die Bake erneut eine Initialisie­ kommuniziert, wenn die
                                         rung (BST-VST) mit einer neuen Beacon- Bake die Kommunikation
                                                                                     nach der Initialisierung
                                         ID mit dem DUT durch.
                                                                                     unterbricht und später
                                      • Die Bake wartet für die Dauer von zwei wieder aufnimmt.
                                         Datenaustauschphasen einer CCC-Trans­ Dieser Test erfolgt als
                                         aktion (20 ms)                              Labortest in Anlehnung an
                                      • Die Bake sendet ein RELEASE mit einer die Testspezifikation ISO/
                                         anderen LID, das DUT darf nicht darauf      TS 14907-1:2015 Table
                                         reagieren.                                  B7-Traffic Conditions-
                                                                                     Shadowing.
                                      • Die Bake sendet ein GET_STAMPED.rq
                                         mit der LID für das oben registrierte DUT
                                         für das Attribut 32, welches mit einem
                                         GET_STAMPED.rq für die Attribute 24, 16,
                                         19, 55, 22, 17, 61, 62 verkettet wurde.
                                      • Die Bake sendet ein GET_STAMPED.rq
                                        mit der LID für das oben registrierte DUT
                                        für die Attribute 32, 60, 50, 52, 49.
                                      • Die Bake sendet ein RELEASE mit der LID
                                        für das oben registrierte DUT.
          DSRC_SFXX_HNG3_0010         Eine Initialisierung (BST-VST) mit einer neuen Es soll geprüft werden,
                                      Beacon-ID wird durchgeführt, um festzustellen, dass das DUT auch dann
                                      ob die OBU/DSRC-Modul                          sauber kommuniziert,
                                      kommunikationsbereit ist.                      wenn die Bake nach der
                                      • Dann führt die Bake erneut eine Initialisie­ Initialisierung die
                                         rung (BST-VST) mit einer neuen Beacon- Kommunikation
                                                                                     unterbricht und wieder
                                         ID mit der OBU/DSRC Modul durch.
                                                                                     neu initialisiert.
                                      • Die Bake wartet für die Dauer einer          Mit diesem Testfall soll in
                                         gesamten CCC-Transaktion (30 ms). An­ einem Labortest die
                                         schliessend führt die Bake erneut eine      BALM-Anforderung für die
                                         neue Initialisierung (BST-VST) mit einer    Mobile Kontrolle nach
                                         neuen Beacon-ID mit dem DUT durch.          Einzeldokument 4.3.1
                                      • Die Bake sendet ein GET_STAMPED.rq Version 3.1
                                         mit der LID für das oben registrierte DUT (Stand:09.06.2022)
                                         für das Attribut 32, welche mit einem       überprüft werden, mit der
                                         GET_STAMPED.rq für die Attribute 24, 16, nach einer
                                                                                     fehlgeschlagenen
                                         19, 55, 22, 17, 61, 62 verkettet wurde.
                                                                                     Transaktion die CCC-
                                      • Die Bake sendet ein GET_STAMPED.rq Transaktion mit einer
                                         mit der LID für das oben registrierte DUT neuen Beacon-ID neu
                                         für die Attribute 32, 60, 50, 52, 49.       aufgesetzt werden kann.
                                      • Die Bake sendet ein RELEASE mit der LID
                                         für das oben registrierte DUT.
BGBl. 2023, Seite 44 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 44



                    Name/ID                            Beschreibung                               Ziel
          DSRC_SFXX_HNG4_0010         Eine Initialisierung (BST-VST) mit einer neuen Es soll geprüft werden,
                                      Beacon-ID wird durchgeführt, um festzustellen, dass das DUT auch dann
                                      ob das DUT kommunikationsbereit ist.            sauber kommuniziert,
                                      Dann führt die Bake erneut eine Initialisierung wenn die Bake nach der
                                      (BST-VST) mit einer neuen Beacon-ID mit dem Initialisierung fehlerhafte
                                      DUT durch.                                      Frames versendet und
                                                                                      dann eine neue
                                      • Die Bake sendet während der gesamten Transaktion durchführt.
                                         Dauer (30 ms) einer CCC-Transaktion
                                                                                      Mit diesem Testfall soll in
                                         Zufallsdaten (Fehlerhafte DSRC-Rah­
                                                                                      einem Labortest geprüft
                                         men).                                        werden, dass die BALM-
                                      • Anschliessend führt die Bake erneut eine Anforderung für die Mobile
                                         neue Initialisierung (BST-VST) mit einer     Kontrolle nach
                                         neuen Beacon-ID mit dem DUT durch.           Einzeldokument 4.3.1
                                      • Die Bake sendet ein GET_STAMPED.rq Version 3.1
                                                                                      (Stand:09.06.2022), mit
                                         mit der LID für die oben registrierte OBU/
                                                                                      der nach einer
                                         das DSRC Modul für das Attribut 32, die fehlgeschlagenen
                                         mit einem GET_STAMPED.rq für die             Transaktion die CCC-
                                         Attribute 24, 16, 19, 55, 22, 17, 61, 62     Transaktion mit einer
                                         verkettet wurde.                             neuen Beacon-ID neu
                                      • Die Bake sendet ein GET_STAMPED.rq aufgesetzt werden kann,
                                         mit der LID für das oben registrierte DUT mit dem DUT erfüllt
                                         für die Attribute 32, 60, 50, 52, 49.        werden kann.
                                      • Die Bake sendet ein RELEASE mit der LID
                                        für das oben registrierte DUT.
          DSRC_SFXX_LID_0010          Zunächst wird eine Dummytransaktion            Es soll sichergestellt
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die     werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann wird        das DSRC-Modul die LID
                                      nach einer regulären Initialisierungsphase das korrekt handhabt.
                                      erste GET der CCC-Transaktion gesendet, das
                                      ordnungsgemäß beantwortet werden soll.
                                      Dann wird der GET-Befehl mit zwei
                                      verschiedenen, verfälschten LIDs wiederholt,
                                      die beide nicht beantwortet werden sollen.
                                      Dann sendet die Bake jeweils ein RELEASE
                                      an zwei verfälschte LIDs. Anschließend sendet
                                      die Bake den zweiten GET-Befehl der
                                      Transaktion an die OBU, der beantwortet
                                      werden soll. Dann sendet die Bake den
                                      gleichen GET-Befehl an zwei verfälschte LIDs,
                                      wobei die OBU nicht antworten soll.
          DSRC_SFXX_MV02_0010         Zunächst wird eine Dummytransaktion            Es soll nachgewiesen
                                      durchgeführt, um sicherzustellen, dass die     werden, dass die OBU/
                                      OBU kommunikationsbereit ist. Dann wird die das DSRC-Modul auf
                                      OBU initialisiert. Anschließend werden jeweils Befehle der Bake reagiert,
                                      zwei ECHO.rq so gesendet, dass ein             die mit der kleinsten er­
                                      bestimmter Zeitabstand zwischen dem Ende laubten Verzögerung von
                                      des ersten ECHO.rs und dem Anfang des          T1 zwischen Ende der
                                      zweiten ECHO.rq liegt. Dieser Zeitabstand      Antwort auf den vorigen
                                      wird schrittweise auf dem minimalen erlaubten Befehl und Anfang des
                                      Abstand (T1) reduziert.                        neuen Befehls gesendet
                                                                                     werden.
BGBl. 2023, Seite 45 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 45



                    Name/ID                            Beschreibung                                Ziel
          DSRC_SFXX_SETA_5010         Eine Initialisierung (BST-VST) mit einer neuen Es soll nachgewiesen
                                      Beacon-ID wird durchgeführt, um festzustellen, werden, dass vom Nutzer
                                      ob das DUT kommunikationsbereit ist. Die          alle Einstellmöglichkeiten
                                      nächsten Schritte werden für alle                 der Achszahl korrekt im
                                      Einstellmöglichkeiten der Achszahl wiederholt. entsprechenden
                                      Der Tester stellt im DUT die Achszahl (initial Attribut 19 gespeichert
                                      auf den kleinstmöglichen Wert) ein und            und bei einer CCC:2019
                                      bestätigt die Einstellung. Der Tester gibt die am (SST301 v3.1)-
                                      DUT eingestellte Achszahl am Testplatz ein.       Transaktion an die Bake
                                      Die Bake führt eine CCC:2019(SST301 v3.1)- übertragen werden.
                                      Transaktion (incl. Auslesung des Attributs 19)
                                      durch. Die Transaktionsdaten werden darauf
                                      untersucht, ob die über DSRC ausgelesene
                                      Achszahl dem eingegebenen Wert entspricht.
          DSRC_SFXX_SETG_5010         – Eine Initialisierung (BST-VST) mit einer  Es soll nachgewiesen
                                        neuen Beacon-ID wird durchgeführt, um     werden, dass das vom
                                        festzustellen, ob das DUT kommunika­      Nutzer eingestellte
                                        tionsbereit ist.                          Gewicht korrekt im
                                                                                  entsprechenden Attribut
                                      – Der Tester stellt in dem DUT (je nach Typ (55) gespeichert und bei
                                        des DUTs) das Gewicht oder die Ge­        einer CCC:2019(SST301
                                        wichtsklasse auf den kleinstmöglichen     v3.1)-Transaktion an die
                                        Wert ein und bestätigt die Einstellung.   Bake übertragen wird.
                                      – Die nächsten Schritte werden so wieder-   Mit diesem Testfall wird
                                        holt, dass nach Möglichkeit die Gewichte  überprüft, in welchem
                                        unterhalb und oberhalb der Gewichtsklas­ Einstellbereich die
                                        segrenzen eingestellt werden.             Gewichtseinstellung des
                                      – Der Tester stellt im DUT das Gewicht bzw. DUTs veränderbar ist.
                                        die Gewichtsklasse (initial auf den kleinst­
                                        möglichen Wert) ein und bestätigt die Ein­
                                        stellung.
                                      – Der Tester gibt das am DUT eingestellte
                                        Gewicht am Testplatz ein.
                                      – Die Bake führt eine CCC:2019(SST301
                                        v3.1)-Transaktion (incl. Auslesung des
                                        Attributs 55) durch.
                                      – Die Transaktionsdaten werden darauf un­
                                        tersucht, ob das über DSRC ausgelesene
                                        Gewicht dem eingegebenen Wert ent­
                                        spricht.
          DSRC_SFXX_STPW_5010         Zunächst wird die Sendeleistung der Bake auf Es soll nachgewiesen
                                      den gewünschten Wert eingestellt und          werden, dass eine OBU/
                                      testweise eine Transaktion ausgelöst. Falls   ein DSRC-Modul alle drei
                                      keine Kommunikation mit der OBU erfolgt, wird public Anmeldefenster
                                      der Testlauf abgebrochen. Dann werden bei     gleichmäßig nutzt.
                                      laufend wechselnder Beacon-ID im Dauertest Darüberhinaus werden
                                      CCC:2019(SST301 v3.1)-Transaktionen           Statistiken zur zeitlichen
                                      durchgeführt. Nach Ablauf der Testdauer wird Lage der private windows
                                      die Bake angehalten und das Log auf die       requests erhoben.
                                      zeitliche Lage der public windows requests
                                      untersucht. Für eine tiefergehende Analyse
                                      wird aus den Sendezeitpunkten zusätzlich ein
                                      PDF und ein CSV erzeugt.
BGBl. 2023, Seite 46 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 46



