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Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 2009, S. 1044
BGBl. 2009 I S. 1044 · 4.958 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.
Textauszug (durchsuchbar)

Erste Verordnung
zur Änderung der Tierische Nebenprodukte-Bußgeldverordnung
und zur Änderung des Tierische Nebenprodukte-Beseitigungsgesetzes
Vom 7.
Auf Grund des § 13 Absatz 3 Nummer 1 und des
§ 14 Absatz 4 des Tierische Nebenprodukte-Besei-
tigungsgesetzes vom 25. Januar 2004 (BGBl. I S. 82),
die durch Artikel 16b des Gesetzes vom 13. April 2006
(BGBl. I S. 855) geändert worden sind, verordnet das
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und
Verbraucherschutz:
Artikel 1
Änderung der
Tierische Nebenprodukte-Bußgeldverordnung
Die Tierische Nebenprodukte-Bußgeldverordnung
vom 22. Dezember 2005 (BGBl. I S. 3712), die durch
Artikel 2 der Verordnung vom 27. März 2006 (BGBl. I
S. 579) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
1. § 1 wird wie folgt geändert:
a) Im einleitenden Satzteil wird die Angabe „Verord-
nung (EG) Nr. 416/2005 der Kommission vom
11. März 2005 (ABl. EU Nr. L 66 S. 10)“ durch
die Angabe „Verordnung (EG) Nr. 777/2008 vom
4. August 2008 (ABl. L 207 vom 5.8.2008, S. 9)“
ersetzt.
b) Nach Nummer 1 wird folgende Nummer 1a ein-
gefügt:
„1a. entgegen Artikel 4 Absatz 2 Buchstabe b
oder Buchstabe c, jeweils in Verbindung
mit Anhang VI Kapitel I Buchstabe C Num-
mer 10 Buchstabe b, als derjenige, der nach
§ 3 Absatz 1 Satz 3 des Tierische Nebenpro-
dukte-Beseitigungsgesetzes als Dritter be-
teiligt ist oder dem nach § 3 Absatz 2 Satz 1
des Tierische Nebenprodukte-Beseitigungs-
gesetzes eine dort genannte Pflicht übertra-
gen worden ist, ein verarbeitetes Erzeugnis
nicht, nicht richtig oder nicht vollständig vor
dem Verbringen aus dem Verarbeitungsbe-
trieb kennzeichnet,“.
c) Nach Nummer 3 wird folgende Nummer 3a ein-
gefügt:
„3a. entgegen Artikel 5 Absatz 2 Buchstabe b in
Verbindung mit Anhang VI Kapitel I Buch-
stabe C Nummer 10 Buchstabe b als der-
jenige, der nach § 3 Absatz 1 Satz 3 des
Tierische Nebenprodukte-Beseitigungsge-
setzes als Dritter beteiligt ist oder dem nach
Bonn, den 7. Mai 2009
Mai 2009
§ 3 Absatz 2 Satz 1 des Tierische Nebenpro-
dukte-Beseitigungsgesetzes eine dort ge-
nannte Pflicht übertragen worden ist, ein
verarbeitetes Erzeugnis nicht, nicht richtig
oder nicht vollständig vor dem Verbringen
aus dem Verarbeitungsbetrieb kennzeich-
net,“.
d) Die Nummern 8 und 9 werden durch folgende
Nummern 8 bis 11 ersetzt:
„8. entgegen Artikel 7 Absatz 5 ein verarbeitetes
Erzeugnis lagert,
9. entgegen Artikel 8 Absatz 1 in Verbindung mit
Absatz 2 Satz 1 oder Absatz 3 ein tierisches
Nebenprodukt oder ein verarbeitetes Erzeug-
nis versendet,
10. im Falle des innergemeinschaftlichen Verbrin-
gens in das Inland einer mit einer Genehmi-
gung der zuständigen Behörde nach Artikel 8
Absatz 2 Satz 1 verbundenen vollziehbaren
Auflage zuwiderhandelt oder
11. entgegen Artikel 22 Absatz 1 Buchstabe a
oder Buchstabe b eine Art oder ein Nutztier
füttert.“
2. In § 2 Nummer 1 wird die Angabe „in Verbindung mit
Anhang II Kapitel III Nr. 1“ durch die Angabe „in Ver-
bindung mit Anhang II Kapitel III Nummer 1, 2, 3
Satz 2 oder Nummer 5“ ersetzt.
Artikel 2
Änderung des
Tierische Nebenprodukte-Beseitigungsgesetzes
In § 1 des Tierische Nebenprodukte-Beseitigungsge-
setzes vom 25. Januar 2004 (BGBl. I S. 82), das zuletzt
durch Artikel 16b des Gesetzes vom 13. April 2006
(BGBl. I S. 855) geändert worden ist, wird die Angabe
„Verordnung (EG) Nr. 416/2005 der Kommission vom
11. März 2005 (ABl. EU Nr. L 66 S. 10)“ durch die An-
gabe „Verordnung (EG) Nr. 777/2008 vom 4. August
2008 (ABl. L 207 vom 5.8.2008, S. 9)“ ersetzt.
Artikel 3
Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung
in Kraft.
Die Bundesministerin
f ü r E r n ä h r u n g , L a n d w i r t
Ilse
s c h a f t u n d Ve r b r a u c h e r s c h u t z
Aigner
Herkunft dieses Textes
Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2009 I S. 1044. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).
Ableitung: issue-pdf-decol ·
Prüfwert des Textes 3ceedc56b1d5b1c7….