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Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 2009, S. 3582

BGBl. 2009 I S. 3582 · 38.059 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.

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BGBl. 2009, Seite 3582 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 3582
                                       Achtzehnte Verordnung
                           zur Änderung der Seefischerei-Bußgeldverordnung
                                               Vom 9. Oktober 2009

   Aufgrund des § 9 Absatz 4 des Seefischereigesetzes
in der Fassung der Bekanntmachung vom 6. Juli 1998
(BGBl. I S. 1791), der zuletzt durch Artikel 217 der Ver-
ordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2407) geän-
dert worden ist, verordnet das Bundesministerium für
Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz:

                       Artikel 1

                   Änderung der
          Seefischerei-Bußgeldverordnung

   Die Seefischerei-Bußgeldverordnung vom 16. Juni

1998 (BGBl. I S. 1355), die zuletzt durch die Verordnung
vom 8. Mai 2008 (BGBl. I S. 819) geändert worden ist,
wird wie folgt geändert:
 1. § 1 wird wie folgt geändert:

    a) Absatz 1 wird wie folgt geändert:
       aa) Im einleitenden Satz werden die Wörter
           „geändert durch die Verordnung (EG)

           Nr. 1239/98 des Rates vom 8. Juni 1998

           (ABl. EG Nr. L 171 S. 1)“ ersetzt durch die
           Wörter „die zuletzt durch die Verordnung
           (EG) Nr. 809/2007 vom 28. Juni 2007
           (ABl. L 182 vom 12.7.2007, S. 1) geändert
           worden ist“.

       bb) In Nummer 1 wird die Angabe „Artikel 11“
           durch die Wörter „Artikel 11 Absatz 2“ und
           das Wort „Menge“ durch das Wort „Länge“
           ersetzt.

       cc) Die Nummern 2 und 3 werden wie folgt ge-

           fasst:
           „2. entgegen Artikel 11a Absatz 1 ein dort
               bezeichnetes Treibnetz an Bord hat oder

               zum Fischen verwendet oder
           3. entgegen Artikel 11a Absatz 2 dort be-
              zeichnete Arten anlandet.“
       dd) Die Nummern 4 und 5 werden aufgehoben.

  b) Absatz 2 wird wie folgt geändert:

     aa) Im Einleitungssatz werden die Wörter „zu-
         letzt geändert durch die Verordnung (EG)
         Nr. 1568/2005 des Rates vom 20. September
         2005 (ABl. EU Nr. L 252 S. 2)“ ersetzt durch
         die Wörter „die zuletzt durch die Verordnung
         (EG) Nr. 2166/2005 vom 20. Dezember 2005
         (ABl. L 345 vom 28.12.2005, S. 5) geändert
         worden ist“.

     bb) Nach Nummer 24a wird folgende Num-

         mer 24b eingefügt:

         „24b. entgegen Artikel 29b Absatz 1 zu den
               dort angegebenen Sperrzeiten in den
               dort bezeichneten Gebieten mit einem
               dort genannten Fanggerät fischt,“.

  c) Absatz 6 wird wie folgt geändert:

     aa) In Nummer 6 wird am Ende das Wort „oder“

         durch ein Komma ersetzt.

     bb) In Nummer 7 wird am Ende der Punkt durch
         das Wort „oder“ ersetzt.

     cc) Folgende Nummer 8 wird angefügt:

         „8. entgegen Artikel 6 Absatz 1 oder Absatz 2
             Baumkurren mit Maschen im dort ge-
             nannten Öffnungsbereich außerhalb der
             dort genannten Zeiten oder außerhalb
             des dort genannten Gebiets zu Wasser

             lässt oder einsetzt“.

2. § 2 wird wie folgt geändert:

  a) Absatz 1 wird wie folgt geändert:

     aa) Der Einleitungssatz wird wie folgt gefasst:
           „(1) Ordnungswidrig im Sinne des § 9 Ab-
         satz 1 Nummer 5 des Seefischereigesetzes
BGBl. 2009, Seite 3583 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 3583
         handelt, wer gegen ein Gebot oder Verbot
         der Verordnung (EWG) Nr. 2847/93 des
         Rates vom 12. Oktober 1993 zur Einführung
         einer Kontrollregelung für die gemeinsame
         Fischereipolitik (ABl. L 261 vom 20.10.1993,
         S. 1), die zuletzt durch die Verordnung (EG)
         Nr. 1006/2008 vom 29. September 2008
         (ABl. L 286 vom 29.10.2008, S. 33) geändert
         worden ist, verstößt, indem er als Kapitän

         vorsätzlich oder fahrlässig“.

     bb) In Nummer 2 werden die Wörter „in Verbin-
         dung mit Artikel 19 Abs. 1 der Verordnung
         (EG) Nr. 1386/2007“ ersetzt durch die Wörter
         „ , auch in Verbindung mit Artikel 19 Absatz 1
         der Verordnung (EG) Nr. 1386/2007 des Ra-
         tes vom 22. Oktober 2007 mit Bestandser-
         haltungs- und Kontrollmaßnahmen für den
         Regelungsbereich der Organisation für die
         Fischerei im Nordwestatlantik (ABl. L 318
         vom 5.12.2007, S. 1), die durch die Verord-
         nung (EG) Nr. 538/2008 vom 29. Mai 2008
         (ABl. L 157 vom 17.6.2008, S. 1) geändert
         worden ist,“.

     cc) In Nummer 4 werden die Wörter „in Verbin-
         dung mit Artikel 19 Abs. 1 der Verordnung
         (EG) Nr. 1386/2007 des Rates vom 22. Okto-
         ber 2007 mit Bestandserhaltungs- und Kon-
         trollmaßnahmen für den Regelungsbereich
         der Organisation für die Fischerei im Nord-
         westatlantik (ABl. EU Nr. L 318 S. 1)“ ersetzt
         durch die Angabe „ , auch in Verbindung mit
         Artikel 19 Absatz 1 der Verordnung (EG)
         Nr. 1386/2007,“.

