Gesetze / Gesetzblätter
Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 2020, S. 1960
BGBl. 2020 I S. 1960 · 17.179 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.
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Verordnung
zur elektronischen Übermittlung von Daten
für die Verbrauchsteuern
und die Luftverkehrsteuer sowie zur Anpassung weiterer steuerlicher Regelungen
Vom 14. August 2020
Auf Grund
– des § 66 Absatz 1 Nummer 4 Buchstabe a, Nummer 5
Buchstabe a und b, Nummer 6 Buchstabe a und c,
Nummer 8 Buchstabe a, Nummer 9 Buchstabe a
und d, Nummer 10 Buchstabe a und d, Nummer 11
Buchstabe a, Nummer 12, 14 und 20a Satz 1 Buch-
stabe a bis d und g des Energiesteuergesetzes, von
denen § 66 Absatz 1 Nummer 4 Buchstabe a durch
Artikel 2 Nummer 10 Buchstabe b und § 66 Absatz 1
Nummer 5 Buchstabe a und b durch Artikel 2 Num-
mer 10 Buchstabe c des Gesetzes vom 22. Juni 2019
(BGBl. I S. 856, 908) neu gefasst, Nummer 6 Buch-
stabe a und c durch Artikel 6 Nummer 38 Buch-
stabe a Doppelbuchstabe ee Buchstabe a und b
des Gesetzes vom 15. Juli 2009 (BGBl. I S. 1870) und
Nummer 10 Buchstabe d durch Artikel 1 Nummer 17
Buchstabe c Doppelbuchstabe aa des Gesetzes vom
5. Dezember 2012 (BGBl. I S. 2436) geändert, Num-
mer 12 durch Artikel 2 Nummer 10 Buchstabe g des
Gesetzes vom 22. Juni 2019 (BGBl. I S. 856, 908)
neu gefasst und Nummer 20a durch Artikel 1 Num-
mer 32 Buchstabe h des Gesetzes vom 27. August
2017 (BGBl. I S. 3299) eingefügt worden sind,
– des § 11 Satz 1 Nummer 5, 7, 8 Buchstabe a, Num-
mer 10 und Nummer 16 Satz 1 Buchstabe a bis d
und g des Stromsteuergesetzes, von denen § 11
Satz 1 Nummer 5 durch Artikel 1 Nummer 7 Buch-
stabe b und § 11 Satz 1 Nummer 8 Buchstabe a
durch Artikel 1 Nummer 7 Buchstabe c Doppelbuch-
stabe aa des Gesetzes vom 22. Juni 2019 (BGBl. I
S. 856, 908) neu gefasst, Nummer 10 durch Artikel 8
Nummer 4 des Gesetzes vom 9. Dezember 2010
(BGBl. I S. 1885) geändert und Nummer 16 durch
Artikel 3 Nummer 10 Buchstabe e des Gesetzes
vom 27. August 2017 (BGBl. I S. 3299) angefügt wor-
den sind,
– des § 6 Absatz 4 Nummer 1, des § 7 Absatz 4, des
§ 8 Absatz 4, des § 17 Absatz 4 Nummer 2, des § 31
Absatz 4 Nummer 1, des § 32 Absatz 5 Nummer 1
sowie des § 35 Absatz 1 Nummer 5 Satz 1 Buch-
stabe a bis d und g des Tabaksteuergesetzes, von
denen § 6 Absatz 4 Nummer 1 durch Artikel 1 Num-
mer 4 Buchstabe b des Gesetzes vom 21. Dezember
2010 (BGBl. I S. 2221) und § 35 Absatz 1 Nummer 5
durch Artikel 5 Nummer 1 des Gesetzes vom 27. Au-
gust 2017 (BGBl. I S. 3299) geändert worden sind,
– des § 5 Absatz 3 Nummer 1, des § 6 Absatz 4, des
§ 7 Absatz 4, des § 21 Absatz 8, des § 23a Absatz 4
Nummer 1 Buchstabe a, des § 25 Absatz 4 Num-
mer 1, des § 28 Nummer 5 Satz 1 Buchstabe a bis d
und g, des § 29 Absatz 3 sowie des § 32 Ab-
satz 2 Nummer 2 des Schaumwein- und Zwischen-
erzeugnissteuergesetzes, von denen § 5 Absatz 3
Nummer 1 durch Artikel 3 Nummer 4 Buchstabe b
Doppelbuchstabe bb des Gesetzes vom 21. Dezem-
ber 2010 (BGBl. I S. 2221) geändert, § 23a Absatz 4
Nummer 1 Buchstabe a durch Artikel 4 Nummer 3
des Gesetzes vom 16. Juni 2011 (BGBl. I S. 1090)
