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Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 2022, S. 2413
BGBl. 2022 I S. 2413 · 2.289 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.
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Verordnung
zur Änderung der Steueroasen-Abwehrverordnung
Vom 16. Dezember 2022
Auf Grund des § 3 Absatz 1 Satz 1 des Steueroasen-Abwehrgesetzes vom
25. Juni 2021 (BGBl. I S. 2056) in Verbindung mit § 1 Absatz 1 des Zuständig-
keitsanpassungsgesetzes vom 16. August 2002 (BGBl. I S. 3165) und dem
Organisationserlass vom 8. Dezember 2021 (BGBl. I S. 5176) verordnen das
Bundesministerium der Finanzen und das Bundesministerium für Wirtschaft
und Klimaschutz mit Zustimmung des Bundesrates:
Artikel 1
§ 2 der Steueroasen-Abwehrverordnung vom 20. Dezember 2021 (BGBl. I
S. 5236) wird wie folgt gefasst:
„§ 2
Nicht kooperative Steuerhoheitsgebiete
Folgende Steuerhoheitsgebiete sind nach Maßgabe des § 2 Absatz 1 des
Gesetzes nicht kooperativ und werden im Anhang I der Schlussfolgerungen
des Rates zur überarbeiteten EU-Liste nicht kooperativer Länder und Gebiete
für Steuerzwecke vom 4. Oktober 2022 (ABl. C 391 vom 12.10.2022, S. 2) als
nicht kooperativ genannt:
1. Amerikanisch-Samoa (seit dem 24. Dezember 2021),
2. Anguilla (seit dem 21. Dezember 2022),
3. Bahamas (seit dem 21. Dezember 2022),
4. Fidschi (seit dem 24. Dezember 2021),
5. Guam (seit dem 24. Dezember 2021),
6. Palau (seit dem 24. Dezember 2021),
7. Panama (seit dem 24. Dezember 2021),
8. Samoa (seit dem 24. Dezember 2021),
9. Trinidad und Tobago (seit dem 24. Dezember 2021),
10. Turks- und Caicosinseln (seit dem 21. Dezember 2022),
11. Amerikanische Jungferninseln (seit dem 24. Dezember 2021),
12. Vanuatu (seit dem 24. Dezember 2021).“
Artikel 2
Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.
Der Bundesrat hat zugestimmt.
Berlin, den 16. Dezember 2022
Der Bundesminister der Finanzen
Christian Lindner
Der Bundesminister
für Wirtschaft und Klimaschutz
Robert Habeck
Herkunft dieses Textes
Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2022 I S. 2413. Gesetze, Verordnungen und amtliche Bekanntmachungen sind amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG) und genießen keinen Urheberrechtsschutz. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).
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