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Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 2009, S. 3582
BGBl. 2009 I S. 3582 · 38.059 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.
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Achtzehnte Verordnung
zur Änderung der Seefischerei-Bußgeldverordnung
Vom 9. Oktober 2009
Aufgrund des § 9 Absatz 4 des Seefischereigesetzes
in der Fassung der Bekanntmachung vom 6. Juli 1998
(BGBl. I S. 1791), der zuletzt durch Artikel 217 der Ver-
ordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2407) geän-
dert worden ist, verordnet das Bundesministerium für
Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz:
Artikel 1
Änderung der
Seefischerei-Bußgeldverordnung
Die Seefischerei-Bußgeldverordnung vom 16. Juni
1998 (BGBl. I S. 1355), die zuletzt durch die Verordnung
vom 8. Mai 2008 (BGBl. I S. 819) geändert worden ist,
wird wie folgt geändert:
1. § 1 wird wie folgt geändert:
a) Absatz 1 wird wie folgt geändert:
aa) Im einleitenden Satz werden die Wörter
„geändert durch die Verordnung (EG)
Nr. 1239/98 des Rates vom 8. Juni 1998
(ABl. EG Nr. L 171 S. 1)“ ersetzt durch die
Wörter „die zuletzt durch die Verordnung
(EG) Nr. 809/2007 vom 28. Juni 2007
(ABl. L 182 vom 12.7.2007, S. 1) geändert
worden ist“.
bb) In Nummer 1 wird die Angabe „Artikel 11“
durch die Wörter „Artikel 11 Absatz 2“ und
das Wort „Menge“ durch das Wort „Länge“
ersetzt.
cc) Die Nummern 2 und 3 werden wie folgt ge-
fasst:
„2. entgegen Artikel 11a Absatz 1 ein dort
bezeichnetes Treibnetz an Bord hat oder
zum Fischen verwendet oder
3. entgegen Artikel 11a Absatz 2 dort be-
zeichnete Arten anlandet.“
dd) Die Nummern 4 und 5 werden aufgehoben.
b) Absatz 2 wird wie folgt geändert:
aa) Im Einleitungssatz werden die Wörter „zu-
letzt geändert durch die Verordnung (EG)
Nr. 1568/2005 des Rates vom 20. September
2005 (ABl. EU Nr. L 252 S. 2)“ ersetzt durch
die Wörter „die zuletzt durch die Verordnung
(EG) Nr. 2166/2005 vom 20. Dezember 2005
(ABl. L 345 vom 28.12.2005, S. 5) geändert
worden ist“.
bb) Nach Nummer 24a wird folgende Num-
mer 24b eingefügt:
„24b. entgegen Artikel 29b Absatz 1 zu den
dort angegebenen Sperrzeiten in den
dort bezeichneten Gebieten mit einem
dort genannten Fanggerät fischt,“.
c) Absatz 6 wird wie folgt geändert:
aa) In Nummer 6 wird am Ende das Wort „oder“
durch ein Komma ersetzt.
bb) In Nummer 7 wird am Ende der Punkt durch
das Wort „oder“ ersetzt.
cc) Folgende Nummer 8 wird angefügt:
„8. entgegen Artikel 6 Absatz 1 oder Absatz 2
Baumkurren mit Maschen im dort ge-
nannten Öffnungsbereich außerhalb der
dort genannten Zeiten oder außerhalb
des dort genannten Gebiets zu Wasser
lässt oder einsetzt“.
2. § 2 wird wie folgt geändert:
a) Absatz 1 wird wie folgt geändert:
aa) Der Einleitungssatz wird wie folgt gefasst:
„(1) Ordnungswidrig im Sinne des § 9 Ab-
satz 1 Nummer 5 des Seefischereigesetzes

handelt, wer gegen ein Gebot oder Verbot
der Verordnung (EWG) Nr. 2847/93 des
Rates vom 12. Oktober 1993 zur Einführung
einer Kontrollregelung für die gemeinsame
Fischereipolitik (ABl. L 261 vom 20.10.1993,
S. 1), die zuletzt durch die Verordnung (EG)
Nr. 1006/2008 vom 29. September 2008
(ABl. L 286 vom 29.10.2008, S. 33) geändert
worden ist, verstößt, indem er als Kapitän
vorsätzlich oder fahrlässig“.
bb) In Nummer 2 werden die Wörter „in Verbin-
dung mit Artikel 19 Abs. 1 der Verordnung
(EG) Nr. 1386/2007“ ersetzt durch die Wörter
„ , auch in Verbindung mit Artikel 19 Absatz 1
der Verordnung (EG) Nr. 1386/2007 des Ra-
tes vom 22. Oktober 2007 mit Bestandser-
haltungs- und Kontrollmaßnahmen für den
Regelungsbereich der Organisation für die
Fischerei im Nordwestatlantik (ABl. L 318
vom 5.12.2007, S. 1), die durch die Verord-
nung (EG) Nr. 538/2008 vom 29. Mai 2008
(ABl. L 157 vom 17.6.2008, S. 1) geändert
worden ist,“.
cc) In Nummer 4 werden die Wörter „in Verbin-
dung mit Artikel 19 Abs. 1 der Verordnung
(EG) Nr. 1386/2007 des Rates vom 22. Okto-
ber 2007 mit Bestandserhaltungs- und Kon-
trollmaßnahmen für den Regelungsbereich
der Organisation für die Fischerei im Nord-
westatlantik (ABl. EU Nr. L 318 S. 1)“ ersetzt
durch die Angabe „ , auch in Verbindung mit
Artikel 19 Absatz 1 der Verordnung (EG)
Nr. 1386/2007,“.
