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Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 2014, S. 798

BGBl. 2014 I S. 798 · 24.283 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.

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BGBl. 2014, Seite 798 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 798
                                          Verordnung
                            zur Änderung weinrechtlicher Vorschriften,
         der Alkoholhaltige Getränke-Verordnung und der Agrarmarktstrukturverordnung
                                               Vom 18. Juni 2014

  Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirt-
schaft verordnet jeweils in Verbindung mit § 1 Absatz 2
des Zuständigkeitsanpassungsgesetzes vom 16. August
2002 (BGBl. I S. 3165) und dem Organisationserlass
vom 17. Dezember 2013 (BGBl. I S. 4310) auf Grund
– des § 12 Absatz 1 Nummer 2 Buchstabe b, des § 13
  Absatz 3 Nummer 3, des § 15 Nummer 1 bis 5, des
  § 21 Absatz 1 Nummer 1, des § 22 Absatz 2 Num-
  mer 2, des § 22c Absatz 8 Nummer 3, des § 22d und

  des § 24 Absatz 2 des Weingesetzes in der Fassung
  der Bekanntmachung vom 18. Januar 2011 (BGBl. I
  S. 66),

– des § 13 Absatz 4 Nummer 1 Buchstabe a des
  Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches in der
  Fassung der Bekanntmachung vom 3. Juni 2013
  (BGBl. I S. 1426) im Einvernehmen mit dem Bundes-
  ministerium für Wirtschaft und Energie,

– des § 6 Absatz 1 Nummer 1 Buchstabe g, i, l und s
  des Marktorganisationsgesetzes in der Fassung der
  Bekanntmachung vom 24. Juni 2005 (BGBl. I
  S. 1847), der zuletzt durch Artikel 1 Nummer 1 des
  Gesetzes vom 27. Juli 2009 (BGBl. I S. 2314) geän-
  dert worden ist, im Einvernehmen mit dem Bundes-
  ministerium der Finanzen und dem Bundesminis-
  terium für Wirtschaft und Energie,
– des § 2 Absatz 3, des § 4 Absatz 1, im Falle des § 4
  Absatz 1 Nummer 1 auch in Verbindung mit § 1 Ab-
  satz 3 Satz 1 und des § 4 Absatz 1 Nummer 2 Buch-
  stabe c Doppelbuchstabe cc auch in Verbindung mit
  § 9 Absatz 3 Satz 1, sowie des § 5 Absatz 2 und des
  § 7 Absatz 1 des Agrarmarktstrukturgesetzes vom
  20. April 2013 (BGBl. I S. 917) im Einvernehmen mit
  dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
  und
– des § 9 Absatz 1 Nummer 2, auch in Verbindung mit
  § 9 Absatz 2 Satz 2, des Agrarmarktstrukturgesetzes
  vom 20. April 2013 (BGBl. I S. 917):

                       Artikel 1
                    Änderung der
                   Weinverordnung

   Die Weinverordnung in der Fassung der Bekannt-

machung vom 21. April 2009 (BGBl. I S. 827), die zu-

letzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 9. April 2014

(BGBl. I S. 340) geändert worden ist, wird wie folgt ge-

ändert:

 1. In § 11 Absatz 1 werden die Wörter „Artikel 120c
    der Verordnung (EG) Nr. 1234/2007 des Rates vom

    22. Oktober 2007 über eine gemeinsame Organi-

    sation der Agrarmärkte und mit Sondervorschriften
    für bestimmte landwirtschaftliche Erzeugnisse (Ver-
    ordnung über die einheitliche GMO) (ABl. L 299
    vom 16.11.2007, S. 1)“ durch die Wörter „Artikel 80
    Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 1308/2013 des