  b) In Absatz 3 werden die Wörter „zuletzt geändert
     durch die Verordnung (EG) Nr. 1965/2001 der
     Kommission vom 8. Oktober 2001 (ABl. EG
     Nr. L 268 S. 23)“ ersetzt durch die Wörter „die
     zuletzt durch die Verordnung (EG) Nr. 1804/2005
     vom 3. November 2005 (ABl. L 290 vom
     4.11.2005, S. 10) geändert worden ist“.
  c) In Absatz 6 werden die Wörter „Verordnung (EG)

     Nr. 1566/2007 der Kommission vom 21. Dezem-

     ber 2007 mit den Durchführungsbestimmungen

     zur Verordnung (EG) Nr. 1966/2006 des Rates

     über die elektronische Erfassung und Übermitt-

     lung von Daten über Fangtätigkeiten und die

     Fernerkundung (ABl. EU Nr. L 340 S. 46)“ ersetzt

     durch die Wörter „Verordnung (EG) Nr. 1077/

     2008 der Kommission vom 3. November 2008

     mit Durchführungsbestimmungen zur Verord-

     nung (EG) Nr. 1966/2006 des Rates über die

     elektronische Erfassung und Übermittlung von

     Daten über Fangtätigkeiten und die Fernerkun-

     dung und zur Aufhebung der Verordnung (EG)

     Nr. 1566/2007 (ABl. L 295 vom 4.11.2008, S. 3)“.

3. In § 4 werden die Wörter „zuletzt geändert durch
   die Verordnung (EWG) Nr. 2122/89 der Kommission
   vom 14. Juli 1989 (ABl. EG Nr. L 203 S. 21)“ ersetzt
   durch die Wörter „die zuletzt durch die Verordnung
   (EG) Nr. 146/2007 vom 15. Februar 2007 (ABl. L 46
   vom 16.2.2007, S. 9) geändert worden ist“.

4. § 5 wird wie folgt geändert:
  a) Im Einleitungssatz werden nach den Wörtern
     „Verordnung (EG) Nr. 1434/98 des Rates vom

     29. Juni 1998 über die zulässige Anlandung
     von Hering zu industriellen Zwecken ohne Be-
     stimmung für den unmittelbaren menschlichen
     Verzehr (ABl. EG Nr. L 191 S. 10)“ ein Komma
     und die Wörter „die durch die Verordnung
     (EG) Nr. 2187/2005 vom 21. Dezember 2005
     (ABl. L 349 vom 31.12.2005, S. 1) geändert wor-
     den ist,“ eingefügt.

  b) In Nummer 1 werden die Wörter „Abs. 1, 2

     oder 3“ gestrichen.

5. § 7 wird wie folgt geändert:
  a) Der bisherige Wortlaut wird der neue Absatz 1.

  b) Der neue Absatz 1 wird wie folgt geändert:
     aa) Nummer 7 wird wie folgt gefasst:

         „7. als Kapitän entgegen Artikel 7 Absatz 4
             ein Netz mit einer geringeren als der dort
             genannten Mindestmaschenöffnung ver-
             wendet,“.
     bb) Nummer 13 wird wie folgt gefasst:

         „13. entgegen Artikel 12 Absatz 1 in einem
              dort genannten Gebiet Fischfang mit
              Grundfanggeräten ausübt,“.

     cc) Nach Nummer 13 wird folgende Nummer 13a
         eingefügt:
         „13a. entgegen Artikel 12 Absatz 2 in dem
               dort genannten Gebiet eine Fischerei-
               tätigkeit ausübt, bei der das Fanggerät
               Bodenberührung hat,“.

     dd) Nach Nummer 19 wird folgende Nummer 19a
         eingefügt:

         „19a. entgegen Artikel 19 Absatz 5 Satz 2
               nicht gewährleistet, dass eine Kopie
               der dort genannten Beglaubigung an
               Bord mitgeführt wird,“.
  c) Folgender Absatz 2 wird angefügt:

        „(2) Ordnungswidrig im Sinne des § 9 Ab-

     satz 1 Nummer 5 des Seefischereigesetzes han-

     delt, wer vorsätzlich oder fahrlässig entgegen

     Artikel 32 Absatz 1 in Verbindung mit Absatz 2

     der Verordnung (EG) Nr. 43/2009 des Rates vom

     16. Januar 2009 zur Festsetzung der Fangmög-

     lichkeiten und begleitenden Fangbedingungen

     für bestimmte Fischbestände und Bestands-

     gruppen in den Gemeinschaftsgewässern sowie

     für Gemeinschaftsschiffe in Gewässern mit

     Fangbeschränkungen (2009) (ABl. L 22 vom

     26.1.2009, S. 1) eine dort genannte Fangmel-

     dung den zuständigen Behörden des Flaggen-

     mitgliedsstaats nicht, nicht richtig, nicht voll-

     ständig, nicht in der vorgeschriebenen Weise
     oder nicht rechtzeitig übermittelt.“

6. § 11 wird wie folgt geändert:
  a) Absatz 1 wird wie folgt gefasst:

       „(1) Ordnungswidrig im Sinne des § 9 Ab-
     satz 1 Nummer 5 des Seefischereigesetzes han-
     delt, wer gegen ein Gebot oder Verbot der Ver-
     ordnung (EG) Nr. 43/2009 verstößt, indem er als
     Kapitän vorsätzlich oder fahrlässig
BGBl. 2009, Seite 3584 — Originalseite als Abbildung
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        1. entgegen Artikel 6 eine dort genannte Fisch-
           art fängt, an Bord behält, umlädt oder anlan-
           det,
        2. entgegen Artikel 9 Absatz 1 einen Fang aus
           Beständen, für die Fangbeschränkungen
           festgesetzt worden sind, an Bord behält
           oder anlandet,
        3. entgegen Artikel 10 Absatz 2 einen unsortier-
           ten, mit Hering vermengten Fang anlandet,