b) In Absatz 3 werden die Wörter „zuletzt geändert
durch die Verordnung (EG) Nr. 1965/2001 der
Kommission vom 8. Oktober 2001 (ABl. EG
Nr. L 268 S. 23)“ ersetzt durch die Wörter „die
zuletzt durch die Verordnung (EG) Nr. 1804/2005
vom 3. November 2005 (ABl. L 290 vom
4.11.2005, S. 10) geändert worden ist“.
c) In Absatz 6 werden die Wörter „Verordnung (EG)
Nr. 1566/2007 der Kommission vom 21. Dezem-
ber 2007 mit den Durchführungsbestimmungen
zur Verordnung (EG) Nr. 1966/2006 des Rates
über die elektronische Erfassung und Übermitt-
lung von Daten über Fangtätigkeiten und die
Fernerkundung (ABl. EU Nr. L 340 S. 46)“ ersetzt
durch die Wörter „Verordnung (EG) Nr. 1077/
2008 der Kommission vom 3. November 2008
mit Durchführungsbestimmungen zur Verord-
nung (EG) Nr. 1966/2006 des Rates über die
elektronische Erfassung und Übermittlung von
Daten über Fangtätigkeiten und die Fernerkun-
dung und zur Aufhebung der Verordnung (EG)
Nr. 1566/2007 (ABl. L 295 vom 4.11.2008, S. 3)“.
3. In § 4 werden die Wörter „zuletzt geändert durch
die Verordnung (EWG) Nr. 2122/89 der Kommission
vom 14. Juli 1989 (ABl. EG Nr. L 203 S. 21)“ ersetzt
durch die Wörter „die zuletzt durch die Verordnung
(EG) Nr. 146/2007 vom 15. Februar 2007 (ABl. L 46
vom 16.2.2007, S. 9) geändert worden ist“.
4. § 5 wird wie folgt geändert:
a) Im Einleitungssatz werden nach den Wörtern
„Verordnung (EG) Nr. 1434/98 des Rates vom
29. Juni 1998 über die zulässige Anlandung
von Hering zu industriellen Zwecken ohne Be-
stimmung für den unmittelbaren menschlichen
Verzehr (ABl. EG Nr. L 191 S. 10)“ ein Komma
und die Wörter „die durch die Verordnung
(EG) Nr. 2187/2005 vom 21. Dezember 2005
(ABl. L 349 vom 31.12.2005, S. 1) geändert wor-
den ist,“ eingefügt.
b) In Nummer 1 werden die Wörter „Abs. 1, 2
oder 3“ gestrichen.
5. § 7 wird wie folgt geändert:
a) Der bisherige Wortlaut wird der neue Absatz 1.
b) Der neue Absatz 1 wird wie folgt geändert:
aa) Nummer 7 wird wie folgt gefasst:
„7. als Kapitän entgegen Artikel 7 Absatz 4
ein Netz mit einer geringeren als der dort
genannten Mindestmaschenöffnung ver-
wendet,“.
bb) Nummer 13 wird wie folgt gefasst:
„13. entgegen Artikel 12 Absatz 1 in einem
dort genannten Gebiet Fischfang mit
Grundfanggeräten ausübt,“.
cc) Nach Nummer 13 wird folgende Nummer 13a
eingefügt:
„13a. entgegen Artikel 12 Absatz 2 in dem
dort genannten Gebiet eine Fischerei-
tätigkeit ausübt, bei der das Fanggerät
Bodenberührung hat,“.
dd) Nach Nummer 19 wird folgende Nummer 19a
eingefügt:
„19a. entgegen Artikel 19 Absatz 5 Satz 2
nicht gewährleistet, dass eine Kopie
der dort genannten Beglaubigung an
Bord mitgeführt wird,“.
c) Folgender Absatz 2 wird angefügt:
„(2) Ordnungswidrig im Sinne des § 9 Ab-
satz 1 Nummer 5 des Seefischereigesetzes han-
delt, wer vorsätzlich oder fahrlässig entgegen
Artikel 32 Absatz 1 in Verbindung mit Absatz 2
der Verordnung (EG) Nr. 43/2009 des Rates vom
16. Januar 2009 zur Festsetzung der Fangmög-
lichkeiten und begleitenden Fangbedingungen
für bestimmte Fischbestände und Bestands-
gruppen in den Gemeinschaftsgewässern sowie
für Gemeinschaftsschiffe in Gewässern mit
Fangbeschränkungen (2009) (ABl. L 22 vom
26.1.2009, S. 1) eine dort genannte Fangmel-
dung den zuständigen Behörden des Flaggen-
mitgliedsstaats nicht, nicht richtig, nicht voll-
ständig, nicht in der vorgeschriebenen Weise
oder nicht rechtzeitig übermittelt.“
6. § 11 wird wie folgt geändert:
a) Absatz 1 wird wie folgt gefasst:
„(1) Ordnungswidrig im Sinne des § 9 Ab-
satz 1 Nummer 5 des Seefischereigesetzes han-
delt, wer gegen ein Gebot oder Verbot der Ver-
ordnung (EG) Nr. 43/2009 verstößt, indem er als
Kapitän vorsätzlich oder fahrlässig

1. entgegen Artikel 6 eine dort genannte Fisch-
art fängt, an Bord behält, umlädt oder anlan-
det,
2. entgegen Artikel 9 Absatz 1 einen Fang aus
Beständen, für die Fangbeschränkungen
festgesetzt worden sind, an Bord behält
oder anlandet,
3. entgegen Artikel 10 Absatz 2 einen unsortier-
ten, mit Hering vermengten Fang anlandet,
4. entgegen Artikel 10 Absatz 4 einen unsortier-
ten Fang aus einem dort genannten Gebiet
in einem anderen als den dort genannten
Häfen anlandet,
5. entgegen Artikel 11 Satz 1 in dem dort ge-
nannten Gebiet fischt,
6. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
Verbindung mit Anhang III Teil A Nummer 1,
Hering anlandet oder an Bord behält,
7. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
Verbindung mit Anhang III Teil A Nummer 3.2
Buchstabe e, eine oder mehrere Scheuch-
ketten vor dem Grundtau befestigt,
8. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
Verbindung mit Anhang III Teil A Nummer 4.1,
Sandaal, der in einem dort genannten Gebiet
gefangen wurde, anlandet oder an Bord be-
hält,
9. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
Verbindung mit Anhang III Teil A Nummer 5
Satz 1, Nummer 6.1 Ziffer i oder Nummer 6.2
Satz 1, in einem dort genannten Gebiet
Fischfang betreibt,
10. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
Verbindung mit Anhang III Teil A Num-
mer 5b.1, eine dort genannte Art nicht an
Bord bringt oder nicht anlandet,
11. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
Verbindung mit Anhang III Teil A Nummer 6.1
Ziffer ii, nicht dafür sorgt, dass Fanggerät auf
die dort genannte Weise festgezurrt und ver-
staut ist,
12. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
Verbindung mit Anhang III Teil A Nummer 7.2
oder Nummer 7.3, eine dort genannte An-
gabe nicht, nicht richtig, nicht vollständig
oder nicht rechtzeitig im Logbuch vermerkt,
13. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
Verbindung mit Anhang III Teil A Nummer 7.4
Satz 1, in einem der dort genannten Gebiete
mehr als die dort genannte Menge Blauleng
an Bord behält,
14. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
Verbindung mit Anhang III Teil A Nummer 7.4
Satz 2 Buchstabe a, b oder Buchstabe c, bei
Erreichen der dort genannten Fangmenge
nicht oder nicht rechtzeitig die Fangtätigkeit
einstellt, das dort genannte Gebiet nicht
oder nicht rechtzeitig verlässt, in das dort
genannte Gebiet wieder einfährt, ohne zuvor
die Fänge angelandet zu haben, oder Blau-
leng in das Meer zurückwirft,
15. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
Verbindung mit Anhang III Teil A Nummer 9.3,
in einem der dort genannten Gebiete ein dort
genanntes Netz ausbringt,
16. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
Verbindung mit Anhang III Teil A Nummer 9.6,
ohne eine spezielle Fangerlaubnis für Stell-
netze ein Kiemen- oder Verwickelnetz ein-
setzt,
17. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
Verbindung mit Anhang III Teil A Nummer 9.7
Unterabsatz 1, eine dort genannte Angabe
nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder
nicht rechtzeitig im Logbuch erfasst,
18. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
Verbindung mit Anhang III Teil A Nummer 9.9,
eine dort genannte Angabe nicht, nicht rich-
tig oder nicht vollständig ins Logbuch ein-
trägt,
19. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
Verbindung mit Anhang III Teil A Num-
mer 9.10, in einem anderen als dem dort ge-
nannten Hafen anlandet,
20. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
Verbindung mit Anhang III Teil A Num-
mer 14.2, mehr als die dort genannte Menge
fängt, an Bord behält, umlädt oder anlandet,
21. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
Verbindung mit Anhang III Teil A Num-
mer 15.1 oder Nummer 15.2, in einem dort
genannten Gebiet mit einem dort genannten
Netz oder Fanggerät fischt,
22. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
Verbindung mit Anhang III Teil A Num-
mer 15.4 Satz 1, über die Absicht zur Ein-
fahrt in ein dort genanntes Gebiet eine Mel-
dung nicht, nicht richtig oder nicht rechtzei-
tig macht,
23. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
Verbindung mit Anhang III Teil A Num-
mer 15.8, in der dort genannten Fischerei
ein anderes als ein dort genanntes Netz an
Bord mitführt oder zum Fang einsetzt,
24. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
Verbindung mit Anhang III Teil A Num-
mer 15.9 Satz 1, in einem dort genannten
Gebiet mit dort genanntem Fanggerät fischt,
25. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
Verbindung mit Anhang III Teil B Nummer 19
Unterabsatz 1 oder Unterabsatz 2, in einem
dort genannten Gebiet eine dort genannte
Fischart an Bord behält oder einen Fang
nicht oder nicht rechtzeitig wieder aussetzt
oder nicht oder nicht rechtzeitig freisetzt,
26. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
Verbindung mit Anhang III Teil C Nummer 20
Satz 2, dort genannten Tintenfisch nicht
oder nicht rechtzeitig ins Meer zurückwirft,
27. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
Verbindung mit Anhang III Teil D Num-
mer 21.1 oder Nummer 21.4, eine dort ge-

nannte Fischart in einem dort genannten Ge-
biet zu einer dort angegebenen Zeit fischt,
28. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
Verbindung mit Anhang III Teil D Num-
mer 21.3 Satz 1, eine dort genannte Fischart
nicht an Bord behält oder nicht anlandet,
29. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
Verbindung mit Anhang III Teil E Nummer 22
Satz 1, in der dort genannten Fischerei ein
dort genanntes Lebewesen nicht oder nicht
rechtzeitig aussetzt,
30. einer Vorschrift des Artikels 13 oder Arti-
kels 19, jeweils in Verbindung mit Anhang III
Teil E Nummer 23 Buchstabe a bis c oder
Buchstabe d, über Sondermaßnahmen für
Meeresschildkröten zuwiderhandelt,
31. einer Vorschrift des Artikels 13 oder Arti-
kels 19, jeweils in Verbindung mit Anhang III
Teil F Nummer 24 Buchstabe a oder Buch-
stabe c, über Sondermaßnahmen für den
Rotbarschfang zuwiderhandelt,
32. entgegen Artikel 13 oder Artikel 19, jeweils in
Verbindung mit Anhang III Anlage 2 Buch-
stabe a Satz 3, ein dort genanntes Schlepp-
netz verwendet,
33. entgegen Artikel 29 Absatz 1 in dem dort ge-
nannten Gebiet mit einem dort genannten
Fanggerät Fischfang betreibt,
34. entgegen Artikel 33 Absatz 1 in das dort ge-
nannte Gebiet einläuft,
35. entgegen Artikel 33 Absatz 2 bei Überschrei-
tung der dort genannten Menge an Fisch die
dort genannten Daten nicht, nicht richtig,
nicht in der vorgeschriebenen Weise oder
nicht rechtzeitig übermittelt,
36. ohne Genehmigung nach Artikel 59 Absatz 1
Satz 1 eine Umladung in einem der dort ge-
nannten Häfen vornimmt,
37. entgegen Artikel 59 Absatz 3 bei der Umla-
dung eine Mitteilung der dort genannten Da-
ten nicht, nicht richtig oder nicht rechtzeitig
macht,
38. entgegen Artikel 59 Absatz 3, 4, 5 oder Ab-
satz 6 eine dort genannte Erklärung oder An-
gabe nicht, nicht richtig oder nicht rechtzei-
tig übermittelt,
39. entgegen Artikel 60 in einem dort genannten
Gebiet eine dort genannte Art befischt,
40. entgegen Artikel 61 Absatz 1 den Fischfang
vor dem dort genannten Zeitpunkt wieder
aufnimmt,
41. entgegen Artikel 63 Absatz 1 Buchstabe a
oder Buchstabe b in dem dort genannten
Gebiet eine dort genannte Vogelscheuchen-
leine nicht einsetzt,
42. entgegen Artikel 63 Absatz 2 eine Langleine
zu einem anderen als dort genannten Zeit-
punkt auslegt oder ein nicht erforderliches
Licht setzt,
43. entgegen Artikel 63 Absatz 3 Satz 1 Fisch-
abfälle über Bord wirft oder
44. entgegen Artikel 69 Absatz 1 in Verbindung
mit Absatz 2, 3 oder Absatz 4 eine dort ge-
nannte Meldung nicht, nicht richtig, nicht
vollständig oder nicht rechtzeitig macht.“
b) Absatz 3 wird wie folgt geändert:
aa) Im Einleitungssatz wird die Angabe „Verord-
nung (EG) Nr. 40/2008“ ersetzt durch die An-
gabe „Verordnung (EG) Nr. 43/2009“.
bb) In Nummer 2 werden die Wörter „Lizenz oder
spezielle Fangerlaubnis“ ersetzt durch das
Wort „Fanggenehmigung“.
cc) In Nummer 3 wird die Angabe „27 Abs. 2“
durch die Angabe „26 Absatz 1“ und am
Ende das Wort „oder“ durch ein Komma er-
setzt.
dd) In Nummer 4 wird die Angabe „27 Abs. 3“
ersetzt durch die Angabe „26 Absatz 2“.
ee) In Nummer 5 werden die Wörter „Artikel 36
erster Unterabsatz“ durch die Wörter „Arti-
kel 35 Unterabsatz 1“ ersetzt.
ff) In Nummer 6 werden die Angabe „Artikel 37“
durch die Angabe „Artikel 36“ und am Ende
der Punkt durch das Wort „oder“ ersetzt.
gg) Folgende Nummer 7 wird angefügt:
„7. ohne Genehmigung nach Artikel 37 Ab-
satz 1 Unterabsatz 2 mit der Anlandung
oder Umladung beginnt.“
c) Absatz 4 wird wie folgt geändert:
aa) Im Einleitungssatz werden die Wörter „Ver-
ordnung (EG) Nr. 1404/2007 des Rates vom
26. November 2007 zur Festsetzung der
Fangmöglichkeiten und begleitenden Fang-
bedingungen für bestimmte Fischbestände
und Bestandsgruppen in der Ostsee (2008)
(ABl. EU Nr. L 312 S. 1)“ ersetzt durch die
Wörter „Verordnung (EG) Nr. 1322/2008 des
Rates vom 28. November 2008 zur Festset-
zung der Fangmöglichkeiten und begleiten-
den Fangbedingungen für bestimmte Fisch-
bestände und Bestandsgruppen in der Ost-
see (2009) (ABl. L 345 vom 23.12.2008,
S. 1)“.
bb) Nach Nummer 1a wird folgende Nummer 2
eingefügt:
„2. entgegen Artikel 6 Absatz 4 mit Sprotte
vermengte Fänge unsortiert anlandet
oder“.
cc) In Nummer 3 wird die Angabe „1.1“ ersetzt
durch die Angabe „1“.
d) In Absatz 6 werden die Wörter „Verordnung (EG)
Nr. 1579/2007 des Rates vom 20. Dezember
2007 zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten
und begleitender Fangbedingungen für be-
stimmte Fischbestände und Bestandsgruppen
im Schwarzen Meer (2008) (ABl. EU Nr. L 346
S. 1)“ ersetzt durch die Wörter „Verordnung (EG)
Nr. 1139/2008 des Rates vom 10. November
2008 zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten
und begleitenden Fangbedingungen für be-
stimmte Fischbestände im Schwarzen Meer
(2009) (ABl. L 308 vom 19.11.2008, S. 3)“.