  Europäischen Parlaments und des Rates vom
  17. Dezember 2013 über eine gemeinsame Markt-
  organisation für landwirtschaftliche Erzeugnisse
  und zur Aufhebung der Verordnungen (EWG)
  Nr. 922/72, (EWG) Nr. 234/79, (EG) Nr. 1037/2001
  und (EG) Nr. 1234/2007 (ABl. L 347 vom 20.12.2013,
  S. 671)“ ersetzt.
2. § 13 wird wie folgt geändert:

  a) In Absatz 1 werden

     aa) die Nummer 1 aufgehoben und

     bb) in Nummer 2 die Gliederungsbezeichnung
         „2.“ gestrichen.

  b) In Absatz 6 werden die Wörter „Anhang XVa
     Abschnitt C Nummer 1 der Verordnung (EG)
     Nr. 1234/2007 des Rates vom 22. Oktober 2007
     über eine gemeinsame Organisation der Agrar-
     märkte und mit Sondervorschriften für be-
     stimmte landwirtschaftliche Erzeugnisse (ABl.
     L 299 vom 16.11.2007, S. 1), die zuletzt durch
     die Verordnung (EG) Nr. 491/2009 der Kommis-
     sion (ABl. L 154 vom 17.6.2009, S. 1) geändert
     worden ist, eine Säuerung nach Maßgabe des
     Anhangs XVa Abschnitt C Nummer 2, 3 und 7
     der Verordnung (EG) Nr. 1234/2007“ durch die
     Wörter „Anhang VIII Teil I Abschnitt C Nummer 1
     der Verordnung (EU) Nr. 1308/2013 eine Säue-
     rung nach Maßgabe des Anhangs VIII Teil I Ab-
     schnitt C Nummer 2, 3 und 7 der Verordnung
     (EU) Nr. 1308/2013“ ersetzt.
  c) In Absatz 6a werden die Wörter „Anhang XVa
     Abschnitt C Nummer 1 der Verordnung (EG)
     Nr. 1234/2007 des Rates vom 22. Oktober 2007
     über eine gemeinsame Organisation der Agrar-
     märkte und mit Sondervorschriften für bestimmte
     landwirtschaftliche Erzeugnisse (ABl. L 299 vom
     16.11.2007, S. 1), die zuletzt durch die Verord-
     nung (EU) Nr. 513/2010 der Kommission vom
     15. Juni 2010 (ABl. L 150 vom 16.6.2010, S. 40)
     geändert worden ist, eine Säuerung nach Maß-
     gabe des Anhangs XVa Abschnitt C Nummer 2, 3
     und 7 der Verordnung (EG) Nr. 1234/2007“ durch

     die Wörter „Anhang VIII Teil I Abschnitt C Num-

     mer 1 der Verordnung (EU) Nr. 1308/2013 des

     Europäischen Parlaments und des Rates eine

     Säuerung nach Maßgabe des Anhangs VIII Teil I

     Abschnitt C Nummer 2, 3 und 7 der Verordnung
     (EG) Nr. 1308/2013“ ersetzt.

  d) Nach Absatz 8 wird folgender Absatz 8a einge-

     fügt:

        „(8a) Jungwein, der aus im deutschen Wein-
     anbaugebiet im Jahre 2013 geernteten Trauben
     erzeugt worden ist, darf abweichend von An-
     hang VIII Teil I Abschnitt D Nummer 6 Buch-
BGBl. 2014, Seite 799 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 799
     stabe b der Verordnung (EU) Nr. 1308/2013 bis
     zum 15. Mai 2014 nach Anhang VIII Teil I Ab-
     schnitt C Nummer 1 Buchstabe a der Verord-
     nung (EU) Nr. 1308/2013 entsäuert werden.“
  e) In Absatz 9 werden die Wörter „Anhang XVa Ab-
     schnitt C Nummer 2 und 3 der Verordnung (EG)
     Nr. 1234/2007“ durch die Wörter „Anhang VIII

     Teil I Abschnitt C Nummer 2 und 3 der Verord-

     nung (EU) Nr. 1308/2013“ ersetzt.

