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Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 2006, S. 1976

BGBl. 2006 I S. 1976 · 3.713 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.

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BGBl. 2006, Seite 1976 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 1976
                                                 Verordnung
                                   zur Änderung von Fortbildungsordnungen
                                               Vom 21. August 2006

   Auf Grund des § 53 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2
des Berufsbildungsgesetzes vom 23. März 2005
(BGBl. I S. 931) und in Verbindung mit § 1 des Zustän-
digkeitsanpassungsgesetzes vom 16. August 2002
(BGBl. I S. 3165) und dem Organisationserlass vom
22. November 2005 (BGBl. I S. 3197) verordnet das
Bundesministerium für Bildung und Forschung nach
Anhörung des Hauptausschusses des Bundesinstituts
für Berufsbildung im Einvernehmen mit dem Bundesmi-
nisterium des Innern und dem Bundesministerium für

Wirtschaft und Technologie:

                       Artikel 1

                    Änderung der

        Sozialberater-Fortbildungsverordnung

  § 13 der Sozialberater-Fortbildungsverordnung vom
23. Juli 1982 (BGBl. I S. 1017), die durch Artikel 58 des
Gesetzes vom 24. März 1997 (BGBl. I S. 594) geändert

worden ist, wird wie folgt gefasst:

                         „§ 13
                   Letztmalige
          Anmeldung zum Fortbildungsgang
  Eine Fortbildung nach dieser Verordnung kann nach
dem 31. Dezember 2006 nicht mehr begonnen wer-
den.“

                       Artikel 2
                      Änderung
                 der Verordnung über
            die Prüfung zum anerkannten
          Abschluss Geprüfter Technischer
       Fachwirt/Geprüfte Technische Fachwirtin
   Die Verordnung über die Prüfung zum anerkannten
Abschluss Geprüfter Technischer Fachwirt/Geprüfte
Technische Fachwirtin vom 17. Januar 2006 (BGBl. I
S. 66) wird wie folgt geändert:

1. Dem § 11 Abs. 2 wird folgender Satz angefügt:
   „Im Übrigen kann bei der Anmeldung zur Prüfung bis
   zum 31. Dezember 2008 die Anwendung der bishe-

  rigen Vorschriften bis zum 30. Juni 2009 beantragt
  werden.“
2. In den Anlagen 1 und 2 werden jeweils nach der An-
   gabe „(BGBl. I S. 66)“ die Wörter „ , geändert durch
   Artikel 2 der Verordnung vom 21. August 2006
   (BGBl. I S. 1976),“ eingefügt.

                       Artikel 3

                     Änderung
                der Verordnung über

           die Prüfung zum anerkannten
      Abschluss Geprüfter Industriemeister/

Geprüfte Industriemeisterin – Fachrichtung Chemie

    Die Verordnung über die Prüfung zum anerkannten

Abschluss Geprüfter Industriemeister/Geprüfte Indus-
triemeisterin – Fachrichtung Chemie vom 15. Septem-
ber 2004 (BGBl. I S. 2337) wird wie folgt geändert:

1. Nach § 8 wird folgender § 9 eingefügt:

                           „§ 9
                  Zusatzqualifikationen
    Wer die Prüfung nach dieser Verordnung bestan-
  den hat, kann beantragen, die Prüfung in weiteren
  Spezialisierungsgebieten nach § 5 Abs. 4 abzulegen.
  Über die bestandene Prüfung ist eine Bescheinigung
  auszustellen. § 8 Abs. 1 gilt entsprechend.“
2. Die bisherigen §§ 9 und 10 werden die §§ 10 und 11.
3. In den Anlagen 1 und 2 werden jeweils nach der An-
   gabe „(BGBl. I S. 2337)“ die Wörter „ , geändert
   durch Artikel 3 der Verordnung vom 21. August 2006
   (BGBl. I S. 1976),“ eingefügt.

                       Artikel 4
           Inkrafttreten, Außerkrafttreten
  (1) Diese Verordnung tritt am 1. September 2006 in
Kraft.

   (2) Die Sozialberater-Fortbildungsverordnung vom
23. Juli 1982 (BGBl. I S. 1017), zuletzt geändert durch
Artikel 1 dieser Verordnung, tritt am 1. Juli 2009 außer
Kraft.
                                 Bonn, den 21. August 2006
                                           Die Bundesministerin
                                        für Bildung und Forschung
                                             Annette Schavan

Herkunft dieses Textes

Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2006 I S. 1976. Gesetze, Verordnungen und amtliche Bekanntmachungen sind amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG) und genießen keinen Urheberrechtsschutz. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).

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