Gesetze / Gesetzblätter

Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 2008, S. 797

BGBl. 2008 I S. 797 · 17.813 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.

Textauszug (durchsuchbar)

BGBl. 2008, Seite 797 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 797
                                          Verordnung
        zur Änderung der Alkoholhaltige Getränke-Verordnung

                                                 Vom 8. Mai

  Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirt-
schaft und Verbraucherschutz verordnet auf Grund
– des § 7 Abs. 2 Nr. 1 des Lebensmittel- und Futter-
  mittelgesetzbuches in der Fassung der Bekanntma-
  chung vom 26. April 2006 (BGBl. I S. 945) im Einver-
  nehmen mit den Bundesministerien für Wirtschaft
  und Technologie und für Umwelt, Naturschutz und
  Reaktorsicherheit,

– des § 10 Abs. 4 Nr. 1 Buchstabe b und des § 62
  Abs. 1 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetz-
  buches in der Fassung der Bekanntmachung vom
  26. April 2006 (BGBl. I S. 945),
– des § 13 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe b und Nr. 2 und
  Abs. 4 Nr. 1 Buchstabe a, b und c und des § 35

  Nr. 2 Buchstabe a, auch in Verbindung mit § 4 Abs. 2

  Nr. 1, des Lebensmittel- und Futtermittelgesetz-

  buches in der Fassung der Bekanntmachung vom

  26. April 2006 (BGBl. I S. 945) im Einvernehmen mit
  dem Bundesministerium für Wirtschaft und Techno-
  logie:

                       Artikel 1
                   Änderung der
        Alkoholhaltige Getränke-Verordnung
   Die Alkoholhaltige Getränke-Verordnung in der Fas-
sung der Bekanntmachung vom 30. Juni 2003 (BGBl. I
S. 1255), geändert durch Artikel 4 der Verordnung vom
13. Januar 2004 (BGBl. I S. 67), wird wie folgt geändert:
 1. § 1 Abs. 1 wird wie folgt geändert:

    a) In Satz 1 werden die Wörter „Weinbrand oder
       Brandy im Sinne des Artikels 1 Abs. 4 Buch-
       stabe e der Verordnung (EWG) Nr. 1576/89 des
       Rates vom 29. Mai 1989 zur Festlegung der all-
       gemeinen Regeln für die Begriffsbestimmung,
       Bezeichnung und Aufmachung von Spirituosen
       (ABl. EG Nr. L 160 S. 1), zuletzt geändert durch
       Anhang I, V., B., VII., Nr. 4b bis d des Beschlus-

sowie anderer Vorschriften

2008

     ses des Rates der Europäischen Union Nr. 95/1/
     EG, Euratom, EGKS vom 1. Januar 1995 (ABl.
     EG Nr. L 1 S. 1), dürfen über die nach der Ver-
     ordnung (EWG) Nr. 1576/89“ durch die Wörter
     „Weinbrand oder Brandy im Sinne des Anhangs II
     Nr. 5 der Verordnung (EG) Nr. 110/2008 des
     Europäischen Parlaments und des Rates vom
     15. Januar 2008 zur Begriffsbestimmung, Be-
     zeichnung, Aufmachung und Etikettierung von
     Spirituosen sowie zum Schutz geografischer An-
     gaben für Spirituosen und zur Aufhebung der
     Verordnung (EWG) Nr. 1576/89 (ABl. EU Nr. L 39
     S. 16) dürfen über die nach der Verordnung (EG)
     Nr. 110/2008“ ersetzt.

  b) In Satz 2 wird die Angabe „Artikel 1 Abs. 3 Buch-

     stabe a der Verordnung (EWG) Nr. 1576/89“

     durch die Angabe „Anhang I Nr. 3 der Verord-

     nung (EG) Nr. 110/2008“ ersetzt.

2. § 2 wird wie folgt geändert:
  a) Im einleitenden Satzteil wird die Angabe „Arti-
     kels 1 Abs. 4 Buchstabe e der Verordnung
     (EWG) Nr. 1576/89“ durch die Angabe „An-
     hangs II Nr. 5 der Verordnung (EG) Nr. 110/
     2008“ ersetzt.
  b) In Nummer 2 werden die Wörter „Verordnung
     (EG) Nr. 2585/2001 des Rates vom 19. Dezember
     2001 (ABl. EG Nr. L 345 S. 10)“ durch die Wörter
     „Verordnung (EG) Nr. 1791/2006 des Rates vom
     20. November 2006 (ABl. EU Nr. L 363 S. 1)“ er-
     setzt.

