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Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 2012, S. 2171

BGBl. 2012 I S. 2171 · 3.946 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.

Textauszug (durchsuchbar)

BGBl. 2012, Seite 2171 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 2171
                                                 Verordnung
                        zur Änderung der Ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz1)2)
                                                         Vom 11. Oktober 2012

   Auf Grund des § 6 Absatz 1 Nummer 2 Buchstabe c,
Nummer 3 Buchstabe b und des § 39 Absatz 1 Satz 1
des Sprengstoffgesetzes, von denen § 6 Absatz 1
Nummer 2 Buchstabe c und § 39 Absatz 1 Satz 1 zu-
letzt durch Artikel 1 Nummer 6 Buchstabe a Doppel-
buchstabe bb Dreifachbuchstabe bbb und Nummer 21
des Gesetzes vom 17. Juli 2009 (BGBl. I S. 2062) ge-
ändert worden sind, verordnet das Bundesministerium
des Innern im Einvernehmen mit den Bundesministerien
für Wirtschaft und Technologie und für Arbeit und So-
ziales:

                             Artikel 1

  Die Erste Verordnung zum Sprengstoffgesetz in der
Fassung der Bekanntmachung vom 31. Januar 1991
(BGBl. I S. 169), die zuletzt durch Artikel 2 Absatz 65
des Gesetzes vom 22. Dezember 2011 (BGBl. I S. 3044)
geändert worden ist, wird wie folgt geändert:

1. Dem § 6 Absatz 4 wird folgender Satz angefügt:

    „Satz 4 findet keine Anwendung auf pyrotechnische
    Gegenstände für Kraftfahrzeuge sowie Feuerwerk
    der Kategorien 1 und 4, wenn die Identifikations-
    nummer in die nach § 13 Absatz 1 Nummer 3 zu
    führenden Listen aufgenommen ist.“

2. Dem § 14 Absatz 1 Satz 2 Nummer 5 wird folgender
   Satzteil angefügt:
    „die zuletzt durch die Richtlinie 2012/4/EU (ABl. L 50
    vom 23.2.2012, S. 18) geändert worden ist,“.
3. § 15 Absatz 1 Satz 3 wird wie folgt gefasst:
    „Bei Artikeln, die zu klein sind, um den eindeutigen
    Produktcode und die logistischen Informationen des

                                        Der Bundesrat hat zugestimmt.

                                        Berlin, den 11. Oktober 2012

   Herstellers nach § 14 Absatz 1 Nummer 5 anzubrin-
   gen, ist die Kennzeichnung gemäß Nummer 3 des
   Anhangs der Richtlinie 2008/43/EG, die durch die
   Richtlinie 2012/4/EU (ABl. L 50 vom 23.2.2012, S. 18)
   geändert worden ist, auszuführen.“
4. In § 41 Absatz 7 Satz 2 wird nach der Angabe „Ab-
   satz 2 Satz 1 und 2“ die Angabe „sowie Absatz 5
   Satz 1“ eingefügt.

5. § 43 wird wie folgt geändert:
   a) In Nummer 2 wird der Punkt durch ein Komma
      ersetzt.

   b) Folgende Nummer 3 wird angefügt:

       „3. die Angaben nach § 42 Absatz 1 Nummer 5
           können entfallen.“
6. § 49 wird wie folgt geändert:

   a) Satz 1 wird wie folgt gefasst:

       „Die Bestimmungen des § 14 Absatz 1 Satz 2
       Nummer 5 und des § 15 sind ab dem 5. April
       2013 und die Bestimmungen des § 41 Absatz 5a
       sowie des § 42 Absatz 1 Nummer 5 sind ab
       dem 5. April 2015 anzuwenden.“

   b) In Satz 2 wird die Angabe „4. April 2012“ durch
      die Angabe „4. April 2013“ und die Angabe „§ 14
      Absatz 1 Nummer 5“ durch die Angabe „§ 14 Ab-
      satz 1 Satz 2 Nummer 5“ ersetzt.

                             Artikel 2
   Diese Verordnung tritt mit Wirkung vom 4. April 2012
in Kraft.
                                             Der Bundesminister des Innern
                                                  Hans-Peter Friedrich

1
  ) Diese Verordnung dient der Umsetzung der Richtlinie 2012/4/EU der Kommission vom 22. Februar 2012 zur Änderung der Richtlinie 2008/43/EG
    zur Einführung eines Verfahrens zur Kennzeichnung und Rückverfolgung von Explosivstoffen für zivile Zwecke gemäß der Richtlinie 93/15/EWG
    des Rates (ABl. L 50 vom 23.2.2012, S. 18).
2
  ) Die Verpflichtungen aus der Richtlinie 98/34/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Juni 1998 über ein Informationsverfahren
    auf dem Gebiet der Normen und technischen Vorschriften und der Vorschriften für die Dienste der Informationsgesellschaft (ABl. L 204 vom
    21.7.1998, S. 37), die zuletzt durch die Richtlinie 2006/96/EG (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 81) geändert worden ist, sind beachtet worden.

Herkunft dieses Textes

Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2012 I S. 2171. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).

Ableitung: issue-pdf-decol · Prüfwert des Textes 4b845a91ad3a8e41….