3. § 15 wird wie folgt geändert:
  a) Absatz 1 wird wie folgt geändert:
     aa) In Satz 1 werden die Wörter „des An-
         hangs XVa Abschnitt A und B der Verord-
         nung (EG) Nr. 1234/2007“ durch die Wörter
         „des Anhangs VIII Teil I Abschnitt A und B
         der Verordnung (EU) Nr. 1308/2013“ ersetzt.

     bb) In Satz 2 werden die Wörter „Anhang XVa
         Abschnitt B Nummer 6 der Verordnung (EG)
         Nr. 1234/2007“ durch die Wörter „Anhang VIII
         Teil I Abschnitt B Nummer 6 der Verordnung
         (EU) Nr. 1308/2013“ ersetzt.
  b) Absatz 2 wird wie folgt geändert:

     aa) In Satz 1 werden die Wörter „des An-
         hangs XVa Abschnitt A und B der Verord-
         nung (EG) Nr. 1234/2007“ durch die Wörter
         „des Anhangs VIII Teil I Abschnitt A und B
         der Verordnung (EU) Nr. 1308/2013“ ersetzt.
     bb) In Satz 2 werden die Wörter „Anhang XVa
         Abschnitt B Nummer 6 der Verordnung (EG)
         Nr. 1234/2007“ durch die Wörter „Anhang VIII
         Teil I Abschnitt B Nummer 6 der Verordnung
         (EU) Nr. 1308/2013“ ersetzt.

4. § 19 wird wie folgt gefasst:

                          „§ 19
              Herstellen von Qualitätswein,
           Prädikatswein, Sekt b.A., Qualitäts-
        perlwein b.A. oder Qualitätslikörwein b.A.
       außerhalb des bestimmten Anbaugebietes
    (zu § 17 Absatz 2 Nummer 1 des Weingesetzes)
     Qualitätswein, Prädikatswein, Sekt b.A., Quali-
  tätsperlwein b.A. oder Qualitätslikörwein b.A. darf
  nach Maßgabe des Artikels 6 Absatz 4 Buchstabe b
  der Verordnung (EG) Nr. 607/2009 in einem anderen
  Gebiet hergestellt werden als dem bestimmten An-
  baugebiet, in dem die Trauben geerntet worden
  sind und das in der Kennzeichnung angegeben
  wird, sofern das Gebiet der Herstellung in dem-
  selben Land oder in einem benachbarten Land
  liegt.“
5. § 20 wird wie folgt gefasst:

                          „§ 20

                    Herstellen von
       Landwein außerhalb des Landweingebietes
    (zu § 22 Absatz 2 Nummer 2 des Weingesetzes)
     Landwein darf nach Maßgabe des Artikels 6
  Absatz 4 Buchstabe b der Verordnung (EG)
  Nr. 607/2009 in einem anderen Gebiet hergestellt
  werden als dem Landweingebiet, in dem die Trau-
  ben geerntet worden sind und das in der Kenn-
  zeichnung angegeben wird, sofern das Gebiet der

   Herstellung in demselben Land oder in einem be-
   nachbarten Land liegt.“
6. § 22 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 wird wie folgt ge-
   fasst:
   „2. für Sekt, Sekt b.A., Qualitätslikörwein b.A. und
       Qualitätsperlwein b.A. der Hersteller.“

7. In § 30 Absatz 6 Satz 1 und 2 werden jeweils die

   Wörter „Ernährung, Landwirtschaft und Verbrau-

   cherschutz“ durch die Wörter „Ernährung und
   Landwirtschaft“ ersetzt.
8. § 34c wird wie folgt geändert:
   a) In Absatz 1 Satz 1 werden die Wörter „Anhang XIb
      Nummer 11 der Verordnung (EG) Nr. 1234/2007“
      durch die Wörter „Anhang VII Teil II Nummer 11
      der Verordnung (EU) Nr. 1308/2013“ ersetzt.

   b) In Absatz 3 werden die Wörter „Anhang XIb
      Nummer 11 der Verordnung (EG) Nr. 1234/2007“
      durch die Wörter „Anhang VII Teil II Nummer 11
      der Verordnung (EG) Nr. 1308/2013“ und die
      Wörter „des Artikels 118b Absatz 1 Buchstabe b
      der Verordnung (EG) Nr. 1234/2007“ durch die
      Wörter „des Artikels 93 Absatz 1 Buchstabe b
      der Verordnung (EU) Nr. 1308/2013“ ersetzt.