3. In § 6 Abs. 2 werden
  a) die Wörter „(§ 6 des Lebensmittel- und Bedarfs-
     gegenständegesetzes)“ gestrichen und

  b) folgender Satz angefügt:
     „Dem Verbraucher nach Satz 1 stehen Gaststät-
     ten, Einrichtungen zur Gemeinschaftsverpfle-
BGBl. 2008, Seite 798 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 798
      gung sowie Gewerbetreibende, soweit sie Deut-
      schen Weinbrand zum Verbrauch innerhalb ihrer
      Betriebsstätte beziehen, gleich.“
4. § 7 wird aufgehoben.
5. § 8 Abs. 1 Satz 1 wird wie folgt gefasst:

  „Bei der gewerbsmäßigen Herstellung von

  1. Obstbrand im Sinne des Anhangs II Nr. 9 der
     Verordnung (EG) Nr. 110/2008, Brand im Sinne
     des Anhangs II Nr. 16 der Verordnung (EG)
     Nr. 110/2008 oder Geist im Sinne des Anhangs II
     Nr. 17 der Verordnung (EG) Nr. 110/2008,
  2. Tresterbrand oder Trester im Sinne des An-
     hangs II Nr. 6 der Verordnung (EG) Nr. 110/2008,
  3. Topinambur oder Brand aus Jerusalem-Artischo-
     cke im Sinne des Anhangs II Nr. 14 der Verord-
     nung (EG) Nr. 110/2008 oder
  4. Hefebrand oder Brand aus Trub im Sinne des
     Anhangs II Nr. 12 der Verordnung (EG) Nr. 110/
     2008
  dürfen über die nach der Verordnung (EG) Nr. 110/

  2008 zulässigen Stoffe hinaus zur Geschmacks-

  abrundung Zuckerarten, die in Anlage 1 Nr. 1 bis 6
  der Zuckerartenverordnung aufgeführt sind, nicht
  karamellisiert, verwendet werden.“
6. In § 9 wird die Angabe „Artikel 1 Abs. 4 der Verord-
   nung (EWG) Nr. 1576/89“ durch die Angabe „An-
   hang II der Verordnung (EG) Nr. 110/2008“ ersetzt.

7. Nach § 9 wird folgender § 9a eingefügt:
                            „§ 9a
                    Korn oder Kornbrand
    (1) Eine Spirituose im Sinne des Anhangs II Nr. 3
  der Verordnung (EG) Nr. 110/2008 darf unter der in
  Anhang III Nr. 3 der Verordnung (EG) Nr. 110/2008
  aufgeführten Verkehrsbezeichnung „Korn“ oder
  „Kornbrand“ gewerbsmäßig nur in den Verkehr ge-
  bracht werden, wenn
  1. die Herstellung, einschließlich die des Destilla-
     tes, und die Herabsetzung auf Trinkstärke mit
     Wasser im Inland, in Österreich oder in der
     Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens er-
     folgt sind,
  2. das Destillat

      a) ausschließlich durch Destillieren von vergore-
         ner Maische aus dem vollen Korn von Wei-
         zen, Gerste, Hafer, Roggen oder Buchweizen
         mit allen seinen Bestandteilen oder

      b) durch erneutes Destillieren eines nach Buch-
         stabe a hergestellten Destillates
      hergestellt worden ist,
  3. dem Erzeugnis keine Lebensmittel-Zusatzstoffe
     zugesetzt worden sind und
  4. der Alkoholgehalt der fertigen Spirituose
      a) im Falle von „Korn“ mindestens 32 Volumen-
         prozent,
      b) im Falle von „Kornbrand“ mindestens 37,5 Vo-
         lumenprozent
      beträgt.
  Satz 1 Nr. 2 bis 4 gilt nicht für eine in Österreich
  oder in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Bel-

  giens hergestellte und dort abgefüllte Spirituose im
  Sinne des Anhangs II Nr. 3 der Verordnung (EG)
  Nr. 110/2008.
     (2) Eine Spirituose im Sinne des Anhangs II Nr. 3
  der Verordnung (EG) Nr. 110/2008 darf unter der im
  Anhang III Nr. 3 der Verordnung (EG) Nr. 110/2008