7. § 12 Absatz 3 wird wie folgt geändert:
a) Nach den Wörtern „Verordnung (EG) Nr. 779/97“
wird die Angabe „(ABl. L 248 vom 22.9.2007,
S. 1)“ eingefügt.
b) Nach Nummer 1 werden folgende Nummern 1a
bis 1c eingefügt:
„1a. entgegen Artikel 9 Absatz 1 in einem dort
genannten Gebiet in dem dort genannten
Zeitraum Fischfang betreibt,
1b. entgegen Artikel 9 Absatz 2 Satz 2 ein an-
deres als die dort genannten Fanggeräte an
Bord behält,
1c. entgegen Artikel 9 Absatz 3 Dorsch an Bord
behält,“.
c) Nach Nummer 4 wird folgende Nummer 4a ein-
gefügt:
„4a. entgegen Artikel 13 Absatz 1 eine dort ge-
nannte Aufwandsmeldung nicht, nicht rich-
tig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig
übermittelt,“.
8. In § 14 werden nach den Wörtern „Verordnung (EG)
Nr. 1627/94 des Rates vom 27. Juni 1994 zur Fest-
legung allgemeiner Bestimmungen über die spe-
ziellen Fangerlaubnisse (ABl. EG Nr. L 171 S. 7)“
ein Komma und die Wörter „die durch die Verord-
nung (EG) Nr. 1006/2008 vom 29. September 2008
(ABl. L 286 vom 29.10.2008, S. 33) geändert wor-
den ist,“ eingefügt.
9. In § 15 werden die Wörter „ein gemeinschaftliches
Fischereifahrzeug einsetzt“ ersetzt durch die Wör-
ter „ein gemeinschaftliches Fischereifahrzeug ein-
setzt, ohne eine gültige Fanglizenz an Bord mitzu-
führen“.
10. § 15a wird wie folgt geändert:
a) In Absatz 1 werden die Nummern 1, 1a, 2 und 3
aufgehoben.
b) Nach Absatz 1 wird folgender Absatz 1a einge-
fügt:
„(1a) Ordnungswidrig im Sinne des § 9 Ab-
satz 1 Nummer 5 des Seefischereigesetzes han-
delt, wer gegen ein Gebot oder Verbot der Ver-
ordnung (EG) Nr. 1006/2008 des Rates vom
29. September 2008 über die Genehmigung der
Fischereitätigkeiten von Fischereifahrzeugen der
Gemeinschaft außerhalb der Gemeinschaftsge-
wässer und den Zugang von Drittlandschiffen
zu Gemeinschaftsgewässern, zur Änderung der
Verordnungen (EWG) Nr. 2847/93 und (EG)
Nr. 1627/94 und zur Aufhebung der Verordnung
(EG) Nr. 3317/94 (ABl. L 286 vom 29.10.2008,
S. 33) verstößt, indem er als Kapitän vorsätzlich
oder fahrlässig
1. ohne Fanggenehmigung nach Artikel 18 Ab-
satz 1 Buchstabe a in Verbindung mit Ab-
satz 2 eine Fischereitätigkeit ausübt,
2. ohne Genehmigung nach Artikel 18 Absatz 1
Buchstabe b eine Anlandung, Umladung im
Hafen oder Verarbeitung von Fisch vornimmt
oder
3. entgegen Artikel 24 Absatz 2 ab dem dort ge-
nannten Zeitpunkt eine Fischereitätigkeit aus-
übt“.
c) Absatz 2 wird wie folgt geändert:
aa) Im Einleitungssatz werden die Wörter „Ver-
ordnung (EG) Nr. 40/2008 des Rates vom
16. Januar 2008 zur Festsetzung der Fang-
möglichkeiten und begleitenden Fangbedin-
gungen für bestimmte Fischbestände und
Bestandsgruppen in den Gemeinschaftsge-
wässern sowie für Gemeinschaftsschiffe in
Gewässern mit Fangbeschränkungen (2008)
(ABl. EU Nr. L 19 S. 1)“ ersetzt durch die An-
gabe „Verordnung (EG) Nr. 43/2009“.
bb) In den Nummern 1, 2, 3, 4 und 5 werden je-
weils die Wörter „Artikel 83 in Verbindung mit
Anhang XIII“ ersetzt durch die Wörter „Arti-
kel 94 in Verbindung mit Anhang XV“.
11. In § 15b werden nach den Wörtern „Verordnung
(EG) Nr. 1035/2001 des Rates vom 22. Mai 2001
zur Einführung einer Fangdokumentationsregelung
für Dissostichus spp. (ABl. EG Nr. L 145 S. 1)“ ein
Komma und die Wörter „die zuletzt durch die Ver-
ordnung (EG) Nr. 1368/2006 vom 27. Juni 2006
(ABl. L 253 vom 16.9.2006, S. 1) geändert worden
ist,“ eingefügt.