        4. entgegen Artikel 10 Absatz 4 einen unsortier-
           ten Fang aus einem dort genannten Gebiet
           in einem anderen als den dort genannten
           Häfen anlandet,

        5. entgegen Artikel 11 Satz 1 in dem dort ge-
           nannten Gebiet fischt,

        6. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
           Verbindung mit Anhang III Teil A Nummer 1,
           Hering anlandet oder an Bord behält,
        7. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
           Verbindung mit Anhang III Teil A Nummer 3.2
           Buchstabe e, eine oder mehrere Scheuch-
           ketten vor dem Grundtau befestigt,
        8. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
           Verbindung mit Anhang III Teil A Nummer 4.1,
           Sandaal, der in einem dort genannten Gebiet
           gefangen wurde, anlandet oder an Bord be-
           hält,

        9. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
           Verbindung mit Anhang III Teil A Nummer 5
           Satz 1, Nummer 6.1 Ziffer i oder Nummer 6.2
           Satz 1, in einem dort genannten Gebiet
           Fischfang betreibt,

       10. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
           Verbindung mit Anhang III Teil A Num-
           mer 5b.1, eine dort genannte Art nicht an
           Bord bringt oder nicht anlandet,
       11. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
           Verbindung mit Anhang III Teil A Nummer 6.1

           Ziffer ii, nicht dafür sorgt, dass Fanggerät auf

           die dort genannte Weise festgezurrt und ver-

           staut ist,

       12. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
           Verbindung mit Anhang III Teil A Nummer 7.2

           oder Nummer 7.3, eine dort genannte An-

           gabe nicht, nicht richtig, nicht vollständig

           oder nicht rechtzeitig im Logbuch vermerkt,

       13. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in

           Verbindung mit Anhang III Teil A Nummer 7.4

           Satz 1, in einem der dort genannten Gebiete

           mehr als die dort genannte Menge Blauleng

           an Bord behält,

       14. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
           Verbindung mit Anhang III Teil A Nummer 7.4
           Satz 2 Buchstabe a, b oder Buchstabe c, bei

           Erreichen der dort genannten Fangmenge

           nicht oder nicht rechtzeitig die Fangtätigkeit

           einstellt, das dort genannte Gebiet nicht

           oder nicht rechtzeitig verlässt, in das dort
           genannte Gebiet wieder einfährt, ohne zuvor
           die Fänge angelandet zu haben, oder Blau-
           leng in das Meer zurückwirft,

15. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
    Verbindung mit Anhang III Teil A Nummer 9.3,
    in einem der dort genannten Gebiete ein dort
    genanntes Netz ausbringt,
16. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
    Verbindung mit Anhang III Teil A Nummer 9.6,
    ohne eine spezielle Fangerlaubnis für Stell-
    netze ein Kiemen- oder Verwickelnetz ein-
    setzt,

17. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
    Verbindung mit Anhang III Teil A Nummer 9.7
    Unterabsatz 1, eine dort genannte Angabe
    nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder
    nicht rechtzeitig im Logbuch erfasst,

18. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
    Verbindung mit Anhang III Teil A Nummer 9.9,
    eine dort genannte Angabe nicht, nicht rich-
    tig oder nicht vollständig ins Logbuch ein-
    trägt,
19. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
    Verbindung mit Anhang III Teil A Num-
    mer 9.10, in einem anderen als dem dort ge-
    nannten Hafen anlandet,
20. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
    Verbindung mit Anhang III Teil A Num-
    mer 14.2, mehr als die dort genannte Menge
    fängt, an Bord behält, umlädt oder anlandet,

21. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
    Verbindung mit Anhang III Teil A Num-
    mer 15.1 oder Nummer 15.2, in einem dort
    genannten Gebiet mit einem dort genannten
    Netz oder Fanggerät fischt,

22. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
    Verbindung mit Anhang III Teil A Num-
    mer 15.4 Satz 1, über die Absicht zur Ein-
    fahrt in ein dort genanntes Gebiet eine Mel-
    dung nicht, nicht richtig oder nicht rechtzei-
    tig macht,

23. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in

    Verbindung mit Anhang III Teil A Num-

    mer 15.8, in der dort genannten Fischerei

    ein anderes als ein dort genanntes Netz an
    Bord mitführt oder zum Fang einsetzt,

24. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in

    Verbindung mit Anhang III Teil A Num-

    mer 15.9 Satz 1, in einem dort genannten

    Gebiet mit dort genanntem Fanggerät fischt,

25. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in

    Verbindung mit Anhang III Teil B Nummer 19

    Unterabsatz 1 oder Unterabsatz 2, in einem

    dort genannten Gebiet eine dort genannte

    Fischart an Bord behält oder einen Fang
    nicht oder nicht rechtzeitig wieder aussetzt
    oder nicht oder nicht rechtzeitig freisetzt,

26. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in

    Verbindung mit Anhang III Teil C Nummer 20

    Satz 2, dort genannten Tintenfisch nicht

    oder nicht rechtzeitig ins Meer zurückwirft,

27. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
    Verbindung mit Anhang III Teil D Num-
    mer 21.1 oder Nummer 21.4, eine dort ge-
BGBl. 2009, Seite 3585 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 3585
    nannte Fischart in einem dort genannten Ge-
    biet zu einer dort angegebenen Zeit fischt,
28. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
    Verbindung mit Anhang III Teil D Num-
    mer 21.3 Satz 1, eine dort genannte Fischart
    nicht an Bord behält oder nicht anlandet,
29. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
    Verbindung mit Anhang III Teil E Nummer 22
    Satz 1, in der dort genannten Fischerei ein
    dort genanntes Lebewesen nicht oder nicht
    rechtzeitig aussetzt,
30. einer Vorschrift des Artikels 13 oder Arti-
    kels 19, jeweils in Verbindung mit Anhang III