                    Name/ID                           Beschreibung                               Ziel
          DSRC_SFXX_STPW_5015         Zunächst wird die Sendeleistung der Bake auf Es soll nachgewiesen
                                      den gewünschten Wert eingestellt und          werden, dass die OBU/
                                      testweise eine Transaktion ausgelöst. Falls   das DSRC-Modul das
                                      keine Kommunikation mit der OBU erfolgt, wird erlaubte Zeitfenster für
                                      der Testlauf abgebrochen. Dann werden bei     Übertragungen in private
                                      laufend wechselnder Beacon-ID im Dauertest uplink windows einhält.
                                      CCC:2019(SST301 v3.1)-Transaktionen           Darüberhinaus werden
                                      durchgeführt. Nach Ablauf der Testdauer wird Statistiken zur zeitlichen
                                      die Bake angehalten und das Log auf die       Lage der Übertragungen
                                      zeitliche Lage der private windows requests   erhoben.
                                      untersucht. Für eine tiefergehende Analyse
                                      wird aus den Sendezeitpunkten zusätzlich ein
                                      PDF und ein CSV erzeugt.
          DSRC_SFXX_STPW_5020         Zunächst wird die Sendeleistung der Bake auf Es soll nachgewiesen
                                      den gewünschten Wert eingestellt und           werden, dass mehrere
                                      testweise eine Transaktion ausgelöst. Falls    DUT des gleichen
                                      keine Kommunikation mit den OBUs erfolgt,      Herstellers jeweils alle
                                      wird der Testlauf abgebrochen. Dann werden drei public
                                      bei laufend wechselnder Beacon-ID im           Anmeldefenster
                                      Dauertest CCC:2019(SST301 v3.1)-               gleichmäßig nutzt.
                                      Transaktionen durchgeführt. Nach Ablauf der Darüberhinaus werden
                                      Testdauer wird die Bake angehalten und das Statistiken zur zeitlichen
                                      Log auf die zeitliche Lage der private windows Lage der private windows
                                      requests untersucht. Für eine tiefergehende    requests erhoben.
                                      Analyse wird aus den Sendezeitpunkten
                                      zusätzlich ein PDF und ein CSV erzeugt.
          DSRC_SFXX_STPW_5030         – Eine Initialisierung (BST-VST) mit einer    Es soll nachgewiesen
                                        neuen Beacon-ID wird durchgeführt, um       werden, dass das DUT im
                                        festzustellen, ob alle OBUs/DSRC-Module     Zusammenspiel mit drei
                                        (DUT und drei weitere DSRC-Module)          weiteren OBUs (Module
                                        kommunikationsbereit sind.                  verschiedener Typen und
                                                                                    Hersteller) alle drei public
                                      – Die Bake wird für einen Dauertest konfigu­ Anmeldefenster
                                        riert, der über eine Zeit von 5 Stunden mit gleichmäßig nutzt und die
                                        folgenden Einstellungen durchgeführt wird: Module sich nicht
                                        1. Beacon Change Intervall 15s              gegenseitig stören.
                                                                                    (Erfahrungsgemäß halten
                                        2. CCC:2019(SST301 v3.1)-Transaktionen
                                                                                    nicht alle Lieferanten von
                                            für Max 15s                             DSRC Modulen die in der
                                        3. Nach der Transaktion wird die Bake für Norm vorgegebenen
                                            15s angehalten (Simulation des Verlas­ Zeiteinheiten für die Public
                                            sens der Kommunikationszone)            Windows ein).
                                      – Nach Ablauf der Testdauer wird das Bake­
                                        log auf die zeitliche Lage der public win­
                                        dows requests untersucht. Darüberhinaus
                                        werden Statistiken zur zeitlichen Lage der
                                        public windows requests erhoben
                                        (PublicWindows Zeit-Überlappung und
                                        -Verletzungen).
          DSRC_SFXX_STTD_5010         Zunächst wird testweise eine Transaktion      Es soll nachgewiesen
                                      ausgelöst. Falls keine Kommunikation mit der werden, dass die OBU/
                                      OBU erfolgt, wird der Testlauf abgebrochen.   das DSRC-Modul
                                      Dann werden bei laufend wechselnder           Transaktionen innerhalb
                                      Beacon-ID im Dauertest CCC:2019(SST301        der vorgesehenen Dauer
                                      v3.1)-Transaktionen durchgeführt. Nach Ablauf durchführen kann.
                                      der Testdauer wird die Bake angehalten und Gemäß Kap. 4.2.1 der
                                      aus dem Log die Verteilung der                Gebietsvorgaben
                                      Transaktionsdauern ermittelt.                 (Einzeldokument 4.3.1
                                                                                    Version 3.1 (Stand:
                                                                                    09.06.2022)) wird
                                                                                    gefordert, dass eine
                                                                                    ungestörte Transaktion in
                                                                                    einer maximalen
                                                                                    Transaktionszeit von
                                                                                    70 ms erfolgen soll.
BGBl. 2023, Seite 47 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 47



                    Name/ID                           Beschreibung                               Ziel
          DSRC_SFXX_STTD_5020         Zunächst wird der Sende Pegel der Bake auf       Es soll nachgewiesen
                                      einem mittleren Wert eingestellt (zum Beispiel   werden, dass die OBU/
                                      30 dbm). Dann werden bei laufend                 das DSRC-Modul auch
                                      wechselnder Beacon-ID im Dauertest               bei mäßigen Kommunika­
                                      CCC:2019(SST301 v3.1)-Transaktionen              tionsbedingungen Trans­
                                      durchgeführt. Nach Ablauf der Testdauer wird     aktionen innerhalb der
                                      die Bake angehalten und aus dem Log die          vorgesehenen Dauer
                                      Verteilung der Transaktionsdauern ermittelt.     durchführen kann. Gemäß
                                                                                       Kap. 4.3.1 der Gebiets­
                                                                                       vorgaben (Einzeldoku­
                                                                                       ment 4.3.1 Version 3.1
                                                                                       (Stand: 09.06.2022)) wird
                                                                                       gefordert, dass eine un­
                                                                                       gestörte Transaktion in
                                                                                       einer maximalen Trans­
                                                                                       aktionszeit von 70 ms er­
                                                                                       folgen soll.
          DSRC_SFXX_STTD_5030         Zunächst wird der Sende Pegel der Bake auf Es soll nachgewiesen
                                      einem niedrigen Wert eingestellt (zum Beispiel werden, dass die OBU/
                                      27 dbm). Dann werden bei laufend               das DSRC-Modul auch
                                      wechselnder Beacon-ID im Dauertest             bei schwachen
                                      CCC:2019(SST301 v3.1) -Transaktionen           Kommunikationsbedin­
                                      durchgeführt. Nach Ablauf der Testdauer wird gungen Transaktionen in­
                                      die Bake angehalten und aus dem Log die        nerhalb der vorgesehenen
                                      Verteilung der Transaktionsdauern ermittelt.   Dauer durchführen kann.
                                                                                     Gemäß Kap. 4.3.1 der
                                                                                     Gebietsvorgaben (Einzel­
                                                                                     dokument 4.3.1 Version
                                                                                     3.1 (Stand: 09.06.2022))
                                                                                     wird gefordert, dass eine
                                                                                     ungestörte Transaktion in
                                                                                     einer maximalen Trans­
                                                                                     aktionszeit von 70 ms er­
                                                                                     folgen soll.
          DSRC_SFXX_STTD_5040         – Eine Initialisierung (BST-VST) mit einer Es soll nachgewiesen
                                        neuen Beacon-ID wird durchgeführt, um      werden, dass das DUT
                                        festzustellen, ob alle OBUs/DSRC-Module Transaktionen innerhalb
                                        kommunikationsbereit sind.                 der vorgesehenen
                                                                                   Transaktionzeiten (<70
                                      – Die Bake wird für einen Dauertest konfigu­ ms) mit der DSRC Bake
                                        riert, der über einen Zeitraum von 5 Stun­ durchführen kann, wenn
                                        den mit folgenden Einstellungen durchge­ mehrere DSRC-Module
                                        führt wird:                                (max 3 weitere Module
                                        1. Beacon Change Intervall 15s             verschiedener Typen und
                                                                                   Hersteller) gleichzeitig
                                        2. CCC:2019(SST301 v3.1)-Transaktionen
                                                                                   kommunizieren.
                                            für Max 15s
                                                                                   Dieser Test erfolgt als
                                        3. Nach der Transaktion wird die Bake für Labortest in Anlehnung an
                                            15s angehalten (Simulation des Verlas­ die Testspezifikation ETSI
                                            sens der Kommunikationszone)           TS 102 486-1-2 TP/MAC/
                                      – Nach Ablauf der Testdauer wird aus den     OBU/BV/01 und in
                                        Bake-Logs die Verteilung pro OBU/DSRC Anlehnung an die
                                        Modul Transaktionszeiten ermittelt.        Testspezifikation ISO/TS
                                                                                   14907-1:2015 Table B3-
                                                                                   Traffic Conditions-Lateral
                                                                                   distance between OBEs
                                                                                   unter Berücksichtigung
                                                                                   der Allgemeinen
                                                                                   Vorgaben nach
                                                                                   Einzeldokument 4.3.1
                                                                                   Version 3.1 (Stand:
                                                                                   09.06.2022).
BGBl. 2023, Seite 48 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 48