   c) Absatz 4 wird wie folgt geändert:
      aa) In Satz 1 werden die Wörter „des Arti-
          kels 118b Absatz 1 der Verordnung (EG)
          Nr. 1234/2007“ durch die Wörter „des Arti-
          kels 93 Absatz 1 Buchstabe b der Verord-
          nung (EU) Nr. 1308/2013“ und die Wörter
          „Anhang XIb Nummer 11 der Verordnung
          (EG) Nr. 1234/2007“ durch die Wörter „An-
          hang VII Teil II Nummer 11 der Verordnung
          (EU) Nr. 1308/2013“ ersetzt.

      bb) In Satz 2 werden die Wörter „des Arti-
          kels 118b Absatz 1 der Verordnung (EG)
          Nr. 1234/2007“ durch die Wörter „des Arti-
          kels 93 Absatz 1 Buchstabe b der Verord-
          nung (EU) Nr. 1308/2013“ ersetzt.
9. In § 38 wird nach Absatz 1 folgender Absatz 1a ein-
   gefügt:
      „(1a) Der Betrieb darf zur Kennzeichnung eines
   aromatisierten Weines, eines aromatisierten wein-
   haltigen Getränkes oder eines aromatisierten wein-
   haltigen Cocktails die Begriffe „Burg“, „Domäne“,
   „Schloss“, „Stift“, „Weinbau“, „Weingärtner“, „Wein-
   gut“ und „Winzer“ als Wort oder Wortbestandteil
   nur verwenden, wenn
   1. der aromatisierte Wein, das aromatisierte wein-
      haltige Getränk oder der aromatisierte weinhal-
      tige Cocktail bezogen auf den Weinanteil des je-
      weiligen Getränkes aus Trauben gewonnen wur-
      de, die von den Rebflächen des kennzeichnen-

      den Betriebes stammen und
   2. die Weinbereitung oder Herstellung des aromati-
      sierten Weines, des aromatisierten weinhaltigen
      Getränkes und des aromatisierten weinhaltigen
      Cocktails vollständig in dem kennzeichnenden
      Betrieb erfolgt ist.
   Unbeschadet des Absatzes 1 in Verbindung mit Ar-
   tikel 57 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 607/2009
   darf ein in Satz 1 genannter Begriff bei der Kenn-
   zeichnung anderer als der in Satz 1 genannten Er-
BGBl. 2014, Seite 800 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 800
   zeugnisse im Sinne des § 2 Nummer 1 des Weinge-
   setzes nicht verwendet werden. Satz 2 gilt nicht für
   die Kennzeichnung weinhaltiger Getränke, soweit
   Teil der Kennzeichnung ein in Satz 1 genannter Be-
   griff ist, der am 27. Juni 2014 eine geschützte

   Marke oder ein Bestandteil einer geschützten Marke
   ist.“

10. § 39 Absatz 1 wird wie folgt geändert:

   a) In Satz 1 Nummer 2 werden nach dem Wort
      „Lage“ die Wörter „oder einer kleineren geogra-
      fischen Einheit gemäß § 23 Absatz 1 des Wein-
      gesetzes“ eingefügt.
   b) Nach Satz 1 wird folgender Satz eingefügt:

      „Der Name einer Lage nach Satz 1 Nummer 2
      darf um den Namen einer kleineren geogra-
      fischen Einheit ergänzt werden.“

