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Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 2015, S. 2018

BGBl. 2015 I S. 2018 · 39.988 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.

Textauszug (durchsuchbar)

BGBl. 2015, Seite 2018 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 2018
                                   Gesetz
   zur Änderung des Unterhaltsrechts und des Unterhaltsverfahrensrechts
sowie zur Änderung der Zivilprozessordnung und kostenrechtlicher Vorschriften
                                             Vom 20. November 2015

  Der Bundestag hat das folgende Gesetz beschlos-
sen:

                        Artikel 1

                   Änderung des

              Bürgerlichen Gesetzbuchs

   § 1612a des Bürgerlichen Gesetzbuchs in der Fas-

sung der Bekanntmachung vom 2. Januar 2002 (BGBl. I

S. 42, 2909; 2003 I S. 738), das zuletzt durch Artikel 18

des Gesetzes vom 20. November 2015 (BGBl. I S. 2010)

geändert worden ist, wird wie folgt geändert:

1. Der Überschrift werden ein Semikolon und das Wort
   „Verordnungsermächtigung“ angefügt.
2. Absatz 1 wird wie folgt geändert:
   a) Satz 2 wird wie folgt gefasst:
       „Der Mindestunterhalt richtet sich nach dem
       steuerfrei zu stellenden sächlichen Existenzmini-

       mum des minderjährigen Kindes.“

   b) In Satz 3 werden in dem Satzteil nach Nummer 3

      die Wörter „eines Zwölftels des doppelten Kinder-

      freibetrags“ durch die Wörter „des steuerfrei zu

      stellenden sächlichen Existenzminimums des min-

      derjährigen Kindes“ ersetzt.

3. Folgender Absatz 4 wird angefügt:
     „(4) Das Bundesministerium der Justiz und für
   Verbraucherschutz hat den Mindestunterhalt erst-
   mals zum 1. Januar 2016 und dann alle zwei Jahre
   durch Rechtsverordnung, die nicht der Zustimmung
   des Bundesrates bedarf, festzulegen.“

                        Artikel 2
                  Änderung des
          Gesetzes über das Verfahren
          in Familiensachen und in den
  Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit
  Das Gesetz über das Verfahren in Familiensachen
und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichts-
barkeit vom 17. Dezember 2008 (BGBl. I S. 2586,
2587), das zuletzt durch Artikel 159 der Verordnung
vom 31. August 2015 (BGBl. I S. 1474) geändert wor-
den ist, wird wie folgt geändert:

1. In der Inhaltsübersicht wird die Angabe zu § 493 wie
   folgt gefasst:
   „§ 493 Übergangsvorschriften“.

2. § 251 Absatz 1 wird wie folgt geändert:
  a) Satz 2 wird wie folgt geändert:
     aa) In Nummer 3 werden die Wörter „in der vor-

         geschriebenen Form“ gestrichen.

     bb) Nummer 4 wird wie folgt gefasst:

         „4. welche Einwendungen nach § 252 erho-

             ben werden können, insbesondere, dass

             der Einwand eingeschränkter oder fehlen-

             der Leistungsfähigkeit nur erhoben wer-

             den kann, wenn die Auskunft nach § 252

             Absatz 4 erteilt wird und Belege über die
             Einkünfte beigefügt werden.“
     cc) Nummer 5 wird aufgehoben.
  b) Satz 3 wird aufgehoben.
3. § 252 wird wie folgt gefasst:
                          „§ 252

           Einwendungen des Antragsgegners

     (1) Der Antragsgegner kann Einwendungen ge-

  gen die Zulässigkeit des vereinfachten Verfahrens

  geltend machen. Bei begründeten Einwendungen

  weist das Gericht den Antrag zurück. Unbegründete

  Einwendungen weist das Gericht mit dem Festset-

  zungsbeschluss nach § 253 zurück.
     (2) Andere als die in Absatz 1 Satz 1 genannten
  Einwendungen, insbesondere Einwendungen nach
  den Absätzen 3 und 4, sind nur zulässig, wenn der
  Antragsgegner zugleich erklärt, inwieweit er zur Un-
  terhaltsleistung bereit ist und dass er sich insoweit
  zur Erfüllung des Unterhaltsanspruchs verpflichtet.
     (3) Der Einwand der Erfüllung ist nur zulässig,
  wenn der Antragsgegner zugleich erklärt, inwieweit
  er Unterhalt geleistet hat und entsprechende Belege
  vorlegt.
     (4) Der Einwand eingeschränkter oder fehlender
  Leistungsfähigkeit ist nur zulässig, wenn der An-
  tragsgegner zugleich Auskunft über seine Einkünfte
  und sein Vermögen erteilt und für die letzten zwölf
  Monate seine Einkünfte belegt. Ein Antragsgegner,
  der Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts
  nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch oder dem
  Zwölften Buch Sozialgesetzbuch bezieht, muss den
  aktuellen Bewilligungsbescheid darüber vorlegen.
  Bei Einkünften aus selbständiger Arbeit, Gewerbe-
  betrieb sowie Land- und Forstwirtschaft sind als Be-
  lege der letzte Einkommensteuerbescheid und für
BGBl. 2015, Seite 2019 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 2019
  das letzte Wirtschaftsjahr die Gewinn-und-Verlust-
  Rechnung oder die Einnahmenüberschussrechnung

  vorzulegen.

