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Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 2007, S. 2134

BGBl. 2007 I S. 2134 · 5.015 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.

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BGBl. 2007, Seite 2134 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 2134
                                      Zweite Verordnung
                    zur Änderung der Verordnung über die

Berufsausbildung
              zum Maschinen- und Anlagenführer/zur Maschinen- und Anlagenführerin
                                               Vom 20. August 2007

   Auf Grund des § 4 Abs. 1 in Verbindung mit § 5 des
Berufsbildungsgesetzes vom 23. März 2005 (BGBl. I
S. 931), von denen § 4 Abs. 1 durch Artikel 232 Nr. 1
der Verordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2407)
geändert worden ist, verordnen das Bundesministerium
für Wirtschaft und Technologie und das Bundesminis-
terium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucher-
schutz im Einvernehmen mit dem Bundesministerium
für Bildung und Forschung:

                       Artikel 1
   Die Verordnung über die Berufsausbildung zum
Maschinen- und Anlagenführer/zur Maschinen- und
Anlagenführerin vom 27. April 2004 (BGBl. I S. 647),
zuletzt geändert durch die Verordnung vom 29. März
2006 (BGBl. I S. 593), wird wie folgt geändert:
1. § 8 Abs. 3 wird wie folgt gefasst:

     „(3) Der Prüfling soll in insgesamt höchstens drei

  Stunden eine praktische Aufgabe durchführen sowie

  in insgesamt höchstens 60 Minuten Aufgaben, die
  im Zusammenhang mit der praktischen Aufgabe ste-
  hen, schriftlich bearbeiten. Hierfür kommt schwer-
  punktorientiert insbesondere in Betracht:
  1. Positionieren von Maschinenelementen,
  2. Vorbereiten von Maschinen und Anlagen für die
     Produktion oder
  3. Einstellen und Kontrollieren von Maschinen- und
     Anlagenelementen sowie Zusatzeinrichtungen.

schinen- und Anlagenführerin kann nach den Vor-
schriften des dritten und vierten Ausbildungsjahres
im
1. Schwerpunkt Metalltechnik/Kunststofftechnik in
   einem der Ausbildungsberufe

   Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kaut-
   schuktechnik/Verfahrensmechanikerin für Kunst-
   stoff- und Kautschuktechnik,
   Feinwerkmechaniker/Feinwerkmechanikerin,
   Fertigungsmechaniker/Fertigungsmechanikerin,
   Industriemechaniker/Industriemechanikerin,
   Werkzeugmechaniker/Werkzeugmechanikerin,

   Zerspanungsmechaniker/Zerspanungsmechani-
   kerin;
2. Schwerpunkt Textiltechnik in dem Ausbildungs-
   beruf

   Produktionsmechaniker-Textil/Produktionsmecha-

   nikerin-Textil;

3. Schwerpunkt Textilveredelung in dem Ausbil-
   dungsberuf
   Produktveredler-Textil/Produktveredlerin-Textil;
4. Schwerpunkt Lebensmitteltechnik in einem der
   Ausbildungsberufe
   Fachkraft für Lebensmitteltechnik,
   Fachkraft für Fruchtsafttechnik,
   Brauer und Mälzer/Brauerin und Mälzerin;
  Dabei soll der Prüfling zeigen, dass er Arbeitsschritte   5. Schwerpunkt Druckweiter- und Papierverarbei-
  planen, Arbeitsmittel anwenden, technische Unter-
  lagen nutzen sowie den Sicherheits- und Gesund-

  heitsschutz bei der Arbeit und den Umweltschutz

  berücksichtigen kann.“

2. § 10 wird wie folgt gefasst:

                          „§ 10
                  Anrechnungsregelung
    (1) Die erfolgreich abgeschlossene Berufsausbil-
  dung zum Maschinen- und Anlagenführer/zur Ma-
   tung in einem der Ausbildungsberufe

   Buchbinder/Buchbinderin, Fachrichtung Buch-

   fertigung (Serie) und Druckweiterverarbeitung

   (Serie),

   Verpackungsmittelmechaniker/Verpackungsmittel-
   mechanikerin
fortgesetzt werden.
  (2) Berufsausbildungsverhältnisse im Schwer-
punkt Lebensmitteltechnik, die bis zum 8. April
BGBl. 2007, Seite 2135 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 2135
2006 begründet worden sind, können im Ausbil-
dungsberuf      Molkereifachmann/Molkereifachfrau
nach den Vorschriften des dritten Ausbildungsjahres
fortgesetzt werden.
  (3) Die in der Abschlussprüfung im Ausbildungs-
beruf Maschinen- und Anlagenführer/Maschinen-
und Anlagenführerin erzielten Leistungen werden
bei der Fortsetzung der Berufsausbildung zum Fein-
werkmechaniker/zur Feinwerkmechanikerin, zum In-
dustriemechaniker/zur Industriemechanikerin, zum
Werkzeugmechaniker/zur       Werkzeugmechanikerin
oder zum Zerspanungsmechaniker/zur Zerspa-

                               Berlin, den 20. August

              nungsmechanikerin als Teil 1 der Abschlussprüfung
              entsprechend der Verordnung über die Berufsaus-
              bildung zum Feinwerkmechaniker/zur Feinwerk-
              mechanikerin vom 2. Juli 2002 (BGBl. I S. 2481) oder
              der Verordnung über die Berufsausbildung in den in-
              dustriellen Metallberufen vom 23. Juli 2007 (BGBl. I
              S. 1599) in das Gesamtergebnis einbezogen.“

                                        Artikel 2

              Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung
           in Kraft.

2007
                                             Der Bundesminister
                                    f ü r W i r t s c
h a f t u n d Te c h n o l o g i e
 In Vertretung
  Otremba
                                              Der Bundesminister
                 f ü r E r n ä h r u n g , L a n d w i r t s c h a f t u n d Ve r b r a u c h e r s c h u t z

                                                   G.
 In Vertretung
Lindemann

Herkunft dieses Textes

Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2007 I S. 2134. Gesetze, Verordnungen und amtliche Bekanntmachungen sind amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG) und genießen keinen Urheberrechtsschutz. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).

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