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Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 2014, S. 825

BGBl. 2014 I S. 825 · 155.492 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.

Textauszug (durchsuchbar)

BGBl. 2014, Seite 825 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 825
                                            Verordnung
                     zur Änderung der Verbraucherinsolvenzvordruckverordnung
                                                 Vom 23. Juni 2014

   Auf Grund des § 305 Absatz 5 Satz 1 der Insolvenz-
ordnung, der durch Artikel 2 Nummer 16 des Gesetzes
vom 19. Dezember 1998 (BGBl. I S. 3836) eingefügt
worden ist, in Verbindung mit § 1 Absatz 2 des Zustän-
digkeitsanpassungsgesetzes vom 16. August 2002
(BGBl. I S. 3165) und dem Organisationserlass vom

17. Dezember 2013 (BGBl. I S. 4310), verordnet das

Bundesministerium der Justiz und für Verbraucher-

schutz:

                       Artikel 1

                  Änderung der
     Verbraucherinsolvenzvordruckverordnung
  Die Verbraucherinsolvenzvordruckverordnung vom

17. Februar 2002 (BGBl. I S. 703) wird wie folgt geän-

dert:
1. Die Überschrift der Verordnung wird wie folgt ge-
   fasst:
                       „Verordnung

              zur Einführung von Formularen

          für das Verbraucherinsolvenzverfahren

         und das Restschuldbefreiungsverfahren
       (Verbraucherinsolvenzformularverordnung –
                        VbrInsFV)“.
2. § 1 wird wie folgt geändert:
  a) Die Überschrift wird wie folgt gefasst:
                           „§ 1

                        Formulare“.
  b) Absatz 1 wird wie folgt geändert:

     aa) In dem Satzteil vor Nummer 1 wird das Wort
         „Vordrucke“ durch das Wort „Formulare“ er-
         setzt.

     bb) Nummer 2 wird wie folgt geändert:

         aaa) In Buchstabe c werden die Angabe

              „Satz 1“ und die Wörter „mit Erklärung

              über bereits bestehende Abtretungen

              und Verpfändungen nach § 287 Abs. 2
              Satz 2 der Insolvenzordnung“ gestri-

              chen.

         bbb) Buchstabe d wird aufgehoben.

         ccc) Die Buchstaben e bis h werden die

              Buchstaben d bis g.

  c) In Absatz 2 wird das Wort „Vordrucken“ durch
     das Wort „Formularen“ ersetzt.

3. In § 2 wird jeweils in dem Satzteil vor Nummer 1 und

   in Nummer 2 das Wort „Vordrucken“ durch das Wort

   „Formularen“ ersetzt.

4. Die Anlage erhält die aus der Anlage zu dieser Ver-
   ordnung ersichtliche Fassung.

                       Artikel 2

                    Inkrafttreten

  Diese Verordnung tritt am 30. Juni 2014 in Kraft.
                                  Der Bundesrat hat zugestimmt.

                                  Berlin, den 23. Juni 2014
                                           Der Bundesminister
                                  der Justiz und für Verbraucherschutz
                                               Heiko Maas
BGBl. 2014, Seite 826 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 826


                               Anlage zu Artikel 1 Nummer 4




 Anlage




                                             Formulare

BGBl. 2014, Seite 827 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 827

                                         Vorname und Name

                                           Straße und Hausnummer

     Antrag auf Eröffnung                  Postleitzahl und Ort
     des Insolvenzverfahrens
     (§ 305 InsO) des / der                Telefon tagsüber


                                           Verfahrensbevollmächtigte(r)



     An das Amtsgericht
     – Insolvenzgericht –

     in ___________________________________


   I.               Ich stelle den Antrag, über mein Vermögen das Insolvenzverfahren zu er-
     Eröffnungsantrag öffnen. Nach meinen Vermögens- und Einkommensverhältnissen bin ich nicht
                               in der Lage, meine bestehenden Zahlungspflichten, die bereits fällig sind oder in
                               absehbarer Zeit fällig werden, zu erfüllen.

   II. 1.
                                   Ich stelle den Antrag auf Rest-                   Ich stelle keinen Antrag auf Rest-
     Restschuld-                   schuldbefreiung (§ 287 InsO).                     schuldbefreiung.
     befreiungsantrag
                                   (Nummer II. 2. ist auszufüllen.)                  (Nummer II. 2 ist nicht auszufüllen.)

     II. 2.                    Ich erkläre,
     Erklärung zum
     Restschuld-               a) dass ich einen Antrag auf Restschuldbefreiung
     befreiungsantrag
                                          bisher nicht gestellt habe. (Nummern II. 2. b), c) sind nicht auszufüllen.)
                                          bereits gestellt habe am
                                          ______________________________________________________
                                                        (Datum, Az., Gericht - Nummer II. 2. b) ist auszufüllen.)


                               b) dass mir Restschuldbefreiung

                                          erteilt wurde am
                                          ______________________________________________________
                                                        (Datum, Az., Gericht - Nummer II. 2. c) ist nicht auszufüllen.)


                                          versagt wurde am
                                          ______________________________________________________
                                                        (Datum, Az., Gericht - Nummer II. 2. c) ist auszufüllen.)


                               c) dass die Versagung der Restschuldbefreiung erfolgte auf Grund

                                       rechtskräftiger Verurteilung in dem Zeitraum zwischen Schlusstermin
                                       und Aufhebung des Insolvenzverfahrens oder in dem Zeitraum zwi-
                                       schen Beendigung des Insolvenzverfahrens und dem Ende der Abtre-
                                       tungsfrist wegen einer Insolvenzstraftat zu einer Geldstrafe von mehr
                                       als 90 Tagessätzen oder einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Mona-
                                       ten (§ 297 InsO).

                                       vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Verletzung der Auskunfts- und Mit-
                                       wirkungspflichten nach der Insolvenzordnung (§ 290 Abs. 1 Nr. 5 InsO).



     Amtliche Fassung 7/2014                    Eigenantrag Verbraucherinsolvenz: Eröffnungsantrag (Hauptblatt), Seite 1 von 2

BGBl. 2014, Seite 828 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 828




                                          vorsätzlich oder grob fahrlässig unrichtiger oder unvollständiger Anga-
                                          ben in der nach § 287 Abs. 1 Satz 3 InsO abzugebenden Erklärung und
                                          im Vermögens-, Gläubiger- und Forderungsverzeichnis und der Vermö-
                                          gensübersicht (§ 290 Abs. 1 Nr. 6 InsO).

                                          Verletzung der Erwerbsobliegenheit ab Beginn der Abtretungsfrist bis
                                          zur Beendigung des Insolvenzverfahrens (§ 290 Abs. 1 Nr. 7 InsO).

                                          einer Obliegenheitsverletzung im Zeitraum zwischen Beendigung des
                                          Insolvenzverfahrens und dem Ende der Abtretungsfrist (§ 296 InsO).

                                          eines erst nach dem Schlusstermin oder nach Einstellung nach Anzei-
                                          ge der Masseunzulänglichkeit bekannt gewordenen Versagungsgrun-
                                          des nach § 290 Abs. 1 Nr. 5, 6, 7 InsO (§ 297a InsO).


    III.
      Anlagen                   Personalbogen                                                                   (Anlage 1)

                                Bescheinigung über das Scheitern des außergerichtlichen
                                Einigungsversuchs mit außergerichtlichem Plan                                   (Anlage 2)

                                Gründe für das Scheitern des außergerichtlichen Plans                         (Anlage 2 A)

                                Abtretungserklärung nach § 287 Abs. 2 InsO                                      (Anlage 3)

                                Vermögensübersicht                                                              (Anlage 4)

                                Vermögensverzeichnis mit den darin genannten Ergänzungsblättern                 (Anlage 5)

                                Gläubiger- und Forderungsverzeichnis                                            (Anlage 6)

                                Schuldenbereinigungsplan für das gerichtliche Verfahren:
                                       Allgemeiner Teil                                                         (Anlage 7)

                                       Besonderer Teil – Musterplan mit Einmalzahlung/festen Raten (Anlage 7 A)
                                oder   Besonderer Teil – Musterplan mit flexiblen Raten                       (Anlage 7 A)

                                oder   Besonderer Teil – Plan mit sonstigem Inhalt                            (Anlage 7 A)

                                       Besonderer Teil – Ergänzende Regelungen                                (Anlage 7 B)

                                       Erläuterungen zur vorgeschlagenen Schuldenbereinigung                  (Anlage 7 C)

                                Sonstige: _______________________________________________________
                                _______________________________________________________________

    IV.                       Als Schuldner bin ich gesetzlich verpflichtet, dem Insolvenzgericht über alle das Verfahren betref-
      Auskunfts- und            fenden Verhältnisse vollständig und wahrheitsgemäß Auskunft zu erteilen, insbesondere über alle
      Mitwirkungs-              Umstände, deren Mitteilung zur Entscheidung über meine Anträge erforderlich ist (§§ 20, 97 InsO).

      pflichten                 Können solche Auskünfte durch Dritte, insbesondere durch Banken und Sparkassen, sonstige
                                Kreditinstitute, Versicherungsgesellschaften, Sozial- und Finanzbehörden, Sozialversicherungsträ-
                                ger, Rechtsanwälte, Notare, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer erteilt werden, so obliegt es mir,
                                auf Verlangen des Gerichts alle Personen und Stellen, die Auskunft über meine Vermögensverhält-
                                nisse geben können, von ihrer Pflicht zur Verschwiegenheit zu befreien.

    V.                               Ich versichere die Richtigkeit und Vollständigkeit meiner Angaben zu
      Versicherung                     Nummer II. 2. Buchstabe b und c.
                                       Mir ist bekannt, dass vorsätzliche Falschangaben strafbar sein können und dass
                                       mir die Restschuldbefreiung versagt werden kann, wenn ich vorsätzlich oder grob
                                       fahrlässig unrichtige oder unvollständige Angaben gemacht habe (§ 290 Absatz 1
                                       Nummer 6 InsO).


    ___________________________________________                  _____________________________________________
      (Ort, Datum)                                                 (Unterschrift)




      Amtliche Fassung 7/2014                     Eigenantrag Verbraucherinsolvenz: Eröffnungsantrag (Hauptblatt), Seite 2 von 2

BGBl. 2014, Seite 829 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 829
                       Bundesgesetzblatt Jahrgang 2014 Teil I Nr. 27, ausgegeben zu Bonn am 26. Juni 2014                                                    829

        Anlage 1
        zum Eröffnungsantrag des / der ______________________________________
                                                    Personalbogen: Angaben zur Person

       Name

        Vorname(n)
        (Rufnamen unterstreichen)

        Geburtsname

                                     Akademischer Grad

                                     Geschlecht

                                         männlich         weiblich
früherer Name
        Geburtsdatum                                         Geburtsort

        Wohnanschrift
        Straße
        Postleitzahl                                         Ort

        Telefon (privat)

        Telefax

       Familienstand
                                    ledig      verheiratet
                                               seit

                                                           Hausnummer

                   Mobil

                   E-Mail

eingetragene Lebenspart-       geschieden           getrennt lebend       verwitwet
nerschaft begründet seit       seit                 seit                  seit
                                               ___________ ___________                              ___________          ___________           ___________

      Unterhalts-
beendet seit
___________
        berechtigte                     nein           ja, Anzahl: _______ , davon minderjährig: _______
        Personen
                                                   (Einzelheiten

      Beteiligung am              Erlernter Beruf
        Erwerbsleben

siehe Ergänzungsblatt 5 J)
                                    Zurzeit oder zuletzt tätig als

                                    ehemals selbständig
                                        Nein       Ja, als

Verbindlichkeiten aus Arbeitsverhältnissen
      Nein     Ja
                                       zurzeit unselbständig beschäftigt als                            zurzeit keine Beteiligung am Erwerbsleben, weil
                                             Arbeiter(in)
                                             Angestellte(r)
                                             Beamter/Beamtin
                                             Aushilfe
Rentner(in)/Pensionär(in) seit ___________
arbeitslos seit ___________
Schüler(in) / Student(in) bis ___________
Hausmann/Hausfrau
                                             Sonstiges, und zwar: ___________                             Sonstiges, und zwar: ___________

      Verfahrensbe-               Name
        vollmächtigte(r)
                                    Vorname
            für das Verfah-
            ren insgesamt ggf. Bezeichnung der geeigneten Stelle

            für den aus             Straße
            der Vollmacht
            ersichtlichen
                                    Postleitzahl
            Teil des Ver-
            fahrens
                                    Telefon

           Vollmacht liegt
           an                       E-Mail
           Vollmacht wird
           nachgereicht             Geschäftszeichen

        Amtliche Fassung 7/2014

                                                    Akademischer Grad

                                 Beruf

                                                               Hausnummer

Ort

                                 Telefax

                                 Sachbearbeiter(in)

       Eigenantrag Verbraucherinsolvenz: Personalbogen (Anlage 1), Seite 1 von 1
BGBl. 2014, Seite 830 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 830


      Anlage 2
      zum Eröffnungsantrag des / der ______________________________________

       Bescheinigung über das Scheitern des außergerichtlichen Einigungsversuchs
                                (§ 305 Abs. 1 Nr. 1 InsO)
                                          - Die Anlage 2 ist von der geeigneten Person oder Stelle auszufüllen -


                          Name
    I.
      Bezeichnung der
                          Straße                                                                                       Hausnummer
      geeigneten Per-
      son oder Stelle
                          Postleitzahl                  Ort

                          Ansprechpartner



    II.                       Ja        Anerkennende Behörde: _______________________________________________
      Behördliche
      Anerkennung
      der geeigneten                      Datum des Bescheids: ______________ Aktenzeichen: ____________________
      Person oder
      Stelle
                                Nein, die Eignung ergibt sich jedoch aus folgenden Umständen:
                                Rechtsanwalt                      Notar                   Steuerberater

                                Sonstiges: _________________________________________________




    III.              1. Der außergerichtliche Plan vom _______________ ist beigefügt.
      Außergericht-
      licher Einigungs- 2. Allen im Gläubigerverzeichnis benannten Gläubigern ist dieser Plan übersandt worden.
      versuch
                                     Ja        Nein. Begründung: ________________________________________________




                          3. Der Einigungsversuch ist endgültig gescheitert am ________________ .

                          4. Die wesentlichen Gründe für das Scheitern des Plans ergeben sich aus der Darstellung in
                             der Anlage 2 A.

     IV.                 Ich bescheinige/Wir bescheinigen auf der Grundlage persönlicher Beratung und eingehender
      Bescheinigung       Prüfung der Einkommens- und Vermögensverhältnisse, dass die Schuldnerin bzw. der
                          Schuldner
                                mit meiner/unserer Unterstützung
                          erfolglos versucht hat, eine außergerichtliche Einigung mit den Gläubigern über die Schulden-
                          bereinigung auf der Grundlage eines Plans zu erzielen.




      ______________________________________                            ________________________________________________
      (Ort, Datum)                                                          (Unterschrift/Stempel der bescheinigenden Person oder Stelle)



      Amtliche Fassung 7/2014                                 Eigenantrag Verbraucherinsolvenz: Bescheinigung (Anlage 2), Seite 1 von 1

BGBl. 2014, Seite 831 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 831


     Anlage 2 A
     zum Eröffnungsantrag des / der ______________________________________

      Gründe für das Scheitern des außergerichtlichen Schuldenbereinigungsplans
                                (§ 305 Abs. 1 Nr. 1 InsO)

   I.                         Nicht alle Gläubiger haben dem ihnen übersandten außergerichtlichen Plan zugestimmt.
     Wesentliche
     Gründe für das             1. Anteil der zustimmenden Gläubiger nach Köpfen:
     Scheitern des
     Einigungsver-                  _____ Gläubiger von _____ Gläubigern
     suchs
                                2. Anteil der zustimmenden Gläubiger nach Summen:
                                    _____________ EUR von ______________ EUR

                                3. Anteil der Gläubiger ohne Rückäußerung:
                                    _____ Gläubiger von _____ Gläubigern

                                Als maßgebliche Gründe für die Ablehnung des Plans wurden genannt:




                                Nachdem die Verhandlungen über die außergerichtliche Schuldenbereinigung aufge-
                                nommen wurden, ist die Zwangsvollstreckung betrieben worden von:

                                ______________________________________________________________

                                Aktenzeichen des Gerichts oder Gerichtsvollziehers: _________________________


                                 Amtsgericht: _________________________


    II.                 Der gerichtliche Plan unterscheidet sich von dem außergerichtlichen Plan
     Beurteilung des
     außergerichtli-           nicht.          in folgenden Punkten:
     chen Einigungs-
     versuchs und
     Aussichten für
     das gerichtliche
     Schuldenberei-
     nigungsverfah-
     ren



                         Nach dem Verlauf des außergerichtlichen Einigungsversuchs halte ich die Durchführung des
                         gerichtlichen Schuldenbereinigungsplanverfahrens für

                                 aussichtsreich.                    nicht aussichtsreich.

