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Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 2014, S. 322

BGBl. 2014 I S. 322 · 19.522 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.

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BGBl. 2014, Seite 322 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 322
                                            Verordnung
      zur Anpassung von aufsichtsrechtlichen Verordnungen an das CRD IV-Umsetzungsgesetz1
                                                             Vom 30. Januar 2014

  Das Bundesministerium der Finanzen verordnet auf
Grund
– des § 53c Nummer 2 des Kreditwesengesetzes, der
  zuletzt durch Artikel 2 Nummer 62 des Gesetzes vom
  22. April 2002 (BGBl. I S. 1310) geändert worden ist,

– des § 8 Absatz 8 Satz 1 und 2 des Einlagensiche-
  rungs- und Anlegerentschädigungsgesetzes, der zu-
  letzt durch Artikel 3 Nummer 6 Buchstabe b des Ge-
  setzes vom 4. Juli 2013 (BGBl. I S. 2178) geändert
  worden ist, nach Anhörung der Entschädigungsein-
  richtungen,

– des § 10 Absatz 1 Satz 2 in Verbindung mit Satz 1
  und 3, des § 10a Absatz 7 Satz 2 in Verbindung mit
  Satz 1 und 3 und des § 25e Satz 3 in Verbindung mit
  § 24 Absatz 4 Satz 2 des Kreditwesengesetzes, von
  denen § 10 Absatz 1 zuletzt durch Artikel 1 Num-
  mer 21 des Gesetzes vom 28. August 2013 (BGBl. I
  S. 3395), § 10a Absatz 7 zuletzt durch Artikel 1 Num-
  mer 22 des Gesetzes vom 28. August 2013 (BGBl. I
  S. 3395) und § 25e zuletzt durch Artikel 1 Nummer 48
  des Gesetzes vom 28. August 2013 (BGBl. I S. 3395)
  geändert worden ist,
– des § 11 Absatz 2 Satz 1 und 3, des § 12 Absatz 6
  Satz 1 und 3, auch in Verbindung mit Absatz 4 Satz 2,
  des § 29 Absatz 2 Satz 1 und 3 des Zahlungs-
  diensteaufsichtsgesetzes, von denen § 11 Absatz 2
  Satz 1 und 3 durch Artikel 1 Nummer 14 Buchstabe b
  des Gesetzes vom 1. März 2011 (BGBl. I S. 288) und
  § 29 Absatz 2 durch Artikel 1 Nummer 38 Buch-
  stabe c des Gesetzes vom 1. März 2011 (BGBl. I
  S. 288) geändert worden ist, jeweils im Benehmen
  mit der Deutschen Bundesbank und nach Anhörung
  der Verbände der Institute,

– des § 18 Absatz 3 Satz 1 des Zahlungsdiensteauf-
  sichtsgesetzes, der durch Artikel 1 Nummer 25

1
    Diese Verordnung dient der Umsetzung der Richtlinie 2013/36/EU des
    Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 über den
    Zugang zur Tätigkeit von Kreditinstituten und die Beaufsichtigung von
    Kreditinstituten und Wertpapierfirmen, zur Änderung der Richtlinie
    2002/87/EG und zur Aufhebung der Richtlinien 2006/48/EG und

    2006/49/EG (ABl. L 176 vom 27.6.2013, S. 338) sowie der Anpassung
    des Aufsichtsrechts an die Verordnung (EU) Nr. 575/2013 des Euro-
    päischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 über die Auf-
    sichtsanforderungen an Kreditinstitute und Wertpapierfirmen und zur
    Änderung der Verordnung (EU) Nr. 646/2012 (ABl. L 176 vom
    27.6.2013, S. 1).

