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Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 2015, S. 614
BGBl. 2015 I S. 614 · 2.325 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.
Textauszug (durchsuchbar)

Dreiundzwanzigste Verordnung
zur Änderung der Weinverordnung
Vom 21. April 2015
Auf Grund des § 13 Absatz 3 Nummer 3 in Verbindung mit § 53 Absatz 1
und 3 des Weingesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 18. Januar
2011 (BGBl. I S. 66), von denen § 13 Absatz 3 durch Artikel 1 Nummer 4 des
Gesetzes vom 2. Oktober 2014 (BGBl. I S. 1586) geändert worden ist, verordnet
das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft:
Artikel 1
Nach § 13 Absatz 4a der Weinverordnung in der Fassung der Bekanntma-
chung vom 21. April 2009 (BGBl. I S. 827), die zuletzt durch Artikel 1 der Ver-
ordnung vom 18. Juni 2014 (BGBl. I S. 798) geändert worden ist, wird folgender
Absatz 4b eingefügt:
„(4b) Die in Anhang I B Abschnitt A Nummer 1 und 2 Buchstabe a und b der
Verordnung (EG) Nr. 606/2009 der Kommission vom 10. Juli 2009 mit Durch-
führungsbestimmungen zur Verordnung (EG) Nr. 479/2008 des Rates hinsicht-
lich der Weinbauerzeugniskategorien, der önologischen Verfahren und der dies-
bezüglichen Einschränkungen (ABl. L 193 vom 24.7.2009, S. 1), die zuletzt
durch die Durchführungsverordnung (EU) 2015/596 (ABl. L 99 vom 16.4.2015,
S. 21) geändert worden ist, genannten Grenzwerte des Gesamtgehaltes an
Schwefeldioxid dürfen bei in den Verkehr gebrachten Wein um jeweils höchs-
tens 50 mg/l überschritten werden, soweit der Wein aus Trauben stammt, die im
Jahr 2014 auf den Weinbauflächen in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und
Rheinland-Pfalz geerntet worden sind.“
Artikel 2
(1) Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.
(2) Die Weinverordnung gilt mit Ablauf des 27. Oktober 2015 wieder in ihrer
am 27. April 2015 maßgebenden Fassung, sofern nicht mit Zustimmung des
Bundesrates etwas anderes verordnet wird.
Bonn, den 21. April 2015
Der Bundesminister
für Ernährung und Landwirtschaft
Christian Schmidt
Herkunft dieses Textes
Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2015 I S. 614. Gesetze, Verordnungen und amtliche Bekanntmachungen sind amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG) und genießen keinen Urheberrechtsschutz. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).
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