eingefügt und § 28 Nummer 5 durch Artikel 6 Num-
mer 1 des Gesetzes vom 27. August 2017 (BGBl. I
S. 3299) geändert sowie § 32 Absatz 2 Nummer 2
durch Artikel 4 Nummer 4 des Gesetzes vom 16. Juni
2011 (BGBl. I S. 1090) neu gefasst worden sind,
– des § 6 Absatz 3 Nummer 1, des § 7 Absatz 4, des
§ 17 Absatz 8, des § 18 Absatz 7, des § 20 Absatz 2,
des § 21 Absatz 4 Nummer 1 und 3 sowie des § 23
Absatz 1 Nummer 5 Satz 1 Buchstabe a bis d und g
des Kaffeesteuergesetzes, von denen § 6 Absatz 3
Nummer 1 durch Artikel 5 Nummer 2 Buchstabe c
und § 18 Absatz 7 durch Artikel 5 Nummer 6 des
Gesetzes vom 21. Dezember 2010 (BGBl. I S. 2221)
geändert und § 23 Absatz 1 Nummer 5 durch Artikel 7
Nummer 1 des Gesetzes vom 27. August 2017
(BGBl. I S. 3299) neu gefasst worden sind, auch
in Verbindung mit § 3 Absatz 2 des Alkopopsteuerge-
setzes,

– des § 5 Absatz 5 Nummer 1 Buchstabe a und f, des
§ 6 Absatz 4, des § 7 Absatz 4, des § 9 Absatz 4
Nummer 5, des § 10 Absatz 5 Nummer 2, des § 25
Absatz 7, des § 28 Absatz 4 Nummer 1 Buchstabe a,
des § 30 Absatz 4 sowie des § 37 Nummer 5 Satz 1
Buchstabe a bis d und g des Alkoholsteuergesetzes,
von denen § 37 Nummer 5 durch Artikel 8 Nummer 1
des Gesetzes vom 27. August 2017 (BGBl. I S. 3299)
neu gefasst worden ist, auch in Verbindung mit § 3
Absatz 1 des Alkopopsteuergesetzes, sowie
– des § 18 Absatz 1 Nummer 2, 3 und 5 sowie Absatz 3
Nummer 2 Satz 1 Buchstabe a bis d und g des Luft-
verkehrsteuergesetzes, von denen § 18 Absatz 3
durch Artikel 9 des Gesetzes vom 27. August 2017
(BGBl. I S. 3299) neu gefasst worden ist,
verordnet das Bundesministerium der Finanzen:
Inhaltsübersicht
Artikel 1 Verordnung zur elektronischen Übermittlung von Daten
für die Verbrauchsteuern und die Luftverkehrsteuer
(Verbrauch-und-Luftverkehrsteuerdaten-Übermitt-
lungs-Verordnung – VStDÜV)
Artikel 2 Änderung der Energiesteuer-Durchführungsverord-
nung
Artikel 3 Änderung der Stromsteuer-Durchführungsverordnung
Artikel 4 Änderung der Tabaksteuerverordnung
Artikel 5 Änderung der Schaumwein- und Zwischenerzeugnis-
steuerverordnung
Artikel 6 Änderung der Kaffeesteuerverordnung
Artikel 7 Änderung der Alkoholsteuerverordnung
Artikel 8 Änderung der Luftverkehrsteuer-Durchführungsverord-
nung
Artikel 9 Inkrafttreten
Artikel 1
Verordnung
zur elektronischen Übermittlung von Daten für
die Verbrauchsteuern und die Luftverkehrsteuer
(Verbrauch-und-Luftverkehrsteuerdaten-
Übermittlungs-Verordnung – VStDÜV)
§1
Anwendungsbereich
(1) Diese Verordnung gilt für die elektronische Über-
mittlung von Erklärungen der besonderen Verbrauch-
steuern und der Luftverkehrsteuer an die Zollverwal-
tung im Rahmen der folgenden Gesetze oder Verord-
nungen:
1. Energiesteuergesetz und Energiesteuer-Durchfüh-
rungsverordnung,
2. Stromsteuergesetz und Stromsteuer-Durchführungs-
verordnung,
3. Tabaksteuergesetz und Tabaksteuerverordnung,
4. Schaumwein- und Zwischenerzeugnissteuergesetz
und Schaumwein- und Zwischenerzeugnissteuer-
verordnung,
5. Kaffeesteuergesetz und Kaffeesteuerverordnung,
6. Alkoholsteuergesetz und Alkoholsteuerverordnung,
7. Alkopopsteuergesetz,
8. Luftverkehrsteuergesetz und Luftverkehrsteuer-
Durchführungsverordnung.
