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Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 2017, S. 3023
BGBl. 2017 I S. 3023 · 17.657 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.
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Zweite Verordnung
zur Änderung von Verordnungen nach dem Versicherungsaufsichtsgesetz
Vom 19. Juli 2017
Das Bundesministerium der Finanzen verordnet auf
Grund
– des § 34 Absatz 2 Satz 1 in Verbindung mit Satz 6,
des § 145 Absatz 2 in Verbindung mit Absatz 5
Satz 2, auch in Verbindung mit § 212 Absatz 1,
§ 219 Absatz 1 und § 234 Absatz 1, des § 145 Ab-
satz 3 in Verbindung mit Absatz 5 Satz 2, auch in
Verbindung mit § 212 Absatz 1, § 219 Absatz 1 und
§ 234 Absatz 1, des § 160 Satz 1 Nummer 6 in Ver-
bindung mit Satz 3, des § 217 Satz 1 Nummer 4 in
Verbindung mit Satz 3, auch in Verbindung mit § 165
Absatz 1 und § 219 Absatz 1, des § 235 Absatz 1
Satz 1 Nummer 12 in Verbindung mit Absatz 2 Satz 2,
des § 236 Absatz 2b Satz 1 in Verbindung mit Satz 4
und des § 240 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 in Verbin-
dung mit Satz 3 des Versicherungsaufsichtsgesetzes
vom 1. April 2015 (BGBl. I S. 434), von denen § 236
Absatz 2b durch Artikel 3 Nummer 1 des Gesetzes
vom 21. Dezember 2015 (BGBl. I S. 2553) eingefügt
worden ist,
– des § 160 Satz 1 Nummer 7 in Verbindung mit Satz 3
und des § 240 Satz 1 Nummer 12 in Verbindung mit
Satz 3 und 4 des Versicherungsaufsichtsgesetzes
vom 1. April 2015 (BGBl. I S. 434) im Einvernehmen
mit dem Bundesministerium der Justiz und für Ver-
braucherschutz,
– des § 39 Absatz 1 Satz 1 Nummer 4 in Verbindung
mit Satz 2, 4 und 5 des Versicherungsaufsichtsge-
setzes vom 1. April 2015 (BGBl. I S. 434) nach An-
hörung des Versicherungsbeirats im Einvernehmen
mit dem Bundesministerium der Justiz und für Ver-
braucherschutz:
Inhaltsübersicht
Artikel 1 Änderung der Sachverständigenprüfverordnung
Artikel 2 Änderung der Versicherungs-Vergütungsverordnung
Artikel 3 Änderung der Krankenversicherungsaufsichtsverord-
nung
Artikel 4 Änderung der Kapitalausstattungs-Verordnung
Artikel 5 Änderung der Mindestzuführungsverordnung
Artikel 6 Änderung der Pensionsfonds-Aufsichtsverordnung
Artikel 7 Inkrafttreten
Anlage
Artikel 1
Änderung der
Sachverständigenprüfverordnung
Die Sachverständigenprüfverordnung vom 18. April
2016 (BGBl. I S. 760) wird wie folgt geändert:
1. § 1 wird wie folgt geändert:
a) In Absatz 2 Satz 2 werden die Wörter „§ 17
der Versicherungsberichterstattungs-Verordnung
vom 29. März 2006 (BGBl. I S. 622), die durch
Artikel 2 Nummer 2 der Verordnung vom 16. De-
zember 2015 (BGBl. I S. 2345) aufgehoben wor-
den ist, in der bis zum 31. März 2016 geltenden
Fassung“ durch die Wörter „§ 17 der Versiche-
rungsberichterstattungs-Verordnung“ ersetzt.
b) In Absatz 3 Satz 1 werden die Wörter „Prüfungs-
berichteverordnung vom 3. Juni 1998 (BGBl. I
S. 1209), die durch Artikel 2 Nummer 1 der Ver-
ordnung vom 16. Dezember 2015 (BGBl. I
S. 2345) aufgehoben worden ist, in der bis zum
31. März 2016 geltenden Fassung“ durch das
Wort „Prüfungsberichteverordnung“ ersetzt.
2. In § 5 Absatz 2 Satz 4 werden die Wörter „§ 17 der
Versicherungsberichterstattungs-Verordnung in der
bis zum 31. März 2016 geltenden Fassung“ durch
die Wörter „§ 17 der Versicherungsberichterstat-
tungs-Verordnung“ ersetzt.