    Teil E Nummer 23 Buchstabe a bis c oder

    Buchstabe d, über Sondermaßnahmen für

    Meeresschildkröten zuwiderhandelt,

31. einer Vorschrift des Artikels 13 oder Arti-

    kels 19, jeweils in Verbindung mit Anhang III
    Teil F Nummer 24 Buchstabe a oder Buch-
    stabe c, über Sondermaßnahmen für den
    Rotbarschfang zuwiderhandelt,
32. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
    Verbindung mit Anhang III Anlage 2 Buch-
    stabe a Satz 3, ein dort genanntes Schlepp-
    netz verwendet,
33. entgegen Artikel 29 Absatz 1 in dem dort ge-
    nannten Gebiet mit einem dort genannten
    Fanggerät Fischfang betreibt,
34. entgegen Artikel 33 Absatz 1 in das dort ge-
    nannte Gebiet einläuft,

35. entgegen Artikel 33 Absatz 2 bei Überschrei-
    tung der dort genannten Menge an Fisch die
    dort genannten Daten nicht, nicht richtig,
    nicht in der vorgeschriebenen Weise oder
    nicht rechtzeitig übermittelt,
36. ohne Genehmigung nach Artikel 59 Absatz 1
    Satz 1 eine Umladung in einem der dort ge-
    nannten Häfen vornimmt,

37. entgegen Artikel 59 Absatz 3 bei der Umla-
    dung eine Mitteilung der dort genannten Da-

    ten nicht, nicht richtig oder nicht rechtzeitig

    macht,

38. entgegen Artikel 59 Absatz 3, 4, 5 oder Ab-
    satz 6 eine dort genannte Erklärung oder An-
    gabe nicht, nicht richtig oder nicht rechtzei-
    tig übermittelt,
39. entgegen Artikel 60 in einem dort genannten
    Gebiet eine dort genannte Art befischt,

40. entgegen Artikel 61 Absatz 1 den Fischfang
    vor dem dort genannten Zeitpunkt wieder
    aufnimmt,
41. entgegen Artikel 63 Absatz 1 Buchstabe a
    oder Buchstabe b in dem dort genannten
    Gebiet eine dort genannte Vogelscheuchen-
    leine nicht einsetzt,

42. entgegen Artikel 63 Absatz 2 eine Langleine
    zu einem anderen als dort genannten Zeit-
    punkt auslegt oder ein nicht erforderliches
    Licht setzt,
43. entgegen Artikel 63 Absatz 3 Satz 1 Fisch-
    abfälle über Bord wirft oder

  44. entgegen Artikel 69 Absatz 1 in Verbindung
      mit Absatz 2, 3 oder Absatz 4 eine dort ge-
      nannte Meldung nicht, nicht richtig, nicht
      vollständig oder nicht rechtzeitig macht.“
b) Absatz 3 wird wie folgt geändert:
  aa) Im Einleitungssatz wird die Angabe „Verord-
      nung (EG) Nr. 40/2008“ ersetzt durch die An-
      gabe „Verordnung (EG) Nr. 43/2009“.
  bb) In Nummer 2 werden die Wörter „Lizenz oder
      spezielle Fangerlaubnis“ ersetzt durch das
      Wort „Fanggenehmigung“.
  cc) In Nummer 3 wird die Angabe „27 Abs. 2“

      durch die Angabe „26 Absatz 1“ und am

      Ende das Wort „oder“ durch ein Komma er-

      setzt.

  dd) In Nummer 4 wird die Angabe „27 Abs. 3“

      ersetzt durch die Angabe „26 Absatz 2“.

  ee) In Nummer 5 werden die Wörter „Artikel 36
      erster Unterabsatz“ durch die Wörter „Arti-
      kel 35 Unterabsatz 1“ ersetzt.
  ff) In Nummer 6 werden die Angabe „Artikel 37“
      durch die Angabe „Artikel 36“ und am Ende
      der Punkt durch das Wort „oder“ ersetzt.
  gg) Folgende Nummer 7 wird angefügt:
      „7. ohne Genehmigung nach Artikel 37 Ab-
          satz 1 Unterabsatz 2 mit der Anlandung
          oder Umladung beginnt.“
c) Absatz 4 wird wie folgt geändert:

  aa) Im Einleitungssatz werden die Wörter „Ver-
      ordnung (EG) Nr. 1404/2007 des Rates vom
      26. November 2007 zur Festsetzung der
      Fangmöglichkeiten und begleitenden Fang-
      bedingungen für bestimmte Fischbestände
      und Bestandsgruppen in der Ostsee (2008)
      (ABl. EU Nr. L 312 S. 1)“ ersetzt durch die
      Wörter „Verordnung (EG) Nr. 1322/2008 des
      Rates vom 28. November 2008 zur Festset-
      zung der Fangmöglichkeiten und begleiten-

      den Fangbedingungen für bestimmte Fisch-
      bestände und Bestandsgruppen in der Ost-

      see (2009) (ABl. L 345 vom 23.12.2008,

      S. 1)“.

  bb) Nach Nummer 1a wird folgende Nummer 2
      eingefügt:
      „2. entgegen Artikel 6 Absatz 4 mit Sprotte
          vermengte Fänge unsortiert anlandet
          oder“.