11. § 39a wird wie folgt geändert:
   a) In Absatz 1 Satz 1 werden die Wörter „des Arti-
      kels 118u Absatz 1 Buchstabe a der Verordnung
      (EG) Nr. 1234/2007“ durch die Wörter „des Arti-
      kels 112 Buchstabe a der Verordnung (EU)
      Nr. 1308/2013“ ersetzt.
   b) Absatz 3 wird wie folgt geändert:

      aa) Im einleitenden Satzteil werden die Wörter

          „des Artikels 118b Absatz 1 Buchstabe a

          der Verordnung (EG) Nr. 1234/2007“ durch
          die Wörter „des Artikels 93 Absatz 1 Buch-
          stabe a der Verordnung (EU) Nr. 1308/2013“

          ersetzt.

      bb) In Nummer 1 werden die Wörter „des Arti-

          kels 118c Absatz 2 Buchstabe d der Verord-

          nung (EG) Nr. 1234/2007“ durch die Wörter

          „des Artikels 94 Absatz 2 Buchstabe d der

          Verordnung (EU) Nr. 1308/2013“ ersetzt.
      cc) In Nummer 3 werden die Wörter „der
          Mindestalkoholgehalt“ durch die Wörter „der
          natürliche Alkoholgehalt“ ersetzt.

   c) Absatz 4 wird wie folgt geändert:

      aa) Im einleitenden Satzteil werden die Wörter
          „des Artikels 118b Absatz 1 Buchstabe b
          der Verordnung (EG) Nr. 1234/2007“ durch
          die Wörter „des Artikels 93 Absatz 1 Buch-
          stabe b der Verordnung (EU) Nr. 1308/2013“
          ersetzt.
      bb) In Nummer 1 werden die Wörter „des Arti-
          kels 118c Absatz 2 Buchstabe d der Verord-
          nung (EG) Nr. 1234/2007“ durch die Wörter
          „des Artikels 94 Absatz 2 Buchstabe d der
          Verordnung (EU) Nr. 1308/2013“ ersetzt.
      cc) In Nummer 5 werden die Wörter „der
          Mindestalkoholgehalt“ durch die Wörter „der
          natürliche Alkoholgehalt“ ersetzt.

   d) Absatz 5 Satz 1 wird wie folgt gefasst:
      „Ein Wein, der nach Erlass eines in Artikel 99
      der Verordnung (EU) Nr. 1308/2013 bezeichne-
      ten Durchführungsrechtsaktes der Europäischen
      Kommission mit einer geschützten Ursprungs-
      bezeichnung bezeichnet ist, muss mit dem Na-
      men des in § 3 Absatz 1 des Weingesetzes fest-
      gelegten Anbaugebietes gekennzeichnet sein, in

      dem das von der Eintragung in das Register
      nach Artikel 104 Satz 1 der Verordnung (EU)
      Nr. 1308/2013 erfasste abgegrenzte Gebiet
      liegt.“

   e) Absatz 6 wird wie folgt gefasst:

         „(6) Ein Wein, der nach Erlass eines in Arti-
      kel 99 der Verordnung (EU) Nr. 1308/2013 be-

      zeichneten Durchführungsrechtsaktes der Euro-
      päischen Kommission mit einer geschützten
      geografischen Angabe bezeichnet ist, muss mit
      dem Namen des in § 2 festgelegten Landwein-
      gebietes gekennzeichnet sein, in dem das von
      der Eintragung in das Register nach Artikel 104
      Satz 1 der Verordnung (EU) Nr. 1308/2013 er-
      fasste abgegrenzte Gebiet liegt.“

   f) In Absatz 7 Satz 1 werden die Wörter „Arti-
      kel 118h der Verordnung (EG) Nr. 1234/2007“
      durch die Wörter „Artikel 98 der Verordnung (EG)
      Nr. 1308/2013“ und die Wörter „Artikel 118q der
      Verordnung (EG) Nr. 1234/2007“ durch die
      Wörter „Artikel 105 der Verordnung (EU)
      Nr. 1308/2013“ ersetzt.
12. In § 42 Absatz 3 werden die Wörter „des Arti-
    kels 118b Absatz 1 Buchstabe a oder b der Verord-
    nung (EG) Nr. 1234/2007“ durch die Wörter „des

    Artikels 93 Absatz 1 Buchstabe a oder b der Ver-

    ordnung (EU) Nr. 1308/2013“ ersetzt.