12. Nach § 15b wird folgender § 15c eingefügt:
„§ 15c
Durchsetzung von Bestimmungen
über die Genehmigung von Fischerei-
tätigkeiten außerhalb der Gemeinschaftsgewässer
Ordnungswidrig im Sinne des § 9 Absatz 1 Num-
mer 5 des Seefischereigesetzes handelt, wer gegen
ein Gebot oder Verbot der Verordnung (EG)
Nr. 1006/2008 verstößt, indem er als Kapitän vor-
sätzlich oder fahrlässig
1. ohne Fanggenehmigung nach Artikel 3 Fisch-
fang außerhalb der Gemeinschaftsgewässer be-
treibt oder
2. entgegen Artikel 13 Unterabsatz 1 Satz 1 oder
Unterabsatz 2 der zuständigen Behörde des
Flaggenmitgliedsstaats eine dort genannte An-
gabe nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder
nicht rechtzeitig übermittelt.“
13. § 16 wird wie folgt geändert:
a) Im Einleitungssatz wird die Angabe „Verordnung
(EG) Nr. 40/2008“ ersetzt durch die Angabe „Ver-
ordnung (EG) Nr. 43/2009“.
b) Die Nummern 1 bis 6 werden wie folgt gefasst:
„1. entgegen Artikel 8 Absatz 1 Buchstabe a in
Verbindung mit Anhang IIA Nummer 10.1
Satz 1 die dort genannte Mitteilung nicht,
nicht richtig oder nicht rechtzeitig macht,
2. entgegen Artikel 8 Absatz 1 Buchstabe a in
Verbindung mit Anhang IIA Nummer 10.1
Satz 2 in einem dort genannten Gebiet mit
dem dort genannten Fanggerät fischt,
3. entgegen Artikel 8 Absatz 1 Buchstabe a in
Verbindung mit Anhang IIA Nummer 10.2
Satz 1 ohne Zustimmung des Flaggenmit-

gliedstaats mehr als ein Fanggerät verwen-
det,
4. entgegen Artikel 8 Absatz 1 Buchstabe a in
Verbindung mit Anhang IIA Nummer 12.2
ohne spezielle Fangerlaubnis in einem dort
genannten Gebiet Fischfang betreibt,
5. entgegen Artikel 8 Absatz 1 Buchstabe a in
Verbindung mit Anhang IIA Nummer 12.3
nicht im Hafen oder außerhalb eines dort ge-
nannten Gebietes bleibt,
6. entgegen Artikel 8 Absatz 1 Buchstabe b in
Verbindung mit Anhang IIB Nummer 4.1 ohne
spezielle Fangerlaubnis in einem dort ge-
nannten Gebiet Fischfang betreibt,“.
c) Die Nummern 7 bis 9 werden aufgehoben.
d) Die bisherige Nummer 9a wird die neue Num-
mer 7; in ihr wird das Wort „Anhang IIb“ durch
das Wort „Anhang IIB“ ersetzt.
e) Nach der neuen Nummer 7 wird folgende Num-
mer 8 eingefügt:
„8. entgegen Artikel 8 Absatz 1 Buchstabe b in
Verbindung mit Anhang IIB Nummer 8.3
Satz 2 in dem dort genannten Zeitraum
Fanggerät oder Fisch an Bord hat,“.
f) Die bisherige Nummer 9b wird die neue Num-
mer 9; in ihr wird das Wort „Anhang IIb“ durch
das Wort „Anhang IIB“ ersetzt.
g) Nach der neuen Nummer 9 wird folgende Num-
mer 10 eingefügt:
„10. entgegen Artikel 8 Absatz 1 Buchstabe b in
Verbindung mit Anhang IIB Nummer 11.2
auf See Fisch auf andere Schiffe umlädt,“.
h) Die bisherige Nummer 10 wird die neue Num-
mer 11; in ihr werden die Wörter „Anhang IIb
Nr. 14.1“ durch die Wörter „Anhang IIB Num-
mer 14“ ersetzt.
i) Nach der neuen Nummer 11 wird folgende Num-
mer 12 eingefügt:
„12. entgegen Artikel 8 Absatz 1 Buchstabe b in
Verbindung mit Anhang IIB Nummer 14
Satz 2 in dem dort genannten Gebiet mit
dem dort genannten Fanggerät fischt,“.
k) Die bisherigen Nummern 11 und 12 werden die
neuen Nummern 13 und 14; in ihnen wird jeweils
das Wort „Anhang IIb“ durch das Wort „An-
hang IIB“ ersetzt.
l) Nach der neuen Nummer 14 wird folgende Num-
mer 15 eingefügt:
„15. entgegen Artikel 8 Absatz 1 Buchstabe c in
Verbindung mit Anhang IIC Nummer 4.1
ohne spezielle Fangerlaubnis in dem dort
genannten Gebiet Fischfang betreibt,“.
m) Die bisherige Nummer 13 wird die neue Num-
mer 16; in ihr wird das Wort „Anhang IIc“ durch
das Wort „Anhang IIC“ ersetzt.
n) Nach der neuen Nummer 16 wird folgende Num-
mer 17 eingefügt:
„17. entgegen Artikel 8 Absatz 1 Buchstabe c in
Verbindung mit Anhang IIC Nummer 8.3
nicht im Hafen oder außerhalb eines dort
genannten Gebietes bleibt,“.
o) Die bisherige Nummer 14 wird die neue Num-
mer 18; in ihr wird das Wort „Anhang IIc“ durch
das Wort „Anhang IIC“ ersetzt.