  Buchstabe c des Gesetzes vom 1. März 2011 (BGBl. I
  S. 288) geändert worden ist, im Einvernehmen mit
  dem Bundesministerium der Justiz und für Verbrau-
  cherschutz und nach Anhörung der Deutschen Bun-
  desbank:

                       Artikel 1

                     Verordnung
                über die Freistellung
        der Zweigstellen von Kreditinstituten
  mit Sitz in den Vereinigten Staaten von Amerika
von Vorschriften des Gesetzes über das Kreditwesen

                          §1

   Für Zweigstellen von Kreditinstituten mit Sitz in den
Vereinigten Staaten von Amerika, die der Aufsicht des
Board of Governors of the Federal Reserve System
oder des Office of the Comptroller of the Currency un-
terstehen, gilt § 1a Absatz 1 des Kreditwesengesetzes
mit der Maßgabe, dass
1. die Vorgaben der Artikel 11 bis 386 der Verordnung
   (EU) Nr. 575/2013 des Europäischen Parlaments und
   des Rates vom 26. Juni 2013 über Aufsichtsanfor-
   derungen an Kreditinstitute und Wertpapierfirmen
   und zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 646/2012
   (ABI. L 176 vom 27.6.2013, S. 1) und der auf ihrer
   Grundlage erlassenen Rechtsakte, die Bestimmungen
   des Kreditwesengesetzes, die auf Vorgaben der Arti-
   kel 11 bis 386 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013
   verweisen, sowie die in Ergänzung der Verordnung
   (EU) Nr. 575/2013 erlassene Rechtsverordnung nach
   § 10 Absatz 1 Satz 1 des Kreditwesengesetzes nicht
   anzuwenden sind und

2. die Vorgaben der Artikel 387 bis 403 der Verordnung
   (EU) Nr. 575/2013 und der auf ihrer Grundlage erlas-
   senen Rechtsakte, die Bestimmungen des Kredit-

   wesengesetzes, die auf Vorgaben der Artikel 387
   bis 403 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 verwei-
   sen, sowie die in Ergänzung der Verordnung (EU)

   Nr. 575/2013 erlassene Rechtsverordnung nach
   § 13 Absatz 1 Satz 1 des Kreditwesengesetzes mit
   der Maßgabe anzuwenden ist, dass an die Stelle der
   Eigenmittel der Zweigstelle nach § 53 Absatz 2

   Nummer 4 des Kreditwesengesetzes das konsoli-
   dierte Eigenkapital der Kreditinstitutsgruppe tritt.
BGBl. 2014, Seite 323 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 323
                          §2
   § 10 Absatz 1 und 3 bis 7 und die §§ 10a bis 10i des
Kreditwesengesetzes sind nicht auf die in § 1 genann-
ten Zweigstellen anzuwenden.

                       Artikel 2

                     Verordnung
                über die Freistellung
            der Zweigstellen von Kredit-
          instituten mit Sitz in Japan von
 Vorschriften des Gesetzes über das Kreditwesen

                          §1
   Für Zweigstellen von Kreditinstituten mit Sitz in Ja-
pan, die der Aufsicht des japanischen Ministeriums der
Finanzen unterstehen, gilt § 1a Absatz 1 des Kredit-
wesengesetzes mit der Maßgabe, dass

1. die Vorgaben der Artikel 11 bis 386 der Verordnung
   (EU) Nr. 575/2013 des Europäischen Parlaments und
   des Rates vom 26. Juni 2013 über Aufsichtsanfor-
   derungen an Kreditinstitute und Wertpapierfirmen
   und zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 646/2012
   (ABI. L 176 vom 27.6.2013, S. 1) und der auf ihrer
   Grundlage erlassenen Rechtsakte, die Bestimmungen
   des Kreditwesengesetzes, die auf Vorgaben der Arti-
   kel 11 bis 386 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013
   verweisen, sowie die in Ergänzung der Verordnung

   (EU) Nr. 575/2013 erlassene Rechtsverordnung nach
   § 10 Absatz 1 Satz 1 des Kreditwesengesetzes nicht
   anzuwenden sind und
2. die Vorgaben der Artikel 387 bis 403 der Verordnung
   (EU) Nr. 575/2013 und der auf ihrer Grundlage erlas-
   senen Rechtsakte, die Bestimmungen des Kredit-
   wesengesetzes, die auf Vorgaben der Artikel 387
   bis 403 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 verweisen,
   sowie die in Ergänzung der Verordnung (EU)
   Nr. 575/2013 erlassene Rechtsverordnung nach
   § 13 Absatz 1 Satz 1 des Kreditwesengesetzes mit
   der Maßgabe anzuwenden ist, dass an die Stelle der
   Eigenmittel der Zweigstelle nach § 53 Absatz 2
   Nummer 4 des Kreditwesengesetzes das konsoli-
   dierte Eigenkapital der Kreditinstitutsgruppe tritt.