Artikel 2
Änderung der
Versicherungs-Vergütungsverordnung
Die Versicherungs-Vergütungsverordnung vom
18. April 2016 (BGBl. I S. 763) wird wie folgt geändert:
1. In § 1 Absatz 2 Satz 1 wird der Punkt durch die
folgenden Wörter „oder die freiwillig Artikel 275 der
Delegierten Verordnung (EU) 2015/35 anwenden.“
ersetzt.
2. In § 4 Absatz 1 Satz 1 wird die Angabe „§ 1 Absatz 2“
durch die Angabe „§ 1 Absatz 3“ ersetzt.
Artikel 3
Änderung der
Krankenversicherungsaufsichtsverordnung
§ 22 der Krankenversicherungsaufsichtsverordnung
vom 18. April 2016 (BGBl. I S. 780), die durch Artikel 1j
des Gesetzes vom 4. April 2017 (BGBl. I S. 778) geän-
dert worden ist, wird wie folgt geändert:
1. In Absatz 1 Satz 3 werden die Wörter „Versiche-
rungsberichterstattungs-Verordnung vom 29. März
2006 (BGBl. I S. 622), die durch Artikel 2 Nummer 2
der Verordnung vom 16. Dezember 2015 (BGBl. I
S. 2345) aufgehoben worden ist, in der bis zum
31. März 2016 geltenden Fassung“ durch das Wort
„Versicherungsberichterstattungs-Verordnung“ so-

wie die Wörter „Versicherungsberichterstattungs-
Verordnung in der bis zum 31. März 2016 geltenden
Fassung“ jeweils durch das Wort „Versicherungsbe-
richterstattungs-Verordnung“ ersetzt.
2. In Absatz 2 Satz 2, Absatz 3 Satz 2 und 4, Absatz 4
Satz 1 und 2 werden jeweils die Wörter „Versiche-
rungsberichterstattungs-Verordnung in der bis zum
31. März 2016 geltenden Fassung“ durch das
Wort „Versicherungsberichterstattungs-Verordnung“
ersetzt.
Artikel 4
Änderung der
Kapitalausstattungs-Verordnung
In § 19 Absatz 3 Satz 2 der Kapitalausstattungs-Ver-
ordnung vom 18. April 2016 (BGBl. I S. 795) werden die
Wörter „Anlage 2 Abschnitt C der Versicherungsbe-
richterstattungs-Verordnung vom 29. März 2006 (BGBl. I
S. 622), die durch Artikel 2 Nummer 2 der Verordnung
vom 16. Dezember 2015 aufgehoben worden ist (BGBl. I
S. 2345), in der bis zum 31. März 2016 geltenden Fas-
sung“ durch die Wörter „Anlage 2 Abschnitt C der Ver-
sicherungsberichterstattungs-Verordnung“ ersetzt.
Artikel 5
Änderung der
Mindestzuführungsverordnung
Die Mindestzuführungsverordnung vom 18. April
2016 (BGBl. I S. 831) wird wie folgt geändert:
1. § 3 wird wie folgt geändert:
a) In Absatz 1 werden die Wörter „Versicherungsbe-
richterstattungs-Verordnung vom 29. März 2006
(BGBl. I S. 622), die durch Artikel 2 Nummer 2
der Verordnung vom 16. Dezember 2015 (BGBl. I
S. 2345) aufgehoben worden ist, in der bis zum
31. März 2016 geltenden Fassung“ durch
das Wort „Versicherungsberichterstattungs-Ver-
ordnung“ ersetzt.
b) In Absatz 2 Satz 1 und 2 sowie Absatz 4 Satz 2
werden jeweils die Wörter „Versicherungsbericht-
erstattungs-Verordnung in der bis zum 31. März
2016 geltenden Fassung“ durch das Wort „Ver-
sicherungsberichterstattungs-Verordnung“ ersetzt.