    (5) Die Einwendungen sind nur zu berücksichti-
  gen, solange der Festsetzungsbeschluss nicht erlas-
  sen ist.“
4. § 253 Absatz 1 wird wie folgt geändert:
  a) In Satz 1 werden die Wörter „Werden keine oder
     lediglich nach § 252 Abs. 1 Satz 3 zurückzuwei-
     sende oder nach § 252 Abs. 2 unzulässige“ durch
     die Wörter „Ist der Antrag zulässig und werden
     keine oder keine nach § 252 Absatz 2 bis 4 zu-
     lässigen“ ersetzt.

  b) Nach Satz 1 wird folgender Satz eingefügt:
     „Die Festsetzung durch Beschluss erfolgt auch,

     soweit sich der Antragsgegner nach § 252 Ab-
     satz 2 zur Zahlung von Unterhalt verpflichtet hat.“
5. § 254 wird wie folgt gefasst:
                          „§ 254

            Mitteilungen über Einwendungen

     Hat der Antragsgegner zulässige Einwendungen
  (§ 252 Absatz 2 bis 4) erhoben, teilt das Gericht
  dem Antragsteller dies mit und weist darauf hin,
  dass das streitige Verfahren auf Antrag eines Betei-
  ligten durchgeführt wird.“

6. § 255 wird wie folgt geändert:

  a) Absatz 1 Satz 2 wird aufgehoben.

  b) In Absatz 4 wird die Angabe „§ 254“ durch die
     Angabe „§ 253 Absatz 1“ ersetzt.
  c) Absatz 6 wird wie folgt gefasst:

        „(6) Wird der Antrag auf Durchführung des
     streitigen Verfahrens nicht vor Ablauf von sechs
     Monaten nach Zugang der Mitteilung nach § 254
     gestellt, so gilt der Festsetzungsantrag, der über
     den Festsetzungsbeschluss nach § 253 Absatz 1
     Satz 2 hinausgeht, oder der Festsetzungsantrag,

     der über die Verpflichtungserklärung des Antrags-

     gegners nach § 252 Absatz 2 hinausgeht, als zu-

     rückgenommen.“
7. § 256 wird wie folgt geändert:

  a) In Satz 1 werden die Wörter „die in § 252 Abs. 1
     bezeichneten Einwendungen, die Zulässigkeit
     von Einwendungen nach § 252 Abs. 2“ durch
     die Wörter „Einwendungen gegen die Zulässig-
     keit oder die Unzulässigkeit des vereinfachten
     Verfahrens, die Zulässigkeit von Einwendungen
     nach § 252 Absatz 2 bis 4“ ersetzt.

  b) Satz 2 wird wie folgt gefasst:

     „Die Beschwerde ist unzulässig, wenn sie sich auf
     Einwendungen nach § 252 Absatz 2 bis 4 stützt,
     die nicht erhoben waren, bevor der Festsetzungs-
     beschluss erlassen war.“

8. § 493 wird wie folgt geändert:
  a) Die Überschrift wird wie folgt gefasst:

                           „§ 493
                  Übergangsvorschriften“.
  b) Der Wortlaut wird Absatz 1.

   c) Folgender Absatz 2 wird angefügt:

         „(2) Auf vereinfachte Verfahren über den Unter-

      halt Minderjähriger nach den §§ 249 bis 260, die
      bis zum 31. Dezember 2016 beantragt wurden,
      sind die §§ 249 bis 260 in der bis dahin geltenden
      Fassung weiter anzuwenden.“

                       Artikel 3
                  Änderung der
        Kindesunterhalt-Formularverordnung

  Die Kindesunterhalt-Formularverordnung vom 19. Juni
1998 (BGBl. I S. 1364), die zuletzt durch Artikel 1 der
Verordnung vom 17. Juli 2009 (BGBl. I S. 2134, 3557)
geändert worden ist, wird wie folgt geändert:

1. § 1 wird wie folgt geändert:

   a) Absatz 1 wird wie folgt gefasst:
         „(1) Im vereinfachten Verfahren zur Festset-
      zung des Unterhalts für ein minderjähriges Kind
      wird das in der Anlage bestimmte Formular für

      den Antrag auf Festsetzung des Unterhalts nach
      den §§ 249 und 250 des Gesetzes über das Ver-
      fahren in Familiensachen und in den Angelegen-
      heiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit verwendet.“

   b) Absatz 2 wird wie folgt geändert:

      aa) In dem Satzteil vor Nummer 1 wird die An-
          gabe „Nr. 1“ gestrichen.

      bb) Folgender Satz wird angefügt:

          „Wird das Formular nach § 3 Nummer 2 so
          angepasst, dass dem Gericht die Angaben
          als strukturierter Datensatz übermittelt wer-
          den können, sollen die nach Satz 1 Nummer 1
          und 2 antragsberechtigten Behörden dieses
          Formular nutzen.“

2. § 2 wird wie folgt geändert:

   a) In Absatz 1 wird die Absatzbezeichnung „(1)“ ge-

      strichen und wird die Angabe „Anlage 1“ durch

      das Wort „Anlage“ ersetzt.

   b) Die Absätze 2 und 3 werden aufgehoben.

3. § 3 wird wie folgt geändert:
   a) In dem Satzteil vor Nummer 1 werden die Wörter
      „den in den Anlagen 1 und 2 bestimmten Formu-
      laren“ durch die Wörter „dem in der Anlage be-
      stimmten Formular“ ersetzt.

   b) In Nummer 2 werden jeweils die Wörter „der For-
      mulare“ durch die Wörter „des Formulars“ er-

      setzt.

4. § 4 wird wie folgt gefasst:
                           „§ 4

                   Übergangsvorschrift

     Für Verfahren, die bis zum 31. Dezember 2016
   beantragt wurden, sind die bis dahin geltenden For-
   mulare zu verwenden.“
5. Die Anlagen 1 und 2 werden durch die Anlage im
   Anhang zu diesem Gesetz ersetzt.
BGBl. 2015, Seite 2020 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 2020
                       Artikel 4

              Änderung des Gesetzes

       über Gerichtskosten in Familiensachen

   In Nummer 1210 der Anlage 1 (Kostenverzeichnis)
zum Gesetz über Gerichtskosten in Familiensachen
vom 17. Dezember 2008 (BGBl. I S. 2586, 2666), das
zuletzt durch Artikel 173 der Verordnung vom 31. Au-
gust 2015 (BGBl. I S. 1474) geändert worden ist, wird
im Gebührentatbestand die Angabe „§ 254 Satz 2
FamFG“ durch die Angabe „§ 253 Abs. 1 Satz 2
FamFG“ ersetzt.

