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Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 2017, S. 4033
BGBl. 2017 I S. 4033 · 3.852 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.
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Zweite Verordnung
zur Änderung der Liquiditätsverordnung
Vom 22. Dezember 2017
Auf Grund
– des § 11 Absatz 1 Satz 2 und 5 des Kreditwesen-
gesetzes, von denen Satz 2 zuletzt durch Artikel 2
Nummer 9 des Gesetzes vom 10. Dezember 2014
(BGBl. I S. 2091) geändert worden ist und Satz 5
durch Artikel 1 Nummer 16 des Gesetzes vom
17. November 2006 (BGBl. I S. 2606) neu gefasst
worden ist, nach Anhörung der Spitzenverbände der
Institute sowie
– des § 51b Absatz 2 Satz 1 und 3 des Kreditwesenge-
setzes, der durch Artikel 1 Nummer 84 des Gesetzes
vom 28. August 2013 (BGBl. I S. 3395) eingefügt
worden ist, nach Anhörung des Spitzenverbands
der Wohnungsunternehmen mit Spareinrichtung,
jeweils in Verbindung mit § 1 Nummer 5 der Verordnung
zur Übertragung von Befugnissen zum Erlass von Rechts-
verordnungen auf die Bundesanstalt für Finanzdienst-
leistungsaufsicht vom 13. Dezember 2002 (BGBl. 2003 I
S. 3), der zuletzt durch Artikel 1 Nummer 1 Buchstabe a
der Verordnung vom 8. April 2016 (BGBl. I S. 622)
geändert worden ist, verordnet die Bundesanstalt für
Finanzdienstleistungsaufsicht im Einvernehmen mit
der Deutschen Bundesbank:
Artikel 1
Die Liquiditätsverordnung vom 14. Dezember 2006
(BGBl. I S. 3117), die zuletzt durch Artikel 1 der Verord-
nung vom 6. Dezember 2013 (BGBl. I S. 4166) geändert
worden ist, wird wie folgt geändert:
1. § 1 wird wie folgt geändert:
a) Absatz 1 Nummer 1 wird wie folgt gefasst:
„1. Kreditinstitute, auf die die Vorschriften der
Artikel 411 bis 428 der Verordnung (EU)
Nr. 575/2013 des Europäischen Parlaments
und des Rates vom 26. Juni 2013 über Auf-
sichtsanforderungen an Kreditinstitute und
Wertpapierfirmen und zur Änderung der Ver-
ordnung (EU) Nr. 648/2012 (ABl. L 176 vom
27.6.2013, S. 1; L 208 vom 2.8.2013, S. 68;
L 321 vom 30.11.2013, S. 6; L 193 vom
21.7.2015, S. 166; L 20 vom 25.1.2017, S. 3),
die zuletzt durch die Verordnung (EU)
2016/1014 (ABl. L 171 vom 29.6.2016, S. 153)
geändert worden ist, nicht anzuwenden sind,
und“.
b) Absatz 2 wird wie folgt gefasst:
„(2) CRR-Wertpapierfirmen, die die Vorschriften
der Artikel 411 bis 428 der Verordnung (EU)
Nr. 575/2013 auf Gruppenebene konsolidiert oder
teilkonsolidiert einhalten müssen, können durch
die Bundesanstalt auf Antrag von den Anforde-
rungen dieser Verordnung befreit werden.“
2. In § 3 Absatz 1 Nummer 5 werden die Wörter „des
Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni
2013 über Aufsichtsanforderungen an Kreditinstitute
und Wertpapierfirmen und zur Änderung der Verord-
nung (EU) Nr. 646/2012 (ABl. L 176 vom 27.6.2013,
S. 1)“ gestrichen.
3. § 4 Absatz 2 wird wie folgt geändert:
a) In Nummer 2 werden die Wörter „soweit sie nicht
unter Nummer 3 fallen,“ gestrichen.
b) Nummer 3 wird aufgehoben.
4. § 8 wird aufgehoben.
5. In § 10 Absatz 1 Satz 1, Absatz 3 Nummer 1 Satz 1
und Absatz 4 Satz 1 wird die Angabe „§§ 2 bis 8“
jeweils durch die Angabe „§§ 2 bis 7“ ersetzt.
6. Anlage 2 und Anlage 3 erhalten die aus der Anlage
zu dieser Verordnung ersichtliche Fassung.
Artikel 2
Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2018 in Kraft.
Bonn, den 22. Dezember 2017
Der Präsident
der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
F. Hufeld

Anlage zu Artikel 1 Nummer 6
Anlage 2 – Meldevordruck LV 1
Anlage 3 – Meldevordruck LV 2







Herkunft dieses Textes
Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2017 I S. 4033. Gesetze, Verordnungen und amtliche Bekanntmachungen sind amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG) und genießen keinen Urheberrechtsschutz. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).
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