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Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 2015, S. 780

BGBl. 2015 I S. 780 · 3.996 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.

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BGBl. 2015, Seite 780 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 780




                                                Verordnung
                                    zur Änderung der Frequenzverordnung

                                               Vom 21. Mai 2015


  Auf Grund des § 53 Absatz 1 des Telekommunikationsgesetzes vom 22. Juni 2004 (BGBl. I S. 1190), der zuletzt
durch Artikel 1 des Gesetzes vom 3. Mai 2012 (BGBl. I S. 958) geändert worden ist, verordnet die Bundesregierung:

                                                    Artikel 1
  Die Frequenzverordnung vom 27. August 2013 (BGBl. I S. 3326) wird wie folgt geändert:
1. In § 4 Nummer 12, 15, 20 und 21 wird das Wort „Rettungsgerätfunkstellen“ jeweils durch die Wörter „Funk-
   stellen auf Überlebensfahrzeugen“ ersetzt.
2. Die Anlage Frequenzzuweisungstabelle für die Bundesrepublik Deutschland wird wie folgt geändert:
  a) Teil A Frequenzzuweisungen und Nutzungsbestimmungen wird wie folgt geändert:
      aa) In Nummer 249 wird in der Spalte „Frequenzbereich (MHz)“ die Angabe „470 – 790“ durch die Angabe
          „470 – 694“ ersetzt.
      bb) Nach Nummer 249 wird folgende Nummer 249A eingefügt:
             Lfd.      Frequenzbereich
                                                         Zuweisung an Funkdienste                    Nutzung
             Nr.            (MHz)
           „249A    694 – 790            RUNDFUNKDIENST 6 14 40                                        ziv.“
                    3 5 31 36A 41        MOBILFUNKDIENST außer mobiler Flugfunkdienst

      cc) In Nummer 264 werden in der Spalte „Zuweisung an Funkdienste“ die Angaben „RUNDFUNK-
          DIENST D345“ und „RUNDFUNKDIENST ÜBER SATELLITEN D345“ gestrichen.
      dd) Nummer 265 wird wie folgt gefasst:
             Lfd.      Frequenzbereich
                                                         Zuweisung an Funkdienste                    Nutzung
             Nr.            (MHz)
            „265    1 492 – 1 518        FESTER FUNKDIENST                                             mil.“
                    5 13 31              MOBILFUNKDIENST außer mobiler Flugfunkdienst

  b) Teil B Erläuterung der Nutzungsbestimmungen wird wie folgt geändert:
      aa) In dem Abschnitt 1. Internationale Nutzungsbestimmungen wird in Nummer D296 die Angabe „470 – 790“
          durch die Angabe „470 – 694“ ersetzt.
      bb) Der Abschnitt 2. Nationale Nutzungsbestimmungen wird wie folgt geändert:
         aaa) In Nummer 13 wird nach der Angabe „1 260 – 1 340 MHz“ die Angabe „1 492 – 1 518 MHz,“ eingefügt.
         bbb) Nach Nummer 36 wird folgende Nummer 36A eingefügt:
               „36A Der Frequenzbereich 694 – 790 MHz ist im Benehmen mit den Ländern so bald wie möglich
                    für die mobile breitbandige Internetversorgung zu nutzen. Der Mobilfunkdienst im Frequenz-
                    bereich 694 – 790 MHz darf keine Störungen des Rundfunkdienstes verursachen.“

BGBl. 2015, Seite 781 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 781

ccc) Nach Nummer 39 werden folgende Nummern 40 und 41 angefügt:
    „40    Die Nutzung durch den Rundfunkdienst ist auslaufend.
    41     Der Frequenzbereich 694 – 790 MHz kann für Anwendungen der drahtlosen Produktions-
           technik im Zusammenhang mit Rundfunk und zur professionellen drahtlosen Produktion ge-
           nutzt werden. Funkstellen dieser Anwendungen dürfen bei gegenwärtig oder zukünftig be-
           triebenen Funkstellen primärer Funkdienste keine schädlichen Störungen verursachen und
           genießen keinerlei Schutz gegenüber diesen.“

                                                Artikel 2
          Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.



          Der Bundesrat hat zugestimmt.


          Berlin, den 21. Mai 2015

                                   Die Bundeskanzlerin
                                     Dr. A n g e l a M e r k e l

                                   Der Bundesminister
                     f ü r Ve r k e h r u n d d i g i t a l e I n f r a s t r u k t u r
                                          A. Dobrindt

Herkunft dieses Textes

Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2015 I S. 780. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).

Ableitung: issue-pdf-decol · Prüfwert des Textes 138cb2fbfc81db63….