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Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 2011, S. 530

BGBl. 2011 I S. 530 · 23.345 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.

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                                                 Dritte Verordnung
                                zur Änderung der Zusatzstoff-Zulassungsverordnung
                                 und anderer lebensmittelrechtlicher Verordnungen*)

                                                          Vom 28. März 2011


   Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz verordnet auf Grund
– des § 7 Absatz 1 Nummer 1 und Absatz 2 Nummer 1 in Verbindung mit § 70 Absatz 5 des Lebensmittel- und
  Futtermittelgesetzbuches in der Fassung der Bekanntmachung vom 24. Juli 2009 (BGBl. I S. 2205) im Einver-
  nehmen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie,
– des § 13 Absatz 3 Nummer 1 und 3 in Verbindung mit § 53 Absatz 4 des Weingesetzes in der Fassung der
  Bekanntmachung vom 18. Januar 2011 (BGBl. I S. 66):

                                                                 Artikel 1
                                       Änderung der Zusatzstoff-Zulassungsverordnung
  Die Zusatzstoff-Zulassungsverordnung vom 29. Januar 1998 (BGBl. I S. 230, 231), die zuletzt durch Artikel 1 der
Verordnung vom 21. Februar 2011 (BGBl. I S. 276) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
1. § 5 Absatz 2 Satz 1 wird wie folgt gefasst:
   „Für nicht alkoholische, aromatisierte Getränke, alkoholfreien und alkoholreduzierten Wein, Apfelwein, Birnen-
   wein, Fruchtwein, Getränke auf Weinbasis und Flüssigteekonzentrat ist Dimethyldicarbonat (E 242) zugelassen.“
2. Anlage 4 wird wie folgt geändert:
   a) Teil B wird wie folgt geändert:
       aa) Der Position „E 338, E 339, E 340, E 341, E 343, E 450, E 451, E 452“ werden in Spalte 3 die Wörter
           „Molkeproteinhaltige Getränke für Sportler“ und in Spalte 4 die Angabe „4 g/kg“ angefügt.
       bb) Nach der Position „E 426“ wird folgende Position eingefügt:

             „E 427         Cassiagummi                          Speiseeis                                                   2 500 mg/kg
                                                                 Fermentierte Milcherzeugnisse mit Ausnahme von
                                                                 nicht aromatisierten, mit lebenden Bakterien fermen-
                                                                 tierten Milcherzeugnissen
                                                                 Dessertspeisen und ähnliche Erzeugnisse auf Milch-
                                                                 basis
                                                                 Füllungen, Glasuren und Überzüge für feine Back-
                                                                 waren und Desserts
                                                                 Schmelzkäse
                                                                 Saucen und Salatsaucen
                                                                 Trockensuppen und -brühen
                                                                 Hitzebehandelte Fleischerzeugnisse                          1 500 mg/kg“.

       cc) Nach der Position „E 900“ wird folgende Position eingefügt:

             „E 901         Bienenwachs, weiß und gelb           Als Überzugsmittel für vorverpackte, mit Speiseeis          qs
                                                                 gefüllte Waffeln

                                                                 Aromen in nicht alkoholischen aromatisierten                0,2 g/kg in den
                                                                 Getränken                                                   aromatisierten
                                                                                                                             Getränken“.


*) Mit dieser Verordnung werden die Richtlinien
  – 2010/37/EU der Kommission vom 17. Juni 2010 zur Änderung der Richtlinie 2008/60/EG zur Festlegung spezifischer Kriterien für Süßungs-
    mittel (ABl. L 152 vom 18.6.2010, S. 12),
  – 2010/59/EU der Kommission vom 26. August 2010 zur Änderung der Richtlinie 2009/32/EG des Europäischen Parlaments und des Rates zur
    Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Extraktionslösungsmittel, die bei der Herstellung von Lebensmitteln und Lebens-
    mittelzutaten verwendet werden (ABl. L 225 vom 27.8.2010, S. 10),
  – 2010/67/EU der Kommission vom 20. Oktober 2010 zur Änderung der Richtlinie 2008/84/EG zur Festlegung spezifischer Reinheitskriterien für
    andere Lebensmittelzusatzstoffe als Farbstoffe und Süßungsmittel (ABl. L 277 vom 21.10.2010, S. 17),
  – 2010/69/EU der Kommission vom 22. Oktober 2010 zur Änderung der Anhänge der Richtlinie 95/2/EG des Europäischen Parlaments und des
    Rates über andere Lebensmittelzusatzstoffe als Farbstoffe und Süßungsmittel (ABl. L 279 vom 23.10.2010, S. 22) und
   – 2011/3/EU der Kommission vom 17. Januar 2011 zur Änderung der Richtlinie 2008/128/EG zur Festlegung spezifischer Reinheitskriterien für
      Lebensmittelfarbstoffe (ABl. L 13 vom 18.1.2011, S. 59)
  in deutsches Recht umgesetzt.