                          §2
   § 10 Absatz 1 und 3 bis 7 und die §§ 10a bis 10i des
Kreditwesengesetzes sind nicht auf die in § 1 genann-
ten Zweigstellen anzuwenden.

                       Artikel 3
                    Verordnung
                über die Freistellung
            der Zweigstellen von Kredit-
       instituten mit Sitz in Australien von
 Vorschriften des Gesetzes über das Kreditwesen

                          §1
   Für Zweigstellen von Kreditinstituten mit Sitz in Aus-
tralien, die der Aufsicht der Australian Prudential Regu-
lation Authority unterstehen, gilt § 1a Absatz 1 des Kre-
ditwesengesetzes mit der Maßgabe, dass
1. die Vorgaben der Artikel 11 bis 386 der Verordnung
   (EU) Nr. 575/2013 des Europäischen Parlaments und
   des Rates vom 26. Juni 2013 über Aufsichtsanfor-
   derungen an Kreditinstitute und Wertpapierfirmen

   und zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 646/2012
   (ABI. L 176 vom 27.6.2013, S. 1) und der auf ihrer
   Grundlage erlassenen Rechtsakte, die Bestimmungen
   des Kreditwesengesetzes, die auf Vorgaben der Arti-
   kel 11 bis 386 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013
   verweisen, sowie die in Ergänzung der Verordnung
   (EU) Nr. 575/2013 erlassene Rechtsverordnung nach

   § 10 Absatz 1 Satz 1 des Kreditwesengesetzes nicht
   anzuwenden sind und
2. die Vorgaben der Artikel 387 bis 403 der Verordnung
   (EU) Nr. 575/2013 und der auf ihrer Grundlage erlas-
   senen Rechtsakte, die Bestimmungen des Kredit-
   wesengesetzes, die auf Vorgaben der Artikel 387
   bis 403 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 verweisen,
   sowie die in Ergänzung der Verordnung (EU)
   Nr. 575/2013 erlassene Rechtsverordnung nach
   § 13 Absatz 1 Satz 1 des Kreditwesengesetzes mit
   der Maßgabe anzuwenden ist, dass an die Stelle der
   Eigenmittel der Zweigstelle nach § 53 Absatz 2
   Nummer 4 des Kreditwesengesetzes das konsoli-
   dierte Eigenkapital der Kreditinstitutsgruppe tritt.

                          §2

   § 10 Absatz 1 und 3 bis 7 und die §§ 10a bis 10i des
Kreditwesengesetzes sind nicht auf die in § 1 genann-
ten Zweigstellen anzuwenden.

                       Artikel 4

                  Änderung der
             EdVÖB-Beitragsverordnung
  § 1 der EdVÖB-Beitragsverordnung vom 10. Juli
1999 (BGBl. I S. 1538), die zuletzt durch Artikel 27 Ab-
satz 19 des Gesetzes vom 4. Juli 2013 (BGBl. I S. 1981)
geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
1. In Absatz 1 Satz 3 Nummer 3 werden die Wörter
   „des Artikels 22 Abs. 4 Satz 1 und 2 der Richtlinie
   85/611/EWG vom 20. Dezember 1985 zur Koordinie-
   rung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften be-
   treffend bestimmte Organismen für gemeinsame An-
   lagen in Wertpapieren (ABl. EG Nr. L 375 S. 3)“ durch
   die Wörter „des Artikels 52 Absatz 4 der Richtlinie
   2009/65/EG des Europäischen Parlaments und des
   Rates vom 13. Juli 2009 zur Koordinierung der
   Rechts- und Verwaltungsvorschriften betreffend be-
   stimmte Organismen für gemeinsame Anlagen in
   Wertpapieren (OGAW) (ABl. L 302 vom 17.11.2009,
   S. 32, L 269 vom 13.10.2010, S. 27)“ ersetzt.
2. In Absatz 5 werden die Wörter „seines haftenden
   Eigenkapitals nach § 10 Absatz 2 Satz 2 des Kredit-
   wesengesetzes“ durch die Wörter „seiner Eigenmit-
   tel nach Artikel 72 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013
   des Europäischen Parlaments und des Rates vom
   26. Juni 2013 über Aufsichtsanforderungen an Kre-
   ditinstitute und Wertpapierfirmen und zur Änderung
   der Verordnung (EU) Nr. 646/2012 (ABI. L 176 vom
   27.6.2013, S. 1)“ ersetzt.