                         Begründung:




     Amtliche Fassung 7/2014                       Eigenantrag Verbraucherinsolvenz: Bescheinigung (Anlage 2 A), Seite 1 von 1

BGBl. 2014, Seite 832 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 832


      Anlage 3
      zum Eröffnungsantrag des / der ______________________________________

                                    Abtretungserklärung nach § 287 Abs. 2 InsO
                     - Die Anlage ist nur einzureichen, wenn auf dem Hauptblatt Restschuldbefreiung beantragt worden ist -



      I.                          Die nachfolgende Abtretung umfasst alle Bezüge aus einem Dienstverhältnis oder an
      Erläuterungen               deren Stelle tretende laufende Bezüge, also:
      zur Abtretungs-             - jede Art von Arbeitseinkommen, Dienst- und Versorgungsbezüge der Beamten, Arbeits-
      erklärung                     und Dienstlöhne, Arbeitsentgelt für Strafgefangene,
                                  - Ruhegelder und ähnliche fortlaufende Einkünfte, die nach dem Ausscheiden aus dem
                                    Dienst- oder Arbeitsverhältnis gewährt werden, sonstige Vergütungen für Dienstleis-
                                    tungen aller Art, die die Erwerbstätigkeit des Zahlungsempfängers vollständig oder zu
                                    einem wesentlichen Teil in Anspruch nehmen,
                                  - Bezüge, die ein Arbeitnehmer zum Ausgleich für Wettbewerbsbeschränkungen für die
                                    Zeit nach Beendigung seines Dienstverhältnisses beanspruchen kann,
                                  - Hinterbliebenenbezüge, die wegen des früheren Dienst- oder Arbeitsverhältnisses ge-
                                    zahlt werden, Renten, die auf Grund von Versicherungsverträgen gewährt werden,
                                    wenn diese Verträge zur Versorgung des Versicherungsnehmers oder seiner unter-
                                    haltsberechtigten Angehörigen geschlossen worden sind,
                                  - Renten und sonstige laufende Geldleistungen der Sozialversicherungsträger oder der
                                    Bundesagentur für Arbeit im Fall des Ruhestands, der teilweisen oder vollständigen Er-
                                    werbsunfähigkeit oder der Arbeitslosigkeit,
                                  - alle sonstigen, den genannten Bezügen rechtlich oder wirtschaftlich gleichstehenden
                                    Bezüge.

                                  Wenn Sie in dem Zeitraum zwischen Beendigung des Insolvenzverfahrens und dem Ende
                                  der Abtretungsfrist eine selbständige Tätigkeit ausüben, sind Sie verpflichtet, die Insol-
                                  venzgläubiger durch Zahlungen an den gerichtlich bestellten Treuhänder so zu stellen, wie
                                  wenn Sie ein angemessenes Dienstverhältnis eingegangen wären (§ 295 Abs. 2 InsO).


 
      II.
      Abtretungs-                 Für den Fall der gerichtlichen Bestimmung eines Treuhänders (§ 288 Satz 2
      erklärung                   InsO) trete ich hiermit meine pfändbaren Forderungen auf Bezüge aus ei-
                                  nem Dienstverhältnis oder an deren Stelle tretende laufende Bezüge für die
                                  Zeit von sechs Jahren nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens (Abtre-
                                  tungsfrist) an den Treuhänder ab.




      ___________________________________________                      _____________________________________________
      (Ort, Datum)                                                    (Unterschrift)




      Amtliche Fassung 7/2014                          Eigenantrag Verbraucherinsolvenz: Abtretungserklärung (Anlage 3), Seite 1 von 1

BGBl. 2014, Seite 833 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 833
     Anlage 4
     zum Eröffnungsantrag des / der ______________________________________

                                                      Vermögensübersicht
            (Übersicht des vorhandenen Vermögens und des Einkommens, § 305 Abs. 1 Nr. 3 InsO)


     I.                        Hiermit erkläre ich, dass ich über folgendes Vermögen und Einkommen verfüge.
     Erklärung zur
                                   Weitergehende Angaben habe ich in den Ergänzungsblättern zum Vermögensverzeich-
     Vermögenslage                 nis (Anlagen 5 A ff.) gemacht.

                                                                      gemäß

      1.                        Vermögen                         Ja     Ergän-

                                                                      zungsblatt
     1.1     Bargeld
             (auch in ausländischer Währung)                               -

     1.2     Guthaben auf Girokonten, Sparkonten, Spar-
             und Bausparverträgen, Wertpapiere, Schuld-                  5A
             buchforderungen, Darlehensforderungen
     1.3     Bescheidene Lebensführung übersteigende
             Hausratsgegenstände, Möbel, Fernseh- und
             Videogeräte, Computer, sonstige elektronische

             Geräte, wertvolle Kleidungsstücke, sonstige
             wertvolle Gebrauchsgegenstände (z. B. Kame-
                                                                         5B

             ras, Waffen, optische Geräte u.Ä.), wertvolle
             Bücher (Anzahl, Gesamtwert)

     1.4     Bauten auf fremden Grundstücken (z. B. Gar-
             tenhaus, Verkaufsstände etc.)                               5B

     1.5     Privat genutzte Fahrzeuge (PKW, LKW, Wohn-
             wagen, Motorräder, Mopeds usw.)                             5B

     1.6     Forderungen gegen Dritte (Außenstände, rück-
             ständiges Arbeitseinkommen, Forderungen aus                 5C
             Versicherungsverträgen, Rechte aus Erbfällen)
     1.7     Grundstücke, Eigentumswohnungen und Erb-
             baurechte, Rechte an Grundstücken                           5D

     1.8     Aktien, Genussrechte oder sonstige Beteiligun-
             gen an Kapitalgesellschaften, Personengesell-               5E
             schaften oder Genossenschaften
     1.9     Rechte oder Ansprüche aus Urheberrechten,
             immaterielle Vermögensgegenstände (z. B.                    5F
             Patente)
     1.10    Sonstiges Vermögen
                                                                         5F

                                                                      gemäß
      2.                 Monatliche Einkünfte                    Ja     Ergän-
                                                                      zungsblatt
     2.1     Durchschnittliches Arbeitseinkommen (netto)
             einschließlich Zulagen und Zusatzleistungen                 5G

     2.2     Arbeitslosenunterstützung (Arbeitslosengeld,
             Grundsicherung für Arbeitsuchende etc.)                     5G

     2.3     Krankengeld
                                                                         5G

     2.4     Rentenversicherungen, Betriebsrenten, Versor-
             gungsbezüge (aus öffentlicher Kasse)                        5G

     2.5     Private Renten-, Spar- und sonstige Versiche-
             rungsverträge                                               5G

     2.6     Sonstige Sozialleistungen (wie z. B. Sozialhilfe,
             Kindergeld, Elterngeld, Betreuungsgeld, Wohn-               5G
             geld etc.)
     2.7     Sonstige monatliche Einkünfte (wie z. B. Ein-
             künfte aus Unterhaltszahlungen)                             5G

               Sicherungsrechte
Wert in EUR
                    Dritter     Nein
(Gesamtbetrag)
                (Ergänzungsblatt 5 H)
                     nein
                     ja, in Höhe von
                     _________ EUR
                     nein
                     ja, in Höhe von
                     _________ EUR

                     nein

                     ja, in Höhe von
                     _________ EUR

                     nein
                     ja, in Höhe von
                     _________ EUR
                     nein
                     ja, in Höhe von
                     _________ EUR
                     nein
                     ja, in Höhe von
                     _________ EUR
                     nein
                     ja, in Höhe von
                     _________ EUR
                     nein
                     ja, in Höhe von
                     _________ EUR
                     nein
                     ja, in Höhe von
                     _________ EUR
                     nein
                     ja, in Höhe von
                     _________ EUR

   Betrag    Sicherungsrechte
 monatlich         Dritter         Nein
netto in EUR (Ergänzungsblatt 5 H)
                     nein
                     ja, in Höhe von
                     _________ EUR
                     nein
                     ja, in Höhe von
                     _________ EUR
                     nein
                     ja, in Höhe von
                     _________ EUR
                     nein
                     ja, in Höhe von
                     _________ EUR
                     nein
                     ja, in Höhe von
                     _________ EUR
                     nein
                     ja, in Höhe von
                     _________ EUR
                     nein
                     ja, in Höhe von
                     _________ EUR
     Amtliche Fassung 7/2014                        Eigenantrag Verbraucherinsolvenz: Vermögensübersicht (Anlage 4), Seite 1 von 2
BGBl. 2014, Seite 834 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 834
                                                                      gemäß
       3.                Jährliche Einkünfte                    Ja      Ergän-
                                                                      zungsblatt
      3.1   Einkünfte aus nichtselbständiger Tätigkeit (z. B.
            Weihnachtsgeld, Tantiemen, sonstige Gratifika-                5G
            tionen usw.)
      3.2   Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung
                                                                          5G

      3.3   Einkünfte aus Kapitalvermögen
                                                                          5G

      3.4   Sonstige jährliche Einkünfte
                                                                          5G



   Betrag    Sicherungsrechte
  jährlich         Dritter         Nein
netto in EUR (Ergänzungsblatt 5 H)
                    nein
                    ja, in Höhe von
                    _________ EUR
                    nein
                    ja, in Höhe von
                    _________ EUR
                    nein
                    ja, in Höhe von
                    _________ EUR
                    nein
                    ja, in Höhe von
                    _________ EUR
       4.            Sonstiger Lebensunterhalt                       Ich habe keine bzw. keine ausreichenden regelmäßigen Einkünf-
                                                                      te nach Ziffer 2
und 3. Den notwendigen Lebensunterhalt be-
                                                                      streite ich durch:
                                                                     ___________________________________________________

                                                                      gemäß
                     Regelmäßig wiederkehrende
       5.                                                       Ja      Ergän-
                      Zahlungsverpflichtungen
                                                                      zungsblatt

      5.1   Unterhaltsverpflichtungen                                     5J

      5.2   Wohnkosten (Miete etc.)                                       5J

      5.3   Sonstige wesentliche Verpflichtungen                          5J


      II.

     Betrag monatlich
                                    Nein
          in EUR

Naturalunterhalt für ___ Personen

Barunterhalt für ___ Personen
in Gesamthöhe von _______ EUR

      _________ EUR

      _________ EUR
      Erklärung zur                Hiermit erkläre ich, dass ich mit Ausnahme des unter Nummer I. 4 bezeichneten Le-
      Vermögens-                   bensunterhalts weder über die vorstehend aufgeführten Vermögenswerte noch über
      losigkeit                    sonstige Vermögenswerte verfüge (Vermögenslosigkeit).
                            Ich habe in den letzten vier Jahren vor dem Antrag auf Eröffnung       nein
    III.                  des Insolvenzverfahrens Geld, Forderungen oder Gegenstände
      Erklärung zu          verschenkt (gebräuchliche Gelegenheitsgeschenke geringen
      Schenkungen           Werts sind nicht anzugeben).
      und Veräuße-
   ja, im Gesamtwert von
_________ EUR
gemäß Ergänzungsblatt 5 K
   nein
      rungen                Ich habe in den letzten zwei Jahren Vermögensgegenstände an            ja, im Gesamtwert von
                            nahestehende Personen veräußert.


_________ EUR
gemäß Ergänzungsblatt 5 K
      IV.                   Die Richtigkeit und Vollständigkeit der in dieser Vermögensübersicht enthaltenen
      Versicherung          Angaben versichere ich. Mir ist bekannt, dass vorsätzliche
      (§ 305 Abs. 1         können und dass mir die Restschuldbefreiung versagt werden
Falschangaben strafbar sein
kann, wenn ich vorsätzlich
      Nr. 3 InsO)           oder grob fahrlässig unrichtige oder unvollständige Angaben gemacht habe (§ 290 Abs. 1
                            Nr. 6 InsO).
      ___________________________________________                     _____________________________________________
      (Ort, Datum)                                                    (Unterschrift)
      Amtliche Fassung 7/2014                      Eigenantrag Verbraucherinsolvenz: Vermögensübersicht (Anlage 4), Seite 2 von 2
BGBl. 2014, Seite 835 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 835


    Anlage 5
    zum Eröffnungsantrag des / der ______________________________________

                                           Vermögensverzeichnis
        (Verzeichnis des vorhandenen Vermögens und des Einkommens, § 305 Abs. 1 Nr. 3 InsO)


    I.                   Hinsichtlich meines Vermögens und meiner Einkünfte nehme ich auf die Angaben
    Erklärung zum        in der Vermögensübersicht Bezug.
    Vermögensver-
    zeichnis                   Ich ergänze diese Angaben entsprechend den beiliegenden und in der Ver-
                               mögensübersicht bereits bezeichneten Ergänzungsblättern:

                                  5 A (Guthaben auf Konten, Wertpapiere, Schuldbuchforderungen, Darlehensforderungen)

                                  5 B (Hausrat, Mobiliar, Wertgegenstände und Fahrzeuge)

                                  5 C (Forderungen, Rechte aus Erbfällen)

                                  5 D (Grundstücke, Eigentumswohnungen und Erbbaurechte, Rechte an Grundstücken)

                                  5 E (Beteiligungen, Aktien, Genussrechte)

                                  5F    (Immaterielle Vermögensgegenstände, sonstiges Vermögen)

                                  5 G (Laufendes Einkommen)

                                  5 H (Sicherungsrechte Dritter und Zwangsvollstreckungsmaßnahmen)

                                  5J    (Regelmäßig wiederkehrende Verpflichtungen)

                                  5 K (Schenkungen und entgeltliche Veräußerungen)



                         Ich versichere, dass ich in den nicht beigefügten Ergänzungsblättern keine
                         Angaben zu machen habe.



    II.                  Die Richtigkeit und Vollständigkeit der in diesem Vermögensverzeichnis und den
    Versicherung         beigefügten Ergänzungsblättern enthaltenen Angaben versichere ich.
    (§ 305 Abs. 1        Mir ist bekannt, dass vorsätzliche Falschangaben strafbar sein können und dass mir die
    Nr. 3 InsO)          Restschuldbefreiung versagt werden kann, wenn ich vorsätzlich oder grob fahrlässig unrich-
                         tige oder unvollständige Angaben gemacht habe (§ 290 Abs. 1 Nr. 6 InsO).




    ___________________________________________            _____________________________________________
    (Ort, Datum)                                           (Unterschrift)




    Amtliche Fassung 7/2014             Eigenantrag Verbraucherinsolvenz: Vermögensverzeichnis (Anlage 5), Seite 1 von 1

BGBl. 2014, Seite 836 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 836


      Ergänzungsblatt 5 A
      zum Vermögensverzeichnis des / der ____________________________________

               Guthaben auf Konten, Wertpapiere, Schuldbuchforderungen, Darlehensforderungen


     1.     Guthaben auf Konten                                                                         Stichtag
                                                                                                                        Guthaben
              (Bezeichnung der Kontonummern, genaue Bezeichnung der Konto führenden Stelle)                              in EUR
      1.1     Girokonten (z. B. Gehaltskonto)
      1.1.1




      1.2     Termin- oder Festgeldkonten
      1.2.1



      1.3     Fremdwährungsgeldkonten
      1.3.1
      1.4     Sparkonten, Sparverträge
      1.4.1




      1.5     Raten- und Bausparverträge
      1.5.1




      1.6     Sonstige Spareinlagen
      1.6.1




       2.     Wertpapiere, Schuldbuchforderungen, sonstige Darlehensforderungen                                        Kurs- oder
            (genaue Bezeichnung: Name des Papiers, Typ, Serie, WKN, ggf. Name der Depotbank             Stichtag    Verkehrswert
              mit Depot-Nr., Fälligkeitsdatum, Name und Anschrift des Schuldners)                                        in EUR
      2.1     Investmentfondsanteile
      2.1.1




      2.2     Pfandbriefe, Sparbriefe und ähnliche festverzinsliche Wertpapiere, Obligationen
      2.2.1



      2.3     Schuldbuchforderungen
      2.3.1



      2.4     Wechselforderungen
      2.4.1
      2.5     Scheckforderungen
      2.5.1



      2.6     Forderungen aus Hypotheken oder Grundschulden
      2.6.1
      2.7     Gesellschafterdarlehen
      2.7.1
      2.8     Sonstige Forderungen aus Darlehen oder ähnlichen Geldanlagen
      2.8.1




      Amtliche Fassung 7/2014          Eigenantrag Verbraucherinsolvenz: Ergänzungsblatt 5 A zum Vermögensverzeichnis, Seite 1 von 1

BGBl. 2014, Seite 837 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 837


     Ergänzungsblatt 5 B
     zum Vermögensverzeichnis des / der ____________________________________

                                        Hausrat, Mobiliar, Wertgegenstände und Fahrzeuge


    1.     Hausrat, sonstiges Mobiliar oder Wertgegenstände                                                                          Wert in EUR
     1.1     Bescheidene Lebensführung übersteigende Hausratsgegenstände, Möbel, Fernseh- und Videogeräte, Computer,
             sonstige elektronische Geräte, wertvolle Kleidungsstücke, sonstige wertvolle Gebrauchsgegenstände (z. B. Kame-
             ras, Waffen, Sportgeräte, optische Geräte u.Ä.)

     1.1.1




     1.2     Sonstige Wertgegenstände (wie z. B. wertvolle Bücher, Kunstobjekte, Musikinstrumente, Uhren, Schmuck, Samm-
             lungen, Gegenstände aus Edelmetall, Edelsteine, Perlen, Goldmünzen etc.)

     1.2.1




     1.3     Bauten auf fremden Grundstücken (z. B. Gartenhaus, Verkaufsstände etc.)
     1.3.1




    2.     Kraftfahrzeuge (Bitte Typ/Fabrikat, Kennzeichen, Baujahr, km-Leistung und Aufbewahrungsort des Fahrzeugbriefes angeben)   Wert in EUR
     2.1     PKW
     2.1.1



     2.2     LKW
     2.2.1
     2.3     Wohnwagen, Anhänger u.Ä.
     2.3.1
     2.4     Motorräder, Mopeds u.Ä.
     2.4.1



     2.5     Land- und forstwirtschaftliche Maschinen, Geräte u.Ä.
     2.5.1


      3.     Erklärung zu unpfändbaren Gegenständen


                 Die Gegenstände unter laufender Nummer __________________________________________________________ werden
                 zur Fortsetzung der Erwerbstätigkeit benötigt.

