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Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 2018, S. 1078

BGBl. 2018 I S. 1078 · 4.164 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.

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BGBl. 2018, Seite 1078 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 1078

                                 Verordnung
        zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften*

                                              Vom 2. Juli 2018


             Die Bundesregierung verordnet auf Grund
         – des § 1 Absatz 2 Satz 1 Nummer 3 des Betäubungsmittelgesetzes in der
           Fassung der Bekanntmachung vom 1. März 1994 (BGBl. I S. 358) nach
           Anhörung von Sachverständigen,
         – des § 13 Absatz 3 des Betäubungsmittelgesetzes, der zuletzt durch Artikel 4
           Nummer 3 Buchstabe c des Gesetzes vom 19. Oktober 2012 (BGBl. I S. 2192)
           geändert worden ist, sowie
         – des § 3a Absatz 3 Satz 3 des Embryonenschutzgesetzes, der durch Artikel 1
           Nummer 1 des Gesetzes vom 21. November 2011 (BGBl. l S. 2228) eingefügt
           worden ist:

                                                   Artikel 1
                                           Änderung der
                              Anlage II des Betäubungsmittelgesetzes
           In Anlage II des Betäubungsmittelgesetzes in der Fassung der Bekannt-
        machung vom 1. März 1994 (BGBl. I S. 358), das zuletzt durch Artikel 1 der
        Verordnung vom 16. Juni 2017 (BGBl. I S. 1670) geändert worden ist, werden
        die folgenden Positionen jeweils alphabetisch in die bestehende Reihenfolge
        eingefügt:

         INN         andere nicht geschützte                          chemische Namen
                        oder Trivialnamen                                 (IUPAC)

        „–      CUMYL-PEGACLONE                       5-Pentyl-2-(2-phenylpropan-2-yl)-
                (SGT-151)                             2,5-dihydro-1H-pyrido[4,3-b]indol-1-on

        –       CUMYL-5F-P7AICA                       1-(5-Fluorpentyl)-N-(2-phenylpropan-2-yl)-
                (5-Fluor-CUMYL-P7AICA,                1H-pyrrolo[2,3-b]pyridin-3-carboxamid“.
                SGT-263)

                                                   Artikel 2
                                         Änderung der
                           Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung
           Die Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung vom 20. Januar 1998 (BGBl. I
        S. 74, 80), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 22. Mai 2017 (BGBl. I
        S. 1275) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
        1. In § 5b Absatz 4 Satz 3 wird das Wort „Verschreibung“ durch die Wörter
           „Anwendung eines Substitutionsmittels“ ersetzt.
        2. In § 5c Absatz 4 Nummer 3 wird die Angabe „§ 5c“ durch die Angabe „§ 5d“
           ersetzt.
        3. In § 12 Absatz 1 Nummer 1 Buchstabe c wird das Komma und werden die
           Wörter „ausgenommen bei Einfuhr eines Arzneimittels nach § 73 Abs. 3
           Arzneimittelgesetz,“ gestrichen.

                                                   Artikel 3
                                           Änderung der
                               Präimplantationsdiagnostikverordnung
           Die Präimplantationsdiagnostikverordnung vom 21. Februar 2013 (BGBl. I
        S. 323) wird wie folgt geändert:
        1. In § 7 Absatz 1 werden die Wörter „erheben, verarbeiten und nutzen“ durch
           das Wort „verarbeiten“ ersetzt.
        2. In § 8 Absatz 1 Satz 1 und 2 werden die Wörter „Erhebung, Verarbeitung und
           Nutzung“ jeweils durch das Wort „Verarbeitung“ ersetzt.

        * Notifiziert gemäß der Richtlinie (EU) 2015/1535 des Europäischen Parlaments und des Rates vom
          9. September 2015 über ein Informationsverfahren auf dem Gebiet der technischen Vorschriften und
          der Vorschriften für die Dienste der Informationsgesellschaft (ABl. L 241 vom 17.9.2015, S. 1).

BGBl. 2018, Seite 1079 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 1079

                                        Artikel 4
                                      Inkrafttreten
    Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.



    Der Bundesrat hat zugestimmt.


    Berlin, den 2. Juli 2018

                               Die Bundeskanzlerin
                                 Dr. A n g e l a M e r k e l

                 Der Bundesminister für Gesundheit
                           Jens Spahn

Herkunft dieses Textes

Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2018 I S. 1078. Gesetze, Verordnungen und amtliche Bekanntmachungen sind amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG) und genießen keinen Urheberrechtsschutz. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).

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