13. In § 46a werden die Absätze 1 bis 4 aufgehoben.

14. Dem § 54 wird folgender Absatz 14 angefügt:

      „(14) § 38 Absatz 1a ist erst ab dem 1. Januar

   2015 anzuwenden; bis zu diesem Zeitpunkt abge-

   füllte Erzeugnisse und Getränke dürfen noch bis

   zum Aufbrauchen der Bestände in den Verkehr ge-

   bracht werden.“

                       Artikel 2

                  Änderung der
          Wein-Überwachungsverordnung

  Die Wein-Überwachungsverordnung in der Fassung
der Bekanntmachung vom 14. Mai 2002 (BGBl. I
S. 1624), die zuletzt durch Artikel 2 der Verordnung
vom 12. Oktober 2013 (BGBl. I S. 3862) geändert wor-
den ist, wird wie folgt geändert:

1. § 30 wird wie folgt geändert:
  a) Absatz 1 wird wie folgt geändert:
     aa) In Nummer 1 werden die Wörter „Anhang XVa
         Abschnitt D Nummer 4 der Verordnung (EG)
         Nr. 1234/2007 des Rates vom 22. Oktober
         2007 über eine gemeinsame Organisation
         der Agrarmärkte und mit Sondervorschriften
         für bestimmte landwirtschaftliche Erzeug-
         nisse (Verordnung über die einheitliche GMO)
         (ABl. L 299 vom 16.11.2007, S. 1)“ durch die
         Wörter „Anhang VIII Teil I Abschnitt D Num-
         mer 4 der Verordnung (EU) Nr. 1308/2013
         des Europäischen Parlaments und des Rates
         vom 17. Dezember 2013 über eine gemein-
         same Marktorganisation für landwirtschaft-
         liche Erzeugnisse und zur Aufhebung der
         Verordnungen (EWG) Nr. 922/72, (EWG)
         Nr. 234/79, (EG) Nr. 1037/2001 und (EG)
BGBl. 2014, Seite 801 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 801
          Nr. 1234/2007 (ABl. L 347 vom 20.12.2013,
          S. 671)“ ersetzt.
      bb) In Nummer 2 werden die Wörter „der An-
          hang XVa Abschnitt D der Verordnung (EG)
          Nr. 1234/2007“ durch die Wörter „Anhang VIII
          Teil I Abschnitt D der Verordnung (EU)
          Nr. 1308/2013“ ersetzt.
2. In § 38 Absatz 2 werden die Wörter „Artikel 120c
   der Verordnung (EG) Nr. 1234/2007“ durch die
   Wörter „Artikel 80 Absatz 1 der Verordnung (EU)
   Nr. 1308/2013“ ersetzt.

                        Artikel 3
                  Änderung der
          Zweiundzwanzigsten Verordnung
         zur Änderung der Weinverordnung
  Artikel 2 Absatz 2 der Zweiundzwanzigsten Verord-
nung zur Änderung der Weinverordnung vom 9. April
2014 (BGBl. I S. 340) wird aufgehoben.

                        Artikel 4
                  Änderung der
          Wein-Vergünstigungsverordnung
  § 5 Absatz 1 der Wein-Vergünstigungsverordnung in
der Fassung der Bekanntmachung vom 24. April 1987
(BGBl. I S. 1300), die zuletzt durch Artikel 1 der Verord-
nung vom 1. September 2010 (BGBl. I S. 1260) geän-
dert worden ist, wird wie folgt gefasst:
   „(1) Vergünstigungen zur Absatzförderung in Dritt-
ländern nach Artikel 45 Absatz 1 Buchstabe b der
Verordnung (EU) Nr. 1308/2013 des Europäischen
Parlaments und des Rates vom 17. Dezember 2013
über eine gemeinsame Marktorganisation für landwirt-
schaftliche Erzeugnisse und zur Aufhebung der Verord-
nungen (EWG) Nr. 922/72, (EWG) Nr. 234/79, (EG)
Nr. 1037/2001 und (EG) Nr. 1234/2007 (ABl. L 347
vom 20.12.2013, S. 671) in Verbindung mit § 3b Ab-

satz 2 Satz 1 des Weingesetzes in der Fassung der Be-

kanntmachung vom 18. Januar 2011 (BGBl. I S. 66),

das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 20. April
2013 (BGBl. I S. 917) geändert worden ist, werden nach
Maßgabe der Absätze 2 bis 7 gewährt.“

