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Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 2022, S. 473
BGBl. 2022 I S. 473 · 4.863 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.
Textauszug (durchsuchbar)

Gesetz
zur Verlängerung des
Sozialdienstleister-Einsatzgesetzes und weiterer Regelungen
Vom 18. März 2022
Der Bundestag hat mit Zustimmung des Bundes-
rates das folgende Gesetz beschlossen:
Artikel 1
Änderung des
Sozialdienstleister-Einsatzgesetzes
Das Sozialdienstleister-Einsatzgesetz vom 27. März
2020 (BGBl. I S. 575, 578), das zuletzt durch Artikel 20
des Gesetzes vom 22. November 2021 (BGBl. I S. 4906)
geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
1. In § 4 Satz 5 werden die Wörter „Ab dem 1. Januar
2021“ durch die Wörter „Mit jedem Kalenderjahr“
ersetzt.
2. § 5 wird wie folgt geändert:
a) Der Überschrift wird die Angabe „; Verordnungs-
ermächtigung“ angefügt.
b) In Satz 3 wird die Angabe „19. März 2022“ durch
die Angabe „30. Juni 2022“ ersetzt.
c) Der folgende Satz wird angefügt:
„Die Bundesregierung wird ermächtigt, durch
Rechtsverordnung ohne Zustimmung des Bun-
desrates den besonderen Sicherstellungsauftrag
bis zum 23. September 2022 zu verlängern.“
Artikel 2
Änderung des
Fünften Buches Sozialgesetzbuch
Das Fünfte Buch Sozialgesetzbuch – Gesetzliche
Krankenversicherung – (Artikel 1 des Gesetzes vom
20. Dezember 1988, BGBl. I S. 2477, 2482), das zuletzt
durch Artikel 14 des Gesetzes vom 10. Dezember 2021
(BGBl. I S. 5162) geändert worden ist, wird wie folgt
geändert:
1. In § 45 Absatz 2a Satz 3 wird die Angabe „19. März
2022“ durch die Angabe „23. September 2022“ er-
setzt.
2. In § 111 Absatz 5 Satz 6 werden nach dem Wort
„kann“ die Wörter „im Einvernehmen mit dem Bun-
desministerium der Finanzen“ eingefügt und werden
die Wörter „bis zum 19. März 2022“ durch die Wör-
ter „längstens bis zum Ablauf des 23. September
2022“ ersetzt.
3. In § 111c Absatz 3 Satz 6 werden nach dem Wort
„kann“ die Wörter „im Einvernehmen mit dem Bun-
desministerium der Finanzen“ eingefügt und werden
die Wörter „bis zum 19. März 2022“ durch die Wör-
ter „längstens bis zum Ablauf des 23. September
2022“ ersetzt.
Artikel 3
Änderung des
Krankenhausfinanzierungsgesetzes
§ 23 Absatz 2 Nummer 5 des Krankenhausfinanzie-
rungsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung
vom 10. April 1991 (BGBl. I S. 886), das zuletzt durch
Artikel 3 des Gesetzes vom 10. Dezember 2021 (BGBl. I
S. 5162) geändert worden ist, wird wie folgt gefasst:
„5. einen von § 22 Absatz 1 Satz 2 abweichenden Zeit-
raum regeln und“.
Artikel 4
Änderung des
Infektionsschutzgesetzes
In § 56 Absatz 1a Satz 5 des Infektionsschutzgeset-
zes vom 20. Juli 2000 (BGBl. I S. 1045), das zuletzt
durch Artikel 1 des Gesetzes vom 18. März 2022
(BGBl. I S. 466) geändert worden ist, wird die Angabe
„19. März 2022“ durch die Angabe „23. September
2022“ ersetzt.
Artikel 5
Änderung des
Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes
Das Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz in der
Fassung der Bekanntmachung vom 27. Januar 2015
(BGBl. I S. 33) das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes
vom 15. Februar 2021 (BGBl. I S. 239) geändert wor-
den ist, wird wie folgt geändert:
1. In § 2b Absatz 1 Satz 4 wird die Angabe „31. Dezem-
ber 2021“ durch die Angabe „23. September 2022“
ersetzt.

2. In § 27 Absatz 3 wird die Angabe „31. Dezember
2021“ durch die Angabe „23. September 2022“ er-
setzt.
Artikel 6
Änderung des
Arbeitsschutzgesetzes
In § 18 Absatz 3 Satz 2 des Arbeitsschutzgesetzes
vom 7. August 1996 (BGBl. I S. 1246), das zuletzt
durch Artikel 12 des Gesetzes vom 22. November 2021
(BGBl. I S. 4906) geändert worden ist, werden die Wör-
ter „sechs Monate nach Aufhebung der Feststellung
der epidemischen Lage von nationaler Tragweite“
durch die Wörter „mit Ablauf des 23. September 2022“
ersetzt.
Artikel 7
Inkrafttreten
Dieses Gesetz tritt am Tag nach der Verkündung in
Kraft.
Das vorstehende Gesetz wird hiermit ausgefertigt.
Es ist im Bundesgesetzblatt
Berlin, den 18. März 2022
zu verkünden.
Der Bundespräsident
Steinmeier
Der Bundeskanzler
Olaf Scholz
Der Bundesminister
für Arbeit und Soziales
Hubertus Heil
Herkunft dieses Textes
Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2022 I S. 473. Gesetze, Verordnungen und amtliche Bekanntmachungen sind amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG) und genießen keinen Urheberrechtsschutz. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).
Ableitung: issue-pdf-decol ·
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