  cc) In Nummer 3 wird die Angabe „1.1“ ersetzt
      durch die Angabe „1“.
d) In Absatz 6 werden die Wörter „Verordnung (EG)
   Nr. 1579/2007 des Rates vom 20. Dezember
   2007 zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten
   und begleitender Fangbedingungen für be-
   stimmte Fischbestände und Bestandsgruppen
   im Schwarzen Meer (2008) (ABl. EU Nr. L 346
   S. 1)“ ersetzt durch die Wörter „Verordnung (EG)
   Nr. 1139/2008 des Rates vom 10. November
   2008 zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten
   und begleitenden Fangbedingungen für be-
   stimmte Fischbestände im Schwarzen Meer
   (2009) (ABl. L 308 vom 19.11.2008, S. 3)“.
BGBl. 2009, Seite 3586 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 3586
 7. § 12 Absatz 3 wird wie folgt geändert:

   a) Nach den Wörtern „Verordnung (EG) Nr. 779/97“

      wird die Angabe „(ABl. L 248 vom 22.9.2007,
      S. 1)“ eingefügt.
   b) Nach Nummer 1 werden folgende Nummern 1a
      bis 1c eingefügt:

       „1a. entgegen Artikel 9 Absatz 1 in einem dort
            genannten Gebiet in dem dort genannten
            Zeitraum Fischfang betreibt,
       1b. entgegen Artikel 9 Absatz 2 Satz 2 ein an-
           deres als die dort genannten Fanggeräte an
           Bord behält,

       1c. entgegen Artikel 9 Absatz 3 Dorsch an Bord
           behält,“.

   c) Nach Nummer 4 wird folgende Nummer 4a ein-
      gefügt:
       „4a. entgegen Artikel 13 Absatz 1 eine dort ge-
            nannte Aufwandsmeldung nicht, nicht rich-
            tig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig
            übermittelt,“.
 8. In § 14 werden nach den Wörtern „Verordnung (EG)
    Nr. 1627/94 des Rates vom 27. Juni 1994 zur Fest-
    legung allgemeiner Bestimmungen über die spe-
    ziellen Fangerlaubnisse (ABl. EG Nr. L 171 S. 7)“
    ein Komma und die Wörter „die durch die Verord-
    nung (EG) Nr. 1006/2008 vom 29. September 2008

    (ABl. L 286 vom 29.10.2008, S. 33) geändert wor-
    den ist,“ eingefügt.

 9. In § 15 werden die Wörter „ein gemeinschaftliches
    Fischereifahrzeug einsetzt“ ersetzt durch die Wör-
    ter „ein gemeinschaftliches Fischereifahrzeug ein-
    setzt, ohne eine gültige Fanglizenz an Bord mitzu-
    führen“.

10. § 15a wird wie folgt geändert:
   a) In Absatz 1 werden die Nummern 1, 1a, 2 und 3
      aufgehoben.
   b) Nach Absatz 1 wird folgender Absatz 1a einge-
      fügt:
          „(1a) Ordnungswidrig im Sinne des § 9 Ab-
       satz 1 Nummer 5 des Seefischereigesetzes han-
       delt, wer gegen ein Gebot oder Verbot der Ver-
       ordnung (EG) Nr. 1006/2008 des Rates vom
       29. September 2008 über die Genehmigung der
       Fischereitätigkeiten von Fischereifahrzeugen der
       Gemeinschaft außerhalb der Gemeinschaftsge-
       wässer und den Zugang von Drittlandschiffen
       zu Gemeinschaftsgewässern, zur Änderung der
       Verordnungen (EWG) Nr. 2847/93 und (EG)
       Nr. 1627/94 und zur Aufhebung der Verordnung
       (EG) Nr. 3317/94 (ABl. L 286 vom 29.10.2008,
       S. 33) verstößt, indem er als Kapitän vorsätzlich
       oder fahrlässig
       1. ohne Fanggenehmigung nach Artikel 18 Ab-
          satz 1 Buchstabe a in Verbindung mit Ab-
          satz 2 eine Fischereitätigkeit ausübt,
       2. ohne Genehmigung nach Artikel 18 Absatz 1
          Buchstabe b eine Anlandung, Umladung im
          Hafen oder Verarbeitung von Fisch vornimmt
          oder

      3. entgegen Artikel 24 Absatz 2 ab dem dort ge-
         nannten Zeitpunkt eine Fischereitätigkeit aus-

         übt“.

   c) Absatz 2 wird wie folgt geändert:
      aa) Im Einleitungssatz werden die Wörter „Ver-
          ordnung (EG) Nr. 40/2008 des Rates vom
          16. Januar 2008 zur Festsetzung der Fang-
          möglichkeiten und begleitenden Fangbedin-
          gungen für bestimmte Fischbestände und
          Bestandsgruppen in den Gemeinschaftsge-
          wässern sowie für Gemeinschaftsschiffe in
          Gewässern mit Fangbeschränkungen (2008)
          (ABl. EU Nr. L 19 S. 1)“ ersetzt durch die An-
          gabe „Verordnung (EG) Nr. 43/2009“.

      bb) In den Nummern 1, 2, 3, 4 und 5 werden je-
          weils die Wörter „Artikel 83 in Verbindung mit
          Anhang XIII“ ersetzt durch die Wörter „Arti-
          kel 94 in Verbindung mit Anhang XV“.
11. In § 15b werden nach den Wörtern „Verordnung
    (EG) Nr. 1035/2001 des Rates vom 22. Mai 2001
    zur Einführung einer Fangdokumentationsregelung
    für Dissostichus spp. (ABl. EG Nr. L 145 S. 1)“ ein
    Komma und die Wörter „die zuletzt durch die Ver-
    ordnung (EG) Nr. 1368/2006 vom 27. Juni 2006
    (ABl. L 253 vom 16.9.2006, S. 1) geändert worden
    ist,“ eingefügt.
12. Nach § 15b wird folgender § 15c eingefügt:

                          „§ 15c

             Durchsetzung von Bestimmungen
           über die Genehmigung von Fischerei-
    tätigkeiten außerhalb der Gemeinschaftsgewässer