                        Artikel 5
                   Änderung der
        Alkoholhaltige Getränke-Verordnung

   Die Alkoholhaltige Getränke-Verordnung in der Fas-

sung der Bekanntmachung vom 30. Juni 2003 (BGBl. I
S. 1255), die zuletzt durch Artikel 4 der Verordnung vom
12. Oktober 2013 (BGBl. I S. 3862) geändert worden ist,
wird wie folgt geändert:

1. § 2 wird wie folgt geändert:
   a) In Nummer 2 werden die Wörter „Artikel 120a Ab-
      satz 1 und 2 der Verordnung (EG) Nr. 1234/2007
      des Rates vom 22. Oktober 2007 über eine ge-
      meinsame Organisation der Agrarmärkte und mit
      Sondervorschriften für bestimmte landwirtschaft-
      liche Erzeugnisse (Verordnung über die einheit-
      liche GMO) (ABl. L 299 vom 16.11.2007, S. 1)“
      durch die Wörter „Artikel 81 Absatz 1 und 2 der
      Verordnung (EU) Nr. 1308/2013 des Europäischen
      Parlaments und des Rates vom 17. Dezember
      2013 über eine gemeinsame Marktorganisation

     für landwirtschaftliche Erzeugnisse und zur Auf-
     hebung der Verordnungen (EWG) Nr. 922/72,
     (EWG) Nr. 234/79, (EG) Nr. 1037/2001 und (EG)
     Nr. 1234/2007 (ABl. L 347 vom 20.12.2013,
     S. 671)“ ersetzt.
  b) Nummer 6 wird wie folgt gefasst:
     „6. zur Abrundung der Geruchs- und Ge-
         schmacksmerkmale nur nach Maßgabe des
         § 1 Absatz 1 Satz 2 hergestellte Auszüge
         aus den dort in Nummer 2 genannten Stoffen
         verwendet worden sind,“.
2. In § 11 Absatz 1 Satz 6 werden die Wörter
   „Artikel 113d Absatz 1 Unterabsatz 3 der Verord-
   nung (EG) Nr. 1234/2007“ durch die Wörter „An-
   hang VII Teil II Nummer 1 Unterabsatz 6 der Verord-
   nung (EU) Nr. 1308/2013“ ersetzt.

                       Artikel 6
                  Änderung der
           Agrarmarktstrukturverordnung
  Die Agrarmarktstrukturverordnung vom 15. Novem-
ber 2013 (BGBl. I S. 3998) wird wie folgt geändert:
1. § 9 Absatz 2 wird wie folgt gefasst:
     „(2) Für den Fall, dass ein Erzeuger während sei-
  ner Mitgliedschaft die nach Absatz 1 vorgeschrie-
  bene Erzeugung einstellt, muss die Satzung einer
  Erzeugerorganisation vorsehen, dass das Mitglied,
  vorbehaltlich einer Mitgliedschaft im Sinne des Ab-
  satzes 3, innerhalb eines Jahres nach der Einstel-
  lung aus der Erzeugerorganisation ausscheidet, so-
  fern vereins- oder gesellschaftsrechtliche Vorschrif-
  ten nicht entgegenstehen.“
2. In § 11 Absatz 2 Satz 3 werden die Wörter „die die
   Voraussetzungen des Satzes 1 nicht erfüllen“ durch
   die Wörter „die keine der Voraussetzungen des Sat-
   zes 1 erfüllen“ ersetzt.

3. In § 15 Absatz 2 Satz 2 werden nach dem Wort

   „Bundesministerium“ die Wörter „für Ernährung und

   Landwirtschaft“ eingefügt.