c) Absatz 5 wird wie folgt geändert:
aa) Satz 1 wird wie folgt geändert:
aaa) In Nummer 2 bis 6 werden jeweils
die Wörter „Versicherungsberichter-
stattungs-Verordnung in der bis zum
31. März 2016 geltenden Fassung“
durch das Wort „Versicherungsbericht-
erstattungs-Verordnung“ ersetzt,
bbb) In Nummer 7 werden die Wörter „Seite 2
Zeile 11 Spalte 03 T der Versicherungs-
berichterstattungs-Verordnung in der
bis zum 31. März 2016 geltenden Fas-
sung“ durch die Wörter „Seite 2 Zeile 10
Spalte 03 T der Versicherungsberichter-
stattungs-Verordnung“ ersetzt.
bb) In Satz 2 werden die Wörter „Versicherungs-
berichterstattungs-Verordnung in der bis zum
31. März 2016 geltenden Fassung“ durch
das Wort „Versicherungsberichterstattungs-
Verordnung“ ersetzt.
d) In Absatz 6 werden die Wörter „Versicherungs-
berichterstattungs-Verordnung in der bis zum
31. März 2016 geltenden Fassung“ durch
das Wort „Versicherungsberichterstattungs-Ver-
ordnung“ ersetzt.
2. In § 4 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 bis 3 und Absatz 2
Satz 1, § 5 Absatz 1 Satz 2 Nummer 1 bis 4 und
Satz 3 sowie Absatz 2 Satz 2, § 6 Absatz 1 Satz 1,
§ 7 Satz 2, § 8 Satz 2 und § 13 Satz 2 werden jeweils
die Wörter „Versicherungsberichterstattungs-Ver-
ordnung in der bis zum 31. März 2016 geltenden
Fassung“ durch das Wort „Versicherungsberichter-
stattungs-Verordnung“ ersetzt.
Artikel 6
Änderung der
Pensionsfonds-Aufsichtsverordnung
Die Pensionsfonds-Aufsichtsverordnung vom 18. April
2016 (BGBl. I S. 842), die zuletzt durch Artikel 24 Ab-
satz 40 des Gesetzes vom 23. Juni 2017 (BGBl. I
S. 1693) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
1. In der Inhaltsübersicht werden die Angaben zu
Kapitel 7 durch die folgenden Angaben ersetzt:
„Kapitel 7
Lebenslange Zahlungen
im Sinne des § 236 Absatz 2a
des Versicherungsaufsichtsgesetzes
§ 29 Anfängliche Höhe der lebenslangen Zahlung
§ 30 Mindesthöhe der lebenslangen Zahlung
§ 31 Anpassung der lebenslangen Zahlungen
§ 32 Form, Inhalt und Nachweis der Zusage des
Arbeitgebers für die Erbringung der Mindest-
höhe
Kapitel 8
Schlussvorschriften
§ 33 Übergangsvorschriften“.
2. § 12 Absatz 4 wird wie folgt geändert:
a) Nummer 3 wird aufgehoben.
b) Die bisherige Nummer 4 wird Nummer 3, und die
Wörter „den Nachweisungen 802, 803 und 804“
werden durch die Wörter „den Nachweisun-
gen 801, 802, 803, 804 und 830“ ersetzt.
c) Die bisherigen Nummern 5 und 6 werden die
Nummern 4 und 5.
3. Dem § 24 wird folgender Absatz 3 angefügt:
„(3) In den Fällen des § 236 Absatz 2a des
Versicherungsaufsichtsgesetzes ist die Deckungs-
rückstellung in der Rentenbezugszeit nach der retro-
spektiven Methode zu bilden, wobei die Deckungs-
rückstellung bei Rentenbeginn dem vorhandenen
Versorgungskapital entspricht.“

4. Kapitel 7 wird wie folgt ersetzt:
„Kapitel 7
Lebenslange Zahlungen
im Sinne des § 236 Absatz 2a
des Versicherungsaufsichtsgesetzes
§ 29
Anfängliche Höhe
der lebenslangen Zahlung
(1) Die anfängliche Höhe der lebenslangen Zah-
lung ergibt sich durch Verrentung des bei Renten-
beginn vorhandenen Versorgungskapitals. Bei der
Verrentung sind die planmäßigen Verwaltungskosten
zu berücksichtigen. Im Übrigen sind die Rechnungs-
grundlagen zu verwenden, mit denen der Barwert
nach § 31 Absatz 2 Satz 2 berechnet wird. Abwei-
chend von Satz 3 kann der Rechnungszins nach
Maßgabe des Absatzes 2 vorsichtiger gewählt wer-
den.
