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Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 2020, S. 1691

BGBl. 2020 I S. 1691 · 2.199 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.

Textauszug (durchsuchbar)

BGBl. 2020, Seite 1691 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 1691




                         Zwanzigste Verordnung
         zur Änderung von Anlagen des Betäubungsmittelgesetzes*

                                      Vom 10. Juli 2020


    Auf Grund des § 1 Absatz 2 Satz 1 Nummer 3 und Satz 2 des Betäubungs-
 mittelgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 1. März 1994 (BGBl. I
 S. 358) verordnet die Bundesregierung nach Anhörung von Sachverständigen:

                                            Artikel 1
   Die Anlagen des Betäubungsmittelgesetzes in der Fassung der Bekannt-
 machung vom 1. März 1994 (BGBl. I S. 358), das zuletzt durch Artikel 91 der
 Verordnung vom 19. Juni 2020 (BGBl. I S. 1328) geändert worden ist, werden
 wie folgt geändert:
 1. In Anlage II wird die folgende Position alphabetisch in die bestehende
    Reihenfolge eingefügt:
     INN         andere nicht geschützte                        chemische Namen
                    oder Trivialnamen                               (IUPAC)
    „–           5F-MDMB-PICA                     Methyl{2-[1-(5-fluorpentyl)-1H-indol-3-
                 (5F-MDMB-2201)                   carboxamido]-3,3-dimethylbutanoat}“.

 2. In Anlage III wird in der Position „Clobazam“ die in der Parenthese darge-
    stellte Ausnahme wie folgt gefasst:
    „– ausgenommen in Zubereitungen, die ohne einen weiteren Stoff der
    Anlagen I bis III bis zu 0,2 Prozent als Suspension, jedoch nicht mehr als
    300 mg je Packungseinheit, oder je abgeteilte Form bis zu 30 mg Clobazam
    enthalten –“.

                                            Artikel 2
    Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.



    Der Bundesrat hat zugestimmt.


    Bonn, den 10. Juli 2020

                                Die Bundeskanzlerin
                                  Dr. A n g e l a M e r k e l

                    Der Bundesminister für Gesundheit
                              Jens Spahn




 * Notifiziert gemäß der Richtlinie (EU) 2015/1535 des Europäischen Parlaments und des Rates vom
   9. September 2015 über ein Informationsverfahren auf dem Gebiet der technischen Vorschriften und
   der Vorschriften für die Dienste der Informationsgesellschaft (ABl. L 241 vom 17.9.2015, S. 1).

Herkunft dieses Textes

Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2020 I S. 1691. Gesetze, Verordnungen und amtliche Bekanntmachungen sind amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG) und genießen keinen Urheberrechtsschutz. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).

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