                 Begründung:




     Amtliche Fassung 7/2014          Eigenantrag Verbraucherinsolvenz: Ergänzungsblatt 5 B zum Vermögensverzeichnis, Seite 1 von 1

BGBl. 2014, Seite 838 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 838


      Ergänzungsblatt 5 C
      zum Vermögensverzeichnis des / der ____________________________________

                          Forderungen (z. B. aus Versicherungsverträgen), Rechte aus Erbfällen


       1.     Forderungen                                                                                                            Wert in EUR
      1.1     Forderungen aus Versicherungsverträgen
            (Name und Anschrift der Versicherungsgesellschaft oder Kasse und Vertragsnummer, Versicherungsleistung bzw.
              Beitragserstattung, ggfs. Rückkaufwert, Name des Begünstigten)
              Kapital-Lebensversicherungsverträge, Sterbekassen




              private Rentenversicherungen




              private Krankenversicherung


              sonstige Versicherungen (z.B. Ansprüche gegen Hausrat-, Haftpflichtversicherung, sonstige verwertbare Versicherung)




     1.2     Rückständiges Arbeitseinkommen
              Name / Firma, vollständige Anschrift des Arbeitgebers,
              Art des rückständigen Einkommens (z. B. Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, rückständiger Lohn von – bis)

      1.2.1




    1.3     Steuererstattungsansprüche
              Finanzamt

              Steuernummer                                     Die Steuererklärung wurde zuletzt abgegeben für das Kalenderjahr


      1.4     Sonstige Zahlungsansprüche, z. B. aus Schadensfällen oder aus noch nicht erfüllten Verträgen

              Name / Firma, vollständige Anschrift des Schuldners
              Art des Zahlungsanspruchs (genaue Bezeichnung des Rechtsgrunds; ggf. Angaben zur Einbringlichkeit der Forderung)

      1.4.1




      2.     Rechte und Ansprüche aus Erbfällen                                                                                     Wert in EUR
              (Bezeichnung der Beteiligung bzw. des Anspruchs, z. B. Erbengemeinschaft, Pflichtteilsanspruch, Beteiligung an einer
              fortgesetzten Gütergemeinschaft etc.)




      Amtliche Fassung 7/2014         Eigenantrag Verbraucherinsolvenz: Ergänzungsblatt 5 C zum Vermögensverzeichnis, Seite 1 von 1

BGBl. 2014, Seite 839 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 839
      Ergänzungsblatt 5 D
      zum Vermögensverzeichnis des / der ____________________________________
                 Grundstücke, Eigentumswohnungen und Erbbaurechte, Rechte an Grundstücken
     1.     Genaue Bezeichnung des Grundvermögens (evtl. gesonderte Aufstellung oder Grundbuchauszüge beifügen)

       lfd.                      Lage des Objektes

       Nr.                   (Straße, Ort), Nutzungsart

      1.1     Eigentum an Grundstücken oder Eigentumswohnungen
      1.1.1

      1.2     Erbbaurechte
      1.2.1

      1.3     Grunddienstbarkeiten, Nießbrauchsrechte
      1.3.1

      1.4     Sonstige im Grundbuch eingetragene Rechte
      1.4.1
                                              Eigen-
        Grundbuchbezeichnung                           Verkehrswert
                                              tums-
(Amtsgericht, Grundbuchbezirk, Band, Blatt)            in EUR (ca.)
                                              anteil
    2.     Belastungen dieses Grundvermögens (evtl. gesonderte Aufstellung oder Grundbuchauszüge beifügen)
                                                    Grundbuch-
       lfd.
                                                    eintragung in
       Nr. Art der Belastung
                                                    a) Abteilung
      zu 1.
                                                    b) lfd. Nr.
                                        Wert der

                                       derzeitigen
Name des Gläubigers
                                       Belastung

                                         in EUR
     3.     Ist die Zwangsversteigerung oder -verwaltung dieses Grundstückes angeordnet?
       lfd.
              Zwangs-             Zwangs-
       Nr.
            versteigerung        verwaltung
      zu 1.

Zuständiges Amtsgericht

 (mit Geschäftszeichen)
      Amtliche Fassung 7/2014         Eigenantrag Verbraucherinsolvenz: Ergänzungsblatt 5 D zum Vermögensverzeichnis, Seite 1 von 1
BGBl. 2014, Seite 840 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 840
      Ergänzungsblatt 5 E
      zum Vermögensverzeichnis des / der ____________________________________

                               Beteiligungen (Aktien, Genussrechte, sonstige

Beteiligungen)
    1.     Aktien, Genussrechte und sonstige Beteiligungen an Kapitalgesellschaften (AG, GmbH, KGaA)
             – evtl. gesonderte Aufstellung oder Depotauszug beifügen –
             a) Beteiligungsform
      lfd.
             b) Name und Anschrift der Gesellschaft
      Nr.
             c) WKN, Depot-Nr. und -bank bzw. Registergericht mit HRB-Nr.
      1.1

           Beteiligung an Personengesellschaften

Nennbetrag je     Kurs- bzw. Ver-   Fällige Gewinn-

 Gesellschaft       kehrswert         ansprüche

   in EUR             in EUR             in EUR
      2.     (oHG, KG, Partnerschaftsgesellschaft, Gesellschaft des bürgerlichen Rechts, EWIV u.Ä.)
             – evtl. gesonderte Aufstellung beifügen –
             a) Name und Anschrift der Gesellschaft
      lfd.
             b) Eingetragen im Register des Amtsgerichts unter HRA-Nr.
      Nr.
             c) Beteiligungsform
      2.1

      3.     Beteiligungsform als stiller Gesellschafter
           – evtl. gesonderte Aufstellung beifügen –
             a) Name und Anschrift des Unternehmens
      lfd.
             b) Eingetragen im Register des Amtsgerichts
      Nr.
             c) unter HRA/HRB-Nr.
      3.1

Nennbetrag je                       Fällige Gewinn-
                   Verkehrswert
 Gesellschaft                         ansprüche
                      in EUR
   in EUR                                in EUR

Nennbetrag je                       Fällige Gewinn-
                   Verkehrswert
 Gesellschaft                         ansprüche
                      in EUR
   in EUR                                in EUR
      4.     Beteiligungen an Genossenschaften (auch Anteile von Genossenschaftsbanken, Spar- und Darlehnskassen)
            – evtl. gesonderte Aufstellung beifügen –
             a) Name und Anschrift der Genossenschaft
      lfd.
             b) Eingetragen im Register des Amtsgerichts
      Nr.
             c) unter Nr.
      4.1

Geschäftsgut-    Fällige Gewinn-

   haben           ansprüche

   in EUR             in EUR
      Amtliche Fassung 7/2014        Eigenantrag Verbraucherinsolvenz: Ergänzungsblatt 5 E zum Vermögensverzeichnis, Seite 1 von 1
BGBl. 2014, Seite 841 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 841


     Ergänzungsblatt 5 F
     zum Vermögensverzeichnis des / der ____________________________________

                           Immaterielle Vermögensgegenstände und sonstiges Vermögen


          Immaterielle Vermögensgegenstände
      1.
            (z. B. Urheber-, Patent-, Verlags- oder ähnliche Rechte)
     lfd.   Genaue Bezeichnung und – soweit registriert – Angabe der Registerbehörde (z. B. Deutsches Patent-       Wert
     Nr.    amt), des Geschäftszeichens der Registerbehörde; Angaben über Nutzungsverträge u.Ä.                    in EUR
     1.1




     2.    Sonstiges Vermögen
     lfd.                                                                                                           Wert
     Nr.                                                                                                           in EUR
     2.1




     Amtliche Fassung 7/2014     Eigenantrag Verbraucherinsolvenz: Ergänzungsblatt 5 F zum Vermögensverzeichnis, Seite 1 von 1

BGBl. 2014, Seite 842 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 842
      Ergänzungsblatt 5 G
      zum Vermögensverzeichnis des /

der ____________________________________

                      Laufendes Einkommen
     I. Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit und sonstigen Dienstverhältnissen

      Berufliche Tätigkeit (Auf-
      gabenbereich)

      Genauer Name (Firma)
      und Anschrift des
      Arbeitgebers oder der
      sonstigen auszahlenden
      Stelle

      1.
      Arbeitseinkommen

      2.

      Zulagen (durchschnittlich)
      3.
      Zusätzliche Leistungen
      des Arbeitgebers (z. B.
      vermögenswirksame Leistungen)
      4.

      Weihnachtsgeld
      5.

      Urlaubsgeld
      6.
      Einkünfte aus sonstigen
      Dienstverhältnissen,
      Aufwandsentschädigun-
      gen und gewinnabhängi-
      ge Tantiemen
      7.
      Abfindungen bei Beendi-

      gung eines Dienst- oder
      Arbeitsverhältnisses
Berufliche Tätigkeit

Name / Firma

Straße                                                                 Hausnummer

PLZ                         Ort

Personal-Nr. o.Ä.

         Lohn- oder Gehaltsbescheinigungen der letzten 2 Monate sind beigefügt
                                                          Abzweigungsbetrag
                                                                               Auszahlungs-
                            Zahlungsweise                 bei Pfändung oder
                                                                               betrag in EUR
                                                           Abtretung in EUR

                                  monatlich
Nein         Ja

                                  monatlich
Nein         Ja

                                  monatlich
Nein         Ja

                                   jährlich
Nein         Ja

                                   jährlich
Nein         Ja

                                  monatlich

Nein         Ja
                                   jährlich

                                   gesamt
Nein         Ja
    II. Einkünfte im Rahmen des Ruhestands

      1.
      Leistungen der gesetz-
      lichen Rentenversiche-
      rung

      2.
      Versorgungsbezüge

      3.
      Betriebsrenten
                                                             Abzweigungsbetrag    monatlicher
                                                             bei Pfändung oder   Auszahlungs-
                                                              Abtretung in EUR   betrag in EUR
              Ja, auszahlende Stelle und Geschäftszeichen:
Nein
          .

              Rentenbescheid ist beigefügt
              Ja, auszahlende Stelle und Geschäftszeichen:
Nein

              Versorgungsbescheid ist beigefügt.
              Ja, auszahlende Stelle und Geschäftszeichen:
Nein

               Rentenbescheid ist beigefügt
      Amtliche Fassung 7/2014 Eigenantrag Verbraucherinsolvenz: Ergänzungsblatt 5 G zum Vermögensverzeichnis, Seite 1 von 3
BGBl. 2014, Seite 843 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 843
     4.
     Sonstige fortlaufende        Nein
     Einkünfte infolge des
     Ausscheidens aus ei-
     nem Dienst- oder Ar-
     beitsverhältnis
     5.
     Renten aus privaten          Nein
     Versicherungs- oder
     Sparverträgen

   III. Unterhaltszahlungen

       Nein        Ja

              Name, vollständige Anschrift



  Ja, auszahlende Stelle und Geschäftszeichen:

  Nachweis ist beigefügt
  Ja, auszahlende Stelle und Vertrags-Nr.:

  Nachweis ist beigefügt

                                                 Abzweigungsbetrag    monatlicher
                                                 bei Pfändung oder   Auszahlungs-
der unterhaltspflichtigen Person(en)              Abtretung in EUR   betrag in EUR
     IV. Leistungen aus öffentlichen Kassen

     1.
     Arbeitslosengeld             Nein
     (ALG I)

     2.
     Grundsicherung für           Nein
     Arbeitsuchende
     (z. B. ALG II)

     3.
     Krankengeld                  Nein

     4.
     Sozialhilfe                  Nein

     5.
     Wohngeld                     Nein

     6.
     Kindergeld                   Nein
                                               Abzweigungsbetrag    monatlicher
                                               bei Pfändung oder   Auszahlungs-
                                                Abtretung in EUR   betrag in EUR
Ja, auszahlende Stelle und Geschäftszeichen:

Bewilligungsbescheid ist beigefügt

Ja, auszahlende Stelle und Geschäftszeichen:

Bewilligungsbescheid ist beigefügt
Ja, auszahlende Stelle und Geschäftszeichen:

Bewilligungsbescheid ist beigefügt
Ja, auszahlende Stelle und Geschäftszeichen:

Bewilligungsbescheid ist beigefügt
Ja, auszahlende Stelle und Geschäftszeichen:

Bewilligungsbescheid ist beigefügt
Ja, auszahlende Stelle und Geschäftszeichen:

Bewilligungsbescheid ist beigefügt
     Amtliche Fassung 7/2014 Eigenantrag Verbraucherinsolvenz: Ergänzungsblatt 5 G zum Vermögensverzeichnis, Seite 2 von 3
BGBl. 2014, Seite 844 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 844


      7.                                     Ja, auszahlende Stelle und Geschäftszeichen:
      Berufs- oder Erwerbs-       Nein
      unfähigkeitsrenten


                                             Bewilligungsbescheid ist beigefügt
      8.                                     Ja, auszahlende Stelle und Geschäftszeichen:
      Hinterbliebenen-, Un-       Nein
      fall-, Kriegsopferrenten


                                             Bewilligungsbescheid ist beigefügt
      9.                                     Ja, auszahlende Stelle und Geschäftszeichen:
      Sonstige Leistungen         Nein
      aus öffentlichen Kas-
      sen

                                             Bewilligungsbescheid ist beigefügt

    V. Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung
        Nein      Ja




                                                                                   monatlich
                                                                                                          Abzweigungsbetrag




                                                                                               jährlich
                                                                                                                              Einkünfte
                                                                                                          bei Pfändung oder
                                                                                                                               in EUR
               Bezeichnung des Miet- oder Pachtobjekts;                                                    Abtretung in EUR
               Name und Anschrift der Mieter oder Pächter




    VI. Zinseinkünfte und sonstige laufende Einkünfte
        Nein      Ja
                                                                                   monatlich




                                                                                                          Abzweigungsbetrag
                                                                                               jährlich




                                                                                                                              Einkünfte
                                                                                                          bei Pfändung oder
                                                                                                                               in EUR
               genaue Bezeichnung der Einkunftsart;                                                        Abtretung in EUR
               Name und Anschrift der zahlungspflichtigen Person oder Stelle




      Amtliche Fassung 7/2014 Eigenantrag Verbraucherinsolvenz: Ergänzungsblatt 5 G zum Vermögensverzeichnis, Seite 3 von 3

BGBl. 2014, Seite 845 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 845
     Ergänzungsblatt 5 H
     zum Vermögensverzeichnis des / der ____________________________________
                          Sicherungsrechte Dritter und Zwangsvollstreckungsmaßnahmen

   1.     Eigentumsvorbehalte, Sicherungsübereignungen
                                                          Datum
     lfd.
                          Gegenstand                       des
     Nr.
                                                         Vertrags
     1.1

    2.     Lohnabtretungen, Sicherungsabtretungen

                                                        pfändbarer Teil
                                                        wird abgeführt

                                                         Abtretung ist
                                                          offen gelegt

                    Abgetretene Forderung
     lfd.
                  (z. B.: Lohn/Gehalt bei Fa. ...,
     Nr.      Ansprüche aus Lebensversicherung ...)

     2.1

   3.     Freiwillige Verpfändungen

                                                          Datum

     lfd.      Verpfändeter Gegenstand bzw.                 der

     Nr.           verpfändete Forderung                 Verpfän-

                                                           dung

     3.1

    4.     Zwangsvollstreckungen und Pfändungen
                       Gegenstand und Datum der
                     Zwangsvollstreckung / Pfändung
     lfd.
            (mit Angabe von Gerichtsvollzieher und DR-Nr. des Pfän-
     Nr.
             dungsprotokolls bzw. von Gericht und Aktenzeichen des
                   Pfändungs- und Überweisungsbeschlusses)

     4.1

 Name und Anschrift des Verkäufers bzw. Siche-    Restschuld

               rungsnehmers                      (ca.) in EUR

                                                 gegenwärtige

 Datum          Name und Anschrift des             Höhe der

   der      Lohn- bzw. Sicherungsabtretungs-      gesicherten
Abtretung              gläubigers                 Schuld (ca.)
                                                    in EUR

                                                 gegenwärtige

                                                   Höhe der
            Name und Anschrift des
                                                  gesicherten
               Pfandgläubigers
                                                  Schuld (ca.)