p) Nach der neuen Nummer 18 wird folgende Num-
mer 19 eingefügt:
„19. entgegen Artikel 8 Absatz 1 Buchstabe c in
Verbindung mit Anhang IIC Nummer 13
Satz 2 in dem dort genannten Gebiet mit
dem dort genannten Fanggerät fischt,“.
q) Die bisherigen Nummern 15 bis 17 werden die
neuen Nummern 20 bis 22; in ihnen wird jeweils
das Wort „Anhang IIc“ durch das Wort „An-
hang IIC“ ersetzt
r) Folgende Nummer 23 wird angefügt:
„23. entgegen Artikel 8 Absatz 1 Buchstabe d in
Verbindung mit Anhang IID Nummer 8 in
dem dort genannten Zeitraum mit dort ge-
nanntem Fanggerät kommerzielle Fischerei
betreibt.“
14. § 17 wird wie folgt geändert:
a) Absatz 1 wird wie folgt geändert:
aa) Im Einleitungssatz werden die Wörter „Ver-
ordnung (EG) Nr. 2015/2006 des Rates vom
19. Dezember 2006 zur Festsetzung der
Fangmöglichkeit von Fischereifahrzeugen
der Gemeinschaft für bestimmte Bestände
von Tiefseearten (2007 und 2008) (ABl. EU
Nr. L 384 S. 28)“ ersetzt durch die Wörter
„Verordnung (EG) Nr. 1359/2008 des Rates
vom 28. November 2008 zur Festsetzung
der Fangmöglichkeiten von Fischereifahr-
zeugen der Gemeinschaft für bestimmte Be-
stände von Tiefseearten (2009 und 2010)
(ABl. L 352 vom 31.12.2008, S. 1)“.
bb) Die Nummern 1 und 2 werden durch fol-
gende Nummern 1 bis 3 ersetzt:
„1. entgegen Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 dort
genannte Fische an Bord behält oder an-
landet,
2. entgegen Artikel 7 Absatz 1 Satz 1 in ei-
nem dort genannten Gebiet Granat-
barsch fischt oder
3. entgegen Artikel 7 Absatz 2 Granat-
barsch an Bord behält, umlädt oder an-
landet“.
b) Folgender Absatz 3 wird angefügt:
„(3) Ordnungswidrig im Sinne des § 9 Ab-
satz 1 Nummer 5 des Seefischereigesetzes
handelt, wer gegen ein Gebot oder Verbot der
Verordnung (EG) Nr. 734/2008 des Rates vom
15. Juli 2008 zum Schutz empfindlicher Tief-
seeökosysteme vor den schädlichen Auswirkun-
gen von Grundfanggeräten (ABl. L 201 vom
30.7.2008, S. 8) verstößt, indem er vorsätzlich
oder fahrlässig
1. ohne spezielle Fangerlaubnis nach Artikel 3
Absatz 1 eine dort genannte Fischereitätigkeit
ausführt,

2. als Kapitän entgegen Artikel 5 Absatz 2 Satz 1
die dort genannte Mitteilung an die zuständi-
gen Behörden nicht, nicht richtig, nicht voll-
ständig oder nicht rechtzeitig macht,
3. als Kapitän entgegen Artikel 7 Absatz 1 Satz 1
die Fischereitätigkeit nicht oder nicht recht-
zeitig einstellt,
4. entgegen Artikel 7 Absatz 1 Satz 2 die
Fischereitätigkeit in einer geringeren als der
dort genannten Entfernung wieder aufnimmt,
5. als Kapitän entgegen Artikel 7 Absatz 3 die
dort genannte Mitteilung nicht, nicht richtig,
nicht vollständig oder nicht rechtzeitig macht,
6. entgegen Artikel 9 Absatz 1 eine dort ge-
nannte Mitteilung nicht, nicht richtig, nicht
vollständig oder nicht rechtzeitig macht oder
7. als Kapitän entgegen Artikel 9 Absatz 2 den
Hafen wieder verlässt.“
15. § 18 wird wie folgt gefasst:
„§ 18
Maßnahmen zur
Wiederauffüllung von Beständen
Ordnungswidrig im Sinne des § 9 Absatz 1
Nummer 5 des Seefischereigesetzes handelt, wer
gegen ein Gebot oder Verbot der Verordnung (EG)
Nr. 1342/2008 des Rates vom 18. Dezember 2008
zur Festlegung eines langfristigen Plans für die
Kabeljaubestände und die Fischereien, die diese
Bestände befischen, sowie zur Aufhebung der
Verordnung (EG) Nr. 423/2004 (ABl. L 348 vom
24.12.2008, S. 20) verstößt, indem er vorsätzlich
oder fahrlässig
1. entgegen Artikel 20 Absatz 1 Satz 1 nicht dafür
sorgt, dass die dort genannten Kabeljaumengen
gewogen werden,
2. entgegen Artikel 22 in einem dort genannten
geographischen Gebiet Kabeljau umlädt,
3. entgegen Artikel 24 Absatz 1 oder Absatz 3 eine
Mitteilung oder eine Meldung nicht, nicht richtig,
nicht vollständig oder nicht rechtzeitig macht,
4. entgegen Artikel 25 Absatz 1 nicht dafür Sorge
trägt, dass die Anlandung nur in bezeichneten
Häfen erfolgt,
5. entgegen Artikel 27 Satz 1 Kabeljau gemischt
mit einer anderen Art mariner Lebewesen aufbe-
wahrt oder
6. als Kapitän entgegen Artikel 27 Satz 2 ein Be-
hältnis mit Kabeljau unter Deck nicht oder nicht
richtig verstaut.“
16. § 19 wird wie folgt geändert:
Im Eingangssatz werden nach den Wörtern „Ver-
ordnung (EG) Nr. 812/2004 des Rates vom 21. April
2004 zur Festlegung von Maßnahmen gegen Wal-
beifänge in der Fischerei und zur Änderung der Ver-
ordnung (EG) Nr. 88/98 (ABl. EU Nr. L 185 S. 4)“ ein
Komma und die Wörter „die durch die Verordnung
(EG) Nr. 809/2007 vom 28. Juni 2007 (ABl. L 182
vom 12.7.2007, S. 1) geändert worden ist,“ einge-
fügt.
