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Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 2008, S. 467

BGBl. 2008 I S. 467 · 1.885 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.

Textauszug (durchsuchbar)

BGBl. 2008, Seite 467 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 467




                           Vierte Verordnung
         zur Änderung der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung

                                   Vom 19. März 2008


    Auf Grund des § 26 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 des Allgemeinen Eisenbahngesetzes
  vom 27. Dezember 1993 (BGBl. I S. 2378, 2396, 1994 I S. 2439), der zuletzt
  durch Artikel 1 Nr. 4 des Gesetzes vom 8. November 2007 (BGBl. I S. 2566)
  geändert worden ist, verordnet das Bundesministerium für Verkehr, Bau und
  Stadtentwicklung:

                                          Artikel 1
     Die Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung vom 8. Mai 1967 (BGBl. 1967 II
  S. 1563), zuletzt geändert durch Artikel 9 des Gesetzes vom 26. Februar 2008
  (BGBl. I S. 215), wird wie folgt geändert:
  1. § 15 Abs. 2 wird auf der linken Hälfte der Seite wie folgt gefasst:
        „(2) Strecken, auf denen mehr als 100 km/h zugelassen sind, müssen mit
     Zugbeeinflussung ausgerüstet sein, durch die ein Zug selbsttätig zum Halten
     gebracht und ein unzulässiges Anfahren gegen Halt zeigende Signale selbst-
     tätig verhindert werden kann.“
  2. § 28 Abs. 1 Nr. 4 wird wie folgt gefasst:
     „4. Zugbeeinflussung, durch die ein Zug selbsttätig zum Halten gebracht
         und bei Fahrzeugen mit einer zulässigen Geschwindigkeit von mehr als
         30 km/h ein unzulässiges Anfahren gegen Halt zeigende Signale selbst-
         tätig verhindert werden kann, wenn die Fahrzeuge auf Strecken mit Zug-
         beeinflussung nach § 15 Abs. 2 verkehren,“.

                                          Artikel 2
    Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft.



    Der Bundesrat hat zugestimmt.


    Berlin, den 19. März 2008

                               Der Bundesminister
                f ü r Ve r k e h r, B a u u n d S t a d t e n t w i c k l u n g
                                     W. T i e f e n s e e

Herkunft dieses Textes

Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2008 I S. 467. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).

Ableitung: issue-pdf-decol · Prüfwert des Textes 8e6ed4c06a6b4b40….