                                                    in EUR

 Datum
der Pfän-
                                                  Restschuld
 dungs-     Name und Anschrift des Gläubigers
                                                 (ca.) in EUR
  maß-
 nahme
     Amtliche Fassung 7/2014      Eigenantrag Verbraucherinsolvenz: Ergänzungsblatt 5 H zum Vermögensverzeichnis, Seite 1 von 1
BGBl. 2014, Seite 846 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 846


      Ergänzungsblatt 5 J
      zum Vermögensverzeichnis des / der ____________________________________

                                       Regelmäßig wiederkehrende Verpflichtungen

     I.                                                                         Familienver-
      Unterhalts-                                                                  hältnis                                    Eigene Einnah-
                           Name, Vorname und Geburtsdatum,
                                                                                (Kind, Ehegatte,    Unterhaltsleistung           men der
      leistungen an    Anschrift (nur, wenn sie von Ihrer Anschrift abweicht)
                                                                                 Eltern, Lebens-                                Empfänger
      Angehörige                                                                  partner, usw.)
                      1.
                                                                                                         Naturalunterhalt       Nein
                                                                                                     Barunterhalt,             Ja,
                                                                                                   monatlich                 monatlich netto

                                                                                                                     EUR                 EUR
                                                                                                                                Nicht bekannt
                      2.
                                                                                                         Naturalunterhalt       Nein
                                                                                                     Barunterhalt,             Ja,
                                                                                                   monatlich                 monatlich netto

                                                                                                                     EUR                 EUR
                                                                                                                                Nicht bekannt
                      3.
                                                                                                         Naturalunterhalt       Nein
                                                                                                     Barunterhalt,             Ja,
                                                                                                   monatlich                 monatlich netto

                                                                                                                     EUR                 EUR
                                                                                                                                Nicht bekannt
                      4.
                                                                                                         Naturalunterhalt       Nein
                                                                                                     Barunterhalt,             Ja,
                                                                                                   monatlich                 monatlich netto
                                                                                                                     EUR                 EUR
                                                                                                                                Nicht bekannt
                      5.
                                                                                                         Naturalunterhalt       Nein
                                                                                                     Barunterhalt,             Ja,
                                                                                                   monatlich                 monatlich netto

                                                                                                                     EUR                 EUR
                                                                                                                                Nicht bekannt

    II.              Wohnungs-            Kaltmiete           Nebenkosten          Gesamtmiete          Ich zahle darauf     Mitbewohner
      Wohnkosten         größe             monatlich in         monatlich in         monatlich in            monatlich       zahlen monatlich
                         in qm                EUR                  EUR                  EUR                     EUR                EUR



    III.                                                                                               Monatliche Höhe      Mitverpflichtete
                                Art der Verpflichtung bzw. außergewöhnlichen Belastung                     der Verpflich-     zahlen darauf
      Weitere         (z. B. Lebensversicherungsbeiträge, Verpflichtungen aus Kredit-, Abzahlungskauf-
      wesentliche               oder Leasingverträgen, Pflege- und Krankheitsaufwendungen)
                                                                                                         tung bzw. Belas-      monatlich in
      Zahlungsver-                                                                                          tung in EUR            EUR
      pflichtungen,
      besondere
      Belastungen




      Amtliche Fassung 7/2014     Eigenantrag Verbraucherinsolvenz: Ergänzungsblatt 5 J zum Vermögensverzeichnis, Seite 1 von 1

BGBl. 2014, Seite 847 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 847


     Ergänzungsblatt 5 K
     zum Vermögensverzeichnis des / der ____________________________________
                                       Schenkungen und entgeltliche Veräußerungen
                                                          (§§ 132, 133, 134 InsO)


    1.    Unentgeltliche Veräußerung von Vermögensgegenständen (Schenkungen)

              Ich habe in den letzten 4 Jahren vor dem Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens folgende Geldbeträge, Forde-
              rungen oder Gegenstände verschenkt (gebräuchliche Geschenke von geringem Wert sind nicht anzugeben):
     lfd.
                       Name und Anschrift des Empfängers                  Datum            Gegenstand              Wert in EUR
     Nr.
     1.1




    2.    Entgeltliche Veräußerung von Vermögensgegenständen an nahestehende Personen

              Ich habe in den letzten 2 Jahren vor dem Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens folgender nahestehenden
              Person folgende Vermögensgegenstände (auch Forderungen) entgeltlich veräußert:

     lfd.
                 Name der nahestehenden Person (§ 138 InsO)               Datum            Gegenstand              Wert in EUR
     Nr.
     2.1      Ehegatte oder Lebenspartner
              (vor, während oder nach der Ehe oder Lebenspartnerschaft)




     2.2      Lebensgefährte oder andere Personen, die mit mir in
              häuslicher Gemeinschaft leben oder im letzten Jahr vor
              der Veräußerung gelebt haben




     2.3      Kinder oder Enkelkinder




     2.4      meine oder meines Ehegatten
              Eltern, Großeltern, Geschwister und Halbgeschwister


     2.5      Ehegatten der zuvor genannten Personen




     Amtliche Fassung 7/2014      Eigenantrag Verbraucherinsolvenz: Ergänzungsblatt 5 K zum Vermögensverzeichnis, Seite 1 von 2

BGBl. 2014, Seite 848 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 848


      2.6     Juristische Personen (z.B. AG, GmbH, KGaA) oder
              Gesellschaften ohne Rechtspersönlichkeit (z.B. oHG,
              KG) bei denen ich oder eine der in Nrn. 2.1 bis 2.5 ge-
              nannten Personen als Mitglied des Vertretungs- oder
              Aufsichtsorgans, als persönlich haftender Gesellschafter
              oder zu mehr als einem Viertel an deren Kapital beteilligt
              sind.




      2.7     Sonstige nahestehenden Personen

              Erläuterung:




      Amtliche Fassung 7/2014    Eigenantrag Verbraucherinsolvenz: Ergänzungsblatt 5 K zum Vermögensverzeichnis, Seite 2 von 2

BGBl. 2014, Seite 849 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 849
Anlage 6
zum Eröffnungsantrag des / der ______________________________________
                                                                                                                                         

Gläubiger- und Forderungsverzeichnis

                                                                                                                                                Bundesgesetzblatt Jahrgang 2014 Teil I Nr. 27, ausgegeben zu Bonn am 26. Juni 2014
                                               (Verzeichnis der Gläubiger und Verzeichnis der gegen den Schuldner gerichteten Forderungen, § 305 Abs. 1 Nr. 3 InsO)
lfd. Nr. des Gläubigers

                                                                                  Hauptforderung

                                                                 Person (§ 138)
     im SB-Plan AT

                                                                 Nahestehende
                                                                                     in EUR

                          Name/Kurzbezeichnung des Gläubigers
                                                                                  (je Hauptforde-
                          (vollständige Angaben im Allgemeinen
                                                                                  rung eine Zeile)
                           Teil des Schuldenbereinigungsplans)

         Zinsen

                                                                                                                 Forderung

                                                                                                                  tituliert
                           Kosten                              Forderungsgrund;                                                 Summe aller
                           in EUR          ggf. Angaben zum Bestand und zur Berechtigung der Forderung
                                                                                                                              Forderungen des
 Höhe         berechnet
                                                                                                                               Gläubigers in
in EUR         bis zum
                                                                                                                                   EUR
                                                                                         Hinsichtlich der Angaben zu Hauptforderung, Zinsen, Kosten, Forderungsgrund und Titulierung kann durch einen Hinweis in der
                                                                                      Spalte „Forderungsgrund“ auf beigefügte Forderungsaufstellungen der Gläubiger Bezug genommen werden (§ 305 Abs. 2 Satz 1 InsO).

   Amtliche Fassung 7/2014

                                                                                                  849
Eigenantrag Verbraucherinsolvenz: Gläubiger- und Forderungsverzeichnis (Anlage 6), Seite 1
BGBl. 2014, Seite 850 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 850
lfd. Nr. des Gläubigers

                                                                                  Hauptforderung

                                                                 Person (§ 138)
     im SB-Plan AT

                                                                 Nahestehende
                                                                                     in EUR

                          Name/Kurzbezeichnung des Gläubigers
                                                                                  (je Hauptforde-
                          (vollständige Angaben im Allgemeinen

                           Teil des Schuldenbereinigungsplans)                    rung eine Zeile)
                                                                                                                                                850

         Zinsen

                                                                                                                 Forderung

                                                                                                                  tituliert
                                 Kosten                        Forderungsgrund;                                                 Summe aller
                                 in EUR    ggf. Angaben zum Bestand und zur Berechtigung der Forderung
                                                                                                                              Forderungen des
 Höhe         berechnet
                                                                                                                               Gläubigers in

                                                                                                                                                Bundesgesetzblatt Jahrgang 2014 Teil I Nr. 27, ausgegeben zu Bonn am 26. Juni 2014
in EUR         bis zum
                                                                                                                                   EUR
                                                                                         Hinsichtlich der Angaben zu Hauptforderung, Zinsen, Kosten, Forderungsgrund und Titulierung kann durch einen Hinweis in der
                                                                                      Spalte „Forderungsgrund“ auf beigefügte Forderungsaufstellungen der Gläubiger Bezug genommen werden (§ 305 Abs. 2 Satz 1 InsO).
Versicherung                          Die Richtigkeit und Vollständigkeit der in diesem Gläubiger- und Forderungsverzeichnis enthaltenen Angaben versichere ich. Mir ist bekannt, dass vorsätzliche Falsch-
(§ 305 Abs. 1                         angaben strafbar sein können und dass mir die Restschuldbefreiung versagt werden kann, wenn ich vorsätzlich oder grob fahrlässig unrichtige oder unvollständige Angaben
Nr. 3 InsO)                           gemacht habe (§ 290 Abs. 1 Nr. 6 InsO).

   Amtliche Fassung 7/2014

___________________________________________            _____________________________________________
(Ort, Datum)                                           (Unterschrift)

                            Eigenantrag Verbraucherinsolvenz: Gläubiger- und Forderungsverzeichnis (Anlage 6), Seite 2
BGBl. 2014, Seite 851 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 851
                        Bundesgesetzblatt Jahrgang 2014 Teil I Nr. 27,

    Anlage 7                       Vorname und Name

      zum Eröffnungsantrag des / der Straße und Hausnummer
ausgegeben zu Bonn am 26. Juni 2014                                      851
                                                                    Postleitzahl und Ort
                                                                    Verfahrensbevollmächtigte(r)
                                  Schuldenbereinigungsplan für das gerichtliche Verfahren
                                                                    (§
305 Abs. 1 Nr. 4 InsO)

  Allgemeiner Teil
                 Neben diesem Allgemeinen Teil besteht der Schuldenbereinigungsplan aus dem Besonderen Teil (Anlagen 7 A und 7 B).
             Dort sind für jeden Gläubiger die angebotenen besonderen Regelungen zur angemessenen Bereinigung der Schulden dargestellt.
                          Ergänzende Erläuterungen zur vorgeschlagenen


Schuldenbereinigung können in der Anlage 7 C erfolgen.
                                    Datum des Schuldenbereinigungsplans: _____________________



      Unter Berücksichtigung der Gläubiger-
      interessen sowie meiner Vermögens-,
      Einkommens- und Familienverhältnisse

      biete ich den nachstehenden Gläubigern
      zur Bereinigung meiner Schulden folgenden
      Schuldenbereinigungsplan an:



      lfd.                             Gläubiger

      Nr.               (möglichst in alphabetischer Reihenfolge)

       1.     Name, Vorname bzw. Firma

              Straße, Hausnummer

              Postleitzahl, Ort

              Geschäftszeichen

              gesetzlich vertreten durch

       2.     Name, Vorname bzw. Firma

              Straße, Hausnummer

              Postleitzahl, Ort

              Geschäftszeichen

              gesetzlich vertreten durch

       3.     Name, Vorname bzw. Firma

              Straße, Hausnummer

              Postleitzahl, Ort

              Geschäftszeichen

              gesetzlich vertreten durch

      Amtliche Fassung 7/2014

            Plan mit Einmalzahlung oder festen Raten gemäß dem in Anlage
            7 A beiliegenden Plan und den in Anlage 7 B aufgeführten ergänzenden
            Regelungen

            Plan mit flexiblen Raten gemäß dem in Anlage 7 A beiliegenden Plan
            und den in Anlage 7 B aufgeführten ergänzenden Regelungen

            Sonstiger Plan (als Anlage 7 A beigefügt)
            mit den in Anlage 7 B aufgeführten ergänzenden Regelungen
            Erläuterungen zur vorgeschlagenen Schuldenbereinigung (Anlage 7 C)

Beteiligte Gläubiger
                                                                          Anteil
                                                                          an der
                                                          Summe aller
                                                                         Gesamt-
                   Verfahrensbevollmächtigte(r)           Forderungen
                                                                           ver-
                       für das Insolvenzverfahren         des Gläubi-
                                                                          schul-
                                                          gers in EUR
                                                                         dung in
                                                                            %
       Name, Vorname, Firma

       Straße, Hausnummer

       Postleitzahl, Ort

       Geschäftszeichen

       Name, Vorname, Firma

       Straße, Hausnummer

       Postleitzahl, Ort

       Geschäftszeichen

       Name, Vorname, Firma

       Straße, Hausnummer

       Postleitzahl, Ort

       Geschäftszeichen

   Eigenantrag Verbraucherinsolvenz: SBP Allgemeiner Teil (Anlage 7), Seite 1
BGBl. 2014, Seite 852 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 852
  lfd.
                                  Gläubiger
  Nr.

         Name, Vorname bzw. Firma

         Straße, Hausnummer

         Postleitzahl, Ort

         Geschäftszeichen

         gesetzlich vertreten durch

         Name, Vorname bzw. Firma

         Straße, Hausnummer

         Postleitzahl, Ort

         Geschäftszeichen

         gesetzlich vertreten durch

         Name, Vorname bzw. Firma

         Straße, Hausnummer

         Postleitzahl, Ort

         Geschäftszeichen

         gesetzlich vertreten durch

         Name, Vorname bzw. Firma

         Straße, Hausnummer

         Postleitzahl, Ort

         Geschäftszeichen

         gesetzlich vertreten durch

         Name, Vorname bzw. Firma

         Straße, Hausnummer

         Postleitzahl, Ort

         Geschäftszeichen

         gesetzlich vertreten durch

         Name, Vorname bzw. Firma

         Straße, Hausnummer

         Postleitzahl, Ort

         Geschäftszeichen

         gesetzlich vertreten durch

  Amtliche Fassung 7/2014

                                                                      Anteil
                                                                      an der
                                                      Summe aller
                                                                     Gesamt-
               Verfahrensbevollmächtigte(r)           Forderungen
                                                                       ver-
                   für das Insolvenzverfahren         des Gläubi-
                                                                      schul-
                                                      gers in EUR
                                                                     dung in
                                                                        %
   Name, Vorname, Firma

   Straße, Hausnummer

   Postleitzahl, Ort

   Geschäftszeichen

   Name, Vorname, Firma

   Straße, Hausnummer

   Postleitzahl, Ort

   Geschäftszeichen

   Name, Vorname, Firma

   Straße, Hausnummer

   Postleitzahl, Ort

   Geschäftszeichen

   Name, Vorname, Firma

   Straße, Hausnummer

   Postleitzahl, Ort

   Geschäftszeichen

   Name, Vorname, Firma

   Straße, Hausnummer

   Postleitzahl, Ort

   Geschäftszeichen

   Name, Vorname, Firma

   Straße, Hausnummer

   Postleitzahl, Ort

   Geschäftszeichen

Eigenantrag Verbraucherinsolvenz: SBP Allgemeiner Teil (Anlage 7), Seite 2
BGBl. 2014, Seite 853 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 853
Anlage 7 A
zum Eröffnungsantrag des / der ______________________________________

                                                      Schuldenbereinigungsplan für das gerichtliche Verfahren

                                                                                   Besonderer Teil
                                                                - Musterplan mit Einmalzahlung bzw. festen Raten -

                                                                                                   Gesamtverschuldung in EUR

               In Verbindung mit den ergänzenden Regelungen gemäß
               Anlage 7 B biete ich den im Plan genannten Gläubigern
               zur angemessenen und endgültigen Bereinigung meiner                                   Zahlungsweise
               Schulden die folgende Regelung an:                                                     und Fälligkeit

gers im SB-Plan AT
lfd. Nr. des Gläubi-

                                                                                                              Forderung
                                                                                   Zinsen

                                                                                                               gesichert
                                                                                                                           (nur
                       Name/Kurzbezeichnung des Gläubigers                                         Kosten
                                                            Hauptforderung
                       (vollständige Angaben im Allgemeinen                                        in EUR
                                                               in EUR
                        Teil des Schuldenbereinigungsplans)

                                                                             Höhe in   berechnet

                                                                   Datum des

                                                                                                        Bundesgesetzblatt Jahrgang 2014 Teil I Nr. 27, ausgegeben zu Bonn am 26. Juni 2014
                                                           Schuldenbereinigungsplans:

                                                                    ________________

   Gesamtregulierungsbetrag in EUR   Gesamtregulierungsquote in %   Monatliche Gesamtrate in EUR

   Anzahl der Raten                  Zahlungsweise
                                         einmalig      monatlich zum _____________________
                                         _________________________________________
         Sonderzahlungen (z. B. pfändbarer Teil des Weihnachtsgeldes)

   Anzahl der Sonderzahlungen:                 Zahlungsweise:
   Beginn der Zahlungen

                                                                                             Regulie-
                                                                                 Summe
    Zahlungsweise und Fälligkeit                 Höhe der                                     rungs-

                                                                 jeweilige      aller Zah-

soweit nicht einheitlich wie oben angegeben)    festen Rate                                   quote
                                                                 Höhe der      lungen auf
                                                oder Einmal-                                 auf die
                                                                Sonderzah-     die Forde-
                                                  zahlung                                     Forde-
                                                                 lung(en)        rung in
                                                  in EUR                                     rung in
                                                                                   EUR
                                                                                                                            Anzahl der Raten    p.m./p.a. zum ...                                                               %
                                                                              EUR       bis zum

   Amtliche Fassung 7/2014

                                                                                                853
Eigenantrag Verbraucherinsolvenz: SBP Besonderer Teil (Anlage 7 A – feste Raten), Seite 1
BGBl. 2014, Seite 854 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 854
gers im SB-Plan AT
lfd. Nr. des Gläubi-

                                                                                                                                 Zahlungsweise und Fälligkeit

                                                                                                            Forderung
                                                                                   Zinsen

                                                                                                            gesichert
                                                    854

                                         Regulie-
                             Summe
Höhe der                                  rungs-

               jeweilige    aller Zah-
                                                                                                                        (nur soweit nicht einheitlich wie oben angegeben)   festen Rate                                quote
                       Name/Kurzbezeichnung des Gläubigers                                         Kosten
                                                            Hauptforderung

                       (vollständige Angaben im Allgemeinen                                        in EUR
                                                               in EUR
                        Teil des Schuldenbereinigungsplans)

                                                                             Höhe in   berechnet
                                                                                                                         Anzahl der Raten    p.m./p.a. zum ...
                                                                              EUR       bis zum

   Amtliche Fassung 7/2014                                                                                                           Eigenantrag Verbraucherinsolvenz:
                     Höhe der    lungen auf
     oder Einmal-                              auf die

                                                          Bundesgesetzblatt Jahrgang 2014 Teil I Nr. 27, ausgegeben zu Bonn am 26. Juni 2014
                    Sonderzah-   die Forde-
       zahlung                                  Forde-
                     lung(en)      rung in
       in EUR                                  rung in
                                     EUR
                                                  %

SBP Besonderer Teil (Anlage 7 A – feste Raten), Seite 2
BGBl. 2014, Seite 855 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 855
Anlage 7 A
zum Eröffnungsantrag des / der ______________________________________

                                                       Schuldenbereinigungsplan für das gerichtliche Verfahren

                                                                                    Besonderer

                                                                                                                                           Bundesgesetzblatt Jahrgang 2014 Teil I Nr. 27, ausgegeben zu Bonn am 26. Juni 2014
                                                                                                            Datum des
Teil                                                                                                Schuldenbereinigungsplans:
                                                                            - Musterplan mit flexiblen Raten -                                                                                            ________________

               In Verbindung mit den ergänzenden Regelungen gemäß
               Anlage 7 B biete ich den im Plan genannten Gläubigern

               zur angemessenen und endgültigen Bereinigung meiner
               Schulden die folgende Regelung an:

gers im SB-Plan AT
lfd. Nr. des Gläubi-

                        Name / Kurzbezeichnung des Gläubigers

Gesamtverschuldung in EUR                                            derzeit pfändbarer Teil des Einkommens in EUR

                         Gesamtlaufzeit in Monaten                   Zahlungsweise
                                                                         monatlich zum _______________________________

                                                                         _________________________________________
                         Beginn der Laufzeit

 Zahlungsweise
  und Fälligkeit
                         Der Zahlbetrag ergibt sich aus
                                 dem jeweils pfändbaren Teil meines Einkommens gemäß §§ 850c ff. ZPO.
                                 den ergänzenden Regelungen in Anlage 7 B.

