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Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 2013, S. 3918

BGBl. 2013 I S. 3918 · 6.578 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.

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BGBl. 2013, Seite 3918 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 3918
                                            Verordnung
                           zur Änderung der Gegenproben-Verordnung und
                    der Gegenprobensachverständigen-Prüflaboratorienverordnung
                                              Vom 1. November 2013

  Es verordnen auf Grund
– des § 46 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 Buchstabe b des
  Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches in der
  Fassung der Bekanntmachung vom 3. Juni 2013
  (BGBl. I S. 1426) das Bundesministerium für Ernäh-
  rung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz,

– des § 46 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 Buchstabe b in
  Verbindung mit Satz 2 des Lebensmittel- und Futter-
  mittelgesetzbuches in der Fassung der Bekannt-
  machung vom 3. Juni 2013 (BGBl. I S. 1426) das
  Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und
  Reaktorsicherheit im Einvernehmen mit dem Bun-
  desministerium für Ernährung, Landwirtschaft und
  Verbraucherschutz sowie

– des § 44 Nummer 1 Buchstabe b des Vorläufigen
  Tabakgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung
  vom 9. September 1997 (BGBl. I S. 2296), der zuletzt
  durch Artikel 3a Nummer 6 des Gesetzes vom
  13. April 2006 (BGBl. I S. 855) geändert worden ist,
  das Bundesministerium für Ernährung, Landwirt-
  schaft und Verbraucherschutz:

                       Artikel 1
                   Änderung der
              Gegenproben-Verordnung
  Die Gegenproben-Verordnung vom 11. August 2009
(BGBl. I S. 2852) wird wie folgt geändert:
1. § 3 Absatz 2 Satz 2 wird wie folgt gefasst:
   „Ferner sind die Anschrift des Hauptsitzes der oder
   des Gegenprobensachverständigen und die An-
   schrift des Sitzes des jeweils nach § 5 akkreditierten
   Prüflaboratoriums sowie dessen von der Akkreditie-
   rungsstelle im Sinne des § 1 Absatz 1 Satz 1 des
   Akkreditierungsstellengesetzes vergebene Regis-
   trierungsnummer anzugeben.“
2. § 5 wird wie folgt gefasst:
                           „§ 5
                    Akkreditierung von
            Prüflaboratorien als Voraussetzung
   für die Zulassung von Gegenprobensachverständigen
      (1) Prüflaboratorien, in denen Gegenproben oder
   Zweitproben untersucht werden sollen, müssen die
   Anforderungen nach Artikel 12 Absatz 2 Buchstabe a
   in Verbindung mit Absatz 3 der Verordnung (EG)
   Nr. 882/2004 des Europäischen Parlaments und
   des Rates vom 29. April 2004 über amtliche Kontrol-
   len zur Überprüfung der Einhaltung des Lebensmit-

   tel- und Futtermittelrechts sowie der Bestimmungen
   über Tiergesundheit und Tierschutz (ABl. L 165 vom
   30.4.2004, S. 1, L 191 vom 28.5.2004, S. 1) in der
   jeweils geltenden Fassung erfüllen. Satz 1 gilt auch
   für Prüflaboratorien, die nur einzelne Untersuchun-
   gen im Auftrag der oder des Gegenprobensachver-
   ständigen ausführen. Für die Akkreditierung der
   Prüflaboratorien ist die Akkreditierungsstelle im
   Sinne des § 1 Absatz 1 Satz 1 des Akkreditierungs-
   stellengesetzes zuständig.

     (2) Die Akkreditierung eines Prüflaboratoriums
   durch die nationale Akkreditierungsstelle eines an-
   deren Mitgliedstaates oder eines Drittstaates ist an-
   zuerkennen, soweit

   1. diese nationale Akkreditierungsstelle sich erfolg-
      reich der Beurteilung unter Gleichrangigen nach
      Artikel 10 der Verordnung (EG) Nr. 765/2008 un-
      terzogen hat und
   2. die Akkreditierung sich auf die Erfüllung der An-
      forderungen nach Artikel 12 Absatz 2 Buchstabe a
      der Verordnung (EG) Nr. 882/2004 bezieht.“
3. Die Anlage 2 wird aufgehoben.

