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Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 2021, S. 1087

BGBl. 2021 I S. 1087 · 36.471 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.

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BGBl. 2021, Seite 1087 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 1087
                                          Gesetz
                                     zur Änderung des
              Medizinprodukterecht-Durchführungsgesetzes und weiterer Gesetze
                                                         Vom 12. Mai 2021

   Der Bundestag hat das folgende Gesetz beschlossen:

                      Inhaltsübersicht

Artikel 1      Änderung des Medizinprodukterecht-Durchfüh-
               rungsgesetzes
Artikel 2      Weitere Änderung des Medizinprodukterecht-Durch-
               führungsgesetzes
Artikel   3    Änderung des Atomgesetzes
Artikel   4    Änderung des Fünften Buches Sozialgesetzbuch

Artikel   5    Änderung des Heilmittelwerbegesetzes

Artikel   6    Weitere Änderung des Heilmittelwerbegesetzes
Artikel   7    Änderung des Arzneimittelgesetzes
Artikel   8    Weitere Änderung des Arzneimittelgesetzes
Artikel   9    Änderung des Lebensmittel- und Futtermittelgesetz-
               buches
Artikel 10     Weitere Änderung des Lebensmittel- und Futtermit-
               telgesetzbuches
Artikel 11     Änderung der Elektro- und Elektronikgeräte-Stoff-
               Verordnung

Artikel 12     Weitere Änderung der Elektro- und Elektronikgeräte-

               Stoff-Verordnung
Artikel 13     Änderung des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes
Artikel 14     Weitere Änderung des Elektro- und Elektronikgerä-
               tegesetzes

Artikel 15   Änderung der Mess- und Eichverordnung
Artikel 16   Änderung des Chemikaliengesetzes
Artikel 17   Weitere Änderung des Chemikaliengesetzes

Artikel 18   Änderung des Produktsicherheitsgesetzes
Artikel 19   Änderung des Medizinprodukte-EU-Anpassungs-
             gesetzes
Artikel 20   Inkrafttreten

                         Artikel 1

                  Änderung des

   Medizinprodukterecht-Durchführungsgesetzes

   Das Medizinprodukterecht-Durchführungsgesetz vom
28. April 2020 (BGBl. I S. 960), das zuletzt durch Ar-
tikel 3 des Gesetzes vom 28. April 2020 (BGBl. I S. 960)
geändert worden ist, wird wie folgt geändert:

 1. In der Inhaltsübersicht werden nach der Angabe
    zu § 17 die folgenden Angaben eingefügt:

      „§ 17a Wahrnehmung der mit der Notifizierung

             und Benennung verbundenen Aufgaben

      § 17b    Anerkennung von Benannten Stellen für
               die Zertifizierung von Gesundheitsein-
               richtungen und externen Aufbereitern
BGBl. 2021, Seite 1088 — Originalseite als Abbildung
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   § 17c    Überwachung anerkannter Benannter
            Stellen für die Zertifizierung von Gesund-

            heitseinrichtungen und externen Aufbe-

            reitern“.

2. In § 1 werden die Wörter „(ABl. L 117 vom
   5.5.2017, S. 1; L 117 vom 3.5.2019, S. 9)“ durch
   die Wörter „(ABl. L 117 vom 5.5.2017, S. 1; L 117
   vom 3.5.2019, S. 9; L 334 vom 27.12.2019,
   S. 165), die durch die Verordnung (EU) 2020/561
   (ABl. L 130 vom 24.4.2020, S. 18) geändert wor-
   den ist, in der jeweils geltenden Fassung“ ersetzt.

3. § 2 Absatz 1 Satz 2 wird wie folgt gefasst:

   „Für In-vitro-Diagnostika sind bis einschließlich
   25. Mai 2022 weiter anzuwenden:
   1. das Medizinproduktegesetz in der Fassung der
      Bekanntmachung vom 7. August 2002 (BGBl. I
      S. 3146), das zuletzt durch Artikel 223 der Ver-
      ordnung vom 19. Juni 2020 (BGBl. I S. 1328)
      geändert worden ist, in der bis einschließlich
      25. Mai 2021 geltenden Fassung,
   2. die Medizinprodukte-Verordnung vom 20. De-
      zember 2001 (BGBl. I S. 3854), die zuletzt
      durch Artikel 3 der Verordnung vom 27. Sep-
      tember 2016 (BGBl. I S. 2203) geändert wor-
      den ist, in der bis einschließlich 25. Mai 2021
      geltenden Fassung und

   3. die Verordnung über klinische Prüfungen von
      Medizinprodukten vom 10. Mai 2010 (BGBl. I
      S. 555), die zuletzt durch Artikel 4 der Verord-
      nung vom 13. Juli 2020 (BGBl. I S. 1692) ge-
      ändert worden ist, in der bis einschließlich
      25. Mai 2021 geltenden Fassung.“

4. In § 10 Satz 3 wird die Angabe „26. Mai 2020“
   durch die Angabe „26. Mai 2021“ und die Angabe
   „27. Mai 2025“ durch die Angabe „26. Mai 2025“
   ersetzt.
5. Nach § 17 werden die folgenden §§ 17a bis 17c
   eingefügt:
                         „§ 17a

        Wahrnehmung der mit der Notifizierung
        und Benennung verbundenen Aufgaben

      (1) Die Wahrnehmung der den Mitgliedstaaten
   zukommenden und mit der Notifizierung und Be-
   nennung verbundenen Aufgaben des Kapitels IV
   der Verordnung (EU) 2017/745 sowie des Kapi-
   tels IV der Verordnung (EU) 2017/746 des Euro-
   päischen Parlaments und des Rates vom 5. April
   2017 über In-vitro-Diagnostika und zur Aufhe-
   bung der Richtlinie 98/79/EG und des Beschlus-
   ses 2010/227/EU der Kommission (ABl. L 117
   vom 5.5.2017, S. 176; L 117 vom 3.5.2019, S. 11;
   L 334 vom 27.12.2019, S. 167) obliegen der für
   Benannte Stellen zuständigen Behörde.