                       Artikel 5

                   Änderung des
             Auslandsunterhaltsgesetzes

  Das Auslandsunterhaltsgesetz vom 23. Mai 2011

(BGBl. I S. 898), das zuletzt durch Artikel 169 der Ver-

ordnung vom 31. August 2015 (BGBl. I S. 1474) geän-

dert worden ist, wird wie folgt geändert:

1. In der Inhaltsübersicht wird die Angabe zu § 27 wie
   folgt gefasst:

  „§ 27 Örtliche Zuständigkeit für die Auffang- und
        Notzuständigkeit; Verordnungsermächtigung“.
2. Nach § 9 Absatz 1 wird folgender Absatz 1a einge-
   fügt:

    „(1a) Ergeben sich aus einem weitergeleiteten
  Antrag für die zentrale Behörde Zweifel, ob die
  Voraussetzungen des Artikels 57 Absatz 2 der Ver-
  ordnung (EG) Nr. 4/2009, des Artikels 3 Absatz 3 des
  New Yorker UN-Übereinkommens vom 20. Juni
  1956 über die Geltendmachung von Unterhalts-
  ansprüchen im Ausland oder des Artikels 11 Absatz 1
  des Haager Übereinkommens über die internationale
  Geltendmachung der Unterhaltsansprüche von Kin-
  dern und anderen Familienangehörigen vom 23. No-
  vember 2007 erfüllt sind, so leitet die zentrale Be-
  hörde die Frage dem Richter zur Beantwortung zu.
  Dieser verfährt erneut nach Absatz 1.“

3. Nach § 10 Absatz 1 Satz 1 wird folgender Satz ein-
   gefügt:
  „Dies gilt auch für Schriftstücke, die die ausländi-

  sche zentrale Behörde im weiteren Verlauf des Ver-

  fahrens anfordert.“

4. Dem § 11 wird folgender Absatz 4 angefügt:

      „(4) Fragen, die die ausländische zentrale Be-
  hörde an die deutsche zentrale Behörde übermittelt,
  leitet diese an das nach § 7 Absatz 1 zur Vorprüfung
  aufgerufene Gericht weiter. Dieses veranlasst die

  Beantwortung der Fragen und leitet die Antworten
  an die deutsche zentrale Behörde zurück. Das wei-
  tere Verfahren bei der deutschen zentralen Behörde
  richtet sich nach Absatz 1.“

5. § 27 wird wie folgt gefasst:
                          „§ 27

        Örtliche Zuständigkeit für die Auffang-
    und Notzuständigkeit; Verordnungsermächtigung

    (1) Sind die deutschen Gerichte nach Artikel 6
  oder Artikel 7 der Verordnung (EG) Nr. 4/2009 inter-

   national zuständig, so entscheidet das Amtsgericht,
   das für den Sitz desjenigen Oberlandesgerichts zu-

   ständig ist, in dessen Bezirk die Beteiligten ihren

   letzten inländischen gemeinsamen Wohnsitz hatten
   oder an den der ausreichende Bezug zur Bundes-
   republik Deutschland im Sinne des Artikels 7 der
   Verordnung (EG) Nr. 4/2009 angeknüpft werden
   kann. § 28 Absatz 1 Satz 2 ist entsprechend anzu-
   wenden. Ergibt sich keine örtliche Zuständigkeit eines
   inländischen Gerichts nach Satz 1 oder Satz 2, so ist
   das Amtsgericht Pankow/Weißensee in Berlin örtlich
   zuständig.

      (2) Die Landesregierungen werden ermächtigt,

   die Zuständigkeit nach Absatz 1 durch Rechtsver-
   ordnung einem anderen Amtsgericht des Oberlan-
   desgerichtsbezirks oder, wenn in einem Land meh-
   rere Oberlandesgerichte errichtet sind, einem Amts-

   gericht für die Bezirke aller oder mehrerer Oberlan-

   desgerichte zuzuweisen. Die Landesregierungen

   können diese Ermächtigung durch Rechtsverord-

   nung auf die Landesjustizverwaltungen übertragen.“

6. § 28 Absatz 1 wird wie folgt geändert:

   a) In Satz 1 wird das Wort „ausschließlich“ gestri-
      chen.
   b) In Satz 2 werden die Wörter „Pankow-Weißen-
      see“ durch die Wörter „Pankow/Weißensee“ er-
      setzt.

7. In § 7 Absatz 1 Satz 2, § 21 Absatz 1 Satz 2 und § 35
   Absatz 1 Satz 2 werden jeweils die Wörter „Pankow-
   Weißensee“ durch die Wörter „Pankow/Weißensee“
   ersetzt.

                       Artikel 6
                     Änderung der
                 Zivilprozessordnung

   Die Zivilprozessordnung in der Fassung der Bekannt-
machung vom 5. Dezember 2005 (BGBl. I S. 3202; 2006 I
S. 431; 2007 I S. 1781), die zuletzt durch Artikel 14 des
Gesetzes vom 20. November 2015 (BGBl. I S. 2010) ge-
ändert worden ist, wird wie folgt geändert:

1. In § 945a Absatz 1 Satz 1 werden die Wörter „Die

   Länder führen“ durch die Wörter „Die Landesjustiz-

   verwaltung Hessen führt für die Länder“ ersetzt.

2. In § 945b werden nach den Wörtern „aus dem Re-
   gister“ das Komma und die Wörter „über die Erhe-
   bung von Gebühren“ gestrichen.

                       Artikel 7

                    Änderung des
          Justizverwaltungskostengesetzes

   Das Justizverwaltungskostengesetz vom 23. Juli
2013 (BGBl. I S. 2586, 2655), das zuletzt durch Arti-
kel 176 der Verordnung vom 31. August 2015 (BGBl. I
S. 1474) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:

1. In der Inhaltsübersicht wird nach der Angabe zu § 15
   folgende Angabe eingefügt:

   „§ 15a Schutzschriftenregister“.
BGBl. 2015, Seite 2021 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 2021
2. Nach § 1 Absatz 2 Satz 1 Nummer 5 wird folgende
   Nummer 5a eingefügt:
  „5a.        Einstellung von Schutzschriften
              Schutzschriftenregister,“.
3. Nach § 15 wird folgender § 15a eingefügt:
                                      „§ 15a

                         Schutzschriftenregister
    Die Gebühr für die Einstellung einer Schutzschrift
  schuldet derjenige, der die Schutzschrift eingereicht
  hat.“
4. Die Anlage (Kostenverzeichnis) wird wie folgt geän-
   dert:

  a) In der Gliederung wird nach der Angabe zu Teil 1
     Hauptabschnitt 1 Abschnitt 5 folgende Angabe
     eingefügt:
     „Abschnitt 6             Schutzschriftenregister“.
  b) Nach Nummer 1152 wird folgender Abschnitt 6

     eingefügt:

          Nr.             Gebührentatbestand

                               „Abschnitt 6
                          Schutzschriftenregister

         1160 Einstellung einer Schutz-

              schrift . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

                                            Artikel 8
                                    Änderung des
    in   das               Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes
                   Nach § 19 Absatz 1 Satz 2 Nummer 1 des Rechts-
                anwaltsvergütungsgesetzes vom 5. Mai 2004 (BGBl. I
                S. 718, 788), das zuletzt durch Artikel 14 Nummer 8 des
                Gesetzes vom 20. Oktober 2015 (BGBl. I S. 1722) ge-
                ändert worden ist, wird folgende Nummer 1a eingefügt:
                „1a. die Einreichung von Schutzschriften;“.