BGBl. 2011, Seite 531 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 531
   dd) Nach der Position „E 959“ wird folgende Position eingefügt:

       „E 961       Neotam
                    (nur als Geschmacksverstärker)

Brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz              2 mg/l
hergestellte aromatisierte Getränke auf Wasserbasis
Brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz              2 mg/l
hergestellte Getränke auf der Basis von Milch/Milch-
erzeugnissen oder auf Fruchtsaftbasis
„Snacks“: gesalzene und trockene Knabbererzeug-          2 mg/kg
nisse auf der Basis von Stärke oder Nüssen und
Haselnüssen, vorverpackt und bestimmte Aromen
enthaltend
Brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz              3 mg/kg
hergestellte Süßwaren auf Stärkebasis
Ohne Zuckerzusatz hergestellte, sehr kleine Süßwaren 3 mg/kg
zur Erfrischung des Atems
Stark aromatisierte Rachenerfrischungspastillen          3 mg/kg
ohne Zuckerzusatz
Kaugummi mit Zuckerzusatz                                3 mg/kg
Brennwertverminderte Konfitüren, Gelees und              2 mg/kg
Marmeladen
Saucen                                                   2 mg/kg
Nahrungsergänzungsmittel in fester Form                  2 mg/kg
Nahrungsergänzungsmittel in flüssiger Form               2 mg/kg
Nahrungsergänzungsmittel auf Vitamin- und/oder           2 mg/kg“.
Mineralstoffbasis in Form von Sirup oder nicht
kaubarer Form
   ee) Nach der Position „E 1202“ wird folgende Position eingefügt:

       „E 1203      Polyvinylalkohol

Nahrungsergänzungsmittel in Form von Kapseln             18 g/kg“.
oder Tabletten
   ff) Die Position „E 1505“ wird wie folgt gefasst:

       „E 1505      Triethylcitrat

Nahrungsergänzungsmittel in Form von Kapseln             3,5 g/kg
oder Tabletten
Eiklarpulver                                             qs“.
   gg) Nach der Position „E 1518“ wird folgende Position eingefügt:

       „E 1521      Polyethylenglykol

b) Teil C wird wie folgt geändert:

Nahrungsergänzungsmittel in Form von Kapseln             10 g/kg“.
oder Tabletten
   aa) Die Position „Zubereitungen aus frischem Hackfleisch, vorverpackt“ wird wie folgt gefasst:

       „Zubereitung aus frischem           E 261
       Hackfleisch, vorverpackt
                                           E 262i

                                           E 262ii
                                           E 300

                                           E 301
                                           E 302

                                           E 325
                                           E 326

                                           E 330

                                           E 331
                                           E 332

                                           E 333

Kaliumacetat                            7
                                        3
Natriumacetat
                                        3
Natriumdiacetat                         3
Ascorbinsäure                           3
                                        3
Natriumascorbat                         3
Calciumascorbat                         3
                                        8    qs“.
Natriumlactat                           3
Kaliumlactat                            3
                                        3
Citronensäure
                                        3
Natriumcitrate                          3
Kaliumcitrate
                                        3
                                        3
Calciumcitrate                          9
BGBl. 2011, Seite 532 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 532
      bb) Folgende Position wird angefügt:

          „Nicht aromatisierte, mit              E 406
          lebenden Bakterien fermen-
          tierte Sahneerzeugnisse und            E 407
          Ersatzerzeugnisse mit einem            E 410
          Fettgehalt von weniger
          als 20 %                               E 412