                       Artikel 5
                   Änderung der
               EdB-Beitragsverordnung
  Die EdB-Beitragsverordnung vom 10. Juli 1999
(BGBl. I S. 1540), die zuletzt durch Artikel 27 Absatz 18
des Gesetzes vom 4. Juli 2013 (BGBl. I S. 1981) geän-
dert worden ist, wird wie folgt geändert:
BGBl. 2014, Seite 324 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 324
1. In § 1 Absatz 1 Satz 3 Nummer 3 werden die Wörter
   „des Artikels 22 Abs. 4 Satz 1 und 2 der Richtlinie
   85/611/EWG vom 20. Dezember 1985 zur Koordinie-
   rung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften be-
   treffend bestimmte Organismen für gemeinsame An-
   lagen in Wertpapieren (ABl. EG Nr. L 375 S. 3)“ durch
   die Wörter „des Artikels 52 Absatz 4 der Richtlinie
   2009/65/EG des Europäischen Parlaments und des
   Rates vom 13. Juli 2009 zur Koordinierung der
   Rechts- und Verwaltungsvorschriften betreffend be-
   stimmte Organismen für gemeinsame Anlagen in
   Wertpapieren (OGAW) (ABl. L 302 vom 17.11.2009,
   S. 32, L 269 vom 13.10.2010, S. 27)“ ersetzt.
2. In § 1 Absatz 5 werden die Wörter „seines haftenden
   Eigenkapitals nach § 10 Absatz 2 Satz 2 des Kredit-
   wesengesetzes“ durch die Wörter „seiner Eigenmit-
   tel nach Artikel 72 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013

   des Europäischen Parlaments und des Rates vom

   26. Juni 2013 über Aufsichtsanforderungen an Kre-

   ditinstitute und Wertpapierfirmen und zur Änderung

   der Verordnung (EU) Nr. 646/2012 (ABI. L 176 vom
   27.6.2013, S. 1)“ ersetzt.

3. In § 2 Absatz 1 Satz 1 und Absatz 2 Satz 1 und

   Satz 4 wird jeweils das Wort „Einlagenkreditinstitut“

   durch das Wort „CRR-Kreditinstitut“ ersetzt.

4. In § 5 Absatz 2 Satz 1 Nummer 2 wird die Angabe

   „§ 10“ durch die Wörter „Artikel 72 der Verordnung

   (EU) Nr. 575/2013“ ersetzt.

5. In § 6 Absatz 3 Nummer 1 und Nummer 2 wird je-
   weils das Wort „Einlagenkreditinstituten“ durch das
   Wort „CRR-Kreditinstituten“ ersetzt.
6. Anlage 1 Nummer 2 wird wie folgt geändert:
  a) Im ersten Spiegelstrich werden die Wörter „gem.
     § 10 KWG“ durch die Wörter „gemäß Artikel 25
     der Verordnung (EU) Nr. 575/2013“ und die An-
     gabe „nach § 10“ durch die Wörter „nach Arti-
     kel 72 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013“ ersetzt.

  b) Im zweiten Spiegelstrich wird die Angabe „§ 10“
     durch die Wörter „Artikel 72 der Verordnung (EU)
     Nr. 575/2013“ ersetzt.

  c) Im dritten Spiegelstrich werden die Wörter „gem.
     § 10 KWG“ durch die Wörter „gemäß Artikel 72
     der Verordnung (EU) Nr. 575/2013“ und die An-
     gabe „§ 10“ durch die Wörter „nach Artikel 72
     der Verordnung (EU) Nr. 575/2013“ ersetzt.

  d) Im zwanzigsten Spiegelstrich werden die Wörter

     „§§ 13 bis 13b und 14 KWG“ durch die Wörter
     „§§ 13 und 14 KWG in Verbindung mit Artikel 387
     der Verordnung (EU) Nr. 575/2013“ ersetzt.