      (2) Hat ein anderer Mitgliedstaat eine Konfor-
   mitätsbewertungsstelle nach Artikel 42 der Ver-
   ordnung (EU) 2017/745 oder Artikel 38 der Ver-
   ordnung (EU) 2017/746 notifiziert, entscheidet
   die für Benannte Stellen zuständige Behörde, ob
   dagegen Einwände nach Artikel 42 Absatz 6 der
   Verordnung (EU) 2017/745 oder Artikel 38 Ab-
   satz 6 der Verordnung (EU) 2017/746 zu erheben
   sind.

                      § 17b

                 Anerkennung von

             Benannten Stellen für die

  Zertifizierung von Gesundheitseinrichtungen
             und externen Aufbereitern

   (1) Eine Benannte Stelle, die nach Kapitel IV
der Verordnung (EU) 2017/745 benannt ist, kann
bei der für Benannte Stellen zuständigen Behörde
die Anerkennung beantragen als Benannte Stelle
für die Zertifizierung der Einhaltung

1. der Gemeinsamen Spezifikationen nach Arti-
   kel 17 Absatz 5 der Verordnung (EU) 2017/745
   in Verbindung mit der Durchführungsverord-
   nung (EU) 2020/1207 der Kommission vom
   19. August 2020 zur Festlegung von Vorschrif-
   ten zur Anwendung der Verordnung (EU)
   2017/745 des Europäischen Parlaments und
   des Rates hinsichtlich gemeinsamer Spezifika-
   tionen für die Aufbereitung von Einmalproduk-
   ten (ABl. L 273 vom 20.8.2020, S. 3) in der je-
   weils geltenden Fassung und der Empfehlung
   nach § 8 Absatz 2 der Medizinprodukte-Betrei-
   berverordnung oder
2. der Empfehlung nach § 8 Absatz 2 der Medi-
   zinprodukte-Betreiberverordnung.

Der Antrag und die für die Durchführung des An-
erkennungsverfahrens erforderlichen Unterlagen
sind in deutscher oder englischer Sprache einzu-
reichen.

   (2) Die für Benannte Stellen zuständige Be-
hörde erteilt die Anerkennung, wenn die antrag-
stellende Benannte Stelle geeignet und in der
Lage ist, die Aufgaben einer Benannten Stelle für
Gesundheitseinrichtungen und externe Aufberei-
ter wahrzunehmen, die Einmalprodukte oder Me-
dizinprodukte mit besonders hohen Anforderun-
gen an die Aufbereitung nach der Empfehlung
nach § 8 Absatz 2 der Medizinprodukte-Be-
treiberverordnung aufbereiten. Die Anerkennung
kann unter Auflagen erteilt werden. Die Anerken-
nung ist zu befristen.

  (3) Die Anerkennung erlischt

1. mit Fristablauf,
2. mit der Einstellung des Betriebs der Benannten
   Stelle,

3. mit dem Verlust der Benennung als Benannte
   Stelle nach Kapitel IV der Verordnung (EU)
   2017/745 oder
4. durch Verzicht der Benannten Stelle.

Die Einstellung des Betriebs oder der Verzicht
sind der für Benannte Stellen zuständigen Be-
hörde unverzüglich schriftlich mitzuteilen.

   (4) Die für Benannte Stellen zuständige Be-
hörde hat die Anerkennung zurückzunehmen,
wenn nachträglich bekannt wird, dass eine aner-
kannte Benannte Stelle bei der Anerkennung nicht
die Voraussetzungen für eine Anerkennung erfüllt
hat. Sie hat die Anerkennung zu widerrufen, wenn
die Voraussetzungen für eine Anerkennung nach-
träglich weggefallen sind. An Stelle des Widerrufs
BGBl. 2021, Seite 1089 — Originalseite als Abbildung
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   kann die für Benannte Stellen zuständige Behörde
   das Ruhen der Anerkennung anordnen. Im
   Übrigen bleiben die den §§ 48 und 49 des
   Verwaltungsverfahrensgesetzes entsprechenden
   landesgesetzlichen Vorschriften unberührt.

     (5) Die für Benannte Stellen zuständige Be-
   hörde macht die nach Absatz 2 anerkannten Be-
   nannten Stellen auf ihrer Internetseite bekannt.

                          § 17c
                      Überwachung
         anerkannter Benannter Stellen für die
      Zertifizierung von Gesundheitseinrichtungen
                 und externen Aufbereitern

     (1) Die für Benannte Stellen zuständige Be-
   hörde überwacht die anerkannten Benannten
   Stellen nach § 17b.
      (2) Die für Benannte Stellen zuständige Be-
   hörde trifft die Anordnungen, die zur Beseitigung
   festgestellter Mängel oder zur Verhinderung künf-
   tiger Mängel notwendig sind.

      (3) Die für Benannte Stellen zuständige Be-

   hörde kann von einer anerkannten Benannten

   Stelle und deren Personal, das mit der Leitung

   und Durchführung von Fachaufgaben beauftragt

   ist, die zur Erfüllung ihrer Überwachungsaufgaben

   erforderlichen Auskünfte und sonstige Unterstüt-

   zung einschließlich der Vorlage von Unterlagen

   verlangen.

      (4) Die für Benannte Stellen zuständige Be-
   hörde ist befugt, die anerkannten Benannten Stel-
   len bei Überprüfungen zu begleiten.“

5a. In § 22 Satz 1 wird die Angabe „§§ 19 und 21“

    durch die Angabe „§§ 17c, 19 und 21“ ersetzt.

