Gesetze / Gesetzblätter

Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 2005, S. 3119

BGBl. 2005 I S. 3119 · 2.173 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.

Textauszug (durchsuchbar)

BGBl. 2005, Seite 3119 — Originalseite als Abbildung
Originalseite · Seite 3119




                              Verordnung
                  zur Änderung der Schwerbehinderten-
       Ausgleichsabgabeverordnung und der Werkstättenverordnung

                                Vom 2. November 2005


      Auf Grund des § 79 Nr. 2 und 3 Buchstabe a sowie des § 144 Abs. 1 des Neun-
    ten Buches Sozialgesetzbuch – Rehabilitation und Teilhabe behinderter Men-
    schen – (Artikel 1 des Gesetzes vom 19. Juni 2001, BGBl. I S. 1046), von denen
    § 79 Nr. 3 Buchstabe a durch Artikel 1 Nr. 16 des Gesetzes vom 23. April 2004
    (BGBl. I S. 606) geändert worden ist, verordnet die Bundesregierung:


                                        Artikel 1
         Änderung der Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabeverordnung

      Die Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabeverordnung vom 28. März 1988
    (BGBl. I S. 484), zuletzt geändert durch Artikel 5 Nr. 1 des Gesetzes vom 23. März
    2005 (BGBl. I S. 931), wird wie folgt geändert:

    1. In § 42 wird die Angabe „§ 41 Abs. 1 Nr. 3 zweite Alternative und des § 41
       Abs. 2 Nr. 1“ durch die Angabe „§ 41 Abs. 1 Nr. 3“ ersetzt.

    2. In § 46 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 wird die Angabe „31. Dezember 2004“ durch die
       Angabe „30. Juni 2006“ ersetzt.


                                        Artikel 2
                        Änderung der Werkstättenverordnung

       In § 2 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 der Werkstättenverordnung vom 13. August 1980
    (BGBl. I S. 1365), die zuletzt durch Artikel 4 des Gesetzes vom 23. April 2004
    (BGBl. I S. 606) geändert worden ist, werden nach dem Wort „Sozialhilfe“ die
    Wörter „oder des nach Landesrecht bestimmten örtlichen Trägers der Sozial-
    hilfe“ eingefügt.


                                        Artikel 3
                                      Inkrafttreten

      Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.



      Der Bundesrat hat zugestimmt.


      Berlin, den 2. November 2005

                                Der Bundeskanzler
                                Gerhard Schröder

                          Die Bundesministerin
                  für Gesundheit und Soziale Sicherung
                              Ulla Schmidt

Herkunft dieses Textes

Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2005 I S. 3119. Gesetze, Verordnungen und amtliche Bekanntmachungen sind amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG) und genießen keinen Urheberrechtsschutz. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).

Ableitung: issue-pdf-decol · Prüfwert des Textes 2d6de0aa198723f1….