                       Artikel 6
                   Änderung der
                  Verordnung zur
         Übertragung von Befugnissen
   zum Erlass von Rechtsverordnungen auf die
  Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
   In § 1 Nummer 5 der Verordnung zur Übertragung
von Befugnissen zum Erlass von Rechtsverordnungen
auf die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
vom 13. Dezember 2002 (BGBl. 2003 I S. 3), die zuletzt
durch Artikel 2 der Verordnung vom 20. September
2013 (BGBl. I S. 3672) geändert worden ist, werden
die Wörter „§ 1a Abs. 9 Satz 1 und 3, des § 2 Abs. 5

Satz 3, des § 10 Abs. 1 Satz 9 und 11, dieser auch in
Verbindung mit Abs. 1e Satz 2 und § 26a Abs. 1 Satz 3,
des § 10 Abs. 9 Satz 6, des § 10a Abs. 9 Satz 1 und 3,“
durch die Wörter „§ 10 Absatz 1 Satz 1 und 3, des
§ 10a Absatz 7 Satz 1 und 3 sowie des § 25e Satz 3
in Verbindung mit § 24 Absatz 4 Satz 1 und 3 des Kre-
ditwesengesetzes jeweils im Einvernehmen mit der
Deutschen Bundesbank und nach Anhörung der Spit-
zenverbände der Institute sowie Rechtsverordnungen
nach Maßgabe“ ersetzt, die Wörter „§ 2 Abs. 11 Satz 3
und“ sowie die Angabe „§ 25a Abs. 4 Satz 3,“ werden
gestrichen.

                       Artikel 7
                   Änderung der
              ZAG-Anzeigenverordnung

  Die ZAG-Anzeigenverordnung vom 15. Oktober 2009

(BGBl. I S. 3603), die durch Artikel 8 der Verordnung

vom 20. September 2013 (BGBl. I S. 3672) geändert

worden ist, wird wie folgt geändert:

1. In § 4 Absatz 2 Satz 3 werden die Wörter „§ 1 Ab-
   satz 9 Satz 2 und 3 des Kreditwesengesetzes“ durch

   die Wörter „§ 1 Absatz 9 Satz 2 und 3 des Zahlungs-

   diensteaufsichtsgesetzes“ ersetzt.

2. In Anlage 6, 7 und 8 wird das Wort „Einlagenkredit-

   institut“ durch das Wort „CRR-Kreditinstitut“, die

   Angabe „§ 1 Abs. 3d Satz 2 KWG“ durch die Angabe

   „§ 1 Absatz 3d Satz 4 KWG“, die Angabe „§ 1
   Abs. 3d Satz 4 KWG“ durch die Angabe „§ 1 Ab-
   satz 3d Satz 6 KWG“ und die Angabe „§ 1 Abs. 3c
   KWG“ durch die Wörter „Artikel 4 Absatz 1 Num-
   mer 18 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 des Euro-
   päischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni
   2013 über Aufsichtsanforderungen an Kreditinstitute
   und Wertpapierfirmen und zur Änderung der Verord-
   nung (EU) Nr. 646/2012 (ABI. L 176 vom 27.6.2013,
   S. 1)“ ersetzt.

                       Artikel 8

                   Änderung der
       ZAG-Instituts-Eigenkapitalverordnung

   In der ZAG-Instituts-Eigenkapitalverordnung vom
15. Oktober 2009 (BGBl. I S. 3643), die durch Artikel 11
des Gesetzes vom 1. März 2011 (BGBl. I S. 288) geän-
dert worden ist, wird die Anlage (Meldebogen zur Be-
rechnung der Eigenkapitalanforderungen nach § 12

ZAG) wie folgt geändert:

1. Nummer 1 wird wie folgt geändert:
  a) In Zeilen-Nummer 0090 werden in der Spalte
     „Bezeichnung“ nach den Wörtern „§ 10 Abs. 2a
     Satz 2 Nr. 1 bis 5 KWG“ die Wörter „in der bis
     zum 31. Dezember 2013 geltenden Fassung“ ein-
     gefügt.
  b) In Zeilen-Nummer 0130 werden in der Spalte
     „Bezeichnung“ nach der Angabe „§ 10 Abs. 2b
     KWG“ die Wörter „in der bis zum 31. Dezember
     2013 geltenden Fassung“ eingefügt.
2. Nummer 4 wird wie folgt geändert:

  a) Die Überschrift wird wie folgt gefasst:
     „4. Eigenmittelunterlegung nach der Verordnung
         (EU) Nr. 575/2013 des Europäischen Parla-
         ments und des Rates vom 26. Juni 2013 über
BGBl. 2014, Seite 325 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 325
         Aufsichtsanforderungen an Kreditinstitute
         und Wertpapierfirmen und zur Änderung der
         Verordnung (EU) Nr. 646/2012 (ABl. L 176

         vom 27.6.2013, S. 1)“.