5b. In § 23 Satz 1 werden die Wörter „§ 19 Absatz 3
    oder § 21 Absatz 3“ durch die Wörter „§ 17c Ab-
    satz 3, § 19 Absatz 3 oder § 21 Absatz 3“ ersetzt.

6. § 63 wird wie folgt gefasst:

                          „§ 63

                    Meldepflichten
             des Prüfers oder Hauptprüfers

     Der Prüfer oder Hauptprüfer meldet dem Spon-

   sor einer klinischen Prüfung oder sonstigen klini-

   schen Prüfung

   1. unverzüglich
      a) jedes schwerwiegende unerwünschte Er-
         eignis im Sinne des Artikels 2 Nummer 58
         der Verordnung (EU) 2017/745 sowie

      b) jeden Produktmangel im Sinne des Artikels 2
         Nummer 59 der Verordnung (EU) 2017/745,
         der bei Ausbleiben angemessener Maßnah-
         men oder eines Eingriffs oder unter weniger
         günstigen Umständen zu schwerwiegenden
         unerwünschten Ereignissen hätte führen
         können,
   2. entsprechend den zeitlichen Vorgaben des
      Prüfplans jede Art von unerwünschten Ereig-
      nissen im Sinne des Artikels 2 Nummer 57
      der Verordnung (EU) 2017/745.“

7. Dem § 64 wird folgender Absatz 4 angefügt:

      „(4) Die Absätze 1 bis 3 gelten nicht für sons-
   tige klinische Prüfungen im Sinne des § 47 Ab-
   satz 3.“

8. Dem § 72 wird folgender Absatz 6 angefügt:
      „(6) Produkte, die Eigentum des Patienten
   sind, dürfen für Untersuchungszwecke im Rah-
   men der Risikobewertung nach § 71 Absatz 2
   nur nach vorheriger Einwilligung des Patienten
   oder, falls dieser nicht in der Lage ist, eine Einwil-
   ligung nach Aufklärung zu erteilen, seines gesetz-
   lichen oder rechtsgeschäftlichen Vertreters an
   den Hersteller oder an die zuständige Bundes-
   oberbehörde übergeben werden. Die Aufklärung
   und Einholung der Einwilligung des Patienten
   obliegen dem Hersteller oder der zuständigen
   Bundesoberbehörde; er oder sie kann sich hierzu
   der Mitwirkung durch Anwender und Betreiber
   bedienen. Dem Patienten sind Abschriften von
   Unterlagen, die er im Zusammenhang mit der
   Aufklärung oder Einwilligung unterzeichnet hat,
   auszuhändigen. Satz 1 gilt entsprechend für eine

   Untersuchung, bei der eine Zerstörung des

   Produkts unvermeidbar ist; auf die Gefahr der

   Zerstörung des Produkts ist der Patient vor Ertei-

   lung der Einwilligung nach Satz 1 hinzuweisen.

   Vor unvermeidbaren zerstörenden Untersuchun-

   gen erstellen die Hersteller, die zuständige Bun-

   desoberbehörde oder die von ihr beauftragten

   Sachverständigen eine Fotodokumentation des
   zu untersuchenden Produktes. Diese Fotodoku-
   mentation sowie eine Kopie des Untersuchungs-
   berichts sind dem betroffenen Patienten oder
   seinem gesetzlichen oder rechtsgeschäftlichen

   Vertreter auf Nachfrage auszuhändigen. Auf das

   Recht nach Satz 6 sowie die Kontaktdaten des
   nach Satz 2 Verpflichteten ist der Patient vor Er-
   teilung der Einwilligung nach Satz 1 hinzuweisen.“

9. § 85 wird wie folgt geändert:

   a) In Absatz 1a werden die Wörter „Artikel 27

      Absatz 3 Satz 1 der Verordnung (EG) Nr.
      765/2008 des Europäischen Parlaments und
      des Rates vom 9. Juli 2008 über die Vorschrif-
      ten für die Akkreditierung und Marktüberwa-

      chung im Zusammenhang mit der Vermarktung

      von Produkten und zur Aufhebung der Verord-

      nung (EWG) Nr. 339/93 des Rates (ABl. L 218
      vom 13.8.2008, S. 30)“ durch die Wörter „Arti-
      kel 26 Absatz 1 der Verordnung (EU)
      2019/1020 des Europäischen Parlaments und
      des Rates vom 20. Juni 2019 über Marktüber-
      wachung und die Konformität von Produkten
      sowie zur Änderung der Richtlinie 2004/42/EG
      und der Verordnungen (EG) Nr. 765/2008 und
      (EU) Nr. 305/2011 (ABl. L 169 vom 25.6.2019,
      S. 1) in der jeweils geltenden Fassung“ ersetzt.

   b) Nach Absatz 1a wird folgender Absatz 1b ein-
      gefügt:
        „(1b) Die Aufgabe der Marktüberwachung
      von über das Internet oder über eine andere
      Form des Fernabsatzes nach Artikel 6 der Ver-
      ordnung (EU) 2017/745 zum Verkauf angebo-
BGBl. 2021, Seite 1090 — Originalseite als Abbildung
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       tenen Produkten liegt, sofern kein Hersteller
       oder Bevollmächtigter in der Europäischen
       Union vorhanden ist, bei der Überwachungs-
       behörde, in deren Bezirk das Produkt geliefert

       wurde. Sind nach Satz 1 mehrere Behörden

       zuständig, so entscheidet die zuständige Be-

       hörde, die zuerst mit der Sache befasst wor-

       den ist.“

10. In § 92 Absatz 2 wird die Angabe „(ABl. L 117 vom

    5.5.2017, S. 1)“ durch die Wörter „(ABl. L 117 vom

    5.5.2017, S. 1; L 117 vom 3.5.2019, S. 9; L 334
    vom 27.12.2019, S. 165), die durch die Verord-
    nung (EU) 2020/561 (ABl. L 130 vom 24.4.2020,
    S. 18) geändert worden ist,“ ersetzt.
11. § 96 wird wie folgt gefasst:
                           „§ 96
                 Übergangsvorschrift
          aus Anlass von Artikel 123 Absatz 3
       Buchstabe e der Verordnung (EU) 2017/745
        (1) Unbeschadet des Artikels 120 Absatz 8 der
     Verordnung (EU) 2017/745 gelten für die Regis-
     trierung von Produkten § 25 Absatz 1, 4 und 5