                    Name/ID                            Beschreibung                               Ziel
          DSRC_SFXX_TRPT_5040         – Eine Initialisierung (BST-VST) mit einer   Es soll nachgewiesen
                                        neuen Beacon-ID wird durchgeführt, um      werden, dass in einem
                                        festzustellen, ob das DUT kommunika­       Dauerlauf das DUT alle
                                        tionsbereit ist.                           CCC:2019(SST301 v3.1)-
                                                                                   Transaktionen erfolgreich
                                      – Die Bake wird für einen Dauertest konfigu­ durchführt.
                                        riert, der über einen Zeitraum von 5 Stun­ In Anlehnung an die
                                        den mit folgenden Einstellungen durchge­ Bitfehlerraten-Tests der
                                        führt wird:                                EN300674-2-2 wird in
                                        1. Beacon Change Intervall 15s             diesem Labortest die
                                                                                   Übertragungssicherheit im
                                        2. CCC:2019(SST301 v3.1)-Transaktionen
                                                                                   stabilen Laboraufbau
                                            für Max 15s                            überprüft.
                                        3. Nach der Transaktion wird die Bake für
                                            15s angehalten (Simulation des Verlas­
                                            sens der Kommunikationszone)
                                      – Nach Ablauf der Testdauer wird aus dem
                                        Backlog die Anzahl der durchgeführten
                                        Transaktionen mit den zu erwartenden
                                        Transaktionen verglichen.
          DSRC_SFXX_UCON_5010         Eine Initialisierung (BST-VST) mit einer neuen In der Version 2019-11 hat
                                      Beacon-ID wird durchgeführt, um festzustellen, der ISO 12813 u.a. das
                                      ob das DUT kommunikationsbereit ist.           Attribut 101
                                      – Ein Fehler wird provoziert (zum Beispiel (UserConfirmation) neu
                                        kein GNSS Empfang).                          eingeführt. Dieser Testfall
                                                                                     soll sicherstellen, dass
                                      – Der Benutzer wird aufgefordert die Fehler­ das DUT dieses Attribut
                                        meldung zu bestätigen.                       korrekt setzt.
                                      – Die Bake führt eine CCC-Transaktion
                                        durch. Aus dem Transaktionslog wird der
                                        Zeitstempel der UserConfirmation ausge­
                                        lesen, der den Zeitpunkt der Bestätigung
                                        entspricht.
          DSRC_SFXX_WKUP_0010         – Eine Initialisierung (BST-VST) mit einer Es soll sichergestellt
                                        neuen Beacon-ID wird durchgeführt, um    werden, dass die
                                        festzustellen, ob die OBU/DSRC-Module    Wakeup-Dauer des DUTs
                                        kommunikationsbereit sind.               unter 20 ms liegt.
                                      – Die Bake pausiert für 10 Sekunden.
                                      – Dann sendet die Bake BSTs, bis sie ein pri­
                                        vate window request empfängt. Die Dauer
                                        ab der ersten BST bis zum private window
                                        request wird gemessen.
          DSRC_SFXX_FUL1_5010         Das Dämpfungsglied wird für den                  Es soll sichergestellt wer­
                                      gewünschten Pegelverlauf eingestellt, die        den, dass die OBU/das
                                      Bake führt eine CCC:2019(SST301 v3.1)-           DSRC-Modul unter Funk­
                                      Transaktion durch und das Log wird auf           bedingungen [FootPrint
                                      korrekte LID, Kontrollfelder und Vollständigkeit (KonSL)], die dem Wirk­
                                      der Transaktion überprüft. Der Testfall wird als betrieb möglichst nahe
                                      Dauertest über einen einstellbaren Zeitraum      kommen, ordnungsgemäß
                                      wiederholt. Abschließend wird die                Transaktionen durchfüh­
                                      Transaktionserfolgsrate ausgegeben, wobei        ren kann.
                                      für jeden Initialisierungsversuch der Bake       Hinweis:
                                      mindestens ein private request der Bake          FootPrint (KonSL):
                                      erwartet wird.                                   DSRC_SFXX_FUL1_501­
                                                                                       0-KonSL-LKW-3.5mSeitl-
                                                                                       plusLöcher.txt
                                                                                       Der Pegelverlauf basiert
                                                                                       auf der Messung einer
                                                                                       LKW-Passage an einer
                                                                                       KonSL, wobei die Mess­
                                                                                       daten durch manuell ein­
                                                                                       gefügte Pegeleinbrüche
                                                                                       künstlich verschlechtert
                                                                                       werden.
BGBl. 2023, Seite 49 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 49



                    Name/ID                            Beschreibung                               Ziel
          DSRC_SFXX_FUL2_5010         Das Dämpfungsglied wird für den                  Es soll sichergestellt wer­
                                      gewünschten Pegelverlauf eingestellt, die        den, dass die OBU/das
                                      Bake führt eine CCC:2019(SST301 v3.1)-           DSRC-Modul unter Funk­
                                      Transaktion durch und das Log wird auf           bedingungen [Footprint
                                      korrekte LID, Kontrollfelder und Vollständigkeit (KonMA)], die dem Wirk­
                                      der Transaktion überprüft. Der Testfall wird als betrieb möglichst nahe­
                                      Dauertest über einen einstellbaren Zeitraum      kommen, ordnungsgemäß
                                      wiederholt. Abschließend wird die                Transaktionen durchfüh­
                                      Transaktionserfolgsrate ausgegeben, wobei        ren kann.
                                      für jeden Initialisierungsversuch der Bake       Hinweis:
                                      mindestens ein private request der Bake          Footprint (KonMA):
                                      erwartet wird.                                   DSRC_SFXX_FUL2_
                                                                                       5010-KonMa1-
                                                                                       plusLöcher.txt
                                                                                       Der Pegelverlauf basiert
                                                                                       auf der Messung einer
                                                                                       KonMA-Passage an ei­
                                                                                       nem LKW, wobei die
                                                                                       Messdaten durch manuell
                                                                                       eingefügte Pegeleinbrü­
                                                                                       che künstlich verschlech­
                                                                                       tert werden.
          SRC_SFXX_FUL3_5010          Das Dämpfungsglied wird für den                  Es soll sichergestellt wer­
                                      gewünschten Pegelverlauf eingestellt, die        den, dass die OBU/das
                                      Bake führt eine CCC:2019(SST301 v3.1)-           DSRC-Modul unter Funk­
                                      Transaktion durch und das Log wird auf           bedingungen [Footprint
                                      korrekte LID, Kontrollfelder und Vollständigkeit (Sägezahn)], die dem
                                      der Transaktion überprüft. Der Testfall wird als Wirkbetrieb möglichst
                                      Dauertest über einen einstellbaren Zeitraum      nahekommen, ordnungs­
                                      wiederholt. Abschließend wird die                gemäß Transaktionen
                                      Transaktionserfolgsrate ausgegeben, wobei        durchführen kann.
                                      für jeden Initialisierungsversuch der Bake       Hinweis:
                                      mindestens ein private request der Bake          Footprint (Sägezahn):
                                      erwartet wird.                                   DSRC_SFXX_FUL3_
                                                                                       5010-Saegezahn.txt
                                                                                       Der Pegel wird jeweils um
                                                                                       2,8dB besser und ver­
                                                                                       schlechtert sich dann wie­
                                                                                       der langsam um 1,8 dB.
                                                                                       Das wird so lange wie­
                                                                                       derholt, bis ein unge­
                                                                                       dämpfter Kanal erreicht
                                                                                       ist.
          DSRC_SFXX_2BKN_5010         Zunächst wird testweise eine Transaktion     Es soll nachgewiesen
                                      separat mit jeder der beteiligten Baken      werden, dass das DSRC-
                                      ausgelöst. Falls keine Kommunikation mit der Modul sich in einer worst
                                      OBU erfolgt, wird der Testlauf abgebrochen.  case-Situation, die aber
                                      Dann werden bei gleichbleibender Beacon-ID bei einer Vorbeifahrt einer
                                      an beiden Baken im Parallelbetrieb CCC:2019 KonMA unter der KonAU
                                      (SST301 v3.1)-Transaktionen durchgeführt. Es auftritt, korrekt verhält.“
                                      wird erwartet, dass das DSRC Modul beim
                                      Empfang einer BST die laufende Transaktion
                                      unterbricht und zur anderen RSU wechselt,
                                      und dass das Modul nach dem Ablauf der
                                      2. Bake-Testphase noch Transaktionen mit
                                      einer einzelnen Bake durchführen kann. Nach
                                      Ablauf der Testdauer wird ermittelt, ob die
                                      OBUs die Bakenbefehle immer mit der
                                      korrekten LID und gemäß des Protokollablaufs
                                      beantwortet haben.
BGBl. 2023, Seite 50 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 50



