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Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 2019, S. 170
BGBl. 2019 I S. 170 · 3.853 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.
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Vierte Verordnung
zur Änderung der Direktzahlungen-Durchführungsverordnung und der InVeKoS-Verordnung
Vom 22. Februar 2019
Es verordnet auf Grund
– des § 18 Absatz 5 Satz 1 Nummer 1 des Direktzah-
lungen-Durchführungsgesetzes vom 9. Juli 2014
(BGBl. I S. 897) in Verbindung mit § 1 Absatz 2 des
Zuständigkeitsanpassungsgesetzes vom 16. August
2002 (BGBl. I S. 3165) und dem Organisationserlass
vom 14. März 2018 (BGBl. I S. 374) das Bundes-
ministerium für Ernährung und Landwirtschaft im
Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Um-
welt, Naturschutz und nukleare Sicherheit,
– des § 6 Absatz 1 Nummer 2 und der §§ 15 und 16,
jeweils in Verbindung mit § 6 Absatz 4 Satz 1, des
Marktorganisationsgesetzes in der Fassung der Be-
kanntmachung vom 7. November 2017 (BGBl. I
S. 3746) das Bundesministerium für Ernährung und
Landwirtschaft im Einvernehmen mit dem Bundes-
ministerium der Finanzen und dem Bundesministe-
rium für Wirtschaft und Energie:
Artikel 1
Änderung der
Direktzahlungen-Durchführungsverordnung
Nach § 32a der Direktzahlungen-Durchführungsver-
ordnung vom 3. November 2014 (BGBl. I S. 1690), die
zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 27. Septem-
ber 2018 (BAnz AT 28.09.2018 V1) geändert worden ist,
werden folgende §§ 32b und 32c eingefügt:
„§ 32b
Flächen mit Miscanthus
(Artikel 46 Absatz 2 Buchstabe k
der Verordnung (EU) Nr. 1307/2013)
Auf einer Fläche mit Miscanthus, die von einem
Betriebsinhaber im Antrag auf Direktzahlung für die
Zahlung für dem Klima- und Umweltschutz förderliche
Landbewirtschaftungsmethoden als im Umweltinte-
resse genutzte Fläche im Sinne des Artikels 46 Absatz 2
Buchstabe k der Verordnung (EU) Nr. 1307/2013 aus-
gewiesen wird, ist
1. der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, ausgenom-
men im ersten Jahr, in dem die Art angelegt wird,
und
2. der Einsatz mineralischer Düngemittel
verboten.
§ 32c
Flächen mit Silphium perfoliatum
(Artikel 46 Absatz 2 Buchstabe l
der Verordnung (EU) Nr. 1307/2013)
Auf einer Fläche mit Silphium perfoliatum, die von
einem Betriebsinhaber im Antrag auf Direktzahlung für
die Zahlung für dem Klima- und Umweltschutz förder-
liche Landbewirtschaftungsmethoden als im Umwelt-
interesse genutzte Fläche im Sinne des Artikels 46 Ab-
satz 2 Buchstabe l der Verordnung (EU) Nr. 1307/2013
ausgewiesen wird, ist
1. der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, ausgenom-
men im ersten Jahr, in dem die Art angelegt wird,
und
2. der Einsatz mineralischer Düngemittel
verboten.“
Artikel 2
Änderung der
InVeKoS-Verordnung
§ 11 Absatz 1 Satz 2 der InVeKoS-Verordnung vom
24. Februar 2015 (BGBl. I S. 166), die zuletzt durch
Artikel 2 der Verordnung vom 23. März 2018 (BAnz AT
29.03.2018 V1) geändert worden ist, wird wie folgt ge-
ändert:
1. Der Nummer 5 wird ein Komma angefügt.
2. Nach Nummer 5 wird folgende Nummer 6 eingefügt:
„6. für Flächen mit Miscanthus sowie für Flächen mit
Silphium perfoliatum, das Jahr der Anlage der
Art, wenn die Anlage im Jahr der Stellung des
Sammelantrags erfolgt,“.
Artikel 3
Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. Januar
2019 in Kraft.
Der Bundesrat hat zugestimmt.
Bonn, den 22. Februar 2019
Die Bundesministerin
für Ernährung und Landwirtschaft
Julia Klöckner
Herkunft dieses Textes
Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2019 I S. 170. Gesetze, Verordnungen und amtliche Bekanntmachungen sind amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG) und genießen keinen Urheberrechtsschutz. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).
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