      Ordnungswidrig im Sinne des § 9 Absatz 1 Num-
   mer 5 des Seefischereigesetzes handelt, wer gegen
   ein Gebot oder Verbot der Verordnung (EG)
   Nr. 1006/2008 verstößt, indem er als Kapitän vor-
   sätzlich oder fahrlässig
   1. ohne Fanggenehmigung nach Artikel 3 Fisch-
      fang außerhalb der Gemeinschaftsgewässer be-
      treibt oder
   2. entgegen Artikel 13 Unterabsatz 1 Satz 1 oder
      Unterabsatz 2 der zuständigen Behörde des
      Flaggenmitgliedsstaats eine dort genannte An-
      gabe nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder
      nicht rechtzeitig übermittelt.“
13. § 16 wird wie folgt geändert:
   a) Im Einleitungssatz wird die Angabe „Verordnung
      (EG) Nr. 40/2008“ ersetzt durch die Angabe „Ver-
      ordnung (EG) Nr. 43/2009“.

   b) Die Nummern 1 bis 6 werden wie folgt gefasst:
      „1. entgegen Artikel 8 Absatz 1 Buchstabe a in
          Verbindung mit Anhang IIA Nummer 10.1
          Satz 1 die dort genannte Mitteilung nicht,
          nicht richtig oder nicht rechtzeitig macht,
      2. entgegen Artikel 8 Absatz 1 Buchstabe a in
         Verbindung mit Anhang IIA Nummer 10.1
         Satz 2 in einem dort genannten Gebiet mit
         dem dort genannten Fanggerät fischt,
      3. entgegen Artikel 8 Absatz 1 Buchstabe a in
         Verbindung mit Anhang IIA Nummer 10.2
         Satz 1 ohne Zustimmung des Flaggenmit-
BGBl. 2009, Seite 3587 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 3587
      gliedstaats mehr als ein Fanggerät verwen-
      det,
  4. entgegen Artikel 8 Absatz 1 Buchstabe a in
     Verbindung mit Anhang IIA Nummer 12.2
     ohne spezielle Fangerlaubnis in einem dort
     genannten Gebiet Fischfang betreibt,
  5. entgegen Artikel 8 Absatz 1 Buchstabe a in
     Verbindung mit Anhang IIA Nummer 12.3
     nicht im Hafen oder außerhalb eines dort ge-
     nannten Gebietes bleibt,
  6. entgegen Artikel 8 Absatz 1 Buchstabe b in
     Verbindung mit Anhang IIB Nummer 4.1 ohne

     spezielle Fangerlaubnis in einem dort ge-

     nannten Gebiet Fischfang betreibt,“.

c) Die Nummern 7 bis 9 werden aufgehoben.
d) Die bisherige Nummer 9a wird die neue Num-
   mer 7; in ihr wird das Wort „Anhang IIb“ durch

   das Wort „Anhang IIB“ ersetzt.

e) Nach der neuen Nummer 7 wird folgende Num-
   mer 8 eingefügt:
  „8. entgegen Artikel 8 Absatz 1 Buchstabe b in
      Verbindung mit Anhang IIB Nummer 8.3
      Satz 2 in dem dort genannten Zeitraum

      Fanggerät oder Fisch an Bord hat,“.

f) Die bisherige Nummer 9b wird die neue Num-

   mer 9; in ihr wird das Wort „Anhang IIb“ durch

   das Wort „Anhang IIB“ ersetzt.

g) Nach der neuen Nummer 9 wird folgende Num-
   mer 10 eingefügt:
  „10. entgegen Artikel 8 Absatz 1 Buchstabe b in
       Verbindung mit Anhang IIB Nummer 11.2
       auf See Fisch auf andere Schiffe umlädt,“.

h) Die bisherige Nummer 10 wird die neue Num-
   mer 11; in ihr werden die Wörter „Anhang IIb
   Nr. 14.1“ durch die Wörter „Anhang IIB Num-
   mer 14“ ersetzt.

i) Nach der neuen Nummer 11 wird folgende Num-
   mer 12 eingefügt:

  „12. entgegen Artikel 8 Absatz 1 Buchstabe b in
       Verbindung mit Anhang IIB Nummer 14
       Satz 2 in dem dort genannten Gebiet mit
       dem dort genannten Fanggerät fischt,“.

k) Die bisherigen Nummern 11 und 12 werden die
   neuen Nummern 13 und 14; in ihnen wird jeweils
   das Wort „Anhang IIb“ durch das Wort „An-
   hang IIB“ ersetzt.

l) Nach der neuen Nummer 14 wird folgende Num-
   mer 15 eingefügt:
  „15. entgegen Artikel 8 Absatz 1 Buchstabe c in
       Verbindung mit Anhang IIC Nummer 4.1
       ohne spezielle Fangerlaubnis in dem dort
       genannten Gebiet Fischfang betreibt,“.

m) Die bisherige Nummer 13 wird die neue Num-
   mer 16; in ihr wird das Wort „Anhang IIc“ durch
   das Wort „Anhang IIC“ ersetzt.
n) Nach der neuen Nummer 16 wird folgende Num-
   mer 17 eingefügt:
  „17. entgegen Artikel 8 Absatz 1 Buchstabe c in
       Verbindung mit Anhang IIC Nummer 8.3

           nicht im Hafen oder außerhalb eines dort
           genannten Gebietes bleibt,“.
   o) Die bisherige Nummer 14 wird die neue Num-
      mer 18; in ihr wird das Wort „Anhang IIc“ durch
      das Wort „Anhang IIC“ ersetzt.
   p) Nach der neuen Nummer 18 wird folgende Num-
      mer 19 eingefügt:
      „19. entgegen Artikel 8 Absatz 1 Buchstabe c in
           Verbindung mit Anhang IIC Nummer 13
           Satz 2 in dem dort genannten Gebiet mit
           dem dort genannten Fanggerät fischt,“.