     und § 33 des Medizinproduktegesetzes in der

     bis einschließlich 25. Mai 2021 geltenden Fas-

     sung bis zu dem in Artikel 123 Absatz 3 Buch-
     stabe e der Verordnung (EU) 2017/745 genannten
     Datum.
        (2) Unbeschadet des Artikels 120 Absatz 8 der
     Verordnung (EU) 2017/745 sind anstelle der nach
     Artikel 56 Absatz 5 der Verordnung (EU) 2017/745
     vorgeschriebenen Informationen von den Be-
     nannten Stellen bis zu dem in Artikel 123 Absatz 3
     Buchstabe e der Verordnung (EU) 2017/745 ge-
     nannten Datum die in § 18 Absatz 3 Nummer 1
     des Medizinproduktegesetzes in der bis ein-
     schließlich 25. Mai 2021 geltenden Fassung vor-
     geschriebenen Informationen an das Bundesin-
     stitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zu
     übermitteln. Bis zu dem in Artikel 123 Absatz 3
     Buchstabe e der Verordnung (EU) 2017/745 ge-
     nannten Datum sind § 18 Absatz 4 und § 33 des
     Medizinproduktegesetzes in der bis einschließlich
     25. Mai 2021 geltenden Fassung entsprechend
     anzuwenden. Die Sätze 1 und 2 gelten auch für

     Bescheinigungen, die nach Artikel 120 Absatz 6

     Satz 2 der Verordnung (EU) 2017/745 oder Arti-

     kel 110 Absatz 6 Satz 2 der Verordnung (EU)
     2017/746 vor dem 26. Mai 2021 rechtmäßig aus-

     gestellt wurden. Bescheinigungen nach Satz 3,
     die am 26. Mai 2021 noch nicht gemäß den Sät-
     zen 1 und 2 an das Bundesinstitut für Arzneimittel
     und Medizinprodukte übermittelt wurden, sind
     von den Benannten Stellen spätestens bis zum
     1. September 2021 zu übermitteln.“
12. In § 97 Absatz 1 Satz 1 wird in dem Satzteil vor

    Nummer 1 die Angabe „26. Mai 2020“ durch die
    Angabe „26. Mai 2021“ ersetzt.
13. In § 98 Satz 1 wird die Angabe „26. Mai 2020“
    durch die Angabe „26. Mai 2021“ ersetzt.

14. § 99 wird wie folgt geändert:
     a) Absatz 1 wird wie folgt geändert:
       aa) In dem Satzteil vor Nummer 1 wird die An-
           gabe „25. Mai 2020“ durch die Angabe

            „25. Mai 2021“ und die Angabe „26. Mai
            2020“ durch die Angabe „26. Mai 2021“
            ersetzt.

        bb) In Nummer 1 wird die Angabe „27. Mai

            2025“ durch die Angabe „26. Mai 2025“

            und die Angabe „25. Mai 2020“ durch die

            Angabe „25. Mai 2021“ ersetzt.

        cc) In Nummer 3 wird die Angabe „25. Mai

            2020“ durch die Angabe „25. Mai 2021“

            ersetzt.

     b) In Absatz 2 Satz 2 wird die Angabe „25. Mai
        2020“ durch die Angabe „25. Mai 2021“ er-
        setzt.
     c) Absatz 3 wird wie folgt geändert:
        aa) In den Sätzen 1 und 2 wird jeweils die An-
            gabe „25. Mai 2020“ durch die Angabe
            „25. Mai 2021“ ersetzt.
        bb) In Satz 3 werden die Wörter „die DIMDI-
            Verordnung vom 4. Dezember 2002 (BGBl. I
            S. 4456) und“ gestrichen.

     d) In Absatz 5 Satz 1 wird jeweils die Angabe

        „26. Mai 2020“ durch die Angabe „26. Mai

        2021“ ersetzt.

     e) Nach Absatz 5 wird folgender Absatz 5a ein-
        gefügt:
           „(5a) Für klinische Prüfungen, die nach dem
        26. Mai 2021 begonnen werden sollen, können
        ab dem 1. April 2021 Anträge nach § 33 oder
        § 48 über das Deutsche Medizinprodukteinfor-
        mations- und Datenbanksystem nach § 86 ge-
        stellt werden. Die Ethik-Kommissionen führen
        die Prüfung und Bewertung von Anträgen nach
        Satz 1 auf der Grundlage der ab dem 26. Mai
        2021 geltenden Anforderungen der Verord-
        nung (EU) 2017/745 und nach den Verfahren
        der §§ 33 bis 37 oder der §§ 48 bis 52 durch.
        Abweichend von den in den §§ 36 und 51 ge-
        nannten Fristen übermittelt die zuständige
        Ethik-Kommission die nach § 37 oder § 52 er-
        forderliche Stellungnahme dem Sponsor frü-
        hestens am 26. Mai 2021.“

     f) In den Absätzen 6 und 7 wird jeweils die An-

        gabe „25. Mai 2020“ durch die Angabe „25. Mai

        2021“ ersetzt.