                                                            Zahlungsweise und Fälligkeit

                    Forderung
                                                                                                                      Anteil der

                     gesichert
                                                                                              Zinsen
                       (vollständige Angaben im Allgemeinen Teil
                                                                   Hauptforderung
                             des Schuldenbereinigungsplans)
                                                                      in EUR

                                                                                      Höhe

                                                                                     in EUR

   Amtliche Fassung 7/2014
                                                                                                                         Forderung
             Kosten                                 (nur soweit nicht einheitlich wie oben angegeben)
                                                                                                                         am Zahlbe-
             in EUR
                                                                                                                          trag in %
berechnet                            Anzahl der
                                                     p.m./p.a. zum ...                       erstmals am ...
 bis zum                               Raten

                                                                                                                                       855
                                       Eigenantrag Verbraucherinsolvenz: SBP Besonderer Teil (Anlage 7 A – flexible Raten), Seite 1
BGBl. 2014, Seite 856 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 856
gers im SB-Plan AT
lfd. Nr. des Gläubi-

                        Name / Kurzbezeichnung des Gläubigers

                       (vollständige Angaben im Allgemeinen Teil
                                                                   Hauptforderung
                             des Schuldenbereinigungsplans)
                                                                      in EUR

                                                                                     Höhe

                                                                                    in EUR

   Amtliche Fassung 7/2014
                                                                                                                                       856

                                                                 Zahlungsweise und Fälligkeit

                          Forderung
                                                                                                                        Anteil der

                           gesichert
Zinsen
                                                                                                                       Forderung
                 Kosten                              (nur soweit nicht einheitlich wie oben angegeben)
                                                                                                                       am Zahlbe-
                 in EUR

                                                                                                                                       Bundesgesetzblatt Jahrgang 2014 Teil I Nr. 27, ausgegeben zu Bonn am 26. Juni 2014
                                                                                                                        trag in %
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      bis zum                            Raten

                                        Eigenantrag Verbraucherinsolvenz: SBP Besonderer Teil (Anlage 7 A – flexible Raten), Seite 2
BGBl. 2014, Seite 857 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 857


    Anlage 7 B
    zum Eröffnungsantrag des / der ______________________________________

                    Schuldenbereinigungsplan für das gerichtliche Verfahren
                                                      Besonderer Teil
                                                - Ergänzende Regelungen -


                       Datum des Schuldenbereinigungsplans: _____________________


      Ergänzende Regelungen
       (insbesondere Sicherheiten der Gläubiger, § 305 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 3)

    Es sollen folgende ergänzende Regelungen gelten (für die Sicherheiten der Gläubiger, z. B. Sicherungsabtretungen, Bürg-
    schaften, vereinbarte oder durch Zwangsvollstreckung erlangte Pfandrechte, müssen Regelungen erfolgen):




    Amtliche Fassung 7/2014                        Eigenantrag Verbraucherinsolvenz: SBP Besonderer Teil (Anlage 7 B), Seite 1

BGBl. 2014, Seite 858 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 858


      Anlage 7 C
      zum Eröffnungsantrag des / der ______________________________________


                    Schuldenbereinigungsplan für das gerichtliche Verfahren
                       Erläuterungen zur vorgeschlagenen Schuldenbereinigung


                       Datum des Schuldenbereinigungsplans: _____________________

 
      Erläuterungen zur vorgeschlagenen Schuldenbereinigung




      Amtliche Fassung 7/2014                Eigenantrag Verbraucherinsolvenz: SBP Besonderer Teil (Anlage 7 C), Seite 1

BGBl. 2014, Seite 859 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 859

                               Hinweisblatt
         zu den Formularen für das Verbraucherinsolvenzverfahren
                 und das Restschuldbefreiungsverfahren
Lesen Sie bitte die nachfolgenden Hinweise vor dem Ausfüllen der Antragsformulare sorgfältig durch. Füllen Sie
die Formulare unter Beachtung der Hinweise vollständig und gewissenhaft aus. Wenn Sie beim Ausfüllen
Schwierigkeiten haben, kann Ihnen in vielen Fällen die geeignete Person oder Stelle, die das Scheitern des au-
ßergerichtlichen Einigungsversuchs bescheinigt hat, behilflich sein. Allgemeine Fragen können Sie aber auch an
das zuständige Insolvenzgericht richten.

Wenn Sie die amtlichen Formulare nicht vollständig ausgefüllt abgeben, besteht die Gefahr, dass Ihr Antrag
auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens unter Umständen als zurückgenommen gilt.


                                           Allgemeine Hinweise
Die Formulare für das Verbraucherinsolvenz- und Restschuldbefreiungsverfahren können Sie mit dem Computer,
mit der Schreibmaschine oder handschriftlich – bitte in lesbarer Druckschrift – ausfüllen. Da es sich um amtli-
che Formulare handelt, sind inhaltliche oder gestalterische Änderungen oder Ergänzungen nicht zulässig.
Sollte der Raum im Formular nicht ausreichen, können Sie die Angaben auf einem besonderen Blatt ma-
chen. In dem betreffenden Feld des Formulars ist dann auf das beigefügte Blatt hinzuweisen.

Die vollständig ausgefüllten Formulare sind zunächst ohne Abschriften (Kopien) bei dem zuständigen Insolvenz-
gericht einzureichen. Wenn das Insolvenzgericht die Durchführung des gerichtlichen Schuldenbereinigungsplan-
verfahrens   anordnet, werden Sie gesondert aufgefordert, Abschriften des gerichtlichen Schuldenbereini-
gungsplans (Anlage 7, Anlage 7 A und Anlage 7 B) und der Vermögensübersicht (Anlage 4) in der für die Zustel-
lung an die Gläubiger erforderlichen Anzahl nachzureichen. Stellen Sie deshalb unbedingt sicher, dass Sie
eine vollständige, inhaltsgleiche Kopie der an das Gericht übersandten Antragsunterlagen bei Ihren Ver-
fahrensunterlagen behalten.



                                                  Hauptblatt
                                              (Eröffnungsantrag)

    In der Kopfzeile des Hauptblattes tragen Sie bitte nur Ihren Vor- und Nachnamen mit Postanschrift und
         der Telefonnummer, unter der Sie tagsüber in der Regel erreichbar sind, sowie ggf. den Namen Ihres
         Verfahrensbevollmächtigten ein; die vollständigen Angaben zu Ihrer Person und zu Ihrem Verfahrens-
         bevollmächtigten werden in der Anlage 1 (Personalbogen) erfasst. Bitte setzen Sie Ihren Vor- und
         Nachnamen auch in die Kopfzeile aller Anlagen zum Eröffnungsantrag ein.


      Das für Ihren Insolvenzantrag zuständige Amtsgericht wird Ihnen in aller Regel von der geeigneten Per-
         son oder Stelle, die das Scheitern des außergerichtlichen Einigungsversuchs bescheinigt hat, genannt. Sie
         können das zuständige Insolvenzgericht aber auch bei jedem Amtsgericht erfragen.


     Mit dem Eröffnungsantrag erklären Sie, dass Sie nach Ihrer Einschätzung zahlungsunfähig sind oder
         dass Zahlungsunfähigkeit unmittelbar bevorsteht. Auf Grund des Eröffnungsantrags kann das Gericht alle
         Maßnahmen ergreifen, die erforderlich sind, um Ihr noch vorhandenes Vermögen zu sichern. Kommt es
         auf Grund Ihres Eröffnungsantrags zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens, so wird ein Insolvenzverwal-
         ter eingesetzt, der Ihr pfändbares Vermögen und Einkommen an die Gläubiger verteilt. Nach Abschluss
         dieser Verteilung wird das Insolvenzverfahren aufgehoben und es schließt sich, wenn Sie einen Antrag auf
         Restschuldbefreiung gestellt haben, die so genannte Wohlverhaltensperiode   an.


     Der Antrag auf Restschuldbefreiung kann nur in Verbindung mit einem eigenen Eröffnungsantrag ge-
         stellt werden. Er ist aber nicht Voraussetzung für die Durchführung des Insolvenzverfahrens, sodass
         Sie an dieser Stelle eindeutig erklären müssen, ob Sie einen Restschuldbefreiungsantrag stellen oder
         nicht. Wenn das Insolvenzverfahren nicht bereits durch einen erfolgreichen gerichtlichen Schuldenbereini-
         gungsplan  beendet wird, können Sie die Befreiung von Ihren Verbindlichkeiten nur durch einen
         Antrag auf Restschuldbefreiung oder durch ein Insolvenzplanverfahren erlangen. Andernfalls können die
         Gläubiger ihre Forderungen, wenn sie nicht im Insolvenzverfahren erfüllt worden sind, nach Aufhebung
         des Insolvenzverfahrens weiterhin geltend machen. Von der Restschuldbefreiung ausgenommen sind
         die in § 302 InsO genannten Forderungen, insbesondere also Forderungen aus vorsätzlich begange-
         ner unerlaubter Handlung, aus rückständigem gesetzlichen Unterhalt, den Sie vorsätzlich pflichtwidrig
         nicht gewährt haben, aus einem Steuerschuldverhältnis, wenn Sie damit wegen einer Steuerstraftat (Steu-
         erhinterziehung, § 370 Abgabenordnung [AO]; gewerbsmäßiger, gewaltsamer und bandenmäßiger
         Schmuggel, § 373 AO; Steuerhehlerei, § 374 AO) rechtskräftig verurteilt worden sind, sowie Geldstrafen.

         Wenn Sie den Antrag auf Restschuldbefreiung stellen, müssen Sie zu Nummer II. 2. a) weiter erklären, ob
         Sie bereits früher einen solchen gestellt haben. Ist dies nicht der Fall, müssen Sie die Nummern II. 2. b)

Amtliche Fassung 7/2014                 Eigenantrag Verbraucherinsolvenz: Hinweisblatt zu den Formularen, Seite 1 von 12

BGBl. 2014, Seite 860 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 860

                und c) nicht mehr ausfüllen.

                Haben Sie hingegen bereits früher einen Antrag auf Restschuldbefreiung gestellt, geben Sie dies unter
                Nennung des Datums, des Aktenzeichens und des betroffenen Gerichts an. In diesem Fall erklären Sie zu
                Nummer II. 2. b) zudem, ob und wann Ihnen die Restschuldbefreiung erteilt oder versagt wurde.

                Wurde die Restschuldbefreiung versagt, muss auch noch der konkrete Versagungsgrund unter Nummer II.
                2. c) angegeben werden. Den betreffenden Versagungsgrund können Sie dem Beschluss des Gerichts
                entnehmen. Eine Insolvenzstraftat liegt vor bei einer Verurteilung wegen Bankrotts, §§ 283, 283a Strafge-
                setzbuch (StGB), wegen Verletzung der Buchführungspflicht, § 283b StGB, und wegen Gläubigerbegüns-
                tigung, § 283c StGB. Die Versagung der Restschuldbefreiung nach §§ 287 Abs. 1 Satz 3, 290 Abs. 1 Nr. 6
                InsO liegt vor, wenn Sie bereits in einem früheren Verfahren die zu Nummer II. 2. geforderten Angaben
                vorsätzlich oder grob fahrlässig unrichtig oder unvollständig erklärt haben.


            Diejenigen Anlagen, die Sie Ihrem Insolvenzantrag zwingend beifügen müssen, sind bereits angekreuzt.
                Wenn Sie einen Restschuldbefreiungsantrag stellen, ist zusätzlich die Abtretungserklärung (Anlage 3)
                beizufügen. Als Anlage 7 A müssen Sie als Besonderen Teil des Schuldenbereinigungsplans entwe-
                der einen der beiden Musterpläne    ,   oder einen sonstigen Plan beifügen. Wenn Sie neben den
                in Anlage 7 B enthaltenen Ergänzenden Regelungen weitere Erläuterungen zu dem Schuldenbereini-
                gungsplan machen wollen, können Sie die Anlage 7 C einreichen.

                Welche Ergänzungsblätter zum Vermögensverzeichnis Sie beifügen, geben Sie nur im Vermögensver-
                zeichnis (Anlage 5)   an.


            Auf Grund Ihrer gesetzlichen Auskunfts- und Mitwirkungspflicht sind Sie nicht nur verpflichtet, selbst
                vollständig Auskunft über Ihre Vermögensverhältnisse zu erteilen; Ihnen obliegt es auch, auf Verlangen
                des Gerichts Dritte von ihrer Pflicht zur Verschwiegenheit zu entbinden. Ein Verstoß gegen diese Oblie-
                genheit kann zur Versagung der Restschuldbefreiung führen.


             Machen Sie die Angaben zu Nummer II. 2. Buchstabe b und c sorgfältig und umfassend, da Sie de-
                ren Richtigkeit und Vollständigkeit zu versichern haben. Geben Sie diese Erklärung und Versicherung
                nicht ab, ist Ihr Antrag auf Restschuldbefreiung unzulässig. Machen Sie insoweit vorsätzlich oder grob
                fahrlässig unrichtige oder unvollständige Angaben, kann Ihnen die Restschuldbefreiung versagt werden.
                Bei vorsätzlich falschen Angaben können Sie sich wegen Betruges nach § 263 StGB strafbar machen.

            Ihre eigenhändige Unterschrift ist Voraussetzung für einen wirksamen Eröffnungsantrag. Bitte unter-
                schreiben Sie auch die Anlagen zum Eröffnungsantrag, wenn dies in den Formularen vorgesehen ist,
                nämlich die Abtretungserklärung, die Vermögensübersicht, das Vermögensverzeichnis sowie das Gläubi-
                ger- und Forderungsverzeichnis.



                                                          Anlage 1
                                          (Personalbogen: Angaben zur Person)


             Bitte geben Sie hier Ihre Personalien vollständig an, dabei ist die Angabe der Namen, des Geburtsdatums
                und der Wohnanschrift unbedingt erforderlich, während die weiteren Angaben (z.B. Telefon, Telefax) frei-
                willig sind. Teilen Sie dem Gericht unverzüglich mit, wenn sich Ihr Name, Ihre Anschrift oder sonstige von
                Ihnen gemachte Angaben im Laufe des Verfahrens ändern.


            Bei den Angaben zu Ihrem Familienstand geben Sie bitte ggf. das genaue Datum Ihrer Eheschließung,
                Scheidung usw. an.


           Wenn Sie anderen Personen Unterhalt (hierunter fällt auch der sogenannte „Naturalunterhalt“ in Form von
                Unterkunft und Verpflegung) gewähren, geben Sie hier bitte die Anzahl der unterhaltsberechtigten
                Personen an und teilen Sie mit, ob darunter auch minderjährige Kinder sind; alle weiteren Angaben wer-
                den im Ergänzungsblatt 5 J zum Vermögensverzeichnis   erfasst.


           Ihren erlernten Beruf sollten Sie so genau wie möglich angeben, ebenso Ihre derzeitige oder letzte
                berufliche Tätigkeit, wenn diese von Ihrem erlernten Beruf abweicht. Wenn Sie früher selbständig tätig
                waren, müssen Sie Ihre ehemalige selbständige Tätigkeit genau bezeichnen. Sollten Sie im Zeitpunkt der
                Antragstellung noch selbständig tätig sein, müssen Sie die Eröffnung des Regelinsolvenzverfahrens
                beantragen. Die Formulare für das Verbraucherinsolvenzverfahren sind in diesem Fall nicht auszufüllen.


           Wenn Sie einen Verfahrensbevollmächtigten oder eine Verfahrensbevollmächtigte für das Insolvenzver-
                fahren haben, teilen Sie bitte zunächst mit, ob sich die Vollmacht über das gesamte Verfahren erstreckt
                oder auf einen Teil des Verfahrens beschränkt ist. Angehörige einer als geeignet anerkannten Stelle kön-
                nen unabhängig von den Voraussetzungen des Rechtsdienstleistungsgesetzes für das Insolvenzverfahren
                bevollmächtigt werden.
      Amtliche Fassung 7/2014                  Eigenantrag Verbraucherinsolvenz: Hinweisblatt zu den Formularen, Seite 2 von 12

BGBl. 2014, Seite 861 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 861
            Sie können eine schriftliche Vollmacht, aus der sich der Umfang der Bevollmächtigung ergibt, beifü-
            gen. Die Vollmacht kann auch nachgereicht werden.



                                                      Anlage 2
             (Bescheinigung über das Scheitern des außergerichtlichen Einigungsversuchs)

           Die Anlage 2 ist nicht von Ihnen, sondern von einer geeigneten Person oder Stelle auf der Grundlage
            persönlicher Beratung und eingehender Prüfung Ihrer Einkommens- und Vermögensverhältnisse auszu-
            füllen. In der Regel wird das die Person oder Stelle sein, die den außergerichtlichen Einigungsversuch
            begleitet hat. Der außergerichtliche Einigungsversuch darf im Zeitpunkt des Insolvenzantrags nicht
            länger als sechs Monate zurückliegen.


       Neben dem Namen und der Anschrift der geeigneten Person oder Stelle sollte insbesondere bei
            Schuldnerberatungsstellen der Name der Person angegeben werden, die als Ansprechpartner für das
            außergerichtliche Verfahren zuständig war.