                                                 E 415

                                                 E 440

                                                 E 460
                                                 E 466
                                                 E 471

                                                 E 1404
                                                 E 1410
                                                 E 1412
                                                 E 1413

                                                 E 1414

                                                 E 1420

                                                 E 1422
                                                 E 1440
                                                 E 1442
                                                 E 1450
                                                 E 1451

3. Anlage 5 wird wie folgt geändert:

Agar-Agar
                                      7
Carrageen                             3
Johannisbrotkernmehl                  3

Guarkernmehl
                                      3
Xanthan
                                      3
                                      3
Pektine
                                      3
Cellulose                             3
Carboxymethylcellulose                3
Mono- und Diglyceride von Speisefett- 3
säuren                                3
Oxidierte Stärke                      8         qs“.
Monostärkephosphat                    3
Distärkephosphat                      3
Phosphatiertes Distärkephosphat
                                      3
Acetyliertes Distärkephosphat
                                      3
                                      3
Acetylierte Stärke
                                      3
Acetyliertes Distärkeadipat           3
Hydroxypropylstärke                   3
Hydroxypropyldistärkephosphat         3
Stärkenatriumoctenylsuccinat          3
Acetylierte oxidierte Stärke
                                      9
  a) Dem Teil A Liste 2 werden folgende Positionen angefügt:

      „Fischerzeugnis-Imitate auf        1 000
      Algenbasis
      Bier im Fass, das mehr als          200
      0,5 % vergärbaren Zucker
      und/oder Fruchtsäfte oder
      Fruchtsaftkonzentrate enthält
      Ungeschälte frische                  20
      Zitrusfrüchte (nur Ober-
      flächenbehandlung)
      Nahrungsergänzungsmittel
      in trockener Form, die Zu-
      bereitungen von Vitamin A
      oder von Kombinationen aus
      Vitamin A und D enthalten

500

200                              400

                               1 000
                            im verzehr-
                              fertigen
                            Erzeugnis“.
  b) Dem Teil B Liste 2 werden folgende Positionen angefügt:

      „Heidelbeeren (nur Vaccinium corymbosum)
      Zimt (nur Cinnamomum ceylanicum)

  c) In Teil C Liste 2 wird die Position „E 234“ wie folgt

                                                   10
                                                  150“.

gefasst:
      „E 234        Nisin                                Grieß- und Tapiokapudding und ähnliche Erzeugnisse           3 mg/kg
                                                         Gereifter Käse und Schmelzkäse                               12,5 mg/kg
                                                         Clotted cream                                                10 mg/kg
                                                         Mascarpone                                                   10 mg/kg
                                                         Pasteurisiertes Flüssigei (Eiklar, Eigelb oder Vollei)       6,25 mg/l“.
BGBl. 2011, Seite 533 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 533
d) In Teil D wird nach der Position „E 315, E 316“ folgende Position eingefügt:

   „E 392     Extrakt aus Rosmarin          Pflanzenöle (ausgenommen natives Öl und
                                            und Fett, sofern der Gehalt an mehrfach

Olivenöl)      30 mg/kg
unge-          (ausgedrückt als
                                            sättigten Fettsäuren mehr als 15 % (Massenanteil)      Summe aus Carnosol
                                            des Gesamtfettsäuregehalts beträgt, zur
Verwen-        und Carnosolsäure)
                                            dung in nicht wärmebehandelten Lebensmitteln           auf den Fettgehalt

                                            Fischöle und Algenöl

                                            Schmalz, Rinder-, Geflügel-, Schaf- und
                                            Schweinefett
bezogen

50 mg/kg
(ausgedrückt als
Summe aus Carnosol
und Carnosolsäure)
auf den Fettgehalt
                                            Fette und Öle für die gewerbliche Herstellung von      bezogen
                                            wärmebehandelten Lebensmitteln
                                            Bratöl und -fett, außer Olivenöl und Oliventresteröl
                                            Knabbererzeugnisse (Snacks auf Getreide-,
                                            Kartoffel- oder Stärkebasis)