  aufgeführten Verkehrsbezeichnung „Münsterländer
  Korn“, „Münsterländer Kornbrand“, „Sendenhorster
  Korn“, „Sendenhorster Kornbrand“, „Bergischer
  Korn“, „Bergischer Kornbrand“, „Emsländer Korn“,
  „Emsländer Kornbrand“, „Haselünner Korn“, „Ha-
  selünner Kornbrand“, „Hasetaler Korn“ oder „Hase-
  taler Kornbrand“ gewerbsmäßig nur in den Verkehr
  gebracht werden, wenn
  1. das Destillat
     a) ausschließlich durch Destillieren von vergore-
        ner Maische aus dem vollen Korn von Wei-
        zen, Gerste, Hafer, Roggen oder Buchweizen
        mit allen seinen Bestandteilen
     oder

     b) durch erneutes Destillieren eines nach Buch-

        stabe a hergestellten Destillates

     hergestellt worden ist,
  2. dem Erzeugnis keine Lebensmittel-Zusatzstoffe
     zugesetzt worden sind und
  3. der Alkoholgehalt der fertigen Spirituose

     a) im Falle von „Münsterländer Korn“, „Senden-
        horster Korn“, „Bergischem Korn“, „Emslän-
        der Korn“, „Haselünner Korn“ oder „Hasetaler
        Korn“ mindestens 32 Volumenprozent,
     b) im Falle von „Münsterländer Kornbrand“,
        „Sendenhorster Kornbrand“, „Bergischem
        Kornbrand“, „Emsländer Kornbrand“, „Hase-
        lünner Kornbrand“ oder „Hasetaler Korn-
        brand“ mindestens 37,5 Volumenprozent
     beträgt und
  4. die in Anlage 4 Spalte 3 jeweils festgelegten Vo-
     raussetzungen eingehalten sind.“

8. § 11 Satz 6 wird wie folgt gefasst:
  „Anhang VII Abschnitt C Nr. 4 und Anhang VIII Ab-
  schnitt I Nr. 4 der Verordnung (EG) Nr. 1493/1999
  des Rates über die gemeinsame Marktorganisation
  für Wein vom 17. Mai 1999 (ABl. EG Nr. L 179 S. 1)
  in der jeweils geltenden Fassung bleiben unbe-
  rührt.“

9. § 12 wird wie folgt gefasst:

                          „§ 12
                        Straftaten
     Nach § 59 Abs. 1 Nr. 21 Buchstabe a des Le-
  bensmittel- und Futtermittelgesetzbuches wird be-
  straft,
  1. wer
     a) entgegen § 1 Abs. 3 Weinbrand oder Brandy,
     b) entgegen § 2 Nr. 1 bis 6 oder 8 eine Spiritu-
        ose unter der Verkehrsbezeichnung „Deut-
        scher Weinbrand“,
     c) entgegen § 8 Abs. 3, § 9 oder § 9a Abs. 1
        Satz 1 oder Abs. 2 eine Spirituose oder
BGBl. 2008, Seite 799 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 799
      d) entgegen § 10 Abs. 8 oder § 11 Satz 1 ein

         dort genanntes Getränk

      gewerbsmäßig in den Verkehr bringt oder

   2. wer entgegen § 3 Satz 1, auch in Verbindung mit

      § 3 Satz 2, Weinbrand, Brandy oder Deutschen
      Weinbrand mit Hinweisen auf das Alter gewerbs-
      mäßig in den Verkehr bringt oder gewerbsmäßig
      mit solchen Hinweisen wirbt.“
10. § 13 wird wie folgt gefasst:

                           „§ 13
                   Ordnungswidrigkeiten

      Ordnungswidrig nach § 60 Abs. 1 des Lebens-
   mittel- und Futtermittelgesetzbuches handelt, wer
   eine in § 12 bezeichnete Handlung fahrlässig be-
   geht.“

11. § 14 Abs. 2 wird wie folgt gefasst:

      „(2) Abweichend von § 9 dürfen in Anlage 4
   Nr. 11 bis 16 aufgeführte Spirituosen bis zum
   20. Mai 2009 nach den bis zum 19. Mai 2008 gel-
   tenden Vorschriften hergestellt und unter den vor-
   behaltenen Bezeichnungen bis zum Abbau der Vor-
   räte in den Verkehr gebracht werden.“

12. Die Anlage 4 wird wie folgt geändert:
   a) In der Bezeichnung der Anlage wird die Angabe
      „(zu § 9)“ durch die Angabe „(zu § 9 und § 9a

      Abs. 2)“ ersetzt.