                                            Artikel 9
                                Bekanntmachungserlaubnis

                  Das Bundesministerium der Justiz und für Verbrau-
                cherschutz kann den Wortlaut des Anerkennungs- und
                Vollstreckungsausführungsgesetzes in der vom 1. Okto-
                ber 2015 an geltenden Fassung im Bundesgesetzblatt
                bekannt machen.

                                            Artikel 10

                                          Inkrafttreten
Gebühren-
                  (1) Dieses Gesetz tritt vorbehaltlich der Absätze 2
 betrag
                und 3 am Tag nach der Verkündung in Kraft.

                   (2) Artikel 1 Nummer 2, Artikel 6 Nummer 1 sowie die
                Artikel 7 und 8 treten am 1. Januar 2016 in Kraft.

                  (3) Die Artikel 2 bis 4 treten am 1. Januar 2017 in
83,00 €“.
                Kraft.
                                              Die verfassungsmäßigen Rechte des Bundesrates
                                           sind gewahrt.
                                              Das vorstehende Gesetz wird hiermit ausgefertigt. Es
                                           ist im Bundesgesetzblatt zu verkünden.

                                               Berlin, den 20.

November 2015

 Der Bundespräsident
    Joachim Gauck

 Die Bundeskanzlerin
   Dr. A n g e l a M e r k e l
                                                              Der Bundesminister
                                               d e r J u s t i
z u n d f ü r Ve r b r a u c h e r s c h u t z
      Heiko Maas
BGBl. 2015, Seite 2022 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 2022
                                                                     Anhang zu Artikel 3 Nummer 5

Anlage
(zu § 1 Absatz 1)
        Bo!ebt
        Amtsgericht!Gbnjmjfohfsjdiu
        QM[-!Psu
   2

   3               Antragsgegner / in

                         Antrag auf Festsetzung
   4
                         von Unterhalt

                         Ft!tjoe!! ! ! ! ! ! ! ! ! !!Fsh‹o{vohtcm‹uufs!cfjhfg¯hu.

            A      Antragsteller / in:                       Elternteil
                                                             jn!fjhfofo!Obnfo

                                                             Kind,
                                                             wfsusfufo!evsdi;

                   Wpsobnfo-!Obnf-!Botdisjgu!eft!Fmufsoufjmt-!jo!efttfo!Pcivu!ebt!Ljoe!mfcu
   5

                   Wpsobnfo-!Obnf-!QM[-!Xpiopsu!eft!njoefsk‹isjhfo!Ljoeft
   6

                   Cfjtuboe!0Verfahrenscfwpmmn‹diujhufs
   7

             Sbvn!g¯s!Hftdi‹gutovnnfs!eft!Hfsjdiut

    – Bitte beachten Sie die Hinweise in dem Merkblatt zu diesem Formular –

                       Ergänzungsblatt zum Antrag

                       auf Festsetzung von Unterhalt
                       g¯s!fjo!xfjufsft!Ljoe!
                       Ã!Cjuuf!fstu!bc![fjmf!6!bvtg¯mmfo!)Obnf!eft!Ljoeft*!Ã

Fmufsoufjm                                        Cfjtuboe

                                                                 hfcpsfo!bn
                   Es wird beantragt, den Unterhalt, den der / die Antragsgegner / in an das Kind zu zahlen hat, im vereinfachten Verfahren wie folgt festzusetzen:
                   Voufsibmu!obdi!¸!2723b!Bct/!2!eft!
   8               C¯shfsmjdifo!Hftfu{cvdit!veränderlich

                   cfhjoofoe!bc                                                   cfhjoofoe!bc

                   jo!I¿if!wpo                                                    cfhjoofoe!bc
                                          Prozent
                                   ,

                        des Mindestunterhalts der                                 cfhjoofoe!bc
                        jeweiligen Altersstufe
                         Ft!xfsefo!{vt‹u{mjdi!hftfu{mjdif!Wfs{vht{jotfo!bc!!
                         [vtufmmvoh!eft!Gftutfu{vohtbousbht!jo!I¿if!wpo!6!Qsp{fouqvolufo!!
                         ¯cfs!efn!Cbtjt{jottbu{!bvt!fjofn!s¯dltu‹oejhfo!Voufsibmutcfusbh!wpo

   9
                   Ebt!Ljoe!ibu!fjo!npobumjdift!Csvuupfjolpnnfo!wpo;!
                   Ejf!ljoecf{phfofo!Mfjtuvohfo
   :               ){/!C/!Ljoefshfme*!fsi‹mu;                                            ejf!Nvuufs

                   Ejf!ljoecf{phfofo!Mfjtuvohfo (z.!B. Kindergeld) betragen:             bc
                   Es handelt sich um das            gemeinschaftliche Kind.