(2) Der Rechnungszins zur Verrentung des bei
Rentenbeginn vorhandenen Versorgungskapitals
darf nur insoweit vorsichtiger gewählt werden, als
sich für das Versorgungsverhältnis bei entsprechen-
der Anwendung von § 31 Absatz 2 ein Kapital-
deckungsgrad ergibt, der 125 Prozent nicht über-
steigt.
§ 30
Mindesthöhe
der lebenslangen Zahlung
Die Mindesthöhe der lebenslangen Zahlung ergibt
sich durch Verrentung des bei Rentenbeginn vorhan-
denen Versorgungskapitals mit einem Rechnungs-
zins von mindestens 0 Prozent. Bei der Verrentung
sind die planmäßigen Verwaltungskosten zu berück-
sichtigen und die biometrischen Rechnungsgrund-
lagen nach § 31 Absatz 2 Satz 2 anzuwenden.
§ 31
Anpassung
der lebenslangen Zahlungen
(1) Der Kapitaldeckungsgrad des Rentnerbe-
stands eines Pensionsplans darf 100 Prozent nicht
unterschreiten und 125 Prozent nicht übersteigen.
Fällt der Kapitaldeckungsgrad unter 100 Prozent,
sind die durch den Pensionsfonds an die Renten-
empfänger des Pensionsplans zu erbringenden Leis-
tungen zu senken; bei einem Kapitaldeckungsgrad
von mehr als 125 Prozent sind diese Leistungen zu
erhöhen. Nach der Anpassung der Leistungen muss
die Anforderung nach Satz 1 wieder erfüllt sein.
(2) Der Kapitaldeckungsgrad ist das Verhältnis
der Deckungsrückstellung, die nach § 24 Absatz 3
für die Rentenempfänger des Pensionsplans zu bil-
den ist, zum Barwert der durch den Pensionsfonds
an diese Rentenempfänger zu erbringenden Leistun-
gen einschließlich damit verbundener Anwartschaf-
ten auf Hinterbliebenenleistungen. Bei der Berech-
nung des Barwerts ist § 24 Absatz 2 Satz 2 bis 4
entsprechend anzuwenden.
(3) Der Pensionsfonds hat zu gewährleisten, dass
die Anforderung aus Absatz 1 Satz 1 jederzeit einge-
halten wird. Mindestens einmal jährlich hat er die an
die Rentenempfänger des Pensionsplans zu erbrin-
genden Leistungen zu überprüfen und gegebenen-
falls anzupassen.
§ 32
Form, Inhalt und Nachweis
der Zusage des Arbeitgebers
für die Erbringung der Mindesthöhe
(1) Der Nachweis der Zusage des Arbeitgebers,
für die Erbringung der Mindesthöhe der lebenslan-
gen Zahlung nach § 30 einzustehen, erfolgt gegen-
über der Aufsichtsbehörde durch den Pensions-
fonds. Zusage und Nachweis bedürfen der Schrift-
form.
(2) In der Zusage nach Absatz 1 muss bestimmt
sein, dass sich die Einstandspflicht des Arbeitgebers
auf den Differenzbetrag zwischen der Mindesthöhe
nach § 30 und der durch den Pensionsfonds zu er-
bringenden lebenslangen Zahlung bezieht, sofern
und solange diese die Mindesthöhe nicht erreicht.
(3) Ergibt sich auf Grund der Pflichten nach § 31
Absatz 3, dass die an die Rentenempfänger durch
den Pensionsfonds zu erbringenden lebenslangen
Zahlungen unter die Mindesthöhe nach § 30 abge-
senkt werden, ist der Arbeitgeber unverzüglich über
seine Einstandspflicht unter Angabe des Beginns
und der Höhe zu informieren.
(4) Der Pensionsfonds ist berechtigt, gegen Er-
stattung der Kosten die Funktion einer Zahlstelle
zur Erfüllung der Einstandsverpflichtung der Arbeit-
geber zu übernehmen.
Kapitel 8
Schlussvorschriften
§ 33
Übergangsvorschriften
(1) Die Vorschriften der Kapitel 1, 2, 3 und 6 sind
erstmals für das Geschäftsjahr anzuwenden, das
nach dem 31. Dezember 2015 beginnt.