4. In § 20 Absatz 1 werden nach dem Wort „Bundes-
   ministeriums“ die Wörter „für Ernährung und Land-
   wirtschaft“ eingefügt.
5. § 23 wird wie folgt gefasst:
                          „§ 23

                Übergangsbestimmungen

     (1) Agrarorganisationen, die

  1. vor dem 1. Januar 2014 auf der Grundlage des
     Marktstrukturgesetzes oder des Agrarmarktstruk-
     turgesetzes und der auf Grund dieser Gesetze er-
     lassenen Rechtsverordnungen anerkannt worden
     sind, und
  2. die zum 1. Januar 2014 in Kraft getretenen
     unionsrechtlichen Vorschriften über die Anerken-
     nung von Agrarorganisationen im Rahmen der
     gemeinsamen Marktorganisation erfüllen,

  gelten als weiterhin anerkannt.
     (2) Agrarorganisationen im Sinne des Absatzes 1
  Nummer 1, die die in Absatz 1 Nummer 2 bezeich-
  neten unionsrechtlichen Vorschriften nicht erfüllen,
  bleiben bis zum Ablauf des 31. Dezember 2014 an-
  erkannt. Erfüllt die jeweilige Agrarorganisation die in
BGBl. 2014, Seite 802 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 802
  Absatz 1 Nummer 2 bezeichneten Vorschriften bis
  zum Ablauf des 31. Dezember 2014 nicht, erlischt
  ihre Anerkennung am 1. Januar 2015. Die zuständige
  Behörde stellt das Erlöschen durch Bescheid fest.
      (3) Erfüllt eine Agrarorganisation,
  1. für die nach § 11 des Agrarmarktstrukturgesetzes
     das Fortbestehen der Anerkennung bestimmt ist
     und
  2. deren Anerkennung nicht nach Absatz 2 Satz 2
     erlischt,
  nicht alle Anerkennungsvoraussetzungen nach dem
  Agrarmarktstrukturgesetz und dieser Verordnung,
  hat sie diese Voraussetzungen vorbehaltlich des
  Satzes 4 bis zum 29. Mai 2015 zu erfüllen. Werden
  diese Voraussetzungen bis zu dem genannten Zeit-
  punkt nicht erfüllt, erlischt die Anerkennung der be-
  troffenen Agrarorganisation. Die zuständige Behörde
  stellt das Erlöschen durch Bescheid fest. § 5 Ab-
  satz 3 Satz 2 bis 4 und Absatz 4 gilt mit der Maß-
  gabe entsprechend, dass an die Stelle der in § 5 Ab-

  satz 3 Satz 1 genannten Frist der in Satz 1 genannte
  Zeitpunkt tritt. Satz 1 ist auf die Anerkennungsvo-
  raussetzungen des § 3 Nummer 4 Buchstabe b Dop-
  pelbuchstabe ff und des § 9 Absatz 3 Satz 1 nicht
  anzuwenden.“
6. Die Anlage wird in Abschnitt I Nummer 1 wie folgt
   geändert:
  a) Nach Buchstabe e wird folgender Buchstabe f
     eingefügt:
      „f) KN-Code 1207 50 90: Senfsamen, auch ge-
                              schrotet, andere als
                              zur Aussaat,“.
  b) Die bisherigen Buchstaben f und g werden die
     neuen Buchstaben g und h.

                      Artikel 7

                    Inkrafttreten
   Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung
in Kraft.
                                 Der Bundesrat hat zugestimmt.

                                 Bonn, den 18. Juni 2014
                                           Der Bundesminister
                                    für Ernährung und Landwirtschaft
                                            Christian Schmidt

Herkunft dieses Textes

Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2014 I S. 798. Gesetze, Verordnungen und amtliche Bekanntmachungen sind amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG) und genießen keinen Urheberrechtsschutz. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).

Ableitung: issue-pdf-decol · Prüfwert des Textes ac11be17e7b0539b….