                       Artikel 2

             Weitere Änderung des
  Medizinprodukterecht-Durchführungsgesetzes
  Das     Medizinprodukterecht-Durchführungsgesetz,
das zuletzt durch Artikel 1 dieses Gesetzes geändert
worden ist, wird wie folgt geändert:

1. § 1 wird wie folgt gefasst:

                           „§ 1
                  Zweck des Gesetzes

    Dieses Gesetz dient der Durchführung und Er-
  gänzung
  1. der Verordnung (EU) 2017/745 des Europäischen
     Parlaments und des Rates vom 5. April 2017
     über Medizinprodukte, zur Änderung der Richt-
BGBl. 2021, Seite 1091 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 1091
     linie 2001/83/EG, der Verordnung (EG) Nr.
     178/2002 und der Verordnung (EG) Nr.
     1223/2009 und zur Aufhebung der Richtlinien
     90/385/EWG und 93/42/EWG des Rates (ABl.
     L 117 vom 5.5.2017, S. 1; L 117 vom 3.5.2019,
     S. 9; L 334 vom 27.12.2019, S. 165), die durch
     die Verordnung (EU) 2020/561 (ABl. L 130 vom
     24.4.2020, S. 18) geändert worden ist, in der je-
     weils geltenden Fassung und
  2. der Verordnung (EU) 2017/746 des Europäischen
     Parlaments und des Rates vom 5. April 2017
     über In-vitro-Diagnostika und zur Aufhebung der
     Richtlinie 98/79/EG und des Beschlusses
     2010/227/EU der Kommission (ABl. L 117 vom
     5.5.2017, S. 176; L 117 vom 3.5.2019, S. 11;
     L 334 vom 27.12.2019, S. 167) in der jeweils gel-
     tenden Fassung.“

2. In § 17a Absatz 1 werden die Wörter „des Euro-
   päischen Parlaments und des Rates vom 5. April
   2017 über In-vitro-Diagnostika und zur Aufhebung
   der Richtlinie 98/79/EG und des Beschlusses
   2010/227/EU der Kommission (ABl. L 117 vom
   5.5.2017, S. 176; L 117 vom 3.5.2019, S. 11; L 334
   vom 27.12.2019, S. 167)“ gestrichen.
3. § 63 wird wie folgt geändert:
  a) Der Wortlaut wird Absatz 1.

  b) Folgender Absatz 2 wird angefügt:
       „(2) Der Prüfer oder Hauptprüfer meldet dem
     Sponsor einer Leistungsstudie
     1. unverzüglich
        a) jedes schwerwiegende unerwünschte Er-
           eignis im Sinne des Artikels 2 Nummer 61
           der Verordnung (EU) 2017/746 sowie
        b) jeden Produktmangel im Sinne des Arti-
           kels 2 Nummer 62 der Verordnung (EU)
           2017/746, der bei Ausbleiben angemesse-
           ner Maßnahmen oder eines Eingriffs oder
           unter weniger günstigen Umständen zu
           schwerwiegenden unerwünschten Ereig-
           nissen hätte führen können,

     2. entsprechend den zeitlichen Vorgaben des
        Prüfplans jede Art von unerwünschten Ereig-
        nissen im Sinne des Artikels 2 Nummer 60 der
        Verordnung (EU) 2017/746.“
4. In § 85 Absatz 1b Satz 1 werden nach der Angabe
   „Verordnung (EU) 2017/745“ die Wörter „oder nach
   Artikel 6 der Verordnung (EU) 2017/746“ eingefügt.
5. In § 92 Absatz 3 wird die Angabe „(ABl. L 117 vom
   5.5.2017, S. 176)“ durch die Wörter „(ABl. L 117
   vom 5.5.2017, S. 176; L 117 vom 3.5.2019, S. 11;
   L 334 vom 27.12.2019, S. 167)“ ersetzt.
6. In § 100 Absatz 1, 2 Satz 2, Absatz 3 Satz 1, Ab-
   satz 4 und 5 wird jeweils die Angabe „25. Mai 2020“
   durch die Angabe „25. Mai 2021“ ersetzt.

                       Artikel 3

                   Änderung des
                   Atomgesetzes
  In § 26 Absatz 4 Nummer 1 des Atomgesetzes in der
Fassung der Bekanntmachung vom 15. Juli 1985
(BGBl. I S. 1565), das zuletzt durch Artikel 3 des Ge-

setzes vom 7. Dezember 2020 (BGBl. I S. 2760) geän-
dert worden ist, werden nach der Angabe „L 334 vom
27.12.2019, S. 165)“ die Wörter „, die durch die Ver-
ordnung (EU) 2020/561 (ABl. L 130 vom 24.4.2020,
S. 18) geändert worden ist, in der jeweils geltenden
Fassung“ eingefügt.

                      Artikel 4
                  Änderung des
         Fünften Buches Sozialgesetzbuch
   Das Fünfte Buch Sozialgesetzbuch – Gesetzliche
Krankenversicherung – (Artikel 1 des Gesetzes vom
20. Dezember 1988, BGBl. I S. 2477, 2482), das zuletzt
durch Artikel 15 Absatz 30 des Gesetzes vom 4. Mai
2021 (BGBl. I S. 882) geändert worden ist, wird wie
folgt geändert:

