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Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 2014, S. 600

BGBl. 2014 I S. 600 · 2.840 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.

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BGBl. 2014, Seite 600 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 600
600                  Bundesgesetzblatt Jahrgang 2014 Teil I Nr. 22, ausgegeben zu Bonn am 3. Juni 2014

                                                      Verordnung
                                        zur Änderung der TPG-Gewebeverordnung1

                                                            Vom 28. Mai

   Auf Grund des § 16a Satz 1 und 2 des Transplanta-
tionsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung
vom 4. September 2007 (BGBl. I S. 2206) verordnet
das Bundesministerium für Gesundheit nach Anhörung
der Bundesärztekammer und weiterer Sachverständi-
ger:

                              Artikel 1

   Die TPG-Gewebeverordnung vom 26. März 2008
(BGBl. I S. 512), die durch Artikel 2 der Verordnung
vom 11. Februar 2013 (BGBl. I S. 188) geändert worden
ist, wird wie folgt geändert:
1. In Anlage 3 Nummer 1 Buchstabe b wird das Wort
   „Inzidenz“ durch das Wort „Prävalenz“ ersetzt.
2. Anlage 4 wird wie folgt geändert:
     a) In Nummer 1 Buchstabe d und in Nummer 2
        Buchstabe b wird jeweils das Wort „Inzidenz“
        durch das Wort „Prävalenz“ ersetzt.
     b) Nummer 3 wird wie folgt geändert:
         aa) In Buchstabe a werden die Wörter „sowie
             nach Buchstabe e Doppelbuchstabe aa“ ge-
             strichen.

                                         Der Bundesrat hat zugestimmt.

                                         Bonn, den 28. Mai 2014

2014

         bb) Nach Buchstabe a wird folgender Buch-
             stabe b eingefügt:

              „b) Für die Verwendung von Keimzellen nach
                  § 6 Absatz 1 sind die Blutproben inner-
                  halb von drei Monaten vor der ersten
                  Spende zu entnehmen. Für die Verwen-
                  dung weiterer Spenden innerhalb dersel-
                  ben Partnerschaft sind die weiteren Blut-
                  proben spätestens 24 Monate nach der
                  vorherigen Blutprobe zu entnehmen.“

     c) Der bisherige Buchstabe b wird Buchstabe c und
        Satz 1 wird durch die folgenden Sätze ersetzt:
         „Für die heterologe Verwendung von Samenzel-
         len nach § 6 Absatz 2 sind die Blutproben zum
         Zeitpunkt jeder Spende zu entnehmen. Die Sa-
         menspenden werden mindestens 180 Tage unter
         Quarantänebedingungen aufbewahrt.“

                              Artikel 2
     Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung
  in Kraft.
                                          Der Bundesminister für Gesundheit
                                                   Hermann Gröhe

1
    Diese Verordnung dient der Umsetzung der Richtlinie 2012/39/EU der Kommission vom 26. November 2012 zur Änderung der Richtlinie 2006/17/EG
    hinsichtlich bestimmter technischer Vorschriften für die Testung menschlicher Gewebe und Zellen (ABl. L 327 vom 27.11.2012, S. 24).

Herkunft dieses Textes

Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2014 I S. 600. Gesetze, Verordnungen und amtliche Bekanntmachungen sind amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG) und genießen keinen Urheberrechtsschutz. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).

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