       In denjenigen Bundesländern, die eine behördliche Anerkennung der geeigneten Stellen eingeführt
            haben, sind die Einzelheiten der Anerkennung mitzuteilen; im Übrigen ist die Eignung kurz darzulegen.


       Hier ist zunächst das Datum des außergerichtlichen Schuldenbereinigungsplans einzusetzen;
            der außergerichtliche Plan muss der Bescheinigung in Kopie beigefügt werden. Wenn der außergericht-
            liche Plan – ausnahmsweise – nicht allen Gläubigern übersandt wurde, ist dies zu begründen. Das Ergeb-
            nis des außergerichtlichen Schuldenbereinigungsversuchs ist mit dem Zeitpunkt des endgültigen
            Scheiterns mitzuteilen.


         Die abschließende Bescheinigung ist von der geeigneten Person oder einem Angehörigen der geeig-
             neten Stelle (also nicht von Ihnen) zu unterschreiben. Wenn ein Stempel vorhanden ist, sollte dieser
             zusätzlich zu der Unterschrift verwendet werden.



                                                     Anlage 2 A
              (Gründe für das Scheitern des außergerichtlichen Schuldenbereinigungsplans)


       Die wesentlichen Gründe für das Scheitern des Einigungsversuchs müssen von Ihnen kurz dargelegt
            werden, wobei die Anlage 2 A im Zusammenwirken mit der geeigneten Person oder Stelle, die das
            Scheitern des außergerichtlichen Schuldenbereinigungsversuchs bescheinigt, ausgefüllt werden kann.

            Wenn der Einigungsversuch gescheitert ist, weil nicht alle Gläubiger zugestimmt haben, ist zunächst der
            Anteil der ausdrücklich zustimmenden Gläubiger mitzuteilen. Hilfreich für die Beurteilung der Erfolgs-
            aussichten des gerichtlichen Schuldenbereinigungsverfahrens ist auch die Angabe der Anzahl derjeni-
            gen Gläubiger, die sich zu dem außergerichtlichen Plan nicht geäußert haben. Die wesentlichen
            Gründe, die von den Gläubigern zur Begründung ihrer Ablehnung genannt wurden, sollten kurz zusam-
            mengefasst werden.

            Wenn der Einigungsversuch auf Grund der Einleitung von Vollstreckungsmaßnahmen als gescheitert
            gilt (§ 305a InsO), sind der Name des vollstreckenden Gläubigers, das Aktenzeichen des Gerichts
            und/oder des Gerichtsvollziehers sowie das zuständige Amtsgericht zu bezeichnen.


         Um die Aussichten für die Durchführung des gerichtlichen Schuldenbereinigungsplanverfahrens
             beurteilen zu können, ist es für das Gericht zunächst hilfreich, zusammengefasst zu erfahren, ob und in
             welchen Punkten sich der gerichtliche von dem außergerichtlichen Schuldenbereinigungsplan
             unterscheidet. Wesentliche Unterschiede sollten kurz angeführt werden.

            Darüber hinaus kann Ihre Einschätzung, ob die Durchführung des gerichtlichen Schuldenbereini-
            gungsverfahrens aussichtsreich erscheint, für die Entscheidung des Gerichts von Bedeutung sein.


                                                      Anlage 3
                                 (Abtretungserklärung nach § 287 Abs. 2 InsO)

         Die Abtretungserklärung müssen Sie dem Eröffnungsantrag immer dann beifügen, wenn Sie einen
             Restschuldbefreiungsantrag stellen. Die Abtretungserklärung müssen Sie eigenhändig unter-
             schreiben. Auf der Grundlage der Abtretungserklärung wird Ihr pfändbares Einkommen nach der Aufhe-
             bung des Insolvenzverfahrens für die Dauer der Wohlverhaltensperiode, die grundsätzlich sechs Jahre
             nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens (Abtretungsfrist) endet, an den Treuhänder abgeführt
             und von diesem an Ihre Gläubiger verteilt.

Amtliche Fassung 7/2014                    Eigenantrag Verbraucherinsolvenz: Hinweisblatt zu den Formularen, Seite 3 von 12

BGBl. 2014, Seite 862 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 862

               Die Abtretungsfrist kann früher enden und die Abtretung damit für die Zukunft gegenstandslos werden,
               wenn Ihnen auf Ihren Antrag hin vorzeitig Restschuldbefreiung erteilt wurde.

               -      Die Restschuldbefreiung wird bereits nach fünf Jahren erteilt, wenn zumindest die Kosten des
                      Verfahrens gezahlt werden.
               -      Werden die Verfahrenskosten gezahlt und ist dem Insolvenzverwalter oder Treuhänder innerhalb
                      von drei Jahren seit Eröffnung des Insolvenzverfahrens ein Betrag zugeflossen, der eine Befriedi-
                      gung der Forderungen der Insolvenzgläubiger in Höhe von mindestens 35 Prozent erlaubt, kann die
                      Restschuldbefreiung schon nach drei Jahren erlangt werden.
               -      Meldet im Verfahren kein Insolvenzgläubiger eine Forderung an oder werden die Forderungen aller
                      Insolvenzgläubiger befriedigt und auch alle sonstigen Masseverbindlichkeiten neben den Verfah-
                      renskosten gezahlt, kann jederzeit Restschuldbefreiung erteilt werden.
               Bitte lesen Sie die in der Anlage 3 enthaltenen Erläuterungen zur Abtretungserklärung gründlich durch.
               Liegen Abtretungen oder freiwillige Verpfändungen – nicht Forderungspfändungen auf Grund eines Pfän-
               dungs- und Überweisungsbeschlusses – vor, geben Sie dies bitte im Einzelnen im Ergänzungsblatt 5 H
               zum Vermögensverzeichnis    ,  an.
               Dort können Sie auch ggf. Kopien der Abtretungsvereinbarungen beifügen.


                                                         Anlage 4
                                                  (Vermögensübersicht)

          Die Vermögensübersicht enthält mit Ihrer Erklärung zur Vermögenslage die gedrängte Zusammenfas-
               sung Ihres gesamten Vermögens und Einkommens. Sie dient den Gläubigern, denen das Vermögensver-
               zeichnis    nicht zugestellt wird, und dem Gericht dazu, sich einen raschen und im Wesentlichen
               vollständigen Überblick über Ihre Vermögenssituation zu verschaffen. In der Regel müssen Sie die
               Angaben in der Vermögensübersicht durch weitergehende Angaben in den Ergänzungsblättern 5 A
               bis 5 K zum Vermögensverzeichnis   -  ergänzen. Bitte achten Sie darauf, dass die Angaben in
               dieser Anlage mit denjenigen in den Ergänzungsblättern übereinstimmen müssen. Wenn Sie staatliche
               Leistungen bereits beantragt haben, Ihnen diese aber noch nicht bewilligt wurden, geben Sie auch dies
               hier und in dem Ergänzungsblatt 5 G an.


          Ihre Angaben zum Vermögen erfassen außer Ihrem Bargeld alle Vermögensgegenstände, die in den
               Ergänzungsblättern 5 A bis 5 F zum Vermögensverzeichnis   -   aufgeführt sind. Um die Angaben
               vollständig und richtig zu machen, sollten Sie daher diese Anlagen vor dem Ausfüllen sorgfältig
               durchgehen. Der Wert der Vermögensgegenstände ist in der Vermögensübersicht jeweils mit dem
               Gesamtbetrag einer Vermögensgruppe anzugeben. Wenn Vermögensgegenstände mit Sicherungsrech-
               ten Dritter belastet sind (z. B. Pfändungen, Sicherungsabtretungen an Ihre Bank, Eigentumsvorbehalte,
               Grundschulden), ist in der Spalte „Sicherungsrechte Dritter“ der derzeitige, ungefähre Wert der Belas-
               tung, der sich in der Regel aus der Höhe Ihrer restlichen Verbindlichkeit ergibt, anzugeben. Genaue An-
               gaben zu den Sicherungsrechten machen Sie bitte in dem Ergänzungsblatt 5 H zum Vermögensverzeich-
               nis   .


          Um die Angaben zu Ihren monatlichen Einkünften vollständig machen zu können, gehen Sie bitte zu-
               nächst das Ergänzungsblatt 5 G zum Vermögensverzeichnis    -  sorgfältig durch. Geben Sie dann
               jeweils den Nettogesamtbetrag der Einkünfte an. Wenn die Einkünfte mit Sicherungsrechten Dritter
               belastet sind (insbesondere Gehaltspfändungen und -abtretungen) ist in der Spalte „Sicherungsrechte“ die
               ungefähre Höhe der gesicherten Schuld einzusetzen. Bestehen Sicherungsrechte zu Gunsten mehrerer
               Gläubiger, so sind diese zusammenzurechnen. Genaue Angaben zu den Sicherungsrechten machen Sie
               bitte in dem Ergänzungsblatt 5 H zum Vermögensverzeichnis   -   .


          Ihre jährlichen Einkünfte umfassen alle sonstigen, regelmäßigen Einkünfte, die im Einzelnen im
               Ergänzungsblatt 5 G zum Vermögensverzeichnis    ,  ,  aufgeführt werden und hier mit ihrem
               Jahresnettogesamtbetrag anzugeben sind.


          Wenn Ihre Einkünfte nicht ausreichen, um Ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, geben Sie bitte hier an,
               durch welche Zuwendungen Sie Ihren notwendigen Lebensunterhalt bestreiten. Wenn Sie Unterstüt-
               zungsleistungen von dritter Seite (z. B. durch Angehörige oder Freunde) erhalten, sind diese genau zu
               bezeichnen (Unterkunft, Verpflegung etc.); Bargeldzuwendungen sind mit ihrer monatlichen Durch-
               schnittshöhe anzugeben.


          Ihre regelmäßig wiederkehrenden Zahlungsverpflichtungen, insbesondere die von Ihnen tatsächlich
               erbrachten Unterhaltsleistungen und Mietzahlungen, werden im Ergänzungsblatt 5 J zum Vermögens-
               verzeichnis    -  erfasst und hier zusammengefasst.


           Die Erklärung zur Vermögenslosigkeit können Sie nur abgeben, wenn Sie im Vermögensverzeichnis
               und in den Ergänzungsblättern keine Angaben zu machen haben, weil Sie weder über Vermögen noch
               über regelmäßge Einkünfte (hierunter fällt auch der Bezug von Sozialhilfe) verfügen und Ihren notwendi-
               gen Lebensunterhalt ausschließlich durch die unter  erläuterten Leistungen bestreiten.

      Amtliche Fassung 7/2014                 Eigenantrag Verbraucherinsolvenz: Hinweisblatt zu den Formularen, Seite 4 von 12

BGBl. 2014, Seite 863 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 863

    Wenn Sie in dem Ergänzungsblatt 5 K zum Vermögensverzeichnis   -  Angaben zu Schenkun-
         gen und Veräußerungen zu machen haben, sind diese hier mit ihrem Gesamtwert anzugeben.


     Gemäß § 305 Abs. 1 Nr. 3 Halbsatz 2 InsO müssen Sie Ihren Angaben in der Vermögensübersicht, im
         Vermögensverzeichnis und im Gläubiger- und Forderungsverzeichnis die Erklärung beifügen, dass die
         darin enthaltenen Angaben richtig und vollständig sind. Die Richtigkeit und Vollständigkeit Ihrer Angaben
         versichern Sie mit Ihrer Unterschrift. Bitte prüfen Sie daher jeweils besonders sorgfältig, ob Sie die
         Fragen zutreffend und umfassend beantwortet haben. Wenn Sie bewusst oder aus Nachlässigkeit
         falsche oder unvollständige Angaben gemacht haben, kann Ihnen auf Antrag eines Gläubigers die Rest-
         schuldbefreiung versagt werden. Wer bewusst falsche oder unvollständige Angaben macht, um einen
         Vermögensvorteil (z. B. die Restschuldbefreiung) zu erlangen, macht sich wegen Betruges strafbar.



                                                   Anlage 5
                                           (Vermögensverzeichnis)


     Das Verzeichnis Ihres Vermögens und Einkommens besteht aus den Angaben, die Sie in der Vermö-
         gensübersicht gemacht haben, und aus den weitergehenden Angaben in den Ergänzungsblättern zum
         Vermögensverzeichnis  -  , wenn Sie hierauf in der Vermögensübersicht Bezug genommen ha-
         ben. Ergänzungsblätter, in denen Sie keine Angaben zu machen haben, weil Sie die entsprechenden
         Fragen in der Vermögensübersicht mit „Nein“ beantwortet haben, brauchen Sie nicht beizufügen.



                                           Ergänzungsblatt 5 A
      (Guthaben auf Konten, Wertpapiere, Schuldbuchforderungen, Darlehensforderungen)


    Bitte geben Sie zunächst den genauen Namen des Kreditinstituts (Bank, Sparkasse usw.) an, bei dem
         Sie das jeweilige Konto unterhalten, sodann die genaue Kontonummer und zu Nr. 1.2 bis 1.6 zusätzlich
         die Art des Kontos. Bei Termin-, Tagegeld- oder Festgeldkonten sowie bei Sparkonten und Ratenspar-
         verträgen ist zusätzlich der genaue Zeitpunkt der Fälligkeit der Einlagen anzugeben. In die Spalte „Stich-
         tag“ tragen Sie bitte den Zeitpunkt ein, zu dem Sie den Kontostand ermittelt haben. Dabei sollte die Anga-
         be zeitnah zum Insolvenzantrag erfolgen, also zum Zeitpunkt der Antragstellung möglichst nicht älter als
         drei Wochen sein. Bei Konten, die im Soll geführt werden, ist dies in der Spalte „Guthaben“ durch ein
         vorangestelltes, deutlich sichtbares Minuszeichen kenntlich zu machen. Geschäftsanteile an Genos-
         senschaftsbanken sind in dem Ergänzungsblatt 5 E   anzugeben. Zinseinkünfte tragen Sie bitte in
         dem Ergänzungsblatt 5 F  ein.


    Bitte geben Sie hier an, falls Sie Wertpapiere besitzen, falls Ihnen offene Scheck- oder Wechselforde-
         rungen zustehen oder falls Sie sonstige – auch private – Darlehensforderungen gegen Dritte geltend
         machen können. Wenn bei Wertpapieren vorhanden, sollte die WKN (Wertpapier-Kennnummer, auch
         WPKN) angegeben werden. Aktien sind als Beteiligungen an Kapitalgesellschaften in dem Ergänzungs-
         blatt 5 E  aufzuführen. Wenn Sie ein Depot unterhalten, geben Sie bitte die Depot-Nr. und den
         Namen der Bank oder Einrichtung an, die das Depot führt.


                                           Ergänzungsblatt 5 B
                          (Hausrat, Mobiliar, Wertgegenstände und Fahrzeuge)

    Anzugeben sind alle Wertgegenstände, die sich dauerhaft in Ihrem Besitz befinden; auf die Eigen-
         tumsverhältnisse ist ggf. im Ergänzungsblatt 5 H zum Vermögensverzeichnis  einzugehen. Bitte
         geben Sie, wenn Sie wertvollen Hausrat besitzen, insbesondere also bei höherwertigen Stereoanlagen,
         Computern, Fernsehgeräten und anderen Geräten der Unterhaltungselektronik, das ungefähre Alter der
         Geräte sowie deren Neupreis an; der von Ihnen geschätzte Zeitwert ist in der Spalte „Wert“ einzusetzen.
         Gleiches gilt für wertvolle Kleidungsstücke (insbesondere echte Pelze), Sportgeräte (z. B. Rennräder oder
         Sportboote) und alle übrigen Wertgegenstände in Ihrem Besitz.


    Anzugeben sind alle Kraftfahrzeuge, die sich dauerhaft in Ihrem Besitz befinden. Ggf. ist auf den
         gesonderten Aufbewahrungsort des Kraftfahrzeugbriefs hinzuweisen; auf die Eigentumsverhältnisse
         ist ggf. im Ergänzungsblatt 5 H zum Vermögensverzeichnis  einzugehen.


    Wenn Sie die aufgeführten Gegenstände zur Fortsetzung Ihrer Erwerbstätigkeit benötigen, können Sie
         dies hier angeben und kurz begründen.


                                           Ergänzungsblatt 5 C
                                    (Forderungen, Rechte aus Erbfällen)


Amtliche Fassung 7/2014                 Eigenantrag Verbraucherinsolvenz: Hinweisblatt zu den Formularen, Seite 5 von 12

BGBl. 2014, Seite 864 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 864

          Wenn Sie private Lebensversicherungen, Berufsunfähigkeits- oder Rentenversicherungen abge-
               schlossen haben, besteht, auch wenn die Versicherungsleistungen noch nicht fällig sind, für den Fall der
               Auflösung des Versicherungsvertrags in der Regel ein Anspruch auf Auszahlung des Rückkaufwertes.
               Bitte ermitteln Sie daher bei solchen Versicherungen möglichst den derzeitigen Rückkaufwert. Die Versi-
               cherungsbeiträge hinsichtlich dieser Versicherungen müssen Sie als regelmäßige Zahlungsverpflichtung
               im Ergänzungsblatt 5 J  angeben. Im Übrigen können Forderungen aus Versicherungsverträgen
               etwa bestehen wegen Beitragsrückerstattungen oder wegen Erstattungsansprüchen aus der Haft-
               pflicht-, Hausrat- oder privaten Krankenversicherung.


           Wenn Sie noch Ansprüche gegen Ihren derzeitigen oder einen früheren Arbeitgeber haben, die nicht
               als laufende Einkünfte im Ergänzungsblatt 5 G zum Vermögensverzeichnis   anzugeben sind, ge-
               ben Sie hier bitte die vollständige Anschrift des Arbeitgebers sowie die Art und die Höhe der geschuldeten
               Leistungen an.