                         G¯s!ebt!Wfsgbisfo!xjse!Wfsgbisfotlptufoijmgf!cfbousbhu/
   21                    Fjof!Fslm‹svoh!{v!efo!Wpsbvttfu{vohfo!jisfs!Cfxjmmjhvoh!jtu!cfjhfg¯hu/
   Voufsibmu!                                              Tpxfju!voufs!Ücfhjoofoe!bcÉ!!
gleichbleibend                                     Voufsibmu!g¯s!ejf!Wfshbohfoifju!wfsmbohu!xjse-!!
                                                           mjfhfo!ejf!Wpsbvttfu{vohfo-!!
                Ó!num/                       voufs!efofo!Unterhalt für die Vergangenheit!hfmufoe!
                                                        hfnbdiu!xfsefo!lboo-!tfjuifs!wps/
                                                             Bvg!ejftfo!Voufsibmu!tjoe!!
                Ó!num/                        tfju!efn!voufs!Ücfhjoofoe!bcÉ!cf{fjdiofufo![fjuqvolu!!
                                                                  cjt!ifvuf!hf{bimu;

                                                         Ó
                Ó!num/

                                      Ó cfbousbhu/

                                      Ó/ Cfmfhf!tjoe!cfjhfg¯hu/
                                         boefsf!Qfstpo!)Cf{fjdiovoh*
                efs!Wbufs

                Ó!num/                   bc                       Ó!num/

                Ejf!Cfjpseovoh!wpo!Sfdiutboxbmu!0!Sfdiutbox‹mujo

                                                                                              xjse!cfbousbhu/
                         Efs!0!Ejf!Bourbhthfhofs!0!jo!xvsef!{vs!Fsufjmvoh!efs!Bvtlvogu!¯cfs!Fjol¯oguf!voe!Wfsn¿hfo!bvghfgpsefsu!bn;
   22                    Fsì0ìTjfìjtuìejftfsìWerpflichtungìojdiuìpefsìovsìvowpmmtu‹oejhìobdihflpnnfo/

                         Efs!0!Ejf!Bourbhthfhofs!0!jo!!xvsef!{vs!Voufsibmut{bimvoh!bvghfgpsefsu!bn;

Ó
                   Ft!xjse!cfbousbhu-!ejf!wpo!efn!0!efs!Bousbhthfhofs0!jo!bo!efo!0!ejf!Bousbhtufmmfs!0!jo!{v!fstubuufoefo!Lptufo!!
                   ){v{¯hmjdi![jotfo*!mbvu!{xfjgbdi!cfjmjfhfoefs!Bvgtufmmvoh!gftu{vtfu{fo!bvg;
                   [xjtdifo!Ljoe!voe!Bourbhthfhofs!0!jo!cftufiu!fjo!Fmufso.Ljoe.Wfsi‹muojt/
   23              Ebt!Ljoe!mfcu!nju!efn!bvg!Voufsibmutmfjtuvoh!jo!Botqsvdi!hfopnnfofo!Fmufsoufjm!ojdiu!jo!fjofn!Ibvtibmu!voe!ibu!g¯s![fjus‹vnf-!g¯s!ejf!efs!Voufsibmu!gftuhftfu{u!
                   xfsefo!tpmm-!xfefs!Mfjtuvohfo!obdi!!efn![xfjufo-!Bdiufo!pefs![x¿mgufo!Cvdi!Tp{jbmhftfu{cvdi!pefs!efn!Voufsibmutwpstdivtthftfu{!opdi!Voufsibmu!wpo!fjofs!
                   wfsxboeufo!pefs!esjuufo!Qfstpo!jn!Tjoof!eft!¸!2718!Bct/!3!pefs!4!CHC!fsibmufo/!Tpxfju!tpmdif!Mfjtuvohfo!fscsbdiu!xpsefo!tjoe-!tjoe!hftfu{mjdi!¯cfshfhbohfof!
                   Botqs¯dif!bvg!ebt!Ljoe!usfvi‹oefsjtdi!s¯dl¯cfsusbhfo/
                   ¤cfs!efo!Voufsibmutbotqsvdi!ibu!cjtifs!xfefs!fjo!Hfsjdiu!foutdijfefo!opdi!jtu!¯cfs!jio!fjo!hfsjdiumjdift!Wfsgbisfo!boi‹ohjh!pefs!fjo!Wpmmtusfdlvohtujufm!!
                   ){/!C/!Beschluss!¯cfs!Voufsibmu-!Wfshmfjdi-!opubsjfmmf!Vslvoef-!Vslvoef!wps!efn!Kvhfoebnu*!fssjdiufu!xpsefo/
           Psu-!Ebuvn                                                  Voufstdisjgu!Bousbhtu/!0!hftfu{m/!Wfsusfufs!0!Verfahrensbfwpmmn/          Bvghfopnnfo!wpo!)Ejfotutufmmf-!Obnf-!Voufstdisjgu*

           Cmbuu!2;!Bousbh!obdi!¸!35:!GbnGH
BGBl. 2015, Seite 2023 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 2023
                                                        Bundesgesetzblatt Jahrgang 2015 Teil I Nr. 46, ausgegeben zu Bonn am 25. November 2015

                                       !

                                       Amtsgericht!Gbnjmjfohfsjdiu
                                       !

                                                             Antrag auf Festsetzung
                                                             von Unterhalt                                                          – Abschrift –

                                                             Ft!tjoe!! ! ! ! ! ! ! ! ! !!Fsh‹o{vohtcm‹uufs!cfjhfg¯hu.

                                                A   Antragsteller / in:                        Elternteil
                                                                                               jn!fjhfofo!Obnfo

                                                                                               Kind,
                                                                                               wfsusfufo!evsdi;

                                                    Wpsobnfo-!Obnf-!Botdisjgu!eft!Fmufsoufjmt-!jo!efttfo!Pcivu!ebt!Ljoe!mfcu

                                                    Wpsobnfo-!Obnf-!QM[-!Xpiopsu!eft!njoefsk‹isjhfo!Ljoeft
[vusfggfoeft!jtu!bohflsfv{u!! c{x/!bvthfg¯mmu

                                                    Cfjtuboe!0Verfahrenscfwpmmn‹diujhufs

                                                    Es wird beantragt, den Unterhalt, den der / die Antragsgegner / in an das Kind zu zahlen hat, im
                                                                                               2023

                                                                                         Tfjuf!2

                             Hftdi‹gutovnnfs!eft!Hfsjdiut!
                    Bei Schreiben an das Gericht bitte stets angeben/

             Tfis!hffisuf!0!s!!