     ee) Abschnitt 3.2 wird wie folgt gefasst:
         „3.2   P1-KTD-002: Fachliche DSRC-Kompatibilitätstests der SST 301 – DSRC-Kommunikation
                    Name/ID                               Beschreibung                              Ziel
          AutoKST_SVF_FG06AV             Fahrzeuggeräte von neuen EETS-Providern          Ein Test-LKW mit Test-
                                         durchlaufen eine                                 FzG, aber unzureichend
                                         Gebrauchstauglichkeitsprüfung (GTP). Im          deklarierter Achsklasse
                                         Rahmen der Kompatibilitätstests wird die         und/oder Gewichtsklasse
                                         Umsetzung der funktionalen Anforderungen an erzeugt eine Fallgruppe 6
                                         die EETS-Fahrzeuggeräte in einem E2E-            (Falschdeklarierer).
                                         Szenario überprüft.                              Korrekte und vollständige
                                         In diesem Testfall wird die Erzeugung der        DSRC-Daten (gemäß
                                         Fallgruppe 6 (Falschdeklarierer) mit einem       SST-Spezifikation 301
                                         Test-FzG überprüft. Ein Test-FzG wird im Test- Version 3.0/3.1).
                                         LKW (mit Anhänger) benutzt und auf eine
                                         geringere Achszahl bzw. Gewichtsklasse per­
                                         sonalisiert, als der Test-LKW inklusive Anhän­
                                         ger tatsächlich besitzt. Bei einer Durchfahrt
                                         unter der Test-Kontrollstelle wird überprüft, ob
                                         die Test-Kontrollstelle gemäß aktuellem Tarif­
                                         parametermodell einen Falschdeklarier er­
                                         kennt.
                                         Für die Kommunikation mit den EETS-Fahr­
                                         zeuggeräten müssen die Kontrollstellen neben
                                         der Gebietsvorgaben V2.1/2.2 auch die Vor­
                                         gaben der Version 3.0/3.1 unterstützen. An­
                                         hand der ContextMark kann die Kontrollstelle
                                         entscheiden, ob die weitere Kommunikation
                                         nach den neuen Gebietsvorgaben 3.0/3.1 zu
                                         erfolgen hat oder nicht.
          AutoKST_SVF_                   Der Testfall prüft ein häufig im Pilotbetrieb   Ein Test-LKW mit falsch
          FG06AV_2xFzG                   auftretendes Szenario:                          deklariertem Test-FzG
                                         Ein mautpflichtiges Fahrzeug ist mit einem      (FzG_1) und einem wei­
                                         Fahrzeuggerät (FzG_1) des EETS-Anbieters teren FzG (FzG_2) im
                                         sowie einem zweiten deaktivierten/gesperrten Status NOK erzeugt einen
                                         Fahrzeuggerät (FzG_2) eines weiteren Anbie­ Verdachtsfall der Fall­
                                         ters ausgestattet. Um einen Kontrollfall inklu­ gruppe 6 (Falschdeklarie­
                                         sive DSRC-Daten zu erzeugen, wird das           rer).
                                         Szenario in Form eines Falschdeklarierers       Die DSRC-Daten beider
                                         durchgeführt.                                   Fahrzeuggeräte werden
                                         FzG_1 und FzG_2 werden im Test-LKW (mit korrekt und vollständig
                                         Anhä̈nger) positioniert. FzG_1 wird auf eine    übertragen, wobei aus­
                                         geringere Achszahl bzw. Gewichtsklasse de­ schließlich eine Auffällig­
                                         klariert, als der Test-LKW inklusive Anhänger keit des im Rahmen der
                                         tatsächlich besitzt. FzG_2 befindet sich im     Gebrauchstauglichkeits­
                                         Status NOK (gesperrt/deaktiviert).              prüfung zu testenden
                                                                                         EETS-Fahrzeuggeräts
                                         Für die Kommunikation mit den EETS-Fahr­        (FzG_1) zum Fehlschla­
                                         zeuggeräten müssen die Kontrollstellen neben gen des Testfalls führen
                                         der Gebietsvorgaben V2.1/2.2 auch die Vor­      kann.
                                         gaben der Version 3.0/3.1 unterstützen.
                                                                                         Kommunikation gemäß
                                         Anhand der ContextMark kann die Kontroll­       SST-Spezifikation 301
                                         stelle entscheiden, ob die weitere Kommuni­ (Version 3.0/3.1).
                                         kation nach den neuen Gebietsvorgaben 3.0/
                                         3.1 zu erfolgen hat oder nicht.
BGBl. 2023, Seite 51 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 51



                    Name/ID                            Beschreibung                               Ziel
          AutoKST_SVF_FG07_           Fahrzeuggeräte von neuen EETS-Providern       Ein Test-LKW mit Test-
          mautfreier_Modus            durchlaufen eine Gebrauchstauglichkeitsprü­ FzG, welches sich im
                                      fung (GTP). Im Rahmen der Kompatibilitäts­    mautfreien Modus befin­
                                      tests wird die Umsetzung der funktionalen     det, erzeugt eine Fall­
                                      Anforderungen an die EETS-Fahrzeuggeräte gruppe 7.
                                      in einem E2E-Szenario überprüft.              • Auswertung nach SST
                                      In diesem Testfall wird die Erzeugung der        301 v.3.0/3.1 durch
                                      Fallgruppe 7 mit einem Test-FzG überprüft.       Attribut Extended­
                                      Ein Test-FzG wird im Test-LKW (mit Anhänger)     OBUStatusHistory­
                                      angeschlossen. Anschließend wird das Test-       Part1.
                                      FzG so eingestellt, dass das Fahrzeug damit
                                                                                    • Korrekte und vollstän­
                                      im Gebiet BFstrMG nicht mautpflichtig ist.
                                                                                       dige DSRC-Daten
                                      Bei der Durchfahrt an der Kontrollstelle wird    (gemäß SST-Spezifi­
                                      überprüft ob die Kontrollstelle eine FG7
                                                                                       kation 301 Version
                                      erkennt.
                                                                                       3.0/3.1).
                                      Für die Kommunikation mit den EETS-Fahr­
                                      zeuggeräten müssen die Kontrollstellen neben
                                      der Gebietsvorgaben V2.1/2.2 auch die Vor­
                                      gaben der Version 3.0 unterstützen.
                                      Anhand der ContextMark kann die Kontroll­
                                      stelle entscheiden, ob die weitere Kommuni­
                                      kation nach den neuen Gebietsvorgaben
                                      3.0/3.1 zu erfolgen hat oder nicht.
          AutoKST_SVF_FG12            Fahrzeuggeräte von neuen EETS-Providern          Ein LKW mit einem ein­
                                      durchlaufen eine Gebrauchstauglichkeits­         gebauten FzG, welches
                                      prüfung (GTP). Im Rahmen der Kompatibili­        gesperrt ist, erzeugt eine
                                      tätstests wird die Umsetzung der funktionalen FG 12
                                      Anforderungen an die EETS-Fahrzeuggeräte Auswertung nach SST
                                      in einem E2E-Szenario überprüft.                 301 v.3.0/3.1 durch Attri­
                                      In diesem Testfall wird die Erzeugung der        but ExtendedOBUStatus­
                                      Fallgruppe 12 mit einem Test-FzG überprüft. HistoryPart1: FzG-Status
                                      Der Test-LKW dessen Test-FzG mit dem             "noGoContractual" oder
                                      Status "gesperrt" eingesetzt ist, passiert die   "noGoPaymentMeans"
                                      Kontrollstelle. Die DSRC-Daten aus dem Test- (Parameter entsprechen
                                      FzG werden von der Test-Kontrollstelle aus­      der jeweiligen Testkon­
                                      gelesen. Der Status "gesperrt" wird festgestellt figuration)".
                                      und die Test-Kontrollstelle erzeugt einen Ver­
                                      dachtsfall der Fallgruppe 12. Dieser wird         • Korrekte und vollstän­
                                      anschließend an die Test-KonZ_2.0 gesendet.          dige DSRC-Daten
                                      Für die Kommunikation mit den EETS-Fahr­             (gemäß SST-Spezifi­
                                      zeuggeräten müssen die Kontrollstellen neben         kation 301 Version
                                      der Gebietsvorgaben V2.1/2.2 auch die Vor­           3.0/3.1).
                                      gaben der Version 3.0/3.1 unterstützen.
                                      Anhand der ContextMark kann die Kontroll­
                                      stelle entscheiden, ob die weitere Kommuni­
                                      kation nach den neuen Gebietsvorgaben
                                      3.0/3.1 zu erfolgen hat oder nicht.
          AutoKST_SVF_FG16            Fahrzeuggeräte von neuen EETS-Providern        Ein Test-LKW mit korrekt
                                      durchlaufen eine Gebrauchstauglichkeits­       eingestelltem Test-FzG
                                      prüfung (GTP). Im Rahmen der Kompatibili­      erzeugt die FG16
                                      tätstests wird die Umsetzung der funktionalen (Gutzahler AV).
                                      Anforderungen an die EETS-Fahrzeuggeräte Korrekte und vollständige
                                      in einem E2E-Szenario überprüft.               DSRC-Daten (gemäß
                                      Der Test-LKW befindet sich im automatischen SST-Spezifikation 301
                                      Verfahren. Das Test-FzG wurde den Klassifi­ Version 3.0/3.1).
                                      kationsdaten entsprechend des Test-LKWs        Die Falldaten werden
                                      oder höher (Überzahler) konfiguriert.          nicht an die KonZ_2.0
                                      Der Test-LKW passiert die Test-Kontrollstelle, verschickt und in der Test-
                                      der DSRC-Datensatz aus dem Test-FzG wird Kontrollstelle gelöscht.
                                      ausgelesen.
                                      Die Test-Kontrollstelle entscheidet aufgrund
                                      der deklarierten Parameter und der Sensorik­
                                      daten auf FG16.
                                      Der Fall wird nicht an die KonZ_2.0 verschickt
                                      und in der Test-Kontrollstelle gelöscht.
BGBl. 2023, Seite 52 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 52