1. In § 31 Absatz 1 Satz 2 wird die Angabe „25. Mai
   2020“ durch die Angabe „25. Mai 2021“ ersetzt.

2. In § 139 Absatz 5 Satz 1 wird die Angabe „25. Mai
   2020“ durch die Angabe „25. Mai 2021“ ersetzt.

                      Artikel 5
                   Änderung des
              Heilmittelwerbegesetzes
   Das Heilmittelwerbegesetz in der Fassung der Be-
kanntmachung vom 19. Oktober 1994 (BGBl. I S. 3068),
das zuletzt durch Artikel 4 des Gesetzes vom 9. De-
zember 2020 (BGBl. I S. 2870) geändert worden ist,
wird wie folgt geändert:
1. § 1 Absatz 1 Nummer 1a wird wie folgt gefasst:
  „1a. Medizinprodukte im Sinne von Artikel 2 Num-
       mer 1 der Verordnung (EU) 2017/745 des Euro-
       päischen Parlaments und des Rates vom
       5. April 2017 über Medizinprodukte, zur Ände-
       rung der Richtlinie 2001/83/EG, der Verord-
       nung (EG) Nr. 178/2002 und der Verordnung
       (EG) Nr. 1223/2009 und zur Aufhebung der
       Richtlinien 90/385/EWG und 93/42/EWG des
       Rates (ABl. L 117 vom 5.5.2017, S. 1; L 117
       vom 3.5.2019, S. 9; L 334 vom 27.12.2019,
       S. 165), die durch die Verordnung (EU)
       2020/561 (ABl. L 130 vom 24.4.2020, S. 18)
       geändert worden ist, in der jeweils geltenden
       Fassung und im Sinne des § 3 Nummer 4 des
       Medizinproduktegesetzes in der bis einschließ-
       lich 25. Mai 2021 geltenden Fassung,“.
2. In § 3 Satz 2 Nummer 1 und 3 Buchstabe a wird
   jeweils die Angabe „25. Mai 2020“ durch die An-
   gabe „25. Mai 2021“ ersetzt.

                      Artikel 6
               Weitere Änderung des
              Heilmittelwerbegesetzes
   Das Heilmittelwerbegesetz, das zuletzt durch Arti-
kel 5 dieses Gesetzes geändert worden ist, wird wie
folgt geändert:

1. In § 1 Absatz 1 Nummer 1a werden die Wörter „des
   § 3 Nummer 4 des Medizinproduktegesetzes in der
   bis einschließlich 25. Mai 2021 geltenden Fassung“
   durch die Wörter „von Artikel 2 Nummer 2 der
   Verordnung (EU) 2017/746 des Europäischen Par-
   laments und des Rates vom 5. April 2017 über
BGBl. 2021, Seite 1092 — Originalseite als Abbildung
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  In-vitro-Diagnostika und zur Aufhebung der Richt-
  linie 98/79/EG und des Beschlusses 2010/227/EU
  der Kommission (ABl. L 117 vom 5.5.2017, S. 176;
  L 117 vom 3.5.2019, S. 11; L 334 vom 27.12.2019,
  S. 167) in der jeweils geltenden Fassung“ ersetzt.
2. In § 3 Satz 2 Nummer 1 und 3 Buchstabe a werden
   jeweils die Wörter „Medizinprodukten im Sinne des
   § 3 Nummer 4 des Medizinproduktegesetzes in der
   bis einschließlich 25. Mai 2021 geltenden Fassung,“
   gestrichen.

                       Artikel 7

                   Änderung des
                Arzneimittelgesetzes
  § 2 Absatz 3 Nummer 7 des Arzneimittelgesetzes in
der Fassung der Bekanntmachung vom 12. Dezember
2005 (BGBl. I S. 3394), das zuletzt durch Artikel 5 des
Gesetzes vom 9. Dezember 2020 (BGBl. I S. 2870) ge-
ändert worden ist, wird wie folgt gefasst:
„7. Medizinprodukte und Zubehör für Medizinprodukte
    im Sinne von Artikel 2 Nummer 1 und 2 der Ver-
    ordnung (EU) 2017/745 des Europäischen Par-
    laments und des Rates vom 5. April 2017 über
    Medizinprodukte, zur Änderung der Richtlinie
    2001/83/EG, der Verordnung (EG) Nr. 178/2002
    und der Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 und zur
    Aufhebung der Richtlinien 90/385/EWG und
    93/42/EWG des Rates (ABl. L 117 vom 5.5.2017,
    S. 1; L 117 vom 3.5.2019, S. 9; L 334 vom
    27.12.2019, S. 165), die durch die Verordnung (EU)
    2020/561 (ABl. L 130 vom 24.4.2020, S. 18) geän-
    dert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung
    und im Sinne des § 3 Nummer 4 und 9 des Medi-
    zinproduktegesetzes in der bis einschließlich
    25. Mai 2021 geltenden Fassung, es sei denn, es
    handelt sich um Arzneimittel im Sinne des Absat-
    zes 1 Nummer 2 Buchstabe b,“.

                       Artikel 8
                 Weitere Änderung
              des Arzneimittelgesetzes
   In § 2 Absatz 3 Nummer 7 des Arzneimittelgesetzes,
das zuletzt durch Artikel 7 dieses Gesetzes geändert
worden ist, werden die Wörter „des § 3 Nummer 4
und 9 des Medizinproduktegesetzes in der bis ein-
schließlich 25. Mai 2021 geltenden Fassung“ durch
die Wörter „von Artikel 2 Nummer 2 und 4 der Verord-
nung (EU) 2017/746 des Europäischen Parlaments und
des Rates vom 5. April 2017 über In-vitro-Diagnostika
und zur Aufhebung der Richtlinie 98/79/EG und des
Beschlusses 2010/227/EU der Kommission (ABl.
L 117 vom 5.5.2017, S. 176; L 117 vom 3.5.2019, S. 11;
L 334 vom 27.12.2019, S. 167) in der jeweils geltenden

Fassung“ ersetzt.