(2) Abweichend von Absatz 1 findet diese Verord-
nung keine Anwendung auf die elektronische Übermitt-
lung von Erklärungen im Rahmen der Beförderung ver-
brauchsteuerpflichtiger Waren.
§2
Begriffsbestimmungen
Im Sinne dieser Verordnung ist oder sind
1. Erklärungen: Steuererklärungen oder sonstige Er-
klärungen, Steueranmeldungen, Anträge, Anzeigen,
Mitteilungen, Nachweise oder sonstige für das Ver-
fahren erforderliche Daten;
2. zuständiges Hauptzollamt: das jeweils zuständige
Hauptzollamt nach den Gesetzen oder Verordnun-
gen nach § 1 Absatz 1.
§3
Elektronische Datenübermittlung
(1) Erklärungen sind nach amtlich vorgeschriebenem
Datensatz durch Datenfernübertragung an das zustän-
dige Hauptzollamt zu übermitteln (elektronische Daten-
übermittlung), wenn bei der Zollverwaltung für die
jeweilige Erklärung die dafür erforderlichen organisato-
rischen und technischen Voraussetzungen vorliegen.
(2) Der Zeitpunkt des Beginns der elektronischen
Datenübermittlung nach Absatz 1 wird jeweils durch
Mitteilung des Bundesministeriums der Finanzen ge-
sondert im Bundesanzeiger bekannt gegeben.
(3) Enthalten die Gesetze oder Verordnungen nach
§ 1 Absatz 1 Vorschriften, nach denen eine Erklärung
nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck, schriftlich
oder formlos abzugeben ist oder abgegeben werden
kann, so geht Absatz 1 diesen Vorschriften nach Be-
kanntgabe des Zeitpunkts nach Absatz 2 vor, soweit
in dieser Verordnung nichts anderes bestimmt ist.
(4) Nach Bekanntgabe des Zeitpunkts nach Absatz 2
ist neben der elektronischen Datenübermittlung nach
Absatz 1 eine Abgabe der Erklärung in der in den Ge-
setzen oder Verordnungen nach § 1 Absatz 1 vorgese-
henen Form bis zum Ablauf des auf die Bekanntgabe
folgenden dritten Jahres möglich.
(5) Nach Ablauf des Zeitraums nach Absatz 4 kann
das zuständige Hauptzollamt zur Vermeidung unbilliger
Härten auf Antrag auf eine elektronische Datenüber-
mittlung nach Absatz 1 verzichten. § 150 Absatz 8 der
Abgabenordnung gilt entsprechend. Im Fall des Ver-
zichts ist die Erklärung in der Form abzugeben, wie
sie in den Gesetzen oder Verordnungen nach § 1 Ab-
satz 1 vorgesehen ist. Der Verzicht kann durch das
zuständige Hauptzollamt mit Nebenbestimmungen ver-
sehen werden.
(6) Die Generalzolldirektion kann Einzelheiten der
elektronischen Datenübermittlung nach Absatz 1 durch
Verfahrensanweisungen bestimmen. Die Verfahrens-
anweisungen werden von der Generalzolldirektion im
Internet unter www.zoll.de veröffentlicht.
§4
Datenübermittlungen im Auftrag
(1) Mit der elektronischen Datenübermittlung nach
§ 3 Absatz 1 können Dritte (Auftragnehmer) beauftragt
werden.

(2) Der Auftragnehmer muss sich vor Übermittlung
der Daten Gewissheit über die Person und die Anschrift
seines Auftraggebers verschaffen (Identifizierung) und
die entsprechenden Angaben in geeigneter Form fest-
halten. Von einer Identifizierung kann abgesehen wer-
den, wenn der Auftragnehmer den Auftraggeber bereits
bei früherer Gelegenheit identifiziert und die dabei
erhobenen Angaben aufgezeichnet hat, es sei denn,
der Auftragnehmer muss auf Grund der äußeren Um-
stände bezweifeln, dass die bei der früheren Identifizie-
rung erhobenen Angaben weiterhin zutreffend sind.
Der Auftragnehmer hat sicherzustellen, dass er jeder-
zeit Auskunft darüber geben kann, wer Auftraggeber
der Datenübermittlung war. Die Aufzeichnungen nach
Satz 1 sind fünf Jahre aufzubewahren; die Aufbewah-
rungsfrist beginnt nach Ablauf des Jahres der letzten
Datenübermittlung. Die Pflicht zur Herstellung der Aus-
kunftsbereitschaft nach Satz 3 endet mit Ablauf der
Aufbewahrungsfrist nach Satz 4.
