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Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 2022, S. 877

BGBl. 2022 I S. 877 · 2.268 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.

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BGBl. 2022, Seite 877 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 877




                          Vierte Verordnung
         zur Änderung der Steuerberatervergütungsverordnung

                                 Vom 10. Juni 2022


     Auf Grund des § 64 Absatz 1 Satz 1 und 2 des Steuerberatungsgesetzes, der
  zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 24. Juni 1994 (BGBl. I S. 1387) ge-
  ändert worden ist, verordnet das Bundesministerium der Finanzen nach An-
  hörung der Bundessteuerberaterkammer:

                                     Artikel 1
                                Änderung der
                      Steuerberatervergütungsverordnung
    § 24 Absatz 1 Nummer 11 der Steuerberatervergütungsverordnung vom
  17. Dezember 1981 (BGBl. I S. 1442), die zuletzt durch Artikel 30 des Gesetzes
  vom 7. Juli 2021 (BGBl. I S. 2363) geändert worden ist, wird durch folgende
  Nummern 11 und 11a ersetzt:
  „11. der Erklärung zur Feststellung nach dem Bewertungs-
       gesetz oder dem Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuer-
       gesetz, vorbehaltlich der Nummer 11a,                        1/       18/
                                                                      20 bis     20
       einer vollen Gebühr nach Tabelle A (Anlage 1); Gegen-
       standswert ist der erklärte Wert, jedoch mindestens
       25 000 Euro;
  11a. der Erklärung zur Feststellung oder Festsetzung für
       Zwecke der Grundsteuer im Rahmen des ab dem Jahr
       2025 anzuwendenden Grundsteuerrechts                         1/            9/
                                                                         20 bis        20
       einer vollen Gebühr nach Tabelle A (Anlage 1); Gegen-
       standswert ist der Grundsteuerwert oder, sofern dessen
       Feststellung nicht vorgesehen ist, der jeweilige Grund-
       steuermessbetrag dividiert durch die Grundsteuer-
       messzahl nach § 15 Absatz 1 Nummer 2 Buchstabe a
       des Grundsteuergesetzes, jedoch jeweils mindestens
       25 000 Euro;“.

                                     Artikel 2
                                   Inkrafttreten
     Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.



     Der Bundesrat hat zugestimmt.


     Berlin, den 10. Juni 2022

                   Der Bundesminister der Finanzen
                          Christian Lindner

Herkunft dieses Textes

Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2022 I S. 877. Gesetze, Verordnungen und amtliche Bekanntmachungen sind amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG) und genießen keinen Urheberrechtsschutz. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).

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