Gesetze / Gesetzblätter

Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 2009, S. 491

BGBl. 2009 I S. 491 · 6.145 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.

Textauszug (durchsuchbar)

BGBl. 2009, Seite 491 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 491
                                        Verordnung
        zur Änderung von marktordnungsrechtlichen Vorschriften im Milchbereich sowie
     zur Änderung der Verordnung zur Durchführung des EG-Rebflächenrodungsprogramms
                                                Vom 10. März 2009

   Auf Grund des § 6 Absatz 1 Nummer 1 Buchstabe d,
k, l, m, n, r und s, davon § 6 Absatz 1 Nummer 1 Buch-
stabe r in Verbindung mit Absatz 4 Satz 1 und Absatz 5,
der §§ 15 und 16, jeweils auch in Verbindung mit § 6
Absatz 4 Satz 1, des § 17 Absatz 3 sowie des § 31
Absatz 2 Satz 1 in Verbindung mit Satz 3 des Gesetzes
zur Durchführung der Gemeinsamen Marktorganisatio-
nen und der Direktzahlungen in der Fassung der Be-
kanntmachung vom 24. Juni 2005 (BGBl. I S. 1847),
von denen § 31 Absatz 2 durch Artikel 34 des Gesetzes
vom 13. April 2006 (BGBl. I S. 855) geändert worden ist,
in Verbindung mit § 1 Absatz 2 des Zuständigkeitsan-
passungsgesetzes vom 16. August 2002 (BGBl. I
S. 3165) und dem Organisationserlass vom 22. Novem-
ber 2005 (BGBl. I S. 3197) verordnet das Bundesminis-
terium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucher-
schutz im Einvernehmen mit dem Bundesministerium
der Finanzen und dem Bundesministerium für Wirt-
schaft und Technologie:

                       Artikel 1
                  Änderung der
        Magermilchpulverabsatz-Verordnung

  Die Magermilchpulverabsatz-Verordnung vom 30. Juli
1981 (BGBl. I S. 795), die zuletzt durch Artikel 35 des
Gesetzes vom 13. April 2006 (BGBl. I S. 855) geändert
worden ist, wird wie folgt geändert:
1. In § 1 Absatz 2 werden die Wörter „im Rahmen der
   gemeinsamen Marktorganisation für Milch und
   Milcherzeugnisse“ gestrichen.

2. § 14 wird aufgehoben.
                       Artikel 2
                  Änderung der
          Magermilch-Beihilfenverordnung

  Die Magermilch-Beihilfenverordnung vom 31. Mai
1977 (BGBl. I S. 792), die zuletzt durch Artikel 46 des
Gesetzes vom 2. August 1994 (BGBl. I S. 2018) geän-
dert worden ist, wird wie folgt geändert:
1. In § 1 werden die Wörter „im Rahmen der gemein-
   samen Marktorganisation für Milch und Milcher-
   zeugnisse“ gestrichen.
2. § 12 wird aufgehoben.

                       Artikel 3
                   Änderung der
          Schulmilch-Beihilfen-Verordnung

  Die Schulmilch-Beihilfen-Verordnung vom 8. Novem-
ber 1985 (BGBl. I S. 2099), die zuletzt durch Artikel 426
der Verordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2407)
geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
1. In § 1 werden die Wörter „im Rahmen der gemein-
   samen Marktorganisation für Milch und Milch-
   erzeugnisse“ gestrichen.
2. Die §§ 2 und 3 werden wie folgt gefasst:

                           „§ 2

                   Beihilfeberechtigung
      Die Beihilfeberechtigung im Sinne des Artikels 2
   der Verordnung (EG) Nr. 657/2008 der Kommission
   vom 10. Juli 2008 mit Durchführungsvorschriften zur
   Verordnung (EG) Nr. 1234/2007 des Rates hinsicht-
   lich der Gewährung einer Gemeinschaftsbeihilfe für
   die Abgabe von Milch und bestimmten Milcherzeug-
   nissen an Schüler in Schulen (ABl. L 183 vom
   11.7.2008, S. 17) gilt auch für Schüler während des
   Aufenthalts in Behindertenheimen und Schullandhei-
   men an den Unterrichtstagen.

                            §3
                Beihilfefähige Erzeugnisse

      (1) Die Beihilfe wird für die Lieferung der in An-
   hang I der Verordnung (EG) Nr. 657/2008 genannten
   Erzeugnisse gewährt, soweit sie keine Süßungsmit-
   tel im Sinne der Zusatzstoff-Zulassungsverordnung
   vom 29. Januar 1998 (BGBl. I S. 230, 231), die zuletzt
   durch Artikel 3 der Verordnung vom 30. September
   2008 (BGBl. I S. 1911) geändert worden ist, in der
   jeweils geltenden Fassung enthalten.

      (2) Die Erzeugnisse dürfen nicht für die Zube-
   reitung von Schulmahlzeiten verwendet werden; ab-
   weichend hiervon können die Erzeugnisse kalt für
   die Zubereitung nicht erhitzter Schulmahlzeiten in
   den Räumlichkeiten der Schule oder des Kindergar-
   tens eingesetzt werden.
     (3) Die in Anhang I Kategorie I Buchstabe a und b
   der Verordnung (EG) Nr. 657/2008 genannten Pro-
   dukte können erhitzt werden, bevor sie zum Direkt-
   verzehr verwendet werden.“

3. § 8 wird wie folgt geändert:

   a) Die Absatzbezeichnung „(1)“ wird gestrichen.
   b) Absatz 2 wird aufgehoben.

4. § 9 wird aufgehoben.

                       Artikel 4
                   Änderung der
             Kasein-Beihilfenverordnung

  Die Kasein-Beihilfenverordnung vom 20. März 1989
(BGBl. I S. 508), die zuletzt durch Artikel 60 des Geset-
zes vom 2. August 1994 (BGBl. I S. 2018) geändert
worden ist, wird wie folgt geändert:

1. In § 1 werden die Wörter „im Rahmen der gemein-
   samen Marktorganisation für Milch und Milcher-
   zeugnisse“ gestrichen.
2. § 9 wird aufgehoben.
BGBl. 2009, Seite 492 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 492
                       Artikel 5
                   Änderung der
           Magermilchpulver-Verordnung
            – öffentliche Lagerhaltung
   Die Magermilchpulver-Verordnung – öffentliche Lager-
haltung vom 26. Juni 1978 (BGBl. I S. 908), die durch
Artikel 78 des Gesetzes vom 2. August 1994 (BGBl. I
S. 2018) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
1. In § 1 werden die Wörter „im Rahmen der gemein-
   samen Marktorganisation für Milch und Milcher-
   zeugnisse“ gestrichen.
2. § 6 wird aufgehoben.

                             Artikel 6
                   Änderung der
            Verordnung zur Durchführung
        des EG-Rebflächenrodungsprogramms
  § 6 Satz 2 der Verordnung zur Durchführung des EG-
Rebflächenrodungsprogramms vom 18. September
2008 (BGBl. I S. 1849) wird aufgehoben.

                             Artikel 7
                          Inkrafttreten
   Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung
in Kraft.
                                  Der Bundesrat hat zugestimmt.

                                  Bonn, den 10. März 2009
                                                Die Bundesministerin
                    f ü r E r n ä h r u n g , L a n d w i r t
                                                         Ilse
s c h a f t u n d Ve r b r a u c h e r s c h u t z
Aigner

Herkunft dieses Textes

Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2009 I S. 491. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).

Ableitung: issue-pdf-decol · Prüfwert des Textes d30972a49bf95a75….