(3) Der Auftragnehmer hat dem Auftraggeber die
Daten in leicht nachprüfbarer Form zur Zustimmung
zur Verfügung zu stellen. Der Auftraggeber hat die ihm
zur Verfügung gestellten Daten unverzüglich auf Voll-
ständigkeit und Richtigkeit zu überprüfen.
§5
Schnittstellen
(1) Bei der elektronischen Datenübermittlung nach
§ 3 Absatz 1 hat der Datenübermittler die hierfür von
der Generalzolldirektion amtlich bestimmten Schnitt-
stellen ordnungsgemäß zu bedienen.
(2) Die amtlich bestimmten Schnittstellen werden
über das Internet zur Verfügung gestellt.
Artikel 2
Änderung der
Energiesteuer-Durchführungsverordnung
Die Energiesteuer-Durchführungsverordnung vom
31. Juli 2006 (BGBl. I S. 1753), die zuletzt durch Artikel 5
des Gesetzes vom 22. Juni 2019 (BGBl. I S. 856, 908)
geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
1. In § 4 Absatz 1 Satz 1, § 6 Absatz 1 Satz 1, § 14
Absatz 1 Satz 1, § 18 Absatz 1 Satz 1, § 21 Absatz 1
Satz 5, § 26 Absatz 3 Satz 1, § 27 Absatz 3 Satz 1,
§ 38 Absatz 3 Satz 1, § 42 Absatz 3 Satz 1, § 53
Satz 1, § 62 Absatz 4, § 66 Absatz 1 Satz 1, § 73
Absatz 1 Satz 1 und § 84 Absatz 1 Satz 1 wird jeweils
das Wort „schriftlich“ durch die Wörter „schriftlich
oder elektronisch“ ersetzt.
2. In § 78 Absatz 4 wird das Wort „schriftlichen“ durch
die Wörter „schriftlichen oder elektronischen“ er-
setzt.
3. Dem § 103 wird folgender Absatz 8 angefügt:
„(8) Absatz 2 Satz 2, 5 und 6 ist ab dem Zeitpunkt
des Beginns der elektronischen Datenübermitt-
lung nach § 3 Absatz 1 in Verbindung mit Absatz 2
der Verbrauch-und-Luftverkehrsteuerdaten-Übermitt-
lungs-Verordnung für diese Steuerentlastung nicht
mehr anwendbar.“
Artikel 3
Änderung der
Stromsteuer-Durchführungsverordnung
In § 3 Absatz 1 Satz 1 und § 9 Absatz 1 Satz 1 der
Stromsteuer-Durchführungsverordnung vom 31. Mai
2000 (BGBl. I S. 794), die zuletzt durch Artikel 4 des
Gesetzes vom 22. Juni 2019 (BGBl. I S. 856, 908) ge-
ändert worden ist, wird jeweils das Wort „schriftlich“
durch die Wörter „schriftlich oder elektronisch“ ersetzt.
Artikel 4
Änderung der
Tabaksteuerverordnung
Die Tabaksteuerverordnung vom 5. Oktober 2009
(BGBl. I S. 3262, 3263), die zuletzt durch Artikel 7 der
Verordnung vom 2. Januar 2018 (BGBl. I S. 84) geän-
dert worden ist, wird wie folgt geändert:
1. In der Inhaltsübersicht werden die Angaben zu den
§§ 54 bis 59 wie folgt gefasst:
„§ 54 (weggefallen)
§ 55 (weggefallen)
§ 56 (weggefallen)
§ 57 (weggefallen)
§ 58 (weggefallen)
§ 59 (weggefallen)“.
2. In § 6 Absatz 1 Satz 1, § 13 Absatz 4 Satz 1, § 14
Absatz 3 Satz 1 und § 46 Absatz 1 Satz 1 wird
jeweils das Wort „schriftlich“ durch die Wörter
„schriftlich oder elektronisch“ ersetzt.
3. Die §§ 54 bis 59 werden aufgehoben.
Artikel 5
Änderung der
Schaumwein- und
Zwischenerzeugnissteuerverordnung
Die Schaumwein- und Zwischenerzeugnissteuerver-
ordnung vom 5. Oktober 2009 (BGBl. I S. 3262, 3302),
die zuletzt durch Artikel 8 der Verordnung vom 2. Januar
2018 (BGBl. I S. 84) geändert worden ist, wird wie folgt
geändert:
1. In der Inhaltsübersicht werden die Angaben zu den
§§ 42a bis 42f wie folgt gefasst:
„§ 42a (weggefallen)
§ 42b (weggefallen)
§ 42c (weggefallen)
§ 42d (weggefallen)
§ 42e (weggefallen)
§ 42f (weggefallen)“.