   q) Die bisherigen Nummern 15 bis 17 werden die

      neuen Nummern 20 bis 22; in ihnen wird jeweils

      das Wort „Anhang IIc“ durch das Wort „An-
      hang IIC“ ersetzt
   r) Folgende Nummer 23 wird angefügt:

      „23. entgegen Artikel 8 Absatz 1 Buchstabe d in

           Verbindung mit Anhang IID Nummer 8 in
           dem dort genannten Zeitraum mit dort ge-
           nanntem Fanggerät kommerzielle Fischerei
           betreibt.“
14. § 17 wird wie folgt geändert:

   a) Absatz 1 wird wie folgt geändert:

      aa) Im Einleitungssatz werden die Wörter „Ver-

          ordnung (EG) Nr. 2015/2006 des Rates vom

          19. Dezember 2006 zur Festsetzung der

          Fangmöglichkeit von Fischereifahrzeugen
          der Gemeinschaft für bestimmte Bestände
          von Tiefseearten (2007 und 2008) (ABl. EU
          Nr. L 384 S. 28)“ ersetzt durch die Wörter
          „Verordnung (EG) Nr. 1359/2008 des Rates
          vom 28. November 2008 zur Festsetzung
          der Fangmöglichkeiten von Fischereifahr-
          zeugen der Gemeinschaft für bestimmte Be-
          stände von Tiefseearten (2009 und 2010)
          (ABl. L 352 vom 31.12.2008, S. 1)“.

      bb) Die Nummern 1 und 2 werden durch fol-
          gende Nummern 1 bis 3 ersetzt:

          „1. entgegen Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 dort
              genannte Fische an Bord behält oder an-
              landet,

          2. entgegen Artikel 7 Absatz 1 Satz 1 in ei-
             nem dort genannten Gebiet Granat-
             barsch fischt oder

          3. entgegen Artikel 7 Absatz 2 Granat-
             barsch an Bord behält, umlädt oder an-
             landet“.

   b) Folgender Absatz 3 wird angefügt:
        „(3) Ordnungswidrig im Sinne des § 9 Ab-
      satz 1 Nummer 5 des Seefischereigesetzes
      handelt, wer gegen ein Gebot oder Verbot der
      Verordnung (EG) Nr. 734/2008 des Rates vom
      15. Juli 2008 zum Schutz empfindlicher Tief-
      seeökosysteme vor den schädlichen Auswirkun-
      gen von Grundfanggeräten (ABl. L 201 vom
      30.7.2008, S. 8) verstößt, indem er vorsätzlich
      oder fahrlässig
      1. ohne spezielle Fangerlaubnis nach Artikel 3
         Absatz 1 eine dort genannte Fischereitätigkeit
         ausführt,
BGBl. 2009, Seite 3588 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 3588
       2. als Kapitän entgegen Artikel 5 Absatz 2 Satz 1
          die dort genannte Mitteilung an die zuständi-

          gen Behörden nicht, nicht richtig, nicht voll-
          ständig oder nicht rechtzeitig macht,

       3. als Kapitän entgegen Artikel 7 Absatz 1 Satz 1
          die Fischereitätigkeit nicht oder nicht recht-
          zeitig einstellt,

       4. entgegen Artikel 7 Absatz 1 Satz 2 die

          Fischereitätigkeit in einer geringeren als der

          dort genannten Entfernung wieder aufnimmt,

       5. als Kapitän entgegen Artikel 7 Absatz 3 die
          dort genannte Mitteilung nicht, nicht richtig,
          nicht vollständig oder nicht rechtzeitig macht,

       6. entgegen Artikel 9 Absatz 1 eine dort ge-
          nannte Mitteilung nicht, nicht richtig, nicht
          vollständig oder nicht rechtzeitig macht oder

       7. als Kapitän entgegen Artikel 9 Absatz 2 den
          Hafen wieder verlässt.“
15. § 18 wird wie folgt gefasst:

                           „§ 18
                    Maßnahmen zur
             Wiederauffüllung von Beständen

      Ordnungswidrig im Sinne des § 9 Absatz 1
   Nummer 5 des Seefischereigesetzes handelt, wer
   gegen ein Gebot oder Verbot der Verordnung (EG)
   Nr. 1342/2008 des Rates vom 18. Dezember 2008
   zur Festlegung eines langfristigen Plans für die
   Kabeljaubestände und die Fischereien, die diese
   Bestände befischen, sowie zur Aufhebung der
   Verordnung (EG) Nr. 423/2004 (ABl. L 348 vom
   24.12.2008, S. 20) verstößt, indem er vorsätzlich
   oder fahrlässig
   1. entgegen Artikel 20 Absatz 1 Satz 1 nicht dafür
      sorgt, dass die dort genannten Kabeljaumengen
      gewogen werden,
   2. entgegen Artikel 22 in einem dort genannten
      geographischen Gebiet Kabeljau umlädt,

   3. entgegen Artikel 24 Absatz 1 oder Absatz 3 eine
      Mitteilung oder eine Meldung nicht, nicht richtig,
      nicht vollständig oder nicht rechtzeitig macht,

   4. entgegen Artikel 25 Absatz 1 nicht dafür Sorge
      trägt, dass die Anlandung nur in bezeichneten
      Häfen erfolgt,

   5. entgegen Artikel 27 Satz 1 Kabeljau gemischt
      mit einer anderen Art mariner Lebewesen aufbe-
      wahrt oder

   6. als Kapitän entgegen Artikel 27 Satz 2 ein Be-

      hältnis mit Kabeljau unter Deck nicht oder nicht

      richtig verstaut.“

16. § 19 wird wie folgt geändert:

   Im Eingangssatz werden nach den Wörtern „Ver-
   ordnung (EG) Nr. 812/2004 des Rates vom 21. April
   2004 zur Festlegung von Maßnahmen gegen Wal-

   beifänge in der Fischerei und zur Änderung der Ver-

   ordnung (EG) Nr. 88/98 (ABl. EU Nr. L 185 S. 4)“ ein

   Komma und die Wörter „die durch die Verordnung
   (EG) Nr. 809/2007 vom 28. Juni 2007 (ABl. L 182
   vom 12.7.2007, S. 1) geändert worden ist,“ einge-
   fügt.