          Geben Sie bitte nicht nur bereits durch Bescheid festgestellte Steuererstattungsansprüche an, sondern
               teilen Sie auch mit, wenn Sie auf Grund einer abgegebenen Steuererklärung mit einer Steuererstattung
               rechnen.


           Hier sind alle sonstigen Zahlungsansprüche anzugeben, die nicht - wie etwa Ihre Rückzahlungsansprü-
               che aus einem privaten Darlehen (Ergänzungsblatt 5 A zum Vermögensverzeichnis)   - bereits in
               einer anderen Rubrik erfasst werden. Hierunter fällt z. B. auch der Anspruch auf Rückzahlung einer von
               Ihnen geleisteten Mietkaution. Ggf. können Sie hier auch Angaben zur Einbringlichkeit des Zahlungs-
               anspruchs machen, wenn etwa der Zahlungsanspruch von dem Gegner bestritten wird oder wenn sich
               der Schuldner der Forderung im Vermögensverfall befindet.


           Wenn Ihnen nach einem Erbfall möglicherweise Rechte als Erbe bzw. Miterbe oder Pflichtteils-
               ansprüche zustehen, teilen Sie bitte die Art und den ungefähren Wert Ihres Anspruchs auch dann mit,
               wenn die Rechtsnachfolge noch ungeklärt ist.



                                                 Ergänzungsblatt 5 D
                         (Grundstücke, Eigentumswohnungen, Rechte an Grundstücken)


          Geben Sie bitte zunächst die Lage des Grundbesitzes sowie die Nutzungsart (selbst bewohnt, vermie-
               tet, verpachtet, gewerblich genutzt, leer stehend usw.) an. Teilen Sie dann die genaue Grundbuchbe-
               zeichnung mit oder fügen Sie einen vollständigen, inhaltlich aktuellen Grundbuchauszug bei. In der
               Spalte „Eigentumsanteil“ tragen Sie bitte „1/1“ ein, wenn Ihnen der Grundbesitz allein gehört; bei mehreren
               Eigentümern ist der entsprechende Bruchteil anzugeben (1/2, 1/4, 1/9 usw.). Bei Eigentumswohnungen
               ist nur der Eigentumsanteil an dem Sondereigentum anzugeben. Den Verkehrswert können Sie
               – etwa unter Zugrundelegung des von Ihnen gezahlten Kaufpreises – schätzen.


          Die Belastungen des Grundvermögens (Grundschulden, Hypotheken usw.) ergeben sich entweder aus
               dem von Ihnen beigefügten Grundbuchauszug oder sie sind aus einem inhaltlich aktuellen Grundbuch-
               auszug in die Rubrik zu übernehmen. Auch wenn Sie einen Grundbuchauszug beigefügt haben, müssen
               Sie den derzeitigen Wert jeder Belastung, das ist die Höhe, in der die zugrunde liegende Darlehens-
               forderung einschließlich Zinsen und Kosten noch besteht, in der dafür vorgesehenen Spalte eintragen.


          Wenn die Zwangsversteigerung des Grundvermögens betrieben wird oder wenn Zwangsverwaltung
               angeordnet wurde, sind hier das zuständige Amtsgericht und das Geschäftszeichen anzugeben.



                                                 Ergänzungsblatt 5 E
                                                       (Beteiligungen)


          Wenn Sie Aktien oder sonstige Beteiligungen an Kapitalgesellschaften besitzen, geben Sie bitte neben der
               Beteiligungsform (Aktie usw.) Namen und Anschrift der Gesellschaft und – wenn vorhanden – die WKN
               (Wertpapier-Kennnummer, auch WPKN) sowie ggf. die Depot-Nr. und den Namen der Depotbank an.
               Registergericht und HRB-Nr. sind etwa bei GmbH-Beteiligungen anzugeben.


          Wenn Sie Gesellschafter einer offenen Handelsgesellschaft (oHG), einer Partnerschaftsgesellschaft,
               einer Europäischen Wirtschaftlichen Interessenvereinigung (EWIV) oder einer Gesellschaft bürgerlichen
               Rechts (GbR) bzw. Komplementär oder Kommanditist einer Kommanditgesellschaft (KG) sind, sind hier
               die erforderlichen Angaben – auch zum Wert des Gesellschaftsanteils – zu machen.


          Wenn Sie an einer Kapital- oder einer Personengesellschaft als sogenannter stiller Gesellschafter betei-
               ligt sind, müssen Sie dies hier angeben.

      Amtliche Fassung 7/2014                 Eigenantrag Verbraucherinsolvenz: Hinweisblatt zu den Formularen, Seite 6 von 12

BGBl. 2014, Seite 865 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 865

     Eine Beteiligung an einer Genossenschaft liegt auch vor, wenn Sie bei einer Genossenschaftsbank
         (Volksbank, Raiffeisenbank, Sparda-Bank usw.) ein Konto besitzen und zu diesem Zweck einen
         Geschäftsanteil erworben haben.



                                          Ergänzungsblatt 5 F
                   (Immaterielle Vermögensgegenstände und sonstiges Vermögen)


    Wenn Sie Inhaber von Urheber- oder Leistungsschutzrechten oder Inhaber von Patenten, Mustern
         oder sonstigen gewerblichen Schutzrechten sind, geben Sie die Einzelheiten hier bitte so genau wie
         möglich an.


     Bitte geben Sie hier Ihr sonstiges Vermögen an, wenn dies nicht bereits in einer anderen Rubrik erfragt
         worden ist.



                                          Ergänzungsblatt 5 G
                                          (Laufendes Einkommen)


     Bitte bezeichnen Sie, wenn Sie derzeit Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit haben, zunächst Ihre
         genaue Tätigkeit. Wenn sich Ihr Tätigkeitsbereich in den vergangenen zwei Jahren wesentlich geändert
         hat, weisen Sie darauf bitte hin. Geben Sie sodann Namen und Anschrift Ihres Arbeitgebers an und
         teilen Sie – wenn vorhanden – auch die Personal-Nr. mit, unter der Sie bei Ihrem Arbeitgeber geführt
         werden. Um Ihre Angaben zu belegen, können Sie die Verdienstbescheinigungen der letzten zwei
         Monate beifügen.

         1. Tragen Sie hier bitte Ihr regelmäßiges Monatseinkommen mit dem Auszahlungsbetrag (also abzüg-
         lich Steuern, Sozialabgaben und ggf. einbehaltener Pfändungs- bzw. Abtretungsbeträge) ein. Werden
         Beträge auf Grund von Pfändungen oder Lohnabtretungen einbehalten, so tragen Sie den Abzweigungs-
         betrag bitte ebenfalls ein. Nähere Angaben zu Pfändungen und Abtretungen machen Sie in diesem Fall
         bitte im Ergänzungsblatt 5 H   -  .

         2. Wenn Sie regelmäßige Zulagen (Überstunden-, Nachtzuschläge usw.) erhalten, geben Sie bitte den
         durchschnittlichen Monatsbetrag ebenfalls mit dem Auszahlungsbetrag und ggf. mit dem Abzweigungs-
         betrag ein.

         3. Wenn Ihr Arbeitgeber Ihnen zusätzliche Leistungen gewährt (z. B. vermögenswirksame Leistungen,
         Fahrtkostenzuschüsse, Verpflegungs- oder Unterkunftszuschüsse), tragen Sie diese bitte hier ein.

         4. und 5. Wenn Sie im laufenden oder im vergangenen Jahr Weihnachtsgeld oder Urlaubsgeld erhalten
         haben, tragen Sie die zuletzt erhaltenen Zahlungen bitte hier ein.

         6. Wenn Sie im Rahmen Ihrer Beschäftigung oder eines sonstigen Dienstverhältnisses Tantiemen,
         Provisionen oder zusätzliche Aufwandsentschädigungen erhalten, sind diese hier anzugeben, und
         zwar bei monatlicher Zahlungsweise in der Rubrik „monatlich“, im Übrigen in der Rubrik „jährlich“.

         7. Wenn Sie infolge der Beendigung Ihres Arbeitsverhältnisses einmalig oder vorübergehend
         Abfindungszahlungen oder Zahlungen aus einem Sozialplan erhalten, geben Sie diese Zahlungen hier
         bitte mit ihrem Gesamtbetrag an.


    Wenn Sie Altersrente, Ruhestandsbezüge oder sonstige rentenähnliche Leistungen erhalten, tragen
         Sie diese bitte hier mit ihrem Auszahlungsbetrag (also abzüglich Steuern, Sozialabgaben und ggf. einbe-
         haltener Pfändungs- bzw. Abtretungsbeträge) ein. Werden Beträge auf Grund von Pfändungen oder Lohn-
         abtretungen einbehalten, so tragen Sie den Abzweigungsbetrag bitte ebenfalls ein. Nähere Angaben zu
         Pfändungen und Abtretungen machen Sie in diesem Fall bitte im Ergänzungsblatt 5 H   -   . Berufs-
         und Erwerbsunfähigkeitsrenten sowie Hinterbliebenen- und Unfallrenten tragen Sie bitte weiter unten in
         der Rubrik Leistungen aus öffentlichen Kassen   ein.


    Wenn Sie laufende Unterhaltszahlungen (Barunterhalt) erhalten, sind Name und Anschrift der unter-
         haltspflichtigen Person(en) sowie die Höhe des regelmäßig gezahlten Unterhalts anzugeben. Werden
         Beträge auf Grund von Pfändungen oder Lohnabtretungen einbehalten, so tragen Sie den Abzweigungs-
         betrag bitte ebenfalls ein.


    Hier sind Ihre regelmäßigen Leistungen aus öffentlichen Kassen anzugeben, also insbesondere
         Arbeitslosengeld sowie alle Sozialleistungen und alle Renten mit Ausnahme der Altersrente, die als
         Leistung der Rentenversicherung   zu erfassen ist. Werden Beträge auf Grund von Pfändungen oder


Amtliche Fassung 7/2014                Eigenantrag Verbraucherinsolvenz: Hinweisblatt zu den Formularen, Seite 7 von 12

BGBl. 2014, Seite 866 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 866

               Lohnabtretungen einbehalten, so tragen Sie den Abzweigungsbetrag bitte ebenfalls ein.


          Wenn Sie einen Gegenstand, ein Grundstück oder eine Wohnung verpachten oder vermieten (auch
               Untermiete), geben Sie hier bitte zunächst das Miet- oder Pachtobjekt sowie Namen und Anschrift der
               Mieter oder Pächter an. Ihre Einkünfte geben Sie bitte mit dem monatlichen oder jährlichen Gesamt-
               betrag (Bruttomiete einschließlich aller Vorauszahlungen auf Nebenkosten etc.) an.


          Wenn Sie Zinseinkünfte haben, geben Sie den ungefähren Jahresbetrag dieser Einkünfte hier an. Dane-
               ben ist hier Raum für weitere laufende Einkünfte, die nicht in einer anderen Rubrik erfasst sind.


                                                Ergänzungsblatt 5 H
                        (Sicherungsrechte Dritter und Zwangsvollstreckungsmaßnahmen)

          Wenn Sie Gegenstände (z. B. Ihren PKW) unter Eigentumsvorbehalt erworben oder zur Sicherung
               übereignet haben, geben Sie dies bitte hier an. Teilen Sie auch mit, wie hoch die gesicherte Restschuld
               derzeit noch ist. Nähere Angaben zum Wert des Sicherungsgegenstands machen Sie bitte im Ergän-
               zungsblatt 5 B  - .


           Gleiches gilt, wenn Sie (etwa zur Sicherung eines Bankkredits) Ihren Lohn oder sonstige Forderungen
               abgetreten haben. Geben Sie hier bitte zusätzlich an, ob die Abtretung bei Ihrem Arbeitgeber offengelegt
               ist, und ob der pfändbare Teil der Einkünfte abgeführt wird. Die Höhe des Abzweigungsbetrags ergibt
               sich aus Ihren Angaben im Ergänzungsblatt 5 G   - .


          Wenn Sie Gegenstände oder Forderungen freiwillig verpfändet haben (z. B. in einem Pfandleihhaus),
               geben Sie dies bitte hier an. Teilen Sie auch mit, wie hoch die gesicherte Restschuld ist. Nähere Angaben
               zum Wert des Sicherungsgegenstands machen Sie bitte im Ergänzungsblatt 5 B  - .


           Wenn Gegenstände im Wege der Zwangsvollstreckung vom Gerichtsvollzieher gepfändet wurden oder
               wenn Ihr Lohn oder sonstige Forderungen durch einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss des
               Vollstreckungsgerichts gepfändet wurde, ist dies im Einzelnen hier anzugeben. Die DR-Nr. (das ist das
               Aktenzeichen des Gerichtsvollziehers) ergibt sich aus dem Pfändungsprotokoll, Name und Aktenzeichen
               des Vollstreckungsgerichts befindet sich auf der Ihnen zugestellten Ausfertigung des Pfändungs- und
               Überweisungsbeschlusses.



                                                 Ergänzungsblatt 5 J
                                   (Regelmäßig wiederkehrende Verpflichtungen)


           Wenn Sie dritten Personen tatsächlich regelmäßigen Unterhalt leisten, geben Sie hier bitte die Perso-
               nalien der Unterhaltsempfänger, das Familienverhältnis sowie Art und Höhe der regelmäßigen Unterhalts-
               leistung an. Wenn die Empfänger eigene Einnahmen haben, ist die Höhe dieser Einnahmen – wenn be-
               kannt – mitzuteilen.


          Ihre Wohnkosten ergeben sich in der Regel aus Ihrem Mietvertrag. Anzugeben sind die darin ausgewie-
               sene Kaltmiete und die Mietnebenkosten. Wenn die Nebenkosten nicht gesondert ausgewiesen werden,
               ist in der Rubrik „Kaltmiete“ die Gesamtmiete und in der Rubrik „Nebenkosten“ ein Strich einzutragen.
               Wenn neben Ihnen weitere Personen Teile der Miete zahlen, ist neben Ihrer Mietzahlung der Anteil Ihrer
               Mitbewohner anzugeben. Eine von Ihnen geleistete Mietkaution ist als sonstiger Zahlungsanspruch   
               weiter oben zu erfassen.


          Weitere regelmäßige Zahlungsverpflichtungen sind nur aufzuführen, wenn es sich nicht um unwesent-
               liche Ausgaben im Rahmen der normalen Lebensführung handelt. Anzugeben sind etwa Verpflichtungen
               aus Kredit-, Abzahlungskauf- oder Leasingverträgen sowie Lebensversicherungsbeiträge  
               und außergewöhnliche Belastungen (z. B. Mehraufwendungen bei Vorliegen einer Behinderung, regel-
               mäßige Pflege- und Krankheitsaufwendungen usw.).



                                                 Ergänzungsblatt 5 K
                                   (Schenkungen und entgeltliche Veräußerungen)


          Wenn Sie in den vergangenen vier Jahren Geld- oder Sachgeschenke von nicht geringem Wert gemacht
               haben, die nach Ihren Lebensverhältnissen nicht als übliche Gelegenheitsgeschenke (Geburtstags-,
               Weihnachtsgeschenke usw.) anzusehen sind, müssen Sie hier den Empfänger sowie Gegenstand und
               Wert der Geschenke angeben.


      Amtliche Fassung 7/2014                Eigenantrag Verbraucherinsolvenz: Hinweisblatt zu den Formularen, Seite 8 von 12

BGBl. 2014, Seite 867 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 867

       Wenn Sie innerhalb der vergangenen zwei Jahre Gegenstände oder Forderungen an eine der im Antrags-
            formular im Einzelnen aufgeführten nahestehenden Personen veräußert haben, müssen Sie ebenfalls
            den Empfänger, den veräußerten Gegenstand und den Wert dieses Gegenstandes bzw. der von Ihnen
            erhaltenen Gegenleistung mitteilen. Wenn Ihnen nahestehende Personen im Sinne des § 138 InsO betrof-
            fen sind, welche nicht bereits unter die Nummern 2.1 bis 2.6 fallen, geben Sie dies einschließlich einer
            Erläuterung des Verhältnisses zu Ihnen unter Nummer 2.7 an.



                                                        Anlage 6
                                      (Gläubiger- und Forderungsverzeichnis)


       In dem Gläubiger- und Forderungsverzeichnis müssen Sie alle Ihre Gläubiger mit allen gegen Sie ge-
            richteten Forderungen aufführen. Dabei genügt hier die Kurzbezeichnung des Gläubigers; die voll-
            ständigen Angaben zu den Gläubigern müssen Sie im Allgemeinen Teil des Gerichtlichen Schuldenberei-
            nigungsplans    erfassen. Achten Sie bitte darauf, dass die lfd. Nr. des Gläubigers im Schuldenbe-
            reinigungsplan und im Gläubigerverzeichnis jeweils übereinstimmt.

            Zu jedem Gläubiger müssen Sie die Forderungen erfassen, die gegen Sie geltend gemacht werden, auch
            wenn Sie eine Forderung für unbegründet halten. Wenn ein Gläubiger mehrere rechtlich selbständige
            Forderungen gegen Sie geltend macht, ist jede Hauptforderung in eine neue Zeile nach folgendem
            Beispiel einzutragen:
            lfd.        Name des                           Zinsen                                              Summe aller
                                      Hauptforderung                      Kosten      Forderungsgrund
            Nr.        Gläubigers                      Höhe    bis zum                                         Forderungen
              1        Mustermann          12.600,00   504,00 18.1.14     366,00       Vertrag vom ...
                                            6.000,00                               Schadenersatz wegen ...         19.470,00
             2      Musterfrau GmbH         3.000,00    66,00   18.1.14    15,00    Warenlieferung vom ...          3.081,00

           Die einzelnen Forderungen sind nach dem Betrag der Hauptforderung, den hierauf beanspruchten Zin-
            sen und den vom Gläubiger geltend gemachten Kosten aufzuschlüsseln. Bei der Berechnung der Zin-
            sen sollte möglichst für alle Gläubiger ein einheitlicher Stichtag zugrunde gelegt sein. Der Tag, bis zu
            dem die Zinsen berechnet sind, ist anzugeben. Wenn Sie die Forderung ganz oder teilweise für unbegrün-
            det halten, können Sie dies in der Spalte „Forderungsgrund“ anmerken. In der letzten Spalte ist die Sum-
            me aller Forderungen eines Gläubigers einschließlich aller Zinsen und Kosten anzugeben.