                       Artikel 9

                   Änderung des

    Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches

  § 2 Absatz 6 Satz 2 Nummer 1 Buchstabe b des
Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches in der
Fassung der Bekanntmachung vom 3. Juni 2013
(BGBl. I S. 1426), das zuletzt durch Artikel 97 der Ver-

ordnung vom 19. Juni 2020 (BGBl. I S. 1328) geändert
worden ist, wird wie folgt gefasst:
„b) nach Artikel 2 Nummer 1 und 2 der Verordnung
    (EU) 2017/745 des Europäischen Parlaments und
    des Rates vom 5. April 2017 über Medizinproduk-
    te, zur Änderung der Richtlinie 2001/83/EG, der
    Verordnung (EG) Nr. 178/2002 und der Verordnung
    (EG) Nr. 1223/2009 und zur Aufhebung der Richt-
    linien 90/385/EWG und 93/42/EWG des Rates
    (ABl. L 117 vom 5.5.2017, S. 1; L 117 vom
    3.5.2019, S. 9; L 334 vom 27.12.2019, S. 165),
    die durch die Verordnung (EU) 2020/561 (ABl.
    L 130 vom 24.4.2020, S. 18) geändert worden ist,
    in der jeweils geltenden Fassung und im Sinne des
    § 3 Nummer 4 und 9 des Medizinproduktegesetzes
    in der bis einschließlich 25. Mai 2021 geltenden
    Fassung als Medizinprodukte oder als Zubehör
    für Medizinprodukte gelten,“.

                      Artikel 10
              Weitere Änderung des
    Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches
   In § 2 Absatz 6 Satz 2 Nummer 1 Buchstabe b des
Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches, das zu-
letzt durch Artikel 9 dieses Gesetzes geändert worden
ist, werden die Wörter „des § 3 Nummer 4 und 9 des
Medizinproduktegesetzes in der bis einschließlich
25. Mai 2021 geltenden Fassung“ durch die Wörter
„von Artikel 2 Nummer 2 und 4 der Verordnung (EU)
2017/746 des Europäischen Parlaments und des Rates
vom 5. April 2017 über In-vitro-Diagnostika und zur
Aufhebung der Richtlinie 98/79/EG und des Beschlus-
ses 2010/227/EU der Kommission (ABl. L 117 vom
5.5.2017, S. 176; L 117 vom 3.5.2019, S. 11; L 334
vom 27.12.2019, S. 167) in der jeweils geltenden Fas-
sung“ ersetzt.

                      Artikel 11
             Änderung der Elektro- und
         Elektronikgeräte-Stoff-Verordnung
  § 2 der Elektro- und Elektronikgeräte-Stoff-Verord-
nung vom 19. April 2013 (BGBl. I S. 1111), die zuletzt
durch Artikel 10c des Gesetzes vom 28. April 2020
(BGBl. I S. 960) geändert worden ist, wird wie folgt ge-
ändert:
1. In Nummer 20 werden nach der Angabe „L 334 vom
   27.12.2019, S. 165)“ die Wörter „, die durch die Ver-
   ordnung (EU) 2020/561 (ABl. L 130 vom 24.4.2020,
   S. 18) geändert worden ist, in der jeweils geltenden
   Fassung“ eingefügt.
2. In Nummer 21 wird die Angabe „25. Mai 2020“
   durch die Angabe „25. Mai 2021“ ersetzt.

                      Artikel 12

          Weitere Änderung der Elektro-
      und Elektronikgeräte-Stoff-Verordnung
   In § 2 Nummer 21 der Elektro- und Elektronikgeräte-

Stoff-Verordnung, die zuletzt durch Artikel 11 dieses

Gesetzes geändert worden ist, werden die Wörter „§ 3
Nummer 4 des Medizinproduktegesetzes in der bis
einschließlich 25. Mai 2021 geltenden Fassung“ durch
die Wörter „Artikel 2 Nummer 2 der Verordnung (EU)
2017/746 des Europäischen Parlaments und des Rates
BGBl. 2021, Seite 1093 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 1093
vom 5. April 2017 über In-vitro-Diagnostika und zur
Aufhebung der Richtlinie 98/79/EG und des Beschlus-
ses 2010/227/EU der Kommission (ABl. L 117 vom
5.5.2017, S. 176; L 117 vom 3.5.2019, S. 11; L 334
vom 27.12.2019, S. 167) in der jeweils geltenden Fas-
sung“ ersetzt.

                      Artikel 13

                   Änderung des

       Elektro- und Elektronikgerätegesetzes

   § 3 des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes vom

20. Oktober 2015 (BGBl. I S. 1739), das zuletzt durch
Artikel 2 des Gesetzes vom 3. November 2020 (BGBl. I
S. 2280) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:

1. In Nummer 19 werden die Wörter „(ABl. L 117 vom

   5.5.2017, S. 1; L 117 vom 3.5.2019, S. 9)“ durch die

   Wörter „(ABl. L 117 vom 5.5.2017, S. 1; L 117 vom

   3.5.2019, S. 9; L 334 vom 27.12.2019, S. 165), die

   durch die Verordnung (EU) 2020/561 (ABl. L 130

   vom 24.4.2020, S. 18) geändert worden ist, in der

   jeweils geltenden Fassung“ ersetzt.

2. In Nummer 20 wird die Angabe „25. Mai 2020“
   durch die Angabe „25. Mai 2021“ ersetzt.

                      Artikel 14

               Weitere Änderung des
       Elektro- und Elektronikgerätegesetzes

   In § 3 Nummer 20 des Elektro- und Elektronikgerä-
tegesetzes, das zuletzt durch Artikel 13 dieses Geset-
zes geändert worden ist, werden die Wörter „§ 3 Num-
mer 4 oder 9 des Medizinproduktegesetzes in der bis
einschließlich 25. Mai 2021 geltenden Fassung“ durch
die Wörter „Artikel 2 Nummer 2 oder 4 der Verordnung
(EU) 2017/746 des Europäischen Parlaments und des
Rates vom 5. April 2017 über In-vitro-Diagnostika und
zur Aufhebung der Richtlinie 98/79/EG und des Be-
schlusses 2010/227/EU der Kommission (ABl. L 117
vom 5.5.2017, S. 176; L 117 vom 3.5.2019, S. 11;
L 334 vom 27.12.2019, S. 167) in der jeweils geltenden
Fassung“ ersetzt.