             !
             Ebt!Bnuthfsjdiu!Gbnjmjfohfsjdiu!¯cfsnjuufmu!Jiofo!ijfsnju!ejf!Bctdisjgu!
             fjoft!Bousbhft-!nju!efn!Tjf!bmt!Bousbhthfhofs!c{x/!Bousbhthfhofsjo!
             eft!Ljoeft!jn!wfsfjogbdiufo!Wfsgbisfo!bvg![bimvoh!wpo!Voufsibmu!jo!
             Botqsvdi!hfopnnfo!xfsefo/
             !
             Ebt!Hfsjdiu!ufjmu!Jiofo!bvg!efs!gpmhfoefo!Tfjuf!3!nju-!jo!xfmdifs!I¿if!
             obdi!efn!Bousbh!efs!Voufsibmu!gftuhftfu{u!xfsefo!lboo!voe!xbt!Tjf!
             jo!efn!Wfsgbisfo!cfbdiufo!n¯ttfo/!
             !

                                     Ergänzungsblatt zum Antrag
                                     auf Festsetzung von Unterhalt
                                     g¯s!fjo!xfjufsft!Ljoe!
                                     Ã!Cjuuf!fstu!bc![fjmf!6!bvtg¯mmfo!)Obnf!eft!Ljoeft*!Ã

             Fmufsoufjm                                      Cfjtuboe

                                                                              hfcpsfo!bn

vereinfachten Verfahren wie folgt festzusetzen:
                                                    Voufsibmu!obdi!¸!2723b!Bct/!2!eft!!                                                     Voufsibmu!                                               Tpxfju!voufs!Ücfhjoofoe!bcÉ!!
                                                    C¯shfsmjdifo!Hftfu{cvdit!veränderlich                                                gleichbleibend                                      Voufsibmu!g¯s!ejf!Wfshbohfoifju!wfsmbohu!xjse-!!

                                                    cfhjoofoe!bc                                                   cfhjoofoe!bc

                                                    jo!I¿if!wpo                                                    cfhjoofoe!bc
                                                                           Prozent
                                                                    ,

                                                         des Mindestunterhalts der                                 cfhjoofoe!bc
                                                         jeweiligen Altersstufe
                                                             Ft!xfsefo!{vt‹u{mjdi!hftfu{mjdif!Wfs{vht{jotfo!bc![vtufmmvoh!!
                                                             eft!Gftutfu{vohtbousbht!jo!I¿if!wpo!6!Qsp{fouqvolufo!!
                                                             ¯cfs!efn!Cbtjt{jottbu{!bvt!fjofn!s¯dltu‹oejhfo!Voufsibmutcfusbh!wpo

                                                    Ebt!Ljoe!ibu!fjo!npobumjdift!Csvuupfjolpnnfo!wpo;!
                                                    Ejf!ljoecf{phfofo!Mfjtuvohfo!
                                                    ){/!C/!Ljoefshfme*!fsi‹mu;                                            ejf!Nvuufs

                                                    Ejf!ljoecf{phfofo!Mfjtuvohfo (z.!B. Kindergeld) betragen:             bc
                                                    Es handelt sich um das              gemeinschaftliche Kind.

                                                             G¯s!ebt!Wfsgbisfo!xjse!Wfsgbisfotlptufoijmgf!cfbousbhu/!
                                                             Fjof!Fslm‹svoh!{v!efo!Wpsbvttfu{vohfo!jisfs!Cfxjmmjhvoh!jtu!cfjhfg¯hu/
                                            mjfhfo!ejf!Wpsbvttfu{vohfo-!!
Ó!num/                        voufs!efofo!Unterhalt für die Vergangenheit!hfmufoe!
                                         hfnbdiu!xfsefo!lboo-!tfjuifs!wps/
                                              Bvg!ejftfo!Voufsibmu!tjoe!!
Ó!num/                         tfju!efn!voufs!Ücfhjoofoe!bcÉ!cf{fjdiofufo![fjuqvolu!!
                                                   cjt!ifvuf!hf{bimu;

                                          Ó
Ó!num/

                      Ó cfbousbhu/

                      Ó/ Cfmfhf!tjoe!cfjhfg¯hu/
                         boefsf!Qfstpo!)Cf{fjdiovoh*
efs!Wbufs

Ó!num/                   bc                     Ó!num/

Ejf!Cfjpseovoh!wpo!Sfdiutboxbmu!0!Sfdiutbox‹mujo

                                                                              xjse!cfbousbhu/
                                                             Efs!0!Ejf!Bourbhthfhofs!0!jo!xvsef!{vs!Fsufjmvoh!efs!Bvtlvogu!¯cfs!Fjol¯oguf!voe!Wfsn¿hfo!bvghfgpsefsu!bn;
                                                             Fsì0ìTjfìjtuìejftfsìWerpflichtungìojdiuìpefsìovsìvowpmmtu‹oejhìobdihflpnnfo/

                                                             Efs!0!Ejf!Bourbhthfhofs!0!jo!xvsef!{vs!Voufsibmut{bimvoh!bvghfgpsefsu!bn;

Ó
                                                    Ft!xjse!cfbousbhu-!ejf!wpo!efn!0!efs!Bousbhthfhofs0!jo!bo!efo!0!ejf!Bousbhtufmmfs!0!jo!{v!fstubuufoefo!Lptufo!!
                                                    ){v{¯hmjdi![jotfo*!mbvu!{xfjgbdi!cfjmjfhfoefs!Bvgtufmmvoh!gftu{vtfu{fo!bvg;
                                                    [xjtdifo!Ljoe!voe!Bourbhthfhofs!0!jo!cftufiu!fjo!Fmufso.Ljoe.Wfsi‹muojt/
                                                    Ebt!Ljoe!mfcu!nju!efn!bvg!Voufsibmutmfjtuvoh!jo!Botqsvdi!hfopnnfofo!Fmufsoufjm!ojdiu!jo!fjofn!Ibvtibmu!voe!ibu!g¯s![fjus‹vnf-!g¯s!ejf!efs!Voufsibmu!gftuhftfu{u!
                                                    xfsefo!tpmm-!xfefs!Mfjtuvohfo!obdi!!efn![xfjufo-!Bdiufo!pefs![x¿mgufo!Cvdi!Tp{jbmhftfu{cvdi!pefs!efn!Voufsibmutwpstdivtthftfu{!opdi!Voufsibmu!wpo!fjofs!
                                                    wfsxboeufo!pefs!esjuufo!Qfstpo!jn!Tjoof!eft!¸!2718!Bct/!3!pefs!4!CHC!fsibmufo/!Tpxfju!tpmdif!Mfjtuvohfo!fscsbdiu!xpsefo!tjoe-!tjoe!hftfu{mjdi!¯cfshfhbohfof!
                                                    Botqs¯dif!bvg!ebt!Ljoe!usfvi‹oefsjtdi!s¯dl¯cfsusbhfo/
                                                    ¤cfs!efo!Voufsibmutbotqsvdi!ibu!cjtifs!xfefs!fjo!Hfsjdiu!foutdijfefo!opdi!jtu!¯cfs!jio!fjo!hfsjdiumjdift!Wfsgbisfo!boi‹ohjh!pefs!fjo!Wpmmtusfdlvohtujufm!!
                                                    ){/!C/!Beschluss ¯cfs!Voufsibmu-!Wfshmfjdi-!opubsjfmmf!Vslvoef-!Vslvoef!wps!efn!Kvhfoebnu*!fssjdiufu!xpsefo/
                                                Psu-!Ebuvn                                               Voufstdisjgu!Bousbhtu/!0!hftfu{m/!Wfsusfufs!0!Verfahrenscfwpmmn/         Bvghfopnnfo!wpo!)Ejfotutufmmf-!Obnf-!Voufstdisjgu*

