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Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 2007, S. 1185
BGBl. 2007 I S. 1185 · 3.862 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.
Textauszug (durchsuchbar)

Verordnung
zur Änderung der Steueridentifikationsnummerverordnung
und der Zweiten Bundesmeldedatenübermittlungsverordnung
Vom 26. Juni 2007
Auf Grund des § 139d Nr. 1 bis 4 der Abgabenord-
nung, von denen § 139d durch Artikel 8 Nr. 4 des Ge-
setzes vom 15. Dezember 2003 (BGBl. I S. 2645, 2004 I
S. 591) eingefügt und § 139d Nr. 4 durch Artikel 10
Nr. 11 des Gesetzes vom 13. Dezember 2006 (BGBl. I
S. 2878) geändert worden ist, sowie des § 20 Abs. 1 in
Verbindung mit § 20 Abs. 3 des Melderechtsrahmen-
gesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom
19. April 2002 (BGBl. I S. 1342) verordnet die Bundes-
regierung:
Artikel 1
Änderung der
Steueridentifikationsnummerverordnung
Die Steueridentifikationsnummerverordnung vom
28. November 2006 (BGBl. I S. 2726) wird wie folgt ge-
ändert:
1. § 2 wird wie folgt geändert:
a) In Absatz 1 Satz 1 wird die Angabe „§ 139b Abs. 6
Satz 1, Abs. 7 Satz 1“ durch die Angabe „§ 139b
Abs. 6 Satz 1, 3, Abs. 7 Satz 1 und Abs. 8“ er-
setzt.
b) Absatz 2 wird wie folgt geändert:
aa) In Satz 1 wird die Angabe „§ 139b Abs. 6
Satz 3“ durch die Angabe „§ 139b Abs. 6
Satz 5“ ersetzt.
bb) Folgender Satz wird angefügt:
„Absatz 1 Satz 2 und 3 gilt entsprechend,
wenn zwischen dem Bundeszentralamt für
Steuern und dem Empfänger darüber Einver-
nehmen besteht.“
2. § 3 wird wie folgt geändert:
a) Absatz 2 wird wie folgt gefasst:
„(2) Die Meldebehörde übermittelt die Daten
unter Angabe des Vorläufigen Bearbeitungsmerk-
mals (§ 139b Abs. 6 Satz 2 der Abgabenordnung)
mit der Blattnummer 2702 des DSMeld bis zum
31. Juli 2007.“
b) Absatz 4 wird wie folgt gefasst:
„(4) Auf Grund der Datenübermittlungen der
Meldebehörden vergibt das Bundeszentralamt
für Steuern für jede gemeldete natürliche Person
eine Identifikationsnummer. Die Identifikations-
nummer ist der zuständigen Meldebehörde zu-
sammen mit dem Vorläufigen Bearbeitungsmerk-
mal zur Speicherung im Melderegister unverzüg-
lich mitzuteilen.“
3. § 5 wird wie folgt gefasst:
„§ 5
Sicherheit und
Funktionsfähigkeit des Verfahrens
Das Bundeszentralamt für Steuern hat die Sicher-
heit und Funktionsfähigkeit des Verfahrens zu ge-
währleisten. Anforderungen an die Sicherheit der
elektronischen Übermittlung hat das Bundeszentral-
amt für Steuern im Benehmen mit dem Bundesamt
für Sicherheit in der Informationstechnik festzule-
gen.“
Artikel 2
Änderung der Zweiten
Bundesmeldedatenübermittlungsverordnung
Dem § 5c der Zweiten Bundesmeldedatenübermitt-
lungsverordnung vom 31. Juli 1995 (BGBl. I S. 1011),

die zuletzt durch Artikel 4 Abs. 2 des Gesetzes vom
17. Dezember 2006 (BGBl. I S. 3171) geändert worden
ist, wird folgender Satz angefügt:
„Hat das Bundeszentralamt für Steuern noch keine
Identifikationsnummer zugeteilt, übermittelt die Melde-
behörde statt der Identifikationsnummer das Vorläufige
Bearbeitungsmerkmal nach § 139b Abs. 6 Satz 2 der
Abgabenordnung (2702).“
Artikel 3
Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt am 30. Juni 2007 in Kraft.
Der Bundesrat hat zugestimmt.
Berlin, den 26. Juni 2007
Die Bundeskanzlerin
Dr. A n g e l a M e r k e l
Der Bundesminister der
Finanzen
Peer Steinbrück
Herkunft dieses Textes
Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2007 I S. 1185. Gesetze, Verordnungen und amtliche Bekanntmachungen sind amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG) und genießen keinen Urheberrechtsschutz. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).
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