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Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 2016, S. 2146
BGBl. 2016 I S. 2146 · 2.584 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.
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Verordnung
zur Änderung der Solvabilitätsverordnung
Vom 12. September 2016
Auf Grund des § 10 Absatz 1 Satz 1 Nummer 6 des Kreditwesengesetzes, der
zuletzt durch Artikel 2 Nummer 8 Buchstabe a des Gesetzes vom 2. November
2015 (BGBl. I S. 1864) geändert worden ist, in Verbindung mit § 1 Nummer 5 der
Verordnung zur Übertragung von Befugnissen zum Erlass von Rechtsverordnun-
gen auf die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, der zuletzt durch
Artikel 1 Nummer 1 Buchstabe a der Verordnung vom 8. April 2016 (BGBl. I
S. 622) geändert worden ist, verordnet die Bundesanstalt für Finanzdienst-
leistungsaufsicht im Einvernehmen mit der Deutschen Bundesbank und nach
Anhörung der Spitzenverbände der Institute:
Artikel 1
Die Solvabilitätsverordnung vom 6. Dezember 2013 (BGBl. I S. 4168) wird wie
folgt geändert:
1. Dem § 1 Absatz 2 wird folgender Satz angefügt:
„Dies gilt nicht für Kreditinstitute, die gemäß Artikel 6 Absatz 4 der Verord-
nung (EU) Nr. 1024/2013 des Rates vom 15. Oktober 2013 zur Übertragung
besonderer Aufgaben im Zusammenhang mit der Aufsicht über Kreditinsti-
tute auf die Europäische Zentralbank (ABl. L 287 vom 29.10.2013, S. 63,
L 218 vom 19.8.2015, S. 82) sowie gemäß Teil IV und Artikel 147 Absatz 1
der Verordnung (EU) Nr. 468/2014 der Europäischen Zentralbank vom 16. April
2014 zur Einrichtung eines Rahmenwerks für die Zusammenarbeit zwischen
der Europäischen Zentralbank und den nationalen zuständigen Behörden
und den nationalen benannten Behörden innerhalb des einheitlichen Auf-
sichtsmechanismus (SSM-Rahmenverordnung) (ABl. L 141 vom 14.5.2014,
S. 1) als bedeutend eingestuft werden.“
2. Dem § 39 wird folgender Satz angefügt:
„§ 1 Absatz 2 Satz 2 ist ab dem 1. Oktober 2016 anzuwenden.“
Artikel 2
Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.
Bonn, den 12. September 2016
Der Präsident
der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
Hufeld
Herkunft dieses Textes
Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2016 I S. 2146. Gesetze, Verordnungen und amtliche Bekanntmachungen sind amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG) und genießen keinen Urheberrechtsschutz. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).
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