                                            Saucen

                                            Feine Backwaren

                                            Nahrungsergänzungsmittel

                                            Trockenkartoffeln

                                            Eierzeugnisse

                                            Kaugummi

                                            Milchpulver für Verkaufsautomaten

                                            Würzmittel

                                            Verarbeitete Nüsse

                                            Trockensuppen und -brühen

                                            Trockenfleisch

100 mg/kg
(ausgedrückt als
Summe aus Carnosol
und Carnosolsäure)
auf den Fettgehalt
bezogen

200 mg/kg
(ausgedrückt als
Summe aus Carnosol
und Carnosolsäure)
auf den Fettgehalt
bezogen

400 mg/kg
(ausgedrückt als
Summe aus Carnosol
und Carnosolsäure)

200 mg/kg
(ausgedrückt als
Summe aus Carnosol
und Carnosolsäure)

200 mg/kg
(ausgedrückt als
Summe aus Carnosol
und Carnosolsäure)
auf den Fettgehalt
bezogen

50 mg/kg
(ausgedrückt als
Summe aus Carnosol
und Carnosolsäure)

150 mg/kg
(ausgedrückt als
Summe aus Carnosol
und Carnosolsäure)
                                            Fleisch- und Fischerzeugnisse, außer Trocken-          150 mg/kg
                                            fleisch und getrockneter Wurst

                                            Getrocknete Wurst
(ausgedrückt als
Summe aus Carnosol
und Carnosolsäure)
auf den Fettgehalt
bezogen

100 mg/kg
(ausgedrückt als
Summe aus Carnosol
und Carnosolsäure)
BGBl. 2011, Seite 534 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 534


                                                    Aromen                                             1 000 mg/kg
                                                                                                       (ausgedrückt als
                                                                                                       Summe aus Carnosol
                                                                                                       und Carnosolsäure)
                                                    Trockenmilch zur Herstellung von Speiseeis         30 mg/kg
                                                                                                       (ausgedrückt als
                                                                                                       Summe aus Carnosol
                                                                                                       und Carnosolsäure)“.

4. In Anlage 6 Teil D wird nach der Position „E 334 bis E 575“ folgende Position eingefügt:

   „E 920          L-Cystein                        Kekse für Säuglinge und Kleinkinder                      1 g/kg“.


                                                         Artikel 2
                                       Änderung der Zusatzstoff-Verkehrsverordnung
  Die Zusatzstoff-Verkehrsverordnung vom 29. Januar 1998 (BGBl. I S. 230, 269), die zuletzt durch Artikel 2 der
Verordnung vom 21. Februar 2011 (BGBl. I S. 276, 414) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
1. Anlage 2 Liste B wird wie folgt geändert:
  a) In der Position „E 160 d“ wird die Spalte 3 wie folgt gefasst:
        „Richtlinie 2008/128/EG vom 22.12.2008, ABl. L 6 vom 10.1.2009, S. 20, die durch die Richtlinie 2011/3/EU,
        ABl. L 13 vom 18.1.2011, S. 59, geändert worden ist“.
  b) Nach der Position „E 385“ wird folgende Position eingefügt:

        „E 392     Extrakt aus Rosmarin                                Richtlinie 2008/84/EG vom 27.8.2008,
                                                                       ABl. L 253 vom 20.9.2008, S. 1, die zuletzt durch
                                                                       die Richtlinie 2010/67/EU,
                                                                       ABl. L 277 vom 21.10.2010, S. 17, geändert worden ist“.

  c) Nach der Position „E 426“ wird folgende Position eingefügt:

        „E 427     Cassiagummi                                         Richtlinie 2008/84/EG vom 27.8.2008,
                                                                       ABl. L 253 vom 20.9.2008, S. 1, die zuletzt durch
                                                                       die Richtlinie 2010/67/EU,
                                                                       ABl. L 277 vom 21.10.2010, S. 17, geändert worden ist“.

  d) Nach der Position „E 959“ wird folgende Position eingefügt:

        „E 961     Neotam                                              Richtlinie 2008/60/EG vom 17. Juni 2008,
                                                                       ABl. L 158 vom 18.6.2008, S. 17, die durch
                                                                       die Richtlinie 2010/37/EU,
                                                                       ABl. L 152 vom 18.6.2010, S. 12, geändert worden ist“.