                    Name/ID                              Beschreibung                               Ziel
          AutoKST_                      Fahrzeuggeräte von neuen EETS-Providern          Ein Test-LKW mit einem
          Verifikation_EETS_            durchlaufen eine Gebrauchstauglichkeits­         Test-FzG des EETS-
          Masterkey                     prüfung (GTP). Im Rahmen des Kompatibili­        Anbieters passiert als
                                        tätstests wird die Umsetzung der funktionalen    Gutzahler die
                                        Anforderungen an die EETS-Fahrzeuggeräte         Kontrollstelle.
                                        in einem E2E-Szenario überprüft.                 DSRC-Daten werden
                                        In diesem Testfall wird der neu aufgespielte     vollständig erfasst und
                                        EETS-Masterkey auf der dezentralen Kom­          entschlüsselt (gemäß
                                        ponente (KonAu/KonSL) verifiziert.               SST-Spezifikation 301
                                                                                         Version 3.0/3.1).
          KonB_DezKst_SVF_FG            Fahrzeuggeräte von neuen EETS-Providern          Sicherstellung, dass der
                                        durchlaufen eine Gebrauchstauglichkeits­         Kontrollfall aus der
                                        prüfung (GTP). Im Rahmen der Kompatibili­        KonZ_2.0 korrekt in der
                                        tätstests wird die Umsetzung der funktionalen    KonB ankommt.
                                        Anforderungen an die EETS-Fahrzeuggeräte         Gewährleistung
                                        in einem E2E-Szenario überprüft.                 Interoperabilität
                                        Ein Test-LKW passiert eine Kontrollstelle und    Kontrollstelle zu
                                        ein Verdachtsfall wird angelegt. Dieser Ver­     weiterführenden
                                        dachtsfall wird in der KonZ2.0 mit der pas­      Systemen.
                                        senden Fallgruppe gespeichert.
                                        Kontrollfall- und Nacherhebungsdaten werden
                                        aus der KonZ_2.0 in die KonB (zunächst aKA)
                                        übertragen. Anschließend werden die Daten in
                                        die VB übernommen und aufbereitet.
                                        Übertragung bis ins SC-OWI sowie die
                                        Rückantwort an die KonZ_2.0 werden
                                        überprüft.
          KonMa_auswinken_VKB           Das Fahrzeug wird ausgewunken. Ein               Erfolgreiches Erstellen
                                        verkürzter Kontrollbericht (VKB, FG19) wird      eines VKB (FG19).
                                        ohne weitere Kontrolle erstellt.
          KonMa_KonZ_2.0_               Dieser Testfall prüft die Weiterverarbeitung von Absicherung der
          Berichte_weiterverarbeiten_   Kontrollfällen mit einem Kontrollbericht über    Übermittlung von
          in_KonB                       die KonZ_2.0 bis in die KonB.                    Fahrzeugkontrollfällen
                                        Die Überprüfung erfolgt für den Kontrollfall,    nach SC-OWI.
                                        Kontrollfalldaten bzw. die erfassten             Optional: Absicherung der
                                        Beweismittel. Es wird die e-Akte in SC-OWI       DSRC-Daten
                                        überprüft.                                       Anreicherung.
                                        Optional: Die Anreichung der e-Akte mit den Vollständigkeit und
                                        zugehörigen DSRC-Daten prüfen.                   inhaltliche Richtigkeit der
                                                                                         e-Akte in SC-OWI für
                                                                                         Fahrzeugkontrollfälle
                                                                                         prüfen.
          KonMa_Mobile_Kontrolle        Fahrzeuggeräte von neuen EETS-Providern        Mit der KonMa wird eine
                                        durchlaufen eine Gebrauchstauglichkeits­       Mobile Kontrolle gemäß
                                        prüfung (GTP). Im Rahmen der Kompatibili­      den Testparametern
                                        tätstests wird die Umsetzung der funktionalen erfolgreich durchgeführt.
                                        Anforderungen an die EETS-Fahrzeuggeräte Die entsprechenden
                                        in einem E2E-Szenario überprüft.               DSRC-Daten des
                                        Aufgrund einer Erweiterung der DSRC-           Kontrollfalls werden
                                        Schnittstelle muss die KonMa mit den DSRC- vollständig und korrekt
                                        Formaten Gebietsvorgaben 2.1/2.2 und Ge­       angezeigt (gemäß SST-
                                        bietsvorgaben 3.0/3.1 umgehen können.          Spezifikation 301 Version
                                        In diesem Testfall wird die Auslesung eines    3.0/3.1).
                                        EETS-FzGs im Test-LKW mit einer KonMa im Die Fallgruppe wird durch
                                        Modus mobile Kontrolle durchgeführt.           die KonMa korrekt
                                        Durchführung einer Mobile-Kontrolle            angezeigt.
                                        Die entsprechenden Daten des Kontrollfalls bei
                                        einer DSRC-/OBE-Auslesung werden voll­
                                        ständig und korrekt angezeigt.
BGBl. 2023, Seite 53 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 53



                    Name/ID                             Beschreibung                                Ziel
          KonMa_Standkontrolle_        Fahrzeuggeräte von neuen EETS-Providern         Mit der KonMa wird eine
          Start_KB                     durchlaufen eine Gebrauchstauglichkeits­        Standkontrolle gemäß den
                                       prüfung (GTP). Im Rahmen der Kompatibili­       genannten
                                       tätstests wird die Umsetzung der funktionalen Testparametern im
                                       Anforderungen an die EETS-Fahrzeuggeräte Szenario erfolgreich
                                       in einem E2E-Szenario überprüft.                gestartet.
                                       Aufgrund einer Erweiterung der DSRC-            Die entsprechenden
                                       Schnittstelle muss die KonMa mit den DSRC- Daten des Kontrollfalls
                                       Formaten Gebietsvorgaben 2.1/2.2 und Ge­        werden vollständig und
                                       bietsvorgaben 3.0/3.1 umgehen können.           korrekt angezeigt (gemäß
                                                                                       SST-Spezifikation 301
                                       In diesem Testfall wird die Auslesung eines     Version 3.0/3.1).
                                       EETS-FzGs im Test-LKW mit einer KonMa im
                                       Modus Standkontrolle mit dem Handheld           Es wird die
                                       durchgeführt. Das Test-FzG ist so eingestellt, Kontrollberichterstellung
                                       dass das Fahrzeug damit im Gebiet BFstrMG durchgeführt.
                                       nicht mautpflichtig ist. Bei der Kontrolle wird
                                       festgestellt, dass es sich bei dem Fahrzeug um
                                       ein mautpflichtiges Fahrzeug handelt und sich
                                       demnach eine FG7 (Nichtzahler) ergibt.
                                       Beginnen und Durchführung der Standkon­
                                       trolle zum Erstellen eines Kontrollberichts.
                                       Auslesung der DSRC-Daten mit Handheld
                                       Abschluss des Kontrollberichts.
          KonZ_2.0_DezKst_SVF          Fahrzeuggeräte von neuen EETS-Providern            Überprüfung der korrekten
                                       durchlaufen eine                                   Weiterleitung des
                                       Gebrauchstauglichkeitsprüfung (GTP).               Verdachtsfalls von der
                                       Im Rahmen der Kompatibilitätstests wird die        Kontrollstelle an die
                                       Umsetzung der funktionalen Anforderung an          KonZ_2.0.
                                       die EETS-Fahrzeuggeräte überprüft.                 Überprüfung aller
                                       Die Test-Kontrollstelle erstellt einen             relevanten DSRC-
                                       Verdachtsfall und sendet diesen mit den            Parameter in der
                                       Beweismitteln an die Test-KonZ_2.0.                Kontrollzentrale (gemäß
                                                                                          SST-Spezifikation 301
                                       In der WebGUI wird nach dem KFZ-                   Version 3.0/3.1).“
                                       Kennzeichen selektiert und anhand des von
                                       der Test-Kontrollstelle gelesenen
                                       Kennzeichens überprüft.
                                       In diesem Testfall wird die Verarbeitung eines
                                       Verdachtsfalls in der Test-KonZ_2.0 einer
                                       durch die Test-Kontrollstelle durchgeführten
                                       Fahrt überprüft.
                                       Nach der Sachverhaltsfeststellung wird der
                                       Verdachtsfall in der Kontrollfallverwaltung
                                       verarbeitet, bis der fertige Kontrollfall an das
                                       SC-OWI (KonB) exportiert wird.
                                       Aufgrund einer Erweiterung der DSRC-
                                       Schnittstelle muss die KonZ mit den DSRC-
                                       Formaten Gebietsvorgaben 2.1/2.2 und
                                       Gebietsvorgaben 3.0/3.1 umgehen können.

  p) Die Überschrift der Anlage 3 der Anlage 3 zur Prüfvereinbarung (Anlage 3 zum Dokument B – Prüfkonzept:
     Prüfkatalog „MED-Kompatibilitätstests“ wird wie folgt geändert:
     aa) Die Wörter „Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)“ werden durch die Wörter „Digitales und Verkehr
         (BMDV)“ ersetzt.
     bb) Die Wörter „Güterverkehr (BAG)“ werden durch die Wörter „Logistik und Mobilität (BALM)“ ersetzt.
  q) Die Überschrift der Anlage 4 der Anlage 3 zur Prüfvereinbarung (Anlage 4 zum Dokument B – Prüfkonzept:
     Prüfkatalog „Probebetrieb“) wird wie folgt geändert:
     aa) Die Wörter „Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)“ werden durch die Wörter „Digitales und Verkehr
         (BMDV)“ ersetzt.
     bb) Die Wörter „Güterverkehr (BAG)“ werden durch die Wörter „Logistik und Mobilität (BALM)“ ersetzt.
  r) In der Anlage 5 zur Prüfvereinbarung wird in den Abschnitten 1 und 3 das Wort „BAG“ jeweils durch das Wort
     „BALM“ ersetzt.
BGBl. 2023, Seite 54 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 54