                       Artikel 2
           Änderung der Gegenproben-
   sachverständigen-Prüflaboratorienverordnung
   Die Gegenprobensachverständigen-Prüflaboratorien-
verordnung vom 11. Februar 1999 (BGBl. I S. 162), die
zuletzt durch Artikel 2 der Verordnung vom 11. August
2009 (BGBl. I S. 2852) geändert worden ist, wird wie
folgt geändert:
1. In der Langbezeichnung der Verordnung werden die
   Wörter „Bewertung und Anerkennung“ durch das
   Wort „Akkreditierung“ ersetzt.
2. § 1 wird wie folgt gefasst:
                           „§ 1
                    Akkreditierung von
            Prüflaboratorien als Voraussetzung
       für die Zulassung privater Sachverständiger
      (1) Private Sachverständige zur Untersuchung
   amtlich zurückgelassener Proben nach § 42 Absatz 1
   Satz 2 des Vorläufigen Tabakgesetzes (Gegen- oder
   Zweitproben) dürfen nur zugelassen werden, wenn
   sie nachweisen können, dass sie über ein zur sach-
   gerechten Durchführung der Untersuchung derarti-
   ger Proben geeignetes akkreditiertes Prüflaborato-
   rium verfügen, das die Anforderungen nach Artikel 12
BGBl. 2013, Seite 3919 — Originalseite als Abbildung
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Absatz 2 Buchstabe a in Verbindung mit Absatz 3
der Verordnung (EG) Nr. 882/2004 des Europäischen
Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 über
amtliche Kontrollen zur Überprüfung der Einhaltung
des Lebensmittel- und Futtermittelrechts sowie der
Bestimmungen über Tiergesundheit und Tierschutz
(ABl. L 165 vom 30.4.2004, S. 1, L 191 vom
28.5.2004, S. 1) in der jeweils geltenden Fassung
erfüllt.
  (2) Für die Akkreditierung der Prüflaboratorien
nach Absatz 1 ist die Akkreditierungsstelle im Sinne
des § 1 Absatz 1 Satz 1 des Akkreditierungsstellen-
gesetzes zuständig.
  (3) Die Akkreditierung eines Prüflaboratoriums
durch die nationale Akkreditierungsstelle eines an-
deren Mitgliedstaates oder eines Drittstaates ist an-
zuerkennen, soweit

                               Der Bundesrat hat zugestimmt.

                               Bonn, den 1. November 2013

   1. diese nationale Akkreditierungsstelle sich erfolg-
      reich der Beurteilung unter Gleichrangigen nach
      Artikel 10 der Verordnung (EG) Nr. 765/2008 un-
      terzogen hat und

   2. die Akkreditierung sich auf die Erfüllung der An-
      forderungen nach Artikel 12 Absatz 2 Buchstabe a
      der Verordnung (EG) Nr. 882/2004 bezieht.“
3. § 2 wird aufgehoben.

4. Die Anlage wird aufgehoben.

                             Artikel 3
                          Inkrafttreten

   Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung
in Kraft.
                                     Der Bundesminister des Innern
                               Mit der Wahrnehmung der Geschäfte
                               der Bundesministerin für Ernährung,
                    L a n d w i r t s c h a f t u n d Ve r b
r a u c h e r s c h u t z b e a u f t r a g t
                                               Hans-Peter Friedrich

                                   Der Bundesminister
                      für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
                                      Peter Altmaier

Herkunft dieses Textes

Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2013 I S. 3918. Gesetze, Verordnungen und amtliche Bekanntmachungen sind amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG) und genießen keinen Urheberrechtsschutz. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).

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