                      Artikel 15
                   Änderung der
             Mess- und Eichverordnung
   In § 1 Absatz 4 der Mess- und Eichverordnung vom
11. Dezember 2014 (BGBl. I S. 2010, 2011), die zuletzt
durch Artikel 12b des Gesetzes vom 28. April 2020
(BGBl. I S. 960) geändert worden ist, werden nach
der Angabe „L 334 vom 27.12.2019, S. 165)“ die Wör-
ter „, die durch die Verordnung (EU) 2020/561 (ABl.
L 130 vom 24.4.2020, S. 18) geändert worden ist, in
der jeweils geltenden Fassung“ eingefügt.

                      Artikel 16

                   Änderung des
                Chemikaliengesetzes
   In § 2 Absatz 1 Nummer 2a des Chemikaliengeset-

zes in der Fassung der Bekanntmachung vom 28. Au-
gust 2013 (BGBl. I S. 3498, 3991), das zuletzt durch
Artikel 4 des Gesetzes vom 23. Oktober 2020 (BGBl. I

S. 2232) geändert worden ist, werden die Wörter „(ABl.
L 117 vom 5.5.2017, S. 1; L 117 vom 3.5.2019, S. 9)“
durch die Wörter „(ABl. L 117 vom 5.5.2017, S. 1; L 117
vom 3.5.2019, S. 9; L 334 vom 27.12.2019, S. 165), die
durch die Verordnung (EU) 2020/561 (ABl. L 130 vom
24.4.2020, S. 18) geändert worden ist, in der jeweils
geltenden Fassung“ und wird die Angabe „25. Mai
2020“ durch die Angabe „25. Mai 2021“ ersetzt.

                      Artikel 17

                 Weitere Änderung

              des Chemikaliengesetzes

   In § 2 Absatz 1 Nummer 2a des Chemikaliengeset-
zes, das zuletzt durch Artikel 16 dieses Gesetzes ge-
ändert worden ist, werden die Wörter „sowie im Sinne

des § 3 Nummer 4 und 9 des Medizinproduktegesetzes

in der bis einschließlich 25. Mai 2021 geltenden Fas-

sung“ durch die Wörter „sowie im Sinne von Artikel 2

Nummer 2 und 4 der Verordnung (EU) 2017/746 des

Europäischen Parlaments und des Rates vom 5. April

2017 über In-vitro-Diagnostika und zur Aufhebung der

Richtlinie 98/79/EG und des Beschlusses 2010/227/EU
der Kommission (ABl. L 117 vom 5.5.2017, S. 176;
L 117 vom 3.5.2019, S. 11; L 334 vom 27.12.2019,
S. 167) in der jeweils geltenden Fassung“ ersetzt.

                      Artikel 18

                  Änderung des
            Produktsicherheitsgesetzes

   In § 1 Absatz 3 Satz 1 Nummer 5 des Produktsicher-
heitsgesetzes vom 8. November 2011 (BGBl. I S. 2178,
2179; 2012 I S. 131), das zuletzt durch Artikel 301 der
Verordnung vom 19. Juni 2020 (BGBl. I S. 1328) geän-
dert worden ist, werden die Wörter „(ABl. L 117 vom
5.5.2017, S. 1; L 117 vom 3.5.2019, S. 9)“ durch die
Wörter „(ABl. L 117 vom 5.5.2017, S. 1; L 117 vom
3.5.2019, S. 9; L 334 vom 27.12.2019, S. 165), die
durch die Verordnung (EU) 2020/561 (ABl. L 130 vom
24.4.2020, S. 18) geändert worden ist, in der jeweils
geltenden Fassung“ und wird die Angabe „25. Mai
2020“ durch die Angabe „25. Mai 2021“ ersetzt.

                      Artikel 19
                 Änderung des
    Medizinprodukte-EU-Anpassungsgesetzes
   Das Medizinprodukte-EU-Anpassungsgesetz vom
28. April 2020 (BGBl. I S. 960), das durch Artikel 15
Absatz 2 des Gesetzes vom 19. Mai 2020 (BGBl. I
S. 1018) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:

1. Artikel 3 Nummer 2 und 43 sowie die Artikel 6, 8, 10,
   10c, 12, 14 und 16 werden aufgehoben.
2. Artikel 17 Absatz 8 wird wie folgt gefasst:

      „(8) Artikel 3 Nummer 1, 3 bis 42 und 44 bis 68
  tritt am 26. Mai 2022 in Kraft.“

                      Artikel 20

                     Inkrafttreten

   (1) Dieses Gesetz tritt vorbehaltlich der Absätze 2
bis 5 am 26. Mai 2021 in Kraft.
BGBl. 2021, Seite 1094 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 1094
  (2) In Artikel 1 Nummer 5 tritt § 17b mit Wirkung
vom 1. Januar 2021 in Kraft.
  (3) Artikel 1 Nummer 14 Buchstabe e tritt mit Wir-
kung vom 1. April 2021 in Kraft.

  (4) Artikel 1 Nummer 9 Buchstabe a tritt am 16. Juli
2021 in Kraft.
  (5) Die Artikel 2, 6, 8, 10, 12, 14 und 17 treten am
26. Mai 2022 in Kraft.
                              Die verfassungsmäßigen Rechte des Bundesrates
                           sind gewahrt.
                             Das vorstehende Gesetz wird hiermit ausgefertigt.
                           Es ist im Bundesgesetzblatt

                              Berlin, den 12. Mai 2021
zu verkünden.
                                        Der Bundespräsident
                                             Steinmeier
                                         Die Bundeskanzlerin
                                           Dr. A n g e
l a M e r k e l
                               Der Bundesminister für Gesundheit
                                         Jens Spahn

Herkunft dieses Textes

Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2021 I S. 1087. Gesetze, Verordnungen und amtliche Bekanntmachungen sind amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG) und genießen keinen Urheberrechtsschutz. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).

Ableitung: issue-pdf-decol · Prüfwert des Textes 29d5a49183af69d1….