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Bundesgesetzblatt, Teil I, Jahrgang 2005, S. 2419
BGBl. 2005 I S. 2419 · 2.538 Zeichen · Textauszug aus unserem Bestand.
Textauszug (durchsuchbar)

Erste Verordnung
zur Änderung der Biomasseverordnung
Vom 9. August 2005
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit ver-
ordnet auf Grund des § 8 Abs. 7 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes vom
21. Juli 2004 (BGBl. I S. 1918) im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für
Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft und dem Bundesministerium
für Wirtschaft und Arbeit unter Wahrung der Rechte des Bundestages:
Artikel 1
§ 3 Nr. 9 der Biomasseverordnung vom 21. Juni 2001 (BGBl. I S. 1234) wird wie
folgt gefasst:
„9. tierische Nebenprodukte im Sinne von Artikel 2 Abs. 1 Buchstabe a der Ver-
ordnung (EG) Nr. 1774/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates
vom 3. Oktober 2002 mit Hygienevorschriften für nicht für den menschlichen
Verzehr bestimmte tierische Nebenprodukte (ABl. EG Nr. L 273 S. 1), zuletzt
geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 93/2005 der Kommission vom
19. Januar 2005 (ABl. EU Nr. L 19 S. 34), soweit es sich
a) um Material der Kategorie 1 gemäß Artikel 4 Abs. 1 der Verordnung (EG)
Nr. 1774/2002 handelt,
b) um Material der Kategorie 2 gemäß Artikel 5 Abs. 1 der Verordnung (EG)
Nr. 1774/2002 mit Ausnahme von Gülle, von Magen und Darm getrenn-
tem Magen- und Darminhalt und Kolostrum im Sinne der genannten Ver-
ordnung handelt,
c) um Material der Kategorie 3 gemäß Artikel 6 Abs. 1 der Verordnung (EG)
Nr. 1774/2002 mit Ausnahme von Material nach Artikel 6 Abs. 1 Buchsta-
be c und Häuten, Hufen, Federn, Wolle, Hörnern, Haaren und Pelzen
nach Artikel 6 Abs. 1 Buchstabe k handelt, und dieses Material durch
Verbrennen direkt als Abfall beseitigt wird, oder
d) um Material der Kategorie 3 gemäß Artikel 6 Abs. 1 der Verordnung (EG)
Nr. 1774/2002 handelt, das in Verarbeitungsbetrieben für Material der
Kategorie 1 oder 2 verarbeitet wird, sowie Stoffe, die durch deren dortige
Verarbeitung hergestellt worden oder sonst entstanden sind,“.
Artikel 2
Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.
Bonn, den 9. August 2005
Der Bundesminister
für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
J ü r g e n Tr i t t i n
Herkunft dieses Textes
Quelle: Bundesgesetzblatt, BGBl. 2005 I S. 2419. Der Text ist unverändert wiedergegeben (§ 62 UrhG); Herkunft und Prüfwerte stehen hier (§ 63 UrhG).
Ableitung: issue-pdf-decol ·
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