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Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 2014, S. 1683
BGBl. 2014 I S. 1683 · 1.860 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.
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Zweite Verordnung
zur Änderung der Beschäftigungsverordnung
Vom 6. November 2014
Auf Grund des § 42 Absatz 2 Nummer 3 des Aufenthaltsgesetzes in der Fas-
sung der Bekanntmachung vom 25. Februar 2008 (BGBl. I S. 162) in Verbindung
mit § 61 Absatz 2 des Asylverfahrensgesetzes, der durch Artikel 1 Nummer 1
des Gesetzes vom 31. Oktober 2014 (BGBl. I S. 1649) geändert worden ist,
verordnet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales:
Artikel 1
Änderung der Beschäftigungsverordnung
Dem § 32 der Beschäftigungsverordnung vom 6. Juni 2013 (BGBl. I S. 1499),
die zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 31. Oktober 2014 (BGBl. I S. 1649)
geändert worden ist, wird folgender Absatz 5 angefügt:
„(5) Die Zustimmung zur Ausübung einer Beschäftigung wird Ausländerinnen
und Ausländern mit einer Duldung oder Aufenthaltsgestattung ohne Vorrang-
prüfung erteilt, wenn sie
1. eine Beschäftigung nach § 2 Absatz 2, § 6 oder § 8 aufnehmen oder
2. sich seit 15 Monaten ununterbrochen erlaubt, geduldet oder mit einer Auf-
enthaltsgestattung im Bundesgebiet aufhalten.“
Artikel 2
Inkrafttreten, Außerkrafttreten
Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft. § 32 Absatz 5
der Beschäftigungsverordnung vom 6. Juni 2013 (BGBl. I S. 1499), die zuletzt
durch Artikel 1 dieser Verordnung geändert worden ist, tritt am 10. November
2017 außer Kraft.
Berlin, den 6. November 2014
Die Bundesministerin
für Arbeit und Soziales
Andrea Nahles
Herkunft dieses Textes
Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2014 I S. 1683. Gesetze, Verordnungen und amtliche Bekanntmachungen sind amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG) und genießen keinen Urheberrechtsschutz. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).
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