  s) Die Anlage 6 zur Prüfvereinbarung wird wie folgt geändert:
      aa) In der Position „Mauterheber“ wird in der Spalte „Definition“ das Wort „BAG“ durch das Wort „BALM“
          ersetzt.
      bb) In der Position „Zulassungsvertrag“ wird die Spalte „Definition“ wie folgt geändert:
          aaa) Die Wörter „Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)“ werden durch die Wörter „Digitales und
               Verkehr (BMDV)“ ersetzt.
          bbb) Die Wörter „Güterverkehr (BAG)“ werden durch die Wörter „Logistik und Mobilität (BALM)“ ersetzt.
3. Die Anlage II der EEMD-Zulassungsverordnung (EETS-Zulassungsvertrag) wird wie folgt geändert:
  a) Die Überschrift des EETS-Zulassungsvertrages wird wie folgt geändert:
      aa) Die Wörter „Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)“ werden durch die Wörter „Digitales und Verkehr
          (BMDV)“ ersetzt.
      bb) Die Wörter „Güterverkehr (BAG)“ werden durch die Wörter „Logistik und Mobilität (BALM)“ ersetzt.
  b) § 3 Absatz 2 wird wie folgt gefasst:
        „(2) Der Anbieter versichert, dass die nachfolgenden Angaben am Tag der Unterzeichnung dieses
      Vertrages vollständig und richtig sind:
      1. Der Anbieter ist nach den auf ihn anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen ordnungsgemäß gegründet
         worden und besteht wirksam.
      2. Der Anbieter ist uneingeschränkt berechtigt, diesen Vertrag abzuschließen und durchzuführen und besitzt
         alle hierzu erforderlichen Zustimmungen.
      3. Der Abschluss und die Durchführung dieses Vertrages verletzen                       nicht   die   Satzung,
         Gesellschafterbeschlüsse oder eine Geschäftsordnung des Anbieters.
      4. Der Abschluss und die Durchführung dieses Vertrages verletzen nicht für den Anbieter verbindliche
         Rechtsvorschriften oder gerichtliche oder behördliche Entscheidungen, Verfügungen oder sonstige
         Regelungen.
      5. Es sind keine Insolvenz-, Reorganisations- oder ähnliche Verfahren im In- oder Ausland über das
         Vermögen des Anbieters beantragt oder eröffnet worden. Auch wurden keine Zwangsvollstreckungs-
         oder ähnliche Maßnahmen in das Vermögen oder einzelne Vermögensgegenstände des Anbieters
         beantragt oder eingeleitet. Es bestehen keine Umstände, denen zufolge die Eröffnung solcher Verfahren
         gerechtfertigt wäre. Insbesondere ist der Anbieter nicht überschuldet oder zahlungsunfähig und es liegt
         auch kein Fall drohender Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung vor. Der Anbieter hat weder seine
         Zahlungen eingestellt noch Schuldenbereinigungsabkommen oder ähnliche Vereinbarungen mit
         Gläubigern abgeschlossen oder angeboten.
      6. Die in [Anlage 3] dargestellte Übersicht über die gesellschaftsrechtlichen Beteiligungsverhältnisse des
         Anbieters („Beteiligungsstruktur“) ist richtig und vollständig.“
  c) In § 6 Absatz 3 wird das Wort „Güterverkehr“ durch die Wörter „Logistik und Mobilität“ ersetzt.
  d) § 7 Absatz 1 wird wie folgt gefasst:
        „(1) Der Anbieter ist verpflichtet, für die im Rahmen dieses Vertrages ausgeführten Tätigkeiten auf eigene
      Kosten eine Betriebshaftpflichtversicherung mit mindestens den folgenden Inhalten abzuschließen und
      während der Laufzeit dieses Vertrages aufrecht zu erhalten:
      1. Betriebsbeschreibung: „Mauterhebung als EETS-Anbieter auf den Straßen des EETS-Mautgebiets
         BFStrMG inklusive aller betriebs- und branchenüblichen, betriebs- und branchennotwendigen und im
         Betrieb der Versicherungsnehmerin bestehenden Zusatzrisiken“,
      2. Deckung für gesetzliche Haftpflichtansprüche wegen Personen-, Sach- und daraus folgenden
         Vermögensschäden mit einer Deckungssumme von mindestens 15 Millionen Euro (in Worten: fünfzehn
         Millionen Euro) je Schadensfall. Der EETS-Anbieter muss sicherstellen, dass zu jeder Zeit ein
         ausreichender Versicherungsschutz im Sinne des Satz 1 besteht; dies gilt auch nach Eintritt eines
         Versicherungsfalles und der Inanspruchnahme der Versicherung.“
  e) § 10 Absatz 5 wird wie folgt gefasst:
        „(5) Soweit vom Anbieter für die Durchführung des EETS der vom nationalen Betreiber im Auftrag des
      Mauterhebers     betriebene   Mauterhebungsdienst    genutzt  wird,  gelten   ergänzend     folgende
      Mitwirkungspflichten des Mauterhebers:
      1. Der nationale Betreiber ermöglicht dem Anbieter die Anbindung an den Mauterhebungsdienst. Dies betrifft
         insbesondere die Übermittlung von Fahrspuren an den nationalen Betreiber über Schnittstelle 005 sowie
         die Übertragung der Informationen zu ermittelten mautpflichtigen Fahrten über die Schnittstelle 007R an
         den Anbieter.
      2. Der Mauterheber wird den Anbieter mindestens vier Wochen vor einer geplanten Nicht-Verfügbarkeit des
         Mauterhebungsdienstes über diese informieren.
BGBl. 2023, Seite 55 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 55


     3. Der Mauterheber wird Reklamationen von Mautschuldnern, die ein Anbieter an den Mauterheber oder den
        nationalen Betreiber weiterleitet, bearbeiten, prüfen und beantworten sowie nach Möglichkeit entscheiden.
        Der Mauterheber bemüht sich, die Reklamationen unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von 14 Tagen
        nach Eingang zu bearbeiten und nach Möglichkeit zu entscheiden oder dem Anbieter zu antworten.
     4. Der Mauterheber wird den Anbieter im Falle von Fehlvergebührungen des Mauterhebungsdienstes, die
        dazu führen oder geführt haben, dass für Mautfahrten unrichtige Mautbeträge ermittelt und an Anbieter
        übermittelt wurden, unverzüglich über die Fehlvergebührung informieren und eine Liste übermitteln, aus
        der sich für jede Mautfahrt der korrekte Mautbetrag ergibt.“
  f) § 16 wird wie folgt geändert:
     aa) In Absatz 1 Satz 1 wird nach den Wörtern „zugänglich gemacht werden“ das Komma gestrichen.
     bb) Absatz 3 wird wie folgt gefasst:
            „(3) Nicht als Dritte im Sinne dieses Paragraphen gelten auf Seiten des Anbieters solche Personen,
         die
         1. mit Aufgaben befasst sind, die im Zusammenhang mit diesem Vertrag oder der Durchführung des
            EETS stehen und/oder bestimmungsgemäß mit der Erfüllung der nach diesem Vertrag gegenüber
            dem Mauterheber geschuldeten Verpflichtungen beschäftigt sind,
         2. gegenüber dem Anbieter zur Vertraulichkeit, insbesondere auch bezüglich der vertraulichen Daten,
            verpflichtet sind und
         3. die vertraulichen Daten zur Ausführung der ihnen zugewiesenen Aufgaben benötigen.
         Die Weiterreichung an mit dem Anbieter im Konzernverbund stehende Unternehmen
         („Konzernunternehmen“) ist nur gestattet, sofern und soweit dies zur konzerninternen Prüfung
         erforderlich ist und den beteiligten Konzernunternehmen vollumfänglich die nach diesem Abschnitt
         bestehende Vertraulichkeitsverpflichtung auferlegt worden ist.“
     cc) Absatz 8 wird wie folgt gefasst:
           „(8) Nicht als Dritte im Sinne dieses Paragraphen gelten auf Seiten des Mauterhebers solche
         Personen, die
         1. mit Aufgaben befasst sind, die im Zusammenhang mit diesem Vertrag oder der Durchführung des
            EETS in sonstiger Weise stehen und/oder bestimmungsgemäß mit der Erfüllung der nach diesem
            Vertrag dem Mauterheber obliegenden Verpflichtungen beschäftigt sind,
         2. gegenüber dem Mauterheber zur Vertraulichkeit, insbesondere auch bezüglich der vertraulichen
            Daten, verpflichtet sind und
         3. die vertraulichen Daten zur Ausführung der ihnen obliegenden Aufgaben benötigen.“
  g) § 17 Absatz 1 wird wie folgt gefasst:
        „(1) Der Anbieter muss beim Betrieb seines EETS-Teilsystems die folgenden Qualitätsparameter erfüllen:
     1. Der Anbieter muss eine Erfassungsquote von mindestens 99,500 % erreichen. Mit der Erfassungsquote
        wird die Qualität der korrekten Mauterkennung für Befahrungen des mautpflichtigen Straßennetzes,
        bezogen auf den vom EETS-Anbieter zu verantwortenden Anteil der Mauterhebung, ermittelt.
     2. Der Anbieter muss eine DSRC-Quote von mindestens 98,500 % erreichen. Die DSRC-Quote wird durch
        die Messung der korrekten DSRC Kommunikation der EETS-Fahrzeuggeräte mit den
        Kontrolleinrichtungen des Mauterhebers ermittelt, wobei alle abrechnungsrelevanten Daten
        (Fahrzeugparameter und Vertragsparameter) korrekt und vollständig übermittelt werden müssen.
     3. Der Anbieter muss eine Sperrlistenquote von mindestens 99,900 % erreichen. Die Sperrlistenquote
        bestimmt sich aus der Messung der Anzahl der Fahrzeuge, deren Bordgeräte die Erhebungsbereitschaft
        signalisieren (Zustand grün), jedoch auf der Sperrliste aufgeführt sind.
     4. Der Anbieter muss eine Nutzerlistenquote von mindestens 99,900 % erreichen. Die Nutzerlistenquote wird
        aus der Messung der Qualität der Erstellung und Übermittlung der Nutzerliste vom Anbieter an den
        Mauterheber ermittelt.
     5. Der Anbieter muss eine Quote für abschnittsbezogene Erhebungsdaten, die nicht vom
        Mauterhebungsdienst des Mauterhebers erzeugt wurden, von mindestens 99,000 % erreichen. Die
        Quote für abschnittsbezogene Erhebungsdaten wird durch die Messung der Korrektheit und
        Rechtzeitigkeit der Übermittlung von abschnittsbezogenen Erhebungsdaten (ABED) vom Anbieter an
        den Mauterheber bestimmt.
     6. Der Anbieter, der den Mauterhebungsdienst nutzt, muss eine Quote für Fahrspuren von mindestens
        99,000 % erreichen. Die Quote für Fahrspuren wird durch die Messung der Korrektheit und
        Rechtzeitigkeit der Übermittlung von Fahrspuren über die Schnittstelle 005 vom Anbieter an den
        Mauterhebungsdienst bestimmt.
     Die Einzelheiten zur Messung und Bewertung der einzelnen                Qualitätsparameter    sind   in   den
     Qualitätsparametern für EETS-Anbieter (Anlage 5) geregelt.“
BGBl. 2023, Seite 56 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 56