                                                Cmbuu!3;!Bctdisjgu!g¯s!Bousbhthfhofs!0!jo!obdi!¸!362!GbnGH!
BGBl. 2015, Seite 2024 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 2024

   Tfjuf!3

   Obdi!efn!C¯shfsmjdifo!Hftfu{cvdi!ibu!fjo!Ljoe!Botqsvdi!bvg!angemessenen-!tfjofs!Mfcfottufmmvoh!foutqsfdifoefo!Voufsibmu/!Efs!Voufsibmu!vngbttu!efo!hftbnufo!
   Mfcfotcfebsg!eft!Ljoeft!fjotdimjfˇmjdi!efs!Lptufo!fjofs!bohfnfttfofo!Wpscjmevoh!{v!fjofn!Cfsvg/!Efs!Voufsibmu!jtu!npobumjdi!jn!Wpsbvt!{v!{bimfo/
   Wpo!fjofn!Fmufsoufjm-!nju!efn!ft!ojdiu!jo!fjofn!Ibvtibmu!mfcu-!lboo!fjo!njoefsk‹isjhft!Ljoe!efo!bohfnfttfofo!Voufsibmu!obdi!tfjofs!Xbim!entweder!jo!I¿if!fjoft!Ã!
   wpscfibmumjdi!tq‹ufsfs!¢oefsvoh!Ã!gleichbleibenden Monatsbeitrages!oder!veränderlich als Prozentsatz!eft!kfxfjmjhfo!Njoefttvoufsibmut!obdi!¸!2723!b!Bct/!2!eft!
   C¯shfsmjdifo!Hftfu{cvdit!wfsmbohfo/!Efs!gftuhfmfhuf!Njoefttvoufsibmu!‹oefsu!tjdi!jo!sfhfmn‹ˇjhfo![fjubctu‹oefo/!Efs!Njoeftuvoufsibmu!jtu!obdi!efn!Bmufs!eft!Ljoeft!
   hftubggfmu-!voe!{xbs!g¯s!ejf![fju!cjt!{vs!Wpmmfoevoh!eft!tfditufo!Mfcfotkbisft!)2/ Altersstufe*-!g¯s!ejf![fju!wpn!tjfcufo!cjt!{vs!Wpmmfoevoh!eft!{x¿mgufo!Mfcfot.!
   kbisft!)3/ Altersstufe*!voe!g¯s!ejf![fju!wpn!esfj{fioufo!Mfcfotkbis!bo!)4/ Altersstufe*/!Fs!cfus‹hu;


                wpn                         cjt                  2/!Bmufsttuvgf-!Ó     3/!Bmufsttuvgf-!Ó          4/!Bmufsttuvgf-!Ó       Der Mindestunterhalt deckt im Allgemeinen den bei
                                                                                                                                          einfacher Lebenshaltung erforderlichen Bedarf des
                                                                                                                                          Kindes. Im vereinfachten Verfahren ist die Festsetzung
                                                                                                                                          des Unterhalts bis zur Höhe des 1,2 fachen (120 %)
                                                                                                                                          des Mindestunterhalts nach § 1612 a Abs. 1 des
                                                                                                                                          Bürgerlichen Gesetzbuchs zulässig.




   Auf den Ihnen in Abschrift mitgeteilten Antrag kann der Unterhalt wie folgt festgesetzt werden:

          Der zum Ersten jeden Monats zu zahlende Unterhalt kann festgesetzt werden:
          Wpsobnfo!eft!Ljoeft         g¯s!ejf![fju          Wfs‹oefsmjdi hfn‹ˇ!efn!Njoeftuvoufsibmu!obdi                                  hmfjdicmfjcfoe
                                                            ¸!2723b!Bct/!2!eft!C¯shfsmjdifo!Hftfu{cvdit


                                bc                          bvg                      &!eft!Nioeftuvoufsibmut!                             bvg!Ó!num/
                                                                                     efs!2/!Bmufsttuvgf


                                bc                          bvg                      &!eft!Nioeftuvoufsibmut!                             bvg!Ó!num/
                                                                                     efs!3/!Bmufsttuvgf


                                bc                          bvg                      &!eft!Nioeftuvoufsibmut!                             bvg!Ó!num/
                                                                                     efs!4/!Bmufsttuvgf