            Die zweite Seite des Gläubiger- und Forderungsverzeichnisses müssen Sie bei einem handschriftlichen
            Ausfüllen wegen der darauf befindlichen Versicherung nach § 305 Abs. 1 Nr. 3 InsO auch einreichen,
            wenn alle Angaben zu Gläubigern und Forderungen auf der ersten Seite Platz finden. Sollten mehr als 26
            Forderungen einzutragen sein, kann die erste Seite des Verzeichnisses kopiert und eingelegt werden.
            Wenn das Formular mit dem Computer ausgefüllt wird, dürfen hier nach Aufhebung des Dokumentschut-
            zes Zeilen eingefügt oder gelöscht werden.


                                                        Anlage 7
                 (Schuldenbereinigungsplan für das gerichtliche Verfahren – Allgemeiner Teil)

           Der gerichtliche Schuldenbereinigungsplan enthält Ihre Vorschläge zu einer einvernehmlichen Eini-
            gung mit Ihren Gläubigern. Wenn das Gericht eine solche Einigung für möglich hält, ordnet es die Durch-
            führung des gerichtlichen Schuldenbereinigungsplanverfahrens an. Es verzichtet auf die Durchführung,
            wenn eine Einigung unwahrscheinlich ist. Vor der Entscheidung des Gerichts erhalten Sie Gelegenheit zur
            Stellungnahme.

            Eine Annahme des Schuldenbereinigungsplans im gerichtlichen Verfahren ist auch nach dem Schei-
            tern eines inhaltsgleichen außergerichtlichen Einigungsversuchs möglich, weil im gerichtlichen Verfah-
            ren das Schweigen der Gläubiger als Zustimmung zu dem Plan gilt. Das Gericht kann zudem die
            Einwendungen einzelner Gläubiger auf Antrag eines Gläubigers durch eine Zustimmung ersetzen, wenn
            die Mehrheit der Gläubiger dem Plan zugestimmt hat und die zustimmenden Gläubiger mehr als die Hälfte
            der Summe der gesamten Forderungen auf sich vereinigen.


       Sie müssen in der Kopfzeile des Schuldenbereinigungsplans Ihren Namen und Ihre vollständige An-
            schrift einsetzen, weil der angenommene Schuldenbereinigungsplan wie ein gerichtlicher Vergleich einen
            Vollstreckungstitel darstellt, in dem die Beteiligten vollständig erfasst sein müssen.


         Als Datum des Schuldenbereinigungsplans setzen Sie bitte zunächst das Datum des Insolvenzantrags
             ein. Wenn Sie im Verlauf des gerichtlichen Verfahrens einen geänderten Schuldenbereinigungsplan
             einreichen, ist hier jeweils das Datum der aktuellen Fassung einzusetzen.


       In der inhaltlichen Gestaltung des Schuldenbereinigungsplans sind Sie weitgehend frei. Das Gesetz
            bestimmt lediglich, dass der Plan Regelungen über die Sicherheiten der Gläubiger enthalten muss.

Amtliche Fassung 7/2014                     Eigenantrag Verbraucherinsolvenz: Hinweisblatt zu den Formularen, Seite 9 von 12

BGBl. 2014, Seite 868 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 868

              Deshalb sind neben dem Allgemeinen Teil stets auch die ergänzenden Regelungen (Anlage 7 B)   
              einzureichen. Ob Sie für Ihr Angebot an die Gläubiger daneben den Musterplan mit Einmalzahlung oder
              festen Raten   , den Musterplan mit flexiblen Raten    oder einen von diesen Vorgaben abwei-
              chenden sonstigen Plan verwenden, ist Ihnen freigestellt. Für Gestaltung und Inhalt eines sonstigen
              Plans bestehen keine zwingenden Vorgaben. Sie sollten aber stets darauf achten, dass sich aus dem
              Plan genau ergibt, wem Sie welche Leistungen zu welchem Zeitpunkt anbieten. Der Plan sollte präzise,
              verständlich und nachvollziehbar sein, damit Ihre Gläubiger und das Gericht zweifelsfrei erkennen können,
              welche Rechte und Pflichten durch den Plan begründet werden. Bitte beachten Sie auch, dass Ihren
              Gläubigern außer dem Plan nur die Vermögensübersicht zugestellt wird, sodass sich alle wesentlichen
              Informationen zu Ihren Verbindlichkeiten auch aus dem Plan ergeben sollten.


           Jeder Ihnen bekannte Gläubiger ist mit seiner vollständigen, zustellungsfähigen Anschrift und, so-
               weit – etwa bei Gesellschaften (GmbH, KG usw.) oder bei Minderjährigen – geboten, unter Angabe des
               gesetzlichen Vertreters anzugeben. Die Angabe von Postfachanschriften ist nicht zulässig. Wenn
               Ihnen ein Verfahrensbevollmächtigter des Gläubigers bekannt ist, können Sie diesen gleichfalls hier ange-
               ben. Die Gläubiger sind fortlaufend zu nummerieren. Aus Gründen der Übersichtlichkeit empfiehlt es sich,
               die Gläubiger in alphabetischer Reihenfolge zu sortieren. Zu jedem Gläubiger ist die Gesamthöhe sei-
               ner Forderungen sowie deren prozentualer Anteil an der Gesamtverschuldung mitzuteilen.

              Bitte achten Sie darauf, dass Sie die Nummerierung auch im Gläubiger- und Forderungsverzeichnis
                und im Besonderen Teil des Schuldenbereinigungsplans      einheitlich verwenden.



                                                       Anlage 7 A
                          (Schuldenbereinigungsplan für das gerichtliche Verfahren
                      Besonderer Teil – Musterplan mit Einmalzahlung oder festen Raten)


            Den Musterplan mit Einmalzahlung bzw. festen Raten können Sie verwenden, wenn Sie Ihren Gläubi-
               gern eine einmalige oder mehrere regelmäßige (meist monatliche) Zahlungen anbieten. Bitte geben Sie in
               der dem eigentlichen Zahlungsplan vorangestellten Rubrik zunächst Ihre Gesamtverschuldung (die
               Summe aller Forderungen Ihrer Gläubiger aus dem Gläubiger- und Forderungsverzeichnis), den Gesamt-
               regulierungsbetrag (die Summe aller im Plan angebotenen Zahlungen) sowie die sich hieraus ergebende
               Gesamtregulierungsquote an. Bei Ratenzahlungen geben Sie bitte auch an, wie hoch die monatliche
               Gesamtrate (die Summe Ihrer monatlichen Zahlungen) ist.

              Für die Durchführung des Plans besonders wichtig ist die Angabe der Anzahl der Raten, der Zahlungs-
              weise und des Zahlungsbeginns. Auch Sonderzahlungen, die Sie zusätzlich zu den regulären Raten-
              zahlungen leisten wollen, sind hier genau zu bezeichnen. Wenn diese Angaben für alle Gläubiger in
              gleicher Weise gelten, machen Sie die Angaben bitte nur in der hierfür vorgesehenen allgemein gültigen
              Rubrik „Zahlungsweise und Fälligkeit“. Nur wenn für einzelne Gläubiger unterschiedliche Regelungen
              gelten sollen, müssen Sie die Spalte „Zahlungsweise und Fälligkeit“ für diese Gläubiger ausfüllen.

              Bitte beachten Sie bei der Bestimmung des Zahlungsbeginns, dass Sie die Zahlungen erst aufnehmen
              können, wenn das Gericht die Annahme des Schuldenbereinigungsplans festgestellt hat. Es empfiehlt
              sich daher, für den Beginn der Zahlungen keinen festen Zeitpunkt, sondern eine auf die Annahme des
              Schuldenbereinigungsplans bezogene Regelung vorzusehen (z. B.: „monatlich zum 3. Werktag, erst-
              mals in dem auf die Feststellung der Annahme des Schuldenbereinigungsplans folgenden Monat“).

              Geben Sie in dem nachfolgenden Zahlungsplan nach der lfd. Nr. aus dem Allgemeinen Teil des Schul-
              denbereinigungsplans   und der Kurzbezeichnung des Gläubigers die Forderungen des Gläubi-
              gers, wie im Gläubiger- und Forderungsverzeichnis  erläutert, jeweils nach Hauptforderung, Zin-
              sen und Kosten aufgeschlüsselt an. Die Aufschlüsselung dient hier zur Information der übrigen Gläubi-
              ger, denen das Gläubiger- und Forderungsverzeichnis nicht zugestellt wird. Geben Sie bitte auch an, ob
              die Forderung des Gläubigers gesichert ist (z. B. durch eine Lohnabtretung, eine Sicherungsübereignung,
              ein Pfandrecht oder eine Bürgschaft oder Mithaftung Dritter). Wenn dies der Fall ist, müssen Sie in den
              Ergänzenden Regelungen (Anlage 7 B)    angeben, inwieweit diese Sicherungsrechte von dem
              Plan berührt werden.

              Aus Gründen der Einheitlichkeit und Übersichtlichkeit sind auch im Schuldenbereinigungsplan mehrere
              rechtlich selbständige Hauptforderungen eines Gläubigers getrennt aufzuführen. Entsprechend ist die
              Höhe der Einmalzahlung oder Rate für jede Forderung gesondert anzugeben. Auch kann die Regulie-
              rungsquote (der prozentuale Anteil aller von Ihnen angebotenen Zahlungen an der Gesamtforderung des
              Gläubigers) bei mehreren Hauptforderungen eines Gläubigers unterschiedlich sein (etwa wegen nur teil-
              weise bestehender Sicherungsrechte oder bei einer Forderung, deren Berechtigung Sie nicht oder nur
              teilweise anerkennen).




      Amtliche Fassung 7/2014               Eigenantrag Verbraucherinsolvenz: Hinweisblatt zu den Formularen, Seite 10 von 12

BGBl. 2014, Seite 869 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 869

                                                  Anlage 7 A
                       (Schuldenbereinigungsplan für das gerichtliche Verfahren
                           Besonderer Teil – Musterplan mit flexiblen Raten)


     Der Musterplan mit flexiblen Raten ist für die Fälle gedacht, in denen Sie Ihren Gläubigern keine festen
         Raten anbieten können oder wollen. Die Grundlage für die Berechnung der flexiblen Raten bildet dabei der
         pfändbare Teil Ihres Einkommens. Sie können Ihren Gläubigern zusätzlich zu dem pfändbaren Ein-
         kommensteil auch einen Teil Ihres unpfändbaren Einkommens anbieten oder bestimmen, dass Ihnen
         nach einer gewissen Laufzeit des Plans ein Teil des pfändbaren Einkommens verbleiben soll. Wenn der
         von Ihnen angebotene Zahlbetrag nicht dem jeweils pfändbaren Teil Ihres Einkommens entsprechen soll,
         müssen Sie dies in einer Ergänzenden Regelung (Anlage 7 B)   eindeutig bestimmen.

        Bitte geben Sie beim flexiblen Plan zunächst Ihre Gesamtverschuldung (die Summe aller Forderungen
        Ihrer Gläubiger aus dem Gläubiger- und Forderungsverzeichnis) sowie den derzeit pfändbaren Teil Ihres
        Einkommens an.

        Für die Durchführung des Plans besonders wichtig ist die Angabe der Gesamtlaufzeit des Plans, der
        Zahlungsweise und des Beginns der Laufzeit. Wenn diese Angaben für alle Gläubiger in gleicher Wei-
        se gelten, machen Sie die Angaben bitte nur in der hierfür vorgesehenen allgemein gültigen Rubrik
        „Zahlungsweise und Fälligkeit“. Nur wenn für einzelne Gläubiger unterschiedliche Regelungen gelten
        sollen, müssen Sie Spalte „Zahlungsweise und Fälligkeit“ für diese Gläubiger ausfüllen.

        Bitte beachten Sie bei der Bestimmung des Beginns der Laufzeit, dass Sie Zahlungen erst aufnehmen
        können, wenn das Gericht die Annahme des Schuldenbereinigungsplans festgestellt hat. Es empfiehlt
        sich daher, für den Beginn der Laufzeit keinen festen Zeitpunkt, sondern eine auf die Annahme des
        Schuldenbereinigungsplans bezogene Regelung vorzusehen (z. B.: „monatlich zum 3. Werktag, erst-
        mals in dem auf die Feststellung der Annahme des Schuldenbereinigungsplans folgenden Monat“).

        Geben Sie in dem nachfolgenden Zahlungsplan nach der lfd. Nr. aus dem Allgemeinen Teil des Schul-
        denbereinigungsplans   und der Kurzbezeichnung des Gläubigers bitte zunächst an, ob die Forde-
        rung des Gläubigers gesichert ist (z. B. durch eine Lohnabtretung, eine Sicherungsübereignung, ein
        Pfandrecht oder eine Bürgschaft oder Mithaftung Dritter). Wenn dies der Fall ist, müssen Sie in den Er-
        gänzenden Regelungen (Anlage 7 B)    regeln, inwieweit diese Sicherungsrechte von dem Plan
        berührt werden.

        Sodann sind die Forderungen des Gläubigers, wie im Gläubiger- und Forderungsverzeichnis  
        erläutert, jeweils nach Hauptforderung, Zinsen und Kosten aufgeschlüsselt anzugeben. Die Auf-
        schlüsselung dient hier zur Information der übrigen Gläubiger, denen das Gläubiger- und Forderungsver-
        zeichnis nicht zugestellt wird.

        Aus Gründen der Einheitlichkeit und Übersichtlichkeit sind auch im Schuldenbereinigungsplan mehrere
        Forderungen eines Gläubigers getrennt aufzuführen. Auch kann der Anteil des Gläubigers am Zahlbe-
        trag bei mehreren Hauptforderungen eines Gläubigers unterschiedlich sein (etwa wegen nur teilweise
        bestehender Sicherungsrechte oder bei einer Forderung, deren Berechtigung Sie nicht oder nur teilweise
        anerkennen).



                                                  Anlage 7 B
                       (Schuldenbereinigungsplan für das gerichtliche Verfahren
                               Besonderer Teil – Ergänzende Regelungen)


     Wenn Forderungen der Gläubiger gesichert sind (z. B. durch eine Lohnabtretung, eine Sicherungsüber-
         eignung, ein Pfandrecht, eine Bürgschaft oder Mithaftung Dritter), müssen Sie hier regeln, inwieweit diese
         Sicherungsrechte von dem Plan berührt werden. Sie können hier z. B. bestimmen, dass während der
         Laufzeit alle Pfändungsmaßnahmen und Abtretungen ruhen und nach vollständiger Erfüllung des
         Plans wegfallen. Auch können Sie regeln, ob und in welchem Umfang die Mithaftung anderer Personen
         (z. B. Bürgen) entfallen soll.

        Wenn gegen Sie die Zwangsvollstreckung betrieben wird und das Gericht im Anschluss an Ihren Insol-
        venzantrag die Zwangsvollstreckung vorläufig einstellt, sollten Sie hier auch regeln, ob die vorläufig
        nicht an die Gläubiger ausgezahlten Pfändungsbeträge beim Zustandekommen des Schuldenbereini-
        gungsplans an die Pfändungsgläubiger ausgekehrt oder im Rahmen des Zahlungsplans anteilig an die
        Gläubiger verteilt werden sollen.

        Ob und in welchem Umfang Sie darüber hinaus ergänzende Regelungen in Ihren Schuldenbereinigungs-
        plan aufnehmen, ist Ihnen überlassen. Über die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten kann Sie die Person
        oder Stelle beraten, die den außergerichtlichen Schuldenbereinigungsversuch begleitet hat. In Betracht
        kommen insbesondere Verschlechterungs- oder Besserungsklauseln, die einerseits Sie bei einer Ver-
        schlechterung Ihrer wirtschaftlichen Situation davor schützen, Ihre Zahlungsverpflichtungen aus dem Plan

Amtliche Fassung 7/2014                Eigenantrag Verbraucherinsolvenz: Hinweisblatt zu den Formularen, Seite 11 von 12

BGBl. 2014, Seite 870 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 870

              nicht mehr erfüllen zu können, andererseits den Gläubigern das Recht geben, bei einer deutlichen Besse-
              rung Ihrer Vermögensverhältnisse eine Anpassung der Zahlungen zu verlangen. Sinnvoll im Hinblick auf
              die mögliche Zustimmungsersetzung durch das Insolvenzgericht kann darüber hinaus die Aufnahme
              einer Verfallklausel sein, wonach die Gesamtforderung Ihrer Gläubiger für den Fall, dass Sie Ihre Zah-
              lungspflichten aus dem Plan nicht erfüllen, unter bestimmten Voraussetzungen wieder in voller Höhe auf-
              lebt.



                                                       Anlage 7 C
                            (Schuldenbereinigungsplan für das gerichtliche Verfahren
                            Erläuterungen zur vorgeschlagenen Schuldenbereinigung)


           Die Erläuterungen zur vorgeschlagenen Schuldenbereinigung sind kein notwendiger Bestandteil
               des Schuldenbereinigungsplans. Sie dienen dazu, einzelne Regelungen des Schuldenbereinigungs-
               plans für die Gläubiger verständlich zu machen. So kann es sich beispielsweise empfehlen, die quoten-
               mäßige Besserstellung eines Gläubigers zu erklären, um Einwendungen der schlechtergestellten Gläubi-
               ger entgegenzuwirken.




      Amtliche Fassung 7/2014               Eigenantrag Verbraucherinsolvenz: Hinweisblatt zu den Formularen, Seite 12 von 12

Herkunft dieses Textes

Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2014 I S. 825. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).

Ableitung: issue-pdf-decol · Prüfwert des Textes 7b299fd0f3f1409f….