  h) § 19 wird wie folgt geändert:
       aa) In Absatz 1 wird vor dem Wort „Mautausfallhaftung“ ein Leerzeichen gestrichen.
       bb) Absatz 3 wird wie folgt gefasst:
            „(3) Die Haftung des Anbieters für die geschuldete Maut eines Nutzers nach Absatz 1 endet erst,
          nachdem der Anbieter
          1. das Bordgerät dieses Nutzers gesperrt hat und
          2. dieses Bordgerät auf der Liste gesperrter Bordgeräte („Sperrliste“) nach § 26 MautSysG eingetragen
             und dem Mauterheber diese Liste übermittelt hat. Die maximale Zeit zwischen den Übermittlungen
             zweier aufeinander folgender Listen darf 24 Stunden nicht überschreiten.
          Die Haftung nach Absatz 1 entfällt nicht für weitere Bordgeräte, die der Anbieter dem Mauterheber in
          seinen Nutzerlisten nach § 4j BFStrMG für diesen Nutzer gemeldet hat.“
  i)   In § 20 wird nach Absatz 1 folgender Absatz 1a eingefügt:
          „(1a) Der Mauterheber kann die Auszahlung der Änderungspauschale für ein Änderungsvorhaben im Fall
       der Überschreitung der Umsetzungsfrist des Änderungsvorhabens aussetzen bis das Änderungsvorhaben
       umgesetzt ist. Liegen dem Mauterheber gesicherte Erkenntnisse vor, dass der Anbieter Änderungsvorhaben,
       für die er eine Änderungspauschale nach Ziffer 2.3 der Anlage 9 dieses Vertrages erhält, nicht innerhalb der
       vom Mauterheber festgesetzten Frist umsetzen wird, kann er bereits ab Vorliegen dieser Erkenntnisse die
       Auszahlung der Änderungspauschale für dieses Änderungsvorhaben aussetzen. Nach erfolgter tatsächlicher
       Umsetzung des Änderungsvorhabens wird die einbehaltene Änderungspauschale ausgezahlt und
       gegebenenfalls mit der Vertragsstrafe gemäß § 27 Absatz 3b dieses Vertrages verrechnet.“
  j)   In § 22 wird in Absatz 4 Satz 1 das Wort „Güterverkehr“ durch die Wörter „Logistik und Mobilität“ ersetzt.
  k) § 23 Absatz 1 wird wie folgt gefasst:
         „(1) Der Mauterheber kann auch nach Vertragsabschluss vom Anbieter die erneute Durchführung des
       Verfahrens zur Feststellung der Gebrauchstauglichkeit verlangen, wenn
       1. der Anbieter Änderungen an seinem EETS-Teilsystem vornimmt, die Auswirkungen auf die
          Gebrauchstauglichkeit haben können,
       2. der Mauterheber Änderungen an seinem EETS-Teilsystem oder am EETS-Gebiet BFStrMG vornimmt, die
          Auswirkungen auf die Gebrauchstauglichkeit haben können,
       3. der nationale Betreiber des Mautsystems Änderungen am Mautsystem oder am Mauterhebungsdienst
          vornimmt, die Auswirkungen auf die Gebrauchstauglichkeit haben können,
       4. bei der Durchführung des EETS im EETS-Gebiet BFStrMG nachhaltige technische Probleme auftreten,
       5. das Verfahren zur Feststellung der Gebrauchstauglichkeit wesentlich geändert wird oder
       6. bei begründetem Verdacht des Mauterhebers auf Nichterfüllung der Vorgaben durch den Anbieter.“
  l)   § 24 Absatz 6 wird wie folgt gefasst:
         „(6) Der Mauterheber haftet nicht für eine Einschränkung oder Schäden des Anbieters
       1. aufgrund von Maßnahmen des Baus, Betriebs, der Reparatur oder der Unterhaltung von Straßen des
          mautpflichtigen Straßennetzes,
       2. aufgrund von Änderungen, Beschränkungen oder Einschränkungen des mautpflichtigen Streckennetzes,
       3. aus der Bereitstellung und Durchführung der EETS-Mauterkennung für Anbieter durch einen dritten
          Dienstleister. Davon ausgenommen ist die Erbringung des Mauterhebungsdienstes durch den nationalen
          Betreiber im Auftrag des Mauterhebers.“
  m) § 27 wird wie folgt geändert
       aa) Absatz 1 wird wie folgt gefasst:
             „(1) Der Anbieter verwirkt eine Vertragsstrafe jeweils in Höhe von 25 000 Euro, wenn er schuldhaft
          1. entgegen § 4 Absatz 1 dieses Vertrages eine Anzeige gegenüber dem Mauterheber unterlassen hat,
          2. einen Versicherungsnachweis gemäß § 7 dieses Vertrages nicht, nicht rechtzeitig oder nicht
             vollständig vorlegt,
          3. entgegen § 11 Absatz 3 dieses Vertrages den Mauterheber nicht oder nicht rechtzeitig informiert,
          4. dem Mauterheber Informationen nach § 11 Absatz 4 nicht zur Verfügung stellt,
          5. dem Mauterheber Änderungen nach § 11 Absatz 5 nicht anzeigt oder
          6. die von ihm errichteten straßenseitigen Einrichtungen nicht oder nicht ordnungsgemäß nach § 29
             Absatz 3 entsorgt.
          Im Fall von Nummer 6 wird die Vertragsstrafe für jeden Tag verwirkt, an dem der Anbieter seine
          vertraglichen Pflichten nicht erfüllt.“
BGBl. 2023, Seite 57 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 57


     bb) Absatz 2 wird wie folgt gefasst:
            „(2) Der Anbieter verwirkt eine Vertragsstrafe jeweils in Höhe von 75 000 Euro, wenn er schuldhaft
         1. gegen Bestimmungen zum Datenschutz gemäß § 13 verstößt,
         2. gegen Bestimmungen zur Datensicherheit gemäß § 14 verstößt,
         3. gegen die Bestimmungen zur Aufbewahrung von vertraulichen Unterlagen gemäß § 15 dieses
            Vertrages verstößt oder
         4. gegen die Bestimmungen zur Geheimhaltung und Vertraulichkeit gemäß § 16 dieses Vertrages
            verstößt.“
     cc) Absatz 3 wird wie folgt gefasst:
           „(3) Der Anbieter verwirkt eine Vertragsstrafe jeweils in Höhe von 15 % der monatlichen Vergütung
         gemäß § 20, mindestens aber in Höhe von 100 000 Euro, wenn er schuldhaft
         1. entgegen § 9 dieses Vertrages eine Verrechnung der an den Mauterheber auszukehrenden
            Mauteinnahmen vornimmt oder die dem Mauterheber zustehenden Mauteinnahmen zum
            Gegenstand einer Verpfändung oder Besicherung macht oder auf sonstige Weise mit Rechten
            Dritter belastet,
         2. entgegen § 11 Absatz 1 dieses Vertrages dem Mauterheber erhebliche Änderungen an seinem
            EETS-Teilsystem nicht anzeigt,
         3. entgegen § 11 Absatz 2 dieses Vertrages dem Mauterheber die von diesem angeforderten Daten nicht
            oder nicht rechtzeitig übermittelt,
         4. entgegen § 12 dieses Vertrages einer in § 12 genannten Stelle den uneingeschränkten Zutritt oder die
            Einsicht in Daten verweigert,
         5. entgegen § 12 Absatz 4 Verträge mit Dritten abschließt, ohne die Rechte nach § 12 zugunsten des
            Mauterhebers zu vereinbaren,
         6. entgegen § 8 dieses Vertrages eine Zustimmung des Mauterhebers nicht oder nicht rechtzeitig einholt,
         7. entgegen § 29 Absatz 1 nach Beendigung dieses Vertrages die Maut nicht vollständig auskehrt oder
            dem Mauterheber die für die Überprüfung nach § 29 Absatz 2 benötigten Daten nicht zur Verfügung
            stellt oder
         8. entgegen § 30 dieses Vertrages Bordgeräte nicht oder nicht rechtzeitig sperrt.
         In den Fällen der Nummern 7 und 8 wird die Vertragsstrafe für jeden Tag verwirkt, an dem der Anbieter
         seine vertraglichen Pflichten nicht erfüllt.“
     dd) Nach Absatz 3a wird folgender Absatz 3b eingefügt:
           „(3b) Der Anbieter verwirkt eine Vertragsstrafe in Höhe von 1 000 Euro, wenn er eine technische oder
         prozessuale Änderung, für die er eine Änderungspauschale nach Ziffer 2.3 der Anlage 9 dieses Vertrages
         erhält, nicht innerhalb der vom Mauterheber festgesetzten Frist umsetzt. Nach Ablauf der vom
         Mauterheber gesetzten Frist wird die Vertragsstrafe für jeden Tag verwirkt, an dem der Anbieter seine
         vertraglichen Pflichten nicht erfüllt.“
     ee) Absatz 5 wird wie folgt gefasst:
           „(5) Die Summe der Vertragsstrafen nach den Absätzen 1 bis 5 darf einen Betrag in Höhe von 10 %
         der jährlichen Vergütung des Anbieters für das EETS-Gebiet BFStrMG pro Jahr – mindestens aber in
         Höhe von 50 000 Euro – nicht überschreiten. Von der Regelung in Satz 1 sind die folgenden
         Vertragsstrafen ausgenommen:
         1. die Vertragsstrafe, die der Anbieter beim Unterschreiten des Qualitätsparameters „Erfassungsquote
            EQ_nonMED“ gemäß Ziffer 3.1.2, bzw. „Erfassungsquote_MED“ gemäß Ziffer 3.2.2, der Anlage 5
            dieses Vertrages verwirkt,
         2. die Vertragsstrafe nach § 27 Absatz 3b. Die Summe der Vertragsstrafe nach § 27 Absatz 3b darf einen
            Betrag in Höhe des Gesamtanspruchs auf Änderungspauschale für ein Änderungsvorhaben für die
            jeweilige Vergütungsperiode gemäß Ziffer 2.3 der Anlage 9 dieses Vertrages nicht überschreiten.“
  n) § 28 Absatz 3 wird wie folgt gefasst:
       „(3) Der Mauterheber ist zur Kündigung dieses Vertrages ohne Einhaltung einer Frist berechtigt, wenn ein
     wichtiger Grund vorliegt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn dem Mauterheber unter
     Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls und unter Abwägung der beiderseitigen Interessen die
     Fortsetzung des Vertragsverhältnisses bis zur vereinbarten Beendigung oder bis zum Ablauf einer
     Kündigungsfrist nicht zugemutet werden kann, insbesondere
     1. weil die Registrierung des Anbieters gemäß § 4 MautSysG oder bei der zuständigen Behörde eines
        anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines anderen Vertragsstaates des Abkommens
        über den Europäischen Wirtschaftsraum weggefallen ist oder die sachlichen Voraussetzungen hierfür
        vorliegen,
BGBl. 2023, Seite 58 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 58