(2) Für das Geschäftsjahr, das vor dem 1. Januar
2016 begonnen hat, sind
1. die Pensionsfonds-Aktuarverordnung vom 12. Ok-
tober 2005 (BGBl. I S. 3019), die durch Artikel 1
Nummer 9 der Verordnung vom 16. Dezember
2015 (BGBl. I S. 2345) aufgehoben worden ist,
in der bis zum 31. Dezember 2015 geltenden Fas-
sung,
2. die PF-Mindestzuführungsverordnung vom 17. De-
zember 2008 (BGBl. I S. 2862), die durch Artikel 1
Nummer 13 der Verordnung vom 16. Dezember
2015 (BGBl. I S. 2345) aufgehoben worden ist,
in der bis zum 31. Dezember 2015 geltenden Fas-
sung,
3. die Pensionsfondsberichterstattungsverordnung
vom 25. Oktober 2005 (BGBl. I S. 3048), die
durch Artikel 1 Nummer 10 der Verordnung vom
16. Dezember 2015 (BGBl. I S. 2345) aufgehoben
worden ist, in der bis zum 31. Dezember 2015
geltenden Fassung und

4. die Pensionsfonds-Kapitalausstattungsverordnung
vom 20. Dezember 2001 (BGBl. I S. 4180), die
durch Artikel 1 Nummer 6 der Verordnung vom
16. Dezember 2015 (BGBl. I S. 2345) aufgehoben
worden ist, in der bis zum 31. Dezember 2015 gel-
tenden Fassung
anzuwenden.
(3) Anlagen, die bis zum 30. Juni 2010 getätigt
worden sind und seitdem auf Grund des § 6 Absatz 1
der Pensionsfonds-Kapitalanlagenverordnung vom
21. Dezember 2001 (BGBl. I S. 4185) in der Fassung
der Verordnung vom 9. Mai 2011 (BGBl. I S. 794) im
Sicherungsvermögen gehalten wurden, können bis
zu ihrer Fälligkeit im Sicherungsvermögen verblei-
ben.
(4) Anteile an Publikumsinvestmentvermögen in
Form von Immobilien-Sondervermögen nach den
§§ 230 bis 260 des Kapitalanlagegesetzbuchs, die
vor dem 8. April 2011 erworben worden sind, sowie
Anteile an vergleichbaren ausländischen Invest-
mentvermögen, die vor dem 8. April 2011 erworben
worden sind, können im Sicherungsvermögen ver-
bleiben und Anlagen nach § 17 Absatz 1 Nummer 14
Buchstabe c zugeordnet werden.
(5) Anlagen, die bis zum 7. März 2015 getätigt
worden sind und seitdem auf Grund des § 6 Absatz 3
Berlin, den 19. Juli 2017
Der Bundesminister der
Schäuble
der Pensionsfonds-Kapitalanlagenverordnung vom
21. Dezember 2001 (BGBl. I S. 4185) in der Fassung
der Verordnung vom 3. März 2015 (BGBl. I S. 188) im
Sicherungsvermögen gehalten wurden, können bis
zu ihrer Fälligkeit im Sicherungsvermögen verblei-
ben und den Anlagen nach § 17 Absatz 1 Nummer 13
Buchstabe b zugeordnet werden.“
5. Anlage 2 Abschnitt A Nummer 9 Unternummer 13
wird wie folgt gefasst:
„13. Hat die Phase der Restverrentung bereits
begonnen, so ist die Eintragung in der Zeile
„lebenslange Zahlungen“ vorzunehmen.“
6. Anlage 5 wird wie folgt geändert:
a) Nach dem Formblatt 800 wird die Nachwei-
sung 801 in der aus der Anlage zu dieser Verord-
nung ersichtlichen Form eingefügt.
b) Nach der Nachweisung 804 wird die Nach-
weisung 830 in der aus der Anlage zu dieser Ver-
ordnung ersichtlichen Form eingefügt.
Artikel 7
Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung
in Kraft.
Finanzen

Anlage (zu Artikel 6 Nummer 6)






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Herkunft dieses Textes
Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2017 I S. 3023. Gesetze, Verordnungen und amtliche Bekanntmachungen sind amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG) und genießen keinen Urheberrechtsschutz. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).
Ableitung: issue-pdf-decol ·
Prüfwert des Textes 3d8ab572a5735e24….