  e) Nach der Position „E 1202“ wird folgende Position eingefügt:

        „E 1203    Polyvinylalkohol                                    Richtlinie 2008/84/EG vom 27.8.2008,
                                                                       ABl. L 253 vom 20.9.2008, S. 1, die zuletzt durch
                                                                       die Richtlinie 2010/67/EU,
                                                                       ABl. L 277 vom 21.10.2010, S. 17, geändert worden ist“.

  f) Folgende Position wird angefügt:

        „E 1521    Polyethylenglykole                                  Richtlinie 2008/84/EG vom 27.8.2008,
                                                                       ABl. L 253 vom 20.9.2008, S. 1, die zuletzt durch
                                                                       die Richtlinie 2010/67/EU,
                                                                       ABl. L 277, S. 17, geändert worden ist“.

  g) In den Positionen „E 290“, „E 426“, „E 463“ und „E 949“ wird die Spalte 3 jeweils wie folgt gefasst:
        „Richtlinie 2008/84/EG vom 27.8.2008, ABl. L 253 vom 20.9.2008, S. 1, die zuletzt durch die Richtlinie
        2010/67/EG, ABl. L 277 vom 21.10.2010, S. 17, geändert worden ist“.
2. In Anlage 2 Liste C wird die Position „Polyethylenglykol 6000“ aufgehoben.
3. In Anlage 4 wird die Position

   „–              Polyethylenglykol 6000           Tafelsüße                                                qs** “

  durch die Position

   „E 1521         Polyethylenglykol                Tafelsüße                                                qs** “.

  ersetzt.

BGBl. 2011, Seite 535 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 535

                                                           Artikel 3
                                 Änderung der Technische Hilfsstoff-Verordnung
  Die Technische Hilfsstoff-Verordnung vom 8. November 1991 (BGBl. I S. 2100), die zuletzt durch Artikel 4 der
Verordnung vom 19. März 2010 (BGBl. I S. 286) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
1. Der Anlage 2 wird folgende Position angefügt:

   „7.         Dimethylether                        Herstellung von entfetteten tierischen Protein-               0,009 mg/kg
                                                    erzeugnissen                                                  im entfetteten
                                                                                                                  Proteinerzeugnis“.

2. In Anlage 3 wird in der Position „Methanol“ die Angabe „5 mg/kg“ durch die Angabe „1,5 mg/kg“ ersetzt.

                                                           Artikel 4
                                            Änderung der Weinverordnung
                  Die Weinverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 21. April 2009
                (BGBl. I S. 827), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 24. März 2011
                (BGBl. I S. 519) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
                1. Dem § 11 wird folgender Absatz 9 angefügt:
                      „(9) Bei der Herstellung von weinhaltigen Getränken, aromatisiertem Wein,
                   aromatisierten weinhaltigen Getränken und aromatisierten weinhaltigen
                   Cocktails darf Dimethyldicarbonat (E 242) nur in einer Menge von höchstens
                   250 Milligramm je Liter zugesetzt werden. Ein in Satz 1 genanntes Erzeugnis
                   darf, wenn es in den Verkehr gebracht wird, Rückstände von Dimethyldicar-
                   bonat (E 242) nicht aufweisen.“
                2. Nach § 52 Absatz 1 Nummer 4 wird folgende Nummer 4a eingefügt:
                   „4a. entgegen § 11 Absatz 9 Satz 1 einen Stoff zusetzt,“.

                                                           Artikel 5
                                                        Inkrafttreten
                   Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.


                   Bonn, den 28. März 2011

                                               Die Bundesministerin
                   f ü r E r n ä h r u n g , L a n d w i r t s c h a f t u n d Ve r b r a u c h e r s c h u t z
                                                         In Vertretung
                                                     Robert Kloos

Herkunft dieses Textes

Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2011 I S. 530. Gesetze, Verordnungen und amtliche Bekanntmachungen sind amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG) und genießen keinen Urheberrechtsschutz. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).

Ableitung: issue-pdf-decol · Prüfwert des Textes 926575b04e38f07a….