17. Nach § 19 werden folgende §§ 20 und 21 eingefügt:

                           „§ 20

           Durchsetzung von Bestimmungen
       über die Kontrolle von Fischereifahrzeugen

      Ordnungswidrig im Sinne des § 9 Absatz 1
   Nummer 5 des Seefischereigesetzes handelt, wer
   gegen ein Gebot oder Verbot der Verordnung (EWG)

   Nr. 1382/87 der Kommission vom 20. Mai 1987 zur

   Festlegung der Einzelheiten für die Kontrolle von

   Fischereifahrzeugen (ABl. L 132 vom 21.5.1987,
   S. 11) verstößt, indem er vorsätzlich oder fahrlässig

   1. entgegen Artikel 3 Absatz 2 in Verbindung mit
      Anhang II Nummer 10 das Anbringen der Lot-
      senleiter oder das An- oder Vonbordgehen eines
      Inspektors nicht überwacht oder

   2. entgegen Artikel 3 Absatz 3 Fernmeldegerät
      oder Fernmeldepersonal nicht oder nicht recht-
      zeitig zur Verfügung stellt.

                           § 21

            Durchsetzung von Bestimmungen
          für die Fischerei im Regelungsbereich
       des Übereinkommens über die Erhaltung der
    lebenden Meeresschätze der Antarktis (CCAMLR)

      Ordnungswidrig im Sinne des § 9 Absatz 1 Num-
   mer 5 des Seefischereigesetzes handelt, wer gegen
   ein Gebot oder Verbot der Verordnung (EG) Nr. 43/
   2009 verstößt, indem er vorsätzlich oder fahrlässig
    1. entgegen Artikel 40 Absatz 1 eine gezielte
       Fischerei auf eine dort genannte Art in einem
       dort genannten Gebiet während eines dort ge-
       nannten Zeitraums ausübt,
    2. als Kapitän entgegen Artikel 45 Satz 1 in Ver-
       bindung mit Satz 2 Buchstabe a, Buchstabe b
       Satz 1 oder Buchstabe c das dort bezeichnete
       Forschungsprogramm nicht oder nicht richtig
       durchführt,

    3. als Kapitän entgegen Artikel 46 Absatz 1 Satz 1
       in Verbindung mit Satz 2 oder Absatz 2 das dort
       bezeichnete Datenerhebungsprogramm nicht
       oder nicht richtig durchführt,

    4. entgegen Artikel 47 Absatz 1 erster Halbsatz
       Fische der dort genannten Art nicht markiert
       oder nicht oder nicht rechtzeitig wieder frei-
       lässt,

    5. entgegen Artikel 47 Absatz 2 erster Halbsatz in
       Verbindung mit Satz 2 in dem dort genannten

       Zeitraum Fische der dort genannten Art nicht

       oder nicht richtig markiert oder nicht, nicht rich-

       tig oder nicht rechtzeitig wieder freilässt,

    6. als Kapitän entgegen Artikel 48 Absatz 1 nicht
       mindestens zwei wissenschaftliche Beobachter
       an Bord nimmt,

    7. als Kapitän entgegen Artikel 50 Absatz 4 nicht

       mindestens einen wissenschaftlichen Beobach-

       ter an Bord nimmt,

    8. als Kapitän entgegen Artikel 51 Absatz 3 ein
       anderes als die dort genannten Schleppnetze
       verwendet,
BGBl. 2009, Seite 3589 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 3589
     9. entgegen Artikel 54 Absatz 2 nach dem jeweils
        genannten Zeitpunkt weitere Langleinen setzt
        oder
   10. als Kapitän entgegen Artikel 54 Absatz 3 das
       Fanggebiet nicht oder nicht rechtzeitig ver-
       lässt.“

                       Artikel 2
                 Weitere Änderung

        der Seefischerei-Bußgeldverordnung

   § 15a Absatz 1 der Seefischerei-Bußgeldverordnung
vom 16. Juni 1998 (BGBl. I S. 1355), die zuletzt durch
Artikel 1 dieser Verordnung geändert worden ist, wird
aufgehoben.

                                  Bonn, den 9. Oktober 2009

                             Artikel 3
                 Neubekanntmachung
          der Seefischerei-Bußgeldverordnung
   Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirt-
schaft und Verbraucherschutz kann den Wortlaut der
Seefischerei-Bußgeldverordnung in der vom Inkrafttre-
ten dieser Verordnung an geltenden Fassung im Bun-
desgesetzblatt bekannt machen.

                             Artikel 4

                          Inkrafttreten

1. Diese Verordnung tritt mit Ausnahme des Artikels 2
   am Tag nach der Verkündung in Kraft.
2. Artikel 2 tritt am 1. Januar 2010 in Kraft.
                                                Die Bundesministerin
                    f ü r E r n ä h r u n g , L a n d w i r t
                                                         Ilse
s c h a f t u n d Ve r b r a u c h e r s c h u t z
Aigner

Herkunft dieses Textes

Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2009 I S. 3582. Gesetze, Verordnungen und amtliche Bekanntmachungen sind amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG) und genießen keinen Urheberrechtsschutz. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).

Ableitung: issue-pdf-decol · Prüfwert des Textes e0c9bdf54ff30f57….