   b) In der Position 1 wird in Spalte 3 folgender Satz
      angefügt:

      „Der Alkoholgehalt der fertigen Spirituose be-
      trägt mindestens 40 Volumenprozent.“
   c) In der Position 2 wird in Spalte 3 folgender Satz
      angefügt:

      „Der Alkoholgehalt der fertigen Spirituose be-
      trägt im Falle von „Fränkischem Kirschwasser“
      und „Fränkischem Zwetschgenwasser“ mindes-
      tens 40 Volumenprozent und im Falle von „Frän-
      kischem Obstler“ mindestens 38 Volumenpro-
      zent.“

   d) In der Position 3 wird in Spalte 3 folgender Satz
      angefügt:
      „Der Alkoholgehalt der fertigen Spirituose be-
      trägt mindestens 38 Volumenprozent.“

   e) In der Position 4 wird in Spalte 3 folgender Satz
      angefügt:
      „Der Alkoholgehalt der fertigen Spirituose be-
      trägt mindestens 38 Volumenprozent.“

   f) In der Position 5 wird in Spalte 3 folgender Satz
      angefügt:

      „Der Alkoholgehalt der fertigen Spirituose be-

      trägt mindestens 38 Volumenprozent.“
   g) Folgende Positionen 11 bis 16 werden angefügt:

       „11. Münsterländer      Herstellung, einschließ-
            Korn,              lich die des Destillates,
            Münsterländer      und die Herabsetzung
            Kornbrand          auf Trinkstärke mit
                               Wasser im Regierungs-
                               bezirk Münster

12.   Sendenhorster     Herstellung, einschließ-

      Korn,             lich die des Destillates,
      Sendenhorster     und die Herabsetzung
      Kornbrand         auf Trinkstärke mit

                        Wasser in Sendenhorst

13.   Bergischer Korn, Herstellung, einschließ-
      Bergischer       lich die des Destillates,
      Kornbrand        und die Herabsetzung
                       auf Trinkstärke mit
                       Wasser im Bergischen
                       Land. Zum Gebiet „Ber-
                       gisches Land“ zählen
                       vom Landkreis Ober-
                       bergischer Kreis die
                       Gemeinden Bergneu-
                       stadt, Engelskirchen,
                       Gummersbach, Hü-
                       ckeswagen, Lindlar,

                       Marienheide, Morsbach,
                       Nümbrecht, Radevorm-
                       wald, Reichshof, Wald-
                       bröl, Wiehl, Wipperfürth;
                       vom Rheinisch-Bergi-
                       schen Kreis die Ge-
                       meinden Bergisch-
                       Gladbach, Burscheid,
                       Kürten, Leichlingen,
                       Odenthal, Overath,
                       Rösrath, Wermelskir-
                       chen; vom Rhein-Sieg-

                       Kreis die Gemeinden
                       Eitorf, Hennef, Lohmar,
                       Much, Neunkirchen-
                       Seelscheid, Ruppichte-
                       roth, Windeck; vom
                       Kreis Mettmann die Ge-
                       meinden Erkrath, Haan,
                       Heiligenhaus, Hilden,
                       Langenfeld, Mettmann,
                       Monheim, Ratingen,
                       Velbert, Wülfrath; die
                       kreisfreien Städte Wup-
                       pertal, Remscheid, So-
                       lingen und Leverkusen
                       sowie von der kreis-
                       freien Stadt Köln die
                       Stadtbezirke Mülheim,
                       Kalk, Porz

14.   Emsländer Korn, Herstellung, einschließ-
      Emsländer       lich die des Destillates,
      Kornbrand       und die Herabsetzung
                      auf Trinkstärke mit
                      Wasser im Landkreis
                      Emsland

15.   Haselünner        Herstellung, einschließ-
      Korn,             lich die des Destillates,
      Haselünner        und die Herabsetzung

      Kornbrand         auf Trinkstärke mit
                        Wasser in Haselünne

16.   Hasetaler Korn,   Herstellung, einschließ-
      Hasetaler         lich die des Destillates,
      Kornbrand         und die Herabsetzung
                        auf Trinkstärke mit
                        Wasser im Gebiet des
                        Zweckverbandes Hase-
                        tal“.
BGBl. 2008, Seite 800 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 800
                       Artikel 2
               Änderung der Verordnung
      über Stoffe mit pharmakologischer Wirkung
  § 5 der Verordnung über Stoffe mit pharmakologi-
scher Wirkung in der Fassung der Bekanntmachung
vom 7. März 2005 (BGBl. I S. 730), die durch Artikel 2
der Verordnung vom 24. Oktober 2005 (BGBl. I S. 3098)
geändert worden ist, wird wie folgt geändert:

1. In Satz 1 wird die Angabe „§ 51 Abs. 1a, 2 und 3 des

   Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes“

   durch die Angabe „§ 58 Abs. 1 Nr. 18, Abs. 4 bis 6

   des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches“

   ersetzt.