          Berücksichtigung kindbezogener Leistungen
          Gleichbleibend;                                                                                       Veränderlich;!)ovs!cfj!Ljoefshfme*
          Efs!g¯s!ebt!Ljoe!gftuhftfu{uf!Voufsibmu!vermindert!tjdi!)Cfusbh!nju!Njovt{fjdifo*!0
          erhöht!tjdi!)Cfusbh!nju!Qmvt{fjdifo*!vn!boufjmjhf!ljoecf{phfof!Mfjtuvohfo!xjf!gpmhu;                          b*!Efs!g¯s!ebt!Ljoe!gftu{vtfu{foef!Voufsibmu!wfsnjoefsu!tjdi!vn!{v!
                                                                                                                           cfs¯dltjdiujhfoeft!Ljoefshfme!g¯s!fjo!2/!0!3/!0!4/!0!5/!pefs!xfjufsft!
                                                                                                                           Ljoe/![v!cfs¯dltjdiujhfo!jtu!ebt!i‹mgujhf!0!wpmmf!Ljoefshfme-!efs{fju;
          bc                    vn!Ó!num/!
                                                                                                                                                                   Ó

          bc                    vn!Ó!num/                                                                               c*!Efs!g¯s!ebt!Ljoe!gftu{vtfu{foef!Voufsibmu!fsi¿iu!tjdi!vn!ebt!i‹mg.
                                                                                                                           ujhf!0!wpmmf!Ljoefshfme!g¯s!fjo!2/!0!3/!0!4/!0!5/!pefs!xfjufsft!Ljoe-!efs{fju;
                                                                                                                                                                   Ó!
          bc                    vn!Ó!num/




          Der rückständige Unterhalt                        wpn                      cjt                        bvg!Ó
          kann festgesetzt werden für die Zeit

               Ft!xfsefo!zusätzlich hftfu{mjdif!Wfs{vht{jotfo!bc![vtufmmvoh!eft!Gftutfu{vohtbotrags avt!fjofn!s¯dltu‹oejhfo!Voufsibmutcfusbh!!

               wpo! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! Ó!gftuhftfu{t.!! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !


   Ebt!Hfsjdiu!ibu!ojdiu!hfqs¯gu-!pc!bohfhfcfoft!Ljoeftfjolpnnfo!tdipo!cfs¯dltjdiujhu!jtu!pefs!cfebsgtnjoefsoe!{v!cfs¯dltjdiujhfo!jtu/
   Wenn Sie innerhalb eines Monats nach der Zustellung dieser Mitteilung lfjof!Einwendungen!erheben, kann über den Unteribmu!jo!efs!
   angegebenen Höhe ein Festsetzungsbeschluss ergehen, aus dem die Zwangsvollstreckung hfhfo!Tjf!betrieben werden kann.
       !
       Fjoxfoevohfo!l¿oofo!Tjf!fsifcfo!gegen!ejf![vm‹ttjhlfju!eft!wfsfjogbdiufo!Wfsgbisfot/!Boefsf!Fjoxfoevohfo!tjoe!ovs!{vm‹ttjh-!xfoo!Tjf!efn!Hfsjdiu!njuufjmfo-!
       joxjfxfju!Tjf!{vs!Voufsibmutmfjtuvoh!cfsfju!tjoe!voe!ebtt!Tjf!tjdi!jotpxfju!{vs!Fsg¯mmvoh!eft!Voufsibmutbotqsvditìwfsqgmjdiufo/!Efo!Fjoxboe!efs!Fsg¯mmvoh!l¿oofo!Tjf!ovs!
       fsifcfo-!xfoo!Tjf!bohfcfo-!joxjfxfju!Tjf!hfmfjtufu!ibcfo-!voe!foutqsfdifoef!Cfmfhf!wpsmfhfo/!EfoìFjoxboeìfjohftdis‹olufsìpefsìgfimfoefsìMfjtuvohtg‹ijhlfjuìlbooìì
       ebt!Hfsjdiu!ovs!{vmbttfo-ìxfooìTjfìbvˇfsefnì{vhmfjdi!Bvtlvogu!¯cfs!Jisf!Fjol¯oguf!voe!Jis!Wfsn¿hfo!fsufjmfo!voe!g¯s!ejf!mfu{ufo!23!Npobuf!Jisf!Fjol¯oguf!cfmfhfo/!
       Cf{jfifo!Tjf!Mfjtuvohfo!{vs!Tjdifsvoh!eft!Mfcfotvoufsibmut!obdi!efn![xfjufo!Cvdi!Tp{jbmhftfu{cvdi!pefs![x¿mgufo!Cvdi!Tp{jbmhftfu{cvdi-!jtu!ft!bvtsfjdifoe-!xfoo!
       Tjf!fjof!Lpqjf!eft!bluvfmmfo!Cfxjmmjhvohtcftdifjet!cfjg¯hfo/!Fs{jfmfo!Tjf!Fjol¯oguf!bvt!tfmctu‹oejhfs!Bscfju-!Hfxfscfcfusjfc!tpxjf!Mboe.!voe!Gpstuxjsutdibgu-!
       mfhfo!Tjf!bmt!Cfmfh!efo!mfu{ufo!Fjolpnnfottufvfscftdifje!voe!g¯s!ebt!mfu{uf!Xjsutdibgutkbis!ejf!Hfxjoo.!voe.Wfsmvtu.Sfdiovoh!pefs!ejf!Fjoobinfo¯cfstdivtt.
       sfdiovoh!wps/!
       Ijmgf!cfjn!Fsifcfo!efs!Fjoxfoevohfo!mfjtufo!Bohfi¿sjhf!efs!sfdiutcfsbufoefo!Cfsvgf-!kfeft!Bnuthfsjdiu!voe!hfhfcfofogbmmt!ebt!Kvhfoebnu/!Cfjn!Kvhfoebnu!pefs!
       Bnuthfsjdiu!xfsefo!ejf!Fjoxfoevohfo!obdi!Jisfo!Bohbcfo!lptufompt!g¯s!Tjf!bvghfopnnfo/!Csjohfo!Tjf!eb{v!cjuuf!vocfejohu!ejf!opuxfoejhfo!Voufsmbhfo!voe!
       Cfmfhf!nju/

   Mit freundlichen Grüßen


                                                                                                                Ebuvn!ejftfs!Njuufjmvoh      Ufmfgpo



                                             Rechtspfleger 0ìjo                                                  Botdisjgu!eft!Hfsjdiut




       Cmbuu!3;!Bctdisjgu!g¯s!Bousbhthfhofs!0!jo!obdi!¸!362!GbnGH!

Herkunft dieses Textes

Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2015 I S. 2018. Gesetze, Verordnungen und amtliche Bekanntmachungen sind amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG) und genießen keinen Urheberrechtsschutz. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).

Ableitung: issue-pdf-decol · Prüfwert des Textes 40475ef12808588f….