     2. die Prüfung der Zulassungsvoraussetzungen nach § 10 Absatz 2 Satz 1 MautSysG ergeben hat, dass
        diese nicht vorliegen und nicht geschaffen werden können,
     3. die vom Anbieter im Rahmen von § 3 dieses Vertrages gemachten Angaben unkorrekt oder unvollständig
        gewesen sind,
     4. durch den Wechsel des wirtschaftlich Berechtigten beim Anbieter wesentliche Interessen der
        Bundesrepublik Deutschland beeinträchtigt werden,
     5. der Anbieter in nicht unerheblicher Weise gegen seine Verpflichtungen nach § 5 dieses Vertrages
        verstößt,
     6. der Anbieter seine Verpflichtungen aus § 6 dieses Vertrages nicht erfüllt oder ein als Bankgarantie oder
        gleichwertiges Finanzinstrument gestelltes Instrument unwirksam oder undurchsetzbar ist oder wird oder
        ohne Ersatz endet,
     7. der Anbieter nicht nur vorübergehend den Versicherungsschutz nach § 7 dieses Vertrages nicht oder in
        nicht ausreichender Weise besitzt oder nicht nachweist,
     8. der Mauterheber seine nach § 8 dieses Vertrages erforderliche Zustimmung endgültig verweigert hat,
     9. der Anbieter in nicht unerheblicher Weise gegen seine Verpflichtungen aus § 9 dieses Vertrages verstößt,
     10. der Anbieter wiederholt und in nicht unerheblicher Weise gegen seine Verpflichtungen aus § 11 dieses
         Vertrages verstößt,
     11. der Anbieter wiederholt und in nicht unerheblicher Weise gegen seine Verpflichtungen aus § 12 dieses
         Vertrages verstößt,
     12. der Anbieter in nicht unerheblicher Weise gegen seine Verpflichtungen zur Gewährleistung des
         Datenschutzes gemäß § 13 dieses Vertrages verstößt,
     13. der Anbieter in nicht unerheblicher Weise gegen seine Verpflichtungen zur Gewährleistung der
         Datensicherheit gemäß § 14 dieses Vertrages verstößt,
     14. der Anbieter wiederholt und in nicht unerheblicher Weise gegen seine Verpflichtungen aus § 15 dieses
         Vertrages verstößt,
     15. der Anbieter wiederholt und in nicht unerheblicher Weise gegen seine Verpflichtungen aus § 16 dieses
         Vertrages verstößt; ein wichtiger Grund liegt auch dann vor, wenn es sich um einen einmaligen,
         besonders schwerwiegenden Verstoß gegen die Verpflichtung zur Geheimhaltung handelt,
     16. der Anbieter eine EETS-Erfassungsquote von 95,000 % innerhalb eines Kalenderjahres in mehr als zwei
         Monaten oder in zwei aufeinanderfolgenden Monaten unterschreitet,
     17. der Anbieter eine DSRC-Quote von 96,000 % innerhalb eines Kalenderjahres in mehr als zwei Monaten
         oder in zwei aufeinanderfolgenden Monaten unterschreitet,
     18. der Anbieter Nutzerlisten gemäß § 4j BFStrMG wiederholt nicht, nicht rechtzeitig oder nicht vollständig
         überträgt,
     19. der Anbieter wiederholt und in nicht unerheblichem Umfang entgegen § 19 Bordgeräte auf die Sperrliste
         setzt, bevor er diese gesperrt hat,
     20. der Anbieter sich weigert, das Verfahren zur Feststellung der Gebrauchstauglichkeit gemäß § 23 dieses
         Vertrages erneut durchzuführen, oder das Verfahren nicht zu einer Feststellung der
         Gebrauchstauglichkeit führt,
     21. der Anbieter entgegen § 12 Absatz 1 MautSysG seine Verpflichtung innerhalb von 36 Monaten nach
         seiner Registrierung Zulassungsverträge über alle mautpflichtigen Streckennetze mit elektronischen
         Mautsystemen im Anwendungsbereich der Richtlinie (EU) 2019/520 in mindestens vier Mitgliedstaaten
         der Europäischen Union abzuschließen, nicht erfüllt oder seine Verpflichtung zur Wiederherstellung der
         Abdeckung der mautpflichtigen Streckennetze nicht erfüllt,
     22. aufgrund von Rechtsänderungen auf nationaler oder europäischer Ebene die Grundlagen der
         Mauterhebung im EETS-Gebiet BFStrMG oder die Grundlagen für die Indienststellung des EETS
         wegfallen oder
     23. der Anbieter wiederholt und in nicht unerheblicher Weise gegen die Vorgaben für das EETS-Gebiet
         BFStrMG verstößt; ein wichtiger Grund liegt auch dann vor, wenn es sich um einen einmaligen,
         besonders schwerwiegenden Verstoß gegen die Vorgaben für das EETS-Gebiet BFStrMG handelt.“
  o) § 35 wird wie folgt geändert:
     aa) Absatz 1 wird wie folgt gefasst:
            „(1) Sämtliche Mitteilungen gemäß oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag sind in Textform und in
         deutscher Sprache abzufassen und an die mit dem Mauterheber abgestimmten E-Mail-Adressen zu
         richten. Satz 1 gilt nicht für förmliche Zustellungen, diese sind schriftlich und in deutscher Sprache
         abzufassen.“
BGBl. 2023, Seite 59 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 59


     bb) Absatz 2 wird wie folgt gefasst:
            „(2) Förmliche Zustellungen an den Mauterheber in Zusammenhang mit diesem Vertrag sind an die
         folgende Anschrift zu richten:
         Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM), Werderstraße 34, 50672 Köln (Empfangsberechtigter)“.
     cc) Absatz 3 wird wie folgt gefasst:
           „(3) Mitteilungen an den Anbieter im Zusammenhang mit diesem Vertrag sind an die mit dem Anbieter
         abgestimmten E-Mail-Adressen zu richten.“
  p) In § 37 wird im letzten Satz nach den Wörtern „erkannt hätten” ein Punkt gestrichen.
  q) Die Anlage 1 zum EETS-Zulassungsvertrag wird wie folgt geändert:
     aa) Die Wörter „Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)“ werden durch die Wörter „Digitales und Verkehr
         (BMDV)“ ersetzt.
     bb) Die Wörter „Güterverkehr (BAG)“ wird durch die Wörter „Logistik und Mobilität (BALM)“ ersetzt.
     cc) In Abschnitt 2 wird nach der Angabe „SST 001“ das Wort „Blocklist“ durch das Wort „Sperrliste“ und die
         Wörter „EETS-Blocklist“ durch die Wörter „EETS-Sperrliste“ ersetzt.
  r) Die Anlage 5 zum EETS-Zulassungsvertrag wird wie folgt geändert:
     aa) In Abschnitt 3.1.2 wird in Absatz 7 Satz 2 nach der Angabe „§ 28 Absatz 3 Satz 2“ die Angabe
         „Buchstabe p“ durch die Angabe „Nummer 16“ ersetzt.
     bb) In Abschnitt 3.2.2 wird in Absatz 8 Satz 2 nach der Angabe „§ 28 Absatz 3 Satz 2“ die Angabe
         „Buchstabe p“ durch die Angabe „Nummer 16“ ersetzt.
     cc) Abschnitt 3.3.1 wird wie folgt geändert:
         aaa) In Absatz 7 Satz 2 wird nach der Angabe „§ 28 Absatz 3 Satz 2“ die Angabe „Buchstabe q“ durch die
              Angabe „Nummer 17“ ersetzt.
         bbb) Im letzten Absatz wird nach der Angabe „§ 28 Absatz 3 Satz 2“ die Angabe „Buchstabe q“ durch die
              Angabe „Nummer 17“ ersetzt.
     dd) In Abschnitt 3.5.1 wird im letzten Absatz nach dem Wort „Nummer“ die Angabe „3.4.1“ durch die Angabe
         „3.5.1“ ersetzt.
  s) Die Anlage 6 zum EETS-Zulassungsvertrag wird wie folgt geändert:
     aa) In Abschnitt 1. (Vorbemerkung) wird das Wort „BAG“ durch das Wort „BALM“ ersetzt.
     bb) In Abschnitt 3. (Fälligkeit) wird das Wort „BAG“ jeweils durch das Wort „BALM“ ersetzt.
  t) In Anlage 7 zum EETS-Zulassungsvertrag wird bei der Position „Mauterheber“ in der Spalte „Definition“ das
     Wort „BAG“ durch das Wort „BALM“ ersetzt.
BGBl. 2023, Seite 60 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 60


                                                      Artikel 4

                                                 Inkrafttreten
  (1) Diese Verordnung tritt vorbehaltlich des Absatzes 2 am Tag nach der Verkündung in Kraft.
  (2) Artikel 2 tritt am 1. Dezember 2023 in Kraft.


  Köln, den 27. November 2023

                                        Der Präsident
                            des Bundesamtes für Logistik und Mobilität
                                            Christian Hoffmann




                                    Herausgeber: Bundesministerium der Justiz


Herkunft dieses Textes

Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2023 I Nr. 329. Gesetze, Verordnungen und amtliche Bekanntmachungen sind amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG) und genießen keinen Urheberrechtsschutz. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).

Ableitung: pdf-layout · Prüfwert des Textes 8c42f0727278e1ac….