  b) In Zeilen-Nummer 0410 wird die Angabe „KWG“
     durch die Wörter „Verordnung (EU) Nr. 575/2013“
     ersetzt.

  c) In Fußnote 6 wird die Angabe „SolvV“ jeweils

     durch die Wörter „Verordnung (EU) Nr. 575/2013“
     ersetzt.

                       Artikel 9
                   Änderung der
   Zahlungsinstituts-Prüfungsberichtsverordnung
   Die Zahlungsinstituts-Prüfungsberichtsverordnung
vom 15. Oktober 2009 (BGBl. I S. 3648), die zuletzt
durch Artikel 9 der Verordnung vom 20. September
2013 (BGBl. I S. 3672) geändert worden ist, wird wie
folgt geändert:
1. In § 11 Absatz 3 werden nach den Wörtern „§ 10
   Absatz 2a Satz 2 Nummer 4 und 5 des Kreditwesen-
   gesetzes“ die Wörter „in der bis zum 31. Dezember
   2013 geltenden Fassung“ eingefügt.
2. § 12 wird wie folgt geändert:
  a) In Absatz 1 Satz 1 werden nach den Wörtern „§ 10
     Absatz 2 Satz 2 bis 7 und Absatz 2a und 2b des
     Kreditwesengesetzes“ die Wörter „in der bis zum
     31. Dezember 2013 geltenden Fassung“ einge-
     fügt.

  b) Absatz 5 wird wie folgt geändert:
     aa) In Satz 1 werden nach den Wörtern „§ 10 Ab-
         satz 2b Satz 1 Nummer 6 und 7 in Verbindung
         mit Absatz 4a des Kreditwesengesetzes“ die

                                   Berlin, den 30. Januar

             Wörter „in der bis zum 31. Dezember 2013
             geltenden Fassung“ eingefügt.

         bb) In Satz 2 werden nach den Wörtern „§ 10 Ab-

             satz 4b des Kreditwesengesetzes“ die Wörter
             „in der bis zum 31. Dezember 2013 geltenden
             Fassung“ eingefügt.

  3. In der Anlage (Datenübersicht für Zahlungsinstitute)

     wird Absatz 2 wie folgt geändert:

       a) In Nummer 6 werden nach der Angabe „§ 10
          Abs. 2b Satz 1 Nr. 6 KWG“ die Wörter „in der
          bis zum 31. Dezember 2013 geltenden Fassung“
          eingefügt.
       b) In Nummer 7 werden nach der Angabe „§ 10
          Abs. 6 Satz 1 Nr. 5 KWG“ die Wörter „in der bis
          zum 31. Dezember 2013 geltenden Fassung“ ein-
          gefügt.

                         Artikel 10

               Inkrafttreten, Außerkrafttreten
     Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung
  in Kraft. Gleichzeitig treten die Erste Verordnung über
  die Freistellung von Unternehmen mit Sitz außerhalb
  der Europäischen Gemeinschaft von Vorschriften des
  Gesetzes über das Kreditwesen vom 21. April 1994
  (BGBl. I S. 887), die Zweite Verordnung über die Frei-
  stellung von Unternehmen mit Sitz außerhalb der Euro-
  päischen Gemeinschaft von Vorschriften des Gesetzes
  über das Kreditwesen vom 13. Dezember 1995 (BGBl. I
  S. 1703) und die Dritte Verordnung über die Freistellung
  von Unternehmen mit Sitz außerhalb der Europäischen
  Union von Vorschriften des Gesetzes über das Kredit-
  wesen vom 2. Juni 1999 (BGBl. I S. 1247) außer Kraft.

2014
                                     Der Bundesminister der Finanzen
                                               Schäuble

Herkunft dieses Textes

Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2014 I S. 322. Gesetze, Verordnungen und amtliche Bekanntmachungen sind amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG) und genießen keinen Urheberrechtsschutz. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).

Ableitung: issue-pdf-decol · Prüfwert des Textes 5b798708a162508b….