2. In § 5 Absatz 1 Satz 1, § 12 Absatz 3 Satz 1, § 13
Absatz 3 Satz 1, § 36 Absatz 3 Satz 1, § 38a Ab-
satz 1 Satz 1, § 46 Absatz 2 Satz 1, § 48 Absatz 2
Satz 1 und § 49 Absatz 2 Satz 1 wird jeweils das
Wort „schriftlich“ durch die Wörter „schriftlich oder
elektronisch“ ersetzt.
3. Die §§ 42a bis 42f werden aufgehoben.

4. In § 43 werden die Wörter „§§ 1 bis 32 und 34
bis 42f“ durch die Wörter „§§ 1 bis 32 und 34 bis 42“
ersetzt.
Artikel 6
Änderung der
Kaffeesteuerverordnung
Die Kaffeesteuerverordnung vom 5. Oktober 2009
(BGBl. I S. 3262, 3334), die zuletzt durch Artikel 9 der
Verordnung vom 2. Januar 2018 (BGBl. I S. 84) geän-
dert worden ist, wird wie folgt geändert:
1. In der Inhaltsübersicht werden die Angaben zu den
§§ 38 bis 43 wie folgt gefasst:
„§ 38 (weggefallen)
§ 39 (weggefallen)
§ 40 (weggefallen)
§ 41 (weggefallen)
§ 42 (weggefallen)
§ 43 (weggefallen)“.
2. In § 5 Absatz 1 Satz 1, § 12 Absatz 3 Satz 1, § 25
Absatz 2 Satz 1, § 27 Absatz 3 Satz 1, § 30 Absatz 4
Satz 1 und § 32 Absatz 3 wird jeweils das Wort
„schriftlich“ durch die Wörter „schriftlich oder elek-
tronisch“ ersetzt.
3. Die §§ 38 bis 43 werden aufgehoben.
Artikel 7
Änderung der
Alkoholsteuerverordnung
Die Alkoholsteuerverordnung vom 6. März 2017
(BGBl. I S. 431), die durch Artikel 10 der Verordnung
vom 2. Januar 2018 (BGBl. I S. 84) geändert worden
ist, wird wie folgt geändert:
1. In der Inhaltsübersicht werden die Angaben zu den
§§ 71 bis 76 wie folgt gefasst:
„§ 71 (weggefallen)
§ 72 (weggefallen)
§ 73 (weggefallen)
§ 74 (weggefallen)
§ 75 (weggefallen)
§ 76 (weggefallen)“.
2. In § 6 Absatz 1 Satz 1, § 14 Absatz 2 Satz 4, § 16
Absatz 3 Satz 1, § 17 Absatz 3 Satz 1, § 20 Absatz 1
Satz 1, § 26 Absatz 3 Satz 2, § 50 Absatz 3 Satz 1
und § 59 Absatz 1 Satz 1 wird jeweils das Wort
„schriftlich“ durch die Wörter „schriftlich oder elek-
tronisch“ ersetzt.
3. Die §§ 71 bis 76 werden aufgehoben.
Artikel 8
Änderung der
Luftverkehrsteuer-Durchführungsverordnung
Die Luftverkehrsteuer-Durchführungsverordnung vom
22. August 2012 (BGBl. I S. 1812), die zuletzt durch
Artikel 199 der Verordnung vom 19. Juni 2020 (BGBl. I
S. 1328) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
1. In der Inhaltsübersicht werden die Angaben zu den
§§ 4 bis 6 wie folgt gefasst:
„§ 4 (weggefallen)
§5 (weggefallen)
§6 (weggefallen)“.
2. In § 2 Absatz 1 wird das Wort „schriftlich“ durch die
Wörter „schriftlich oder elektronisch“ ersetzt.
3. Die §§ 4 bis 6 werden aufgehoben.
Artikel 9
Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2021 in Kraft.
Berlin, den 14. August 2020
Der Bundesminister der Finanzen
Olaf Scholz
Herkunft dieses Textes
Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2020 I S. 1960. Gesetze, Verordnungen und amtliche Bekanntmachungen sind amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG) und genießen keinen Urheberrechtsschutz. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).
Ableitung: issue-pdf-decol ·
Prüfwert des Textes d229e4a6bd36d8a3….