2. Satz 2 wird wie folgt gefasst:
  „Wer eine in Satz 1 bezeichnete Handlung fahrlässig
  begeht, ist nach § 58 Abs. 6 des Lebensmittel- und
  Futtermittelgesetzbuches strafbar.“
3. Satz 3 wird aufgehoben.

                       Artikel 3

                    Änderung der

         Margarine- und Mischfettverordnung

  § 6 der Margarine- und Mischfettverordnung vom
31. August 1990 (BGBl. I S. 1989, 2259), die zuletzt
durch § 3 Abs. 12 des Gesetzes vom 1. September
2005 (BGBl. I S. 2618, 2653) geändert worden ist, wird
wie folgt geändert:
1. In Absatz 1 wird die Angabe „§ 52 Abs. 1 Nr. 11 des
   Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes“
   durch die Angabe „§ 59 Abs. 1 Nr. 21 Buchstabe a
   des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches“
   ersetzt.
2. In Absatz 2 wird die Angabe „§ 53 Abs. 1 des Le-
   bensmittel-   und Bedarfsgegenständegesetzes“
   durch die Angabe „§ 60 Abs. 1 des Lebensmittel-
   und Futtermittelgesetzbuches“ ersetzt.

                                  Der Bundesrat hat zugestimmt.

                                  Bonn, den 8. Mai 2008

                             Artikel 4
              Änderung der Verordnung
       über koffeinhaltige Erfrischungsgetränke
   § 1a der Verordnung über koffeinhaltige Erfri-
schungsgetränke in der im Bundesgesetzblatt Teil III,
Gliederungsnummer 2125-4-14, veröffentlichten berei-
nigten Fassung, die zuletzt durch Artikel 2 der Verord-
nung vom 13. Januar 2004 (BGBl. I S. 67) geändert
worden ist, wird wie folgt geändert:

1. In Satz 1 wird die Angabe „§ 52 Abs. 1 Nr. 11 des

   Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes

   vom 15. August 1974 (BGBl. I S. 1945)“ durch die

   Angabe „§ 59 Abs. 1 Nr. 21 Buchstabe a des Le-

   bensmittel- und Futtermittelgesetzbuches“ ersetzt.
2. In Satz 2 wird die Angabe „§ 53 Abs. 1 des Lebens-
   mittel- und Bedarfsgegenständegesetzes“ durch die
   Angabe „§ 60 Abs. 1 des Lebensmittel- und Futter-
   mittelgesetzbuches“ ersetzt.

                             Artikel 5

                           Änderung
                      der Bierverordnung

   § 5 der Bierverordnung vom 2. Juli 1990 (BGBl. I

S. 1332), die zuletzt durch § 3 Abs. 9 Nr. 1 des Geset-
zes vom 1. September 2005 (BGBl. I S. 2618, 2653)
geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
1. In Absatz 1 wird die Angabe „§ 52 Abs. 1 Nr. 11 des
   Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes“
   durch die Angabe „§ 59 Abs. 1 Nr. 21 Buchstabe a
   des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches“
   ersetzt.
2. In Absatz 2 wird die Angabe „§ 53 Abs. 1 des Le-
   bensmittel-   und Bedarfsgegenständegesetzes“
   durch die Angabe „§ 60 Abs. 1 des Lebensmittel-
   und Futtermittelgesetzbuches“ ersetzt.

                             Artikel 6
   Diese Verordnung tritt am 20. Mai 2008 in Kraft.
                                                 Der Bundesminister
                    f ü r E r n ä h r u n g , L a n d w i r t s
c h a f t u n d Ve r b r a u c h e r s c h u t z
                                                     Horst Seehofer

Herkunft dieses Textes

Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2008 I S. 797. Gesetze, Verordnungen und amtliche Bekanntmachungen sind amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG) und genießen keinen Urheberrechtsschutz. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).

Ableitung: issue-pdf-decol · Prüfwert des Textes cc2630842675c598….