17. Nach § 19 werden folgende §§ 20 und 21 eingefügt:
„§ 20
Durchsetzung von Bestimmungen
über die Kontrolle von Fischereifahrzeugen
Ordnungswidrig im Sinne des § 9 Absatz 1
Nummer 5 des Seefischereigesetzes handelt, wer
gegen ein Gebot oder Verbot der Verordnung (EWG)
Nr. 1382/87 der Kommission vom 20. Mai 1987 zur
Festlegung der Einzelheiten für die Kontrolle von
Fischereifahrzeugen (ABl. L 132 vom 21.5.1987,
S. 11) verstößt, indem er vorsätzlich oder fahrlässig
1. entgegen Artikel 3 Absatz 2 in Verbindung mit
Anhang II Nummer 10 das Anbringen der Lot-
senleiter oder das An- oder Vonbordgehen eines
Inspektors nicht überwacht oder
2. entgegen Artikel 3 Absatz 3 Fernmeldegerät
oder Fernmeldepersonal nicht oder nicht recht-
zeitig zur Verfügung stellt.
§ 21
Durchsetzung von Bestimmungen
für die Fischerei im Regelungsbereich
des Übereinkommens über die Erhaltung der
lebenden Meeresschätze der Antarktis (CCAMLR)
Ordnungswidrig im Sinne des § 9 Absatz 1 Num-
mer 5 des Seefischereigesetzes handelt, wer gegen
ein Gebot oder Verbot der Verordnung (EG) Nr. 43/
2009 verstößt, indem er vorsätzlich oder fahrlässig
1. entgegen Artikel 40 Absatz 1 eine gezielte
Fischerei auf eine dort genannte Art in einem
dort genannten Gebiet während eines dort ge-
nannten Zeitraums ausübt,
2. als Kapitän entgegen Artikel 45 Satz 1 in Ver-
bindung mit Satz 2 Buchstabe a, Buchstabe b
Satz 1 oder Buchstabe c das dort bezeichnete
Forschungsprogramm nicht oder nicht richtig
durchführt,
3. als Kapitän entgegen Artikel 46 Absatz 1 Satz 1
in Verbindung mit Satz 2 oder Absatz 2 das dort
bezeichnete Datenerhebungsprogramm nicht
oder nicht richtig durchführt,
4. entgegen Artikel 47 Absatz 1 erster Halbsatz
Fische der dort genannten Art nicht markiert
oder nicht oder nicht rechtzeitig wieder frei-
lässt,
5. entgegen Artikel 47 Absatz 2 erster Halbsatz in
Verbindung mit Satz 2 in dem dort genannten
Zeitraum Fische der dort genannten Art nicht
oder nicht richtig markiert oder nicht, nicht rich-
tig oder nicht rechtzeitig wieder freilässt,
6. als Kapitän entgegen Artikel 48 Absatz 1 nicht
mindestens zwei wissenschaftliche Beobachter
an Bord nimmt,
7. als Kapitän entgegen Artikel 50 Absatz 4 nicht
mindestens einen wissenschaftlichen Beobach-
ter an Bord nimmt,
8. als Kapitän entgegen Artikel 51 Absatz 3 ein
anderes als die dort genannten Schleppnetze
verwendet,

9. entgegen Artikel 54 Absatz 2 nach dem jeweils
genannten Zeitpunkt weitere Langleinen setzt
oder
10. als Kapitän entgegen Artikel 54 Absatz 3 das
Fanggebiet nicht oder nicht rechtzeitig ver-
lässt.“
Artikel 2
Weitere Änderung
der Seefischerei-Bußgeldverordnung
§ 15a Absatz 1 der Seefischerei-Bußgeldverordnung
vom 16. Juni 1998 (BGBl. I S. 1355), die zuletzt durch
Artikel 1 dieser Verordnung geändert worden ist, wird
aufgehoben.
Bonn, den 9. Oktober 2009
Artikel 3
Neubekanntmachung
der Seefischerei-Bußgeldverordnung
Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirt-
schaft und Verbraucherschutz kann den Wortlaut der
Seefischerei-Bußgeldverordnung in der vom Inkrafttre-
ten dieser Verordnung an geltenden Fassung im Bun-
desgesetzblatt bekannt machen.
Artikel 4
Inkrafttreten
1. Diese Verordnung tritt mit Ausnahme des Artikels 2
am Tag nach der Verkündung in Kraft.
2. Artikel 2 tritt am 1. Januar 2010 in Kraft.
Die Bundesministerin
f ü r E r n ä h r u n g , L a n d w i r t
Ilse
s c h a f t u n d Ve r b r a u c h e r s c h u t z
Aigner
Herkunft dieses Textes
Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2009 I S. 3582. Gesetze, Verordnungen und amtliche Bekanntmachungen sind amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG) und genießen keinen Urheberrechtsschutz. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).
Ableitung: issue-pdf-decol ·
Prüfwert des Textes e0c9bdf54ff30f57….